BAU.DE - hier sind Sie:

Baufinanzierung

Hilfe bei Bewertung eines Finanzierungsangebotes von der Debeka

Hallo,
auf der Suche nach Informationen zu Baufinanzierung über die Debeka bin ich nun in diesem Forum gelandet. Daraufhin habe ich hier etwas recherchiert und bin erschlagen worden mit Infos (im positiven Sinne!) ;-). Was ich bisher lesen konnte teilen sich die Meinungen zu der Finanzierungsart der Debeka. Wenn ich den Grundtenor der bisherigen gelesenen Beiträge richtig einschätze heißt es: Finanzierung über Bausparverträge ist ungünstig -> Einbindung einer Kapital-LVA ist unvorteilhaft (besser Risiko-LV bei der beide Eheleute gegenseitig abgesichert sind).
Vor einigen Tagen hatten wir selbst einen Termin mit einem sehr sympatischen Bezirksleiter der Debeka. Dieser hat uns für unser Bauvorhaben zwei Finanzierungsbeispiele vorgelegt. Da ich im "echten Leben" eher mit Bit&Bytes zu tun habe als mit Finanz-Dingen, bin ich mit der Bewertung dieser Angebote etwas überfordert. Nach 3 Stunden Beratung hatte man soviele Infos bekommen, das ich diese garnicht alle gehalten konnte. Das nächstmal lasse ich ein Tonband mitlaufen. ;o) Das macht es nun schwerer das Angebot richtig einschätzen zu können. Daher würde ich gerne Eure Meinungen dazu höre/lesen.
Kurz zu meiner Person: Ich bin 29 Jahre, verheiratet und habe eine Tochter (4. Monat). Meine Frau (29) nimmt Elternzeit und besitzt eine Kapital-LV. Ich besitze keine LV. Ich bin Programmierer in Festanstellung in einem Unternehmen, dass an den öffentlichen Dienst angegliedert ist (Die Firma wird durch die Öffentliche Hand geführt/gehalten). Somit habe ich glücklicherweise eine ziemlich hohe Arbeitsplatzgarantie. In der Firma bin ich nun seit 3 Jahren beschäftigt. Für unser Bauvorhaben benötigen wir 173.000 Euro Fremddarlehen. Wir verfügen über ein Eigenkapital von 30.000 Euro (5.000 Bausparguthaben und 25.000 Barmittel). Unser monatliches Nettoeinkommen beträgt 2085,00 Euro zzgl. 154,00 Kindergeld. Ausser Miete und Lebenshaltungskosten haben wir keine weiteren Ausgabe (andere Darlehen, Ratenkredite o.ä.). Somit sind wir "noch" schuldenfrei. ;-) Ich hoffe, dass diese Infos helfen, um das Angebot besser bewerten zu können.
Mir liegen nun zwei Ausdrucke vor, die zwei Finanzierungsformen vorsehen. Für alle Angebote (bis auf die gekennzeichneten Ausnahmen) galten diese Fakten (abgeschrieben vom Ausdruck):
---
FINANZMITTEL
Eigenkapital: 30.000 Euro
Eigenleistung: 27.000 Euro*
Debeka DVD-EZ: 41.000 Euro
->bei Angebot 1)
Debeka Eigenheim-Konstant: 132.000 Euro
->bei Angebot 2)
Debeka Eigenheim-Konstant: 57.000 Euro
Debeka Hyp.-Darlehn + LV: 75.000 Euro
GESAMTKOSTEN
Baukosten/Gebäude: 178.000 Euro
Grundstückskosten: 49.440 Euro
Erwerbsnebenkosten: 2.560 Euro
Gesamtkosten: 230.000 Euro

  • Eigenleistung ergibt sich durch die Differenz zwischen dem "schlüsselfertig-Angebot" unseres Hausanbieters und der Möglichkeit das Haus mit regionalen Handwerkern auszubauen. Die Angebote für die Ausbauten liegen uns von den Handwerkern vor und ergeben im Verhältnis zum Hausanbieter eine Ersparnis von 27.000 Euro.

---
Vor lauter Zahlen weiss ich nur noch, das etwas von einer Gesamtlaufzeit von 30-31 Jahren die Rede war. Nach Ablauf dieses Zeitraums sollte keine Restschuld verbleiben. Hier nun die Daten der jeweiligen Berechnung die ich ebenfalls 1:1 vom Ausdruck abgeschrieben habe (inkl. Kleingedrucktem):
---
Angebot 1)
Pos 1.
Debeka DVD-EZ 41.000 Euro; Bausparsumme 41.000 Euro; Zinssatz p.a.** 3,6%; Tilgung/BS-/LV-Beitrag (siehe *); Auszahlung 100,00%; Effektiv Zins *** 3,66%, Zinsfestzeit -ganz-; Mtl. Leistung: 123,00 Euro
Pos 2.
Debeka Eigenheim-Konstant 132.000 Euro; Bausparsumme 185.000 Euro; Zinssatz p.a.** 3,87%; Tilgung/BS-/LV-Beitrag 62,76 Euro; Auszahlung 100,00%; Effektiv Zins *** 3,94%; Zinsfestzeit -ganz-; Mtl. Leistung: 659,39 Euro
Gesamt-Rate: 782,39 Euro

  • Die Eigenheimzulage wird zur Besparung des Bausparvertrages verwendet.

** Die monatliche Belastung für ein Debeka Eigenheim-Konstant entspricht - bezogen auf ein voll ausgezahltes Annuitätendarlehen - bei gleicher Laufzeit und monatlicher Belastung einem Vergleichszins von 4,77% p.a. (anfänglicher effektiver Jahreszins 4,88%)
*** Anfänglicher effektiver Jahreszins nach Preisangabenverordnung (PangV)
---
---
Angebot 2)
Pos 1.
Debeka DVD-EZ 41.000 Euro; Bausparsumme 41.000 Euro; Zinssatz p.a.** 3,6%; Tilgung/BS-/LV-Beitrag (siehe *); Auszahlung 100,00%; Effektiv Zins *** 3,66%, Zinsfestzeit -ganz-; Mtl. Leistung: 123,00 Euro
Pos 2.
Debeka Eigenheim-Konstant 57.000 Euro; Bausparsumme 80.000 Euro; Zinssatz p.a.** 3,87%; Tilgung/BS-/LV-Beitrag 27,14 Euro; Auszahlung 100,00%; Effektiv Zins *** 3,94%; Zinsfestzeit -ganz-; Mtl. Leistung: 285,14 Euro
Pos 3.
Debeka Hyp.-Darlehen + LV 75.000 Euro; Bausparsumme 0 Euro; Zinssatz p.a.** 4,20%; Tilgung/BS-/LV-Beitrag 87,75 Euro; Auszahlung 100,00%; Effektiv Zins *** 4,28%; Zinsfestzeit 20 Jahre; Mtl. Leistung: 350,25 Euro
Gesamt-Rate: 758,39 Euro

  • Die Eigenheimzulage wird zur Besparung des Bausparvertrages verwendet.

** Die monatliche Belastung für ein Debeka Eigenheim-Konstant entspricht - bezogen auf ein voll ausgezahltes Annuitätendarlehen - bei gleicher Laufzeit und monatlicher Belastung einem Vergleichszins von 4,77% p.a. (anfänglicher effektiver Jahreszins 4,88%)
*** Anfänglicher effektiver Jahreszins nach Preisangabenverordnung (PangV)
---
Ich als Laie werde natürlich stutzig, warum ich mit einer LV weniger Abtrag habe. Ich bekomme doch schließlich mehr Leistung (Kapitalschutz/Versicherung) als im Angebot Nr. 1. Leider kann ich mich an die genau Aussage nicht mehr erinnern, aber der Mensch von der Debeka sagte etwas von einer zusätzlichen Ausschützung die wir bekommen würden. Aber das war am Ende unseres 3stündigen Gespräches ... wo ich nicht mehr 100%ig aufnahmefähig war. Die Aufnahmefähigkeit meiner Frau war leider auch schon ausgeschöpft. Als zweites finde ich den Zinsatz für das Darlehen mit 4,20% (nominal) bzw. 4,28% (effektiv) etwas hoch. Jedenfalls weisen einige Direktbanken im Augenblick noch niedrigere Zinsen aus.
Was wir positiv fanden war die Möglichkeit, das man bei beiden Angeboten 2-5x im Jahr Sondertilgungen leisten kann. Bei Angebot Nr. 1 würden Sondertilgungen die Laufzeit verkürzen. Bei Angebot 2 hat der Kreditnehmer die Möglichkeit zu entscheiden, ob Laufzeit oder monatliche Belastung reduziert werden soll. Auch eine Kombination aus Reduzierung von Laufzeit und Rate sei möglich.
Nun würde ich gerne Eure Meinung dazu hören. Ich möchte mich schonmal bei allen Bedanken, die sich die Zeit genommen haben meinen Beitrag bis hierher zu lesen. Danke! Gerne Euer Feedback :-)
Gruß
Jan

Name:

  • Jan B.
  1. Ergänzende Angaben zu meinem ersten Beitrag

    Beim Lesen von anderen Beiträgen bin ich auf weitere Infos gestoßen die vielleicht benötigt werden:

    • Mein Jahres-Brutto-Einkommen beträgt 39.000 Euro bei 13 Gehältern.
    • Wir wohnen etwas ländlich 1km vor Oldenburg/Niedersachen.
    • In der Kreditsumme sind alle Baukosten (auch Bau-NKA) enthalten.
    • Das Grundstück ist 618qm gross und wird von der Gemeinde erworben.
    • Wir haben Anspruch auf Eigenheimzulage (sofern es die dann noch gibt)
    • Für die Deckung aller laufenden Kosten (Miete, NK, Telefon, Versicherungen, Bausparen (100 Euro), LVA (21,50 Euro) usw.) benötigen wir im Monat 1050,00 Euro. In dieser Summe ist unsere Kaltmiete i.H. von 570 Euro zzgl. 70 Euro NK und 125,00 Euro für Strom und Gas enthalten.Der Rest ist zum Leben (Nahrung, Benzin, Kleidung, Hobby ...).

    Falls noch mehr Daten benötigt werden, bitte eine kurze Info. Danke.

    Name:

    • Jan B.
  2. Eigentlich verdienen Sie einen Fleißpreis....

    denn man merkt, Sie haben sich viel Mühe gegeben.
    Allerdings ist das Angebot bzw. sind die Modelle vom freundlichen Verkäufer wieder so mit Nebelkerzen zugedröhnt, daß nichts vergleichbar ist. Es fehlen z. B. die exakten Summen, Tilgungssätze und Laufzeiten
    So wie Sie sich aber vorbereitet haben, sind sie auf dem besten Weg. Unbedingt noch andere Angebote einholen z. B. auch über den links im Rahmen werbenden Anbieter. Der hat eine gute Internetseite, wo Sie auch wunderbar rumrechnen können.
    Vorbeugend möchte ich erwähnen, dass ich mit Dr. Klein (noch) keinen Kooperationsvertrag habe ;-)
    Es gibt noch einige Andere. Aber als "Byte-Fuchs" wissen Sie ja, wie man googelt ;-)

