Kellerabdichtung DIN 18195-4 vs. DIN 18195-6: Preisunterschied & Unterschiede?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Unterschiede und Preisunterschiede zwischen Kellerabdichtungen nach DIN 18195-4 (gegen nicht-drückendes Wasser) und DIN 18195-6 (gegen aufstauendes Sickerwasser/Druckwasser). Die Ausführung nach DIN 18195-6 ist aufwendiger und teurer, da zusätzliche Materialien und Arbeitsschritte erforderlich sind. Es wird diskutiert, ob ein Angebot von 7000€ für eine Abdichtung nach DIN 18195-6 angemessen ist.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 💰 Kosten · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung

Kellerabdichtung DIN 18195-4 vs. DIN 18195-6: Preisunterschied & Unterschiede?

Wie hoch dürfte der Preisunterschied zwischen Kellerabdichtung nach DINAbk. 18195 Teil 4 und Teil 6 sein?
Wir planen ein Haus mit Keller zu bauen. In der Baubeschreibung finde ich folgende Formulierung:
"Bis Oberkante Spritzwasserbereich erfolgt eine vertikale Abdichtung gemäß DIN 18 195 Teil 4 gegen nicht drückendes Wasser. "
Nach den vorliegenden Erkenntnissen (Grundwasser) wird es notwendig sein "schwarze Wanne" zu bauen. (DIN 18195 Teil 6)
Die Baufirma möchte für die "schwarze Wanne" ca. 7.000  Aufpreis haben. Das erscheint mir überhöht. Es geht doch "nur" darum, die Abdichtung, die sowieso vorgesehen ist, "noch besser" zu machen. Der Aufpreis darf nicht so hoch sein- oder doch?
Danke für Ihre Hilfe-Lukaszewski
  • Name:
  • Lukaszewski
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Eine Umstellung von DINAbk. 18195-4 auf DIN 18195-6 erfordert eine vollständige Neuplanung der Abdichtung – keine „Aufstockung“ der bestehenden Lösung.

    🔴 KRITISCH: Bei Nachweis drückenden Grundwassers ist DIN 18195-6 zwingend erforderlich; eine unzureichende Ausführung gefährdet Statik, Gesundheit und Wertbeständigkeit des Gebäudes.

    ⚠️ WICHTIG: Der Aufpreis von ca. 7.000 € ist plausibel und resultiert aus erhöhtem Arbeits-, Planungs- und Prüfaufwand – nicht nur aus Materialkosten.

    ⚠️ WICHTIG: Eine ausschließliche Verlassen auf die Aussagen der ausführenden Baufirma ohne unabhängige fachliche Prüfung birgt erhebliches Haftungs- und Schadensrisiko.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich beurteile den Preisunterschied zwischen Kellerabdichtungen nach DIN 18195 Teil 4 und Teil 6 als erheblich, da sie unterschiedliche Lastfälle abdecken. DIN 18195-4 bezieht sich auf die Abdichtung gegen Bodenfeuchtigkeit und nicht stauendes Sickerwasser, während DIN 18195-6 die Abdichtung gegen drückendes Wasser (z.B. Grundwasser) regelt.

    Der Aufpreis von 7.000 € für eine Abdichtung gegen Grundwasser (DIN 18195-6) erscheint mir in diesem Kontext plausibel, da diese eine aufwendigere Ausführung erfordert. Dies beinhaltet in der Regel eine stärkere Abdichtung, ggf. eine Dränage und eine wasserdichte Bauweise (Weiße Wanne oder Schwarze Wanne).

    🔴 Gefahr: Eine unzureichende Abdichtung kann zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung im Keller führen.

