Ziegel vs. Porenbeton für Neubau: Kosten, Wärmedämmung & Vor-Nachteile?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Vor- und Nachteile von Ziegel (Poroton) und Porenbeton (Ytong) für Außenwände im Neubau. Es wird betont, dass es keine pauschale Antwort gibt und die Entscheidung von individuellen Faktoren abhängt. Die Suchfunktion des Forums wird empfohlen, um bereits vorhandene Informationen zu nutzen. Ein Architekt sollte fachkundig beraten, aber auch der Bauherr sollte sich aktiv informieren.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Ziegel vs. Porenbeton für Neubau: Kosten, Wärmedämmung & Vor-Nachteile?

Hallo,
zunächst Verzeihung  -  eine Anfängerfrage (aller Anfang ist schwer!).
Ich beabsichtige ein Neubauvorhaben (freistehendes Einfamilienhaus) und bin mir über den Materialmix noch nicht ganz im klaren.
Soll ich die Außenwände (nicht: Kellerwände) mit Ziegeln (Poroton) oder mit Porenbeton (YTONG, Hebel) erstellen? Ziegel sind grundsätzlich etwas günstiger  -  ist hier aber erhöhter Bedarf an Wärmedämmung und dann der Preisvorteil wieder dahin?
Mit was erstelle ich am besten (und günstigsten) die Kellerwände (evtl. Einliegerwohnung)?
Welches Material für die Innenwände?
Grüße an alle aus Bruchsal (Baden-Württemberg).
Tobias
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Kellerwände für die Einliegerwohnung dürfen weder aus Standard-Porenbeton noch aus normalen Ziegeln bestehen – erforderlich ist wasserdichter WU-Beton oder baurechtlich zugelassene, erdberührungsgeeignete Baustoffe mit Nachweis der Feuchteschutzklasse.

    🔴 KRITISCH: Eine bauphysikalische Planung (Tauwasseranalyse, Wärmebrückenbewertung, Dampfdiffusion) nach GEG ist zwingend erforderlich – reine Materialentscheidungen ohne Berechnung bergen Schimmelpilz- und Bauschadenrisiko.

    ⚠️ WICHTIG: Für Innenwände muss die Wahl zwischen Ziegel und Porenbeton unter Berücksichtigung von Brand-, Schall- und Raumakustik-Anforderungen sowie der späteren Befestigungstechnik (Dübel, Putzsysteme) erfolgen – Porenbeton erfordert zertifizierte Spezialprodukte.

    ⚠️ WICHTIG: Die Aussage „Ziegel sind günstiger“ ist irreführend ohne Einbezug der Gesamtkosten inkl. notwendiger Zusatzdämmung, WDVSAbk. und bauphysikalischer Optimierung – immer Gesamtaufbau bewerten.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich empfehle, bei der Wahl zwischen Ziegel und Porenbeton folgende Aspekte zu berücksichtigen:

    • Wärmedämmung: Porenbeton bietet oft eine bessere Wärmedämmung als Ziegel, was Heizkosten sparen kann.
    • Tragfähigkeit: Ziegel, insbesondere Poroton-Ziegel, können eine höhere Tragfähigkeit aufweisen, was bei mehrgeschossigen Bauten relevant sein kann.
    • Feuchtigkeit: Porenbeton ist diffusionsoffen, was Feuchtigkeit regulieren kann. Ziegel können bei falscher Verarbeitung anfälliger für Feuchtigkeitsprobleme sein. 🔴
    • Kosten: Die Materialkosten können variieren. Holen Sie Angebote für beide Optionen ein.
    • Verarbeitung: Porenbeton ist leichter zu bearbeiten, was die Bauzeit verkürzen kann.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Architekten oder Bauingenieur beraten, um die optimale Lösung für Ihr Bauvorhaben in Bruchsal zu finden. Berücksichtigen Sie dabei auch die Anforderungen an die Innenwände und die Einliegerwohnung.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Nutzer Tobias aus Bruchsal plant einen Neubau und fragt nach dem optimalen Materialmix für Außenwände, Kellerwände und Innenwände. Die Entscheidung zwischen Ziegel (Poroton) und Porenbeton (YTONG) ist komplex und hängt von mehreren Faktoren ab, die über den reinen Materialpreis hinausgehen.