  3. Hallo Alfred, vielen Dank für Deine Antwort. Das ...

    Hallo Alfred,
    vielen Dank für Deine Antwort. Das mit dem Fleißpreis finde ich gut :-) Bei diesem Thema kann es nunmal nicht genug Informationen geben ... denke ich. Das dürftest Du als Finanzberater am besten wissen. Vorallem dann nicht, wenn Außenstehende dazu etwas sagen sollen/können.
    Das ist uns auch aufgefallen, dass es sehr schwierig ist, das Angebot bewerten zu können. Daher auch die Suche nach Hilfe. Uns ist auch klar, dass (so freundlich/sympatisch der Debeka-Berater auch ist) es letztlich um das Verkaufen eines Produktes geht. Sicherlich hat auch die Debeka nichts zu verschenken.
    Da allerdings ein Kollege von mir selber vor 5 Jahren gebaut und selbst mit der Debeka finanziert hat, konnte ich im Vorfeld einige Infos einholen. Mein Kollege ist sehr zufrieden (übrigens hatte dieser den selben Berater) und meinte, dass die Debeka das beste Angebot hatte. Vorher hatten diese Angebote von Sparkassen etc. eingeholt gehabt, bei denen aber immernoch im Kleingedruckten eine Restschuld verblieb die hätte nachfinanziert werden müssen. Teilweise wurde diese Restschuld verschwiegen und fand sich erst in den Vertragsunterlagen. Beim Hausbau bin ich der Meinung, dass es in erster Linie um Planungssicherheit gehen muss. Was nützen mir am Anfang günstige Zinsen, wenn nachher teuer nach-/neufinanziert werden muss? Übrigens hatte ich im Vorfeld die Information, dass viele Banken/Sparkassen sich das Baugeld für die Finanzierung von Bauvorhaben Ihrer Kunden, von der Debeka leihen. Da in diesen Fällen somit noch eine Stelle dazwischen sitzt, können deren Angebot m.E. nur ungünstiger sein. Die Kosten werden/müssen vermutlich 1:1 an den Kunden weitergegeben werden. Oder bin ich hier auf dem Holzweg?
    Als "Byte-Fuchs" bin ich natürlich auch im Netz unterwegs gewesen und habe diverse Anbieter ausgelotet. Da gibt es schließlich ganz interessante Seiten, die einem die Möglichkeit bieten Finanzierer direkt zu vergleichen. Als Tipp vielleicht genannt die Seite http://www.baugeld-vergleich.de
    Für mich als zukünftiger Bauherr und Finanz-Laie geht es in erster Linie darum, dass ich weiß welche Ratenhöhe ich wie lange zu zahlen habe und ob ich nach Ablauf dieser Zeit schuldenfrei bin. Damit wir trotz Hausbau immernoch angenehm leben können, müßten wir mit einer Laufzeit von 30 Jahren rechnen bzw. wir wären bereit max. 850,00 Euro für die Rückzahlung zu investieren Wenn man diese Gesamtlaufzeit im Laufe der Zeit durch Sondertilgungen verkürzen kann ist das natürlich von Vorteil.
    Aber eine Zinsfestschreibung über die Gesamtlaufzeit von 30 Jahren habe ich bei keinem Baufinanzierer (auch nicht Dr. Klein) finden können. Oder gibt es diese Angebot ... aber nur auf Nachfrage?
    Gruß Jan

    Name:

    • Jan B.
  4. "Nennung" hat auch ihren Preis....

    Name:

    • Klaus Fuchs
  5. Danke ...

    ... das ist mir garnicht aufgefallen. Dann fällt diese Seite u.U. als objektive Informationsquelle aus. Ich glaube, ich sollte mal bei der Verbraucherzentrale anrufen ... da gibt es vielleicht wirklich noch eine objektive Beratung?!? ;-)
    Gruß Jan

    Name:

    • Jan B.
  6. Nennung auch kostenlos

    Soweit ich das gesehen habe, sind die Leistungen bei Dr. Klein teilweise kostenlos (wenn der Anbieter es nicht so eilig hat).
    Dr. Klein ist natürlich nicht objektiv - warum vermuten Sie das? -, scheut sich aber nicht, die Konditionen der anderen Anbieter zu nennen. Fragen Sie mal ihren Debeka-Mann, ob er das macht.
    Die Verbraucherzentrale ist eine gute Idee. Die prüft auch Ihren Kaufvertrag (allerdings nicht kostenlos).
    Ulf Saß

    Name:

    • Ulf Saß
  7. Hab mich vielleicht nicht richtig ausgedrückt...

    Hallo Ulf,
    ich meinte, dass die Baugeld-Vergleichsseite als objektive Informationsquelle ggf. nicht mehr in Frage kommt. Ich habe diese Aussage nicht auf einen einzelnen Finanzierer bezogen. Die sind natürlich alle darauf bedacht, eigene Produkte zu verkaufen. Kann man ja auch verstehen. ;-)
    Das die Verbraucherzentrale das nicht kostenlos macht ist mir klar. Habe mir auch schon die Preisliste ausgedruckt. Werde überlegen die 110 Euro in die 1,5stündige Beratung zu investieren. Hoffe nur, dass die Beratung mich auch wirklich weiterbringt. Das was ich bisher recherchiert habe brauche ich nicht nochmal vorgelesen bekommen. Dürfen eigentlich Verbraucherzentralen eine Empfehlung aussprechen z.B. Wir empfehlen ihnen mit Finanzierer XYZ zusammenzuarbeiten? Oder laufe ich Gefahr nachher die Aussage zu bekommen: "Mit wem Sie zusammenarbeit liegt alleine bei Ihnen. Was für Sie in Frage kommt müssen sie selber wissen."?
    Hat jemand sich schonmal bei der Verbraucherzentrale beraten lassen und kann hierzu Auskunft geben?
    Gruß
    Jan

    Name:

    • Jan B.
  8. Was ist der Unterschied zwischen einem Wiener Schnitzel und Finanzangeboten

    Nun..., ein Wiener Schnitzel ist aus Kalbfleisch, paniert und wird in Fett herausgebraten. So einfach ist es, wenn man Kalbfleisch hat. Hat man keins, nimmt man irgendwas anderes, paniert es und nennt das dann Schnitzel "Wiener Art".
    Ich habe hier schon etliche Marketingbegriffe gesehen, welche im Fachjargon nicht vorkommen. Eigenerfindungen von Marketingstrategen die so einfache Dinge wie Laufzeit, Zinssatz, Tilgungssatz, Gesamtkosten etc. nicht nennen wollen.
    Wären sie konkurenzlos, würden sie es doch tun.
    Eigenheimkonstanddarlehen, DVD-EZ, Hypothekenvortilgung und und und. Nur möglichst viel Unsinn, damit keiner durchblickt, bzw. vergleichen kann.
    Wir hatten auch schon mal einen Bundeskanzler, der hatte keine Schulden, sondern Verbindlichkeiten.
    Warum nicht einfach: Betrag, Laufzeit, Zinssatz, Tilgungssatz, Kosten und Gebühren.
    Das der Mensch freundlich ist, will ich doch hoffen. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, daß man Demjenigen, von welchem man in den nächsten paar Stunden einige Tausend Euros Provision erwartet, gleich zur Begrüßung die Backen vollhaut.
    Ich kenne jede Menge Leute, welche auch mit ihrem Auto zufrieden sind, obwohl es bei einem anderen Händler 5000 Euro mehr gekostet hat. Ist doch alles kein Problem.
    Nur, wenn ich etwas beurteilen soll, dann brauch ich auch die Grunddaten. Die können Sie mir aber nicht nennen, weil man Ihnen das selbst nicht preisgegeben hat. Erst auf Nachfrage.
    Der Hinweis zu Dr. Klein (oder Andere) deshalb, da man mit den Kreditberechnungsprogrammen wunderbar spielen kann, ohne einen einzigen müden Euro auszugeben. Die etablierten Banken müsen erst mal auf die Konditionen kommen, wie Sie von einigen Internetanbietern geboten werden. Natürlich muß dann alles passen. Wo es hinten und vorne zwickt, brauchts Zeit und Zeit kostet.
    Warum hier nachfragen, wenn man doch mit dem Angebot zufrieden ist. Oder gibts da noch was Günstigeres?
    Schon mal überlegt, warum Sie für Hundertundeinpaardreißigtausend Euro Kredit einen Bausparvertrag über Hundertundeinpaarachtzigtausend Euro benötigen?
    Sie kriegen das schon noch hin.

  9. ... wenn dann ...

    Erstmal Sorry für das letzte Doppelposting. Hatte versehentlich einen Refresh im Browser ausgeführt und die Daten nochmal gesendet. War keine Absicht. Falls das jemand löschen kann ... nur zu! :-)
    Habe eben mit der Verbraucherzentrale telefoniert. Die sind leider bis ins nächste Jahrhundert ... okay ... nur bis Ende des Monats komplett ausgebucht. Das ist leider viel zu spät, da wir max. noch 3,5 Wochen Zeit haben, um unserer Gemeinde (Bauamt) von der wir das Grundstück kaufen, eine Finanzierungsbestätigung eines Baufinanzierers vorlegen können.
    Was nun ... Alfred fragen? ;-)
    @Alfred
    Du bietest Beratung auf Honorarbasis an. Könntest Du uns eine konkrete Empfehlung für eine Finanzierung aussprechen, wenn wir Dich hierzu beauftragen? Oder prüfst Du ausschließlich vorliegende Finanzierungsangebote und nennst Vor-/Nachteile? Aufgrund des Zeitdrucks bräuchten wir jemanden der sich mit dem "Markt" auskennt ... uns an die Hand nimmt ... und sagt "Das ist für Dich empfehlenswert weil ...". Dann könnten wir gezielt Angebote einholen ohne weiteren Zeitverlust.
    Gruß Jan

    Name:

    • Jan B.
  10. Auch Alfred kann......

    fühestens Anfang September.
    Aber Achtung ! Bei mir ist es wie beim Arzt. Ohne gründliche Untersuchung gibts keine Diagnose. Nur ein Rezept auszustellen ist mir zu gefährlich.
    Meine Kunden werden ihre Entscheidung selbst treffen können. Ich vermittle nur das (fehlende) Rüstzeug. Der Eine braucht mehr, der Andere weniger. Und genau danach richtet sich auch der Preis. Den halte ich bewußt auf der Ebene einer einfachen Handwerkerstunde. Dafür erfolgt die Beratung auch ohne teure Krawatten und Nadelstreifenanzug. Wems zu billig ist, der kann auch gerne mehr bezahlen. Dafür ziehe ich mich dann schön an und leihe mir für die Zeit eine Luxuskarre. Allerdings bleibt meine Festplatte mit 2 Ohren die Gleiche ;-)

  11. ... nur leider zu spät

    Danke, aber dann wäre das Grundstück weg. Schon mist, wenn man so wenig Vorlauf Zeit. Aber da muss ich mir wohl selber den schwarzen Peter zuschieben. Das es Grundstücke gibt wissen wir schon etwas länger. Aber das wir uns tatsächlich um eines bewerben, haben wir erst vor kurzem entschieden. Naja, ich will das aber nicht um "teufel-komm-raus" über das Knie brechen. Dafür sind mir das dann soviele Euros und eine zu lange Laufzeit mit der ich mich an eine Bank binden würde. Wird sicherlich nicht das letzte Grundstück sein, dass es zum Kauf geben wird.
    Gruß Jan

    Name:

    • Jan B.
  12. mach's nicht so billig, Alfred

    im IT-Bereich kennt sich Jan aus. Und dort kostet es mind. das Doppelte. Netto ;-)
    Sorry, lieber Fragesteller, das war jetzt total "OT". Und jetzt von mir ein Lob: Wenn jeder alles so gut schildern würde, man, das wäre ein Spaß zu antworten. Gut gemacht. Nur schlimm, dass selbst die nettesten Verkäufer es nicht schaffen ein Produkt so einfach darzustellen, dass es ein engagierter Laie verstehen kann.
    Gruß und alles Gute!

    Name:

    • Klaus Fuchs
  13. OT@Klaus

    hab heut den totalen Reibach gemacht.
    Compi selbst zusammengebaut und konfiguriert 5 Stunden.
    Ersparter IT-Spezialist 60 €/Std x 5 = 300 Euro.
    Dafür für 5 x 30 €/Std nix gearbeitet= 150 Euro.
    Nur...., wo sind die 150 € Gewinn hingekommen?

  14. Ne kleine Möglichkeit gäbs doch...

    Eigenkapital nehmen und Grundstück anzahlen. Rest nach Beurkundung. Gleichzeitig Grundschuld eintragen lassen (kann man ja später abreten) und bei Hausbank zunächst mal die Restsumme variabel aufnehmen um die Gemeinde zu bezahlen. Dann in Ruhe Finanzierung stricken (Achtung ! z. Zt. Gefahr steigender Zinsen)Finanzierer suchen. Nachteil: Ein bischen Abhängikeit vom Grundschuldgläubiger.
    So, daß war jetzt gratis ;-)

  15. ganz so einfach gehts dann doch nicht...

    ... die Gemeinde verlangt die Vorlage eines Bestätigungsschreibens eines Finanzierers (ist denen egal ob man später mit denen finanziert), der bestätigt, dass der Kauf des Grundstückes UND der Bau eines Hauses sichergestellt sind. Nur mit Grundstückskauf wird das nichts. Trotzdem danke für die Info!
    Übrigens, der IT gehts es nicht mehr so gut wie damals. Die FETTEN Jahre sind vorbei. ;-)
    Gruß Jan

    Name:

    • Jan B.
  16. so bestimmt eine scheinbare Nebensache das Konzept wesentlich mit

    Wenn man nicht alles kennt, soll man auch keinen Vorschlag machen. Also dann noch Bauverpflichtung dazu.
    Ja da kann man sehen, daß solche Nebensächlichkeiten irgendwo dann doch das ganze Konzept mit bestimmen.
    Na denn viel Glück.