    Ich empfehle Ihnen, sich genau erklären zu lassen, welche Lastfälle am geplanten Standort vorliegen und welche Abdichtung dafür erforderlich ist. Eine Baugrunduntersuchung kann hier Klarheit schaffen.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem unabhängigen Sachverständigen beraten, um die Notwendigkeit einer Abdichtung nach DIN 18195-6 zu prüfen und die Angemessenheit des Aufpreises zu beurteilen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt betrifft die Umstellung einer Kellerabdichtung von DIN 18195-4 (gegen nicht drückendes Wasser) auf DIN 18195-6 (gegen drückendes Wasser, sogenannte "schwarze Wanne"). Der Bauherr hinterfragt den geforderten Aufpreis von ca. 7.000 Euro und hält diesen für überhöht, da er die Maßnahme als bloße "Verbesserung" der ohnehin geplanten Abdichtung ansieht.

    🔴 Gefahr: Die Annahme, es handele sich lediglich um eine "bessere" Ausführung der gleichen Abdichtung, ist fachlich falsch und birgt ein erhebliches Risiko für Bauschäden. DIN 18195-4 und DIN 18195-6 beschreiben grundlegend unterschiedliche Abdichtungssysteme mit verschiedenen Materialien, Schichtdicken, Verarbeitungsmethoden und Detailausbildungen. Eine unzureichende Abdichtung gegen drückendes Wasser kann zu massiven Feuchteschäden, Schimmelbildung und statischen Problemen führen.

    ⚠️ Korrektur: Der Aufpreis von 7.000 Euro ist bei einem Einfamilienhaus-Neubau nicht zwangsläufig überhöht. Die Mehrkosten entstehen nicht nur durch das Material (z.B. dickere Bitumenbahnen, zusätzliche Schutzschichten), sondern vor allem durch den erhöhten Arbeitsaufwand für die fachgerechte Ausführung von Fugen, Durchdringungen, Eckausbildungen und den Anschluss an die Bodenplatte. Hinzu kommen oft eine aufwändigere Baugrubensicherung und eine qualifizierte Abdichtungsfachfirma.

    ➕ Ergänzung: Entscheidend ist, dass die Umstellung auf DIN 18195-6 eine vollständige Neuplanung der Kellerabdichtung erfordert. Dies beinhaltet auch die Prüfung der Bodenplatte (Weiße Wanne vs. Schwarze Wanne), die Einplanung von Fugenbändern und die Sicherstellung einer fachgerechten Entwässerungsebene. Der Bauherr sollte unbedingt einen detaillierten Leistungsvergleich (Leistungsverzeichnis) anfordern, um die tatsächlichen Mehrkosten nachvollziehen zu können.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen unabhängigen Bau-Sachverständigen oder Fachplaner für Bauwerksabdichtung. Dieser kann die konkrete Baustellensituation bewerten, die Notwendigkeit der DIN 18195-6 bestätigen, die Kostenschätzung der Baufirma auf Plausibilität prüfen und die fachgerechte Ausführung überwachen. Investieren Sie nicht in eine vermeintlich günstigere, aber unzureichende Abdichtung – die Sanierungskosten bei einem Wasserschaden sind um ein Vielfaches höher.

    KI-Analyse (Qwen)

    DIN 18195-4 regelt die Abdichtung gegen nicht drückendes Wasser (z. B. Spritzwasser, Bodenfeuchte), während DIN 18195-6 die Anforderungen an die horizontale und vertikale Abdichtung gegen drückendes Wasser („schwarze Wanne“) definiert – ein fundamentaler Unterschied in Konstruktion, Materialien, Ausführungsqualität und haftrechtlicher Verantwortung.

    🔴 Gefahr: Ein falsch dimensionierter oder nicht normkonformer Abdichtungsaufbau nach DIN 18195-6 birgt erhebliche Risiken: dauerhafte Wassereinwirkung, Schimmelbildung, Bauteilschäden, gesundheitliche Belastungen und massive Wertminderung – insbesondere bei drückendem Grundwasser.

    ⚠️ Korrektur: Es geht nicht „nur“ um eine „bessere“ Variante der bereits geplanten Abdichtung – vielmehr handelt es sich um zwei vollständig unterschiedliche Systeme mit separaten statischen, konstruktiven und prüftechnischen Anforderungen (z. B. Dichtheitsprüfung nach DIN 1610, Fugenplanung, Anschlussdetails, Materialzertifizierung).

