Satellitenkabel Qualität prüfen: Hirschmann Koka 702 für digitale SAT-Anlage geeignet?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 13.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Eignung des Hirschmann Koka 702 Koaxialkabels für digitale SAT-Anlagen. Das Kabel ist laut Katalog nur bis 862 MHz geeignet, was für digitale SAT-Anlagen problematisch sein kann, da deren Frequenzen höher liegen. Das Schirmungsmaß spielt eine wichtige Rolle bei der Vermeidung von Störungen. Eine zusätzliche Schirmungsfolie, wie sie in hochwertigen SAT-Kabeln vorhanden ist, kann den Empfang verbessern.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 📊 Zusatzinfo · 🔧 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Satellitenkabel Qualität prüfen: Hirschmann Koka 702 für digitale SAT-Anlage geeignet?

Hallo,
bei uns ist das Kabel Hirschmann Koka 702 verlegt worden.
Es sieht etwas billig aus. Ist das für eine digitale Sat-Schüssel geeignet?
Bitte um schnelle Antwort.
Hier die Beschreibung von Hirschmann:
.- Koaxialkabel 75 ohm nach EN 50117
Merkmale Voll-PE Kabel Bevorzugte Verwendung Standard-Hau Installation bis 862 MHz (MATV/GA) Lfd. Metermarkierung ja Durchmesser/Material Innenleiter mm 0,75/Cu Isolierung mm 4,8/PE Außenleiter mm 5,5/AI/PET/AI-Folie + Cu-Geflecht verzinnt, Bedeckung 40 % Mantel mm 6,8/PVC weiß Biegeradius, min. einmalig cm 3,5 Gleichstromwiderstand Ohm 6,7 (2) Verkürzungsfaktor 0,66 Rückflussdämpfung 5-30 MHz dBAbk. >= 23 30-470 MHz dB >= 23 470-862 MHz dB >= 22 862-2150 MHz dB >= 20 Schirmungsmaß 30-470 MHz dB >= 75 470-1000 MHz dB >= 75 1000-2150 MHz dB >= 65 Dämpfung (100 m/20 °C) 5 MHz dB  -  50 MHz dB 5,7 100 MHz dB 8,1 200 MHz dB 11,7 400 MHz dB 17,1 800 MHz dB 24,8 1000 MHz dB 27,7 1600 MHz dB 36,9 2150 MHz dB 43,3 2400 MHz dB 46,5 Brandlast MJ/m 1,1 Umgebungstemperatur °C -25 bis +70 (2) Gleichstromwiderstand der Schleife aus Innenleiter und Abschirmung bei 100 m Kabel und +20 °C
  • Name:
  • Stefan
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Bei Kabelstrecken über 20–25 m oder bei HD/UHD- oder Multifeed-Betrieb besteht erhebliche Gefahr von Signalausfall durch zu hohe Dämpfung bei 2150 MHz (43,3 dBAbk./100m) – sofortige Messung der Signalqualität mit professionellem SAT-Messgerät erforderlich.

    🔴 KRITISCH: Unsachgemäße Verlegung (Unterschreitung Mindestbiegeradius von 3,5 cm), beschädigte Schirmung oder fehlerhafte F-Stecker mit unzureichendem Schirmkontakt führen zu Impulsstörungen oder Totalausfall – Verlegung und Steckeraufbereitung nur durch zertifizierten Fachmann durchführen lassen.

    ⚠️ WICHTIG: Für zukunftssichere Anwendungen (DVB-S2X, Unicable II, JESS) oder bei schwachen Signalquellen (Randempfang, kleine Schüssel) ist das Koka 702 nicht ausreichend – Wechsel auf ein hochwertigeres Kabel (z. B. Koka 712) mit geringerer Dämpfung (<30 dB/100m bei 2150 MHz) und ≥60 % Geflechtbedeckung empfohlen.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich beurteile das Hirschmann Koka 702 als grundsätzlich geeignet für digitale SAT-Anlagen, da es die Norm EN 50117 für 75-Ohm-Koaxialkabel erfüllt. Die Eignung hängt jedoch von den spezifischen Anforderungen Ihrer Installation ab.

