Kellerabdichtung mit Foamglas: Innenisolierung bei Feuchtigkeit durch Bodenplatte & Fugen?
In diesem Forum sind Sie: Keller📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026
Foamglas ist als reine Wärmedämmung bei Feuchtigkeit ungeeignet. Die Ursache der Feuchtigkeit muss gefunden und behoben werden, bevor über eine Isolierung nachgedacht wird. Externe Faktoren wie defekte Drainagen oder hoher Grundwasserstand sind häufige Ursachen. Eine Innendämmung im Keller ist oft problematisch und sollte gut überlegt sein. Die Abdichtung von Kellern sollte primär von außen erfolgen.
⚠️ Wichtiger Hinweis · 📊 Zusatzinfo · 🔧 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung
Kellerabdichtung mit Foamglas: Innenisolierung bei Feuchtigkeit durch Bodenplatte & Fugen?
Die Kellerwände bestehen aus Leichtbeton, unter dem Estrich haben wir eine undefinierbare Schicht gefunden, die wohl als Isolierung dienen sollte, aber eher wie eine Art Pappe aussieht und mit Sicherheit nicht vor eindringendem Wasser schützen kann.
Die Außenisolierung der Kellerwände ist ähnlich katastrophal/nicht vorhanden.
Durch extrem starke Regenfälle nehmen wir an, dass momentan Grundwasser gegen die Bodenplatte drückt und diese Flecken am Boden verursacht. Es ist aber auch nicht auszuschließen, dass auch die Fugen zwischen Bodenplatte und Wänden undicht sind.
Da sich über die letzten Jahre der Schimmel im gesamten Keller ausbreiten konnte stehen wir nun vor der Frage, wie wir sowohl eine dauerhafte Isolierung erreichen als auch die Schimmelbelastung beseitigen. Wie stehen Sie zu einer Innenisolierung des gesamten Kellers (Boden und Wände) durch Foamglas OHNE Außenisolierung.
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Sicherheitshinweise: Foamglas Kellerabdichtung: Feuchtigkeitsprobleme lösen
🔴 Gefahr: Unsachgemäße Innenisolierung kann zu Schimmelbildung und Bauschäden führen.
🔴 Gefahr: Aufsteigende Feuchtigkeit kann die Bausubstanz schädigen und zu gesundheitlichen Problemen führen.
KI-Analyse (GoogleAI): Foamglas Kellerabdichtung: Feuchtigkeitsprobleme lösen
Ich verstehe, dass Sie Feuchtigkeitsprobleme in Ihrem Keller haben und eine Lösung mit Foamglas als Innenisolierung in Betracht ziehen. Hier sind einige wichtige Punkte, die ich Ihnen mitgeben möchte:
🔴 Gefahr: Eine Innenisolierung, wie mit Foamglas, kann das Problem der Feuchtigkeit im Keller verschlimmern, wenn die Ursache nicht behoben wird. Sie verlagert den Taupunkt nach innen, was zu Kondensation innerhalb der Wandkonstruktion führen kann.
- Foamglas: Ist wasserdicht und kann als Dampfsperre wirken. Es ist geeignet, wenn die Feuchtigkeit von außen kommt und eine Abdichtung von außen nicht möglich ist.
- Ursachenforschung: Bevor Sie eine Innenisolierung anbringen, sollten Sie die Ursache der Feuchtigkeit genau untersuchen. Sind es aufsteigende Feuchtigkeit, seitlich eindringendes Wasser oder Kondensation?
- Alternativen: Prüfen Sie, ob eine Drainage oder eine Abdichtung von außen möglich ist. Dies wäre die nachhaltigere Lösung.
Ich rate dringend davon ab, ohne genaue Analyse der Ursache eine Innenisolierung anzubringen. Die bisherigen Maßnahmen (Injektagen, Zwangslüftung, Ventilatoren) scheinen das Problem nicht gelöst zu haben.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Ursache der Feuchtigkeit von einem unabhängigen Bausachverständigen oder einem erfahrenen Kellerabdichtungsspezialisten untersuchen. Dieser kann Ihnen ein passendes Sanierungskonzept erstellen.
