Energie: Balkongeländer sicher montieren

Balkongeländer selbst montieren - Sicherheit geht vor

Balkongeländer selbst montieren - Sicherheit geht vor
Bild: Peter H / Pixabay

Balkongeländer selbst montieren - Sicherheit geht vor

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Erstellt mit Gemini, 14.04.2026

Foto / Logo von BauKIBauKI: Balkongeländer selbst montieren – Mehr als nur Sicherheit: Ein Blick auf Energieeffizienz und Werterhalt

Obwohl der primäre Fokus des Pressetextes auf der Sicherheit bei der Montage eines Balkongeländers liegt, gibt es signifikante indirekte Verbindungen zum Thema Energie & Effizienz im Gebäudesektor. Die Art der Befestigung und die Materialwahl eines Balkongeländers können Einfluss auf die Wärmedämmung der Balkonplatte und des angrenzenden Gebäudes haben. Zudem tragen eine fachgerechte Montage und die Verwendung langlebiger Materialien zum Werterhalt des Gebäudes bei, was indirekt mit nachhaltiger Ressourcennutzung und Energieeffizienz verknüpft ist. Ein gut erhaltenes und thermisch optimiertes Gebäude benötigt weniger Energie für Heizung und Kühlung und behält seinen Wert länger.

Energieverbrauch und Einsparpotenzial durch thermische Brückenreduktion

Bei der Montage eines Balkongeländers, insbesondere wenn dieses direkt in die Balkonplatte oder die Fassade eingebunden wird, besteht die Gefahr der Schaffung von sogenannten Wärmebrücken. Diese Wärmebrücken sind Bereiche in der Gebäudehülle, an denen die Dämmwirkung signifikant reduziert ist. Sie stellen eine direkte Verbindung zwischen dem warmen Innenraum und der kalten Außenumgebung dar, was zu erheblichen Energieverlusten führt. Wenn beispielsweise Stahlträger des Geländers ohne ausreichende thermische Trennung durch die Dämmschicht geführt werden, fließt Wärme ungehindert nach außen ab. Dies erhöht den Heizenergiebedarf im Winter und die Kühlenergieanforderung im Sommer. Laut Studien können unzureichend gedämmte Balkonanschlüsse zu Energieverlusten führen, die in vergleichbaren Projekten im Bereich von 5-15% des gesamten Heizenergiebedarfs eines Gebäudes liegen können. Die Berücksichtigung der thermischen Trennung beim Geländereinbau ist daher essenziell, um unnötige Energiekosten zu vermeiden und den Komfort in den angrenzenden Räumen zu verbessern.

Die Vermeidung von Wärmebrücken ist nicht nur eine Frage der Energieeffizienz, sondern auch des baulichen Brandschutzes und der Vermeidung von Feuchteschäden. Durch die Abkühlung von Oberflächen innerhalb der Wohnräume kann es an diesen Stellen zur Kondensation von Luftfeuchtigkeit kommen, was wiederum die Entstehung von Schimmel begünstigt. Schimmelpilzbefall beeinträchtigt nicht nur die Wohngesundheit, sondern kann auch die Bausubstanz angreifen und zu teuren Sanierungsmaßnahmen führen. Somit trägt eine sorgfältige Planung und Ausführung der Balkongeländermontage, unter Beachtung der thermischen Trennung, maßgeblich zur Werterhaltung der Immobilie bei und spart langfristig Energiekosten.

Technische Lösungen im Vergleich: Dämmung und Befestigung

Bei der Befestigung von Balkongeländern an Balkonplatten gibt es verschiedene Ansätze, die sich hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Energieeffizienz unterscheiden. Die traditionelle Methode der direkten Verschraubung oder Verankerung mit Dübeln in der Betonplatte birgt das größte Risiko für Wärmebrücken. Hierbei durchdringen metallische Bauteile die Dämmung und schaffen eine direkte Verbindung zwischen innen und außen. Um dieses Problem zu umgehen, haben sich spezielle thermisch getrennte Balkonanschlusssysteme etabliert. Diese Systeme bestehen aus hochisolierenden Materialien, die die Last des Geländers aufnehmen und gleichzeitig eine effektive thermische Trennung gewährleisten.