    Wichtige Kriterien zur Beurteilung der Qualität sind:

    • Schirmungsmaß: Ein hohes Schirmungsmaß (z.B. >90 dB) minimiert Störungen.
    • Dämpfung: Eine geringe Dämpfung (dB/100m) sorgt für ein starkes Signal, besonders bei langen Kabelstrecken.
    • Innenleiter: Ein Innenleiter aus Kupfer (Cu) ist besser als Stahlkupfer (CuFe).

    Die genannten technischen Daten (z.B. Dämpfungswerte bei verschiedenen Frequenzen) sind relevant für eine detaillierte Bewertung.

    👉 Handlungsempfehlung: Vergleichen Sie die technischen Daten des Kabels mit den Empfehlungen des Herstellers Ihrer SAT-Anlage und lassen Sie die Installation ggf. von einem Fachmann überprüfen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Nutzer fragt nach der Eignung des Hirschmann Koka 702 Koaxialkabels für eine digitale SAT-Anlage. Die technischen Daten zeigen, dass das Kabel für Frequenzen bis 862 MHz ausgelegt ist, was für klassische MATV/GA-Anlagen ausreicht. Für moderne digitale SAT-Anlagen mit Frequenzen bis 2150 MHz (z.B. für HD- oder UHD-Signale) ist die Dämpfung bei 2150 MHz mit 43,3 dB pro 100m jedoch sehr hoch. Dies kann bei längeren Kabelstrecken zu Signalverlusten und Empfangsstörungen führen.

    🔴 Gefahr: Die hohe Dämpfung bei SAT-Frequenzen (2150 MHz) von 43,3 dB/100m ist kritisch. Bei Kabelstrecken über 20-30 Metern kann das Signal so stark abgeschwächt werden, dass der Receiver keine stabilen digitalen Signale mehr empfängt. Dies führt zu Bildaussetzern oder Totalausfall.

    ➕ Ergänzung: Das Kabel hat einen Innenleiterdurchmesser von nur 0,75 mm (Cu), was für SAT-Anwendungen eher dünn ist. Moderne SAT-Kabel haben meist 1,0 mm oder mehr. Zudem beträgt die Schirmungsdichte des Cu-Geflechts nur 40%, was bei starken elektromagnetischen Störfeldern (z.B. in der Nähe von Stromleitungen) zu Einstreuungen führen kann.

    ✅ Zustimmung: Die Einschätzung des Nutzers, dass das Kabel "etwas billig aussieht", ist nachvollziehbar. Für einfache analoge oder terrestrische Antennenanlagen (DVB-T) bis 862 MHz ist das Kabel ausreichend. Für digitale SAT-Anlagen ist es jedoch nicht optimal.

    👉 Handlungsempfehlung: Verwenden Sie für Ihre digitale SAT-Anlage ein Kabel mit geringerer Dämpfung bei 2150 MHz (z.B. unter 30 dB/100m) und einem dickeren Innenleiter (mindestens 1,0 mm). Lassen Sie die Kabelstrecken von einem Fachbetrieb vermessen, bevor Sie die Anlage endgültig installieren. Bei bereits verlegtem Kabel: Testen Sie die Signalqualität mit einem SAT-Messgerät oder tauschen Sie das Kabel gegen ein hochwertigeres Modell aus.

    KI-Analyse (Qwen)

    Das Hirschmann Koka 702 ist ein normkonformes Koaxialkabel nach EN 50117 mit 75 Ohm Impedanz, das technisch für digitale SAT-Anlagen grundsätzlich geeignet ist – vorausgesetzt, es wird korrekt verlegt und terminiert.

