ich verfolge schon seit längerem die Beiträge in diesen Foren mit großem Interesse und habe jetzt schon so viel über die Vorteile von Be- und Entlüftungsanlagen (Belüftungsanlagen, Entlüftungsanlagen) mit WRG gelesen, dass ich für unser geplantes Niedrigenergiehaus (NEH) auch so ein Teil habe möchte. Daher habe ich mich bei einigen Anbietern schlau gemacht und mir entsprechende Angebote machen lassen. Da ich aus den bekannten Komfort-Gründen auch gerne einen EWT haben würde, habe ich mich auch darüber informieren lassen und bin von strikter Empfehlung bis zu völligem Abraten ("Verkeimung" etc.) auf alle Nuancen gestoßen. Ein Gegenargument hat mich allerdings wirklich etwas verunsichert:
In unserer Gegend (Oberpfalz, westlich von Regensburg) gibt es angeblich eine erhöhte Radon-Belastung, das Gas würde bei der Verwendung von EWT verstärkt "eingesammelt" und in das Haus geblasen, wo es dann Aufgrund seiner Radioaktivität krebserregend wirken kann (sehe ich ein).
Meine Fragen dazu:
- Wo bekomme ich genauere Daten zur lokalen Radon-Belastung?
- Ist das ein bekanntes und ernstzunehmendes Argument gegen EWT (habe nie vorher davon gelesen)?
- Sind EWT-Rohre (ich plane KG 150 mm) ggf. so dicht zu bekommen, dass Radon nicht mehr eindiffundieren kann?
- Was gäbe es für Alternativen zum EWT, wenn man eine Vorkühlung/Entfeuchtung im Sommer haben will bzw. die Vereisung im Winter verhindern will (außer Abschaltung Zuluft bzw. Heizregister)?
Schon mal vielen Dank!