KI-Analyse (DeepSeek): Foamglas Kellerabdichtung: Feuchtigkeitsprobleme lösen
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt einen Keller mit massiven Feuchtigkeitsproblemen, die auf mangelhafte Abdichtung gegen drückendes Wasser und möglicherweise undichte Fugen zurückzuführen sind. Die bisherigen Maßnahmen wie Injektagen und Zwangslüften haben die Ursache nicht behoben, da die Feuchtigkeit weiterhin von außen eindringt. Die Situation ist als kritisch einzustufen, da neben der Bausubstanz auch die Gesundheit der Bewohner durch Schimmelbefall gefährdet ist.
🔴 Gefahr: Die Kombination aus drückendem Grundwasser, undichten Fugen und fehlender Außenabdichtung stellt ein hohes Risiko für die Standsicherheit der Bodenplatte und der Wände dar. Eine reine Innenisolierung mit Foamglas ohne Außenabdichtung ist hier nicht zielführend, da sie den Wasserdruck von außen nicht aufhalten kann und das Wasser weiterhin in die Bausubstanz eindringt, was zu Frostschäden und weiterer Durchfeuchtung führt.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine Innenisolierung mit Foamglas das Problem dauerhaft löst, ist fachlich falsch. Foamglas ist zwar diffusionsoffen und druckfest, aber es kann keine Abdichtung gegen drückendes Wasser ersetzen. Ohne eine funktionierende Außenabdichtung wird die Feuchtigkeit weiterhin in die Wände und die Bodenplatte eindringen und hinter der Dämmung zu Schimmel und Bauschäden führen.
➕ Ergänzung: Zusätzlich zur fehlenden Außenabdichtung muss die undefinierbare Schicht unter dem Estrich (möglicherweise alte Bitumenpappe) fachgerecht entfernt werden. Eine dauerhafte Lösung erfordert eine vollständige Freilegung der Bodenplatte und der Kellerwände von außen, eine professionelle Abdichtung gegen drückendes Wasser (z.B. mit einer Kunststoffdichtungsbahn oder einer mineralischen Dichtungsschlämme) sowie eine funktionierende Drainage. Die Schimmelsanierung muss nach der Trockenlegung durch einen Fachbetrieb erfolgen.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung und Feuchteschutz. Lassen Sie eine detaillierte Untersuchung der Bodenplatte, der Fugen und der Außenabdichtung durchführen. Planen Sie eine vollständige Außenabdichtung des Kellers, bevor Sie über eine Innenisolierung nachdenken. Die Schimmelsanierung sollte erst nach erfolgreicher Trockenlegung erfolgen. Verzichten Sie auf weitere kostspielige und wirkungslose Injektionsverfahren.
KI-Analyse (Qwen): Foamglas Kellerabdichtung: Feuchtigkeitsprobleme lösen
Der Sachverhalt beschreibt einen schwerwiegenden Feuchteschaden im Keller eines 1995 errichteten Hauses mit nachweislich fehlender oder unzureichender horizontaler und vertikaler Abdichtung, fortgeschrittenem Schimmelbefall und aktuell sichtbaren Wasserstellen am Boden – ein klares Indiz für hydrostatischen Wasserdruck gegen die Bodenplatte und/oder Fugendefekte.
🔴 Gefahr: Die aktiven Wasserstellen am Boden bei gleichzeitig feuchten Wänden und nachgewiesenem Schimmel weisen auf eine massive, aktive Feuchtigkeitszufuhr aus dem Erdreich hin – dies birgt Risiken für die Bausubstanz (z. B. Bewehrungskorrosion bei Stahlbeton), die Raumluftqualität (gesundheitsschädliche Mykotoxine) und die statische Sicherheit langfristig.
