Bauantrag falsche Maße: Wer haftet für Mehrkosten durch fehlerhafte Balkonbreite?
In diesem Forum sind Sie: Bauplanung / Baugenehmigung📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Haftung für Mehrkosten, die durch fehlerhafte Maße im Bauantrag und Abweichungen beim Balkonbau entstanden sind. Es wird geklärt, ob der Architekt, Statiker oder der Hausverkäufer für die entstandenen Kosten aufkommen muss. Die Bedeutung von Werkplänen und Bewehrungsplänen wird hervorgehoben, um die Verantwortlichkeiten zu bestimmen. Zudem wird die Frage aufgeworfen, ob das Haus abweichend von den ursprünglichen Plänen gebaut wurde.
Bauantrag falsche Maße: Wer haftet für Mehrkosten durch fehlerhafte Balkonbreite?
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)Automatisch generierte KI-Ergänzungen
BauKI Hinweis:
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Unverzügliche statische Prüfung des Balkons durch einen zertifizierten Tragwerksplaner – auch bei geringer Maßabweichung (5,70 m → 5,55 m), da Baustopp aufgrund „undeutlicher Statik“ auf gravierende Sicherheitslücken hinweist.
🔴 KRITISCH: Keine weitere Bauausführung vor Vorlage einer baurechtlich und statisch einwandfreien Genehmigungs- und Ausführungsplanung – Abweichung von der Baugenehmigung darf nicht „einfach umgesetzt“ werden.
⚠️ WICHTIG: Dokumentation aller Planungsunterlagen (Genehmigungsplan, Ausführungsplan, Statik, Baustopp-Begründung) sowie aller Mehrkosten mit Nachweisen – erforderlich für Haftungs- und Schadensersatzansprüche.
⚠️ WICHTIG: Keine Honorarkürzung oder Mängelrüge ohne vorherige schriftliche Abmahnung und fachliche Gutachtensgrundlage – sonst Risiko einer Rückforderung oder Gegenschadensersatzklage.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich verstehe, dass Sie aufgrund falscher Maßangaben im Bauantrag beim Balkonanbau Mehrkosten hatten. Die Haftungsfrage ist komplex und hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Zunächst ist zu klären, wer für die Erstellung des Bauantrags verantwortlich war. War es ein Architekt, ein Bauingenieur oder die Baufirma selbst? Der Verantwortliche haftet für Fehler im Bauantrag, wenn diese auf einer Pflichtverletzung beruhen.
🔴 Gefahr: Fehlerhafte Statik kann die Sicherheit des Balkons gefährden. Eine Überprüfung der Statik ist ratsam.
Es ist wichtig, die vertraglichen Vereinbarungen zu prüfen. Wurde eine bestimmte Breite der Balkone zugesichert? Gibt es Klauseln zur Haftung bei Planungsfehlern?
Ich empfehle Ihnen, sich von einem Anwalt für Baurecht beraten zu lassen. Dieser kann die Sachlage prüfen und Ihnen Ihre rechtlichen Möglichkeiten aufzeigen.
👉 Handlungsempfehlung: Dokumentieren Sie alle Mehrkosten und lassen Sie den Bauantrag sowie die Ausführung von einem Bausachverständigen prüfen.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt betrifft ein komplexes baurechtliches Problem mit mehreren Haftungsebenen. Die Abweichung der Balkonbreite von 5,70 m auf 5,55 m stellt eine Planungs- oder Ausführungsdifferenz dar, die zu erheblichen Mehrkosten durch Anpassungsarbeiten geführt hat. Zudem wurde ein Baustopp aufgrund unklarer statischer Angaben verhängt, was auf ein weiteres Planungsdefizit hindeutet.
🔴 Gefahr: Die Haftungsfrage ist nicht pauschal zu beantworten, da sie von der vertraglichen Vereinbarung mit dem Planer oder Bauunternehmen abhängt. Liegt ein Planungsfehler vor, haftet in der Regel der Architekt oder der Tragwerksplaner. Bei einem Ausführungsfehler haftet das ausführende Bauunternehmen. Die Beweislast liegt beim Auftraggeber, der den Fehler und den Kausalzusammenhang nachweisen muss.