    ✅ Zustimmung: Die Spezifikationen wie Rückflussdämpfung >= 22 dB im Bereich 470–862 MHz und Schirmungsmaß >= 75 dB im TV- und SAT-Bereich entsprechen den Anforderungen für DVB-S/S2-Signale bis ca. 2150 MHz.

    ➕ Ergänzung: Die Dämpfung von 24,8 dB bei 800 MHz über 100 m bedeutet bei typischen Hausverlegungen (15–30 m) ca. 3,7–7,4 dB Verlust – akzeptabel, aber kritisch bei langen Strecken, Splittern oder schwachen Signalquellen (z. B. Randempfang oder kleine Schüsseln).

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage "es sieht etwas billig aus" ist subjektiv und irreführend: Das Kabel verwendet eine robuste Schirmung aus Alu-Folie + verzinntem Kupfergeflecht (40 % Bedeckung), was für SAT-Anwendungen ausreichend ist – optischer Eindruck sagt nichts über elektrische Leistungsfähigkeit aus.

    🔴 Gefahr: Bei unsachgemäßer Montage (z. B. geknickt unterhalb des Mindestbiegeradius von 3,5 cm, beschädigter Schirm, fehlerhafte Stecker-Kontaktierung oder ungeeignete F-Stecker ohne Schirmkontakt) entstehen Signalausfälle, Impulsstörungen oder Totalausfälle – besonders kritisch bei HD/4K- und Multifeed-Betrieb.

    ➕ Ergänzung: Für zukunftssichere Anwendungen (z. B. DVB-S2X, Unicable II, JESS) oder längere Leitungen >25 m ist ein hochwertigeres Kabel mit 60–90 % Geflechtbedeckung und geringerer Dämpfung (z. B. Hirschmann Koka 712 oder equivalent) empfehlenswert.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die gesamte Installation – inkl. Kabelverlauf, Biegeradien, Steckerqualität und Abschlusswiderstände – durch einen zertifizierten Fachbetrieb für Rundfunk- und Fernsehtechnik prüfen; nutzen Sie zur Signalqualität eine professionelle Messung mit Spektrumanalysator oder SAT-Messgerät, nicht nur die Empfangsanzeige der Set-Top-Box.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle bestätigen die normkonforme 75-Ohm-Ausführung nach EN 50117 und grundsätzliche technische Eignung für SAT-Anlagen – unter Vorbehalt korrekter Verlegung und Anwendungsumfeld.
    • Alle betonen die zentrale Bedeutung der Dämpfung bei 2150 MHz (SAT-Bereich) als entscheidendes Qualitätskriterium.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI bewertet das Kabel „grundsätzlich geeignet“ ohne explizite Einschränkung bei 2150 MHz; DeepSeek stuft die Dämpfung von 43,3 dB/100m als „sehr hoch“ und „kritisch“ ein; Qwen relativiert zwar die Dämpfung bei kurzen Strecken, betont aber die Risiken bei Multifeed und HD/4K.
    • Qwen relativiert den optischen Eindruck („sieht billig aus“) als subjektiv und irreführend; DeepSeek teilt die subjektive Einschätzung und verknüpft sie mit technischen Schwächen (0,75-mm-Innenleiter, 40 % Schirmung).

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek nennt konkret die Grenzstrecke von 20–30 m als kritisch – eine Quantifizierung, die bei GoogleAI und Qwen fehlt.
    • Qwen hebt die Bedeutung des Mindestbiegeradius (3,5 cm) und fehlerhafter Stecker als Auslöser für Totalausfall hervor – eine Montage-Risiko-Präzisierung, nicht bei GoogleAI oder DeepSeek enthalten.
    • GoogleAI fokussiert auf allgemeine Kriterien (Schirmungsmaß, Innenleitermaterial); DeepSeek und Qwen konkretisieren diese mit Zahlen (40 % Geflecht, 0,75-mm-Cu-Leiter, 75 dB Schirmmaß).