🔴 Gefahr: Foamglas als reine Innenisolierung bei aktiver Wasserbeanspruchung ist technisch ungeeignet: Es ist wasserdicht, aber nicht wasserdichtend – es verlagert die Kondensations- und Taupunktzone in die Konstruktion, was zu interstitiellem Schimmel, Holzfaulnis und Zerstörung der Haftung führt, sobald Feuchtigkeit von außen durch die Leichtbetonwand oder Fugen eindringt.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, eine Innenabdichtung könne eine fehlende oder defekte Außenabdichtung ersetzen, ist grundsätzlich falsch – Innenabdichtungen sind nur bei geringfügiger, nicht hydrostatischer Feuchtigkeit (z. B. Kondensat) zulässig, niemals bei drückendem Wasser oder kapillarer Aufstiegsfeuchte aus dem Boden.
➕ Ergänzung: Die sichtbare "pappige" Schicht unter dem Estrich ist vermutlich eine nicht funktionstüchtige Bitumen- oder Kunststoffabdichtung, die bei Alterung und mechanischer Belastung versagt hat; die fehlende Außenisolierung und die baugleichen Schäden beim Nachbarn bestätigen ein systembedingtes Konstruktionsdefizit.
❌ Widerspruch: Zwangslüftung und Heizen senken zwar die relative Luftfeuchte, eliminieren aber keineswegs die Ursache – die anhaltende Feuchtigkeit in der Bodenplatte und den Wänden beweist, dass die Feuchtequelle unverändert aktiv ist und die Lüftung lediglich die Symptome kaschiert.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschäden (z. B. nach DINAbk. 18022 oder mit Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Materialprüfung) zur umfassenden Feuchtemessung (z. B. mit Carbidschalenverfahren, Thermografie, Bohrlochhygrometrie), zur Ursachenanalyse und zur Erstellung eines bauphysikalisch gesicherten Sanierungskonzepts – eine Sanierung ohne vorherige fachliche Diagnose birgt hohe Risiken für Fehlinvestitionen und Folgeschäden.
📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Foamglas
- Foamglas ist ein Dämmstoff aus Glas, der wasserdicht und dampfdicht ist. Es wird häufig zur Kellerabdichtung eingesetzt, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern.
Verwandte Begriffe: Glaswolle, Mineralwolle, Perimeterdämmung - Bodenplatte
- Die Bodenplatte ist die tragende Grundlage eines Gebäudes. Sie bildet den Abschluss des Kellers nach unten und muss wasserdicht sein, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern.
Verwandte Begriffe: Fundament, Kellerdecke, Estrich - Fugen
- Fugen sind die Verbindungsstellen zwischen Bauteilen. Sie müssen sorgfältig abgedichtet werden, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern.
Verwandte Begriffe: Abdichtung, Dichtstoff, Silikon - Innenisolierung
- Die Innenisolierung ist eine Dämmmaßnahme, bei der die Dämmstoffe an der Innenseite der Außenwände angebracht werden. Sie kann zur Verbesserung des Raumklimas und zur Reduzierung des Energieverbrauchs beitragen.
Verwandte Begriffe: Außendämmung, Kerndämmung, Wärmedämmung - Feuchtigkeit
- Feuchtigkeit im Keller kann verschiedene Ursachen haben, wie aufsteigendes Wasser, seitlich eindringendes Wasser oder Kondensation. Sie kann zu Schimmelbildung und Bauschäden führen.
Verwandte Begriffe: Schimmel, Kondenswasser, Wasserschaden - Injektion
- Injektionen sind ein Verfahren zur Abdichtung von Mauerwerk. Dabei werden spezielle Dichtstoffe in das Mauerwerk injiziert, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern.
Verwandte Begriffe: Verpressung, Abdichtung, Sanierung - Bausachverständiger
- Ein Bausachverständiger ist ein Experte für Bauwesen, der Gutachten erstellt und Bauherren berät. Er kann bei der Ursachenforschung von Feuchtigkeitsschäden und bei der Planung von Sanierungsmaßnahmen helfen.
Verwandte Begriffe: Architekt, Bauingenieur, Gutachter
❓ Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist Foamglas und wie funktioniert es als Isolierung?
