Nachhaltigkeit: Lichtplanung im Eigenheim clever umsetzen
Lichtplanung im Eigenheim: Wie die richtige Beleuchtung jeden Raum verwandelt
Lichtplanung im Eigenheim: Wie die richtige Beleuchtung jeden Raum verwandelt
— Lichtplanung im Eigenheim: Wie die richtige Beleuchtung jeden Raum verwandelt. Wer ein Haus baut oder eine Wohnung neu gestaltet, denkt zuerst an Grundriss, Böden und Wandfarben. Die Beleuchtung rückt dabei oft an letzte Stelle, dabei ist sie das vielleicht wirkungsvollste Gestaltungselement überhaupt. Gutes Licht verändert die Wahrnehmung von Räumen grundlegend: Es macht kleine Zimmer luftiger, große Räume wärmer und gibt jedem Bereich genau die Atmosphäre, die zum Nutzen passt. Wer die Lichtplanung erst dann in Angriff nimmt, wenn die Handwerker bereits fertig sind, verschenkt enormes Potenzial. Dieser Ratgeber erklärt, worauf es bei der Lichtplanung im Eigenheim ankommt, welche Beleuchtungsebenen zusammenwirken und wie Sie in jedem Raum ein stimmiges Konzept entwickeln. ... weiterlesen ...
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Erstellt mit DeepSeek, 05.06.2026
DeepSeek: Lichtplanung im Eigenheim – Nachhaltigkeitsbetrachtung
Das Thema Nachhaltigkeit & Klimaschutz passt zum Pressetext, weil eine professionelle Lichtplanung den Energieverbrauch eines Haushalts signifikant senkt. Die inhaltliche Verbindung liegt in der Wahl effizienter Leuchtmittel, der optimalen Nutzung von Tageslicht und der Langlebigkeit von LED-Systemen. Der Leser gewinnt dadurch einen konkreten Fahrplan, um Wohnkomfort und Energiekosten in Einklang zu bringen.
Ökologische Bewertung und Potenziale
Eine durchdachte Lichtplanung reduziert den Stromverbrauch für Beleuchtung um bis zu 80 Prozent im Vergleich zu konventionellen Halogenlampen. Der Schlüssel liegt in der gezielten Kombination von drei Beleuchtungsebenen: Grundlicht, Zonenlicht und Stimmungslicht. Statt einen ganzen Raum mit hoher Wattzahl zu fluten, setzen moderne Konzepte auf punktgenaue Ausleuchtung von Arbeitsbereichen und Wohlfühloasen. Dies spart nicht nur Energie, sondern schont auch die Augen durch reduzierte Blendung.
Das größte ökologische Potenzial liegt im Einsatz von LED-Technologie mit hoher Farbwiedergabe. Realistisch geschätzt halten hochwertige LEDs 25.000 bis 50.000 Brennstunden – das entspricht 15 bis 20 Jahren Nutzung bei täglich sechs Stunden Betrieb. Gegenüber Energiesparlampen enthalten sie kein Quecksilber und sind recyclingfähiger. Ein weiterer Aspekt ist die intelligente Tageslichtintegration: Helle Räume mit weißen Wänden und Decken benötigen weniger Kunstlicht, was ebenfalls den CO₂-Fußabdruck verbessert.
Wirtschaftliche Aspekte und Total Cost of Ownership
Die Anschaffungskosten für ein durchdachtes Lichtkonzept liegen realistisch geschätzt zwischen 50 und 150 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche, inklusive smarter Steuerungskomponenten. Diese Investition amortisiert sich durch geringere Stromrechnungen und längere Wartungsintervalle. Eine LED mit 800 Lumen (entspricht ca. 60 Watt Glühlampe) verbraucht nur 8 bis 12 Watt – bei einer angenommenen Lebensdauer spart ein Haushalt damit pro Leuchte über 200 Euro Stromkosten gegenüber der alten Technik.
Die Total Cost of Ownership umfasst auch die Einsparungen durch reduzierte Wärmelast: Herkömmliche Glühlampen geben 90 Prozent ihrer Energie als Wärme ab, LEDs dagegen nur 10 Prozent. In gut gedämmten Neubauten reduziert dies die Kühllast im Sommer spürbar. Zudem steigert eine professionelle Lichtplanung den Immobilienwert: Käufer zahlen für eine durchdachte Elektroinfrastruktur mit flexiblen Anschlusspunkten erfahrungsgemäß einen Aufschlag von 1 bis 3 Prozent auf den Kaufpreis.