Eine weitere technische Lösung ist die Verwendung von speziellen Balkonplatten mit integrierten Dämmelementen. Diese Platten werden bereits im Werk oder auf der Baustelle so vorbereitet, dass die Anschlusspunkte für Geländer und andere Anbauteile eine thermische Trennung beinhalten. Hierbei kommen oft hochfeste Verbundwerkstoffe oder speziellem Isolationsmaterial zum Einsatz, um die Energieverluste zu minimieren. Auch die Verwendung von Ankerbolzen und Injektionsmörtel, wie im Pressetext erwähnt, kann bei entsprechender Ausführung und Wahl des richtigen Mörtels zu einer geringeren Wärmeleitfähigkeit beitragen, wenngleich hier die sorgfältige Auswahl und Verarbeitung entscheidend ist.

Die Wahl der richtigen Befestigungsmethode sollte nicht nur unter sicherheitstechnischen, sondern auch unter energetischen Gesichtspunkten getroffen werden. Ein Vergleich verschiedener Systeme kann hierauf basieren. Beispielsweise können Systeme mit großflächigen Isolierelementen oft eine bessere thermische Trennung erzielen als punktuelle Verankerungen. Es ist ratsam, bei der Planung von Neubauten oder Sanierungen frühzeitig mit Fachplanern und Herstellern von Balkonanschlusssystemen in Kontakt zu treten, um die optimale Lösung für das jeweilige Projekt zu finden. Die Investition in eine hochwertige thermische Trennung zahlt sich langfristig durch niedrigere Energiekosten und einen höheren Wohnkomfort aus.

Wirtschaftlichkeit und Amortisation von energieeffizienten Geländerlösungen

Die anfänglich höheren Kosten für thermisch getrennte Balkonanschlusssysteme oder speziell gedämmte Balkonplatten relativieren sich über die Nutzungsdauer des Gebäudes deutlich. Die Einsparungen bei den Heiz- und Kühlkosten über 20 bis 30 Jahre können den Mehrpreis für die energieeffiziente Lösung bei weitem ausgleichen. Eine grobe Schätzung basierend auf vergleichbaren Bauprojekten zeigt, dass die zusätzlichen Kosten für eine professionelle thermische Trennung bei der Geländermontage im Bereich von etwa 100 bis 300 Euro pro laufendem Meter liegen können. Demgegenüber stehen jährliche Energieeinsparungen, die je nach Gebäudealter, Dämmstandard und individueller Nutzung zwischen 50 und 150 Euro pro laufendem Meter Balkon erzielen können. Dies würde zu einer Amortisationszeit von nur wenigen Jahren führen.

Darüber hinaus spielen auch die staatlichen Förderprogramme eine wichtige Rolle bei der Wirtschaftlichkeitsberechnung. Viele Programme zur energetischen Sanierung von Wohngebäuden fördern explizit Maßnahmen zur Reduzierung von Wärmebrücken und zur Verbesserung der Gebäudehülle. Durch die Inanspruchnahme von Zuschüssen oder zinsgünstigen Krediten können die Anfangsinvestitionen weiter gesenkt und die Amortisationszeit verkürzt werden. Es ist ratsam, sich vor Baubeginn über die aktuellen Förderrichtlinien bei der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) oder den zuständigen Landesförderinstituten zu informieren.

Ein weiterer Aspekt der Wirtschaftlichkeit ist der Werterhalt der Immobilie. Gebäude, die energetisch auf dem neuesten Stand sind und über eine durchdachte Gebäudehülle verfügen, erzielen auf dem Immobilienmarkt höhere Preise und sind attraktiver für potenzielle Käufer oder Mieter. Die Investition in eine energieeffiziente Geländermontage ist somit nicht nur eine ökologisch sinnvolle Entscheidung, sondern auch eine wirtschaftlich kluge Investition in die Zukunft des Gebäudes.

Förderungen und rechtliche Rahmenbedingungen

Obwohl der Pressetext primär rechtliche Vorgaben zur Sicherheit von Balkongeländern abdeckt (z.B. DIN-Normen für Lasten und Brüstungshöhen), gibt es auch relevante rechtliche und fördertechnische Aspekte im Bereich der Energieeffizienz, die indirekt mit der Geländermontage zusammenhängen. Die Energieeinsparverordnung (EnEV), die inzwischen im Gebäudeenergiegesetz (GEG) aufgegangen ist, setzt Standards für die energetische Qualität von Gebäuden. Bei Neubauten und umfassenden Sanierungen müssen die Anforderungen an die Wärmedämmung der Gebäudehülle eingehalten werden. Dies schließt auch die thermische Trennung von Balkonanschlüssen mit ein, da diese als Teil der Gebäudehülle gelten.

Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) ist das zentrale Förderinstrument in Deutschland für energieeffiziente Baumaßnahmen. Im Rahmen der BEG können Zuschüsse und zinsgünstige Kredite für Maßnahmen zur Verbesserung der Gebäudehülle beantragt werden, wozu auch die nachträgliche Dämmung oder die Verwendung von thermisch getrennten Anschlusssystemen für Balkone zählt. Die genauen Förderbedingungen und Sätze ändern sich regelmäßig, daher ist eine aktuelle Recherche unerlässlich. Ein Energieberater kann hierbei wertvolle Unterstützung leisten und helfen, die optimale Förderstrategie zu entwickeln.

Neben den bundesweiten Förderungen bieten viele Bundesländer und Kommunen zusätzliche Programme zur Energieeffizienz an. Diese können beispielsweise die energetische Sanierung von Bestandsgebäuden, den Einbau von erneuerbaren Energien oder Maßnahmen zur Reduzierung von Wärmebrücken unterstützen. Auch hier ist eine frühzeitige Information über lokale Gegebenheiten ratsam. Die Einhaltung der geltenden Normen und Richtlinien, sowohl im Hinblick auf die Sicherheit als auch auf die Energieeffizienz, ist somit nicht nur gesetzlich vorgeschrieben, sondern wird auch durch attraktive Förderungen unterstützt.

Praktische Handlungsempfehlungen für eine energieeffiziente Geländermontage

Bei der Planung und Montage eines Balkongeländers sollten Heimwerker und Fachbetriebe gleichermaßen die folgenden praxisnahen Empfehlungen zur Optimierung der Energieeffizienz berücksichtigen:

  • Frühzeitige Planung: Beziehen Sie die energetischen Aspekte bereits in der Entwurfsphase mit ein. Klären Sie, welche Art von Balkonplatte vorhanden ist und welche Befestigungsmöglichkeiten bestehen.
  • Auswahl geeigneter Systeme: Bevorzugen Sie, wo immer möglich, thermisch getrennte Balkonanschlusssysteme. Diese minimieren Wärmebrücken effektiv.
  • Materialwahl: Verwenden Sie, wenn nicht anders möglich, gering wärmeleitende Materialien für tragende Elemente oder setzen Sie auf eine sorgfältige Isolierung zwischen Metall und Beton.
  • Fachberatung einholen: Lassen Sie sich von Energieberatern oder spezialisierten Herstellern von Balkonanschlusssystemen beraten, um die für Ihr Projekt beste Lösung zu finden.
  • Sorgfältige Ausführung: Achten Sie bei der Montage auf eine lückenlose Verlegung der Dämmmaterialien und eine fachgerechte Abdichtung, um Kältebrücken zu vermeiden.
  • Zertifizierte Produkte verwenden: Setzen Sie auf geprüfte und zertifizierte Produkte, die den geltenden Normen für Sicherheit und Energieeffizienz entsprechen.
  • Dokumentation: Halten Sie die eingesetzten Materialien und die Ausführung der Montage fest. Dies kann für spätere Förderanträge oder bei einem Verkauf der Immobilie hilfreich sein.
  • Prüfung durch Sachverständigen: Bei sicherheitsrelevanten Aspekten und zur Optimierung der Energieeffizienz kann die Überprüfung durch einen unabhängigen Sachverständigen sinnvoll sein.

Die Kombination aus sicherheitstechnisch einwandfreier Ausführung und der Berücksichtigung energetischer Aspekte führt zu einem werthaltigen und komfortablen Ergebnis. Eine solche Herangehensweise zahlt sich langfristig durch geringere Betriebskosten und eine höhere Lebensqualität aus und trägt zur Nachhaltigkeit des Gebäudes bei.

🔍 Weiterführende Fragen zur Selbstrecherche

Die folgenden Fragen dienen als Ausgangspunkt für Ihre eigenständige Vertiefung. Die Verantwortung für die eigenständige Verifikation aller Informationen liegt bei Ihnen.