Foamglas ist ein Dämmstoff aus Glas, der wasserdicht und dampfdicht ist. Es besteht aus Millionen von kleinen, luftdicht verschlossenen Zellen, die eine hohe Wärmedämmleistung bieten. Im Kellerbereich kann es als Innenisolierung eingesetzt werden, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern. - Kann ich Foamglas selbst im Keller anbringen?
Ich rate davon ab, Foamglas ohne Fachkenntnisse selbst anzubringen. Eine korrekte Verarbeitung ist entscheidend für die Wirksamkeit der Isolierung. Fehler bei der Anbringung können zu Feuchtigkeitsproblemen und Schimmelbildung führen. - Welche Alternativen gibt es zu Foamglas bei Feuchtigkeit im Keller?
Es gibt verschiedene Alternativen, abhängig von der Ursache der Feuchtigkeit. Dazu gehören:- Außenabdichtung des Kellers
- Drainage
- Injektionsverfahren
- Sanierputzsysteme
- Wie finde ich einen qualifizierten Fachmann für Kellerabdichtung?
Ich empfehle, sich an einen Bausachverständigen oder einen Fachbetrieb für Kellerabdichtung zu wenden. Achten Sie auf Zertifizierungen und Referenzen. Lassen Sie sich mehrere Angebote erstellen und vergleichen Sie diese sorgfältig. - Welche Kosten entstehen bei einer Kellerabdichtung mit Foamglas?
Die Kosten für eine Kellerabdichtung mit Foamglas hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie der Größe des Kellers, dem Umfang der Schäden und den gewählten Materialien. Ich empfehle, sich ein individuelles Angebot von einem Fachbetrieb erstellen zu lassen. - Wie lange dauert eine Kellerabdichtung mit Foamglas?
Die Dauer einer Kellerabdichtung mit Foamglas hängt ebenfalls vom Umfang der Arbeiten ab. In der Regel dauert es mehrere Tage bis Wochen, bis die Arbeiten abgeschlossen sind. - Was ist bei der Verarbeitung von Foamglas zu beachten?
Bei der Verarbeitung von Foamglas ist es wichtig, dass der Untergrund sauber, trocken und tragfähig ist. Die Platten müssen vollflächig verklebt werden, um eine optimale Abdichtung zu gewährleisten. - Wie kann ich Schimmelbildung im Keller vermeiden?
Um Schimmelbildung im Keller zu vermeiden, ist es wichtig, die Ursache der Feuchtigkeit zu beseitigen. Sorgen Sie für eine gute Belüftung und vermeiden Sie stehende Feuchtigkeit.
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Foamglas: Keine Lösung bei Feuchtigkeit von außen!
nicht zu empfehlen
foamglas ist Wärmedämmung.
foamglas ist zwar durch Feuchtigkeit unkaputtbar.
foamglas beseitigt keine Feuchtigkeit, die von außen kommt
foamglas ist richtig teuer.
abgesehen davon ist eine Innendämmung im Kellerraum sehr problematisch. -
Ursachenforschung: Drainage & Rohre bei Kellerfeuchtigkeit prüfen
Feuchtigkeit
Wenn das mit der zunehmenden Innenfeuchte erst seit 3 Jahren so ist, muss sich seit Baufertigstellung irgendetwas verändert haben, stark geregnet hat es ja auch schon zwischen 1995 uns 2002. Zumal der Nachbar das selbe Problem hat. Prüfen Sie doch mal, ob alle Drainagen, Regenrohrbodenleitungen und Abwassergrundleitungen noch dicht sind und ordnungsgemäß funktionieren, ebenso ob irgendwo eine undichte Druckwasserleitung ist, die Wasser in den Untergrund bringt. Diese Lecks können relativ unbedeutend sein (bezogen auf die Durchflussmenge oder den Querschnitt der Leitung), aber über die Zeit doch sehr viel Wasser in den Untergrund bringen.
Eventuell außen an einer feuchten Wand an geeigneter Stelle aufgraben und gucken, ob sich da Wasser ansammelt.