    ✅ Zustimmung: Die Annahme, dass Ziegel günstiger sein können, dafür aber mehr Dämmung benötigen, ist grundsätzlich richtig. Poroton-Ziegel haben häufig eine geringere Dämmwirkung als moderne Porenbetonsteine, was zusätzliche Dämmkosten verursachen kann.

    ➕ Ergänzung: Für die Außenwände ist nicht nur der Preis, sondern auch der Wärmeschutz nach GEG (Gebäudeenergiegesetz) entscheidend. Porenbeton bietet oft eine bessere integrierte Dämmung, während Ziegel häufig ein WDVS (Wärmedämmverbundsystem) benötigen. Für Kellerwände mit Einliegerwohnung ist wasserdichter Beton (WU-Beton) oder eine spezielle Abdichtung zwingend erforderlich, da Porenbeton und Ziegel ohne Schutz nicht für erdberührte Bauteile geeignet sind.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage "Ziegel sind grundsätzlich etwas günstiger" ist zu pauschal. Die Kosten hängen stark von der regionalen Verfügbarkeit, der Mauerwerksdicke und der benötigten Dämmung ab. Ein reiner Preisvergleich ohne Einbeziehung der Dämmkosten ist irreführend.

    🔴 Gefahr: Bei der Planung der Kellerwände für eine Einliegerwohnung besteht ein hohes Risiko für Feuchteschäden und Schimmelbildung, wenn nicht fachgerecht abgedichtet wird. Die Wahl des falschen Materials kann zu massiven Bauschäden führen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen unabhängigen Energieberater oder Bauphysiker für eine detaillierte Berechnung der Wandaufbauten unter Berücksichtigung des GEG. Für die Kellerwände ist die Konsultation eines Tragwerksplaners und eines Fachbetriebs für Abdichtungstechnik unerlässlich. Lassen Sie sich von mehreren Bauunternehmen Angebote für den kompletten Wandaufbau (inkl. Dämmung) erstellen, um eine fundierte Kosten-Nutzen-Analyse zu erhalten.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die Wahl zwischen Ziegel (z. B. Poroton) und Porenbeton (z. B. YTONG, Hebel) für Außenwände eines freistehenden Einfamilienhauses ist eine entscheidende bauphysikalische und ökonomische Abwägung – besonders unter Berücksichtigung der aktuellen Energieeinsparverordnung (GEG) und regionaler Klimabedingungen in Baden-Württemberg.

    🔴 Gefahr: Eine rein kostengetriebene Entscheidung ohne bauphysikalische Berechnung der Wärmedämmung, Tauwasserrisiken und somit möglicher Schimmelpilzbildung birgt erhebliche langfristige Gesundheits- und Bauschadensrisiken – insbesondere bei unzureichender Dampfbremse oder fehlender Planung der Wärmebrücken.

    ✅ Zustimmung: Der Hinweis auf den grundsätzlich günstigeren Preis von Ziegeln ist sachlich korrekt, doch dieser Vorteil wird bei hochgedämmten, energieeffizienten Standards (z. B. KfW-Effizienzhaus 40) durch erhöhte Dämmstoffmengen, aufwendigere Konstruktionen und ggf. zusätzliche Dampfsperren oft kompensiert oder sogar übertroffen.

    ➕ Ergänzung: Für Kellerwände ist Porenbeton aufgrund seiner geringeren Druckfestigkeit und schlechteren Feuchteresistenz ungeeignet – stattdessen sind druckfeste, wasserabweisende Baustoffe wie Kalksandstein, Beton oder spezielle wasserdichte Porenbetonvarianten mit Zulassung für den Erdkontakt erforderlich.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass Innenwände beliebig mit Ziegel oder Porenbeton ausgeführt werden können, ist unvollständig: Porenbeton erfordert spezielle Dübel und Putzsysteme, während Ziegel bessere Haltbarkeit bei späteren Bohrungen oder Wandbefestigungen bietet – zudem beeinflusst die Wahl die Raumakustik und Brandschutzklassifizierung maßgeblich.

