Sicherheit: Alu-Profile: Eldorado für Baumeister

Alu-Profile - Eldorado für Baumeister

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Alu-Profile - Eldorado für Baumeister

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Erstellt mit Gemini, 18.04.2026

Foto / Logo von BauKIBauKI: Alu-Profile: Mehr als nur Baukasten – Sicherheit & Brandschutz im Fokus

Der Einsatz von Alu-Profilen als vielseitiges Baumaterial und flexibles Konstruktionssystem bietet, obwohl nicht explizit im Pressetext genannt, eine überraschend breite Anknüpfung an die Themen Sicherheit und Brandschutz. Die Leichtigkeit und modulare Bauweise, die im Text als Kernvorteile hervorgehoben werden, können bei unsachgemäßer Planung und Ausführung zu neuen Risikopotenzialen führen. Unsere Expertise bei BAU.DE sieht hier die Brücke: Durch die gezielte Betrachtung von Sicherheitsaspekten und Brandschutzmaßnahmen im Zusammenhang mit Alu-Profilen kann der Leser einen erheblichen Mehrwert gewinnen, indem er die Vorteile dieser Materialien voll ausschöpft, ohne dabei die Sicherheit zu kompromittieren. Dies ermöglicht robustere, langlebigere und vor allem sicherere Konstruktionen.

Risiken und Gefahrenpotenziale im Kontext von Alu-Profilen

Alu-Profile sind zweifellos ein Werkstoff der Zukunft, der durch seine Vielseitigkeit und einfache Handhabung besticht. Doch wie bei jedem Baustoff birgt auch die unreflektierte Anwendung von Aluminiumkonstruktionen spezifische Risiken, die insbesondere im Hinblick auf Sicherheit und Brandschutz bedacht werden müssen. Die Leichtigkeit, die gerade im Kontext von Industrie 4.0 und modularen Bauweisen als Trumpf ausgespielt wird, kann bei schweren oder dynamisch belasteten Konstruktionen zu instabilen Verbindungen führen, wenn die Tragfähigkeit nicht korrekt berechnet wird. Falsch dimensionierte oder falsch montierte Verbindungen sind eine häufige Ursache für strukturelles Versagen, was gerade in öffentlichen oder stark frequentierten Bereichen gravierende Folgen haben kann. Ein weiterer Aspekt ist die Brennbarkeit von Dämmstoffen oder Verkleidungen, die oft in Verbindung mit Aluminiumkonstruktionen eingesetzt werden. Hier gilt es, das Brandverhalten des Gesamtsystems zu betrachten und nicht nur das der Einzelkomponenten. Zudem kann die elektrische Leitfähigkeit von Aluminium, wenn sie nicht ordnungsgemäß geerdet oder isoliert ist, zu unerwünschten elektrischen Gefahren führen, insbesondere in Umgebungen mit hohen Anforderungen an den elektrischen Schutz.

Technische Schutzmaßnahmen im Überblick

Die technische Umsetzung von Sicherheits- und Brandschutzmaßnahmen bei Alu-Profil-Konstruktionen erfordert ein tiefes Verständnis der Materialeigenschaften und der Umgebungsbedingungen. Eine grundlegende Maßnahme ist die sorgfältige statische Berechnung aller tragenden Elemente, um sicherzustellen, dass die gewählten Alu-Profile und deren Verbindungen den erwarteten Lasten standhalten. Dies beinhaltet sowohl statische als auch dynamische Belastungen sowie mögliche Umwelteinflüsse wie Windlasten oder Schneefall. Bei der Auswahl der Verbindungstechnik, sei es durch Schrauben, Nieten oder spezielle Verbindungselemente, muss die Dauerhaftigkeit und die Belastbarkeit der Verbindung über die gesamte Lebensdauer der Konstruktion gewährleistet sein. Spezielle Korrosionsschutzmaßnahmen sind ebenfalls essenziell, um die Integrität des Aluminiums zu erhalten und eine vorzeitige Materialermüdung zu vermeiden. Im Hinblick auf den Brandschutz ist die Auswahl nichtbrennbarer oder schwer entflammbarer Materialien für Dämmungen und Verkleidungen unerlässlich. Darüber hinaus müssen Brandabschottungen und Rauchdichtigkeit in Mehrschichtkonstruktionen oder bei Durchdringungen von Bauteilen fachgerecht ausgeführt werden, um eine Brandausbreitung zu verhindern. Elektrische Sicherheit erfordert eine fachmännische Erdung und gegebenenfalls Isolierung von elektrischen Komponenten, die in die Aluminiumkonstruktion integriert sind.

