Passivhausfenster Kosten: Alternativen, Preisvergleich & Amortisation?

In diesem Forum sind Sie: Fenster und Außentüren

📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die hohen Kosten von Passivhausfenstern, Alternativen, die Sinnhaftigkeit von 3-fach Verglasung und die Amortisationsdauer. Es werden konkrete Preisbeispiele genannt und die Bedeutung des U-Werts für die Zertifizierung hervorgehoben. Zudem wird die Frage aufgeworfen, ob sich die Investition in teurere Passivhausfenster tatsächlich lohnt.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 💰 Zusatzinfo · 📊 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Passivhausfenster Kosten: Alternativen, Preisvergleich & Amortisation?

Hallo zusammen!
Für unseren kommenden Passivhausbau habe ich mir zertifizierte Passivhausfenster (Holz-Aluminium, keine Sprossen, relativ große Glasflächen Ur=0,8 W/m²K, Ug=0.7 W/m²K, psi=0.034 W/mK ergibt Uf=0.85 W/m²K, g=0.50) anbieten lassen: ca. 40 m², ca. 27.000 €. Als Vergleich ein nichtzertifiziertes Kunststofffenster mit Rahmen Uf=0.8 W/m²K, Ug=0.6 W/m²K, psi nicht angegeben, aber TPS als Verbundmaterial, Glaseinstand ca. 15 mm, g=0.42) die gleichen Abmessungen ca. 12.500 €. Holz-Aluminium vom gleichen Hersteller, aber mit schlechterem Rahmen kosten ca. 16.500 €.
Ich frage mich wodurch solche Preisunterschiede (ca. 80 % zw. Holz-Aluminium und passivhaustauglich Holz-Aluminium) gerechtfertigt werden?
Hat jemand ähnliche Erfahrungen mit horrenden Preisen für passivhaustaugliche Fenster gemacht? Gibt es günstigere 'Zertifizierte'? Sind 'normale' Fenster mit entsprechenden Maßnahmen (gute Rahmen, warm-edge etc.) wirklich so viel schlechter? Ich habe' mal gerechnet, aber mit den Passivhausfenstern habe ich eine Amortisationsdauer von >300 Jahren gegenüber 1.2 W/m²K Fenstern?!
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Verzicht auf zertifizierte Passivhausfenster gefährdet die Luftdichtheit, die Tauwasservermeidung und die gesamte Passivhaus-Zertifizierung – Risiko von Schimmelbildung an kalten Anschlussfugen.

    🔴 KRITISCH: Die Berechnung einer Amortisationsdauer über 300 Jahre beruht auf einer falschen Vergleichsbasis (z. B. Uw=1,2 statt Uw≤0,8) und ignoriert systemrelevante Effekte wie Heizlaststeigerung und sommerliche Überhitzung.

    ⚠️ WICHTIG: Der Gesamt-U-Wert (Uw) muss nach DINAbk. EN ISO 10077-1/2 berechnet sein – Einzelwerte wie Ug oder Uf reichen nicht aus, um die tatsächliche Performance abzusichern.

    ⚠️ WICHTIG: Ein Psi-Wert <0,04 W/mK und ein g-Wert ≈0,50 sind zwingend erforderlich; nichtzertifizierte Fenster bieten hier keine garantierte Langzeitstabilität.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich verstehe, dass Sie die hohen Kosten für zertifizierte Passivhausfenster hinterfragen. Es ist wichtig, die Investition in Relation zum Nutzen zu betrachten.

    Mögliche Maßnahmen zur Kostenreduktion:

    • Vergleich von Angeboten: Holen Sie Angebote von verschiedenen Herstellern ein.
    • Optimierung der Fensterflächen: Reduzieren Sie die Fensterflächen, falls architektonisch möglich.
    • Alternative Rahmenmaterialien: Prüfen Sie, ob Kunststofffenster mit entsprechenden Dämmwerten eine kostengünstigere Alternative darstellen. Achten Sie dabei auf einen Uf-Wert von ca. 0,8 W/m²K oder besser.
    • Förderprogramme: Informieren Sie sich über aktuelle Förderprogramme für energieeffizientes Bauen.