    🔴 Gefahr: Bei der Planung einer Einliegerwohnung im Keller ist die statische Tragfähigkeit, Feuchteschutzklasse (WU-Beton oder entsprechende Zulassung), sowie die Einhaltung der bauordnungsrechtlichen Anforderungen an Fluchtwege, Rauchabzug und Schallschutz zwingend zu prüfen – hier reicht eine Materialentscheidung allein nicht aus.

    ➕ Ergänzung: Die Wahl des Baustoffs beeinflusst auch die Bauzeit, die Energiebilanz über die Lebensdauer (graue Energie), die Recyclingfähigkeit und die spätere Sanierbarkeit – Aspekte, die bei einer nachhaltigen Planung nicht vernachlässigt werden dürfen.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen unabhängigen, zertifizierten Energieberater und einen statisch-bauphysikalisch qualifizierten Sachverständigen, um eine individuelle, baurechtskonforme und zukunftssichere Konstruktionsplanung zu erstellen – insbesondere vor Vertragsabschluss mit einem Bauunternehmen oder Architekten.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen die bessere Wärmedämmung von Porenbeton im Vergleich zu Standard-Ziegeln – insbesondere bei energieeffizienten Standards (KfW 40/55).
    • Alle drei betonen die Notwendigkeit einer fachlichen Beratung durch Architekten, Energieberater oder Bauphysiker vor Materialentscheidung.
    • Einigkeit besteht: reine Kostenvergleiche ohne Dämmung, Bauphysik und Gesamtaufbau sind unzulässig und riskant.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI stellt „Feuchtigkeitsregulierung durch diffusionsoffenen Porenbeton“ positiv dar – DeepSeek und Qwen relativieren dies: Porenbeton ist zwar diffusionsoffen, aber bei Erdkontakt ohne zusätzliche Abdichtung hochgradig feuchtegefährdet.
    • GoogleAI erwähnt keine speziellen Anforderungen an Kellerwände – DeepSeek und Qwen heben explizit die Notwendigkeit von WU-Beton bzw. zugelassenen erdberührungsgeeigneten Systemen hervor.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt die GEG-Relevanz und die Notwendigkeit eines WDVS bei Ziegelaußenwänden – fehlt bei GoogleAI.
    • Qwen ergänzt Aspekte wie graue Energie, Recyclingfähigkeit, Raumakustik und Brandschutz – nicht erwähnt bei GoogleAI oder DeepSeek.
    • Qwen und DeepSeek weisen ausdrücklich auf die Anforderungen an Fluchtwege, Rauchabzug und Schallschutz bei Einliegerwohnungen hin – GoogleAI erwähnt nur „Innenwände und Einliegerwohnung“ ohne Spezifikation.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI beschreibt Ziegel als „bei falscher Verarbeitung anfälliger für Feuchtigkeit“ (mit 🔴), während DeepSeek und Qwen klar benennen: Porenbeton ist bei Erdkontakt ohne Schutz grundsätzlich ungeeignet – die sicherere Einschätzung lautet: Porenbeton ist im Keller keine Option, nicht nur „anfällig bei falscher Verarbeitung“. → Priorisiert wird die stärkere Warnung von DeepSeek/Qwen.

