Faserzement-Schindeln an Gaube von 1978: Asbestgefahr? Maßnahmen & Risiken

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 11.01.2026

Bei Faserzement-Schindeln Baujahr 1978 besteht Asbestgefahr. Die korrekte Entsorgung ist entscheidend. Auch älterer Staub kann kontaminiert sein. Nach gründlicher Reinigung und Sanierung kann Entwarnung gegeben werden.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 🔴 Risiko · ✅ Empfehlung · 👉 Handlungsempfehlung

Faserzement-Schindeln an Gaube von 1978: Asbestgefahr? Maßnahmen & Risiken

Hallo,

ich hoffe, hier Rat zu finden und eventuell Beruhigung zu einer Situation, die heute stattgefunden hat. Wir lassen derzeit unser Dach neu decken, das Dach hat Betonziegel und Gauben, die mit Schindeln aus Faserzement bedeckt sind. Das Haus wurde 1978 gebaut, ob die Gauben damals schon mit den Schindeln versehen wurden, weiß ich leider nicht. Nun habe ich rausgelesen, dass wohl alle Faserzementschindeln zu diesem Zeitpunkt asbesthaltig waren, unser Dachdecker war anderer Meinung ... Die Schindeln wurden vor 2 Wochen entfernt und gingen nach Aussage des Dachdeckers gut ab ohne Brechen (ob alle heil geblieben sind, weiß ich nicht).

Nun schläft mein Sohn in einem der Zimmer mit Gaube und heute wurde das Dach stark bearbeitet und es ist Schmutz in sein Zimmer gerieselt, aus der Fuge zwischen der schrägen Zimmerdecke und der geraden Wand ... eventuell auch zwischen der schrägen Decke und der geraden Seite an der Gaube ... und ich grübele jetzt leider, ob da asbesthaltriger Staub ins Zimmer gerieselt sein könnte, der beim Lösen der Schindeln entstanden ist. Ich habe alles mit einem feuchten Tuch aufgewischt, aber die Fasern können sich ja im gesamten Zimmer verteilt haben, also auch in seinem Bett, das nicht direkt unter der Schräge stand ... Ich mache mir gerade doch Sorgen, ob er jetzt einen relevanten Belastung ausgesetzt sein könnte : (.

Oder wäre die Menge, wenn überhaupt nicht ausreichend ...

Kann mich jemand beruhigen und falls nicht, was wären jetzt sinnvolle Maßnahmen?

Danke!

  • Name:
  • Melanie
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

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    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Sofortige Sperrung des Kinderzimmers und Meidung des betroffenen Bereichs bis zum Vorliegen einer Laboranalyse auf Asbest.

    🔴 KRITISCH: Keine Reinigung, kein Staubsaugen, kein Feuchtwischen – Asbestfasern können durch herkömmliche Methoden nicht entfernt und stattdessen erneut aufgewirbelt werden.

    🔴 KRITISCH: Materialprobe der Schindeln durch ein akkreditiertes Labor (REM/EDX oder Polarisationsmikroskopie) prüfen lassen – visuelle oder haptische Einschätzung durch Dachdecker ist rechtlich und fachlich unzulässig.

    ⚠️ WICHTIG: Raumluft- und Oberflächenstaubmessung im Kinderzimmer durch zertifizierten Asbestsachverständigen (TRGS 519 Anhang 2) veranlassen – auch bei intakten Schindeln besteht Eintragsrisiko über Luftströmungen.

    ⚠️ WICHTIG: Medizinische Abklärung durch Pneumologen mit Asbest-Expertise für alle im Zimmer aufgehaltenen Personen – besonders für Kinder aufgrund höherer Atemfrequenz und kumulativem Krebsrisiko.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    🔴 Gefahr: Faserzement-Schindeln, die vor 1990 verbaut wurden, KÖNNEN Asbest enthalten. Eine Analyse ist notwendig, um die genaue Zusammensetzung festzustellen.

    Ich empfehle, bis zur Klärung der Asbestfrage folgende Maßnahmen zu ergreifen:

    • Staub vermeiden: Keinen Staub aufwirbeln oder verteilen.
    • Bereich absperren: Den betroffenen Bereich (Zimmer unter der Gaube) möglichst wenig betreten.
    • Reinigung: Feuchtes Abwischen statt Staubsaugen, falls Reinigung notwendig ist.

    Die Aussage des Dachdeckers sollte kritisch hinterfragt werden. Eine visuelle Beurteilung reicht nicht aus, um Asbest sicher auszuschließen.

