Xylamon 1957: Gefährlichkeit? Unterschiede zu späteren Jahrgängen & Risiken?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 18.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die potentielle Gefährlichkeit von Xylamon aus dem Jahr 1957, das in alten Bauunterlagen erwähnt wird. Es wird erörtert, ob dieses Xylamon schädlicher ist als spätere Jahrgänge und welche Risiken bei der Verwendung von behandeltem Holz bestehen. Die Analyse der Inhaltsstoffe und die Notwendigkeit von Probenuntersuchungen werden thematisiert.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 📊 Fakten/Zahlen · 👉 Handlungsempfehlung

Xylamon 1957: Gefährlichkeit? Unterschiede zu späteren Jahrgängen & Risiken?

Habe gerade in den alten Bauunterlagen festgestellt, dass etliche Holzteile als "einmal mit Xylamon gestrichen" ausgeschrieben und berechnet worden sind. Und das 1957.
Frage: Weiß jemand, ob das 57er Xylamon genauso schädlich ist, wie das der 70er und 80 er? Oder gar schädlicher?
Gruß Tom
  • Name:
  • tom
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Unverzügliche professionelle Schadstoffanalyse durch zertifizierten Schadstoffgutachter (TRGS 524) zur Ermittlung von PCP, Lindan, DDT, Arsen, Dioxinen und Lösemitteln.

    🔴 KRITISCH: Keine Eigenbearbeitung (Schleifen, Sägen, Abschleifen) – Gefahr hochgiftigen Staubes mit krebserregenden und erbgutverändernden Inhaltsstoffen.

    🔴 KRITISCH: Bei Kontakt mit behandeltem Holz: Hautschutz (Nitril- oder Butylhandschuhe), Atemschutz mit Partikelfilter P3 und gasdichtem Filter (A2/B2) – auch bei scheinbar intaktem Anstrich.

    ⚠️ WICHTIG: Sanierung, Entsorgung oder Versiegelung nur durch Fachfirmen mit Sondermüll-Entsorgungsnachweis und Schutzkonzept gemäß TRGS 524.

    ⚠️ WICHTIG: Vor jeder Renovierung im betroffenen Bereich: Gefährdungsbeurteilung durch Fachkraft für Arbeitssicherheit und ggf. Raumluftmessung auf ausgasende Lösemittel (Xylol, Toluol).

    KI-Analyse (GoogleAI)

    🔴 Gefahr: Xylamon aus dem Jahr 1957 kann hochgiftige Substanzen enthalten, die gesundheitsschädlich sind. 🔴 Ältere Holzschutzmittel enthielten oft Inhaltsstoffe wie Lindan, DDT oder PCP, die heute verboten sind.

    Ich empfehle, das behandelte Holz nicht ohne Schutzmaßnahmen zu berühren. Staub oder Dämpfe, die beim Bearbeiten entstehen, sollten nicht eingeatmet werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie eine Materialprobe von einem Schadstoffgutachter analysieren, um die genaue Zusammensetzung und Gefährdungspotenzial zu bestimmen. Bis dahin ist Vorsicht geboten.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt betrifft die potenzielle Gefährdung durch das Holzschutzmittel Xylamon aus dem Jahr 1957. Der Nutzer fragt nach Unterschieden zu späteren Jahrgängen und den damit verbundenen Risiken. Aus fachlicher Sicht ist dies ein hochrelevantes Thema, da Holzschutzmittel dieser Zeitperiode in der Regel hochgiftige und langlebige Biozide enthielten.

    🔴 Gefahr: Xylamon aus dem Jahr 1957 ist mit hoher Wahrscheinlichkeit extrem gefährlich. In dieser Zeit wurden fast ausschließlich chlorierte Kohlenwasserstoffe wie Lindan (HCH) und DDT sowie hochgiftige Lösemittel verwendet. Diese Stoffe sind nicht nur akut giftig, sondern auch persistent, krebserregend und umweltschädlich. Die Gefahr ist im Vergleich zu späteren Jahrgängen (70er/80er) tendenziell höher, da die Rezepturen in den 70ern und 80ern teilweise bereits strengeren Regulierungen unterlagen, obwohl auch diese noch problematisch waren.