    ❌ Widerspruch:

    • Beurteilung der Schirmung: DeepSeek bewertet die 40 %-Schirmung als unzureichend bei EM-Störfeldern; Qwen hält sie für „ausreichend“, da Alu-Folie + verzinntes Geflecht kombiniert ist. Priorisierung nach Vorsichtsprinzip: 40 % ist kritisch – besonders bei Nähe zu Starkstromleitungen oder in Mehrfamilienhäusern mit hohem Störpotential.
    • Beurteilung der Optik: DeepSeek und Nutzer sehen „billigen“ Eindruck als technisch begründet an; Qwen erklärt ihn als subjektiv irreführend. Da optische Mängel (z. B. dünne Isolation, geringe Biegestabilität) oft mit geringerer mechanischer Robustheit korrelieren, wird hier die sicherere Einschätzung von DeepSeek bevorzugt.

    👉 Empfehlung: Verwenden Sie das Koka 702 nur bei kurzen Strecken (<15 m), einfacher Single-Feed-Anlage und gut abgeschirmtem Umfeld – bei allen anderen Fällen (Multifeed, HD/4K, >20 m, Nähe zu Stromleitungen) ist ein hochwertigeres Kabel (z. B. Koka 712) zwingend erforderlich.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Dämpfung bei 2150 MHz (43,3 dB/100m)❌ WiderspruchGoogleAI: keine kritische Einordnung; DeepSeek: „sehr hoch“, „kritisch ab 20–30 m“; Qwen: „akzeptabel bei 15–30 m“, aber „kritisch bei langen Strecken/Splittern“. Konsens: Risiko ab 20 m, ab 25 m nicht mehr zuverlässig.
    Schirmungsmaß (40 % Cu-Geflecht + Alu-Folie)⚠️ AbwägungDeepSeek: unzureichend bei EM-Störung; Qwen: ausreichend durch Kombination; GoogleAI: keine Aussage. Konsens: akzeptabel bei idealen Bedingungen, aber bei Störquellen oder professionellen Ansprüchen nicht sicher genug.
    Innenleiter (0,75 mm Cu)⚠️ AbwägungDeepSeek: „eher dünn“; Qwen: keine Bewertung; GoogleAI: bevorzugt Kupfer, aber keine Dimensionierung. Konsens: unterhalb moderner Standardempfehlung (≥1,0 mm) – erhöht ohmschen Widerstand und Dämpfung bei Langstrecken.
    Normkonformität (EN 50117, 75 Ohm)✅ KonsensAlle drei Modelle bestätigen: grundlegende Normenkonformität ist gegeben, aber keine Garantie für Praxistauglichkeit in digitalen SAT-Anlagen.
    Montage-Risiken (Biegeradius, Stecker)✅ KonsensQwen nennt explizit Mindestbiegeradius von 3,5 cm und Stecker-Schirmkontakt als kritisch; DeepSeek und GoogleAI implizieren Montageabhängigkeit. Konsens: Montagequalität entscheidet über Funktion – nicht das Kabel allein.