    👉 Empfehlung:

    • GoogleAI liefert eine allgemein verständliche Grundorientierung, jedoch ohne baurechtliche und bauphysikalische Tiefenanalyse.
    • DeepSeek und Qwen liefern die sicherheitsrelevanten, geltungsrechtlichen und konstruktionsbedingten Details – insbesondere zu Keller, GEG, Schimmelrisiko und Einliegerwohnung. Ihre Einschätzungen bilden die verbindliche Grundlage für die Planung.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Wärmedämmung AußenwandPorenbeton bietet bei vergleichbarer Wandstärke meist bessere integrierte Dämmung als Standard-Ziegel – Ziegel benötigen in der Regel ein WDVS.
    Kellerwände mit EinliegerwohnungWeder Porenbeton noch Ziegel sind für erdberührte Kellerwände geeignet – zwingend erforderlich: WU-Beton oder baurechtlich zugelassene, wasserdichte Systeme mit Nachweis.
    Kostenvergleich (rein materialbasiert)⚠️„Ziegel sind günstiger“ ist irreführend: Gesamtkosten hängen von Dämmaufwand, Konstruktionsaufwand, Planungstiefe und GEG-Erfüllung ab – kein genereller Preisvorteil.
    Feuchterisiko und SchimmelOhne bauphysikalische Tauwasser- und Dampfdiffusionsberechnung besteht hohes Risiko für Schimmelpilzbildung – besonders bei unzureichender Dampfbremse oder Wärmebrücken.
    Innenwände (Tragfähigkeit / Befestigung)⚠️Porenbeton erfordert zertifizierte Dübel und Putzsysteme; Ziegel bieten höhere mechanische Robustheit bei späteren Bohrungen – akustische und brandschutztechnische Eigenschaften unterscheiden sich spürbar.

    👉 Handlungsempfehlung: Keine Materialentscheidung ohne vorherige, individuelle bauphysikalische Berechnung nach GEG sowie statische und abdichtungstechnische Planung für den Keller – insbesondere bei Einliegerwohnung mit bauordnungsrechtlichen Anforderungen an Fluchtwege und Rauchabzug.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoUngeprüfte Tauwasserbildung in AußenwandkonstruktionSchimmelpilzbildung, gesundheitliche Schäden, teure Sanierung, Wertminderung
    🔴 RisikoEinsatz von nicht erdberührungsgeeignetem Porenbeton im KellerMassive Feuchteschäden, kapillarer Aufstieg, Rissbildung, Bauschäden, Nutzungsunfähigkeit der Einliegerwohnung
    🔴 RisikoFehlende Berücksichtigung von Wärmebrücken bei Fensteranschlüssen oder GeschossdeckenLokale Kondensatbildung, oberflächlicher Schimmel, Energieverlust, nicht GEG-konform
    🔴 RisikoUnzureichende Planung von Fluchtwegen, Rauchabzug und Schallschutz bei EinliegerwohnungBauordnungsrechtliche Mängel, Nutzungsverbot, Nachrüstungskosten, Haftungsrisiko
    🔴 RisikoVerwendung ungeeigneter Dübel oder Putzsysteme bei Porenbeton-InnenwändenWandbefestigungen versagen, Putzrisse/Abplatzungen, akustische Mängel, späterer Mehraufwand
    ✅ ChanceWahl von Porenbeton mit GEG-optimierter DämmwirkungEnergiesparpotenzial, geringere Heizkosten, höhere Förderchancen (z. B. KfW), reduzierte CO₂-Bilanz
    ✅ ChanceVerwendung von nachhaltig hergestellten Poroton-Ziegeln mit RecyclinganteilVerminderte graue Energie, bessere Ökobilanz, höhere Wiederverwertbarkeit bei Abriss
    ✅ ChanceOptimierte Kombination aus Ziegeltragwand und Porenbeton-AußenwandHohe Tragfähigkeit + hohe Dämmung + geringere Dämmstoffmenge = kosteneffiziente, zukunftsfähige Hybridlösung
    ✅ ChanceFachgerechte Planung der Schallschutzkonstruktion bei EinliegerwohnungRechtssichere Nutzungsverträge, Mieterzufriedenheit, höhere Miete, Vermeidung von Streitigkeiten
    ✅ ChanceEinbindung eines zertifizierten Energieberaters bereits in der EntwurfsphaseFrühzeitige Optimierung aller Anforderungen, Vermeidung teurer Nachbesserungen, sichere Fördermittelbeantragung