  17. Gefühlssache

    Hallo,
    auch wenn's nicht hilft, eine kurze Laienanmerkung von mir: wir haben uns, als bei uns die Finanzierung anstand, letztendlich für ein etwas teureres Annuitätendarlehen der BHW entschieden im vollen Bewusstsein, dass die Gesamtkosten über die 18 Jahre um einen knapp fünfstelligen Eurobetrag höher sind als bei einem Internet-Anbieter: wir hatten ein gutes Gefühl bei dem Berater, positive Referenzen von Freunden und fanden es sinnvoll, Ansprechpartner vor Ort zu haben und eine schon bestehende Geld-Beziehung auszubauen. Klar ist das unnötiger Luxus wie so vieles im Leben, und im Nachhinein ärgern wird man sich immer - andererseits bringt eine um ein paar Dutzend Euro geringere monatliche Belastung auch keine messbar höhere Lebensqualität.
    Wobei du, um die Höhe dieses Luxus feststellen zu können, schon die Gesamtsummen aller Zahlungen über die kompletten Laufzeiten errechnen solltest, das müsste eigentlich anhand der vorhandenen Angaben mit etwas Excel, Basic oder Perl möglich sein - nur wenn sich die Laufzeiten arg unterscheiden sollten, wird's komplexer.
    Unter den vorgestellten Alternativen würde ich gefühlsmäßig die zweite wählen, wobei mir persönlich ein einfaches Annuitätendarlehen mit Sondertilgungsmöglichkeiten weit sympathischer wäre - das bietet die Debeka doch auch an ...
    Das mit der Zinssicherheit ist momentan eh nicht so wichtig: wenn die Zinsen um mehr als ein oder zwei Prozentpunkte steigen sollten, dann wäre dieser unser Staat ohnehin zahlungsunfähig, und dann braucht man sich um seine privaten Hypotheken auch keine Gedanken mehr zu machen:-)
    Just my 2 cent ...
    Mit freundlichen Grüßen
    Wilfried

  18. Gesamtsumme aller Zahlungen muß ja auch genannt werden

    nur erscheint die dann erst im eigentlichen Vertrag. Bei den Angeboten wird´s halt vergessen (?).

  19. B(auen)H(eißt)W(arten)

    tztztzzzzzzzzzzzzz

  20. ... lesen bildet

    So, habe noch nicht endgültig das Handtuch hingeschmissen. ;-) Habe nochmal etwas bei der Verbraucherzentrale genervt und bin nun wenigstens auf der Warteliste, sodass ich ggf. ersatzweise für einen abgesagten Termin nachrücken kann.
    Gestern habe ich dann mal 2 Euro in meine Zukunft investiert und für kostenpflichtigen Content von FINANZtest bezahlt. Das wird sicherlich eine der kleinsten Ausgaben für mein Bauvorhaben gewesen sein. Ausgenommen vielleicht Kleinteile wie Dübel, Schrauben etc. ;-) Jedenfalls liegt mir nun ein Bericht zur Eigenheimfinanzierung vor der mir bischen weitergeholfen hat (Ausgabe 4/2005).
    Nun habe ich das auch mit dem Finanzierungskonzept der Bausparkassen verstanden. Bei der Finanzierung über eine Bausparkasse scheint allerdings das Debeka-Angebot ganz gut zu sein. Ob dies nun die günstigste Finanzierungsmöglichkeit gibt werde ich jetzt prüfen. Habe vermutlich intuitiv ... für mein Finanzierungsvorhaben ... auch gleich die den richtigen Anbieter kontaktiert (Interhyp). Warum?
    Nachdem ich nun den o.g. Artikel gelesen haben, ist mir der Vorteil der Einbindung von KFWA-Krediten zur Eigenheimfinanzierung klar geworden. Bisher sah ich hierfür keine Vorteile, da die Zinssätze mind. so hoch/niedrig waren wie bei anderen Anbieter. Dies wird übrigens auch von den vielen Finanzierern als Gegenargument für die Einbindung von KfW-Krediten genannt.
    Jetzt kommts aber: Einige Anbieter u.a. Interhyp, Dr. Klein etc. verzichten darauf, das Kfw-Darlehen in die Gesamtsumme des Darlehens einzurechnen. Somit kann man bei diesen Anbieter von günstigeren Zinsätzen bei Beleihungen bis zu 60% profitieren, da man ja durch den KfW-Kredit nicht mehr soviel Darlehen benötigt. Im Gegensatz zu Dr. Klein bietet allerdings Interhyp mir auch die Möglichkeit einer langen Zinsfestschreibung (max. 30 Jahre) und somit die gleiche Planungssicherheit wie beim Angebot der Debeka. Wie sich nun die längere Zinsfestschreibung auf den Zinssatz auswirkt werde ich hoffentlich bald erfahren. Anfang der Woche soll ich vom Interhyp-Berater einen Vorschlag unterbreitet bekommen.
    Ich bleibe am Ball und werde weiterhin berichten. Dürfte vielleicht nicht ganz uninteressant sein, für den ein oder anderen zukünftigen Bauherren. ;-)
    Allen ein schönes Wochenende!
    Gruß Jan

    Name:

    • Jan B.
  21. KfW-Kredit?

    Hallo!
    Kurze Zwischenfrage:
    Zitat Jan B.:
    "Nachdem ich nun den o.g. Artikel gelesen haben, ist mir der Vorteil der Einbindung von KFWA-Krediten zur Eigenheimfinanzierung klar geworden."
    o.g. Artikel finde ich nicht und mich würde der Vorteil interessieren. Stichwort?
    Danke!!!

    Name:

    • Martin Koenen
  22. KfW-Darlehen bieten ggf. Zinsvorteile

    Hallo Martin,
    den Vorteil habe ich doch geschrieben. Zitat: "Jetzt kommts aber: Einige Anbieter u.a. Interhyp, Dr. Klein etc. verzichten darauf, das KFWA-Darlehen in die Gesamtsumme des Darlehens einzurechnen. Somit kann man bei diesen Anbieter von günstigeren Zinsätzen bei Beleihungen bis zu 60% profitieren, da man ja durch den KfW-Kredit nicht mehr soviel Darlehen benötigt."
    Es gibt aber nicht viele Finanzierer, die das so erlauben. Aber Interhyp und Dr. Klein bieten dies an, wodurch man einen Zinsvorteil beim eigentlichen Darlehen hat. Vergleich mal die Zinssätze bei 60%iger und 80%iger Beleihung. Die Differenz wäre dann der geannte Zinsvorteil! In dem von mir genannten Artikel steht aber noch mehr, weshalb ich jedem der gerade in der Finanzierungsplanung steckt, diesen wärmstens empfehlen kann. Vorallem sind dort 60 Finanzierer verglichen worden und man kann in einer Übersicht gut vergleich, was der eine oder andere anbietet oder nicht (z.B. kostenlose Sondertilgungen etc.)
    Schönen Abend noch & Gruß
    Jan

    Name:

    • Jan B.
  23. KfW-Darlehen bieten ggf. Zinsvorteile

    Hallo Jan,
    vielleicht wäre dies noch von Interesse.
    http://www.bau.net/forum/finanz/11455.php
    MFG
    Volker

  24. Kfw oder nicht Kfw ... das ist hier die Frage

    Nabend Volker,
    danke für die Info. Nun ist auch mir klar, warum das nicht so viele Banken machen wollen ... macht Arbeit von der Sie nichts haben. Aber die von mir genannten Anbieter sind jedenfalls von F╠NANZtest als Finanzierer genannt worden, die die Einbindung von KFWA-Krediten anbietet. Ich habe aber schon vorsorglich selber die Kreditunterlagen der KfW angefordert. Notfalls werde ich das selber beantragen und später als Bedingung für den Kreditvertrag verlangen. Aber ich gehe erstmal davon aus, das Interhyp & Co. keine Probleme machen werden. ;-)
    Nochmal was zur Finanzierung mit der KfW. Jeder muss natürlich selber kalkulieren, ob sich die Einbindung von Kfw-Darlehen lohnt. Schließlich muss man dem Zinsvorteil auch die KfW-Kosten entgegensetzen. Bei höheren KfW-Krediten können nämlich ziemliche Kosten anfallen, da die Auszahlungsquote bei einigen Darlehensarten "nur" 96% beträgt. Am Telefon wurde mir gesagt, dass darin die Kosten für Sondertilgung und Bearbeitungsgebühren enthalten sind. Bei 100.000 Euro wären das jedenfalls 4.000 Euro an Kosten die erstmal durch den Zinsvorteil reingeholt werden muss. Wenn dann immernoch was unter dem Strich übrig bleibt ... hat man was davon ... ansonsten lohnt es sich eher weniger ... zumindest für mein Finanzkonzept.
    @Alfred: Bin ich auf dem richtigen Weg? ;-)

    Name:

    • Jan B.
  25. KfW nur durch Banken

    Jan,
    "Notfalls werde ich das selber beantragen und später als Bedingung für den Kreditvertrag verlangen."
    ...selber beantragen kannst Du nicht.
    Neu wäre mir, durch Anspruchnahme eines KFWA-Darlehns die Beleihungsgrenze drücken zu können.
    *~Laienmeinung~*

  26. ... FINANZtest

    Hallo Volker,
    Beantragen kann das jeder ... allerdings kann das Darlehen letztlich dann nur mit einer Bank in Anspruch genommen werden. Um aber sicher zu gehen, das der KFWA-Antrag wirklich gestellt wird, kann man das selber ausfüllen und abschicken. Der Rest wird dann zwischen Bank und KfW abgewickelt.
    Das man mit eine KfW die Beleihungsgrenze drücken kann, ist eine Info aus dem FINANZtest Beitrag. Im Kapitel "Sparen mit der KfW" steht folgendes Zitat: "... Je nach Kreditinstitut bringt das KfW-Darlehen noch einen zusätzlichen Zinsvorteil von einigen Tausend Euro beim ergänzenden Bankdarlehen. Denn mit dem Förderkredit benötigen Baufinanzierer in der Regel nur noch ein Bankdarlehen unter 60 Prozent des Beleihungswerts der Immobilie. Etwa 40 Prozent der Institute in unserem Test verzichten in diesem Fall auf den für 80- oder 90-Prozent-Finanzierungen üblichen Zinsaufschlag von 0,1 bis 0,3 Prozentpunkte ..."
    Wie ich schon sagte, da steht in dem o.g. Beitrag eine Menge Informationen. Jeder der gerade in der Finanzierung steckt sollte die 2 Euro übrig haben. Eine bessere Redite werdet Ihr beim Einsatz von 2 Euro nicht bekommen. ;-)
    Gruß Jan

    Name:

    • Jan B.
  27. @ Jan

    Zur Frage "direkt beantragen bei der KFWA" wurde hier schon was geschrieben:
    http://www.bau.net/forum/finanz/11493.php#1123406194
    Bitte beachten Sie Beitrag 5 (Link zur KfW) und die Antwort darauf in Beitrag 6.
    Jan, Sie schreiben selbst, dass im Artikel von 40 % die Rede ist. Gehört Ihr Finanzierungspartner dazu? Schon abgeklärt? Und, wie lange wollen Sie die tilgungsfreie Zeit bei der KfW "schieben"?
    Gruß

    Name:

    • Klaus Fuchs
  28. ... KfW muss noch geklärt werden

    Hallo Klaus,
    danke für die Info. Allerdings taucht hinter dem KFWA-Link unser mögliches Förderprogramm (Kfw-Wohneigentumsprogramm) nicht auf. Im Augenblick beabsichtigen wir nicht in Solar etc. zu investieren, weshalb die anderen Förderprogramme nicht in Frage kommen. Die tilgungsfreie Zeit würden wir nicht in Anspruch nehmen. Das KfW-Darlehen würde einfach dazu verwendet werden, um das Eigenkapital künstlich zu erhöhen, damit man von günstigeren Zinsätzen bei der "Hausbank" profitieren kann.
    Anfang nächster Woche wird sich ein Interhyp-Berater bei uns melden und einen Finanzierungsvorschlag unterbreiten. Dann werde ich das mit dem KfW-Kredit ansprechen. Zumindest wird beim FINANZtest die Interhyp als Finanzierer angegeben die zu den 40 Prozent gehören.
    Inzwischen denke ich mir, dass bei uns folgendes Konzept ideal wäre:
    1. KfW-Darlehen in der Höhe wählen, dass nur noch max. 60% durch die "Hausbank" finanziert werden muss. In unserem Beispiel wären das ca. 51.000 Euro.
    2. Ggf. versuchen bei der "Hausbank" einen zusätzlichen Zinsvorteil für die verbleibende Summe von 122.000 Euro zu erzielen, in dem wir auf mögliche Sondertilgungen verzichten.
    3. Mögliche Sondertilgungen (z.B. durch die Eigenheimzulage) werden genutzt, um das KfW-Darlehen im Zeitraum der Zinsfestschreibung (10 Jahre) abzuzahlen.
    4. Sondertilgungen können nach einer Laufzeit von 10 Jahre sowieso beim normalen Kredit durchgeführt werden. Auch eine Neufinanzierung mit günstigeren Konditionen ist nach 10 Jahre möglich, ohne das Extrakosten anfallen würden. Das ist zum Glück gesetzlich geregelt.
    Soweit die Theorie eines Laien. Ob das in der Praxis umsetzbar ist, wird sich in den nächsten Tagen zeigen. Wir stehen zum Glück noch am Anfang von allem. Da haben wir also noch keine Möglichkeiten verbaut. ;-)
    Habe gestern auch mal unverbindlich nach möglichen Förderprogrammen durch das Land Niedersachsen angefragt. Angeblich können Familien von Gemeinden unterstützt werden ... allerdings gelten dafür Einkommensgrenzen. Die müssen wir aber erstmal kennen. Montag werde ich mich auch mal an meinen AG wenden. Einige Firmen sollen angeblich Mitarbeiter ebenfalls durch MA-Kredite unterstützen können. Mal gucken, ob aus der Ecke auch noch etwas zu erwarten ist.
    Falls jemanden weitere Tipps oder Anregungen zu unserem Finanzierungskonzept hat ... immer her damit!
    Gruß Jan

    Name:

    • Jan B.
  29. Isses denn so schwer zu lesen....

    Jan, der Link diente doch nur dazu, um zu zeigen, dass eben KEINE direkte Antragstellung möglich ist. Mach im folgenden Link dazu das oberste Info-Fenster [i] auf:
    KFWA-foerderbank.de/DE/Bauen%20Wohnen%20Energiesparen/DieProgram13/KfW-Wohnei8/Frderbedin.jsp" target="_top" rel="nofollow">http://www.kfw-foerd...hnei8/Frderbedin.jsp
    Sondertilgung? Man Jan, jetzt lies mal in Ruhe auf der Homepage der KfW nach. Beim Stichwort "außerplanmäßige Tilgung" (siehe o.g. Link) steht das doch.
    Ich glaube, die Fülle der Informationsflut ist jetzt an einem Punkt angelangt, wo auch Sie als engagierter Laie mal einen wirklichen Fachmann nehmen sollten. An den paar Tagen bis Anfang September kann es doch nicht hapern.....
    Gruß

    Name:

    • Klaus Fuchs
  30. Infos in Hülle und Fülle

    Hallo Klaus,
    da habe ich aber andere Informationen bekommen. Unser Ansprechpartner beim Bauamt hat uns selber den Tipp gegeben, den Antrag direkt zu stellen. Das hätte er selbst vor ein paar Jahren bei seinem Bauvorhaben auch gemacht (weil seine Bank das nicht machen wollte). Vielleicht waren das damals andere Konditionen?
    Was die Sondertilgung angeht bin ich nun etwas verwundert. Ich habe vor einer Woche bei der KFWA-Hotline angerufen, und mich bzgl. der Wohnraum-Förderung informiert. Auf meine Nachfrage, welche Kosten in der 4%ige Auszahlungsdifferenz enthalten sind, meinte der Mann am Telefon ... darin steckten Bearbeitungsgebühren und Zinszuschläge für die Möglichkeit der Sondertilgung (Originalton). Daraufhin habe ich mir Unterlagen zuschicken lassen. Ich werde diesen Punkt (Sondertilgung) aber nochmal klären.
    Sollten wir die Möglichkeit einer Beratung bei der Verbraucherzentrale bekommen, werden wir diese wahrnehmen. Die paar Euros sind mir das schon Wert. Nur stehen wir auch unter Zeitdruck ... da wir sonst das Grundstück nicht bekommen. Also ohne Grundstück kein Bauvorhaben. Dann brauchen wir uns auch nicht mehr beraten lassen. Aber ich bin noch zuversichtlich (c:
    Ich gebe Dir recht ... bei der Informationsflut ist es für einen Laien nicht einfach den Überblick zu behalten. Dies ist ja auch u.a. der Grund, warum ich in diesem Forum bin. ;-)
    Gruß Jan

    Name:

    • Jan B.
  31. Hotline

    ist manchmal wirklich eine....

    Name:

    • Klaus Fuchs
  32. Mal ein aktueller Statusbericht:. Wir haben nun ...

    Mal ein aktueller Statusbericht:
    Wir haben nun kurzfristig doch noch einen Termin für den 16.8 bei der Verbraucherzentrale bekommen. Das ist schonmal sehr gut.
    Vor einigen Tagen hatte ich auch eine Finanzierungsanfrage bei der Interhyp gestellt. Gestern wurden mir zwei Angebot vorgelegt die ich eher als "Witz" betrachte. Bei unserer Anfrage wurden detailierte Angaben zu Baukosten, Grundstück, Ein-/Ausgaben, Angaben zum Objekt (umbauter Raum usw.) gemacht. Ferne haben wir mitgeteilt, welche monatliche Belastung wir uns vorstellen würden. Nun hat uns die nette Dame der Interhyp gestern Abend zurückgerufen und uns "beraten".
    ---
    1. Angebot "Barmenia" (Mischdarlehen)
    Allgemein: Darlehenssumme 173.000 Euro; Zinsbindung 20 Jahre; Zahlweise vierteljährlich (mittelschüssige); Sondertilgung 10% p.a.; Tilgungssatz 1%; Auszahlungskurs 100%; Beleihung unter 80%; Zinsfreie Bereitstellung 16 Monate - danach 0,25% / Monat. Keine sonstigen Kosten/Gebühren.
    Darlehen Nr. 1:
    Betrag: 102.348,00 Euro
    Zins: 4,2% (nominal) und 4,28% (effektiv)
    Restschuld nach Ablauf der Zinsbindung: 71.115,04 Euro
    Monatliche Rate: 443,15 Euro
    Darlehen Nr. 2:
    Betrag: 70.652,00 Euro
    Zins: 4,7% (nominal) und 4,82 (effektiv)
    Restschuld nach Ablauf der Zinsbindung: 47.891,74 Euro
    Monatliche Rate: 335,35 Euro
    Ergebnis der Finanzierung ist eine monatliche Rate von 778,50 Euro. Der Mischzins beträgt 4,4% (nominal) bzw. 4,51% (effektiv).
    ---
    2. Angebot "Quelle Bausparkasse" (Produkt: KosntantPlus)
    Allgemein: Darlehenssumme 173.000 Euro; Zinsbindung die gesamte Laufzeit; Zahlweise monatlich; Sondertilgung unbegrenzt; Beleihung unter 80%; Zinsfreie Bereitstellung 7 Monate - danach 3,00% / Monat; Einmalige Wertermittlungsgebühr 1.099 Euro; Abschlussgebühr 1,6% und Kontoführung (bis 12,00 Euro) in der monatlichen Rate enthalten.
    Darlehensbetrag: 173.000,00 Euro
    Zins: 4,22% (effektiv) für die Gesamtlaufzeit / 5,23% (effektiv/PangV) ab Zuteilung
    Laufzeit: 22 Jahre und 6 Monate
    Restschuld nach Ablauf: 0,00 Euro
    Monatliche Rate: 986,10 Euro
    ---
    Soviel zu den Fakten die mir nun in Form eines Angebotes vorliegen. Nachdem ich die Angebote gesichtet habe, wunderte ich mich garnicht mehr darüber, das die Dame am Telefon von der Barmenia so begeistert gesprochen hat. Man merkte förmlich wie Sie einen dazu bewegen wollte, dieses Finanzierungsmodell zu nehmen. Ohne Grund sagte Sie mir noch, dass das Annuitätendarlehen im Gegensatz zum Angebot der Bausparkasse nur teuerer aussehen würde. Auf meine Nachfrage, ob es nur teuer aussieht als es ist, bekam ich keine Antwort. Auf meine Frage, ob ich einen Zins- und Tilgungsplan bekommen könnte, wurde mir dieses mit dem Hinweis verweigert "Es liegen nicht alle benötigen Angaben vor, um einen solchen Plan erstellen zu können.". Dann habe ich mich selber hingesetzt und selbst die Laufzeiten ausgerechnet. Bei Darlehen 1 käme ich auf eine Laufzeit von ca. 40 Jahren und bei Darlehen 2 auf ca. 37 Jahre. Voraussetzung hierfür ist natürlich, das nach 20 Jahren der Zins mind. auf gleichem Level ist! Warum kann die Interhyp das nicht auch berechnen?
    Dann schaute ich mir das Angebot der Quelle Bausparkasse an. Sieht ziemlich vernünftig aus und macht auch einen besseren Eindruck (bis auf die versteckten Kosten). Aber in unserer Anfrage teilten wir doch mit, das wir ein monatliches Limit von max. 760 Euro nicht übersteigen wollten (Angabe, damit wir die Angebote mit dem Debeka-Angebot vergleichen können). Also haben wir nachgefragt, ob wir nicht eine niedrigere Rate bei längerer Laufzeit bekommen könnten. Kurze Rückmeldung "NEIN, geht nicht". Eine alternative konnte uns auch nicht angeboten werden.
    Fazit: Wir sind genauso schlau wie vorher ... haben nur mehr Zeit verbraucht. Am Telefon teilte ich der Dame auch noch mit, das ich einer Finanzierung mit der "Barmenia" mit gemischten Gefühlen gegenüber stehen. Barmenia hat nunmal nicht die besten Schlagzeilen gehabt und war auch in diversen TV-Magazinen negativ bei Baufinanzierungen aufgefallen. In diesem Zusammenhang sprachen wir auch über Internetforen, wo sich Kreditnehmer austauschen können. Dabei kam auch http://www.baugeld-vergleich.de
    Wir werden uns nun erstmal eine verbindliches Angebot von der Debeka erstellen lassen und mit zum Beratungsgespräch bei der Verbraucherzentral mitnehmen. Mal gucken, ob man dort endlich mal eine brauchbare Antwort bekommt. Ich halte Euch auf dem Laufenden!

    Name:

    • Jan B.
  33. Konstantdarlehen

    Hallo Jan,
    wie der Name schon andeutet, handelt es sich bei dem Angebot von Quelle um ein Konstant-Darlehen (Bausparvertrag und Vorausdarlehen). Einfach mal im Forum danach suchen.
    Das baugeld-vergleich.de zu Dr. Klein gehört, hatten wir doch schon weiter oben?! Haben Sie dort schon mal mit den Rechenprogrammen "gespielt"?

    Name:

    • Ulf Saß
  34. Hallo Ulf, hallo @ll,. das die genannte ...