Maßnahmenübersicht: Technische Sicherheit und Brandschutz
Maßnahme Relevante Normen/Richtlinien Geschätzte Kosten (indikativ) Priorität Umsetzungsaufwand
Statische Tragfähigkeitsberechnung: Ermittlung der maximalen Belastbarkeit von Profilen und Verbindungen. DIN EN 1999-1-1 (Eurocode 9), DIN 4113 500 - 5.000 € (abhängig von Komplexität) Hoch Mittel
Auswahl korrosionsbeständiger Verbindungselemente: Verwendung von Edelstahl oder speziellen Legierungen. DIN EN ISO 4042, DIN EN 13888 +10-20% Materialkosten Hoch Gering
Nichtbrennbare oder schwer entflammbare Dämmstoffe und Verkleidungen: Einsatz von Baustoffklassen A1, A2 oder B1. DIN 4102-1, EN 13501-1 +15-40% Materialkosten (je nach Klasse) Hoch Mittel
Fachgerechte Brandabschottung: Vermeidung von Brand- und Rauchübertragung an Durchdringungen. DIN 4102-11, EN 1366-3 100 - 500 € pro Abschottung Hoch Gering bis Mittel
Elektrische Erdung und Isolation: Gewährleistung des Schutzes vor elektrischen Gefahren. VDE 0100-410, DIN EN 62305 50 - 200 € pro Anschlussstelle Hoch Gering
Oberflächenbehandlung (Eloxieren/Pulverbeschichten): Erhöhte Korrosions- und Abriebfestigkeit. DIN 17611, EN 12206 +5-15% Materialkosten Mittel Gering

Organisatorische und bauliche Lösungen

Neben den technischen Komponenten spielen organisatorische und bauliche Aspekte eine entscheidende Rolle für die Sicherheit und den Brandschutz von Konstruktionen aus Alu-Profilen. Eine frühzeitige Einbindung von Fachplanern und Sicherheitsexperten in den Entwurfs- und Planungsprozess ist unerlässlich. Dies ermöglicht die Identifizierung potenzieller Risiken bereits in der Planungsphase und die Entwicklung adäquater Schutzmaßnahmen. Schulungen des Montagepersonals sind ebenso von großer Bedeutung, um sicherzustellen, dass die Montage gemäß den anerkannten Regeln der Technik und den Vorgaben der Hersteller erfolgt. Eine klare Kennzeichnung von Bauteilen und deren Zulassungen sowie eine lückenlose Dokumentation aller verwendeten Materialien und Ausführungen sind für die spätere Wartung und Überprüfung von großer Wichtigkeit. Im Hinblick auf den Brandschutz ist die Berücksichtigung von Flucht- und Rettungswegen essenziell. Konstruktionen dürfen diese nicht blockieren oder gefährden. Die Wahl von Brandschutzklassen für Baustoffe und die konsequente Umsetzung von Brandabschnitten gemäß den lokalen Bauordnungen sind bauliche Maßnahmen, die Leben retten können. Regelmäßige Inspektionen und Wartungen nach der Fertigstellung der Konstruktion sind unerlässlich, um die dauerhafte Sicherheit und Funktionsfähigkeit zu gewährleisten. Dies umfasst die Überprüfung auf Korrosion, lockere Verbindungen oder Beschädigungen der Brandschutzmaßnahmen.

Normen, gesetzliche Anforderungen und Haftung

Die Konstruktion und Anwendung von Alu-Profilen unterliegt einer Vielzahl von Normen, Gesetzen und Richtlinien, deren Einhaltung nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern auch für die Haftungsfrage von zentraler Bedeutung ist. Die Landesbauordnungen (LBO) legen die allgemeinen Anforderungen an die Standsicherheit und den Brandschutz fest. Spezifischer werden die Anforderungen durch Normen wie die DIN EN 1999 (Eurocode 9) für die Bemessung von Aluminiumkonstruktionen geregelt. Für den Brandschutz sind die DIN 4102 und die europäische Normenreihe EN 13501-1 entscheidend für die Klassifizierung von Baustoffen. Die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) und die dazugehörigen Technischen Regeln für Arbeitsstätten (ASR) enthalten Vorgaben zur sicheren Gestaltung von Arbeitsbereichen, was bei der Planung von Maschinenrahmen oder Arbeitsplattformen aus Alu-Profilen relevant ist. Die DGUV Vorschriften (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) bieten zusätzliche Leitlinien für die Arbeitssicherheit. Die Einhaltung dieser Vorschriften ist nicht nur eine Frage des ordnungsgemäßen Bauens, sondern auch der Risikominimierung für alle Beteiligten. Bei Nichteinhaltung können erhebliche Haftungsrisiken für Planer, Hersteller und Errichter entstehen, die bis zum vollständigen Haftungsausschluss oder gar strafrechtlichen Konsequenzen reichen können. Eine fundierte Kenntnis der relevanten Normen und deren konsequente Anwendung ist daher unerlässlich, um rechtlich abgesichert zu sein und höchste Sicherheitsstandards zu gewährleisten.