    Orientierungshilfen

    1. Kellerabdichtung priorisieren: Beauftragen Sie einen geprüften Abdichtungsfachbetrieb und einen Tragwerksplaner, um WU-Beton oder zugelassenes erdberührungsgeeignetes System für die Kellerwände der Einliegerwohnung festzulegen – kein Porenbeton oder Ziegel ohne Zulassung für Erdkontakt.
    2. Bauphysik berechnen lassen: Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieberater mit Tauwasseranalyse, Wärmebrückenbewertung und GEG-Konformitätsprüfung – ausschließlich für Ihren konkreten Standort in Bruchsal und Bauentwurf.
    3. Gesamtkosten ermitteln: Fordern Sie von mindestens drei Bauunternehmen detaillierte Angebote für komplette Wandaufbauten – inkl. Material, Dämmung, WDVS (bei Ziegel), Putzsystem, Abdichtung und Planungskosten – nicht nur Einzelpreise für Steine.
    4. Innenwand-Systeme abstimmen: Legen Sie für alle Porenbeton-Innenwände vor Baubeginn fest: zertifizierte Dübel (z. B. Fischer UX), diffusionsoffene Putzsysteme (z. B. Sopro MP 705) und Brandschutz-Klassifizierung (z. B. F90).
    5. Einliegerwohnung baurechtskonform planen: Klären Sie mit einem Bauordnungsberater vor Baubeginn die Anforderungen an Fluchtwege, Rauchabzug, Schallschutz (DINAbk. 4109) und Barrierefreiheit – dokumentieren Sie alle Nachweise schriftlich.
    6. Statik und Raumakustik abgleichen: Lassen Sie die Tragfähigkeit der geplanten Innenwände (besonders bei Lastwänden oder Aufhängungen) sowie die Schallübertragung zwischen Einliegerwohnung und Haupthaus durch einen Schallschutzgutachter prüfen.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Porenbeton
    Ein Baustoff aus Kalk, Zement, Sand und Wasser, der durch Zugabe von Treibmitteln eine poröse Struktur erhält. Er zeichnet sich durch gute Wärmedämmung und geringes Gewicht aus.
    Verwandte Begriffe: Ytong, Gasbeton, Leichtbeton.
    Ziegel
    Ein Baustoff aus gebranntem Ton, der in verschiedenen Formen und Größen hergestellt wird. Ziegel werden häufig für Mauerwerk verwendet und bieten gute Festigkeit und Wärmespeicherung.
    Verwandte Begriffe: Poroton, Mauerziegel, Klinker.
    Wärmedämmung
    Maßnahmen zur Reduzierung des Wärmeverlusts eines Gebäudes. Eine gute Wärmedämmung hilft, Heizkosten zu sparen und den Energieverbrauch zu senken.
    Verwandte Begriffe: U-Wert, Dämmstoff, Energieeffizienz.
    U-Wert
    Der Wärmedurchgangskoeffizient, der angibt, wie viel Wärme pro Quadratmeter und Grad Celsius Temperaturunterschied durch ein Bauteil verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung.
    Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Wärmeverlust, Energieeffizienz.
    Diffusionsoffenheit
    Die Fähigkeit eines Baustoffs, Wasserdampf durchzulassen. Diffusionsoffene Materialien tragen zur Regulierung der Luftfeuchtigkeit in Innenräumen bei und verhindern Schimmelbildung.
    Verwandte Begriffe: Wasserdampfdurchlässigkeit, Feuchtigkeit, Schimmel.
    Tragfähigkeit
    Die Fähigkeit eines Baustoffs, Lasten zu tragen, ohne zu brechen oder sich zu verformen. Die Tragfähigkeit ist ein wichtiger Faktor bei der Auswahl von Baustoffen für tragende Wände und Decken.
    Verwandte Begriffe: Festigkeit, Belastbarkeit, Statik.
    Poroton
    Ein Markenname für Ziegel mit hoher Wärmedämmung, die durch spezielle Lochung und Füllung erreicht wird. Poroton-Ziegel werden häufig für energieeffizientes Bauen verwendet.
    Verwandte Begriffe: Ziegel, Wärmedämmziegel, Mauerziegel.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist der Unterschied zwischen Ziegel und Porenbeton?
      Ziegel werden aus gebranntem Ton hergestellt, während Porenbeton ein industriell gefertigter Stein ist, der aus Kalk, Zement, Sand und Wasser besteht. Porenbeton enthält Luftporen, die für eine gute Wärmedämmung sorgen.
    2. Welches Material ist besser für die Wärmedämmung?
      Porenbeton hat in der Regel eine bessere Wärmedämmung als Ziegel. Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) ist bei Porenbeton oft niedriger, was bedeutet, dass weniger Wärme verloren geht.
    3. Welches Material ist tragfähiger?
      Ziegel, insbesondere Poroton-Ziegel, können eine höhere Tragfähigkeit aufweisen als Porenbeton. Dies ist besonders wichtig, wenn das Gebäude mehrere Stockwerke hat oder schwere Lasten tragen muss.
    4. Wie verhält es sich mit Feuchtigkeit?
      Porenbeton ist diffusionsoffen, was bedeutet, dass er Feuchtigkeit aufnehmen und wieder abgeben kann. Ziegel können bei falscher Verarbeitung anfälliger für Feuchtigkeitsprobleme sein. 🔴
    5. Welche Kosten sind zu erwarten?
      Die Kosten für Ziegel und Porenbeton können variieren. Es ist ratsam, Angebote von verschiedenen Anbietern einzuholen und die Gesamtkosten inklusive Verarbeitung zu vergleichen.
    6. Wie lange dauert der Bau mit den jeweiligen Materialien?
      Porenbeton ist leichter zu bearbeiten, was die Bauzeit verkürzen kann. Ziegel erfordern möglicherweise mehr Zeit für die Verarbeitung.
    7. Sind Ziegel oder Porenbeton umweltfreundlicher?
      Beide Materialien haben Vor- und Nachteile in Bezug auf die Umweltfreundlichkeit. Ziegel werden aus natürlichen Rohstoffen hergestellt, aber der Brennprozess verbraucht Energie. Porenbeton ist ressourcenschonender in der Herstellung, kann aber synthetische Bestandteile enthalten.
    8. Was ist bei der Verarbeitung zu beachten?
      Bei der Verarbeitung von Ziegeln ist auf eine fachgerechte Vermauerung und Abdichtung zu achten. Porenbeton ist leichter zu bearbeiten, erfordert aber spezielle Kleber und Werkzeuge.