Bei meinem Elternhaus war auch "plötzlich" (d.h. früher nie) der Kellerboden nach Starkregen nass, Ursache war ein darunter verlegtes eingestürztes Betonrohr der Dachentwässerung. 1995 sollten zwar Kunststoffrohre verlegt worden sein, aber auch diese können kaputtgehen wenn unsorgfältig verfüllt wurde. -
Kellerabdichtung: Fokus auf Außenseite statt Innenseite!
Woher kommt denn die Feuchte? Dazu ein Bericht
Abdichtungsarbeiten im Keller
Immer wieder landet auf meinem Schreibtisch eine Ausschreibung für Abdichtungsarbeiten im Keller.
Unabhängig von den vielen Seiten der Vorbemerkungen und sonstigen Details die geliefert werden, werden wir aufgefordert ein Angebot auszuarbeiten für das außen ufgraben, das abdichten noch sehr oft verbunden mit einer Wärmedämmung und das wieder verfüllen. Wenn ich dann das Objekt besichtige Stelle ich fest, dass eine Abdichtung überhaupt nicht möglich ist. Denn gegen was sollte abgedichtet werden und wie? Die erste Frage an den Bauleiter lautet immer, wenn wir eine Abdichtung brauchen so müssen wir gleichzeitig darüber diskutieren wie hoch denn das anstehende Wasser von der Außenseite sein kann. In den meisten Fällen muss man feststellen, dass weder die Grundwasserstände bekannt sind, noch ist bekannt ob Stauwasser entsteht.
Die Annahme, dass es sich um Wasser von außen handelt, wird nur davon abgeleitet, weil eben der Keller an der Innenseite feucht ist.
An einem größeren Gebäudekomplex in der Bundeshauptstadt wurde die Planung für die Abdichtung von einem namhaften Planungsbüro durchgeführt. Bei der Diskussion ergab sich dann, dass die Abdichtung so ausgeführt werden solle, dass diese einen Wasserdruck von 1,5 Meter standhalten müsste. Diese auch deswegen, weil in unmittelbarer Nachbarschaft ein Bachlauf war. Dieses Gebäude war aus Ziegelstein gemauert und es war schon vorgesehen, dass als Abdichtung im Mauerwerkquerschnitt die Abdichtung mit Chromstahlplatten ausgeführt werden sollte. Nun ist zwar das Verfahren durch Eintreiben der Chromstahlplatten
als eines der sichersten Verfahren gegen kapillare Saugfähigkeit anzusehen. Es ist jedoch nicht geeignet, um eine Abdichtung im Querschnitt gegen Wasserdruck herzustellen, da Wasser als Flüssigkeit ja durch die Anschlussfugen eindringen könnte. Des weiteren wurde diskutiert wie dem Wasserdruck von 1,5 Meter Wassersäule entgegen gewirkt werden könnte, dabei ergab sich eindeutig, dass zumindest im Bodenbereich eine 75 cm starke Betonplatte eingebaut werden müsste um dem Wasserdruck von 1,5 Meter stand zu halten. Außerdem müsste im Bereich bis zu 1,5 Metern Höhe ebenfalls gegen diesen Wasserdruck eine Art Wanne ausgebildet werden die noch dazu mit der Bodenplatte nach zustand verbunden werden muss. All diese Maßnahmen waren jedoch zu wohl räumlich als auch technisch als unsinnig bezeichnet worden.
Hierbei zeigt sich natürlich wieder ganz deutlich, dass alleine wegen der spekulativen Stauwasserhöhe ein nicht zu vertretender Aufwand betrieben worden wäre. Bei der weiteren Diskussion ergab sich, dass auch die Abdichtung mit anderen Verfahren und Produkten nicht besser abschneiden können. Nach dieser Diskussion habe ich mir erlaubt zu fragen, wie oft der Keller im Laufe der letzten Jahre mit den Problemen eindringenden Wassers belastet wurde, dabei stellte sich heraus, dass die letzten 100 Jahre nie Wasser eingedrungen ist.