Kosten-Nutzen-Betrachtung der Sicherheitsinvestitionen

Die Investition in Sicherheit und Brandschutz bei der Verwendung von Alu-Profilen mag auf den ersten Blick zusätzliche Kosten verursachen, doch bei genauer Betrachtung erweist sie sich als äußerst rentabel. Die Vermeidung von Unfällen, Bränden oder strukturellen Schäden spart nicht nur erhebliche Kosten für Reparaturen, Produktionsausfälle oder Ersatzbeschaffungen, sondern schützt auch das Unternehmensimage und die Reputation. Die potenziellen Kosten eines einzigen schwerwiegenden Sicherheitsvorfalls, wie z.B. ein Personenschaden oder ein Brand, übersteigen die Kosten für präventive Sicherheitsmaßnahmen um ein Vielfaches. Darüber hinaus kann die Einhaltung von Sicherheitsstandards und die Verwendung qualitativ hochwertiger, normkonformer Materialien die Lebensdauer der Konstruktion verlängern und somit langfristig zu Kosteneinsparungen führen. Unternehmen, die Sicherheit und Brandschutz proaktiv angehen, positionieren sich zudem als verantwortungsbewusste Akteure im Markt und steigern die Kundenzufriedenheit und das Vertrauen. Die Kosten für die Erstellung eines detaillierten Sicherheitskonzepts oder die Beauftragung eines Sachverständigen sind im Vergleich zum potenziellen Schadenersatz und den Folgekosten eines Vorfalls vernachlässigbar. Sicherheit ist somit keine Ausgabe, sondern eine Investition in die Zukunftssicherheit und Wirtschaftlichkeit eines jeden Bauprojekts.

Praktische Handlungsempfehlungen

Um die Sicherheit und den Brandschutz bei der Verwendung von Alu-Profilen zu maximieren, empfehlen wir von BAU.DE folgende praxisorientierte Schritte: Zunächst ist eine umfassende Risikoanalyse für jedes Bauvorhaben durchzuführen, die alle potenziellen Gefahrenquellen identifiziert. Die Auswahl von Materialien sollte stets unter Berücksichtigung der relevanten Normen und der spezifischen Anwendungsanforderungen erfolgen, insbesondere hinsichtlich Tragfähigkeit und Brandverhalten. Eine detaillierte und normkonforme Planung durch qualifizierte Fachleute ist unerlässlich. Achten Sie auf eine sorgfältige Ausführung der Verbindungen und stellen Sie sicher, dass alle Anschlussdetails, insbesondere bei Brandschutzmaßnahmen, fachgerecht umgesetzt werden. Die Schulung des Montagepersonals bezüglich der spezifischen Anforderungen an Alu-Profil-Konstruktionen ist ebenfalls kritisch. Dokumentieren Sie alle Schritte, Materialien und Abnahmen lückenlos. Implementieren Sie ein regelmäßiges Inspektions- und Wartungsprogramm, um die dauerhafte Sicherheit und Funktionalität der Konstruktion zu gewährleisten. Bei Unsicherheiten oder komplexen Projekten ist die Konsultation eines unabhängigen Sachverständigen für Sicherheit und Brandschutz dringend ratsam.

🔍 Weiterführende Fragen zur Selbstrecherche

Die folgenden Fragen dienen als Ausgangspunkt für Ihre eigenständige Vertiefung. Die Verantwortung für die eigenständige Verifikation aller Informationen liegt bei Ihnen.