    ➕ Ergänzung: Der Preisunterschied resultiert nicht nur aus Materialkosten, sondern vor allem aus erhöhtem Planungsaufwand, spezieller Fachausbildung der ausführenden Firma, zusätzlichen Prüfungen (z. B. Fugendichtheitsprüfung), höherwertigen Bitumen- oder Kunststoffbahnen mit mindestens 4 mm Dicke, sowie der Notwendigkeit einer vollflächigen Verklebung und doppelten Bahnenlage an kritischen Stellen.

    ✅ Zustimmung: Die Einschätzung, dass eine „schwarze Wanne“ bei nachgewiesenem drückendem Grundwasser zwingend erforderlich ist, ist fachlich korrekt und entspricht der Bauordnung sowie der DIN 18195-6.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, der Aufpreis sei „überhöht“, weil es sich „nur“ um eine Verbesserung handele, ist grundlegend fehlerhaft – die DIN 18195-6 erfordert eine vollständig eigenständige, zertifizierte Abdichtungskonstruktion mit Nachweis der Dauerhaftigkeit und Dichtheit über die gesamte Nutzungsphase.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen unabhängigen, zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung (z. B. nach DIN 18008 oder mit Zertifizierung nach RAL-GZ 620), um die geplante Ausführung, die Materialauswahl und die Preisstruktur zu prüfen – insbesondere vor Vertragsabschluss und Baubeginn.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung: Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen überein, dass DIN 18195-4 und DIN 18195-6 grundverschiedene Systeme darstellen – keine „Verbesserung“, sondern unterschiedliche Lastfälle (nicht drückend vs. drückendes Wasser) mit separaten Anforderungen an Konstruktion, Material, Ausführung und Prüfung.

    ✅ Übereinstimmung: Alle drei Modelle bestätigen die kritische Gefahr bei unzureichender Abdichtung nach DIN 18195-6: Feuchtigkeitsschäden, Schimmel, Bauteilschäden, gesundheitliche Risiken und Wertminderung.

    ⚠️ Abweichung: GoogleAI nennt den Aufpreis von 7.000 € als „plausibel“, DeepSeek relativiert mit „nicht zwangsläufig überhöht“, Qwen betont die systembedingte Notwendigkeit der Kosten – alle weisen auf Plausibilität hin, doch nur DeepSeek und Qwen führen konkret die Gründe für die Höhe (z. B. Fugenplanung, Prüfungen, Fachausbildung) detailliert auf.

    ➕ Ergänzung: Qwen ergänzt explizit die haftrechtliche Verantwortung und die Anforderung einer zertifizierten Abdichtungskonstruktion mit Dauerhaftigkeitsnachweis – ein Aspekt, den GoogleAI und DeepSeek nicht ausdrücklich benennen.

    ❌ Widerspruch: Qwen formuliert einen klaren Widerspruch zur Annahme des Bauherrn, der Aufpreis sei „überhöht“, weil es sich „nur“ um eine Verbesserung handle – GoogleAI und DeepSeek widerlegen diese Annahme ebenfalls, aber Qwen tut dies mit technisch-rechtlicher Schärfe als „grundlegend fehlerhaft“. Da Qwen hier das Vorsichtsprinzip am konsequentesten umsetzt, gilt seine Einschätzung als sicherere Orientierung.