➕ Ergänzung: Die Baugenehmigung lag bereits beim Kauf vor, was bedeutet, dass der Käufer die Planung in der Regel so übernommen hat. Dennoch kann der Verkäufer haften, wenn er über die Abweichung der Maße nicht informiert hat. Ein Baustopp aufgrund undeutlicher Statik ist ein schwerwiegender Mangel, der in der Regel eine kostenfreie Nachbesserung durch den Planer erfordert.
✅ Zustimmung: Die Frage nach einer Honorarkürzung ist berechtigt. Bei mangelhafter Planung oder unzureichender Ausführung kann der Auftraggeber das Honorar mindern oder Schadensersatz fordern. Die Höhe der Kürzung richtet sich nach dem Umfang des Mangels und den entstandenen Mehrkosten.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen auf Baurecht spezialisierten Rechtsanwalt, um die vertraglichen Grundlagen und die Haftungskette zu prüfen. Lassen Sie alle Mängel und Kosten durch einen unabhängigen Bausachverständigen dokumentieren. Verhandeln Sie nicht eigenständig über Honorarkürzungen, sondern lassen Sie dies rechtlich begleiten, um keine Ansprüche zu verlieren.
KI-Analyse (Qwen)
Bei fehlerhaften Maßangaben in einer Baugenehmigung handelt es sich um eine planungsrechtliche Unstimmigkeit, die nicht automatisch eine Haftung des Bauherrn, Architekten oder Bauamts auslöst – vielmehr ist die konkrete Verantwortlichkeit vertraglich und gesetzlich zu prüfen.
🔴 Gefahr: Fehlende Abstimmung zwischen Genehmigungsplan, Ausführungsplan und Bauausführung birgt erhebliche Risiken: Baustopps, Nachbesserungskosten, Vertragsstrafen und mögliche statische Mängel bei abweichender Konstruktion.
⚠️ Korrektur: Die Baugenehmigung selbst begründet keine Haftung des Bauamts für Planungsfehler – sie prüft nur die Rechtmäßigkeit, nicht die technische Richtigkeit oder Vollständigkeit der Unterlagen.
➕ Ergänzung: Die Haftung für die falsche Balkonbreite richtet sich primär nach dem Architektenvertrag: Hat der Architekt die Genehmigungsunterlagen gestellt und die Abweichung übersehen, liegt möglicherweise eine Vertragsverletzung vor; bei Eigenplanung durch den Bauherrn entfällt diese Haftung.
➕ Ergänzung: Der Baustopp aufgrund "undeutlicher Ausführungen in der Statik" deutet auf mangelhafte Planungsqualität hin – eine solche Unklarheit kann als Verstoß gegen die Sorgfaltspflicht des Statikers gewertet werden, sofern dieser beauftragt war.
✅ Zustimmung: Eine Honorarkürzung ist grundsätzlich möglich, wenn die Leistung mangels Erfüllung der vertraglichen Anforderungen (z. B. fehlende baupraktische Umsetzbarkeit oder unklare statische Nachweise) nicht ordnungsgemäß erbracht wurde.
🔴 Gefahr: Ungeprüfte Kürzung des Honorars ohne vorherige schriftliche Abmahnung und Nachweis des Mangels birgt das Risiko einer Rückforderung oder Schadensersatzklage durch den Planer.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen unabhängigen Bauingenieur oder Sachverständigen für Bauplanung und Statik, um die Ursache der Abweichung (Planungsfehler, Ausführungsfehler, Genehmigungsfehler) sowie die Rechtsgrundlage für eventuelle Schadensersatzansprüche zu klären.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) identifizieren die statische Unsicherheit als kritische Gefahr und fordern eine unverzügliche Prüfung durch einen Fachmann.
- Alle drei stimmen darin überein, dass eine Honorarkürzung grundsätzlich möglich ist, sofern ein nachweisbarer Planungs- oder Ausführungsfehler vorliegt.
- Alle drei betonen die Zentralität der Vertragslage
⚠️ Abweichung:
- DeepSeek betont stärker die Beweislast des Auftraggebers und die Notwendigkeit einer strukturierten Dokumentation vor Rechtsverfolgung; GoogleAI und Qwen erwähnen dies nur indirekt.
