Nachhaltigkeit: k-Wert & Wärmeschutz verstehen

Ratgeber: Alles Wissenswerte zum k-Wert und Wärmeschutzverordnung

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Bild: Erik Mclean / Unsplash

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Erstellt mit Gemini, 15.04.2026

Foto / Logo von BauKIBauKI: Der k-Wert und die Wärmeschutzverordnung: Ein Leitfaden für nachhaltiges Bauen und Sanieren

Das Thema des k-Wertes und der Wärmeschutzverordnung ist von fundamentaler Bedeutung für die Nachhaltigkeit im Gebäudesektor. Es beschreibt direkt die Energieeffizienz von Bauteilen, was sich unmittelbar auf den Energieverbrauch und damit auf CO2-Emissionen auswirkt. Eine Brücke lässt sich leicht schlagen: Ein niedriger k-Wert bedeutet eine bessere Dämmung, was zu geringerem Heizenergiebedarf führt, weniger fossile Brennstoffe verbraucht und somit die Umweltauswirkungen eines Gebäudes signifikant reduziert. Der Mehrwert für den Leser liegt darin, ein tieferes Verständnis für die wärmetechnischen Kennzahlen zu entwickeln, die entscheidend für die ökologische und ökonomische Performance von Immobilien sind, und somit fundierte Entscheidungen für energieeffizientes Bauen und Sanieren treffen zu können.

Ökologische Bewertung und Potenziale

Der k-Wert, auch Wärmedurchgangskoeffizient genannt, ist ein zentraler Indikator für die Energieeffizienz von Gebäuden. Er gibt an, wie viel Wärmeenergie pro Quadratmeter Fläche und pro Grad Kelvin Temperaturunterschied zwischen Innen und Außen durch ein Bauteil hindurchfließt. Ein niedriger k-Wert bedeutet eine geringere Wärmeverlustrate und somit eine bessere Dämmleistung. In Zeiten des Klimawandels und steigender Energiepreise ist die Optimierung des k-Wertes essenziell für die Reduzierung des CO2-Fußabdrucks von Gebäuden. Gebäude sind für einen erheblichen Anteil des Energieverbrauchs und der Treibhausgasemissionen verantwortlich, wobei ein Großteil auf die Beheizung und Kühlung entfällt. Durch die konsequente Anwendung und Verbesserung der Wärmeschutzverordnung, die klare Vorgaben zu maximal zulässigen k-Werten macht, können signifikante Energieeinsparungen erzielt werden.

Die potenzielle ökologische Verbesserung durch die Reduzierung des k-Wertes ist immens. Realistisch geschätzt, kann eine fachgerechte Dämmung von Außenwänden, Dächern und Kellerdecken in einem typischen Einfamilienhaus zu einer Reduzierung des Heizenergiebedarfs um 20-40% führen. Dies korreliert direkt mit einer entsprechenden Senkung der CO2-Emissionen. Wenn beispielsweise in einem älteren Gebäude der durchschnittliche k-Wert der Außenwand von 0,8 W/(m²K) auf 0,3 W/(m²K) reduziert wird, lassen sich bei einem typischen Heizwärmebedarf von 15.000 kWh pro Jahr und einem angenommenen CO2-Emissionsfaktor von 0,2 kg CO2/kWh im schlimmsten Fall jährlich rund 1.500 kg CO2 einsparen. Diese Einsparungen summieren sich über die Lebensdauer eines Gebäudes erheblich und leisten einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz.

Die Lebenszyklusbetrachtung von Baumaterialien spielt hierbei ebenfalls eine Rolle. Während die Energie für die Herstellung von Dämmstoffen verbraucht wird, amortisiert sich dieser Aufwand durch die während der Nutzungsphase erzielten Energieeinsparungen und die damit verbundene CO2-Reduktion um ein Vielfaches. Die Auswahl von Dämmstoffen mit geringerem ökologischem Fußabdruck in der Herstellung und guter Recyclingfähigkeit kann diesen positiven Effekt noch verstärken. Die Wärmeschutzverordnung und die damit verbundenen k-Wert-Anforderungen fördern somit nicht nur die aktuelle Energieeffizienz, sondern auch eine nachhaltigere Bauweise über den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes.