    👉 Empfehlung: Alle drei Modelle empfehlen eindeutig die Beauftragung eines unabhängigen Sachverständigen – GoogleAI spricht von „unabhängigen Sachverständigen“, DeepSeek konkretisiert „Bau-Sachverständigen oder Fachplaner für Bauwerksabdichtung“, Qwen präzisiert „zertifiziert nach DIN 18008 oder RAL-GZ 620“. Die präzisesten und sichersten Kriterien liefert Qwen.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Systemunterschied DIN 18195-4 vs. -6Grundlegend verschiedene Systeme – keine „Aufwertung“, sondern eigenständige Lösungen für unterschiedliche Wasserlasten (nicht drückend vs. drückend).
    Risiko bei falscher Wahl/UmsetzungMassive Folgeschäden: Wassereinwirkung, Schimmel, Bauteilschäden, Gesundheitsrisiken, Wertverlust – bei drückendem Grundwasser zwingend DIN 18195-6.
    Plausibilität des Aufpreises (ca. 7.000 €)Plausibel; begründet durch erhöhten Planungs-, Ausführungs- und Prüfaufwand – nicht nur Materialkosten.
    Notwendigkeit einer unabhängigen FachprüfungUnumgänglich vor Vertragsabschluss; alle drei KI-Modelle fordern explizit einen unabhängigen Sachverständigen – Qwen liefert die präzisesten Zertifizierungskriterien.
    Haftungs- und rechtliche Relevanz⚠️Qwen hebt haftrechtliche Verantwortung und Nachweispflicht (Dauerhaftigkeit, Dichtheit) hervor – GoogleAI und DeepSeek erwähnen dies nicht explizit.
    Fachliche Umsetzungskomplexität⚠️DeepSeek und Qwen betonen Fugenplanung, Anschlussdetails, Baugrubensicherung und fachgebundene Ausführung – GoogleAI nennt diese Aspekte nicht im Detail.

    👉 Handlungsempfehlung: Bevor die Umstellung auf DIN 18195-6 vertraglich festgelegt wird, ist eine unabhängige, zertifizierte Fachprüfung (nach DIN 18008 oder RAL-GZ 620) zwingend erforderlich – insbesondere zur Bewertung der Baugrundsituation, der Konstruktionsplanung und der Plausibilität der Mehrkosten.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoFehlende oder nicht normkonforme Ausführung nach DIN 18195-6Langfristige Wassereinwirkung, massiver Sanierungsaufwand, Haftungsrisiko für Bauherr und Planer
    🔴 RisikoKeine Baugrunduntersuchung vor EntscheidungFehleinschätzung des Wasserlastfalles → unnötige Kosten oder gefährliche Unterausführung
    🔴 RisikoVerzicht auf unabhängige Fachprüfung vor VertragsabschlussKeine Kontrolle über Planung, Material und Preis – hohe spätere Haftungs- und Nachbesserungskosten
    🔴 RisikoUnzureichende Detailausbildung (Fugen, Durchdringungen, Anschlüsse)Lokale Dichtheitsversager → Wassereintritt trotz „richtiger“ Systemwahl
    🔴 RisikoVerwendung nicht zertifizierter Materialien oder Firmen ohne FachkompetenzKein Nachweis der Dauerhaftigkeit → Ausschluss von Gewährleistung und Herstellergarantie
    ✅ ChanceFachgerechte Umsetzung nach DIN 18195-6 mit zertifizierten PartnernLangfristige Nutzbarkeit des Kellers, Werterhalt, gesundheitlich unbedenkliche Innenraumluft
    ✅ ChanceEinholung eines unabhängigen Gutachtens vor BaubeginnVermeidung von Rechtsstreitigkeiten, klare Vertragsgrundlage, sichere Kostentransparenz
    ✅ ChanceEinsatz einer Weißen Wanne statt Schwarzer Wanne (sofern statisch tragfähig)Höhere Dauerhaftigkeit, bessere Bauwerksintegrität, einfacherer Anschluss an die Bodenplatte
    ✅ ChanceVollständige Dokumentation und Dichtheitsprüfung nach DIN 1610Rechtssichere Nachweisführung, Anspruch auf volle Gewährleistung, langfristige Versicherbarkeit
    ✅ ChanceFrühzeitige Einbindung eines Fachplaners für BauwerksabdichtungOptimierte Konstruktion, Vermeidung von Nachbesserungen, kürzere Bauzeit durch reibungslose Abstimmung

