wir (beide leider absolute Laien) beabsichtigen ein Haus aus den 70er Jahren zu kaufen. Es ist unser Traumhaus, endlich passt einmal alles. Mit Blick auf mögliche Asbestbestände habe ich jedoch folgende Fragen:
1. In der Baubeschreibung steht das "umlaufende Gesimse" sei mit Eternit-Glasal gefertigt worden. a) Muss man bei einem Bau der 70er davon ausgehen, dass dieses Asbest enthält? Der Architekt sagte, es könne aber auch sein, dass Eternit-Glasal zwar in der Baubeschreibung steht, aber letztlich nicht wirklich verwendet wurde. b) Wo könnte das - außer in der Baubeschreibung- sonst verzeichnet sein?
2. Jetzt spielen wir mit dem Gedanken, das Gesimse auszutauschen. a) Macht das Sinn? Wir wollen zu 100 % sicher gehen und uns keiner Asbestgefahr aussetzen. b) Wie teuer kann das ca. werden?
3. An welchen anderen Stellen wurde in den 70 ern sonst noch Asbest verwendet?
4. Ist es sinnvoll, z.B. einen Gutachter/Sachverständigen zu beauftragen, das ganze Haus nach Asbest zu durchsuchen? Ist das überhaupt möglich? Oder kann es sein, dass Asbest an irgendeiner Stelle übersehen wird?
5. Hier ein paar Zitate aus der Baubeschreibung- kann da noch etwas Weiteres Asbest enthalten?
Isolierung waagerecht - Bitumenpappe Isolierung senkrecht - Inertol Ausbau der Gauben - ... innen mit Rigips verkleidet und außen soll auf eine Holzschalung Eternit-Schiefer auf eine Bitumenpappisolierung aufgebr. werden
Danke für alle Antworten!
Immobilienkäufer2012?