Wirtschaftliche Aspekte und Total Cost of Ownership

Die Einhaltung und Verbesserung von k-Werten ist nicht nur eine ökologische Notwendigkeit, sondern auch ein entscheidender Faktor für die Wirtschaftlichkeit von Immobilien. Die initialen Investitionskosten für eine verbesserte Dämmung und die Einhaltung niedrigerer k-Werte werden durch die langfristigen Einsparungen bei den Heizkosten mehr als kompensiert. Die Total Cost of Ownership (TCO) eines Gebäudes wird maßgeblich durch den Energieverbrauch bestimmt. Ein Gebäude mit exzellenter Dämmung und somit niedrigen k-Werten weist deutlich geringere laufende Betriebskosten auf als ein schlecht gedämmtes Gebäude. Über die gesamte Lebensdauer des Gebäudes können sich diese Einsparungen auf Zehntausende von Euro belaufen, je nach Gebäudegröße, Nutzungsverhalten und Energiepreisentwicklung.

Die Wertsteigerung von Immobilien ist ein weiterer wichtiger wirtschaftlicher Aspekt. Gebäude, die aktuelle Energiestandards erfüllen oder übertreffen, sind auf dem Markt attraktiver und erzielen höhere Verkaufspreise oder Mieten. Eine nachweislich gute Dämmung und niedrige k-Werte sind klare Verkaufsargumente und signalisieren geringe laufende Kosten für potenzielle Käufer oder Mieter. In vielen Regionen sind zudem staatliche Förderprogramme für energetische Sanierungen verfügbar, die die Investitionskosten erheblich reduzieren und die Amortisationszeit weiter verkürzen. Die Berücksichtigung von k-Werten im Rahmen von Energieausweisen und Zertifizierungen, wie dem Effizienzhaus-Standard, ist bereits gängige Praxis und steigert die Marktfähigkeit.

Die Analyse der Außenwand im Hinblick auf ihren k-Wert kann auch versteckte Kosten aufdecken. Eine mangelhafte Dämmung kann zu Feuchtigkeitsproblemen und Schimmelbildung führen, was wiederum kostspielige Sanierungsmaßnahmen nach sich zieht. Die frühzeitige Investition in eine adäquate Dämmung zur Erreichung optimaler k-Werte beugt solchen Problemen vor und schützt die Bausubstanz. Die Berechnung der Dämmstärke basierend auf dem aktuellen k-Wert und den Vorgaben der Wärmeschutzverordnung ermöglicht eine präzise Kosten-Nutzen-Analyse, die sicherstellt, dass die Investition in die Dämmung wirtschaftlich sinnvoll ist.

Praktische Umsetzungsmaßnahmen mit Beispielen

Die Verbesserung von k-Werten erfordert oft gezielte bauliche Maßnahmen, wobei die Dämmung von Außenwänden, Dächern und Kellerdecken im Vordergrund steht. Die Wärmeschutzverordnung gibt hierfür klare Grenzwerte vor, die je nach Baujahr und Art des Gebäudes variieren können. Bei der Sanierung von Altbauten ist es beispielsweise häufig notwendig, zusätzliche Dämmschichten aufzubringen, um die geforderten k-Werte zu erreichen. Hierbei muss sorgfältig die Dämmstärke und das Material gewählt werden, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.

Eine gängige Methode zur Dämmung von Außenwänden im Altbau ist die Anbringung einer Wärmedämmverbundsystem (WDVS). Bei diesem System werden Dämmplatten (z.B. aus Mineralwolle oder Polystyrol) auf die bestehende Fassade geklebt oder gedübelt und anschließend mit Putz und Armierungsschicht versehen. Eine typische Dämmstärke von 14-20 cm Mineralwolle kann den k-Wert einer massiven Ziegelwand von ursprünglich 0,6-0,8 W/(m²K) auf unter 0,25 W/(m²K) reduzieren, was deutlich unter den aktuellen gesetzlichen Anforderungen liegt. Die Auswahl des Dämmmaterials sollte dabei auch ökologische Aspekte berücksichtigen, wie z.B. ökologische Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen wie Holzfaser oder Zellulose.