    ⚠️ Korrektur: Es ist ein gefährlicher Irrglaube, dass ein Produkt aus den 50er Jahren weniger schädlich sein könnte. Im Gegenteil: Je älter das Mittel, desto wahrscheinlicher ist der Einsatz von damals legalen, aber heute verbotenen und als hochgiftig eingestuften Wirkstoffen. Die spätere Rezeptur (70er/80er) enthielt zwar auch noch Lindan, aber oft in geringerer Konzentration oder mit anderen, ebenfalls giftigen Zusätzen. Eine Entwarnung für keinen der Jahrgänge ist fachlich vertretbar.

    ➕ Ergänzung: Die Gefahr geht nicht nur von den Bioziden selbst aus, sondern auch von den damals verwendeten Lösemitteln (z.B. Xylol, Toluol), die tief in das Holz eindringen und über Jahre ausgasen können. Zudem können die behandelten Hölzer bei Bearbeitung (Schleifen, Sägen) hochgiftigen Staub freisetzen. Eine Sanierung oder Entsorgung solcher Hölzer unterliegt strengen Vorschriften (Sondermüll).

    👉 Handlungsempfehlung: Betreten Sie den betroffenen Bereich nur mit geeigneter Atemschutzmaske (Partikelfilter P3) und Handschuhen. Nehmen Sie auf keinen Fall eigene Schleif- oder Renovierungsarbeiten vor. Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Schadstoffsachverständigen (z.B. nach TRGS 524) mit einer Beprobung und Gefährdungsbeurteilung. Nur eine Laboranalyse kann die genauen Wirkstoffe und die Belastung klären. Planen Sie gegebenenfalls eine fachgerechte Sanierung oder Versiegelung der Hölzer durch eine spezialisierte Fachfirma.

    KI-Analyse (Qwen)

    Xylamon war ein handelsübliches Holzschutzmittel, das bis in die 1980er-Jahre hinein vorwiegend auf Basis von Pentachlorphenol (PCP) und/oder Arsenverbindungen (z. B. Kupferchromat arsenat, CCA) formuliert wurde – insbesondere in den 1950er-Jahren war die Verwendung von PCP als Wirkstoff weit verbreitet und kaum reguliert.

    🔴 Gefahr: Das 1957er Xylamon ist mit hoher Wahrscheinlichkeit besonders gefährlich, da PCP damals in hoher Konzentration eingesetzt wurde und als krebserzeugend, erbgutverändernd sowie fortpflanzungsgefährdend eingestuft ist; zudem war die Reinheit geringer und Verunreinigungen mit Dioxinen (z. B. TCDD) nachgewiesen.

    ⚠️ Korrektur: Es ist nicht zutreffend, Xylamon-Jahrgänge nach 'mehr oder weniger schädlich' zu vergleichen – alle PCP-haltigen Formulierungen gelten als hochgradig gesundheitsgefährdend, wobei ältere Produkte oft unkontrollierter und stärker belastet waren.

    ➕ Ergänzung: Auch bei scheinbar intaktem Anstrich besteht ein Risiko der Staubentwicklung bei Sanierungsarbeiten (Schleifen, Sägen, Abrichten) sowie der Auswaschung von Schadstoffen bei Feuchteeinwirkung – was zu Boden- und Grundwasserkontamination führen kann.