    Amortisationsdauer: Die Amortisationsdauer hängt stark von den Energieeinsparungen und den individuellen Gegebenheiten ab. Eine genaue Berechnung ist empfehlenswert.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Energieberater hinsichtlich der optimalen Fensterwahl und der Wirtschaftlichkeit beraten.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Nutzer vergleicht Angebote für Passivhausfenster mit günstigeren Alternativen und stellt die Wirtschaftlichkeit der teuren zertifizierten Fenster infrage. Die Berechnung einer Amortisationsdauer von über 300 Jahren deutet auf ein grundlegendes Missverständnis der Passivhaus-Philosophie hin. Bei einem Passivhaus geht es nicht primär um die Amortisation einzelner Bauteile, sondern um das Gesamtsystem aus luftdichter Hülle, kontrollierter Lüftung mit Wärmerückgewinnung und minimierten Wärmeverlusten.

    ✅ Zustimmung: Die Preisdifferenz von rund 80% zwischen Standard-Kunststofffenstern und zertifizierten Passivhaus-Holz-Alu-Fenstern ist marktüblich und spiegelt die aufwendigere Konstruktion, bessere Dämmung und die Zertifizierungskosten wider. Die vom Nutzer genannten Uf-Werte von 0,8 W/m²K sind für ein Passivhausfenster tatsächlich grenzwertig, da der geforderte Gesamt-U-Wert (Uw) meist unter 0,80 W/m²K liegen muss.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein Fenster mit Uw=1,2 W/m²K eine ähnliche Performance bietet, ist für ein Passivhaus grundfalsch. Ein solches Fenster würde den Heizwärmebedarf drastisch erhöhen und das Gesamtsystem aus dem Gleichgewicht bringen. Die Amortisationsrechnung ist irreführend, da sie den Mehrpreis nur den eingesparten Heizkosten gegenüberstellt, aber die entscheidenden Vorteile wie erhöhte Behaglichkeit, Vermeidung von Tauwasser an Fensterlaibungen und die Sicherstellung der Passivhaus-Zertifizierung ignoriert.

    ➕ Ergänzung: Entscheidend ist der Gesamt-U-Wert (Uw) des Fensters, der Rahmen, Glas und den linearen Wärmedurchgangskoeffizienten (Psi) des Glasrandverbunds berücksichtigt. Der vom Nutzer angegebene Psi-Wert von 0,034 W/mK ist exzellent und typisch für einen warmen Randverbund. Ohne diesen Wert beim günstigeren Fenster kann der tatsächliche Uw-Wert deutlich schlechter sein. Zudem ist der g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad) von 0,50 für ein Passivhausfenster im Sommer wichtig, um Überhitzung zu vermeiden.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem unabhängigen Passivhaus-Planer oder Energieberater eine detaillierte Wirtschaftlichkeitsberechnung für Ihr gesamtes Gebäude erstellen. Diese muss den Einfluss der Fenster auf den Heizwärmebedarf, die sommerliche Überhitzung und die Behaglichkeit berücksichtigen. Verzichten Sie nicht auf zertifizierte Passivhausfenster, da sonst die Zertifizierung des gesamten Hauses gefährdet ist. Holen Sie Vergleichsangebote von mehreren zertifizierten Fensterherstellern ein, um den Marktpreis zu validieren.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die dargestellte Situation betrifft die Auswahl von Fenstern für einen Passivhausbau, wobei erhebliche Preisunterschiede zwischen zertifizierten Passivhausfenstern und nichtzertifizierten Alternativen bestehen – bis zu 116 % Mehrkosten gegenüber dem günstigeren Holz-Aluminium-Modell und über 115 % gegenüber Kunststofffenstern.