    Orientierungshilfen

    1. Unabhängigen Sachverständigen beauftragen: Beauftragen Sie noch vor Vertragsabschluss einen zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung (nach DIN 18008 oder RAL-GZ 620), um die Notwendigkeit von DIN 18195-6 und die Plausibilität des 7.000-€-Aufpreises zu prüfen.
    2. Baugrunduntersuchung einholen: Fordern Sie eine aktuelle, standortspezifische Baugrunduntersuchung an, um Wasserlastfall (nicht drückend vs. drückend) zweifelsfrei zu bestimmen – keine Annahme auf Basis von Nachbarschaftsdaten.
    3. Leistungsverzeichnis detailliert prüfen: Verlangen Sie von der Baufirma ein vollständiges, positionsgenaues Leistungsverzeichnis für die DIN 18195-6-Ausführung – inkl. Materialdatenblätter, Nachweise der Firma (z. B. Zertifikat nach RAL-RG 620) und Fugenplan.
    4. Dichtheitsprüfung vertraglich vereinbaren: Vereinbaren Sie schriftlich die Durchführung einer Fugendichtheitsprüfung nach DIN 1610 sowie einer vollständigen Dokumentation aller Prüfergebnisse und Materialnachweise.
    5. Weiße vs. Schwarze Wanne abklären: Lassen Sie vom Statiker prüfen, ob eine weiße Wanne (wasserdichte Bodenplatte und Wände als Tragwerk) statisch möglich ist – oft die dauerhaftere und kosteneffizientere Lösung bei Neubau.
    6. Vertragsunterlagen vor Unterzeichnung vom Sachverständigen gegenprüfen: Sichern Sie sich alle Prüf- und Zertifizierungsnachweise bereits vertraglich ab – inkl. Gewährleistungsfrist und Haftungsumfang für die Abdichtung.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    DIN 18195
    Deutsche Industrienorm für Bauwerksabdichtungen. Sie legt die Anforderungen an die Abdichtung von Bauwerken gegen verschiedene Arten von Feuchtigkeit und Wasser fest.
    Verwandte Begriffe: Lastfall, Wassereinwirkungsklasse, Abdichtungsstoff
    Bodenfeuchtigkeit
    Feuchtigkeit, die im Erdreich vorhanden ist und durch Kapillarwirkung in das Bauwerk eindringen kann. Sie stellt einen geringeren Lastfall für die Abdichtung dar als drückendes Wasser.
    Verwandte Begriffe: Kapillarität, Sickerwasser, Erdberührte Bauteile
    Drückendes Wasser
    Wasser, das mit hydrostatischem Druck auf das Bauwerk wirkt, z.B. Grundwasser oder aufstauendes Sickerwasser. Es erfordert eine besonders sorgfältige Abdichtung.
    Verwandte Begriffe: Grundwasserspiegel, Wasserdruck, Weiße Wanne
    Weiße Wanne
    Eine wasserdichte Baukonstruktion aus wasserundurchlässigem Beton, die als Abdichtung gegen drückendes Wasser dient. Die Fugen werden speziell abgedichtet.
    Verwandte Begriffe: WU-Beton, Fugenband, Quellfugenband
    Schwarze Wanne
    Eine Abdichtung des Kellers mit Bitumen oder Polymerbitumenbahnen, die außen an die Kellerwände angebracht wird. Sie schützt vor Feuchtigkeit und Wasser.
    Verwandte Begriffe: Bitumen, Polymerbitumen, Abdichtungsbahn
    Dränage
    Ein System zur Ableitung von Wasser vom Gebäude, um die Abdichtung zu entlasten und das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern. Sie besteht in der Regel aus Drainagerohren und -schichten.
    Verwandte Begriffe: Sickerschicht, Filtervlies, Drainagerohr
    Lastfall
    Die Art und Intensität der Wassereinwirkung auf das Bauwerk. Die DIN 18195 unterscheidet verschiedene Lastfälle, die unterschiedliche Anforderungen an die Abdichtung stellen.
    Verwandte Begriffe: Wassereinwirkungsklasse, Beanspruchungsklasse, Expositionsklasse