    👉 Handlungsempfehlung: Das Hirschmann Koka 702 ist kein „Fehlkabel“, aber ein „Risikokabel“ für digitale SAT-Anlagen: Es erfüllt die Norm, doch seine technischen Grenzen (Dämpfung, Schirmung, Innenleiter) liegen am unteren Rand dessen, was für moderne, zuverlässige und zukunftssichere SAT-Installationen erforderlich ist. Einsatz nur nach vorheriger Signalqualitätsmessung und ausschließlich bei kurzen, einfachen Anlagen mit robustem Empfang.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoHohe Dämpfung bei 2150 MHz (43,3 dB/100m) bei Strecken >20 mSignalabfall, Bildaussetzer, Totalausfall bei HD/4K oder Multifeed-Betrieb
    🔴 RisikoUnzureichende Schirmung (40 % Cu-Geflecht) bei Nähe zu Starkstromleitungen oder in StörquellenumgebungenElektromagnetische Einstreuungen, Impulsstörungen, unzuverlässiger Empfang
    🔴 RisikoZu dünner Innenleiter (0,75 mm Cu) bei langen Strecken mit SplittternErhöhter ohmscher Widerstand, zusätzliche Dämpfung, erhöhte Fehleranfälligkeit bei Kontaktwiderständen
    🔴 RisikoUnterschreitung des Mindestbiegeradius von 3,5 cm bei VerlegungSchädigung der Innenleiter-Isolation, Schirmbruch, dauerhafte Signalausfälle
    🔴 RisikoFehlende oder unzureichende Schirmkontaktierung bei F-SteckernVerlust der Schirmwirkung, Kabel wirkt wie Antenne, Empfangseinbußen bis hin zum Totalausfall
    ✅ ChanceKostenoptimierung bei einfachen, kurzen Anlagen (z. B. Einzelzimmer-TV mit gutem Signal)Wirtschaftliche Lösung ohne Qualitätsverlust – bei richtiger Anwendung effizient einsetzbar
    ✅ ChanceNormkonformität (EN 50117) als Grundvoraussetzung für zertifizierte VerlegungErfüllt Voraussetzungen für handwerkliche Abnahme und Eintragung in Installationsunterlagen
    ✅ ChanceRobuste Isolierung und Verarbeitung für einfache Innenverlegung (kein Kabelkanal, keine UV-Belastung)Langlebigkeit bei sachgemäßer Handhabung, geringe Ausfallquote im Einzelfall
    ✅ ChanceLeichte Erkennbarkeit als „702“-Modell – klare Unterscheidung von Hochleistungs-Kabeln im LagerReduziert Verwechslungsrisiko bei Fachbetrieben mit klarem Qualitätsmanagement
    ✅ ChanceAnschlussfähigkeit an alle gängigen SAT-Komponenten (Receiver, Multischalter, LNB)Keine Kompatibilitätsprobleme, einfache Integration in bestehende Systeme

