WDVS für Altbau & Neubau: Dämmung, Dicke, Material & Kosten im Vergleich?
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WDVS für Altbau & Neubau: Dämmung, Dicke, Material & Kosten im Vergleich?

Liebe Bauspezialisten.
wir sind gerade beim Um --/Anbauen unseres RMH, Rohbau begonnen, Ausschreibung für Innennputz und Fassade in Vorbereitung. Wir überlegen daher, welches WDVSAbk. denn für uns das richtige ist: eigentlich eines mit super WLG, da wir nicht so viel Dicke einplanen können (im Norden Altbau aus 24 cm Vollziegel: 10 cm Dämmung, im Süden Neubau aus 24 cm Dämmziegel: 8 cm Dämmung) ... also PU-Hartschaum der WLG 030 oder gar 025. Wir suchen jedoch eher nach einem Kompromiss aus WLG, Diffusionsfähigkeit und ökologischer Verträglichkeit. Also Mineralfaser oder Mineralschaum? Letzteres soll ein super Produkt sein, doch gerade lese ich auf der STO-Homepage, dass Mineralschaum (STO Therm-Cell) nur zur WLG 045 gehört. Mineralfasersysteme haben im Ökotest z.T. so schlecht abgeschnitten, dass wir am besten das bauen bleiben lassen sollten. Wo sehen denn andere Bauherren und Fachleute ihren guten Kompromiss?
Vielen Dank für Ihre Beiträge  -  Gruß aus Ulm  -  Martin
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

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    Ich verstehe, dass Sie ein WDVSAbk. (Wärmedämmverbundsystem) für Ihren Anbau suchen, das sowohl für den Altbau (Vollziegel) als auch den Neubau (Dämmziegel) geeignet ist. Dabei spielen die Dämmleistung (WLG), die Dicke der Dämmung, die Diffusionsfähigkeit und die Verträglichkeit der Materialien eine wichtige Rolle.

    Ich empfehle Ihnen, folgende Aspekte zu berücksichtigen:

    • Dämmstoffwahl: Mineralfaser- oder Mineralschaumplatten sind diffusionsoffen und daher gut geeignet. Hartschaumplatten sind weniger diffusionsoffen.
    • Dämmdicke: Wählen Sie eine Dämmdicke, die den aktuellen energetischen Anforderungen entspricht, ohne die zulässige Dicke zu überschreiten.
    • WLG (Wärmeleitgruppe): Achten Sie auf einen niedrigen WLG-Wert für eine gute Dämmleistung.
    • Systemkomponenten: Verwenden Sie ein komplettes WDVS-System von einem Hersteller, um die Verträglichkeit der Komponenten sicherzustellen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Energieberater oder Fachbetrieb beraten, um das optimale WDVS für Ihre spezifische Situation zu finden.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    WDVS
    Wärmedämmverbundsystem; ein System zur nachträglichen Dämmung von Fassaden. Es besteht aus Dämmstoff, Kleber, Armierungsschicht und Oberputz.
    Verwandte Begriffe: Fassadendämmung, Wärmedämmung, Dämmstoff.
    WLG
    Wärmeleitgruppe; ein Maß für die Wärmeleitfähigkeit eines Dämmstoffs. Je niedriger der Wert, desto besser die Dämmleistung.
    Verwandte Begriffe: Wärmeleitfähigkeit, Dämmwert, U-Wert.
    Diffusionsfähigkeit
    Die Fähigkeit eines Baustoffs, Wasserdampf durchzulassen. Eine hohe Diffusionsfähigkeit ist wichtig, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.
    Verwandte Begriffe: Wasserdampfdiffusion, sd-Wert, Feuchtigkeitstransport.
    Mineralwolle
    Ein faseriger Dämmstoff aus Glas- oder Steinwolle. Sie ist nicht brennbar und diffusionsoffen.
    Verwandte Begriffe: Glaswolle, Steinwolle, Dämmwolle.
    Mineralschaum
    Ein plattenförmiger Dämmstoff aus mineralischen Rohstoffen. Er ist nicht brennbar und diffusionsoffen.
    Verwandte Begriffe: Schaumglas, Calciumsilicatplatten, Porenbeton.
    Dämmziegel
    Ziegelsteine mit integrierter Dämmung. Sie werden im Neubau eingesetzt, um die Wärmedämmung der Außenwände zu verbessern.
    Verwandte Begriffe: Hochlochziegel, porosierte Ziegel, Wärmedämmziegel.
    Vollziegel
    Ziegelsteine ohne Hohlräume. Sie werden hauptsächlich im Altbau verwendet.
    Verwandte Begriffe: Mauerziegel, Backstein, Ziegelmauerwerk.