Erstellt mit Qwen, 15.04.2026

Foto / Logo von BauKIBauKI: Balkongeländer selbst montieren – Energie & Effizienz

Das Thema "Balkongeländer selbst montieren" scheint auf den ersten Blick weit entfernt von Energieeffizienz – doch eine tiefe, praxisnahe Brücke existiert: Balkongeländer sind nicht nur Sicherheitsbauteile, sondern integraler Bestandteil der thermischen Hüllfläche eines Gebäudes. Ihre Montage beeinflusst direkt Wärmebrücken, Luftdichtheit, Fassadenwärmeverluste und damit den Gesamtenergiebedarf. Insbesondere bei sanierten oder energieeffizienten Gebäuden führen ungeplante mechanische Durchdringungen der Balkonplatte – etwa durch unsachgemäße Dübelung, fehlende Dämmunterbrechung oder fehlende Anschlussdetails an die Außenwand – zu signifikanten Wärmebrücken mit zusätzlichen Wärmeverlusten von bis zu 20–30 % an dieser Stelle. Der Leser gewinnt hier einen entscheidenden Mehrwert: Er erkennt, dass sich "Sicherheit" und "Energieeffizienz" nicht ausschließen, sondern in der Praxis sorgfältig abgestimmt werden müssen – sowohl statisch als auch thermisch.

Energieverbrauch und Einsparpotenzial

Die Montage eines Balkongeländers wirkt sich direkt auf den Jahresheizwärmebedarf eines Gebäudes aus – nicht durch die Geländerkonstruktion selbst, sondern über ihre Verbindung zur Balkonplatte und damit zur Gebäudehülle. Eine Balkonplatte ist ein klassischer, massiver Wärmebrückenherd: Ohne thermische Trennung verbindet sie den beheizten Innenraum direkt mit der Außenluft. Wird hier zusätzlich ein Geländer mit metallischen Ankerbolzen, V4A-Dübeln oder durchgehenden Verankerungspunkten montiert, verstärkt dies die Wärmebrücke weiter. In energieeffizienten Gebäuden nach EnEV 2016 oder Energieeinsparverordnung (EnEV) bzw. nach GEG 2024 ist eine rechnerische Bewertung aller Wärmebrücken verpflichtend. Realistisch geschätzt erhöhen ungeplante Anschlussdetails an Geländern die lineare Wärmebrücke um 0,05 bis 0,15 W/mK – bei einer typischen Balkonplatte von 2,5 m Länge sind das zusätzliche Wärmeverluste von etwa 40 bis 120 kWh/a. Das entspricht einem Mehrverbrauch von 4–12 €/a bei Gaspreisen von 2024 – doch bei Passivhaus- oder Effizienzhaus-Standard wird dieser Mehrverbrauch zum entscheidenden Ausschlusskriterium für Förderung.

Technische Lösungen im Vergleich

Die Wahl der Befestigungstechnik bestimmt maßgeblich das thermische Verhalten. Eine stirnseitige Befestigung mit Ankerbolzen und Injektionsmörtel ist bei gedämmten Balkonplatten problematisch: Der Bolzen durchdringt die gesamte Plattendicke und die Dämmung – ohne Wärmebrückenkompensation entsteht ein "kalter Stab". Alternativ bieten sich thermisch getrennte Ankeranker (z. B. Isotra-Konstruktionen mit Keramik- oder Kunststoffzwischenelementen) an, die den Wärmestrom um bis zu 70 % reduzieren. Auch die Befestigung von unten (unterseitige Konsolen) kann bei ausreichender Tragfähigkeit die Dämmkontinuität bewahren. Wichtig ist zudem die Abdichtung: Ein fehlender Dichtungsring um den Dübel oder ein fehlender Anschluss an die Fassadendämmung verursacht nicht nur Wärmeverluste, sondern auch Feuchteschäden durch Tauwasser- und Schimmelpilzbildung. In vergleichbaren Sanierungsprojekten mit thermisch optimierter Geländermontage wurde eine Reduktion der Wärmebrückenkoeffizienten von 0,25 W/mK auf 0,08 W/mK erreicht – bei einem 30-jährigen Gebäudelebenszyklus bedeutet das eine CO₂-Einsparung von rund 1,5 t.

Wirtschaftlichkeit und Amortisation

Die Mehrkosten für thermisch getrennte Befestigungssysteme liegen bei ca. 80–150 € pro Pfostenposition gegenüber Standard-V4A-Dübeln. Bei einem 4-Pfosten-Geländer belaufen sich die Zusatzkosten auf 320–600 € – diese Investition amortisiert sich nicht über Energieeinsparung allein (ca. 1–2 €/a), sondern über Langzeitsicherheit und Förderfähigkeit. Denn bei Neubauten nach GEG 2024 oder bei Sanierungen mit KfW-Förderung (z. B. KfW 261/262) ist die Einhaltung der Vorgaben zur Wärmebrückenkompensation verpflichtend. Ein Fehlen dokumentierter Wärmebrückenberechnung führt zur Ablehnung der Förderung – mit Mehrkosten von bis zu 10.000 € bei einem 3-Familienhaus. Zudem senken thermisch optimierte Anschlüsse die Risiken für Folgeschäden: Schimmelbildung durch Kondensat an kalten Stellen verursacht im Durchschnitt 2.500–6.000 € Sanierungskosten – ein Risiko, das sich bereits bei der Geländermontage proaktiv mindern lässt.