- Qwen stellt klar, dass das Bauamt nicht haftet – GoogleAI und DeepSeek gehen hier nicht explizit darauf ein.
➕ Ergänzung:
- Qwen ergänzt explizit den Hinweis auf die rechtliche Risikofalle bei ungeprüfter Honorarkürzung (Rückforderungsgefahr), den GoogleAI und DeepSeek nicht nennen.
- DeepSeek ergänzt die Relevanz des Zeitpunkts der Baugenehmigung beim Kauf („lag bereits vor“) für die Haftung des Verkäufers – ein Aspekt, den GoogleAI und Qwen nicht adressieren.
❌ Widerspruch:
- Qwen betont: „Die Baugenehmigung begründet keine Haftung des Bauamts“ – eine klare Aussage zur Zuständigkeit. DeepSeek und GoogleAI erwähnen das Bauamt nicht, lassen damit Raum für Fehlschlüsse. Da Qwen hier das geltende Recht präzise wiedergibt (§ 75 BauO, Rechtmäßigkeitsprüfung ≠ technische Prüfung), gilt diese Einschätzung als die sicherere und wird priorisiert.
👉 Empfehlung:
- Alle drei Modelle empfehlen ein rechtliches Gutachten durch einen Baurechtsanwalt – Qwen ergänzt sinnvoll die Empfehlung eines unabhängigen Bauingenieurs für die technische Klärung. Diese Doppelperspektive (rechtlich + technisch) ist die sicherste Vorgehensweise.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Standsicherheit des Balkons ✅ Unverzügliche statische Prüfung durch einen zertifizierten Tragwerksplaner ist zwingend erforderlich – Baustopp signalisiert erhebliches Sicherheitsrisiko. Haftung für falsche Maße ✅ Abhängig von Vertragsverhältnis: Planer (Architekt/Statiker) haftet bei Planungsfehler; Bauunternehmen bei Ausführungsfehler; Bauamt haftet nicht – Konsens aller drei Modelle. Honorarkürzung ⚠️ Grundsätzlich zulässig bei nachgewissem Mangel, aber nur nach schriftlicher Abmahnung und fachlichem Gutachten – Qwen betont das Risiko einer Gegentaktik, GoogleAI und DeepSeek nicht. Dokumentation & Beweissicherung ✅ Erforderlich vor Rechtsverfolgung: alle Pläne, Baustopp-Begründung, Rechnungen, Kommunikation – von allen drei Modellen als zentral genannt. Rechtliche Beratung ✅ Dringende Empfehlung eines auf Baurecht spezialisierten Anwalts – einstimmig und priorisiert über technischer Klärung. 👉 Handlungsempfehlung: Starten Sie mit einer parallelen technischen Prüfung (Tragwerksplaner) und einer juristischen Erstberatung (Baurechtsanwalt), um Haftungszuweisung, Sicherheitsfreigabe und Durchsetzbarkeit von Ansprüchen zu klären – ohne Verzögerung.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Ungeprüfte statische Abweichung führt zu Balkonversagen Lebensgefahr für Bewohner und Dritte, Schadensersatz in Millionenhöhe, strafrechtliche Konsequenzen 🔴 Risiko Ungeprüfte Honorarkürzung ohne Abmahnung Rechtlicher Rückgriff durch Planer, Kosten für Gegensachverständige, Verlust aller Ansprüche 🔴 Risiko Fehlende Dokumentation der Planungsunterlagen Unmöglichkeit, Beweislast für Planungsfehler zu erfüllen – Ansprüche scheitern bereits vor Gericht 🔴 Risiko Fortsetzung der Bauausführung vor Klärung der Genehmigung Bauverbot, Rückbauanordnung durch Bauaufsichtsbehörde, zusätzliche Sanktionen 🔴 Risiko Verzug bei Einholung fachlicher Gutachten Verjährung von Schadensersatzansprüchen (§ 634a BGBAbk.: 5 Jahre ab Abnahme), Ausschluss von Rechtsmitteln ✅ Chance Frühzeitige Einbindung eines Bausachverständigen Objektive Mängeldokumentation als Grundlage für außergerichtliche Einigung oder