    Hallo Ulf,
    hallo @ll,
    das die genannte Webseite Dr. Klein gehört wurde nicht gesagt. Es wurde im Bezug auf diese Vergleichsseite auf den Baufinanzieer Dr. Klein verwiesen, der dort auch gelistet ist. Aber dies ist im Augenblick eher nebensächlich. ;-)
    Ich lese ... lese ... lese und aber habe immer mehr das Gefühl verwirrter zu werden. Liegt vermutlich daran, dass ich es auch bin. :-)
    Was meine ich in den letzten Minuten danke der Informationsflut über die Suchfunktion gelernt zu haben? Die Nutzung der EHZ für die Ansparung eines BSV ist ungünstig(er), weil die Guthabenzinsen niedriger sind als die des Kredites. Korrekt? Ferner soll es von Vorteil sein (Zinseszins-Effekt), die EHZ zur Tilgung einzusetzen. Auch noch korrekt? Dann war noch etwas zu lesen von der "unsicheren" Zuteilung von BSV. Was daran nun genau unsicher ist, erschließt sich mir nicht. Vielleicht kann ich aber auch nicht (mehr) das gelesene Wissen transferieren.
    Falls meine Aussagen nun stimmen, wäre mir der (Zins)Nachteil einer Finanzierung mit BSV plausibel. Aber wie kann man das dann besser machen? Dazu habe ich in keinem der gelesenen Beitrag etwas finden können. Einer schwört auf ein Annuitätendarlehen der andere auf eine Fond-gestützte Finanzierung.
    Was ich dem nur entnehmen kann ist, dass es letztlich auf die Risikobereitschaft des Kreditnehmers ankommt (Aktienmärkte bei Fonds oder Zinsrisiko bei "Zinsfestschreibung kleiner Kreditgesamtlaufzeit"). Ich persönlich möchte bei der Baufinanzierung das geringste Risiko eingehen und sicherstellen, dass ich nicht durch spekulativen Anlagen mein Haus verliere. Was würde nämlich passieren bei fallenden Kursen (ständige Terrorangst) oder bei steigendem Zinssatz im falle einer Anschlussfinanzierung. Trotz monatlicher Belastung sollte am Ende des Monats genug Geld verbleiben um etwas zur Seite zu schaffen. Man möchte sich ja sicherlich auch noch das ein oder andere anschaffen. Die EHZ kann zwar als Reserve dienen, ist aber nach 8 Jahren weg. Was also machen, wenn ich für eine normales Annuitätendarlehen die Belastung so hoch wähle, dass nach 8 Jahren nichts mehr für Rücklagen übrig bleibt?
    Es muss doch einer hier lesenden Fachfrau/einem hier lesenden Fachmann möglich sein, mit diesen Angaben (siehe auch Eingangsposting) eine Aussage/Empfehlung zu einer optimalen Finanzierung zu treffen. Zumindest eine Grobe Richtung wäre nicht schlecht. ;-)
    Letztlich ist es doch bei allen Finanzierungsmodellen so: Jeder ... ob Bank, Versicherung, Bausparkasse ... will soviel wie möglich an einem verdienen. "Bluten" muss ich als Kreditnehmer bei jedem. Nur bei wem tut es am wenigsten weh?
    Ich entlasse mich nun in den Feierabend. An dieser Stelle möchte ich mich wieder bei allen schreibenden und (mit)lesenden Usern bedanken!

  35. ... Nachtrag

    Nachdem ich nun weitere Beiträge gelesen habe, könnte ein Kombi-Darlehen mit BSV (das durch die EHZ angespart wird) dann sich zum Positiven wenden, wenn man zusätzlich in diesen Darlehen zahlt/spart um somit schnell die Zuteilung zu bekommen, die dann wiederrum das "normale" Darlehen minimiert.
    Uiii, war das ein Satz. ;-) Habe ich damit eine richtige Aussage getroffen und wäre dies ein Rat der hier lesenden Experten? Oder befinde ich mich wieder in einer Sackgasse?

    Name:

    • Jan B.
  36. Zuteilung BSV

    Hallo Jan,
    ich habe mir vor einiger Zeit mal die Mühe gemacht, das ganze(!) Kleingedruckte eines BSV (Heimstatt) durchzulesen und herausgefunden (vereinfacht): die Zuteilung erfolgt, wenn eine bestimmte Bewertungszahl erreicht ist (errechnet sich aus dem angesparten Geld UND der Zeitdauer) UND weiteren Faktoren (die Verträge mit gleicher Bewertungszahl werden nacheinander "bedient"...). Genau anschauen, was bei Sonderzahlungen passiert! Deshalb kann die Bausparkasse keinen verbindlichen Zuteilungstermin nennen.
    Sie haben richtig erkannt, dass Sie jetzt von der Informationswut erschlagen sind.
    Es gibt nun folgende Möglichkeiten:

    • dem Gefühl und/oder einem "netten" Berater vertrauen und abschließen (natürlich nicht zu empfehlen)
    • in der knappen Zeit einen unabhängigen und möglichst objektiven Berater finden (schwierig, da Sie ja auch noch Angebote einholen müssen)
    • noch etwas warten und die Zeit nutzen, um weiter anzusparen und die Informationen zu verdauen. Das braucht Zeit, aber eine falsche Entscheidung wird man langen bereuen. Wie hier schon oft gesagt: Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen.

    Noch einmal der Tipp: Rechenprogramme bei Dr. Klein (Kreditrechner, Zinswaage...) benutzen!
    Sie als EDV-Mann kennen sich mit Excel und Diagrammen aus. Man kann sich selber den Verlauf der Finanzierung ausrechen, grafisch darstellen und z.B. Sonderzahlungen berücksichtigen.
    Bei der Stiftung Warentest (Internet) gibt es zwei Excel-Programme (Darlehen mit vorgegebener Restschuld, Wahl der Zinsbindung).

    Name:

    • Ulf Saß
  37. Fragenkatalog für das Beratungsgespräch

    Guten Morgen,
    danke für die verständliche Schilderung des Mechanismus für die Zuteilung. Obwohl wir einen Bausparvertrag (wegen AG-VWL) besitzen, war uns das gesamte Prozedere nicht bekannt. Wir wußten zwar von einer Bewertungszahl und das man eine Anspardauer hat, aber wie nun daraus die Bewertungszahl errechnet wird, werden wir konkret beim Berater hinterfrage (und möglichst schriftlich bestätigen lassen ;-)).
    Wie schon eingangs geschrieben, haben wir bereits einen BSV (bei der Schwäbisch Hall). Der ist zwar klein (15.000 Euro) ... aber vielleicht hat man bei der SH damit ja eine günstigere Verhandlungsposition für ein Bauspar-Finanzierung, da man ja evtl. schon Bewertungszahlen mit einfließen lassen kann? Am Montag haben wir jedenfalls mit einem SH-Berater einen Termin vereinbart und können deren Angebot mit in das Beratungsgespräch am darauffolgenden Tag mit zur Verbraucherzentrale mitnehmen.
    Morgen kommt dann auch noch einmal der Berater von der Debeka. Der soll uns dann das Angebot auch ganz genau aufschlüsseln. Im Augenblick habe ich mir folgende Frageliste aufgestellt. Vielleicht hat jemand dazu noch Ergänzungen?

    • Wie setzt sich das Kombidarlehen genau zusammen?
    • Erläuterung der einzelnen Darlehnsarten mit ihren Vor- und Nachteilen sowie Kosten.
    • Welche Abhängigkeiten besteht unter den einzelen Darlehen? (Tilgung durch BSV, KLV ...)
    • Wie sind die Laufzeiten der einzelnen Darlehen und der Tilgungsverlauf? (möglichst vollständigen Zins- und Tilgungsplan verlangen)
    • Welche Kosten stecken in den einzelen Darlehen bzw. in der Gesamtsumme (Darlehenskontoführungsgebühren, BSV-Abschlußgebühren)?
    • Wie hoch sind die Gesamtkosten für den gesamten Zeitraum?
    • Welcher Guthabenzins wird für die Ansparzeit (Ansparung durch EHZ) angesetzt?
    • Möglichkeiten die EHZ direkt zur Tilgung eines Darlehens zu verwenden? (Stichwort: Kreditzins)
    • Berechnungsgrundlage/Voraussetzungen für die Zuteilung?
    • Wie wirken sich Sonderzahlungen auf Bewertungszahl/Zuteilung aus?
    • Wurde für die Berechnung Überschussbeteiligungen/-zinsen berücksichtigt oder die garantierten Zahlungen?
    • Deckt die eingerechnete KLV die Kreditsumme im Todesfall komplett ab? Sind beide Ehepartner gleich abgesichert?
    • Möglichkeit und Auswirkung der Einbindung einer verbundenen RLV mit fallender Kreditsumme prüfen.
    • Sollte sich ein Berater querstellen, dann auf seine gesetzliche Aufklärungspflicht hinweisen!
    • Sondertilgungen wie oft möglich, in welchen Höhen und mit welcher Auswirkung auf das Darlehen? (Zeitpunkt der Tilgungsverrechnung)

    Kann man mit diesen Fragen die "Vernebelungstaktik" der Bausparkassen-Berater stören oder sogar verhinder? Welche Fragen sollten noch unbedingt gestellt werden?
    Leider steht uns nur ein begrenzter Zeitraum zur Ermittlung des Finanzierungskonzeptes zur Verfügung. Wenn ich mich aber in unserem Umfeld umhöre (Kollegen, Freunde und Verwandte die kürzlich gebaut haben), sind wir bereits jetzt besser informiert als einer der Vorgenannten. Das hat zwar noch nichts zu heissen, aber gibt einem doch ein gutes Gefühlt. ;-)
    Einen Vertrag würden wir eh nicht "mal eben" unterschreiben. Unser zukünftiger Kreditvertrag wird eh durch eine unabhängige Prüfstelle geprüft werden. Auch hier sind mir die paar Euros das wert. Dann kann ich bestimmt auch besser schlafen. Wenn ich schon bei der Zinsbindung das Risiko verringern will ... dann erst recht beim späteren Vertrag. Sonst hole ich mir nachher noch ein Kuckucks-Ei durch die Hintertür in das Haus. *ne ne*
    Mal wieder einen Dank an ALLE!

    Name:

    • Jan B.
  38. Gegenmodell

    Hallo Jan,
    Der von uns eingeschlagene Weg sieht anders aus, daher hier als Anregung:

    • keine BSV, wegen für mich intransparenten Bedingungen/Kosten
    • keine KLV, wg. unsicherer Ablaufleistung (Warum soll denn überhaupt Risikoabsicherung und Kapitalbildung in einem Produkt gekoppelt sein?!)
    • stattdessen LVA als Risikoleben
    • Finanzierung über reines Annuitätendarlehen
    • wegen "Sicherheitsbedarf" lange Zinsbindung (allerdings natürlich nicht bis zum Ende der Abzahlphase)
    • zur Flexibilität zusätzliche Sondertilgungsmöglichkeit vereinbart
    • EHZ nicht kapitalisiert, da zu teuer

    Ich will damit nicht sagen, dass unser Weg der allein seligmachende ist. Eine Grundvoraussetzung war für mich aber auch, dass ich das Angebot verstehe, ohne auf diesem Gebiet einen Doktortitel erwerben zu müssen. Damit scheiden dann viele komplexe Finanzprodukte von vorneherein aus. Prinzipielle Nachteile unseres Konzeptes:
    a) Zinssatz der Anschlussfinanzierung unsicher
    b) keine Chance, von einem Börsenboom zu profitieren
    Punkt a) lässt sich relativieren, indem man versucht, soviel wie möglich zu tilgen. Aber klar: im schlimmsten Fall kann man wegen drastisch höherer Zinsen die Anschlussfinanzierung nicht stemmen. Dann hat man sich übernommen und muss verkaufen. Wenn allerdings die Zinsen drastisch steigen, tun das i.d.R. die Löhne auch.
    Punkt b) nehme ich in Kauf, weil ich damit bei der Hausfinanzierung auch das Risiko vermeide, von einer Börsenflaute zu profitieren ;-)
    Risiko bei jeder Finanzierung ist ohnehin drohende Arbeitslosigkeit. Und die droht (von Ausnahmen abgesehen) heute jedem - zumindest auf einer Perspektive von rund 20 Jahren. Das heisst, dass man ohnehin darauf gefasst sein muss, dass die Finanzierung platzt. Da hilft dann auch kein Konstantdarlehen...Wenn man das 100% ausschliessen will, dann kann man keine Kredit aufnehmen. Als Mieter passiert einem das nicht.
    Laienmeinung
    Grüße