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Signalqualitätsmessung: Bevor Sie die Anlage in Betrieb nehmen oder weiterverwenden, messen Sie mit einem professionellen SAT-Messgerät die Empfangsqualität (MER, BER) bei allen verwendeten Transpondern – besonders bei HD/4K und Multifeed – über die gesamte Kabelstrecke.
    2. Fachliche Montageprüfung: Lassen Sie durch einen zertifizierten Fachbetrieb für Rundfunk- und Fernsehtechnik prüfen, ob der Mindestbiegeradius (3,5 cm) eingehalten wurde, ob alle F-Stecker korrekt aufgesetzt und schirmkontaktierend sind und ob Kabelstrecken frei von Knicken, Quetschungen oder Überdehnung sind.
    3. Streckenlänge überprüfen: Messen Sie alle Kabelwege vom LNB bis zum Receiver inklusive aller Splitter, Verteiler und Zwischensteckverbindungen – bei Werten über 20 m ist ein Wechsel auf ein Kabel mit Dämpfung <30 dB/100m bei 2150 MHz (z. B. Hirschmann Koka 712 oder equivalent) dringend erforderlich.
    4. Umfeldanalyse durchführen: Prüfen Sie, ob die Kabelstrecke parallel zu Starkstromleitungen (auch in Wänden oder Kabelkanälen), Schaltanlagen oder WLAN-Router verläuft – bei Nachweis von Störquellen unbedingt hochschirmiges Kabel (≥90 dB, ≥60 % Geflecht) einsetzen.
    5. Qualitätsvergleich vor Ort: Legen Sie das Koka 702 neben ein hochwertiges Referenzkabel (z. B. Koka 712) – vergleichen Sie visuell Dicke, Steifigkeit, Oberflächenqualität und Gewicht; nutzen Sie diesen Vergleich als Entscheidungsgrundlage für Nachrüstung.
    6. Signalquelle dokumentieren: Notieren Sie die verwendete Satellitenschüsselgröße, den Empfangsort (Stadt/Land, Hindernisse) und den verwendeten LNB-Typ – diese Daten bestimmen maßgeblich, ob das Koka 702 bei Ihnen technisch tragfähig ist.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Koaxialkabel
    Ein Koaxialkabel ist ein Kabeltyp, der für die Übertragung von hochfrequenten Signalen verwendet wird. Es besteht aus einem Innenleiter, einer Isolierung, einem Außenleiter (Schirmung) und einem Mantel.
    Verwandte Begriffe: Antennenkabel, Satellitenkabel, HF-Kabel.
    Schirmungsmaß
    Das Schirmungsmaß (in dB) gibt an, wie gut ein Kabel vor elektromagnetischen Störungen geschützt ist. Ein höherer Wert bedeutet eine bessere Abschirmung.
    Verwandte Begriffe: Abschirmung, Störfestigkeit, EMV.
    Dämpfung
    Die Dämpfung (in dB/100m) beschreibt den Signalverlust über die Kabellänge. Eine geringere Dämpfung ist besser für die Signalqualität.
    Verwandte Begriffe: Signalverlust, Übertragungsqualität, Kabellänge.
    EN 50117
    Die EN 50117 ist eine europäische Norm, die die Anforderungen an Koaxialkabel für Antennenanlagen festlegt. Sie definiert elektrische und mechanische Eigenschaften.
    Verwandte Begriffe: Norm, Standard, Koaxialkabel.
    Innenleiter
    Der Innenleiter ist der zentrale Leiter im Koaxialkabel, der das Signal transportiert. Er besteht meist aus Kupfer oder Stahlkupfer.
    Verwandte Begriffe: Leiter, Kupfer, Stahlkupfer.
    Außenleiter
    Der Außenleiter (Schirmung) umgibt den Innenleiter und dient dazu, das Signal vor äußeren Störungen zu schützen. Er besteht aus Folie und/oder Geflecht.
    Verwandte Begriffe: Schirmung, Geflecht, Folie.
    Digitales Satellitensignal
    Ein digitales Satellitensignal ist ein Signal, das digital codierte Informationen über Satellit überträgt. Es erfordert eine gute Signalqualität für eine störungsfreie Wiedergabe.
    Verwandte Begriffe: DVB-S, DVB-S2, Signalqualität.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Ist das Hirschmann Koka 702 Kabel für digitale SAT-Anlagen geeignet?
      Ja, grundsätzlich ist das Hirschmann Koka 702 Kabel für digitale SAT-Anlagen geeignet, da es die Norm EN 50117 erfüllt. Entscheidend sind jedoch die spezifischen Anforderungen Ihrer Installation, insbesondere Kabellänge und gewünschte Signalqualität.
    2. Was bedeutet das Schirmungsmaß bei einem Satellitenkabel?
      Das Schirmungsmaß gibt an, wie gut das Kabel vor äußeren Störungen geschützt ist. Ein höherer Wert (in dB) bedeutet eine bessere Abschirmung und somit eine geringere Anfälligkeit für Störungen, was besonders in Umgebungen mit vielen elektromagnetischen Feldern wichtig ist.
    3. Welche Rolle spielt die Dämpfung bei einem Satellitenkabel?
      Die Dämpfung beschreibt den Signalverlust über die Kabellänge. Eine geringere Dämpfung sorgt für ein stärkeres Signal am Empfänger, was besonders bei längeren Kabelstrecken wichtig ist, um eine gute Bild- und Tonqualität zu gewährleisten.
    4. Warum ist der Innenleiter aus Kupfer besser als Stahlkupfer?
      Ein Innenleiter aus Kupfer (Cu) hat eine bessere Leitfähigkeit als Stahlkupfer (CuFe). Dies führt zu geringeren Signalverlusten und einer besseren Signalqualität, insbesondere bei höheren Frequenzen, die für digitale SAT-Anlagen relevant sind.
    5. Was bedeutet die EN 50117 Norm für Koaxialkabel?
      Die EN 50117 ist eine europäische Norm, die die Anforderungen an Koaxialkabel für den Einsatz in Antennenanlagen festlegt. Sie definiert unter anderem die elektrischen und mechanischen Eigenschaften der Kabel, um eine zuverlässige Signalübertragung zu gewährleisten.
    6. Wie wichtig ist die Metermarkierung auf dem Kabel?
      Die Metermarkierung auf dem Kabel hilft bei der genauen Bestimmung der Kabellänge, was besonders bei der Fehlersuche oder bei der Berechnung der Signaldämpfung wichtig sein kann. Sie ermöglicht eine einfache und präzise Messung der verlegten Kabelstrecke.
    7. Was ist der Unterschied zwischen Folie und Geflecht als Außenleiter?
      Folie und Geflecht sind beides Bestandteile der Schirmung eines Koaxialkabels. Die Folie bietet eine gute flächige Abschirmung, während das Geflecht eine zusätzliche mechanische Stabilität und eine verbesserte Abschirmung gegen hochfrequente Störungen bietet. Eine Kombination aus beiden ist ideal.
    8. Kann ein billig aussehendes Kabel trotzdem gut sein?
      Ja, das Aussehen eines Kabels sagt nicht unbedingt etwas über seine Qualität aus. Entscheidend sind die technischen Daten wie Schirmungsmaß, Dämpfung und die verwendeten Materialien. Ein Kabel kann optisch unscheinbar sein, aber dennoch gute Leistungswerte aufweisen.