Es gab noch viele Diskussionen, aber ich konnte mich letztendlich dazu durchringen, dann auf eine Abdichtung, sowohl im Mauerwerksquerschnitt als auch gegen aufstauendes oder drückendes Wasser ganz zu verzichten und statt dessen konnte ich den Vorschlag der Instandsetzung mit dem I-Bau-System einbringen. Dabei handelt es sich um eine Instandsetzung der durch Feuchte und Salz geschädigten Wandinnenseite, durch das Aufbringen einer dichten Folie mit einem aufgebrachten Putzträger auf den dann in der Regel mit Sanierputz oder mit sogenannten wärmedämmenden Leichtputzen die wasserabweisend eingestellt sind eine neu verputze Oberfläche herzustellen.
Eine Abdichtung an der Außenseite sowie im Mauerwerksquerschnitt an der Unterseite würde zwar letztendlich eine trockenere Wand ergeben, wobei trotz dieser sehr teuren Maßnahme an der Innenseite die gleiche Thematik und die gleiche Problematik, nämlich die Tauwasserentstehung und damit der Wechsel zwischen feucht und trocken weiterhin stattfinden würde, was zu den bekannten Problemen führt.
Das durch diesen Wechsel - Salze
a) Feuchtigkeit aufnehmen und
b) beim Abtrocknen einen sehr hohen Druck durch die Kristallisation entsteht.
Um zu verdeutlichen welche Problematik dabei gelöst wird gebrauche ich immer den Vergleich: Man denke an einen schönen Biergarten, vor sich eine schöne kühle frische Maß und jedem wird sofort klar, dass der Maßkrug an der Außenseite beschlägt, d.h. es entsteht Tauwasser auf Grund der Feuchte in der Luft und der relativ kalten Oberfläche des Kruges. Wobei kein Mensch auf die Idee käme, diesen Krug an der Innenseite abdichten zu wollen, um an der Außenseite das Tauwasser wegzubringen. Neben den vielen Messungen sowohl der Temperaturen als auch der Feuchte in Keller, hierbei sind insbesondere die Arbeiten von Herrn Professor Dreier und Herrn Hecht aus der TU in Wien entscheidend mit eingeflossen. Des weiteren beschäftigte sich Herr Professor Weichert ehemals Bundeswehrschule Neubiberg bei München, mit diesem Phänomen. Letztendlich wird die von unserer Firma gemachte Erfahrung bestätigt, dass durch eine sogenannte Innen-Instandsetzung die Mauer zwar noch feucht bleibt, was ihr ja auch nicht schadet, denn weder der Ziegel noch der Mörtel fault. Daraus kann man nun folgendes ableiten, wenn es gelingt, dass die Mauer feucht bleibt und auch die damit zusammenhängenden Kristallisationsprobleme wegfallen und außerdem die Feuchteabgabe in dem Raum reduziert wird, bzw. ganz verhindert wird, dann geht es letztendlich nur noch darum eine saubere trockene Oberfläche zu bekommen. Was sowohl mit den Verputzarbeiten möglich ist, als auch einer Trockenbauweise d.h. einer Wandverkleidung gegeben sein kann. -
Grundwasseranstieg: Externe Ursache für Kellerfeuchtigkeit wahrscheinlich
Nässe kommt mit Sicherheit von Außen
Zuerst mal Danke für die bisherigen Antworten.
Eine hundertprozentige Klärung, wo exakt das Grundwasser im Moment steht, ist noch nicht erfolgt, aber die Regenfälle der letzten Wochen haben hier im Gebiet einen starken Anstieg des Grundwassers hervorgerufen. Das ist Fakt. Entwäserungskanäle sind voll und können nicht entleert werden. Felder und Teile des nahen Waldes stehen unter Wasser wie nach einer Überschwemmung und das Wasser versickert nicht.