    🔴 Gefahr: Freigesetzte Asbestfasern können über die Atemluft in die Lunge gelangen und langfristig zu schweren Erkrankungen führen (Asbestose, Lungenkrebs, Mesotheliom).

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie umgehend eine Materialprobe der Schindeln von einem zertifizierten Labor auf Asbest untersuchen. Bis zum Vorliegen des Ergebnisses sind Vorsichtsmaßnahmen einzuhalten.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine typische Altbausanierung mit potenzieller Asbestbelastung. Bei einem Baujahr 1978 ist es sehr wahrscheinlich, dass die Faserzement-Schindeln an den Gauben asbesthaltig sind, da Asbest in Deutschland bis 1993 in solchen Produkten verwendet wurde. Die Aussage des Dachdeckers, dass die Schindeln "gut abgingen ohne Brechen", ist kein verlässlicher Indikator für Asbestfreiheit, da auch bei fachgerechter Demontage feinste Fasern freigesetzt werden können.

    🔴 Gefahr: Die größte Gefahr besteht darin, dass asbesthaltiger Staub durch Undichtigkeiten in den Wohnraum des Kindes gelangt ist. Asbestfasern sind unsichtbar und können sich über Luftströmungen im gesamten Raum verteilen, auch in Textilien wie Bettwäsche. Selbst geringe Mengen können bei wiederholter Exposition gesundheitsschädlich sein.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme des Dachdeckers, dass keine Asbestgefahr bestehe, ist fachlich falsch. Faserzement-Schindeln aus den 1970er Jahren enthalten in der Regel 10-15% Asbest. Auch wenn die Schindeln ganz blieben, entsteht beim Lösen und Abtragen zwangsläufig Mikrostaub, der asbesthaltig sein kann.

    ➕ Ergänzung: Die durchgeführte Reinigung mit einem feuchten Tuch ist zwar besser als trockenes Wischen, aber nicht ausreichend, um Asbestfasern vollständig zu entfernen. Asbestfasern haften an Oberflächen und können durch normale Reinigungsmethoden nicht beseitigt werden. Zudem können Fasern in Teppichen, Polstern und Bettzeug tief eindringen.

    👉 Handlungsempfehlung: Sie sollten umgehend einen zertifizierten Asbestsachverständigen beauftragen, der eine Raumluftmessung im Kinderzimmer durchführt. Bis zum Vorliegen der Ergebnisse sollte der Raum nicht mehr genutzt werden. Lassen Sie zudem die abgetragenen Schindeln durch ein Fachlabor auf Asbest analysieren. Für die Zukunft: Bei Sanierungen von Gebäuden vor 1993 ist vorab immer eine Asbestuntersuchung durchzuführen. Dokumentieren Sie alle Vorfälle und Maßnahmen für eventuelle rechtliche Schritte gegen den Dachdecker.

    KI-Analyse (Qwen)

    Faserzement-Schindeln aus dem Baujahr 1978 bergen mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Asbestrisiko, da bis Mitte der 1980er Jahre in Deutschland nahezu alle Faserzementprodukte mit chrysotilhaltigem Asbest hergestellt wurden — unabhängig von der konkreten Einbauzeit der Gaube.

    🔴 Gefahr: Asbestfasern sind beim mechanischen Entfernen (z. B. Abhebeln, Schaben, Brechen) freigesetzt worden; selbst intakt erscheinende Schindeln können bei Bearbeitung Fasern freisetzen, und feiner Staub kann über Fugen, Spalten oder Luftströmungen in Wohnräume eindringen — insbesondere in ein Kinderzimmer, wo die Aufnahme über Inhalation besonders risikoreich ist.

    ⚠️ Korrektur: Die Aussage des Dachdeckers, dass keine Asbestgefahr bestehe, ist fachlich unzulässig: Eine sichere Aussage über Asbestgehalt ist ausschließlich durch eine mikroskopische Laboranalyse (REM/EDX oder Polarisationsmikroskopie) möglich — nicht durch optische oder haptische Einschätzung.

    ➕ Ergänzung: Feuchtes Abwischen reicht nicht aus, um Asbestfasern zu entfernen; diese sind hydrophob und sedimentieren nicht zuverlässig — stattdessen können sie durch Luftbewegung erneut aufgewirbelt und inhaliert werden, insbesondere bei ungeschützter Reinigung.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, dass eine 'geringe Menge' an Asbest unbedenklich sei, ist falsch: Asbest hat keine sichere Expositionsschwelle — jede inhalierte Faser birgt ein kumulatives, nicht reversibles Krebsrisiko (Mesotheliom, Lungenkrebs), besonders bei Kindern mit höherer Atemfrequenz und längerer Lebenserwartung.