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    • Schirmungsmaß verbessern
      Maßnahmen zur Verbesserung des Schirmungsmaßes von Koaxialkabeln.
    • Erdung der SAT-Anlage
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  2. Hirschmann Koka 702: Nicht digitaltauglich laut Katalog

    laut Hirschmann Katalog
    ist dieses Kabel nicht digitaltauglich. Das ist das einfache Standardkabel für Hausinstallation bis 862 Mhz.
    • Name:
    • Herr Manni
  3. Digitales SAT: Altes Antennenkabel weiter nutzen?

    Altes Kabel für Digital?
    Ist es möglich ein bestehendes Antennenkabel für digitalen SAT-Empfang zu verwenden oder sinkt die Qualität erheblich bzw. ist gar kein Empfang möglich?
    • Name:
    • Reg2023-Holzhaeuslebauer
  4. Satellitenkabel: Link zur Kabel-Diskussion im Forum

    • Name:
    • Herr Manni
  5. Schirmungsmaß: Störungen durch Satellitenkabel minimieren

    Noch eine Ergänzung
    zu dem im Link geschriebenen:
    Das Schirmungsmaß entscheidet darüber, wieviel Störungen man durch das Signal vom LNB ins Haus und die Umgebung abgibt (Störung anderer Empfänger wie Radio, Garagentoröffner, Wegfahrsperre ...) und inwieweit Störungen von außen (Garagentoröffner, Wegfahrsperre, Bohrmaschinen, Küchenmaschinen, Amateurfunk ...) den eigenen Empfang beeinträchtigen. z.B. gab es immer wieder Probleme beim Breitbandkabelanschluss an alte Hausanlagen ohne Breitbandkabel wenn Kanal S6 belegt war. Die Frequenz liegt in einem Bereich, der dem Amateurfunk PRIMÄR zugewiesen ist. Also wurden benachbarte FAs gestört, drehten ihre Sendeleistung hoch und störten dann evtl. den Kanal S6, wobei der Fernsehende das Nachsehen hatte, weil der FA Primärnutzer war ...
    Also Schirmungsmaß nicht außer acht lassen.
    Gruß Roland
  6. SAT-Frequenz: 862 MHz Kabel für digitale Anlage ungeeignet!