gerichtliches Verfahren ✅ Chance Klare Differenzierung von Planungs- vs. Ausführungsfehler Gezielte Haftungszuweisung – Vermeidung von „Schuld-Debatten“ und Fokussierung auf zuständige Vertragspartei ✅ Chance Gemeinsame technisch-rechtliche Vorbereitung Stärkere Verhandlungsposition gegenüber Planer/Bauunternehmen; höhere Wahrscheinlichkeit einer außergerichtlichen Kostenerstattung ✅ Chance Schriftliche Abmahnung mit angemessener Nachbesserungsfrist Rechtlich wirksame Voraussetzung für Honorarminderung gem. § 635 BGB und für Schadensersatzansprüche ✅ Chance Nutzung des Baustopps als „Stopp-Button“ für systematische Aufarbeitung Keine vorschnelle, fehlerträchtige Korrektur – stattdessen zielgenaue, nachhaltige Lösung mit langfristiger Sicherheit Orientierungshilfen
- Statische Sicherheit als erste Maßnahme: Beauftragen Sie noch heute einen zertifizierten Tragwerksplaner mit der Prüfung der Balkonstatik und der Abgleichung mit Genehmigungs- und Ausführungsplan – bis zur Freigabe darf nicht weitergebaut werden.
- Rechtliche Erstberatung einholen: Kontaktieren Sie innerhalb von 3 Werktagen einen auf Baurecht spezialisierten Rechtsanwalt – vereinbaren Sie ein Erstgespräch zur Prüfung Ihres Architekten- oder Planervertrags.
- Alle Unterlagen sammeln: Sammeln Sie sämtliche Bauunterlagen (Baugenehmigung, Statik, Genehmigungsplan, Ausführungsplan, Baustopp-Beschluss, Rechnungen für Mehrkosten, E-Mails und Briefe mit dem Planer).
- Keine Eigenmacht bei Honorar: Unterlassen Sie jede selbstständige Honorarkürzung – formulieren Sie stattdessen eine schriftliche, fristgebundene Abmahnung mit Nachbesserungsaufforderung, gestützt auf das fachliche Gutachten.
- Gutachter koordinieren: Beauftragen Sie einen unabhängigen Bausachverständigen (z. B. Mitglied des ZVBR oder BVS), der sowohl technische als auch baurechtlich relevante Mängel dokumentiert – inkl. Kostenabschätzung für Nachbesserung.
- Bauaufsichtsbehörde informieren: Fordern Sie bei Ihrem Bauamt schriftlich Klarstellung an, ob die genehmigte Planung mit der ausgeführten Bauweise vereinbar ist – dokumentieren Sie diese Anfrage.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Bauantrag
- Ein Bauantrag ist ein formelles Dokument, das bei der Baubehörde eingereicht wird, um die Genehmigung für ein Bauvorhaben zu erhalten. Er enthält detaillierte Pläne, Beschreibungen und Berechnungen des geplanten Projekts. Verwandte Begriffe: Baugenehmigung, Bauordnung, Bauvoranfrage.
- Baugenehmigung
- Die Baugenehmigung ist die offizielle Erlaubnis der Baubehörde, ein Bauvorhaben gemäß den eingereichten Plänen und Beschreibungen durchzuführen. Sie stellt sicher, dass das Projekt den geltenden Bauvorschriften entspricht. Verwandte Begriffe: Bauantrag, Bauordnung, Baurecht.
- Statik
- Die Statik befasst sich mit der Standsicherheit und Festigkeit von Bauwerken. Sie beinhaltet die Berechnung und Dimensionierung von Bauteilen, um sicherzustellen, dass diese den auftretenden Belastungen standhalten. Verwandte Begriffe: Tragwerksplanung, Baustatik, Lasten.
- Architekt
- Ein Architekt ist ein Fachmann, der Gebäude entwirft, plant und die Bauausführung überwacht. Er ist verantwortlich für die Gestaltung, Funktionalität und technische Umsetzung von Bauprojekten. Verwandte Begriffe: Bauingenieur, Bauplaner, Bauleiter.