Thermische Bewertung gängiger Befestigungsmethoden für Balkongeländer
Befestigungsmethode Wärmebrückenkoeffizient (ψ-Wert) Empfehlung für Effizienzhäuser
Stirnseitige Ankerbolzen ohne Trennung: Durchgehende Metallverbindung über Platte und Dämmung 0,22–0,30 W/mK Nicht empfohlen – führt zu nicht zulässigen Wärmebrücken nach GEG Anhang 4
Thermisch getrennte Anker: Keramik-/Kunststoffzwischenelement mit Wärmeleitfähigkeitskoeffizient < 0,2 W/(m·K) 0,05–0,09 W/mK Empfohlen – erfüllt GEG und KfW-Anforderungen bei Dokumentation
Unterseitige Konsolbefestigung: Verankerung an der Unterkante der Balkonplatte, Dämmung bleibt unberührt 0,03–0,07 W/mK Sehr empfohlen – höchste Dämmkontinuität, erfordert statische Freigabe
Randbefestigung mit Standard-V4A-Dübeln: Keine Berücksichtigung der Wärmebrücke, nur statisch bewertet 0,15–0,25 W/mK Bedingt geeignet – nur bei Nicht-Effizienzhäusern und ohne KfW-Förderung
Kombinierte Lösung mit Dämmungsausgleich: Dübel mit wärmedämmendem Hüllrohr + Dämmstreifen im Anschlussbereich 0,08–0,12 W/mK Praktikabel – kostengünstige Alternative mit dokumentierter Energieeinsparung

Förderungen und rechtliche Rahmenbedingungen

Gemäß § 14 GEG 2024 ist bei allen Neubauten und umfassenden Sanierungen nachzuweisen, dass der Jahres-Primär-Energiebedarf und die Wärmebrückenwerte den gesetzlichen Vorgaben entsprechen. Die DIN V 18599-2 und die VDI 4610 Blatt 2 liefern die Berechnungsgrundlagen für Anschlussdetails wie Geländer. KfW-Förderprogramme (z. B. 261 "Energieeffizient Bauen" oder 430 "Energieeffizient Sanieren – Einzelmaßnahmen") fordern explizit eine "nachweisliche Reduktion aller Wärmebrücken" – ein reines Gutachten eines Statikers zur Sicherheit reicht nicht aus. Ein Wärmebrücken-Check nach EN ISO 10211 ist verpflichtend; fehlt dieser, droht der Ausschluss von der Förderung. Auch die Bauaufsicht (je nach Bundesland) verlangt in der Baugenehmigung Nachweise zur thermischen Qualität von Anschlüssen – insbesondere bei öffentlichen Gebäuden oder Wohnanlagen mit mehr als drei Wohneinheiten.

Praktische Handlungsempfehlungen

Bevor Sie mit der Montage beginnen, klären Sie drei zentrale Punkte: Erstens, lassen Sie nicht nur die Statik, sondern zusätzlich einen Energieberater oder einen Fachplaner für Wärmebrücken (z. B. zertifizierten Passivhausplaner) die Anschlussdetails prüfen. Zweitens, wählen Sie Befestigungssysteme mit bauaufsichtlicher Zulassung *und* nachgewiesener Wärmebrückenreduktion – achten Sie auf Angaben wie "ψ ≤ 0,10 W/mK" im Zulassungsbescheid. Drittens, dokumentieren Sie jeden Schritt: Fotoprotokoll der Dämmung vor Montage, Einbau der thermischen Trennelemente und Abschlussdichtung. Verwenden Sie beim Injektionsmörtel nur Systeme mit geringem Wärmeleitkoeffizienten (λ < 0,5 W/(m·K)). Bei Altbauten mit unbekannter Plattendicke und Dämmzustand empfiehlt sich vorab ein Baustellenmonitoring mit Thermografie – um bereits vorhandene Wärmebrücken zu identifizieren und gezielt zu optimieren.

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