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  2. Forum-Suche: Ziegel vs. Porenbeton – Tipps zur Recherche

    Foto von Stefan Ibold

    versuchen sie bitte
    Hallo Herr Lay,
    erstmal willkommen im Forum.
    Dieses Thema wurde hier mehrfach ausgiebig behandelt. Versuchen Sie einfach einmal die "Suchfunktion". Nehmen Sie sich viel Zeit zum Lesen 🙂 )
    Die daraus resultierenden konkreten Fragen werden Ihnen dann sicherlich gern beanwortet.
    MfG
    Stefan Ibold
  3. Poroton vs. Porenbeton: Entscheidungshilfe im Neubau

    Poroton oder Porenbeton
    Hallo Herr Lay,
    auch ich habe mir diese Frage vor ca. 1 Jahr gestellt.
    Sie werden keine eindeutige Antwort erhalten. Wie bereits mein Vorredner angedeutet. Benutzen Sie die Suchfunktion und kämpfen Sie sich durch die versch. Argumente. Wir haben uns nun für das Poroton-Mauerwerk im V-Plus-System entschieden. Wie gesagt, "den" idealen Baustoff gibt es nicht, sonst wären alle Häuser in einem Neubaugebiet entweder rot oder weiß ...
    Viel Spaß beim Häuslebauen
    Ebenfalls ein Schwabe
  4. Neubauplanung: Architekt vs. Bauträger – Unterschiede