  39. Hallo Oliver,. danke auch Dir für Deine ...

    Hallo Oliver,
    danke auch Dir für Deine Meinung. Sicherlich gibt es viele Weg nur den eigenen Königsweg zu finden ist nicht einfach. Ich denke, es kommt bei jedem erst einmal darauf an, wie hoch die Risikobereitschaft ist. Je nachdem kommen mehrere Wege in Betracht. Ich versuche das mal mit meiner "Laienmeinung" darzulegen:
    1) Finanzierung mit Kopplung an nationale/internationale Finanzmärkte z.B. Fond-gebundene Finanzierung. => Hohes Risiko, da Schwankungen "extremer" als bei Zinsänderungen ausschlagen können (positiv als auch negativ). Schwer zu kalkulieren.
    2) Finanzierung mit einem möglichst niedrigen Zinssatz über ein klassisches Annuitätendarlehen. => Mittleres Risiko, da nicht sicher ist, welcher Zinssatz für eine Anschlußfinanzierung anstehen wird.
    3) Finanzierung über Konstant-Darlehen über die Gesamtlaufzeit der Tilgung. => Geringes Risiko, da feste Raten über den gesamten Zeitraum der Tilgung (Restschuld 0 Euro)
    Ansatz 1) kommt für mich überhaupt nicht in Frage. Spekulative Anlagen/Finanzierungen kann man vielleicht mit Geld machen, auf das man im Extremfall verzichten kann. Aber für eine Hausfinanzierung mit Laufzeiten von > 20 Jahren kommt für mich soetwas nicht in Frage.
    Ansatz 2) könnte in Betracht kommen, wenn es eine Möglichkeit gäbe, das Zinsrisiko für die Anschlußfinanzierung abzuschwächen. Ich will nicht gezwungen sein, die nächsten 20 Jahre jeden Cent in die Tilgung zu stecken, um dieses Risiko abzufangen. Ich möchte auch noch leben (Auto, Urlaub, diverse Anschaffungen).
    Ansatz 3) bietet mir die Sicherheit die ich mir wünsche. Ich habe feste Raten mit denen ich meinen Haushalt kalkulieren kann. Und das über die gesamte Laufzeit. Ich brauche mir keine Gedanken über Zinsmärkte u.ä. machen oder gar diese beobachten. Habe ich irgendwann mehr in der Haushaltskasse oder komme sonstwie zu Geld, kann ich jederzeit in (fast) beliebiger Höhe Sondertilgungen leisten und somit meine Laufzeit reduzieren.
    So sehe ich das im Augenblick, nachdem ich nun fast 1 Wochen täglich mehrere Stunden hier recherchiert und Angebote vergliechen habe. Natürlich ist es im Leben so, das durch die Absicherung von Risiken höhere Kosten entstehen. Das ist in jedem Bereich so ... kommt aber sicherlich bei Banken/Versicherung etc. am ehesten zum Vorschein. Mein optimales Finanzkonzept scheint sich in die Richtung zu bewegen "Maximale Sicherheit zu minimalen Kosten". Wenn mir dies mit einem Annuitätendarlehen finanziert werden kann ... GERNE HER DAMIT. ;-) Ansonsten bleibt mir die klassische Variante über eine Bausparkasse. Bei letzterem stehe ich dann vor der Wahl des kleineren Übels ... zumindest mit den geringsten Gesamtkosten und dem besten Preis-/Leistungsverhältnis. Um dies zu optimieren gibt es ja inzwischen einige Ansätze, die ich in meinem Fragenkatalog mit aufgeführt haben (EHZ zur Tilgung verwenden, KLV durch RLV austauschen ...).
    Dies ist meine aktuelle Sichtweise. Das kann sich natürlich nächste Woche Dienstag wieder geändert haben ... dann wenn wir bei der Verbraucherzentrale gewesen sind. :-) Ich bleib am Ball und werde berichten.

    Name:

    • Jan B.
  40. "Maximale Sicherheit zu minimalen Kosten"...

    "Maximale Sicherheit zu minimalen Kosten"...
    ...gibt´s halt nicht. Mit keinem Modell. Sicherheit kostet Geld. Banken können schliesslich auch rechnen ;-)
    Vergleicht man jetzt Deine Modelle 2 und 3, dann muss einem klar sein, dass man mit 3 im Mittel (!) teurer fährt als mit 2. Dafür hat man weniger Risiko. Das muss man individuell abwägen und entscheiden. Es gibt keinen Königsweg!
    Aber noch zwei Anmerkungen:

    • Deine Modelle sind nur dann miteinander vergleichbar, wenn sie auf gleichen monatlichen Belastungen basieren! Wenn Du "nur" 760 Euro bezahlen kannst, dann nützt Dir es nichts, die Konditionen eines Konstantdarlehens mit 960 Euro Belastung anzuschauen.
    • Um ein Gefühl für das Risiko einer Anschlussfinanzierung zu entwickeln, ist es hilfreich, einfach mal verschiedene Zinssätze anzunehmen und sich auszurechnen, wie die Anschlussfinanzierung dann aussehen könnte. 8% statt 4% klingt erstmal dramatisch, man muss sich aber überlegen, wie weh einem das in 10 oder 15 Jahren wirklich tun wird oder ob man das nicht dann über eine Reduzierung der Tilgung (bei Erhöhung der Laufzeit) wieder abfangen kann. Einfach mal verschiedene Szenarien durchrechnen.

    Grüße

  41. Nachtrag zum Thema Sicherheit

    Auf eines wollte ich noch eingehen: Sicherlich gibt es bei der aktuellen wirtschaftlichen Lage keine Arbeitsplatzgarantie. Ich sehe das aber etwas optimistischer, da ich bei einer Firma mit gewissen Sicherheiten beschäftigt bin.
    Wir bzw. mein AG ist ein wirtschaftlich-orientiertes Unternehmen, das allerdings aus mehreren Gesellschaftern, die aus dem öffentlichen Bereich stammen, besteht. Diese Gesellschafter haben einen Teilbereich ihrer Behörde ausgelagert um diesen untereinander nutzen zu können (Bündelung von Resourcen). Für den Fall der Fälle (Unternehmen geht hops) gibt es bereits Pläne in den Schubläden. Wir würden wieder zurück zu unseren Wurzeln ... in den öffentlichen Bereich zurückkehren. Ein Geschäftsbereich wurde beispielsweise vor 2 Jahren geschlossen, weil die Gesellschafter sich nicht auf einen Nenner einigen konnten. Dann haben die sich anschließend unsere Leute gegenseitig abgeworben. Von jedem Gesellschafter gabs ein Arbeitsangebot und man konnte sich die neue Wirkungsstätte aussuchen. ;-)
    Okay, das spiegelt nicht das wirkliche Leben wieder, aber für mich ist dies der optimale Arbeitsplatz. Ich habe hier eine recht hohe Arbeitsplatzgarantie und dennoch ein überdurchschnittliches Einkommen (im Verhältnis zum Öffentlichen Dienst). Dank der jährlichen Personalgespräche, in denen u.a. auch Gehaltserhöhungen vereinbart werden, kann ich mit hoher Wahrscheinlichkeit von eine guten Perspektive ausgehen. Zumindest kann ich mich die letzten 3 Jahre nicht beschweren. Ausserdem komme ich in den Genuss gewisser Vergünstigungen, da z.B. bei Versicherung etc. ich als Angestellter des öffentlichen Dienstes zähle und somit Rabatt bekomme. Vielleicht auch bei der Baufinanzierung? *KopfKratz*
    Würde ich meinen Arbeitplatz als unsicher einstufen, hätte ich über eine Baufinanzierung garnicht erst nachgedacht. Das wäre mir heutzutage zu risikoreich. Dann würde ich eher schön weitersparen und mir im Alter von dem Ersparten eine Eigentumswohnung kaufen und meinen Lebensabend im Süden verbringen ... oder beides ;-)
    Garantien gibt es im Leben hat nicht. Man kann aber das Risiko abschwächen.

    Name:

    • Jan B.
  42. Vergleichbarkeit von Angeboten

    Klar hast Du Recht, muss man die Angebote so vorliegen haben, dass man irgendwo einen gleichen Nenner hat z.B. über die gleiche Laufzeit oder die gleiche Rate.
    Nichts anderes habe ich versucht. Aber ich kann es nunmal nicht ändern, wenn man mir (trotz meiner Vorgabe der montlichen Belastung) Angebote mit höheren Raten vorlegt (Interhyp). Auch nach mehrmaliger Nachfrage konnten mir keine vergleichbaren Angebote gemacht werden. Ich vermute hier eher eine Taktik der Bank/ des Vermittlers!
    Mit meiner Aussage "Maximale Sicherheit bei minimalen Kosten" meinte ich folgendes. Maximale Sicherheit ist für mich die Gewissheit einer konstanten Rate über einen festen Zeitraum (der ggf. durch zusätzliche Tilgungen reduziert werden kann). Die Anbieter (ob Bank/Bausparkasse oder sonstwer) die mir das bieten können, muss ich vergleichen. Der mit dem besten Angebot bieten mir also zu den minimalsten Kosten meine gewünschte Sicherheit. Irgendwie kommt mir das bekannt vor ... gabs nicht mal in der Schule die Frage nach Minimal- und Maximalprinzip? Ich möchte halt ein definiertes Ziel mit möglichst geringen Kosten erreichen. Das dabei nicht das günstigste Finanzierungskonzept herauskommt ist mir bewußt. Aber das war nie das Ziel.

    Name:

    • Jan B.
  43. Falsch..............kleiner aber feiner Unterschied u Probleme der Infoflut

    Nicht etweder gleiche Laufzeit o d e r gleiche Rate. Sondern und.
    Oder besser wie schon genannt: Gesamtkosten.
    Die von der Verbraucherzentrale werden sich putzen, wenn zeitlich auch nur einigermaßen der Thread hier erzählt werden soll. Erstens ist der Berater dann womöglich ballaballa, oder er verweist auf einen nur begrenzt geplanten Zeitraum für die Beratung. Die ganzen Angebote bzw. Infos kann der nach meiner Meinung in einem Termin nicht verarbeiten.Eher vermute ich, daß er einen eigenen Vorschlag macht.
    Auch das Debeka Gespräch wär interessant. Was ist, wenn der dann einfach ein paar andere Berechnungen aufstellt, bzw. einen neuen Vorschlag macht? Steht man dann schon wieder auf dem Schlauch. Oder kann man an Ort und Stelle dagegenhalten?
    Und immer daran denken. Bei den Anbietern sitzt gegenüber erst mal ein Verkäufer, der erst in zweiter Linie Berater ist.
    In dieser Phase der Finanzierung droht jetzt ein anderes Problem. Man kann die Informationen nicht verarbeiten. Das merke ich z. B. an der Diskussion über die Zuteilung von Bausparverträgen.
    Bausparkassen dürfen keinen exakten Zuteilungszeitpunkt nennen. Nur einen Unverbindlichen.
    Oder die Vermutung, man könne Angebote über die Ratenhöhe vergleichen.
    Man kann sich Farben, Pinsel, Leinwand und Rahmen beschaffen. Aus dem Ganzen dann aber ein schönes Bild zu machen, wird vom Talent, hartnäckigem Üben und dem Können abhängen.
    Aber ein Bild wird´s allemal. Wenn es dann nix gescheites wird (wer kann das schon beurteilen), hat es wenigstens nicht viel gekostet. Womöglich waren dann die Dübel und Haken zum Aufhängen teurer ;-)

  44. Beitrag gelöscht?

    Hallo,
    mein letzter Beitrag wurde wohl von jemanden gelöscht. Hatte doch nur von unserem heutigen Gespräch mit der Debeka geschrieben. War das nicht i.O?
    Gruß Jan

    Name:

    • Jan B.
  45. Habe ich mich vielleiht doch geirrt mit der Debeka-Sicherheit?