    ✅ Zustimmung: Die Sorge um eine mögliche Kontamination im Kinderzimmer ist vollkommen berechtigt und entspricht den Empfehlungen der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) sowie der TRGS 519.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen akkreditierten Asbest-Sachverständigen (nach TRGS 519 Anhang 2) zur Raumluft- und Oberflächenstaubanalyse im Zimmer sowie zur fachgerechten Sanierung — bis dahin ist das Zimmer als potenziell kontaminiert zu sperren, und alle betroffenen Personen sollten medizinisch (Lungenfunktion, ggf. Röntgen) durch einen Pneumologen mit Asbest-Expertise abgeklärt werden.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Faserzement-Schindeln aus 1978 sind mit hoher Wahrscheinlichkeit asbesthaltig; Asbestverbot in Deutschland erfolgte erst 1993.
    • Alle drei Modelle lehnen die Aussage des Dachdeckers kategorisch ab – visuelle/haptische Einschätzung ist kein Ersatz für Laboranalyse.
    • Alle drei fordern unmittelbare Sperrung des betroffenen Raums (Kinderzimmer) bis zur Klärung.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI konzentriert sich primär auf Materialanalyse und Grundvorsichtsmaßnahmen (Staub vermeiden, feuchtes Abwischen). DeepSeek und Qwen gehen weiter: beide fordern explizit Raumluft- und Oberflächenstaubmessung sowie medizinische Abklärung.
    • Qwen betont die fehlende Expositionsschwelle für Asbest („keine sichere Menge“), während GoogleAI und DeepSeek dieses Prinzip implizit, aber nicht so explizit formulieren.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek ergänzt den Hinweis auf rechtliche Dokumentation (für mögliche Schadensersatzansprüche gegen den Dachdecker).
    • Qwen spezifiziert die notwendige Labor-Methode (REM/EDX oder Polarisationsmikroskopie) und verweist auf TRGS 519 Anhang 2 für die Qualifikation des Sachverständigen.

    ❌ Widerspruch:

    • Qwen widerspricht ausdrücklich der Annahme einer „geringen Menge als unbedenklich“ – ein Risiko-Konzept, das bei GoogleAI und DeepSeek nicht explizit widerlegt wird, jedoch auch nicht vertreten wird. Qwens Aussage ist die sicherheitsorientierteste und entspricht der aktuell gültigen Gesundheitsbewertung der BAuA.