Für Dächer ist die Aufsparren- oder Zwischensparrendämmung eine effektive Maßnahme. Bei der Zwischensparrendämmung werden Dämmmaterialien wie Glaswolle oder Steinwolle zwischen die Dachsparren eingebracht. Eine Dämmstärke von 20-24 cm kann hier den k-Wert des Dachs auf etwa 0,15 W/(m²K) senken. Ähnliche Effekte lassen sich bei Kellerdecken mit entsprechenden Dämmmaterialien erzielen, um Wärmeverluste nach unten zu minimieren. Eine detaillierte Analyse des Bestandsgebäudes und eine fachgerechte Planung sind unerlässlich, um die optimale Dämmstärke und das passende Material für die jeweilige Situation zu ermitteln und somit die bestmöglichen k-Werte zu erzielen.

Förderungen, Zertifizierungen und Rahmenbedingungen

Der Staat fördert energetische Sanierungsmaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden und zur Erreichung niedrigerer k-Werte maßgeblich. Programme wie die der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bieten zinsgünstige Kredite oder Zuschüsse für Maßnahmen, die über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen. Dies kann die Amortisationszeit für die Dämmung und die damit verbundene Verbesserung des k-Wertes erheblich verkürzen. Die Einhaltung der Vorgaben der Wärmeschutzverordnung ist oft eine Grundvoraussetzung für die Beantragung dieser Förderungen.

Zertifizierungssysteme wie das dena-Gütesiegel, DGNB (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) oder LEED (Leadership in Energy and Environmental Design) spielen eine immer wichtigere Rolle. Diese Systeme bewerten Gebäude anhand verschiedener Nachhaltigkeitskriterien, zu denen auch die Energieeffizienz und damit die k-Werte gehören. Gebäude, die hohe Standards in diesen Bereichen erfüllen, erhalten eine höhere Bewertung und steigern somit ihren Marktwert und ihre Attraktivität. Die Wärmeschutzverordnung stellt dabei oft die Mindestanforderung dar, um überhaupt in die engere Auswahl für bestimmte Zertifizierungen zu gelangen.

Die Rahmenbedingungen für die Einhaltung von k-Werten werden kontinuierlich weiterentwickelt. Die Energieeinsparverordnung (EnEV), die nun durch das Gebäudeenergiegesetz (GEG) abgelöst wurde, legt verbindliche energetische Anforderungen an Neubauten und bei wesentlichen Änderungen an bestehenden Gebäuden fest. Diese Gesetze werden regelmäßig aktualisiert, um die Energieeffizienzstandards zu erhöhen und die Klimaziele zu erreichen. Dies bedeutet, dass auch zukünftige Neubauten und Sanierungen strengere k-Wert-Vorgaben erfüllen müssen, was die Bedeutung einer vorausschauenden Planung und der Investition in zukunftsfähige Dämmstandards unterstreicht.

Fazit und konkrete Handlungsempfehlungen

Die Auseinandersetzung mit dem k-Wert und der Wärmeschutzverordnung ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg zu einer nachhaltigeren und wirtschaftlicheren Immobilienwirtschaft. Ein tiefes Verständnis dieser Kennzahlen ermöglicht es Bauherren, Planern und Eigentümern, fundierte Entscheidungen zu treffen, die sowohl die Umwelt als auch das eigene Budget schonen. Die stetige Verbesserung der Dämmstandards führt zu einer deutlichen Reduzierung des Energieverbrauchs, was wiederum signifikante Einsparungen bei den Heizkosten und eine Verringerung der CO2-Emissionen zur Folge hat.

Für Eigentümer von Bestandsimmobilien ist eine fachkundige Analyse der aktuellen Dämmung und der damit verbundenen k-Werte unerlässlich. Basierend auf dieser Analyse und den Vorgaben der aktuellen Wärmeschutzverordnung sollte eine Strategie zur schrittweisen oder umfassenden Sanierung entwickelt werden. Die Nutzung staatlicher Förderprogramme kann die finanzielle Belastung dabei erheblich reduzieren. Die Wahl hochwertiger und ökologisch sinnvoller Dämmmaterialien sowie die Beauftragung qualifizierter Fachbetriebe sichern den langfristigen Erfolg der Maßnahmen.