Konkrete Nachhaltigkeitsmaßnahmen im Vergleich
| Maßnahme | Geschätzte Einsparung | Kosten (ca.) | Amortisation |
|---|---|---|---|
| Umstellung auf LEDs: Ersatz alter Leuchtmittel | 80 % weniger Strom | 10–30 € pro Leuchte | 1–2 Jahre |
| Bewegungsmelder: In Fluren und Abstellräumen | 30 % Einsparung | 15–50 € pro Sensor | < 1 Jahr |
| Tageslichtsensorik: Automatische Helligkeitsanpassung | 20 % zusätzlich | 30–80 € pro Raum | 2–3 Jahre |
| Zonenlicht statt Flutlicht: Arbeitsplatz- und Leselampen | 40 % weniger Raumstrom | 50–150 € pro Zone | 1–2 Jahre |
| Smart-Home-Planung voraus: Kabelkanäle und Leerrohre | 50 % Nachrüstkosten gespart | ab 500 € initial | sofort bei Umbau |
Förderungen, Zertifizierungen und Rahmenbedingungen
Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert energieeffiziente Beleuchtungskonzepte im Rahmen ihres Programms „Energieeffizient Bauen und Sanieren" – insbesondere wenn die Maßnahmen Teil eines ganzheitlichen Sanierungsfahrplans sind. Realistisch geschätzt sind Zuschüsse von bis zu 20 Prozent der förderfähigen Kosten möglich, vorausgesetzt die Leuchten erfüllen die Effizienzklasse A oder besser. Zertifizierungen wie das „Blauer Engel"-Label oder das EU-Energy-Star-Siegel helfen bei der Auswahl verlässlicher Produkte.
Bauherren sollten zudem die Anforderungen der DIN 18015-2 zur Elektroinstallation beachten, die eine Mindestanzahl von Lichtauslässen pro Raum vorschreibt. Im Neubau ist es ratsam, mehr Anschlusspunkte vorzusehen als das Minimum – dies erleichtert spätere Anpassungen und vermeidet teure Nachrüstungen. Kommunale Energieberater bieten oft kostenlose Erstberatungen an, bei denen die Integration von Photovoltaik und Beleuchtungssensorik geprüft werden kann.
Typische Fehler
Ein häufiger Fehler ist die ausschließliche Verwendung von Deckenflutern, die den Raum gleichförmig ausleuchten. Dies verbraucht unnötig viel Strom und schafft keine Wohlfühlatmosphäre. Stattdessen sollte die Grundbeleuchtung mit 200 bis 300 Lux ausreichen, während Arbeitsbereiche mit extra Zonenlicht (500 bis 1000 Lux) versehen werden. Ein weiteres Problem ist die falsche Lichtfarbe: Kaltweiße LEDs über 4000 Kelvin in Wohnzimmern wirken ungemütlich und können den Schlafrhythmus stören – hier sind warmweiße Töne (2700 bis 3000 Kelvin) vorzuziehen.
Viele vernachlässigen zudem die Planung von Leerrohren für Smart-Home-Komponenten. Wird die Verkabelung einmal eingeputzt, sind spätere Steuerungen nur mit hohem Aufwand nachrüstbar. Ein dritter typischer Irrtum betrifft die Unterschätzung von indirekter Beleuchtung: Ohne Lichtvouten oder hinterleuchtete Flächen entstehen harte Schatten und unangenehme Kontraste. Die Erfahrung zeigt, dass eine Mischung aus 60 Prozent direktem und 40 Prozent indirektem Licht die Raumwirkung deutlich verbessert.
Fazit und Handlungsempfehlungen
Eine vorausschauende Lichtplanung ist nicht nur ein ästhetischer Gewinn, sondern eine der effizientesten Nachhaltigkeitsmaßnahmen im Eigenheim. Die Kombination aus LED-Technik, Zonenbeleuchtung und smarter Steuerung senkt den Stromverbrauch um realistische 70 bis 80 Prozent und verbessert gleichzeitig das Wohlbefinden. Bauherren und Modernisierer sollten die Planung bereits in der Elektroinstallationsphase beginnen und dabei folgende Punkte priorisieren:
- Mindestens drei separate Lichtkreise pro Raum für Basis-, Zonen- und Akzentlicht vorsehen.