    Kann auch sein, das ich selber Schuld bin mit dem Beitrag. Habe vermutlich die Vorschau aktiviert gehabt und dort den Beitrag nicht endgültig abgeschickt. Schade, da es eine recht detailierte Gesprächsnotiz war.
    Naja, dann halt nur in Kürze. Wir hatten heute erneut ein Gespräch mit der Debeka gehat. Das war notwendigt u.a. weil sich einiges am Bauvorhaben geändert hat. Sprich: Der benötigte Kapitalbedarf hat sich erhöht. Daher haben wir heute auch ein neues Angebot bekommen das sich etwas vom alten unterscheidet. Nun ist sogar ein dritter BSV reingerechnet. ;-) Ausserdem wurden Anfang August die Zinsen angepaßt (erhöht). Jedenfalls haben wir nun einen vierten Baustein in der Finanzierung bekommen "Debeka Konstant 28". Die montliche Belastung steigt jetzt von 758,00 Euro auf 789,00 Euro.
    Als ich vorhin meinen Beitrag schrieb (der ja nun nicht hier ist) dachte ich "Nagut ... das muss man so hinnehmen. Ich will ja die Sicherheit". Nun habe ich nochmal die Gesprächsnotiz angesehen und das hier gelesen in Erinnerung gerufen. Inzwischen denke ich, es gibt tatsächliche eine bessere Möglichkeit unser Vorhaben zu finanzieren. Dabei bräuchte man nicht einmal auf die von der Debeka (oder einer anderen Bausparkasse) gebotene Sicherheit verzichten. Ich bin mir aber nicht sicher (da noch mit niemanden darüber gesprochen) ob das so realisierbar ist. Daher gerne Eure Meinung dazu.
    Ich stelle mir nun folgenden Finanzierungskonzept vor: Es ist ja nun so, das auch die Debeka keine 100%ige konstante Rate für die gesamte Laufzeit zusichern kann, da ein Teil der Finanzierung aus einem Hypothekendarlehen mit 20 Jahren Zinsbindung besteht. Diese Hypothek soll durch eine KLV nach Ablauf von 32 Jahren getilgt werden. Daher wird also nach 20 Jahren auf die Hypothek kein Cent getilgt sein, und müßte in voller Höhe neu finanziert werden. Optional könnte man die KLV mit dem Wert, den die KLV nach 20 Jahren hat, tilgen. Aber es verbleibt auch bei der Debeka immer noch eine Restschuld.
    +++ Diesen Punkt habe ich bisher ausgeblendet oder wollte ihn nicht sehen ... Warum? Keine Ahnung +++
    In diesem Fall sehe ich ein (so ist ja die allgemeine Meinung ... richtig Alfred?), das ein ganz normales Annuitätendarlehen mehr Sinn macht. Schließlich habe ich dort eine sofortige (monatliche) Tilgungsverrechnung. Ausserdem habe ich eine garantierte Verzinsung hin Höhe des Kreditzins. Der Überschusszins einer KLV ist dagegen unsicher (wobei die Debeka schon recht gute Verzinsungen hat!). Ich kann es aber drehen und wenden wie ich will. Mit einem Annuitätendarlehen habe ich nach 20 Jahren eine geringere Restschuld. Ist nun bei mir der Euro, wenn auch in Cent-Stücken, gefallen?
    Ausserdem haben wir doch einen Bausparvertrag bereits bei der Schwäbisch Hall am Laufen. Dieser ist aber noch nicht zugeteilt aber zu über 25% angespart. Die Bausparsumme beträgt 15.000 Euro. Die Bewertungszahl ist 8.455 (Stand 31.12.2004). Allerdings habt dieser BSV einen ungünstigen Darlehenszins von 4,75%. Was sollten wir mit diesem Vertrag machen? Auszahlung für das Eigenkapital oder kann man ggf. diesen Vertrag zur Absicherung der Restschuld des Annuitätendarlehens einfach weiterlaufen lassen. Damit könnte man zumindest einem Zinswucher in 20 Jahren vorbeugen. Aber die Bausparsumme würde nämlich nicht für die Restschuld reichen. Kann man die dann im Fall der Neufinanzierung erhöhen oder stellen sich Bausparkassen dann an? Was sollten wir Eurer Meinung nach mit dem Vertrag machen?
    Unabhängig davon denke ich nun über folgende Lösung nach. Wegen der Sicherheit würde ich gerne nachwievor bei der Debeka (oder sonst wem) einen Teil (ca. 50%) des Darlehens durch Konstant-Darlehen finanzieren. Damit hätte ich über die gesamte Laufzeit feste Raten und nach Ablauf keine Restschuld. Hierfür ziehe ich das "Eigenheim-Konstant-Darlehen" und das "Vorauszahlungsdarlehen" (mit Ansparung durch EHZ) in Betracht. Diese Darlehen geben mir die notwendige und gewünschte Sicherheit über 26 Jahre (Vorausdarlehen) und 32 Jahre (Konstantdarlehen).
    Die verbleibende Summe würden wir dann mit einem normalen Annuitätendarlehen finanzieren mit einer Zinsfestschreibung von 20 Jahren. Da ja dann nicht mal 60% beleiht werden müßte, könnten wir doch die günstigen Zinsen in Anspruch nehmen? Durch die monatliche Tilgung würde sich die Restschuld ständig verringern und nach 20 Jahren geringer sein als bei der Debeka. Das Darlehen sollte Sondertilgungen zulassen, da hier vermutlich die höhere Verzinsung (Kreditzins) zu erwarten ist.
    Somit hätten wir ggf. eine Finanzierung mit 2 oder 3 (bei Verwendung des SH-Bausparvertrages) Finanzierern. Ich frage mich nur, ob das die Finanzierer so machen? Alle wollen ja am liebsten an erster Position im Grundbuch wegen der Grundschuld stehen. Oder sind hier keine Probleme zu erwarten? Ich denke, in der Praxis würde der Finanzierer mit der höhsten Summe an erster Stelle und der mit der kleinsten an letzter Stelle eingetragen werden. Wie sieht das in der Praxis aus?
    Zusatzfrage zur Absicherung: Ich lass hier schon oft, das Kredite durch eine verbundene Risiko-LVA mit fallender Kreditsumme abgesichert werden sollten. Es gibt doch auch noch eine Restschuldversicherung. Ist die nicht auch denkbar zur Absicherung. Wie sind die Erfahrungen?
    Da ich inzwischen einige Denkfehler einsehe, muss ich mich mal bei allen für die Geduld (die Ihr mit mir habt) bedanken. Manchmal brauche ich halt etwas länger. ;-)
    Gruß Jan

    Name:

    • Jan B.
  46. Noch 'ne Möglichkeit...

    Hallo Jan,
    es gibt noch eine Möglichkeit, die Sie nicht aus den Augen lassen sollten: anzuerkennen, dass das Ganze (z.Z. noch?) zu
    teuer für Sie wird.
    Denken Sie daran, dass Sie eigentlich wenig Eigenkapital haben (real 30.000 EUR?). Die Banken lassen sich nicht austricksen. Sie lassen sich das höhere Risiko (Beleihungswert) bezahlen.
    Und bedenken Sie auch, dass auch noch Geld für die laufenden Kosten (Energie, Wasser, Entsorgung, Versicherung, Steuern, Rücklagen) übrig sein muss. Bleibt Ihnen dann noch genug, um "angenehm" zu leben?
    Mit besten Wünschen.
    Halten Sie uns auf dem Laufenden!

    Name:

    • Ulf Saß
  47. Und welche Möglichkeit wäre das?

    Hallo Ulf,
    sagst Du mir auch noch, welche Möglichkeit das ist? ;-) Auf dem Laufenden halte ich euch selbstverständlich.
    Gestern waren wir übrigens bei einer Musterhaus-Besichtigung von dem Debeka-Mitarbeiter der mit uns die mögliche Finanzierung besprochen hatte. Dabei habe ich es mir nicht nehmen lassen, nochmal einige Punkte anzusprechen. Folgendes hat sich ergeben.
    Die Debeka ist auch als zweitrangiger Gläubiger bereit ein Darlehen zu vergeben. Allerdings würde das teuerer werden, weil die günstigen Darlehensbausteine dann wegfallen würden. Dann haben wir nochmal das mit der KLV besprochen. In meinen Augen (und in Euren auch) scheint dies eine ungünstige Finanzierungsmethode zu sein. Das habe ich ihm auch erzählt und begründet. Dabei habe ich nun erfahren, das die Debeka im Gegensatz zu anderen KLV-Anbietern, die Überschüsse jährlich gutschreibt und das auf das KLV-Konto. Somit werden Überschüsse auch mit verzinst. Man kann jederzeit das eingezahlte Geld zzgl. der garantierten Verzinsung zzgl. der bereits ausgezahlten Überschüsse zwecks Tilgung auszahlen. Bei der Berechnung der Tilgung des Darlehens rechnet die Debeka nur mit den garantierten Werten. Im Besten Fall hat man also die Möglichkeit eher das Darlehen zu tilgen (wenn die Überschüsse gut sind) um die Laufzeit zu kürzen, oder am Ende der errechneten Laufzeit bleiben die Überschüsse als Restguthaben erhalten. Auch wenns eine KLV-Finanzierung ist ... klingt das für mich schon ziemlich fair.
    Jedenfalls sprach ich davon, mir zu überlegen einen Teil als Annuitätendarlehen aufzunehmen. Daraufhin haben wir eine Gegenüberstellung beider Modelle vorgenommen unter der Annahme des eines vergleichbaren Zinssatzen für ein Annutitätendarlehen (Beleihungsgrenze knapp bis 80% -> da noch Eigenleistung anfallen). Angenommen wurde auch, dass nach Zinsfestschreibugn der aktuelle Zinsatz bei 8% liegt. Dies sein wohl ein Wert, der lt. FINANZtest für die Nachfinanzierung von Restschulden angesetzt werden sollte. Bei diesem Modell wären wir mit einem Anuitätendarlehen und einer monatlichen Belastung von 858,- nach 25 Jahren schuldenfrei. Fand ich erstmal gut, da hier die Laufzeit kürzer ist. Okay, dafür ist natürlich auch der Abtrag höher.
    Dann sagte er, wenn es uns um die Laufzeit ginge, könnte er unser Modell auch auf eine kürzerer Laufzeit berechnen. Was dann raus gekommen war, fand ich auch nicht schlecht. Die monatliche Rate liegt bei knapp 850 Euro und das gesamte Darlehen wäre nach 23 Jahren getilgt. Dabei würden auch die Zinsen auf die gesamte Laufzeit festgeschrieben (also 23 Jahre) um somit nicht nachfinanzieren zu müssen. Eines der Darlehen sei (der BSV mit 41.000 mit EHZ) wäre sogar nach 19 Jahren abbezahlt.
    Fand ich schon positiv, das mit monatlich 60 Euro mehr, ich bei der Debeka die Laufzeit um fast 10 Jahre verringern kann. Wir bekommen nun nochmal ein neues Angebot unter Berücksichtigung der kürzeren Laufzeit. Dabei soll die Zinsfestschreibung wieder auf 20 Jahre reduziert werden (der %-Satz wird dann nochmal günstiger) und das EHZ-Darlehen auf 23 Jahre ausgelegt werden. Das dürfte nochmal die monatliche Belastung etwas reduzieren.
    Und heute Abend kommt die Schwäbisch Hall. Mal gucken was die uns so zu erzählen haben. Morgen gehts dann mit den Unterlagen zur Verbraucherzentrale. Ich werde weiter berichten.

    Name:

    • Jan B.
  48. Einfache Rechnung

    Hallo Jan,
    mal ganz zum Anfang:
    Sie haben rund 2100 EUR monatlich (Kindergeld lassen wir mal weg), verbrauchen davon 1050 EUR, müssen monatlich wenn alles klappt 850 EUR für den Kredit bezahlen, bleiben 200 EUR für Nebenkosten. Und alles wird teurer, als man denkt...
    Deshalb habe ich den ersten Satz geschrieben.

    Name:

    • Ulf Saß
  49. Das sollte schon klappen...