    🔴 Gefahr: Die Annahme einer Amortisationsdauer von >300 Jahren deutet auf eine gravierende Fehleinschätzung der energetischen und ökonomischen Zusammenhänge hin – dies birgt das Risiko einer falschen Investitionsentscheidung mit langfristigen Folgen für Energieeffizienz, Behaglichkeit und Wertstabilität des Gebäudes.

    ⚠️ Korrektur: Die Amortisationsrechnung ist methodisch fehlerhaft: Sie vergleicht nicht die tatsächliche Energieeinsparung gegenüber Standardfenstern (z. B. Uw=1,2), sondern ignoriert die zentrale Rolle des Gesamtwärmedurchgangskoeffizienten Uw, der durch Rahmen, Glas und Fuge bestimmt wird – und nicht nur durch Einzelwerte wie Ug oder Uf.

    ➕ Ergänzung: Ein zertifiziertes Passivhausfenster erfüllt nicht nur strenge Uw-Anforderungen (≤0,8 W/m²K), sondern auch kritische Randbedingungen wie Psi-Werte an Anschlussfugen, Luftdichtheit, Sommerlicher Wärmeschutz (g-Wert), Tauwasservermeidung und langfristige Dichtigkeitsgarantie – Aspekte, die bei nichtzertifizierten Fenstern nicht nachgewiesen sind.

    ✅ Zustimmung: Die genannten Kennwerte (Ug=0,7, Uf=0,85, psi=0,034, g=0,50) liegen im typischen, technisch sinnvollen Bereich für hochwertige Passivhausfenster und entsprechen den Anforderungen der Passivhaus-Institut-Richtlinien.

    ❌ Widerspruch: Die Behauptung, "normale Fenster mit guten Rahmen und warm-edge" seien "fast genauso gut" ist irreführend – ohne Zertifizierung fehlt der Nachweis der Gesamtsystemperformance, insbesondere bei thermischen Anschlüssen, Luftdichtheit und Langzeitstabilität, was zu Bauschäden (z. B. Schimmel durch Kondensat an kalten Fugen) führen kann.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen unabhängigen Energieberater oder zertifizierten Passivhausplaner, um eine systemische Uw-Berechnung nach DIN EN ISO 10077-1/2 sowie eine thermische Simulationsanalyse der Fensteranschlüsse durchzuführen – und lassen Sie sämtliche Fensterangebote auf ihre Passivhaus-Zertifizierung (PHI oder PHIUS) prüfen, bevor eine Entscheidung getroffen wird.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass eine reine Kostenbetrachtung ohne systemische Einordnung irreführend ist.
    • Alle bestätigen die marktübliche Preisdifferenz von ca. 80–116 % für zertifizierte Passivhausfenster.
    • Alle betonen die Notwendigkeit einer unabhängigen fachlichen Beratung durch Energieberater oder Passivhausplaner.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI sieht Uf=0,8 W/m²K als ausreichend an und erwägt Kunststofffenster als Alternative; DeepSeek und Qwen widersprechen klar: nur Uw ≤0,8 W/m²K ist im Passivhaus zulässig – Uf allein ist irrelevant.
    • GoogleAI erwähnt Amortisationsdauer als relevantes Kriterium; DeepSeek und Qwen deuten sie als methodisch fehlerhaft und systemfremd an – sie priorisieren die Systemintegrität vor Einzelkomponenten-Wirtschaftlichkeit.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek betont die Rolle des g-Werts (0,50) für den sommerlichen Wärmeschutz – fehlt bei GoogleAI.
    • Qwen konkretisiert das Risiko von Bauschäden (Schimmel durch Kondensat) bei nichtzertifizierten Fenstern – nicht explizit bei GoogleAI oder DeepSeek.
    • DeepSeek und Qwen nennen explizit die Normen DIN EN ISO 10077-1/2 und die Notwendigkeit von Psi-Nachweisen – GoogleAI erwähnt dies nicht.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI suggeriert, dass Kunststofffenster mit „entsprechenden Dämmwerten“ (Uf=0,8) als Alternative infrage kommen könnten; DeepSeek und Qwen widersprechen dies entschieden: Ohne Uw-Zertifizierung und Nachweis der Anschlussperformance ist ein solches Fenster für ein Passivhaus nicht zulässig – der Widerspruch ist gravierend und wird nach dem Vorsichtsprinzip zugunsten der strengeren Einschätzung (DeepSeek/Qwen) aufgelöst.

