Bei mir wurde die an das Wohnhaus angebaute Garage neu abgedichtet, da der Wandanschluss nicht mehr dicht war und die Wand feucht wurde.
Jetzt zum eigentlichen Problem.
Beim Entfernen des Putzes und der darunter befindlichen Heraklith-Platte kam ein rostiger Stahlträger zum Vorschein.
Dieser dient als Sturz über Terrassentür/ Fenster im Erdgeschoss und als Auflager für die darüber befindliche Decke/ Balkonkragplatte.
HEB200 Länge ca. 450 cm.
Im Auflagerbereich komplett in Beton gegossen. Allerdings wurde der Träger 1969 bündig mit der Außenwand einbetoniert, sprich die Stirnseite befindet sich nicht im Beton/ das Profil ist sichtbar und korrodiert. Der umgebende Beton hat keine Risse oder ähnliches. Der Träger liegt auf einer Länge von 30 cm auf der Wand auf.
Der im Beton eingegossene Teil des Trägers müsste ja eigentlich gegen Korrosion geschützt sein? Oder korrodiert der Stahl innerhalb des Betons fröhlich weiter?
Wie wurden zu dieser Zeit Stahlträger unterseitig verkleidet? Laut Bauplan (Bild) liegt der Untere Gurt frei. Jedoch ist im Innenbereich eine verputzte Fläche zu sehen ... Und der Rollladenkasten ist von unten an den Sturz genagelt - Nageln in Stahl wird ja eher schwierig sein.