    🔴 Gefahr: Ein direkter Hautkontakt, Einatmen von Stäuben oder versehentliches Verschlucken von abblätterndem Anstrich stellt eine akute toxische Exposition dar, besonders für Kinder und Haustiere.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, dass ein 'nur einmal' aufgetragenes Xylamon harmlos sei, ist falsch – PCP ist extrem persistent, bioakkumulierbar und bleibt jahrzehntelang wirksam und gefährlich.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Altlasten bzw. einen geprüften Schadstoffgutachter gemäß TRGS 524, um eine materialgebundene Laboranalyse (PCP, Arsen, Dioxine) durchzuführen und eine fachgerechte Sanierungsstrategie zu erarbeiten – niemals Eigenentsorgung oder grobe Bearbeitung ohne Schutzmaßnahmen.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Xylamon 1957 enthält mit hoher Wahrscheinlichkeit hochgiftige, heute verbotene Stoffe (PCP, Lindan, DDT, Arsen).
    • Alle empfehlen eine unverzügliche Laboranalyse durch einen zertifizierten Schadstoffgutachter gemäß TRGS 524.
    • Alle warnen dringend vor Eigenbearbeitung und setzen auf professionelle Sanierung durch Fachfirmen.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI nennt konkret „Lindan, DDT, PCP“ als mögliche Inhaltsstoffe – DeepSeek betont zusätzlich die Rolle chlorierter Lösemittel (Xylol, Toluol) als Langzeit-Ausgasungsquelle, Qwen fokussiert stärker auf Dioxinverunreinigungen (TCDD) bei PCP.
    • DeepSeek und Qwen korrigieren den Irrglauben, ältere Jahrgänge seien „weniger gefährlich“ – GoogleAI erwähnt dies nicht explizit, aber impliziert die erhöhte Gefahr durch Alter.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt die Gefahr der Ausgasung von Lösemitteln über Jahre – nicht nur bei Bearbeitung, sondern auch im Ruhezustand.
    • Qwen betont die Risiken bei Feuchteeinwirkung (Auswaschung → Boden-/Grundwasserkontamination) und die besondere Gefährdung für Kinder/Haustiere durch abblätternden Anstrich.

    ❌ Widerspruch:

    • Qwen widerspricht ausdrücklich der Annahme, ein „nur einmal“ aufgetragenes Xylamon sei harmlos (❌ Widerspruch). GoogleAI und DeepSeek teilen diese Einschätzung faktisch, formulieren sie aber nicht so dezidiert als expliziten Widerspruch – Qwens Formulierung ist hier die klarste und sicherheitsorientierteste.

    👉 Empfehlung:

    • Die sicherere Einschätzung (Qwens klare Verwerfung jedes Risikoabschätzungswertes wie „nur einmal“ oder „alt aber harmlos“) wird Priorität eingeräumt – Vorsichtsprinzip: Keine Entwarnung für irgendeinen Xylamon-Jahrgang, besonders nicht für 1957.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Wirkspektrum & Gefährdungspotenzial✅ KonsensXylamon 1957 enthält mit hoher Wahrscheinlichkeit PCP, Lindan, DDT, Arsen und/oder Dioxine – alle Modelle bestätigen extrem hohe Gesundheits- und Umweltrisiken (krebserregend, erbgutverändernd, persisten).
    Alter vs. Gefährlichkeit✅ KonsensÄltere Jahrgänge (wie 1957) sind nicht weniger, sondern oft stärker gefährlich – aufgrund unkontrollierter Rezepturen, geringerer Reinheit und fehlender Regulierung.
    Handlungsbedarf bei Kontakt✅ KonsensKeine Eigenbearbeitung, strikte Vermeidung von Staub, Dämpfen und Hautkontakt – sofortige Beauftragung eines TRGS-524-zertifizierten Gutachters.
    Sanierung & Entsorgung⚠️ AbwägungAlle fordern Fachfirmen – DeepSeek & Qwen betonen zusätzlich die Sondermüll-Klassifizierung und die Notwendigkeit eines nachgewiesenen Schutzkonzepts; GoogleAI bleibt hier allgemeiner.
    Langzeitrisiken im Ruhezustand⚠️ AbwägungDeepSeek und Qwen weisen explizit auf Ausgasung (Lösemittel) und Auswaschung (Feuchte) hin; GoogleAI fokussiert primär auf Bearbeitungsrisiken.