    👉 Empfehlung: Folgen Sie den Klarstellungen von DeepSeek und Qwen: Verzichten Sie nicht auf die Passivhaus-Zertifizierung der Fenster – sie ist systemrelevant und schützt vor Bauschäden. GoogleAIs pragmatischer Ansatz ist nur bei Nicht-Passivhaus-Projekten vertretbar.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Uw-Zielwert für PassivhausUw ≤ 0,80 W/m²K ist zwingend – Uf-Werte allein sind irrelevant.
    ZertifizierungsnachweisZertifizierung durch PHI oder PHIUS ist erforderlich, um Systemintegrität, Langzeitluftdichtheit und Anschlussperformance nachzuweisen.
    Amortisationsrechnung⚠️Eine isolierte Amortisationsrechnung ist irreführend; entscheidend ist die systemische Auswirkung auf Heizlast, Behaglichkeit und Schadensrisiko.
    Psi- und g-WertPsi < 0,04 W/mK und g ≈ 0,50 sind zwingend für Tauwasservermeidung und sommerlichen Wärmeschutz.
    Alternativen zu zertifizierten FensternNichtzertifizierte Fenster – auch mit guten Einzelwerten – sind nicht zulässig; der Widerspruch zwischen GoogleAI einerseits und DeepSeek/Qwen andererseits wird zugunsten der strengeren, systemkonformen Einschätzung entschieden.

    👉 Handlungsempfehlung: Entscheiden Sie sich ausschließlich für zertifizierte Passivhausfenster mit vollständigem Uw- und Psi-Nachweis gemäß DIN EN ISO 10077-1/2 – nicht auf Basis einzelner Kennwerte oder Preisvergleichen ohne Systemprüfung.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoVerzicht auf zertifizierte Fenster führt zu Überschreitung des HeizwärmebedarfsGefährdet Passivhaus-Zertifizierung, erhöhte Heizkosten langfristig
    🔴 RisikoKondensatbildung an nichtzugelassenen AnschlüssenSchimmelbildung, Bauschäden, Gesundheitsrisiken, Nachbesserungskosten
    🔴 RisikoFalsche Amortisationsrechnung beeinflusst InvestitionsentscheidungUnterschätzung der langfristigen Systemkosten und Folgeschäden
    🔴 RisikoUnzureichende Sommer-Abwärmung (zu hoher g-Wert)Überhitzung im Sommer, Komforteinbußen, erhöhter Kühlbedarf
    🔴 RisikoFehlende Langzeitluftdichtheit bei nichtzertifizierten FensternVerlust der luftdichten Gebäudehülle, Energieverlust, Schimmelrisiko
    ✅ ChanceOptimale Uw- und Psi-Werte senken Heizlast nachhaltigReduzierter Energieverbrauch, langfristige Kosteneinsparung, höhere Wertstabilität
    ✅ ChanceZertifizierte Fenster mit g=0,50 ermöglichen natürliche SommertauglichkeitBehaglichkeit ohne aktive Kühlung, geringere Betriebskosten
    ✅ ChanceVergleich von zertifizierten Angeboten verbessert KostentransparenzMöglichkeit, bis zu 15 % Kosten einzusparen – ohne Qualitätsverlust
    ✅ ChancePassivhaus-Zertifizierung steigert Vermarktbarkeit und FörderchancenHöhere Verkaufspreise, Zugang zu zinsgünstigen Darlehen und Förderprogrammen
    ✅ ChanceEinheitliche Systemplanung mit zertifizierter Komponente reduziert PlanungsfehlerWeniger Nachbesserungen, kürzere Bauzeit, geringeres Koordinationsrisiko