- Alle Leuchten mit effizienten LEDs bestücken und Dimmer integrieren.
- Bewegungs- und Dämmerungssensoren in Fluren, Treppenhäusern und Außenbereichen installieren.
- Leerrohre für zukünftige Smart-Home-Erweiterungen einplanen.
- Die Lichtfarbe an die Raumnutzung anpassen: warmweiß für Wohnräume, neutralweiß für Arbeitsbereiche.
Abschließend empfehle ich, einen Energieberater hinzuzuziehen, der die geplanten Maßnahmen auf Förderfähigkeit prüft. Mit einer Amortisationszeit von oft unter zwei Jahren und einer mehrjährigen Garantie auf LED-Leuchten ist dies eine Investition, die sich sowohl ökologisch als auch finanziell auszahlt.
🔍 Weiterführende Fragen zur Selbstrecherche
Die folgenden Fragen sind Ausgangspunkt für Ihre eigenständige Vertiefung.
- Welche spezifischen LED-Typen bieten die beste Energieeffizienz bei gleichzeitig hoher Farbwiedergabe (CRI > 90)?
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Frage wird beim Klick in die Zwischenablage kopiert: ChatGPT Claude Copilot DeepSeek Gemini Grok Mistral Perplexity Qwen - Wie berechnet man die optimale Anzahl an Lichtauslässen pro Quadratmeter nach DIN 18015-2 Norm?
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Erstellt mit Gemini, 05.06.2026
Gemini: Lichtplanung im Eigenheim: Nachhaltigkeitsbetrachtung
Das Thema Nachhaltigkeit und Klimaschutz passt zum Pressetext, da eine durchdachte Lichtplanung maßgeblich zur Energieeffizienz und Ressourcenschonung im Eigenheim beitragen kann. Die inhaltliche Verbindung liegt in der intelligenten Auswahl und dem Einsatz von Lichtquellen, die nicht nur ästhetischen und funktionalen Mehrwert bieten, sondern auch den Energieverbrauch und damit die Umweltauswirkungen reduzieren. Der Leser gewinnt dadurch nicht nur Einblicke in die gestalterischen Aspekte der Beleuchtung, sondern auch in die ökonomischen und ökologischen Vorteile einer zukunftsorientierten Lichtkonzeption, die Langlebigkeit und bewussten Konsum fördert.
Ökologische Bewertung und Potenziale
Eine effektive Lichtplanung im Eigenheim ist weit mehr als nur die Anordnung von Leuchten; sie ist ein entscheidender Faktor für nachhaltiges Bauen und Wohnen. Durch die gezielte Wahl energieeffizienter Leuchtmittel, wie beispielsweise LEDs, lassen sich die Stromkosten erheblich senken und gleichzeitig der CO2-Fußabdruck reduzieren. Die Lebensdauer moderner LED-Technologie ist dabei ein weiterer wichtiger Aspekt: Längere Nutzungsdauern bedeuten weniger Ressourcenverbrauch für die Produktion neuer Leuchtmittel und weniger Abfall. Ein durchdachtes Lichtkonzept, das Tageslicht optimal nutzt und künstliche Beleuchtung nur dann und dort einsetzt, wo sie tatsächlich benötigt wird, minimiert den Energiebedarf über den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes.
Die Ökobilanz von Beleuchtungssystemen umfasst dabei die gesamte Wertschöpfungskette, von der Herstellung der Komponenten über den Betrieb bis hin zur Entsorgung. Bei der Materialwahl der Leuchten spielen recyclebare Werkstoffe und die Vermeidung von Schadstoffen eine wichtige Rolle. Auch die Effizienz der Lichtausbeute (Lumen pro Watt) ist ein direkt messbarer Indikator für den ökologischen Fußabdruck einer Beleuchtungslösung. Je höher die Lichtausbeute, desto weniger Energie wird für die gleiche Helligkeit benötigt, was sich direkt in geringeren Emissionen niederschlägt. Die Integration von Smart-Home-Technologien ermöglicht zudem eine bedarfsgerechte Steuerung der Beleuchtung, was weitere Energieeinsparungen zur Folge hat.