    Frequenz sagt alles!
    Die Frequenz Eignung des Kabel sagt doch schon alles!
    Geeignet bis 862 MHz reicht eigentlich nicht aus. Die ZF also das Ausgangssignal des LNB liegt bei 1200 MHz (übrigens auch ein Amateurfunkband wenn auch nicht primär)
    Es wird zwar bestimmt gehen, aber richtig ist es halt eigentlich nicht.
    Bernd Hallinger (DG4ZV)
  7. LNB-Frequenz: 950-2150 MHz – Schirmungsfolie für besseren Empfang

    um genau zu sein:
    das Ausgangssignal des LNB liegt bei 950  -  2150 MHz
    • Besserwissermode aus*

    ;-))
    Noch eine Anmerkung:
    Die hohe Schirmungsdämpfung von 85 bis 90 dBAbk. wird bei hochwertigen SAT-Kabeln durch eine zusätzliche Schirmungsfolie erreicht, die bei "normalen" alten Koaxialkabeln fehlt und somit das Risiko von externen Störungen erhöhen. Die Signaldämpfungswerte Ihres Kabels sind zwar auch nicht gerade die besten, aber bei nicht allzulangen Kabellängen könnten Sie es trotzdem mal damit versuchen, es KANN gut gehen.
    Wenn's jetzt geradeso funzen sollte, ist das allerdings keine Garantie für die Zukunft: Wenn in ein paar Jahren weitere externe Funkstörquellen hinzukommen, kann dann der Empfang doch noch beeinträchtigt werden ...

  8. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Satellitenkabel Qualität: Hirschmann Koka 702 für Digital-SAT?

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Eignung des Hirschmann Koka 702 Koaxialkabels für digitale SAT-Anlagen. Das Kabel ist laut Katalog nur bis 862 MHz geeignet, was für digitale SAT-Anlagen problematisch sein kann, da deren Frequenzen höher liegen. Das Schirmungsmaß spielt eine wichtige Rolle bei der Vermeidung von Störungen. Eine zusätzliche Schirmungsfolie, wie sie in hochwertigen SAT-Kabeln vorhanden ist, kann den Empfang verbessern.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Hirschmann Koka 702: Nicht digitaltauglich laut Katalog ist das Kabel laut Hirschmann Katalog nicht für digitale SAT-Anlagen geeignet, da es sich um ein Standardkabel für Hausinstallationen bis 862 MHz handelt. Dies sollte bei der Verwendung beachtet werden.

    📊 Zusatzinfo: Das Ausgangssignal des LNB liegt bei 950 - 2150 MHz, wie im Beitrag LNB-Frequenz: 950-2150 MHz – Schirmungsfolie für besseren Empfang erwähnt wird. Daher ist ein Kabel, das nur bis 862 MHz geeignet ist, nicht optimal für digitale SAT-Anlagen. Die hohe Schirmungsdämpfung wird durch eine zusätzliche Schirmungsfolie erreicht, die bei älteren Koaxialkabeln oft fehlt.

    🔧 Zusatzinfo: Das Schirmungsmaß beeinflusst, wie stark Störungen von außen den Empfang beeinträchtigen können, wie im Beitrag Schirmungsmaß: Störungen durch Satellitenkabel minimieren erläutert wird. Ein höheres Schirmungsmaß ist daher vorteilhaft, um Störungen zu minimieren.

    👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, ein Satellitenkabel zu verwenden, das für höhere Frequenzen geeignet ist und ein hohes Schirmungsmaß aufweist, um einen störungsfreien digitalen SAT-Empfang zu gewährleisten. Siehe auch die Diskussion im Beitrag Satellitenkabel: Link zur Kabel-Diskussion im Forum.

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