    Orientierungshilfen

    1. Zertifizierung prüfen: Fordern Sie bei jedem Fensterangebot die gültige Passivhaus-Zertifizierung durch das Passivhaus-Institut (PHI) oder PHIUS schriftlich an – ohne diese ist eine Verwendung im Passivhaus nicht zulässig.
    2. Uw-Nachweis einfordern: Verlangen Sie vom Hersteller die vollständige Uw-Berechnung nach DIN EN ISO 10077-1/2 – inklusive Psi-Wert und g-Wert – und lassen Sie diese durch einen unabhängigen Energieberater validieren.
    3. Fachplaner beauftragen: Beauftragen Sie vor der Bestellung einen zertifizierten Passivhausplaner mit der Prüfung aller Fensteranschlüsse auf thermische Brückenfreiheit und Luftdichtheit.
    4. Angebote vergleichen – aber nur zertifizierte: Holen Sie mindestens drei Angebote von zertifizierten Fensterherstellern ein; nutzen Sie den Wettbewerb, um Preise zu optimieren – ohne Kompromisse bei der Zertifizierung.
    5. Fördermittel prüfen: Recherchieren Sie aktuelle Förderprogramme der KfW (z. B. KfW 261/262) und ggf. Landesprogramme – viele unterstützen zertifizierte Passivhauskomponenten gezielt.
    6. Tauwassersimulation verlangen: Fordern Sie vom Hersteller oder Planer eine nachvollziehbare Tauwasseranalyse für die geplante Fensterkonstruktion – insbesondere für Nordfenster und Laibungen.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Passivhausfenster
    Fenster mit besonders hoher Wärmedämmung, die den Wärmeverlust minimieren und somit den Heizbedarf eines Gebäudes reduzieren. Sie sind ein wesentlicher Bestandteil von Passivhäusern.
    Verwandte Begriffe: U-Wert, Ug-Wert, Uf-Wert, ψ-Wert.
    U-Wert
    Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie viel Wärme pro Quadratmeter Fläche und pro Grad Temperaturunterschied durch ein Bauteil verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung.
    Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Wärmeverlust, Ug-Wert, Uf-Wert.
    Ug-Wert
    Der Ug-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient der Verglasung) gibt an, wie gut die Wärmedämmung der Glasscheibe eines Fensters ist. Ein niedriger Ug-Wert bedeutet eine bessere Wärmedämmung.
    Verwandte Begriffe: U-Wert, Fenster, Verglasung, Wärmedämmung.
    Uf-Wert
    Der Uf-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient des Rahmens) gibt an, wie gut die Wärmedämmung des Fensterrahmens ist. Ein niedriger Uf-Wert bedeutet eine bessere Wärmedämmung.
    Verwandte Begriffe: U-Wert, Fensterrahmen, Wärmedämmung.
    ψ-Wert (Psi-Wert)
    Der ψ-Wert (Psi-Wert) beschreibt den zusätzlichen Wärmeverlust an den Übergängen zwischen Bauteilen, z.B. am Glasrandverbund eines Fensters. Ein niedriger ψ-Wert ist wichtig, um Wärmebrücken zu vermeiden.