- Baurecht
- Das Baurecht umfasst alle Gesetze und Verordnungen, die das Bauen regeln. Es beinhaltet Vorschriften zur Baugenehmigung, Bauordnung, Flächennutzungsplanung und zum Schutz der Umwelt. Verwandte Begriffe: Bauordnung, Baugenehmigung, Bebauungsplan.
- Bausachverständiger
- Ein Bausachverständiger ist ein Experte, der über spezielle Kenntnisse im Bauwesen verfügt und Gutachten zu Bauschäden, Baumängeln und anderen bautechnischen Fragen erstellt. Verwandte Begriffe: Gutachter, Sachverständiger, Baugutachten.
- Mehrkosten
- Mehrkosten sind zusätzliche Kosten, die im Rahmen eines Bauprojekts entstehen und nicht im ursprünglichen Budget eingeplant waren. Sie können durch Planungsfehler, unvorhergesehene Ereignisse oder Änderungen während der Bauausführung verursacht werden. Verwandte Begriffe: Nachtrag, Kostenüberschreitung, Budget.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist ein Bauantrag?
Ein Bauantrag ist ein formeller Antrag, der bei der zuständigen Baubehörde eingereicht werden muss, um die Genehmigung für ein Bauvorhaben zu erhalten. Er enthält alle relevanten Pläne und Beschreibungen des Projekts. - Wer ist für die Richtigkeit der Angaben im Bauantrag verantwortlich?
Grundsätzlich ist der Bauherr für die Richtigkeit der Angaben im Bauantrag verantwortlich. In der Praxis wird der Bauantrag jedoch häufig von einem Architekten oder Bauingenieur erstellt, der dann auch für die Richtigkeit der Angaben haftet. - Was passiert, wenn der Bauantrag fehlerhafte Maße enthält?
Wenn der Bauantrag fehlerhafte Maße enthält, kann dies zu erheblichen Problemen bei der Bauausführung führen. Es können Mehrkosten entstehen, und im schlimmsten Fall muss der Bau sogar gestoppt werden. - Wer haftet für die Mehrkosten, die durch fehlerhafte Maße im Bauantrag entstehen?
Die Haftungsfrage ist komplex und hängt von den Umständen des Einzelfalls ab. Grundsätzlich haftet derjenige, der den Fehler im Bauantrag verursacht hat. Dies kann der Architekt, der Bauingenieur oder die Baufirma sein. - Was ist eine Statikprüfung?
Eine Statikprüfung ist die Überprüfung der Standsicherheit eines Bauwerks. Sie wird von einem Statiker durchgeführt und dient dazu, sicherzustellen, dass das Bauwerk den auftretenden Belastungen standhält. - Was ist ein Bausachverständiger?
Ein Bausachverständiger ist ein Experte, der über besondere Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich des Bauwesens verfügt. Er kann Gutachten erstellen, Baumängel feststellen und die Ursachen von Bauschäden ermitteln. - Was ist ein Baustopp?
Ein Baustopp ist die vorübergehende oder endgültige Einstellung der Bauarbeiten. Er kann von der Baubehörde angeordnet werden, wenn gegen baurechtliche Vorschriften verstoßen wird oder wenn die Sicherheit des Bauwerks gefährdet ist. - Welche Rolle spielt die Baugenehmigung?
Die Baugenehmigung ist die behördliche Erlaubnis, ein Bauvorhaben durchzuführen. Sie basiert auf dem eingereichten Bauantrag und den dazugehörigen Plänen. Abweichungen von der Baugenehmigung können zu Problemen führen.
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Haftung bei Baufehlern – Architekt oder Statiker verantwortlich?
da geht einiges durcheinander
Sie wollen Honorare kürzen. Hatten Sie direkte Verträge mit Architekt und Statiker? Was war beauftragt? Eingabepläne, Werkpläne? Frage zu den "undeutlichen" Ausführungen in der Statik: hatten Sie auch Ausführungsunterlagen (z.B. Bewehrungspläne) beauftragt oder nur das Öffentlich-Rechtliche (Statik zur Eingabeplanung)? Zu den 5,55 m: Sie haben ein Haus gekauft das 5,70 m breit sein sollte. War der Plan Vertragsbestandteil? Wenn ja, dann ist nicht der Plan falsch, sondern das Haus. Für mich sieht es so aus als hätten Sie Ansprüche gegen den Hausverkäufer, nicht gegen die Planer. Bitte mehr Infos. -
Falsche Maße im Bauantrag – Statiker haftet?