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist der Unterschied zwischen DIN 18195 Teil 4 und Teil 6?
      DIN 18195 Teil 4 regelt die Abdichtung von Bauwerken gegen Bodenfeuchtigkeit und nicht stauendes Sickerwasser. DIN 18195 Teil 6 hingegen bezieht sich auf die Abdichtung gegen drückendes Wasser, wie z.B. Grundwasser. Die Wahl der richtigen Norm hängt von den Wasserverhältnissen am Bauort ab.
    2. Warum ist eine Abdichtung gegen drückendes Wasser teurer?
      Die Abdichtung gegen drückendes Wasser erfordert aufwendigere Maßnahmen, wie z.B. eine stärkere Abdichtungsschicht, eine Dränage und ggf. eine wasserdichte Konstruktion (Weiße Wanne oder Schwarze Wanne). Diese Maßnahmen sind notwendig, um den Wasserdruck dauerhaft standzuhalten.
    3. Was passiert, wenn die Kellerabdichtung nicht fachgerecht ausgeführt wird?
      Eine unsachgemäße Kellerabdichtung kann zu Feuchtigkeitsschäden, Schimmelbildung und im schlimmsten Fall zu Schäden an der Bausubstanz führen. Dies kann hohe Sanierungskosten verursachen und die Wohnqualität erheblich beeinträchtigen.
    4. Wie erkenne ich, ob eine Abdichtung nach DIN 18195-6 notwendig ist?
      Eine Baugrunduntersuchung gibt Aufschluss über die Wasserverhältnisse am Bauort. Wenn Grundwasser oder stauendes Sickerwasser vorhanden ist, ist eine Abdichtung nach DIN 18195-6 erforderlich.
    5. Was ist eine "Weiße Wanne"?
      Eine Weiße Wanne ist eine wasserdichte Baukonstruktion aus wasserundurchlässigem Beton. Sie dient als Abdichtung gegen drückendes Wasser und kommt häufig bei Kellern zum Einsatz.
    6. Was ist eine "Schwarze Wanne"?
      Eine Schwarze Wanne ist eine Abdichtung des Kellers mit Bitumen oder Polymerbitumenbahnen. Sie wird außen an die Kellerwände angebracht und schützt vor Feuchtigkeit und Wasser.
    7. Welche Rolle spielt die Dränage bei der Kellerabdichtung?
      Eine Dränage leitet das Wasser vom Gebäude weg und entlastet so die Abdichtung. Sie ist besonders wichtig bei drückendem Wasser und trägt dazu bei, die Lebensdauer der Abdichtung zu verlängern.
    8. Kann ich die Kellerabdichtung selbst durchführen?
      Ich rate dringend davon ab, die Kellerabdichtung selbst durchzuführen. Dies erfordert Fachkenntnisse und Erfahrung, um eine dauerhaft dichte Lösung zu gewährleisten. Beauftragen Sie stattdessen einen Fachbetrieb.

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  2. DIN 18195-6: Mehraufwand für Abdichtung gegen Druckwasser

    der Mehraufwand ...
    ist bei Teil 6, aufstauendes Sickerwasser / Druckwasser, höher.
    Es ist zusätzlich ein Gewebe einzuarbeiten und das Material der Dickbeschichtung erhöht sich um 50-70 %.
    aber 7000 €? bei wieviel m²?
    MfG
  3. Preis: DIN 18195-6 Abdichtung ca. 100€/m² teurer!

    im Gegensatz zu einer Bodenfeuchte Abdichtung Teil 4 ist ...
    im Gegensatz zu einer Bodenfeuchte Abdichtung (Teil 4) ist eine Abdichtung gegen drückendes Wasser durchschnittlich (bei einem Eigenheim) je m² ca. 100 € teurer.
    ich finde die 7000 sind zu wenig  -  da wird bei einer schwarzen Wanne nicht sauber geschafft.
    • Name:
    • Herr ThoMü
  4. Kellerabdichtung: KMB bei Grundwasser unzulässig!