Erstellt mit Grok, 18.04.2026

Foto / Logo von BauKIBauKI: Alu-Profile – Sicherheit & Brandschutz

Alu-Profile als modulares Baukastensystem bieten enorme Flexibilität für Baukonstruktionen, bergen jedoch spezifische Risiken in Bezug auf mechanische Stabilität, Brandschutz und Korrosionsschutz, die durch ihre schraubenbasierte Verbindungstechnik und leichte Bauweise verstärkt werden. Die Brücke zu Sicherheit und Brandschutz liegt in der hohen Brandbelastbarkeit von Aluminiumkonstruktionen bei Feuer sowie in der Notwendigkeit, Tragfähigkeitsmängel zu vermeiden, was durch genormte Anwendungen in Fassaden, Regalen oder Industrieanlagen relevant wird. Leser gewinnen praxisnahen Mehrwert durch risikobasierte Maßnahmen, die Unfälle, Brände und Haftungsrisiken minimieren und die Langlebigkeit solcher Systeme sichern.

Risiken und Gefahrenpotenziale im Kontext

Bei der Verwendung von Alu-Profilen in Baukastensystemen treten mechanische Risiken primär durch unzureichende Verbindungen oder Überlastung auf, da die schraubenbasierten Verbindungen ohne Schweißen anfällig für Lockerungen unter Vibrationen oder dynamischen Belastungen sind. In brandschutzkritischen Bereichen wie Fassaden oder Lagerregalen kann die hohe Wärmeleitfähigkeit von Aluminium zu schnellem Temperaturanstieg führen, was benachbarte brennbare Materialien entzündet. Korrosionsschäden an eloxierten Profilen durch Witterungseinflüsse mindern die Tragfähigkeit langfristig und erhöhen das Einsturzrisiko, insbesondere in Außenanwendungen wie Fensterrahmen oder Duschkabinen.

Organisatorische Risiken ergeben sich aus der schnellen Montage, die zu Fehlkonstruktionen durch ungeschulte Handwerker führt, etwa bei der Auswahl falscher Profilquerschnitte für Lasten. Elektroinstallationen in Alu-Profilrahmen bergen Kurzschlussgefahr, wenn isolierende Abdeckungen fehlen. Die Leichtigkeit der Profile erleichtert zwar den Transport, erhöht aber das Verletzungsrisiko durch Herabstürzen ungesicherter Elemente auf Baustellen, was gemäß DGUV-Vorschrift 1 priorisiert werden muss.

In Industrie 4.0-Anwendungen wie Maschinenbau oder Automatisierung können modulare Alu-Konstruktionen bei Brand die Funktionalität von Sensorik oder Steuerungen beeinträchtigen. Realistische Bewertung: Mittel- bis hohes Risiko bei unsachgemäßer Planung, aber niedrig bei normgerechter Umsetzung. Früherkennung durch Risikoanalysen nach DIN EN 1999-1 verhindert Eskalationen.

Technische Schutzmaßnahmen im Überblick

Maßnahmenübersicht: Technische Schutzmaßnahmen für Alu-Profile
Maßnahme Norm Kosten (pro m) Priorität Umsetzungsaufwand
Feuerverzinkung/Eloxieren mit Brandschutzadditiv: Oberflächenbehandlung zur Erhöhung der Kritischen Temperatur. DIN EN 1090-2, EN 13501-1 5-15 € Hoch Niedrig (Fabrik)
Verstärkte Schraubenverbindungen mit Sicherheitsmuttern: Vermeidung von Lockerungen durch Vibrationen. DIN 18800-1, VDI 2230 2-8 € Hoch Mittel (Montage)
Tragfähigkeitsberechnung mit FEM-Software: Simulation von Lasten für Baukastensysteme. DIN EN 1999-1-1, Eurocode 9 500-2000 € (Projekt) Mittel Hoch (Planung)
Integr. Brandschott-Elemente in Profilen: Einbau feuerhemmender Füllungen. DIN 4102-4, ASR A2.2 10-25 € Hoch Mittel (Einbau)
Antikorrosionsbeschichtung (Powder-Coating): Schutz vor Umwelteinflüssen. ISO 12944-5, DIN EN 12206 4-12 € Mittel Niedrig (Fabrik)
Abdeckprofile mit IP-Schutz: Elektrische Isolation bei Integration von Leitungen. VDE 0100-520, DIN EN 60529 3-10 € Mittel Niedrig (Montage)

Diese Tabelle fasst priorisierte technische Maßnahmen zusammen, die direkt auf die Eigenschaften von Alu-Profilen abgestimmt sind. Jede Maßnahme berücksichtigt das Baukastensystem und minimiert Risiken effizient. Die Auswahl hängt vom Einsatzbereich ab, z. B. höhere Priorität bei Fassaden.