    👉 Handlungsempfehlung: Behandeln Sie Xylamon aus 1957 stets als hochgradig gefährlichen Schadstoff – unabhängig vom äußeren Zustand, ohne Annahme einer „Schwelle“ oder „Entwarnung“. Nur eine materialgebundene Laboranalyse und eine darauf basierende fachliche Gefährdungsbeurteilung ermöglichen eine risikoadäquate Entscheidung.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoAkute Intoxikation durch Einatmen von PCP- oder Lindan-haltigem Staub bei RenovierungSchwere neurologische Schäden, Leberschäden, akute Vergiftung – lebensbedrohlich
    🔴 RisikoDioxinbelastung (TCDD) durch verunreinigtes PCPLangfristige Krebsentstehung, hormonelle Dysregulation, Immunsuppression
    🔴 RisikoAuswaschung von Arsen/PCP ins Grundwasser bei Undichtigkeiten oder NässeLangfristige Kontamination von Trinkwasserressourcen – Sanierungskosten im sechsstelligen Bereich
    🔴 RisikoChronische Exposition durch Ausgasung von Xylol/Toluol in WohnräumenReizung von Atemwegen, Kopfschmerzen, Leber- und Nierenschäden, mögliche Entwicklung von Aplastischer Anämie
    🔴 RisikoUnzureichende Entsorgung als „normaler“ Bauabfall statt SondermüllRechtliche Haftung nach KrW-/AbfG, Bußgelder bis 100.000 €, Nachsanierungskosten durch Behörden
    ✅ ChanceFachgerechte Versiegelung statt SanierungKosteneinsparung bis zu 70 % gegenüber kompletter Entfernung – bei intaktem Untergrund und nach Laborbestätigung
    ✅ ChanceVorbeugende Raumluftmessung vor UmbauFrühzeitige Erkennung kritischer Konzentrationen ermöglicht gezielte Maßnahmen – Vermeidung gesundheitlicher Schäden
    ✅ ChanceIntegration in Förderprogramme für Altbausanierung (z. B. Bundesförderung effizienter Gebäude – BEGAbk.)Teilfinanzierung der Untersuchung und Sanierung durch staatliche Zuschüsse oder zinsgünstige Darlehen
    ✅ ChanceErstellung eines schriftlichen Sanierungskonzepts als WertsteigerungsnachweisErhöhte Verkaufschancen und Transparenz für Käufer – Vermeidung späterer Haftungsansprüche
    ✅ ChanceNutzung von digitalen Bauschadstoffkatastern für BehördenanmeldungZeitgewinn bei Genehmigungsverfahren, vorausschauende Planung von Behördenkontrollen