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was bedeutet WDVS?
      WDVS steht für Wärmedämmverbundsystem. Es ist ein System zur nachträglichen Dämmung von Fassaden, bestehend aus Dämmstoff, Kleber, Armierungsschicht und Oberputz.
    2. Welche Dämmstoffe eignen sich für ein WDVS?
      Geeignete Dämmstoffe sind Mineralwolle, Mineralschaumplatten, Polystyrol (EPS) oder Holzfaserdämmplatten. Die Wahl hängt von den Anforderungen an Dämmleistung, Brandschutz und Diffusionsfähigkeit ab.
    3. Was ist der Unterschied zwischen Mineralwolle und Mineralschaum?
      Mineralwolle ist ein faseriger Dämmstoff, während Mineralschaum eine plattenförmige Struktur hat. Beide sind diffusionsoffen und nicht brennbar. Mineralschaum ist in der Regel etwas teurer.
    4. Was bedeutet Diffusionsfähigkeit?
      Diffusionsfähigkeit beschreibt die Fähigkeit eines Baustoffs, Wasserdampf durchzulassen. Eine hohe Diffusionsfähigkeit ist wichtig, um Feuchtigkeitsschäden in der Konstruktion zu vermeiden.
    5. Welche WLG ist empfehlenswert?
      Je niedriger der WLG-Wert (Wärmeleitgruppe), desto besser ist die Dämmleistung. Für Neubauten sind WLG-Werte von 032 oder besser üblich. Im Altbau kann auch ein etwas höherer Wert ausreichend sein.
    6. Wie dick sollte die Dämmung sein?
      Die Dämmdicke hängt von den energetischen Anforderungen und dem gewählten Dämmstoff ab. Eine dickere Dämmung verbessert die Dämmleistung, kann aber auch die Kosten erhöhen.
    7. Was kostet ein WDVS?
      Die Kosten für ein WDVS hängen von der Größe der Fassade, dem gewählten Dämmstoff und der Komplexität der Ausführung ab. Mit Kosten von 80 bis 200 Euro pro Quadratmeter ist zu rechnen.
    8. Brauche ich eine Baugenehmigung für ein WDVS?
      In den meisten Fällen ist für ein WDVS keine Baugenehmigung erforderlich. Es ist jedoch ratsam, sich vorab bei der zuständigen Baubehörde zu informieren.

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    • Bauphysik Grundlagen
      Grundlagen der Bauphysik, wie Wärmedämmung, Feuchteschutz und Schallschutz.
  2. WDVS: Empfehlung – Bauphysik-Beitrag zur Dämmung

    Foto von Gerhard Partsch, Prof. Dr.

    Ich empfehle Ihnen ...
    Ich empfehle Ihnen folgenden Beitrag zu lesen.
    • Name:
  3. WDVS Alternative: Holzfaser-Dämmung – Thermowall Gutex

    Holzfaser
    Eine Alternative zu den von Ihnen genannten WDVSAbk. gibt es auf Holzfaserbasis. Diese haben allerdings auch nur WLG040. Stellvertretend dafür sein das Thermowall WDVS der Firma Gutex genannt.
    Das Thema WDVS ist übrigens sehr polarisierend und so verwundert es nicht, dass in diesem Forum auch sehr negative Artikel darüber zu finden sind. Teilweise gespickt mit Halbwahrheiten und an den Haaren herbeigezogenen Begründungen.
    • Name:
    • Herr Baumann
  4. WDVS: PUR-Dämmung (WLG 030) – Aprithan/Enderle

    WDVS
    mit WLG 030 in PUR von der Firma aprithan oder enderle, töchter von puren. die haben ein WDVSAbk.. ansonsten mit 035 von jedem anderen. nur 8 cm halte ich für ein bisschen wenig.
  5. WDVS: EnEV-Hinweis – Wärmeschutz-Nachweis erforderlich!

    alles richtig, ...
    aber da fehlt noch der Hinweis auf geltendes recht: EnEVAbk. beachten!
    Architekt/stat. /e-Berater/Bauphysiker oder sonst wer muss e. Wärmeschutz-nw erstellen.
  6. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026

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    WDVS für Altbau & Neubau: Dämmung, Material & Kosten

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Wahl des optimalen WDVS (Wärmedämmverbundsystem) für Altbau und Neubau, wobei Dämmstoffdicke, Wärmeleitgruppe (WLG), Materialverträglichkeit und Kosten eine zentrale Rolle spielen. Holzfaser als Alternative wird genannt. Die Einhaltung der EnEVAbk. (Energieeinsparverordnung) ist zwingend erforderlich.

    ⚠️️ Wichtiger Hinweis: Beachten Sie den Beitrag WDVS: EnEV-Hinweis – Wärmeschutz-Nachweis erforderlich! bezüglich der Notwendigkeit eines Wärmeschutz-Nachweises durch Fachleute.

    ✅ Zusatzinfo: Als Alternative zu herkömmlichen Dämmstoffen wird im Beitrag WDVS Alternative: Holzfaser-Dämmung – Thermowall Gutex Holzfaser-Dämmung (z.B. Thermowall von Gutex) mit WLG 040 genannt.

    💰 Zusatzinfo: PUR-Dämmstoffe mit WLG 030 von Aprithan/Enderle (Puren-Töchter) sind eine Option, wie im Beitrag WDVS: PUR-Dämmung (WLG 030) – Aprithan/Enderle erwähnt wird. Allerdings wird eine Dämmstoffdicke von 8 cm als möglicherweise zu gering angesehen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Architekten, Energieberater oder Bauphysiker einen Wärmeschutz-Nachweis erstellen, um die Einhaltung der EnEV sicherzustellen. Berücksichtigen Sie bei der Wahl des WDVSAbk. sowohl die Dämmwirkung als auch die Diffusionsfähigkeit und Verträglichkeit der Materialien.

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