Die Feuchte in unserem Keller hat vermutlich mehrere Ursachen. Messungen haben ergeben, dass die Feuchtigkeit in den Wänden nahe Boden am höchsten ist und nach oben hin langsam abnimmt. Bohrungen in die Wände haben ergeben, dass auch hier die Feuchtigkeit nicht nur auf der Innnenseite der Wand ist, sondern die ganze Wand durchdringt. Die Zwangslüftung, die wir nun seit Monaten durchführen hätte eine Feuchtigkeit, die nur von innen erzeugt wird mit Sicherheit zumindest stark verringert. Die Wände sind aber nach wie vor genauso feucht. Es muss also Feuchtigkeit von außen nachkommen. Nur ist eben noch nicht exakt geklärt wo. Allerdings wachsen momentan die Wasserflecken am Boden an vielen Stellen in den 4 Kellerräumen. Sowohl am Stoß zur Außenwand als auch in der Raummitte.
Proben aus den Innenwänden haben ergeben, dass dort Sättigung erreicht ist. Die Wand ist durch und durch nass, nicht nur feucht.
Isolierung von außen ist insofern ein Problem als wir ja in allen 4 Kellerräumen starke Schimmelbildung haben. Dieser Schimmel wäre immer noch da, wenn wir von außen isolieren. Dann müssten wir im inneren des Kellers noch zusätzlich großen Aufwand betreiben, um dort ein Raumklima zu erreichen, das nicht gesundheitsschädlich ist. Daher die Idee von innen zu "versiegeln" und somit den Schimmel auszusperren. Das Haus muss keine hundert Jahre mehr stehen. Auch wenn das jetzt seltsam klingt, aber wir brauchen baldmöglichst eine Lösung, da wir nun schon seit so langer Zeit mit dem Schimmel leben. Außen isolieren würde bedeuten, dass wir dann Boden und Mauern erst völlig trocknen müssten und dann müssten wir mit Chemie und was weiß ich arbeiten, um den Schimmel sicher zu entfernen. Ob das wirklich preisgünstiger wäre als Foamglas oder eine andere Innenisolierung wage ich zu bezweifeln.
Da ich aber Laie bin, lasse ich mich gerne überzeugen von anderen besseren Methoden. -
Kellerabdichtung: Wasserstand bei Feuchtigkeit berücksichtigen!
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📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Kellerabdichtung mit Foamglas: Innenisolierung bei Feuchtigkeit?
💡 Kernaussagen: Foamglas ist als reine Wärmedämmung bei Feuchtigkeit ungeeignet. Die Ursache der Feuchtigkeit muss gefunden und behoben werden, bevor über eine Isolierung nachgedacht wird. Externe Faktoren wie defekte Drainagen oder hoher Grundwasserstand sind häufige Ursachen. Eine Innendämmung im Keller ist oft problematisch und sollte gut überlegt sein. Die Abdichtung von Kellern sollte primär von außen erfolgen.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Foamglas: Keine Lösung bei Feuchtigkeit von außen! beseitigt Foamglas keine Feuchtigkeit, die von außen eindringt und ist zudem teuer. Eine Innendämmung kann problematisch sein.
📊 Zusatzinfo: Der Anstieg des Grundwasserspiegels durch starke Regenfälle kann eine Ursache für die Feuchtigkeit im Keller sein, wie im Beitrag Grundwasseranstieg: Externe Ursache für Kellerfeuchtigkeit wahrscheinlich beschrieben.
🔧 Zusatzinfo: Eine sorgfältige Prüfung der Drainage, Regenrohrbodenleitungen und Abwassergrundleitungen ist ratsam, um Lecks als Ursache für die Feuchtigkeit auszuschließen. Siehe Ursachenforschung: Drainage & Rohre bei Kellerfeuchtigkeit prüfen.
👉 Handlungsempfehlung: Bevor eine Kellerabdichtung in Angriff genommen wird, sollte die Ursache der Feuchtigkeit genauestens ermittelt werden. Der Fokus sollte auf der Außenseite des Kellers liegen, wie im Beitrag Kellerabdichtung: Fokus auf Außenseite statt Innenseite! betont wird. Die Höhe des Wasserstandes ist ebenfalls zu berücksichtigen (Kellerabdichtung: Wasserstand bei Feuchtigkeit berücksichtigen!).
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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