    Verwandte Begriffe: Wärmebrücke, Fenster, Glasrandverbund, Wärmedämmung.
    g-Wert
    Der g-Wert (Gesamtenergiedurchlassgrad) gibt an, wie viel Sonnenenergie durch ein Fenster in den Raum gelangt. Er beeinflusst die solaren Wärmegewinne.
    Verwandte Begriffe: Sonnenenergie, Wärmegewinn, Fenster.
    Amortisation
    Die Amortisation bezeichnet den Zeitraum, in dem sich eine Investition durch die erzielten Einsparungen oder Erträge wieder auszahlt. Bei Passivhausfenstern bezieht sich die Amortisation auf die Einsparungen bei den Heizkosten.
    Verwandte Begriffe: Investition, Kosten, Einsparung, Rendite.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was sind die Vorteile von Passivhausfenstern?
      Passivhausfenster zeichnen sich durch eine sehr gute Wärmedämmung aus, was zu geringeren Heizkosten und einem höheren Wohnkomfort führt. Sie tragen maßgeblich zur Energieeffizienz eines Passivhauses bei.
    2. Welche U-Werte sind für Passivhausfenster relevant?
      Für Passivhausfenster sind der Uf-Wert (Rahmen), der Ug-Wert (Verglasung) und der ψ-Wert (Glasrandverbund) entscheidend. Diese Werte sollten möglichst niedrig sein, um eine gute Wärmedämmung zu gewährleisten.
    3. Kann ich auch Kunststofffenster in einem Passivhaus verwenden?
      Ja, es gibt auch Kunststofffenster, die die Anforderungen an Passivhausfenster erfüllen. Achten Sie auf entsprechende Zertifizierungen und U-Werte.
    4. Wie berechnet sich die Amortisationsdauer von Passivhausfenstern?
      Die Amortisationsdauer hängt von den Mehrkosten der Fenster, den jährlichen Energieeinsparungen und den Energiekosten ab. Eine detaillierte Berechnung ist empfehlenswert.
    5. Welche Förderprogramme gibt es für Passivhausfenster?
      Es gibt verschiedene Förderprogramme auf Bundes- und Landesebene, die den Einbau von energieeffizienten Fenstern unterstützen. Informieren Sie sich bei der KfW oder bei Ihrem zuständigen Energieberater.
    6. Was bedeutet der g-Wert bei Fenstern?
      Der g-Wert gibt den Gesamtenergiedurchlassgrad eines Fensters an. Er beschreibt, wie viel Sonnenenergie durch das Fenster in den Raum gelangt. Ein hoher g-Wert ist im Winter von Vorteil, kann aber im Sommer zu einer Überhitzung führen.
    7. Was ist der Unterschied zwischen Uf- und Ug-Wert?
      Der Uf-Wert bezeichnet den Wärmedurchgangskoeffizienten des Fensterrahmens, während der Ug-Wert den Wärmedurchgangskoeffizienten der Verglasung angibt. Beide Werte sind wichtig für die Gesamtbewertung der Wärmedämmung eines Fensters.
    8. Was ist der ψ-Wert (Psi-Wert) bei Fenstern?
      Der ψ-Wert (Psi-Wert) beschreibt den Wärmeverlust am Glasrandverbund, also der Verbindung zwischen den Glasscheiben. Ein niedriger ψ-Wert ist wichtig, um Wärmebrücken zu vermeiden.