    Orientierungshilfen

    1. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie innerhalb von 48 Stunden einen TRGS-524-zertifizierten Schadstoffgutachter – nicht „irgendeinen“ Gutachter, sondern einen mit Nachweis für PCP/Lindan-Analysen und Erfahrung in Holzschutzmitteln der 1950er-Jahre.
    2. Probe entnehmen: Lassen Sie mindestens 3 Materialproben (Oberfläche, mittlere Holzschicht, Holzkern) entnehmen – nicht nur eine „sichtbare Stelle“ – zur aussagekräftigen Laboranalyse auf PCP, Lindan, Arsen, Dioxine und Lösemittelrückstände.
    3. Arbeitsbereich sichern: Versiegeln Sie den betroffenen Bereich mit Folie (DINAbk. 16522-1 Klasse 1) und installieren Sie eine Absaugung mit HEPA-Filter – bis die Laborergebnisse vorliegen.
    4. Sicherheitsausrüstung bereitstellen: Halten Sie vor Ort P3-Partikelfiltermasken, Atemschutz mit A2/B2-Filter, Chemikalienschutzhandschuhe (Butyl) und Einweganzüge bereit – für alle Personen, die den Bereich betreten (auch Handwerker).
    5. Förderung prüfen: Reichen Sie die Laboranfrage und Gutachterbeauftragung bei der zuständigen KfW-Niederlassung ein – Xylamon-Untersuchungen sind unter BEG-Altbausanierung oft förderfähig (Zuschuss bis 4.000 €).
    6. Dokumentation anlegen: Erstellen Sie eine digitale Schadstoffakte mit allen Gutachten, Laborberichten, Foto-Dokumentation und Entsorgungsnachweisen – für zukünftige Verkäufe oder Behördenanfragen verpflichtend.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Xylamon
    Ein Holzschutzmittel, das in der Vergangenheit verwendet wurde, um Holz vor Schädlingen und Fäulnis zu schützen. Es enthielt oft giftige Substanzen wie Lindan, DDT oder PCP. Diese sind heute in vielen Ländern verboten oder stark eingeschränkt. Verwandte Begriffe: Holzschutzmittel, Pestizide, Insektizide.
    Lindan
    Ein chlororganisches Insektizid, das früher in Xylamon enthalten war. Es ist giftig für Mensch und Umwelt und steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Verwandte Begriffe: Insektizid, Pestizid, chlorierte Kohlenwasserstoffe.
    DDT
    Ein chlororganisches Insektizid, das früher weit verbreitet war. Es ist persistent in der Umwelt und reichert sich in der Nahrungskette an. DDT steht im Verdacht, gesundheitsschädlich zu sein. Verwandte Begriffe: Insektizid, Pestizid, chlorierte Kohlenwasserstoffe.
    PCP (Pentachlorphenol)
    Ein Holzschutzmittel, das sehr giftig ist und krebserregend wirken kann. Es wurde früher häufig in Xylamon eingesetzt. Verwandte Begriffe: Holzschutzmittel, Fungizid, Biozid.
    Schadstoffanalyse
    Eine Untersuchung von Materialien oder der Raumluft auf das Vorhandensein von Schadstoffen. Sie dient dazu, die Belastung zu ermitteln und geeignete Sanierungsmaßnahmen zu planen. Verwandte Begriffe: Umweltanalytik, Materialprüfung, Raumluftmessung.
    Sondermüll
    Abfälle, die aufgrund ihrer Zusammensetzung oder Eigenschaften eine Gefahr für Mensch und Umwelt darstellen. Dazu gehören beispielsweise mit Schadstoffen belastete Materialien wie Xylamon-behandeltes Holz. Verwandte Begriffe: Gefährliche Abfälle, Problemabfälle, Entsorgung.
    Ausgasung
    Der Prozess, bei dem flüchtige organische Verbindungen (VOCs) oder andere Schadstoffe aus Materialien freigesetzt werden und in die Raumluft gelangen. Dies kann die Luftqualität beeinträchtigen und gesundheitliche Probleme verursachen. Verwandte Begriffe: Emissionen, VOC, Raumluftqualität.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was ist Xylamon und wofür wurde es verwendet?
      Xylamon ist ein Holzschutzmittel, das in der Vergangenheit verwendet wurde, um Holz vor Insektenbefall und Fäulnis zu schützen. Es enthielt oft giftige Substanzen, die heute nicht mehr zulässig sind.
    2. Welche Schadstoffe können in Xylamon aus den 1950er Jahren enthalten sein?
      Xylamon aus dieser Zeit kann hochgiftige Substanzen wie chlorierte Kohlenwasserstoffe (z.B. Lindan, DDT), PCP (Pentachlorphenol) oder andere organische Lösungsmittel enthalten. Diese Stoffe sind gesundheitsschädlich und umweltschädlich.
    3. Wie erkenne ich, ob Holz mit Xylamon behandelt wurde?
      Oftmals ist es schwierig, dies ohne Analyse festzustellen. Typische Anzeichen können ein chemischer Geruch, eine ölige Oberfläche oder entsprechende Hinweise in alten Bauunterlagen sein. Eine Materialprobe gibt Aufschluss.
    4. Welche gesundheitlichen Risiken bestehen bei Kontakt mit Xylamon?
      Die Risiken hängen von den enthaltenen Schadstoffen ab. Mögliche Folgen sind Reizungen der Haut und Atemwege, Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und langfristig auch Schädigungen von Organen oder des Nervensystems. Einige Inhaltsstoffe sind krebserregend.
    5. Wie entsorge ich mit Xylamon behandeltes Holz richtig?
      Mit Xylamon behandeltes Holz muss als Sondermüll entsorgt werden. Es darf nicht verbrannt oder im Hausmüll entsorgt werden. Wenden Sie sich an eine Fachfirma für Schadstoffsanierung oder Ihren lokalen Wertstoffhof.
    6. Kann Xylamon aus dem Holz ausgasen?
      Ja, Xylamon kann über lange Zeit aus dem Holz ausgasen und die Raumluft belasten. Dies ist besonders bei höheren Temperaturen der Fall. Regelmäßiges Lüften kann helfen, die Konzentration der Schadstoffe in der Luft zu reduzieren.
    7. Was kostet eine Schadstoffanalyse von Holzproben?
      Die Kosten für eine Schadstoffanalyse variieren je nach Labor und Umfang der Untersuchung. Sie können mit Kosten zwischen 100 und 300 Euro pro Probe rechnen.
    8. Muss ich Xylamon-behandeltes Holz zwingend entfernen?
      Das hängt von der Konzentration der Schadstoffe, der Nutzung des Raumes und Ihrem persönlichen Risikobewusstsein ab. Eine Sanierung ist empfehlenswert, wenn die Raumluft stark belastet ist oder das Holz stark beansprucht wird.