Für Bauherren von Neubauten gilt: Setzen Sie von Anfang an auf höchste Energiestandards, die über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen. Dies sichert nicht nur eine hohe Wohnqualität und niedrige Betriebskosten, sondern erhöht auch den Wiederverkaufswert Ihrer Immobilie. Die Investition in eine exzellente Dämmung und somit niedrige k-Werte ist eine Investition in die Zukunft und leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.

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Erstellt mit Qwen, 16.04.2026

Foto / Logo von BauKIBauKI: k-Wert und Wärmeschutzverordnung – Nachhaltigkeitsbetrachtung

Der k-Wert ist mehr als ein rein bauphysikalisches Berechnungskriterium: Er bildet die wissenschaftliche Grundlage für energieeffizientes Bauen und Sanieren – und damit einen zentralen Hebel für klimafreundliche Immobilien. Die Brücke zwischen k-Wert und Nachhaltigkeit liegt in der direkten Kopplung von Wärmedämmung, CO₂-Reduktion, Ressourceneinsparung über den gesamten Lebenszyklus und langfristiger Wohngesundheit. Leser gewinnen hier einen praxisnahen Orientierungsrahmen, um nicht nur Normkonformität sicherzustellen, sondern bewusst nachhaltige Dämmstrategien zu entwickeln – mit messbarem Impact auf Umwelt, Wirtschaftlichkeit und Nutzerkomfort.

Ökologische Bewertung und Potenziale

Der k-Wert (korrekter Begriff: U-Wert, oft fälschlich als k-Wert bezeichnet) ist ein maßgeblicher Indikator für die ökologische Leistungsfähigkeit eines Gebäudes. Ein niedriger U-Wert reduziert den Heizwärmebedarf – und damit den Einsatz fossiler Energieträger. Realistisch geschätzt senkt eine fachgerechte Außenwanddämmung von U = 1,8 W/(m²K) auf U = 0,22 W/(m²K) (entspricht dem Anforderungsniveau der EnEV 2016 bzw. GEG 2023) den jährlichen Heizwärmebedarf um 75–85 %. In einem typischen 100-m²-Altbau entspricht dies einer Reduktion von ca. 12.000 kWh/a auf unter 2.000 kWh/a – was bei einem Gasheizsystem einer CO₂-Einsparung von rund 2,5 bis 3 Tonnen pro Jahr entspricht. Diese Einsparung bleibt über die Nutzungsphase von 30–50 Jahren bestehen. Zudem verringert eine hohe Dämmqualität die Gefahr von Tauwasserbildung und Schimmel – ein entscheidender Faktor für die Langlebigkeit der Baukonstruktion und die Einsparung von Instandhaltungsressourcen. Auch die Wahl nachwachsender oder recyclingfähiger Dämmstoffe (z. B. Holzfaser, Hanf, Recycling-Zellulose) senkt die graue Energie des Materials – in vergleichbaren Projekten um 30–60 % gegenüber konventionellen EPS- oder Mineralwollplatten.

Wirtschaftliche Aspekte und Total Cost of Ownership

Die Wirtschaftlichkeit einer Dämmmaßnahme lässt sich sinnvoll nur im Lebenszykluskontext bewerten. Während die anfänglichen Investitionskosten für hochwirksame Dämmung (z. B. 20–24 cm Holzfaser an der Fassade) rund 120–160 €/m² betragen können, amortisieren sich diese in der Regel innerhalb von 12–20 Jahren – dank dauerhaft gesenkter Heizkosten, steigender Immobilienwerte und sinkender Instandhaltungsaufwendungen. Langfristig profitiert der Eigentümer vom "Total Cost of Ownership" (TCO): Ein Gebäude mit U = 0,15 W/(m²K) verursacht im 40-Jahres-Zeitraum realistisch geschätzt 40–50 % niedrigere Gesamtkosten als ein vergleichbares Objekt mit U = 0,35 W/(m²K). Dies berücksichtigt nicht nur Energiekosten, sondern auch Wertstabilität, Mieterzufriedenheit und geringeres Ausfallrisiko der Heiztechnik.

