Im Jahr 2001 haben wir eine Eigentumswohnung gekauft (Kölner Umland). Damals waren wir beide noch Angestellte. Die Finanzierung basierte auf:
- einem großen Kreditvertrag (5,69 % eff.) ,
- der Kapitalisierung der Eigenheimzulage und
- einem kleinen Bausparvertrag beim BHW.
Nun ist diese Wohnung zu klein geworden. Wir würden gerne ein Haus kaufen, das im Mai nächsten Jahres fertiggestellt würde (ebenfalls Kölner Umland). Dazu müssten wir unsere Kredite auf das neuzubauende Objekt umschreiben (die Wohnung würden wir verkaufen) und etwa 77.000 € nachfinanzieren. Dazu würden wir gerne ein KfW-Darlehen in Anspruch nehmen. Unser Eigenkapital beliefe sich etwa auf 40.000 €, wenn man die bereits getilgten Teile unserer bisherigen Wohnung einrechnet, etwa 70.000 €.
Allerdings ist mein Mann inzwischen seit 15 Monaten freiberuflich tätig, nicht allerdings in einem Risikogewerbe. (ca. 85.000 € Jahresumsatz) Ich bin zwar angestellt, aber zu einem sehr geringen Gehalt.
Gibt es überhaupt Banken, gegenüber denen sich das verargumentieren lässt? In der Regel verlangen die die Bilanzen der letzten drei Jahre. Wir haben zwar die vage Hoffnung, dass die Bank, bei der wir den bisherigen Kredit haben, die letzten fünf Jahre zuverlässiger Zahlungen und Sondertilgungen zu unseren Gunsten wertet, aber wir wissen auch, dass Freiberufler immer schlecht dastehen.
Haben wir eine Chance? Und wenn ja, mit welchen Argumenten?
Ganz liebe Dank für die Mühe
LG