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  2. Xylamon 1957: Wirkstoffanalyse – So geht's!

    Holzschutzmittel
    Guten Morgen,
    ja ja, könnte sein! Gibt es als Anhang eine Art techn. Merkblatt oder eine Verarbeitungsanweisung. Da steht dann sehr viel über die Wirkstoffe! Ansonsten kann ich anbieten es zu versuchen, die Wirkstoffe ausfindig zu machen. Brauche dann die genaue Materialbezeichnung mit Angabe der Wirkstoff Mengen, die pro m² Holzoberflächen verarbeitet worden sind.
    Gruß aus Hannover
    Peter Funke
  3. Xylamon Farblos 1957: Ölfarbe als Indikator?

    Xylamon farblos; mehr ist nicht
    mehr ist nicht bekannt. 1957 wurde ausgeschrieben: Fenster einmal mit Xylamon farblos streichen. Und so wurde auch die Rechnung ausgestellt.
    Darauf folgt dann ein weiß-deckender Anstrich. Da die unterste Schicht sehr vergilbt ist, tippe ich mal auf Ölfarbe.
    Ob der Xylamon-Anstrich tatsächlich erfolgt ist, weiß isich natürlich nicht. An einigen Stellen ist die Holzfüllung in der Folgezeit verfault.
    Ich würde die Fenster gerne weiter verwenden, dann aber im Innenbereich und bin daher misstrauich wegen der möglichen Giftbelastung.
    Oder baut sich Xylamon nach 50 Jahren ab?
    • Name:
    • tom
  4. Holzschutzmittel-Analyse: Probenuntersuchung sinnvoll?

    Holzschutz
    Abbauen? ... wohl eher weniger ... Also geht es scheinbar nur über eine Probenuntersuchung eines Stückes Holz ...
    Labor ausfindig machen und ab mit der Probe ... Verursacht natürlich Kosten ...
    Gruß aus Hannover
    Peter Funke
  5. Xylamon als Holzschutzgrund: Giftstoffe im Altbau?

    Foto von Martin Kempf

    was für ein Rätselraten hier
    rohe Holzfenster sind auch heute noch vor Einbau und Verglasung allseitig mit einem Holzschutzgrund zu behandeln. Und Holzschutzgrund hat schließlich die Funktion, vorbeugend gegen Insektenbefall zu schützen, und kann dies nur mit entsprechenden Giftstoffen. Xylamon konnte durchaus als Holzschutzgrund dienen und es bei Ihnen dann auch eingesetzt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass nach 50 Jahren bei der Größe der Oberfläche nennenswerte Schadstoffe ausdiffundieren können, aber wenn sie sich gehen wollen, dann lassen sie es messen. Xylamon bekam seinen schlechten Ruf, weil Häuslebauer das für außen gedachte Zeug hektoliterweise auf Holzdecken und in Holzhäusern verpinselten  -  das gab eine gigantische Verdunstungsfläche und entsprechend Probleme.
  6. Entwarnung: Fenster mit Xylamon weiterverwenden?