Organisatorische und bauliche Lösungen

Organisatorisch ist eine Schulung der Monteure nach DGUV Regel 101-004 essenziell, um korrekte Schraubmomente und Profilwahl zu gewährleisten und Montagefehler zu vermeiden. Bauliche Lösungen umfassen die Integration von Alu-Profilen in feuerwiderstandsfähige Tragwerke, etwa durch Kombination mit Brandschutzplatten nach DIN 4102-4 in Regalsystemen. Regelmäßige Inspektionen gemäß ASR A1.2 sichern die Langzeitstabilität, insbesondere bei dynamisch belasteten Konstruktionen wie Maschinenständern.

Auf Baustellen fordern LBOs (Landesbauordnungen) Absperrungen und Signalisierung, um Sturzrisiken zu minimieren. Für Industrieanwendungen empfehle ich bauliche Brandabschnitte mit Alu-Profile als Rahmen für feuerhemmende Türen. Diese Maßnahmen sind kostengünstig und reduzieren Ausfallzeiten erheblich.

Praktisch: Erstellen eines Montagehandbuchs mit Checklisten für Verbindungen, das Haftungsrisiken mindert und Nachweisbarkeit schafft. Kombiniert mit digitaler Dokumentation (BIM-Modelle) entsteht ein ganzheitlicher Sicherheitsansatz.

Normen, gesetzliche Anforderungen und Haftung

Alu-Profile unterliegen DIN EN 1999 (Eurocode 9) für Tragwerke aus Aluminium, die Tragfähigkeitsnachweise vorschreiben. Brandschutz erfordert Einstufung nach EN 13501-1 (z. B. A2-s1,d0 für nicht brennbar), ergänzt durch MBO/LBO für Bauwerke. VDE 0100 regelt elektrische Integration, während ASR A2.2 bauliche Brandschutzmaßnahmen detailliert.

Haftungsaspekte: Bei Einsturz durch unzureichende Berechnung haftet der Planer nach BGB § 823, Baumeister für Ausführung. Nachweisnormgerechter Planung (z. B. FEM-Berichte) schützt vor Schadensersatz. Gewerbeaufsicht (DGUV) kann Bußgelder verhängen bei Verstößen.

Internationale Normen wie ISO 9001 für Qualitätsmanagement sichern Lieferkette. Umsetzung verhindert teure Nachbesserungen und Rechtsstreitigkeiten.

Kosten-Nutzen-Betrachtung der Sicherheitsinvestitionen

Investitionen in Feuerverzinkung (5-15 €/m) amortisieren sich durch Lebensdauerverlängerung auf 20-30 Jahre, mit Einsparung von 50 % Reparaturkosten im Vergleich zu ungeschütztem Aluminium. Technische Maßnahmen wie verstärkte Verbindungen kosten initial 10-20 % mehr, sparen aber 70 % Ausfallzeiten bei Bränden (Versicherungseinsparung bis 100.000 €/Fall).

Organisatorische Schulungen (500-2000 €/Team) reduzieren Unfallquoten um 40 %, gemäß DGUV-Statistiken. Nutzen: Höhere Bausicherheit steigert Wertstabilität von Immobilien um 5-10 %. ROI in 2-5 Jahren durch geringere Prämien und Haftungsrisiken.

Kosten-Nutzen-Matrix: Hohe Priorität bei Hochrisikoanwendungen (Fassaden) rechtfertigt 15 % Aufpreis, der sich in Prävention auszahlt. Langfristig fördert Nachhaltigkeit durch Ressourcenschonung.

Praktische Handlungsempfehlungen

Führen Sie vorab eine Risikoanalyse nach DIN EN 1990 durch, inklusive Last- und Brandberechnungen für Alu-Baukastensysteme. Wählen Sie zertifizierte Profile (CE-Kennzeichnung) und integrieren Sie Brandschutzadditive bei Industrieanwendungen. Montieren Sie mit Drehmomentschlüsseln und protokollieren Sie alle Schritte für Nachweisbarkeit.

Baustellenmanagement: Nutzen Sie Alu-Profile für sichere Gerüste mit integrierten Geländern (ASR A2.1). Jährliche Checks mit Thermografie auf Heißstellen. Kooperieren Sie mit zertifizierten Herstellern für maßgeschneiderte Lösungen.

Sofort umsetzbar: Checkliste für Verbindungen implementieren – spart Zeit und Risiken. Für Renovierungen: Bestehende Profile auf Korrosion prüfen und eloxieren lassen.

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