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  2. Passivhausfenster: Realistische Preise & Amortisationszeit prüfen

    Kann ich mir gut vorstellen,
    dass die Preise realistisch sind. Bedenken Sie, dass Passivfenster meistens 3-fach verglast sind. Einbau nach RAL? Können Sie denn bei Ihrem PH "schlechtere" Fenster überhaupt mit anderen Mitteln kompensieren? Geschenkt wird Ihnen die Passivität leider nicht. Wie haben Sie denn die Amortisationszeit ermittelt? Kommt mir sehr hoch vor.
  3. Passivhausfenster: Gaulhofer Preise & 3-fach Verglasung sinnvoll?

    beispielsweise ...
    die 3-fach verglasten von gaulhofer, Holz-pur-Aluminium-Rahmen sind vor kurzem für rund 850,- pro m² brutto angeboten worden. ach so: Ug=0.5 oder 0.6 (sorry), Ur weiß ich nicht ... bestimmt gut, wegen der Dämmung.

    interessant in diesem Zusammenhang fände ich die Frage, wo eigentlich bei der glastechnik eine "sinnvolle" Grenze erreicht ist ... oder was die Profi's von 3-Fachverglasung halten 😉

  4. Passivhausfenster: U-Wert unter 0,8 für Zertifizierung nötig!

    Foto von Jürgen Sieber, Glasermeister u. ö.b.u.v.Sachverständiger

    Da passt was nicht!
    Ein Passivfenster sollten eine U-Wert Fenster von < 0,8 W/m² x K besitzen. Mit 0,85 W/²x K erreicht man keine Zertifikation!
    Die Preisunterschiede zwischen passivhaustauglichen Fenstern und "normalen" liegen hauptsächlich in der Bauart der Fenster die bei Holzkonstruktionen gewaltig von den Standardfenstern abweichen. (Beispiel: Ein normales Holz-Fenster hat eine Bautiefe von 68 mm, ein Passiv-Fenster in Holz-PU-Sandwichbauweise hat eine Bautiefe von 110  -  120 mm.)
    MfG Jürgen Sieber
  5. Passivhausfenster: Ug-Wert & Beschlagbildung bei guter Dämmung

    Foto von

    @Markus
    Die Grenze in der Glastechnik ist langsam erreicht. Bei Ug-Werten von um die 0,6 W/m² x K. Kann es in der jetzigen Jahreszeit vorkommen, dass man vor lauter Beschlag auf der Außenseite nicht mehr zum Fenster hinaussieht. Das ist zwar ein Zeichen einer guten Dämmung, aber ein wesentlicher Bestandteil des Fensters  -  nämlich die Durchsicht:-)  -  geht verloren.
    MfG Jürgen Sieber
  6. Passivhausfenster: Lüftungssystem gegen Beschlagbildung?

    hildebrandt?
    da hat sich in der automobilbranche der scheibenwischer durchgesetzt -
    oder was haltet ihr von Ausströmöffnungen der kontrollierten Lüftung unter den Fenstern  -  außenseitig natürlich -
    ein kleiner Nebeneffekt  -  satiniertes Glas und profilGlas werden obsolet
    :-)
  7. Passivhausfenster: Energieverluste & Robustheit 3-fach Verglasung

    das sagt mein bauch auch ...
    Jürgen 🙂
    wenn ich die energieverluste durch die Fenster mit den sonstigen Verlusten vergleiche ... na da frag ich mich, was ein besseres Fenster noch bringen soll. selbst bei e. Passivhaus macht sich das "bessere" (?) Fenster nur in der nachkommastelle (14, x) bemerkbar.
    "mein" dorfglaser hält die 3-Fachverglasung für nicht besonders robust ... wäre ja schade um die teure Gasfüllung 😉

    @till:
    dann macht man unter den Fenstern Einströmöffnungen  -  und das Glas wird klarer 🙂

  8. 💰 Passivhausfenster: Kostenunterschiede & Preisvergleich

    Viel zu teuer
    Wir haben 66,5 m² Fensterfläche (laut PHPP), zertifizierte Holz/Schaumkern (? Weiß nicht wie das heißt?) /Holz Fenster. Das Ganze hat inkl. Haustür mit elektrischem Schloss 45 tDM gekostet. Inkl. ordentlichem Einbau (hat zwar was gedauert bis es endlich gepasst hat, aber gut Ding will Weile haben). Einige Fenster fest, alle anderen mit Dreh- / Kipp-Beschlag.
    Glas ist 0,7 mit einem g-Wert von 53 % (Argon-Füllung, 3-Scheiben). Krypton ist unverhältnismäßig teuer.
    Zertifizierte Kunststofffenster hätten ca. 37 tDM gekostet.
    g=0,42 dürfte evtl. ein bisschen wenig sein?
    Die Fenster wurden nach Aufmaß individuell gefertigt.
    Die Zertifizierung kostet einmalig ca. 10 tDM.
    Die Amortisationszeit lässt sich ja leicht errechnen: Man gibt beide Fensterwerte in das PHPP ein, erhält den Jahresenergieverbrauch und rechnet hoch.
  9. Passivhausfenster: Amortisation, Einbau & Alternativen im Vergleich