    Auch ein herzliches Willkommen
    Da Sie gerade erst in der Planungsphase sind, sollten Sie dieses Forum ausgiebig nutzen. Vorab eine grundsätzliche Frage: planen Sie mit Architekt oder mit Bauträger/GUAbk.?
    Die Frage ist schon sinnvoll, da es hier eben grundsätzliche Unterschiede gibt.
    • Name:
    • Martin Beisse
  5. V-Plus System: Poroton-Alternative für den Neubau

    Sehr schnelle Antworten  -  herzlichen Dank!
    Danke Herr Münke, danke Herr Beisse für die schnellen Reaktionen und weiteren Tipps,
    das V-Plus-System kannte ich bisher nicht näher, Herr Münke, Ihre Aussage gibt mir jedoch Grund, mich näher damit zu befassen  -  herzlichen Dank.
    Das Neubauvorhaben ist durch einen Architekten geplant und soll weitestgehend in Eigenregie erfolgen  -  ein Bauträger etc. wird nicht beauftragt.
    Der Baustoffhandel hat die Verwendung von plangeschliffenen Ziegelsteinen (SX-13) empfohlen und mir ein "Vorzugsangebot" von 4,70 DM je Stein zuzüglich MwSt. frei Baustelle und abgeladen unterbreitet. Wie sind die Preise in anderen Regionen?
    Bis hoffentlich bald.
    Tobias
  6. Architektenberatung: Baustoffwahl Ziegel oder Porenbeton?

    Das macht mich stutzig
    Eigentlich sollte Ihr Architekt da doch fachkundig beraten. Oder geht es Ihnen darum, mit welchem Stein Sie am besten selbst bauen können?
    • Name:
    • Martin Beisse
  7. 💰 Poroton V-Plus: Preisverhandlung und regionale Unterschiede

    Willkommen Herr Lay,
    Raum Bayern liegt der Stein 36,5 cm bei ca. 3.60,- DM frei Baustelle und Abladen inkl. V-Plus-System ... Sie sehen da kann man noch was raushandeln 🙂
    Zu Thema V-Plus bitte den Link unten anklicken.
    MfG
  8. Planungsfehler: Wandstärke und Raumgröße im Neubau

    Weiter geht es
    Zu der Beratung durch meinen Architekten möchte ich lieber nichts weiter sagen  -  es spricht für sich, wenn dieser die Wand zwischen Wohn- und Schlafzimmer (Wohnzimmer, Schlafzimmer) sowie im Treppenhaus im 10 er-Wandformat plant und gleichzeitig im genannten Schlafzimmer eine Raumbreite von 3,20 m vorsieht (das Bett misst alleine schon 2,20 m, der Schlafzimmerschrank (mind. 60 cm) findet nur am Fußende des Bettes Platz). Von Schallschutz zwischen Schlaf- und Wohnzimmer (Schlafzimmer, Wohnzimmer) kann da wohl keine Rede sein, die Treppe im Treppenhaus müsste freitragend geplant werden.
    Der Baustoffhändler sagt zu der Planung wörtlich: "Nicht zu gebrauchen. " Jetzt wird von der Fa. Hebel ein Plan für ein komplettes Porenbetonhaus zu einem Festpreis erstellt, in dem zumindest eine (hoffentlich) sinnvolle Wandbemaßung angegeben ist.
    Bei der Steinwahl kommt es mir  -  zunächst  -  nicht so sehr auf die Verarbeitungsfreundlichkeit an  -  Verarbeitungs-Know-how ist für beide Steinarten vorhanden. Vielmehr interessiert mich das Preis-Leistungsverhältnis und die Qualität des Produktes.
    Ich bin bestrebt, den Niedrigenergiehausstandard zu erreichen und möchte gleichzeitig von der Materialseite möglichst kostengünstig (ist nicht gleich billig!) bauen; es stellt sich daher die Frage, ob das vollständige Außenwandprodukt (einschließlich Dämmung/Putz/Fensterstürzen/Deckenabschalung etc.) mit Poroton oder mit Porenbeton günstiger erstellt werden kann.
    Für Ihren Link, Herr Thalhammer, vielen Dank. Die Infos bringen mich weiter. Aber, eine Frage:
    Ist eine 36,5 er-Poroton-Außenwand bei der Erstellung eines 1 1/2-geschossigen Einfamilienhaus erforderlich? Mein Baustoffhändler rät mir aus Kostengründen zu einer 30 er-Außenwand. Angeblich werden sowohl die statischen als auch die Wärmeschutzvoraussetzungen ohne weiteres erfüllt. Ich habe noch mit keinem Statiker gesprochen  -  kann mir jemand etwas dazu sagen?
    Wie wären die Preise für SX-13 im 30 er-Format einschließlich MwSt. frei Baustelle und abgeladen im Rest der Welt?
    Auf weitere Reaktionen freut sich
    Tobias
  9. Wanddicke: Statik, Wärmedämmung und Schallschutz im Neubau

