ich habe vor kurzer Zeit von meiner Mutter ein älteres Haus geerbt. Leider gibt es einen recht hohen Grundwasserspiegel und der Keller ist feucht. Vor 15 Jahren wurde die hintere Außenfassade aufgegraben, isoliert und eine Sperre gesetzt. Was genau gemacht wurde, kann ich nicht mehr nachvollziehen.
Die Wände sind im Keller an allen Außenseiten feucht und der Putz blättert ab. An der vorderen Fassade gleiches Schadensbild. Ich denke, es handelt sich um Salze im Mauerwerk.
Nach einigen Stunden bei Google handelt es sich wohl um Salpeter. Da mein finanzielles Budget begrenzt ist, dachte ich an eine Horizontalsperre mit druckloser Injektion, um die Feuchtigkeit aus dem Mauerwerk über der bodenebene zu bekommen.
Kann mir jemand etwas zu der Vorgehensweise sagen?
Ich würde als erstes den kompletten Putz in den Kellerwänden entfernen. Danach die Feuchtigkeit der Wände messen und ggf. mit einem Bautrockner und Infrarotplatten die Wand soweit austrocknen, bis sie den Spezifikationen des Injektionsmittels entspricht.
Meine Frage ist nun, ist dieses Vorgehen soweit richtig, bzw. welche anderen Optionen gibt es und wie lange sollte man die Wände unverputzt lassen, bis ein Sanier- oder Kalkputz (Sanierputz, Kalkputz) aufgetragen wird?
Vielen Dank für Eure Hilfe im Voraus.
Gruß Dennis