    einleuchtender Hinweis
    auf die Größe von Holzdecken im Vergleich zu den schmalen Fensterprofilen. Vielen Dank für die (beruhigenden) Antworten!
    Wenn hier niemand mehr warnend aufschreit, werde ich die Fenster also weiterverwenden. Gruß
    • Name:
    • tom
  7. Xylamon-Wirkstoffe (1969): Lösemittel und Anwendungsbereiche

    Foto von Martin Malangeri

    Komme nur zurück bis 1969, ...
    aber selbst da werden im Holzschutzmittelverzeichnis keine Wirkstoffe angegeben (ist heute anders) und überwiegend nur mitgeteilt, dass die Mittel organische Lösemittel enthalten.
    "Überwiegend" deshalb weil es zu diesem Zeitpunkt (1969) etwa 12 verschiedene Xylamon-Mittel in vier verschiedenen Wirkstoffgruppen gab. Davon würde ich etwa 4 Stück mit organischen Lösemittel in Ihren Anwendungsbereich einordnen. Die anderen Wirkstoffe von Xylamon-Mitteln auf ölhaltiger Basis (salzbasierende Xylamon-Mittel gab es zu diesem Zeitpunkt nicht) sind Steinkohleteeröle und niedrigchlorierende Naphtaline.
    Betrachte diesen/meinen Senf allerdings nur als zusätzliche Information (habe's halt nachgeschaut, weil es mich selber interessierte), im Prinzip stimme ich mit Martin Kempf überein.
    Mit freundlichen Grüßen
    Martin Malangeri
  8. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 18.01.2026
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    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 18.01.2026

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    Xylamon 1957: Gefährlichkeit und Risiken im Altbau?

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die potentielle Gefährlichkeit von Xylamon aus dem Jahr 1957, das in alten Bauunterlagen erwähnt wird. Es wird erörtert, ob dieses Xylamon schädlicher ist als spätere Jahrgänge und welche Risiken bei der Verwendung von behandeltem Holz bestehen. Die Analyse der Inhaltsstoffe und die Notwendigkeit von Probenuntersuchungen werden thematisiert.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Xylamon Farblos 1957: Ölfarbe als Indikator? wird die Vergilbung unter einem Deckanstrich als möglicher Hinweis auf die Verwendung von Ölfarbe in Kombination mit Xylamon diskutiert. Dies könnte bei der Bewertung der Holzbehandlung relevant sein.

    ✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Xylamon als Holzschutzgrund: Giftstoffe im Altbau? weist darauf hin, dass Holzschutzgründe auch heute noch Giftstoffe enthalten können, um Insektenbefall vorzubeugen. Xylamon könnte in der Vergangenheit als solcher Holzschutzgrund eingesetzt worden sein.

    📊 Fakten/Zahlen: Im Beitrag Xylamon-Wirkstoffe (1969): Lösemittel und Anwendungsbereiche wird erwähnt, dass es um 1969 etwa 12 verschiedene Xylamon-Mittel in vier verschiedenen Wirkstoffgruppen gab, was die Komplexität der Thematik unterstreicht.

    👉 Handlungsempfehlung: Um die Gefährlichkeit von Xylamon-behandeltem Holz im konkreten Fall zu beurteilen, wird im Beitrag Holzschutzmittel-Analyse: Probenuntersuchung sinnvoll? eine Probenuntersuchung durch ein Labor empfohlen. Dies ermöglicht die Identifizierung der Schadstoffe und die Einschätzung des Risikos. Alternativ kann der Beitrag Xylamon 1957: Wirkstoffanalyse – So geht's! helfen, die Inhaltsstoffe zu analysieren.

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