    Amortisation und Danke
    Hallo,
    @FPT: Die Alternative hatte auch 3-fach Glas.
    @Jürgen Sieber: 0,85 W/m²K waren inklusive Einbau also mit psi-Einbau=0,01 W/mK gerechnet. Die Rahmentiefen sind ca. 100 mm für passiv und 90 mm für nicht passiv, also so groß ist der Unterschied nicht. (nachgerechnet mit 70 mm Holz und 30 mm PURAbk. ist Ur=0,696 W/m²K)
    @Daniel Rinninsland: Wow! Das sind ja richtig normale Preise! Für Holz/PU sind das 344 €/m², Kunststoff 283 €/m², bei mir 675 €/m² (Holz-PU/Aluminium)! Könnten Sie mir bitte die Anbieter (per email) nennen?
    Die Amortisationsrechnung geht auch von Hand recht einfach:
    (A_Fenster*deltaU_Fenster*Heizgradstunden_pro_Jahr/1000*Preis_pro_kWh = Jahresersparnis = ca. 55 €/a bei mir, ca. 320a zum Std. Fenster (U=1.2 W/m²K) ohne Finanzierung gerechnet)
    Das Argument des Vertreters war unter anderem, dass die Montage (mit Stahlwinkeln in der EPS Außendämmung) viel aufwendiger sei (Preisunterschied ca. 2000 € gegenüber Montage Außenanschlag Leibung). Zur Montage hätte ich auch noch eine Frage, aber als neuer Thread.
    Herzlichen Dank für die Antworten.
  10. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026

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    Passivhausfenster Kosten: Preisvergleich, Alternativen & Amortisation

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die hohen Kosten von Passivhausfenstern, Alternativen, die Sinnhaftigkeit von 3-fach Verglasung und die Amortisationsdauer. Es werden konkrete Preisbeispiele genannt und die Bedeutung des U-Werts für die Zertifizierung hervorgehoben. Zudem wird die Frage aufgeworfen, ob sich die Investition in teurere Passivhausfenster tatsächlich lohnt.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut dem Beitrag Passivhausfenster: U-Wert unter 0,8 für Zertifizierung nötig! muss ein Passivfenster einen U-Wert von unter 0,8 W/m²K aufweisen, um die Zertifizierung zu erhalten. Dies sollte bei der Auswahl der Fenster unbedingt beachtet werden.

    💰 Zusatzinfo: Im Beitrag 💰 Passivhausfenster: Kostenunterschiede & Preisvergleich wird ein konkretes Preisbeispiel für zertifizierte Holz/Schaumkern/Holz Fenster genannt, welches deutlich unter dem im Startbeitrag genannten Preis liegt. Ein Preisvergleich lohnt sich also in jedem Fall.

    📊 Zusatzinfo: Der Beitrag Passivhausfenster: Ug-Wert & Beschlagbildung bei guter Dämmung thematisiert die mögliche Beschlagbildung auf der Außenseite von Fenstern mit sehr guten Ug-Werten. Dies ist zwar ein Zeichen guter Dämmung, kann aber die Durchsicht beeinträchtigen.

    👉 Handlungsempfehlung: Vergleichen Sie die Angebote verschiedener Hersteller und achten Sie auf den U-Wert der Fenster, um die Passivhaus-Zertifizierung zu erreichen. Prüfen Sie auch, ob alternative Fensterkonstruktionen in Frage kommen, um Kosten zu sparen. Beachten Sie die Hinweise zur Amortisationsdauer im Beitrag Passivhausfenster: Amortisation, Einbau & Alternativen im Vergleich.

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Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen

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  3. BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Passivhaus mit Luft-Luft-Wärmepumpe: Kosten für Lüftung, WRG & EWT inkl. Installation?
  4. BAU-Forum - Nutzung alternativer Energieformen - Pelletofen im Passivhaus: Erfahrungen mit Wodtke als Alleinheizung? Kosten, Effizienz & Probleme
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