Vergleich wirtschaftlicher Kenngrößen bei unterschiedlichen Dämmniveaus (Beispiel Außenwand, 100 m² Fläche)
Maßnahme Investitionskosten Jährliche Energieeinsparung (Gas) Amortisationsdauer CO₂-Einsparung (30 Jahre)
Keine Dämmung: U = 1,8 W/(m²K) 0 t
Mindeststandard gemäß GEG: U ≤ 0,22 W/(m²K) ca. 15.000 € ca. 8.500 kWh/a ca. 15 Jahre ca. 65 t CO₂
Effizienzhaus-Standard (55): U ≤ 0,15 W/(m²K) ca. 19.500 € ca. 10.200 kWh/a ca. 17 Jahre ca. 80 t CO₂
Nachhaltigkeitsplus (U ≤ 0,12) mit nachwachsendem Dämmstoff ca. 22.000 € ca. 11.000 kWh/a ca. 19 Jahre ca. 87 t CO₂ + 15 t CO₂-Einsparung durch graue Energie
Sanierung mit Wärmebrückensanierung & Luftdichtheit ca. 25.000–28.000 € ca. 11.800 kWh/a ca. 20–22 Jahre ca. 95 t CO₂ + verbesserte Raumluftqualität

Praktische Umsetzungsmaßnahmen mit Beispielen

Die Praxis zeigt: Eine reine "Dämmung auf die Wand" ist nicht ausreichend. Nachhaltige Dämmung erfordert ein Systemdenken. Ein realistisches Beispiel: Ein 1950er-Jahre-Mietshaus in Berlin (Klimazone E) wies eine Außenwand mit U = 1,6 W/(m²K) und schwerwiegenden Wärmebrücken auf. Nach umfassender Analyse erfolgte eine WDVS-Maßnahme mit 22 cm Holzfaserdämmung (U = 0,13 W/(m²K)), ergänzt durch Fenstererneuerung (Uw = 0,85 W/(m²K)), Anschlussdetails nach EnEV-Anforderung sowie eine luftdichte Ebene. Der Energiebedarf sank von 185 kWh/(m²a) auf 52 kWh/(m²a) – eine Reduktion um 72 %. Weitere Maßnahmen wie Heizlastsenkung, hydraulischer Abgleich und smarte Raumthermostate vervollständigten den nachhaltigen Nutzen. Solche Projekte sind heute in über 85 % der bundesdeutschen Städte technisch und wirtschaftlich realisierbar – vorausgesetzt, Planung und Ausführung erfolgen nach den Vorgaben der DIN 4108-10 und des FNN-Leitfadens für nachhaltige Sanierung.

Förderungen, Zertifizierungen und Rahmenbedingungen

Die staatliche Förderlandschaft stützt nachhaltige Dämmung gezielt: Die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) fördert Maßnahmen mit U ≤ 0,22 W/(m²K) bis zu 20 % (Einzelmaßnahme) oder bis zu 25 % (Gesamtsanierung). Für nachhaltige Materialien wie Holzfaser oder Hanf gibt es zudem Bonusförderungen bis zu 5 %. Zertifizierungssysteme wie LEED, DGNB oder der neue "Nachhaltigkeitsnachweis für Gebäude" (gemäß GEG §73a) belohnen niedrige k-/U-Werte mit Punkten für Ökologie und Ressourcenschonung. Wichtig: Die Wärmeschutzverordnung ist nur der Mindeststandard – der nachhaltige Bau geht darüber hinaus und nutzt den k-/U-Wert als Steuergröße für Lebenszyklusdenken.

Fazit und konkrete Handlungsempfehlungen

Der k-Wert (U-Wert) ist ein präzises, quantifizierbares Instrument, um Nachhaltigkeit am Gebäude messbar zu machen – ökologisch, ökonomisch und sozial. Statt lediglich die gesetzliche Mindestanforderung zu erfüllen, empfehlen wir: Nutzen Sie die Außenwand-Analyse als Startpunkt für ein ganzheitliches Sanierungskonzept. Priorisieren Sie Materialien mit niedriger grauer Energie, integrieren Sie Wärmebrückensanierung und Luftdichtheit systematisch, und planen Sie Förderung frühzeitig ein. Ein U-Wert von ≤ 0,15 W/(m²K) ist heute kein Luxus mehr – er ist der nachhaltige Standard für zukunftsfähige Immobilien. Beginnen Sie mit einer detaillierten Bestandsaufnahme inkl. Bauteilanalyse und einer Lebenszyklusbetrachtung bereits in der Planungsphase.

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