Die Wahl der richtigen Farbtemperatur (gemessen in Kelvin) beeinflusst nicht nur das Wohlbefinden, sondern auch die Energieeffizienz. Während wärmeres Licht (ca. 2700-3000 K) oft als gemütlicher empfunden wird und sich für Wohnbereiche eignet, kann helleres, tageslichtweißes Licht (ca. 4000-6500 K) in Arbeitsbereichen die Konzentration fördern und potenziell den Bedarf an zusätzlicher Beleuchtung reduzieren, wenn Tageslicht nicht ausreicht. Moderne LED-Leuchten bieten hier eine hohe Flexibilität, da viele Modelle dimmbar sind und die Farbtemperatur angepasst werden kann, was eine präzise Steuerung des Energieverbrauchs ermöglicht.
Wirtschaftliche Aspekte und Total Cost of Ownership
Die wirtschaftliche Betrachtung von Lichtplanung beschränkt sich nicht auf die Anschaffungskosten der Leuchten. Vielmehr muss die gesamte Lebenszyklusanalyse, die sogenannte Total Cost of Ownership (TCO), betrachtet werden. Dies beinhaltet die anfänglichen Investitionskosten, die laufenden Energiekosten, die Wartungs- und Austauschkosten sowie die Entsorgungskosten am Ende der Lebensdauer. Eine anfänglich höhere Investition in energieeffiziente LED-Leuchten mit langer Lebensdauer amortisiert sich oft schnell durch signifikant geringere Stromrechnungen und reduzierte Wartungsaufwände.
Die Energiekosten machen über die Lebensdauer eines Hauses oft den größten Anteil der TCO aus. Durch die Umstellung auf LED-Beleuchtung, die bis zu 80% weniger Energie verbraucht als herkömmliche Glühbirnen oder Halogenlampen, können Haushalte ihre Stromrechnung spürbar senken. Dieser Kostenvorteil wird noch verstärkt, wenn die Beleuchtungssysteme intelligent gesteuert werden. Zum Beispiel können Präsenzmelder und Dämmerungssensoren sicherstellen, dass Licht nur dann brennt, wenn es wirklich benötigt wird, und seine Intensität an das verfügbare Tageslicht angepasst wird.
Auch die Langlebigkeit von LED-Leuchten spielt eine entscheidende Rolle in der TCO. Während herkömmliche Leuchtmittel regelmäßig ausgetauscht werden müssen, können LEDs eine Lebensdauer von 25.000 bis 50.000 Stunden oder mehr erreichen. Dies reduziert nicht nur die direkten Kosten für Ersatzlampen, sondern auch den Aufwand für den Austausch und die damit verbundenen potenziellen Risiken, beispielsweise bei schwer zugänglichen Deckenleuchten. Die Investition in Qualität zahlt sich somit langfristig aus und trägt zu einer positiven Gesamtbilanz bei.
Konkrete Nachhaltigkeitsmaßnahmen im Vergleich
Die Implementierung einer nachhaltigen Lichtplanung erfordert die Auswahl geeigneter Maßnahmen, die sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile bieten. Die folgende Tabelle vergleicht verschiedene Ansätze hinsichtlich ihrer potenziellen Einsparungen, Kosten und Amortisationszeiten. Es ist wichtig zu beachten, dass die angegebenen Zahlen Schätzungen sind und je nach individuellem Verbrauch, Strompreis und lokalen Gegebenheiten variieren können.