Bauantrag mit falschen Maßen
Hallo,
vielen Dank für Ihre Antwort. Das Haus ist über 9 m breit. Die Balkone sind in einer Nische angebracht worden. Den Statiker haben wir mündlich beauftragt eine Statik zu erstellen. Der Mann hat bei der Stadt gearbeitet, da gehe ich davon aus, dass er weiß was zu tun ist. Was sind Bewehrungspläne? -
Balkonbau Abweichung – Haus falsch gebaut, nicht der Plan!
jetzt ist es klarer geworden
Sie haben ein Haus gekauft, an dem noch keine Balkone waren. Die Balkone waren aber in der Genehmigungsplanung schon eingetragen, Breite der Nische für die Balkone 5,70 m. Bezüglich der 5,70 stellt sich immer noch die Frage, warum das Haus nicht nach den Plänen gebaut wurde. Ich meine nach wie vor, nicht der Eingabeplan ist falsch, sondern das Haus. Es wurde abweichend gebaut.
Bewehrungspläne sind Pläne, in denen Art, Lage und Abmessungen des einzubauenden Baustahls eingetragen sind, sozusagen die Ausführungsgerechte Umsetzung der statischen Berechnung.
Zur Bauverzögerung Aufgrund fehlender Angaben in den statischen Unterlagen: es kommt darauf an was Sie bestellt haben. Als Baulaie können Sie vom Fachmann allerdings Aufklärung darüber erwarten, welche Unterlagen zum reibungslosen Bauen notwendig sind.
Unverständlich ist mir, warum die Firma, die das Geländer gefertigt hat, nicht vor Ort Maße genommen hat. So etwas ist selbstverständlich und nur dann verzichtbar, wenn exakte Detailpläne vorliegen, der Planfertiger für die Maße garantiert und ausdrücklich nach diesen Plänen bestellt wird. Eine Eingabeplanung kann dies nicht leisten. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
BauKI Hinweis:
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Bauantrag falsche Maße: Haftung für Mehrkosten beim Balkonbau
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Haftung für Mehrkosten, die durch fehlerhafte Maße im Bauantrag und Abweichungen beim Balkonbau entstanden sind. Es wird geklärt, ob der Architekt, Statiker oder der Hausverkäufer für die entstandenen Kosten aufkommen muss. Die Bedeutung von Werkplänen und Bewehrungsplänen wird hervorgehoben, um die Verantwortlichkeiten zu bestimmen. Zudem wird die Frage aufgeworfen, ob das Haus abweichend von den ursprünglichen Plänen gebaut wurde.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Haftung bei Baufehlern – Architekt oder Statiker verantwortlich? wird darauf hingewiesen, dass die Art des Vertrags mit Architekt und Statiker entscheidend für die Haftungsfrage ist. Es ist wichtig zu klären, welche Pläne (Eingabepläne, Werkpläne) beauftragt wurden, um die Verantwortlichkeiten zu bestimmen.
✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Balkonbau Abweichung – Haus falsch gebaut, nicht der Plan! deutet darauf hin, dass die Abweichung von den Maßen möglicherweise nicht auf einem fehlerhaften Bauantrag beruht, sondern darauf, dass das Haus nicht gemäß den ursprünglichen Plänen gebaut wurde. Dies könnte die Haftungsfrage verschieben.
👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, die Verträge mit Architekt und Statiker genau zu prüfen und zu klären, welche Pläne beauftragt wurden. Zudem sollte geprüft werden, ob das Haus tatsächlich abweichend von den genehmigten Plänen gebaut wurde. Der Beitrag Falsche Maße im Bauantrag – Statiker haftet? unterstreicht die Notwendigkeit einer klaren Beauftragung und Dokumentation der erbrachten Leistungen, um im Streitfall die Verantwortlichkeiten zu klären.
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