    Foto von Robert Worsch

    @ Herr Wörmann
    Ihre Ausführungen lassen den Schluss zu, dass Sie auf eine Abdichtung mittels KMB mit entsprechender Schichtdicke und Verstärkungslage zielen ("Gewebe", "das Material der Dickbeschichtung erhöht sich um 50-70 %" ).
    Ich bitte zu bedenken, dass diese Form der Abdichtung bei den vorliegenden Kenntnissen des Grundwassers nicht zulässig ist.
  5. DIN 18195-6: KMB-Abdichtung mit Verstärkungseinlage nötig

    @ Herr Worsch
    leider liegt mir nur die Richtlienie '' Ausführung von Abdichtungen mit KMB  -  erdberührte Bauteile ' Stand Nov. 01 vor.
    Schauen Sie mal unter Teil B Nr. 2 nach.
    '' DINAbk. 18 196, Teil 6 -aufstauendes Sickerwasser, Gründungstiefe bis 3 m: 2 Arbeitsgänge mit Verstärkungseinlage  -  Mindesttrockenschichtdicke 4 mm. ''
    oder hat sich daran etwas geändert seit Nov. 01?
    @ Herr ThoMü
    Wie wollen Sie solche Preise rechtfertigen?
    1 Liter KMB z.B. von Schomburg liegt bei etwa 1,80.
    bei 6 Liter/ m² = 10,80 + 2,00 Gewebe = 12,80 / m² Material.
    Ausführung von Hand ca. 15 min. /m²
    Gut gerechnet sind das  -  ohne Hohlkehle  -  50,- / m².
    man muss es ja nicht übertreiben!
    MfG
  6. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Kellerabdichtung: DINAbk. 18195-4 vs. DIN 18195-6 – Unterschiede & Kosten

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Unterschiede und Preisunterschiede zwischen Kellerabdichtungen nach DIN 18195-4 (gegen nicht-drückendes Wasser) und DIN 18195-6 (gegen aufstauendes Sickerwasser/Druckwasser). Die Ausführung nach DIN 18195-6 ist aufwendiger und teurer, da zusätzliche Materialien und Arbeitsschritte erforderlich sind. Es wird diskutiert, ob ein Angebot von 7000€ für eine Abdichtung nach DIN 18195-6 angemessen ist.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Gemäß dem Beitrag Kellerabdichtung: KMB bei Grundwasser unzulässig! ist die Verwendung von KMB (kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung) bei Vorliegen von Grundwasser nicht immer zulässig. Dies sollte bei der Planung der Bauwerksabdichtung berücksichtigt werden.

    💰 Kosten: Der Beitrag Preis: DIN 18195-6 Abdichtung ca. 100€/m² teurer! gibt einen Richtwert von ca. 100€ pro Quadratmeter Mehrkosten für eine Abdichtung gegen drückendes Wasser (DIN 18195-6) im Vergleich zu einer Abdichtung gegen Bodenfeuchte (DIN 18195-4) an. Die tatsächlichen Kosten können jedoch je nach den spezifischen Gegebenheiten des Bauvorhabens variieren.

    🔧 Praktische Umsetzung: Für eine Abdichtung nach DIN 18195-6 ist laut dem Beitrag DIN 18195-6: Mehraufwand für Abdichtung gegen Druckwasser die Einarbeitung eines Gewebes und eine Erhöhung der Materialstärke der Dickbeschichtung erforderlich. Der Beitrag DIN 18195-6: KMB-Abdichtung mit Verstärkungseinlage nötig verweist auf die Notwendigkeit einer Verstärkungseinlage und einer Mindesttrockenschichtdicke von 4 mm bei der Ausführung mit KMB.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor Baubeginn sollte eine genaue Analyse der Bodenverhältnisse und des Grundwasserstands durchgeführt werden, um die geeignete Abdichtungsmethode gemäß DIN 18195 auszuwählen. Es ist ratsam, mehrere Angebote von Fachfirmen einzuholen und die Baubeschreibung sorgfältig zu prüfen, um sicherzustellen, dass die gewählte Abdichtung den Anforderungen entspricht.

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