| Maßnahme | Beschreibung & Fokus | Realistisch geschätzte Energieeinsparung (pro Jahr) | Realistisch geschätzte Mehrkosten (gegenüber Standard) | Realistisch geschätzte Amortisationszeit |
|---|---|---|---|---|
| Umstellung auf LED: Ersetzen konventioneller Leuchtmittel (Glühbirne, Halogen) durch energieeffiziente LEDs. Fokus auf Lebensdauer und geringen Stromverbrauch. | 15-20% Einsparung des gesamten Beleuchtungsverbrauchs | 50-150 € (abhängig von Haushaltsgröße und Nutzung) | 1-3 Jahre | |
| Intelligente Lichtsteuerung: Einsatz von Bewegungsmeldern, Präsenzmeldern und Dämmerungssensoren zur bedarfsgerechten Beleuchtung. Fokus auf Vermeidung von Leerlauf. | 10-30% Einsparung des gesamten Beleuchtungsverbrauchs (je nach System und Anwendung) | 200-800 € (je nach Systemkomplexität und Anzahl der Sensoren/Aktoren) | 2-5 Jahre | |
| Optimierung der Lichtfarbe und Helligkeit: Anpassung der Farbtemperatur (Kelvin) und Dimmbarkeit an den jeweiligen Raum und die Aktivität. Fokus auf Wohlbefinden und gezielte Beleuchtung. | 5-15% Einsparung des Beleuchtungsverbrauchs (durch Reduzierung unnötiger Helligkeit) | 10-50 € (oft integriert in hochwertige LED-Leuchten) | < 1 Jahr (nutzungsabhängig) | |
| Tageslichtnutzung: Strategische Platzierung von Arbeitsplätzen, Nutzung von Spiegeln und hellen Oberflächen zur Maximierung des natürlichen Lichts. Fokus auf Reduzierung künstlicher Beleuchtung. | Variabel, kann bis zu 50% des Beleuchtungsbedarfs abdecken (je nach Raumausrichtung und Fensterflächen) | Geringe direkte Kosten, eher Planungsaufwand | Keine direkte Amortisation, aber signifikante operative Einsparungen | |
| Langlebige Materialien und modulare Bauweise: Auswahl von Leuchten mit hochwertigen, langlebigen Komponenten und modularer Bauweise für einfache Reparatur und Upgrade. Fokus auf Kreislaufwirtschaft und Abfallvermeidung. | Keine direkte Energieeinsparung, aber Reduzierung von Ersatz- und Entsorgungskosten über die Lebensdauer. | 10-30% Mehrkosten bei Anschaffung | Langfristige Einsparung, schwer direkt zu amortisieren, aber Beitrag zur Ressourcenschonung |
Förderungen, Zertifizierungen und Rahmenbedingungen
Die energetische Sanierung und die Implementierung nachhaltiger Technologien im Eigenheim werden zunehmend durch staatliche Förderprogramme und verschiedene Zertifizierungssysteme unterstützt. Diese Rahmenbedingungen sollen Anreize schaffen und den Umstieg auf ressourcenschonende Lösungen erleichtern. Bei der Lichtplanung können insbesondere folgende Aspekte relevant sein: Förderungen für energieeffiziente Beleuchtung, Zuschüsse für Smart-Home-Systeme zur Steuerung und Automatisierung, sowie die Berücksichtigung von Nachhaltigkeitszertifizierungen für Gebäude wie den "Blauen Engel" oder DGNB, die klare Anforderungen an die Energieeffizienz und den Einsatz umweltfreundlicher Materialien stellen.
Die Energieeffizienz von Beleuchtungssystemen ist ein wichtiger Faktor für Energieausweise und Gebäudezertifizierungen. Eine gut geplante und umgesetzte Lichtlösung kann somit nicht nur den direkten Energieverbrauch senken, sondern auch den Gesamtwert der Immobilie steigern. Viele Förderprogramme, wie die der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) oder des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA), gewähren Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite für energieeffiziente Baumaßnahmen, zu denen auch die Modernisierung der Beleuchtung zählen kann. Es lohnt sich, die aktuellen Förderrichtlinien genau zu prüfen.
Zertifizierungssysteme wie die LEED (Leadership in Energy and Environmental Design) oder die bereits erwähnte DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) bewerten Gebäude nach verschiedenen Kriterien, darunter Energieeffizienz, Ressourcenschonung und Nutzerkomfort. Eine durchdachte Lichtplanung, die auf langlebige und energieeffiziente Produkte setzt und das Potenzial des Tageslichts optimal nutzt, trägt maßgeblich zur Erfüllung dieser Kriterien bei und kann die Erreichung einer höheren Zertifizierungsstufe ermöglichen. Dies unterstreicht die Bedeutung der Lichtgestaltung als integralen Bestandteil nachhaltigen Bauens.