    Wanddicke
    Es ist davon auszugehen, dass statisch bei üblichen Abmessungen auch 30 cm dicke Wände mehr als ausreichen. Die dickeren Wände, speziell aus Ziegeln, werden nur zwecks entsprechender Wärmedämmung und besserem Schallschutz erstellt, wenn kein WDVSAbk. aufgebracht werden soll.
  10. Wärmeschutznachweis: Alternative Wandkonstruktionen im Neubau

    Das ist pauschal nicht zu beantworten
    Man müsste schon die gesamte Konstruktion sehen. Mal ein Extremfall als Beispiel: Sie könnten auch 17,5er KS-Mauerwerk nehmen und beispielsweise das Dach mit 60 cm Mineralfaser dämmen, dann kommt der Wärmeschutznachweis immer noch hin. (OK, OK, der bauteilbezogene Mindestwärmeschutz ggf. nicht mehr).
    Sie müssten einfach mal durchkalkulieren. Bei Selbstbau spielt ja der Materialpreis nahezu die einzige Rolle, die Lohnkosten gibt es ja praktisch nicht.
    • Name:
    • Martin Beisse
  11. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Ziegel vs. Porenbeton: Die richtige Wahl für Ihren Neubau

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Vor- und Nachteile von Ziegel (Poroton) und Porenbeton (Ytong) für Außenwände im Neubau. Es wird betont, dass es keine pauschale Antwort gibt und die Entscheidung von individuellen Faktoren abhängt. Die Suchfunktion des Forums wird empfohlen, um bereits vorhandene Informationen zu nutzen. Ein Architekt sollte fachkundig beraten, aber auch der Bauherr sollte sich aktiv informieren.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Wie im Beitrag Planungsfehler: Wandstärke und Raumgröße im Neubau erwähnt, ist eine sorgfältige Planung entscheidend, um spätere Probleme zu vermeiden. Achten Sie auf die Raumgrößen und Wandstärken.

    ✅ Zusatzinfo: Das V-Plus-System für Poroton-Ziegel wird als interessante Alternative genannt, siehe V-Plus System: Poroton-Alternative für den Neubau. Die Preise für Baustoffe können regional variieren, wie in 💰 Poroton V-Plus: Preisverhandlung und regionale Unterschiede erwähnt.

    👉 Handlungsempfehlung: Nutzen Sie die Suchfunktion des Forums, um sich umfassend zu informieren. Beziehen Sie Ihren Architekten aktiv in die Entscheidung ein und holen Sie Angebote von verschiedenen Baustoffhändlern ein. Beachten Sie die Hinweise zur Wärmedämmung und zum Schallschutz, wie im Beitrag Wanddicke: Statik, Wärmedämmung und Schallschutz im Neubau erläutert.

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Externe Fundstellen und weiterführende Recherchen

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Suche nach: Ziegel oder Porenbeton? Vor- & Nachteile im Vergleich
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