    Hallo Ulf,
    Du hast natürlich recht, dass man damit keine riesen Sprünge mehr machen kann. Aber ganz so hoch sind die tatsächlichen Ausgaben nicht. Ich stimme Dir aber zu, dass man Anfangs mit solchen Pauschalen arbeiten sollte. Wenn man allerdings konkret in die Finanzierung geht, sollte man nicht mit geschätzen sondern mit tatsächlichen Ausgaben rechnen.
    Wir kennen unsere (Neben-)Kosten ganz genau und haben nochmal etwas drauf gehauen, weil auch die Nebenkosten bei einem größeren Haus mitsteigen. Wir wohnen im Augenblick aber auch schon in einem Haus und können es daher gut abschätzen was da auf uns zukommt. Mit allen Kosten müssen wir im Monat 350 Euro zurücklegen um alles bezahlen zu können (auch die jährlichen Kosten wie Steueern, Versicherung, Auto, Wohngebäude usw.). Wenn ich dann noch 850 Euro Abtrag (würde ja eher weniger werden) berücksichtigt würden, würden noch 900 Euro zzgl. Kindergeld verbleiben.
    Diese Summe stünde dann für Leben (Nahrung, Kleidung..), Benzin und Hobby zur Verfügung. Davon wird mehr als 200 Euro übrig bleiben und dabei leben wir nicht von der Hand in Mund. Daher sehe ich das mit 850 Euro noch gelassen. Mehr soll es aber auch nicht sein. Ausserdem bleibt noch das 13 Gehalt für größere Anschaffungen oder Urlaub. Ich denke, das man dann nach 3-4 Jahren dank der regelmäßigen Gehalterhöhungen sich bei einem guten Niveau eingependelt hat.
    Meiner Meinung nach muss man, wenn man bauen will, irgendwo Abstriche machen. Schließlich ist das keine Anschaffung wie ein Möbelstück oder ein Auto. Dafür sollte man bereit sein, zumindest die ersten 2, 3 oder 4 Jahre sich in Bescheidenheit zu üben. Mit Disziplin wird das schon funktionieren. ;-)
    Das es teurer wird haben wir schon berücksichtigt. Wir haben in unserem Finanzbedarf schon 10.000 Euro eingeplant, für die es keine bekannten Kosten gibt. Dabei haben wir schon Versicherungen, Hausanschlüsse, Pflasterung, Garten usw. eingeplant. Auch Eigenleistungen sind nicht berücksichtig. Wenn wir also malern oder selbst Bodenbeläge verlegen sollten, bleibt entsteht eine zusätzliche Reserve. Wenn nach dem Hausbau noch etwas übrig bleibt, fließt das wieder zurück in Form einer Sondertilgung. Das ist uns so sicherer, weil wir schon von vielen Seiten Warnungen gehört haben. Aber die, die uns gewarnt haben, finden unseren Finanzbedarf schon etwas übertrieben. Für uns also genau richtig. :-))

    Name:

    • Jan B.
  50. Nun bin ich nach all dem doch neugierig...

    ... wie es bei der Verbraucherzentrale und der Bausparkasse war.

    Name:

    • Ulf Saß
  51. da schließ ich mich doch voll an

    ;-))

  52. Dann will ich Eure Neugierde stillen ...

    Hallo,
    vorweg ... ich hatte schon einmal hier geschrieben doch konnte ich meinen Beitrag nicht speichern "Seite kann nicht angezeigt werden". Ich hatte einen ausführlichen Text geschrieben gehabt, doch diesen nicht zwischengespeichert. Nach dem o.g. Seitenfehler war dann alles weg. :-(( Danach hatte ich keine Lust gehabt, alles nochmal neu zu schreiben. Daher jetzt einen nicht mehr sooo ausführlichen Text. ;-)
    Wir waren also bei dem Berater der Verbraucherzentrale. Doch dieser Termin war für uns der totale Flop. Wir wurden im Anschreiben zur Terminbestätigung von der Verbraucherzentrale aufgefordert, bestimmte Unterlagen zu unserer "Spezial-Beratung" mitzubringen z.B. eingeholte Angebote, Bausparverträge, Unterlagen zu LVA usw. Doch unser "Berater" interessierte das nicht. Auch auf Anfrage hat er unsere eingeholten Angebote nicht einmal angeguckt. Stattdessen hatte er sich mit seinem Zins- und Tilgungsplanrechner (eine Software namens "Baustein" von FINANZtest) beschäftigt. Als Unterlagen hat er uns dann eine Übersicht der Zinsätze von http://www.baugeld-vergleich.de
    Wir haben dann zwischenzeitlich noch ein aktualisiertes Debeka-Angebot bekommen. Nun liegt die monatliche Rate bei etwas 801,00 Euro für 172.000,00 Euro. Wir hatten dann auch vorletzte Woche Donnerstag den Antrag auf Finanzierung bei der Debeka gestellt und letzten Freitag die Finanzierungsbestätigung erhalten. Somit konnten wir noch rechtzeitig die Unterlagen beim Bauamt einreichen. Morgen wissen wir, ob wir das Grundstück bekommen. Diese Woche soll uns dann auch der Vertrag von der Debeka zugeschickt werden. Vorab wurde uns dann von der Zentral mitgeteilt, das nicht genügend Sicherheit für einen Betrag von 7.000 Euro vorliegen würden. Dafür müssen wir nun eine Bankbürgschaft "kaufen" (von der Westdeutsche Immobilien Bank) die uns einmalig 280,00 Euro kosten. Ansonsten sind bisher alle Versprechnungen eingehalten worden. Aber endgültig kann ich das noch nicht sagen, weil der Vertrag noch nicht vorliegt.
    Letzten Freitag habe ich dann noch eine gute Nachricht vom meinem Arbeitgeber bekommen. Dieser gewährt Mitarbeitern ein zinsloses Darlehen in Höhe von 5.000 Euro das mit 50 Euro Raten zurückgezahlt wird. Diesen Betrag werde ich voraussichtlich (sofern diese Reserve nicht benötigt wird) für eine anfängliche Sondertilgung verwenden.
    Fakt bisher: Es konnte uns bisher keine andere Bausparkasse (Schwäbisch Hall) noch Finanzvermittler (Interhyp) das Angebot der Debeka unterbieten. Wir haben nun einen Mischzins von 3,92% (nominal) für eine Zinsbindung von 20 und 23 Jahren. 23 Jahre beträgt die Gesamtlaufzeit des Darlehens mit einer Restschuld von 0 Euro. Das Darlehen mit der KLV haben wir auf 20 Jahre Zinsfest gemacht da uns der Aufschlag für 3 Jahre mehr ungünstig vorkam. Da wir aber in 14 Jahren einen Sparvertrag ausgezahlt bekommen, kann diese Summe dazu verwendet werden, die Laufzeit des KLV-Darlehens auf 20 Jahre zu drücken. Daher ist dies ein kalkulierbares Risiko. ;-)
    Gruß Jan

  53. ...und ihr hattet doch alle recht

    Nabend,
    seit Montag liegt uns nun der Darlehensvertrag der Debeka in schriftlicher Form vor. Nun hatte ich versucht die Versprechungen des Debeka-Beraters (oder doch Verkäufers?) wiederzufinden. Ich habe ca. 3 Stunden im Vertrag gelesen (aber nicht alles ... dafür braucht man nochmal soviel Zeit).
    Was mir als erstes aufgefallen war, war die lapidare Aussage zur Laufzeit "Das Darlehen ist nach ca. 25 Jahren abbezahlt". Diese Aussage fand sich auch nur bei dem Vorauszahlungsdarlehen und dem Konstantdarlehen. Dann lagen auch nicht wie zugesagt ausführliche Sparpläne und Zins- und Tilgungspläne den einzelnen Darlehen bei. Diese habe ich aber dann nach telefonischer Rücksprache zugeschickt bekommen. Dann fand sich dort ein zusätzlicher Kostenfaktor namens "Darlehensgebühr" in Höhe von 1,5% auf das Bauspardarlehen, dass man nach Zuteilung bekommt. Das ist echt der Hammer. Ich hatte den Debeka-Menschen konkret auf Darlehensgebühren angesprochen. Seine Aussage "Ausser der Abschlußgebühr fallen keine weiteren Kosten an.". Das fand ich schon ziemlich frech, da das mal eben so ca. 800 Euro macht die man später nebenbei zusätzlich zahlen soll.
    Aber dann kam noch ein Hammer. Die augenscheinlichen günstigen Zinssätze für das Konstantdarlehen (3,93%) und das Vorauszahlungsdarlehen (3,60%) gelten nur für die Ansparzeit ... also bis zur Zuteilung. Danach kommt das Bauspardarlehen ins Spiel das dann mit frechen 5% verzinst wird. Und als ich dann auch noch feststellen durfte, dass beim Vorauszahlungsdarlehen die monatliche Rate auch noch um 104,00 Euro erhöht wird, ist bei mir der Kragen geplatzt. Da macht es auch nichts mehr, dass ich noch im Kleingedruckten was davon lesen durfte, das die Debeka für mich irgendwann noch eine zusätzliche Risiko-Lebensversicherung abschließen wird.
    Ich habe dann versucht einige Punkte mit der Zentrale in Koblenz zu klären. Auch wollte ich wissen, warum ich bei dem endfälligem LVA-Darlehen nichts von den garantierten KLV-Summen (nach Zinsfestschreibung) lesen konnte. Aussage der Dame am Telefon "Wir garantieren keine Summen". Also genau das Gegenteil was uns der Berater sagte.
    Wir haben also nun einen Vertrag hier liegen, der uns nach Zuteilung ziemlich teuer kommt. Außerdem bleibt durch das LV-Darlehen nach Zinsfestschreibung noch eine Restschuld von über 50.000 Euro ... was nicht einmal garantiert wird. Dieser Wert stützt sich auf die Aussage des Debeka-Mitarbeiters. SUPER!
    Bevor mir der Vertrag vorlag stützte sich meine Meinung zu dieser Finanzierung auf die Aussagen des Beraters. Diese Aussagen finden sich aber nicht im Vertrag und werden so auch nicht von der Zentrale bestätigt. Jetzt hat sich der Nebel gelichtet und ich sehe was da tatsächlich auf mich/uns zukommen würde.
    Wir werden diesen Vertrag jedenfalls nicht unterschreiben. Dann verzichte ich lieber auf das Bauvorhaben. Aber soweit muss es hoffentlich nicht kommen. Ich habe nochmal die Kontakte zur Interhyp reaktiviert und bekomme hoffentlich Morgen ein gutes Angebot. Auch habe ich mal Dr.Klein angeschrieben. Die Anfrage an Competence liegt bei mir auf der Platte und wird auch noch ausgedruckt und hingeschickt.
    Ich denke nun über die Finanzierung über Annuitätendarlehen mit der Kombination von KFWA-Mittel nach bzw. habe diesen Gedanken wieder aufgenommen. Nur scheint mir niemand für diese Form der Finanzierung ein gutes Angebot machen zu können ... jedenfalls hat die Interhyp das (bis letzten Donnerstag) nicht geschafft.
    Gesamte Baukosten: 210.000,-
    Benötigte Fremdmittel: 167.000,-

    • KfW-Mittel: 50.000,- (10 Jahre Zinsfest, 1tes Jahr tilgungsfrei danach 1,25%)
    • Annuitätendarlehen 1: 50.000,- (15 Jahre Zinsfest, 2,5% Tilgung)
    • Annuitätendarlehen 2: 67.000,- (20 Jahre Zinsfest, 1% Tilgung)

    Durch die KfW-Mittel soll der Zinsvorteil für die übrigen Darlehen genutzt werden (bei 60%iger Beleihung) ... also die niedrigsten Zinsen die man bekommen kann. Das Darlehen Nr. 1 (Sondertilgungen durch EHZ) wäre nach 15 Jahren bis auf einen zu vernachlässigen kleinen Betrag fast vollständig getilgt. Die freien Mittel aus Darlehen 1. (ab 16. Jahr) werden als Sondertilgung in Darlehen 2 einfließen. Somit bleiben dort nach 20 Jahren knapp 30.000 Euro Restschuld. Das KfW-Darlehen hat nach 10 Jahren noch eine Restschuld von ca. 43.000 Euro. Da aber bei dieser Finanzierung die monatliche Rate niedriger als erwartet ist, werden freie Mittel zur Seite gelegt und für die spätere (Teil)-Tilgung der Restschuld verwendet. Ich rechne, dass dadurch knapp 26.000,- neu finanziert werden müßten. Ich könnte zwar die Tilgung gleich erhöhen, würde aber dann auf einen zusätzlichen Finanziellen Puffer verzichten, den ich doch lieber beibehalten möchte. Falls mal unerwartet eine Hohe Anschaffung durchgeführt werden müßte, hat man das Geld wenigstens irgendwo liegen.
    Nun denke ich noch nach evtl. eine kleine Summe mit variablen Zins aufzunehmen. Allerdings habe ich dann das Problem bei einem Darlehen unter 50.000 Euro zu kommen. Dann bekomme ich wohl nicht mehr ganz so günstige Zinssätze (so die Beraterin von der Interhyp).
    Mal schauen, was morgen von der Interhyp kommen. ;-)
    Gruß Jan

    Name:

    • Jan B.

Hier können Sie Antworten, Ergänzungen etc. einstellen

  • Keine Rechtsberatung in diesem Forum - dies ist Rechtsanwälten vorbehalten.
  • Zum Antworten kann der Fragesteller sein selbst vergebenes Kennwort verwenden.
  • Andere Personen können das Kennwort wiki oder Ihr Registrierungs-Kennwort verwenden.
  • Kennwort