wir haben uns ein Fertighaus bauen lassen von einer Firma, die es jetzt nicht mehr gibt (sicher das Hauptproblem).
Im letzten Winter stellten wir fest, dass es an der Haustür zieht - bei einem Passivhaus sehr ärgerlich. Eine ortsansässige Firma, die Haustüren dieses Herstellers (Kneer) auch einbaut, hatten wir beauftragt, dieses Problem zu beheben.
Diese stellte fest, dass es nicht möglich ist, weil der Türrahmen (lichte Weite) an der Fußleiste breiter ist als an der Oberkante.
Der Handwerker meinte, dies sei ein Produktionsfehler der Herstellerfirma.
Ich habe mich deshalb auch an die Herstellerfirma für diese Haustür gewandt in der Hoffnung, dass sie sich auch in der Verantwortung sieht, denn durch sie wurde in der Bauzeit die Türfüllung eingesetzt und die Tür ausgerichtet - dabei hätte m.E. der Fehler bemerkt werden müssen.
Die Herstellerfirma sieht sich nicht in der Verantwortung, die Fertighausfirma habe den Türrahmen halt falsch eingebaut und sie sei ja auch nicht beauftragt gewesen, den richtigen Einbau zu überprüfen.
Meine Fragen deshalb:
a) kann es Sinn machen, gegen die Firma, die nach Meinung eines Handwerkers die Haustür bzw. deren Rahmen falsch produziert hat, vorzugehen?
b) wie kommt man zu einer guten Problemlösung
- Tür neu einbauen lassen oder
- Tür entsorgen und eine neue einbauen lassen?
So lassen kann man es auf keinen Fall. Da in der Nachbarschaft stark mit Öfen geheizt wird, dringt im Winter immer übler Geruch ein. Man kann es abstellen, indem die Haustür am Verschluss stramm eingestellt wird, aber dann kann meine Frau von außen nicht mehr öffnen.
Viele Grüße
Albert
Rheinland-Pfalz