Typische Fehler
Bei der Lichtplanung im Eigenheim werden trotz guter Absichten oft einige typische Fehler gemacht, die sowohl die Funktionalität als auch die Nachhaltigkeit der Beleuchtung beeinträchtigen. Einer der häufigsten Fehler ist, die Lichtplanung zu spät zu beginnen. Wenn die Elektroinstallation bereits feststeht, sind spätere Anpassungen für eine optimale Platzierung von Leuchten oder die Integration smarter Systeme oft mit hohem Aufwand und Kosten verbunden. Dies kann dazu führen, dass Kompromisse eingegangen werden müssen, die nicht ideal sind.
Ein weiterer häufiger Fehler ist die Vernachlässigung der verschiedenen Beleuchtungsebenen. Eine reine Grundbeleuchtung durch eine einzige Deckenleuchte reicht oft nicht aus, um unterschiedliche Bedürfnisse und Aktivitäten im Raum abzudecken. Das Fehlen von Zonenlicht für Arbeitsbereiche oder Stimmungslicht für gemütliche Abende kann zu unzureichender Funktionalität und mangelnder Atmosphäre führen. Dies kann wiederum dazu verleiten, übermäßig helle Grundbeleuchtung zu verwenden, was nicht nur Energie verschwendet, sondern auch zu Blendung und unangenehmen Lichtverhältnissen führen kann.
Auch die falsche Wahl der Lichtfarbe und Helligkeit (gemessen in Lumen) ist ein häufiges Problem. Zu grelles, kaltweißes Licht im Schlafzimmer kann die Entspannung stören, während zu warmes und schwaches Licht in der Küche die Arbeitsleistung beeinträchtigen kann. Ebenso wird die Bedeutung der Blendfreiheit oft unterschätzt. Direkte Lichteinstrahlung oder schlecht abgeschirmte Leuchten können zu visueller Ermüdung und Unbehagen führen, was die Wohnqualität erheblich mindert und den Energieverbrauch erhöht, da versucht wird, durch mehr Licht die Unzulänglichkeiten auszugleichen.
Fazit und Handlungsempfehlungen
Eine durchdachte Lichtplanung im Eigenheim ist ein zentraler Baustein für nachhaltiges Wohnen. Sie vereint ästhetische Gestaltung, funktionale Bedürfnisse und ökologische Verantwortung. Durch die intelligente Auswahl von energieeffizienten Leuchtmitteln wie LEDs, die Berücksichtigung der Lebensdauer von Produkten und die Vermeidung von Verschwendung durch bedarfsgerechte Steuerung kann erheblich zur Reduzierung des Energieverbrauchs und damit des CO2-Fußabdrucks beigetragen werden.
Handlungsempfehlung 1: Frühzeitige Planung. Integrieren Sie die Lichtplanung von Beginn an in den Entwurfs- und Elektroplanungsprozess. Beziehen Sie Architekten und Elektriker frühzeitig ein, um die bestmöglichen Positionen für Lichtquellen und Anschlusspunkte festzulegen. Dies minimiert spätere Kompromisse und ermöglicht die volle Entfaltung des Potenzials moderner Lichtkonzepte.
Handlungsempfehlung 2: Konzeptuelle Beleuchtung. Setzen Sie auf ein Zusammenspiel von Grundlicht, Zonenlicht und Stimmungslicht. Passen Sie die Lichtfarbe (Kelvin) und Helligkeit (Lumen) an die jeweilige Funktion des Raumes und die darin stattfindenden Aktivitäten an. Nutzen Sie dimmbare Leuchten und indirekte Lichtquellen, um Flexibilität und Atmosphäre zu schaffen.
Handlungsempfehlung 3: Energieeffizienz und Langlebigkeit. Bevorzugen Sie LED-Leuchtmittel mit hoher Energieeffizienz (Lumen/Watt) und langer Lebensdauer. Informieren Sie sich über die ökologischen Aspekte der Produktion und Entsorgung. Erwägen Sie den Einsatz von Smart-Home-Systemen zur intelligenten Steuerung und Automatisierung der Beleuchtung, um weitere Energieeinsparungen zu erzielen.
Handlungsempfehlung 4: Tageslicht nutzen. Maximieren Sie die Nutzung von Tageslicht durch geeignete Raumgestaltung, Fensterflächen und den Einsatz von hellen Oberflächen. Künstliche Beleuchtung sollte als Ergänzung und nicht als Ersatz für natürliches Licht betrachtet werden.
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