    👉 Empfehlung: Die sicherste, gesetzeskonforme und medizinisch fundierte Linie folgt Qwen (inkl. TRGS 519-Bezug, fehlende Expositionsschwelle und medizinische Abklärung). DeepSeek ergänzt diese sinnvoll mit rechtlicher Dokumentation. GoogleAIs Basismaßnahmen sind zwingend, aber nicht ausreichend.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Asbestgehalt der Schindeln (Baujahr 1978)Sehr wahrscheinlich asbesthaltig – keine visuelle Ausschlussmöglichkeit; Laboranalyse zwingend erforderlich.
    Einschätzung des DachdeckersFachlich unzulässig und rechtlich unverbindlich – alle drei KI-Modelle widersprechen klar und einstimmig.
    Notwendigkeit einer Raumluftmessung⚠️GoogleAI erwähnt nicht explizit; DeepSeek und Qwen fordern sie dringlich – im KI-Konsens als dringlich anzusehen, da Kinderzimmer betroffen ist.
    Gesundheitsrisiko für KinderAlle Modelle betonen besonderes Risiko durch höhere Atemfrequenz, längere Latenzzeit für Erkrankungen und irreversible Wirkung.
    Reinigungsmethoden⚠️GoogleAI hält feuchtes Abwischen für akzeptabel; DeepSeek und Qwen widerlegen dies eindeutig – KI-Konsens: Keine herkömmliche Reinigung ist wirksam oder sicher.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen nach TRGS 519 Anhang 2 zertifizierten Asbestsachverständigen für Raumluft-, Oberflächenstaub- und Materialanalyse. Sperren Sie das Kinderzimmer vollständig. Lassen Sie alle betroffenen Personen durch einen Pneumologen mit Asbest-Expertise abklären. Dokumentieren Sie alle Maßnahmen und Kontakte für ggf. haftungsrechtliche Schritte.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoLangfristige Asbestexposition im KinderzimmerSchwere, unheilbare Erkrankungen (Mesotheliom, Asbestose, Lungenkrebs) mit jahrzehntelanger Latenz – besonders hohe Risikobewertung bei Kindern.
    🔴 RisikoUnzureichende oder falsche Reinigung (Staubsaugen, trockenes Wischen)Aufwirbeln und erneute Inhalation bereits abgesetzter Asbestfasern – erhöhte Expositionsdosis.
    🔴 RisikoVerzögerung der Fachanalyse oder Ignorieren des HinweisesFortlaufende Exposition ohne Kontrolle; mögliche Verschleppung der Kontamination in weitere Räume.
    🔴 RisikoRechtliche Haftung durch fehlende VorsorgepflichtBei nachgewiesener Asbestbelastung und Unterlassen fachgerechter Maßnahmen besteht Verschuldensrisiko gegenüber Mietern oder Familienmitgliedern.
    🔴 RisikoUnzureichende medizinische Abklärung nach ExpositionVerpasste Frühdiagnose; keine Basis für spätere gesundheitliche Begutachtung oder Berufskrankheitsanerkennung.
    ✅ ChanceFachgerechte, frühzeitige Identifizierung durch LaboranalyseGezielte, kosteneffiziente Sanierung ohne pauschale Abrissmaßnahmen; Rechtssicherheit und Dokumentationsgrundlage.
    ✅ ChanceEinsatz eines TRGS 519-konformen SachverständigenRechtssichere Sanierungsplanung, mögliche Kostenerstattung durch gesetzliche Unfallversicherung (bei Eigentümer als „privater Unternehmer“) oder Berufsgenossenschaft.
    ✅ ChanceVollständige Dokumentation aller Schritte (Zeitpunkt, Beteiligte, Befunde)Rechtliche Absicherung bei Haftungsfragen; Nachweis der Sorgfaltspflicht gegenüber Bewohnern, Behörden oder Versicherungen.
    ✅ ChanceMedizinische Frühabklärung durch PneumologenAufbau einer gesicherten Gesundheitsbasis; ggf. Einleitung einer Frührehabilitation oder gesundheitsfördernder Maßnahmen.
    ✅ ChanceAufklärung und Sensibilisierung für AltbausanierungVermeidung zukünftiger Risiken bei weiteren Bauvorhaben; nachhaltiger Wertesicherung des Objekts durch fachgerechte Sanierung.

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Raumsperrung: Schließen Sie das Kinderzimmer ab und verhindern Sie jeglichen Zutritt – auch für Reinigungspersonal oder Kinder – bis eine Laboranalyse vorliegt.
    2. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie umgehend einen nach TRGS 519 Anhang 2 zertifizierten Asbestsachverständigen für Raumluft- und Oberflächenstaubmessung sowie Materialanalyse der Schindeln.
    3. Medizinische Abklärung einleiten: Vereinbaren Sie einen Termin beim Pneumologen mit Asbest-Expertise für alle im Zimmer aufgehaltenen Personen – inklusive Kinder – mit Fokus auf Lungenfunktion und ggf. Thorax-Röntgen.
    4. Keine Reinigungsversuche starten: Unterlassen Sie jegliche Reinigung (auch feuchtes Abwischen), Staubsaugen, Fegen oder Lüften – dies erhöht das Risiko der Faserfreisetzung.
    5. Unterlagen sammeln: Dokumentieren Sie Datum und Umfang der Gaubenarbeiten, Namen und Kontaktdaten des Dachdeckers, alle eigenen Beobachtungen (z. B. Staubentwicklung, Undichtigkeiten) sowie alle nachfolgenden Fachgutachten.
    6. Rechtliche Absicherung prüfen: Sprechen Sie mit einem Anwalt für Baurecht oder Umweltrecht über die Dokumentationslage – insbesondere ob der Dachdecker zur fachgerechten Prüfung verpflichtet war und ob Schadensersatzansprüche bestehen.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Asbest
    Asbest ist eine Sammelbezeichnung für natürlich vorkommende, faserförmige Minerale. Aufgrund seiner Hitzebeständigkeit und Festigkeit wurde es früher häufig in Baumaterialien eingesetzt. Asbest ist krebserzeugend.
    Verwandte Begriffe: Asbestose, Mesotheliom, Faserzement.
    Faserzement
    Faserzement ist ein Baustoff aus Zement und Fasern. Früher wurden oft Asbestfasern verwendet, heute kommen meist organische oder synthetische Fasern zum Einsatz. Faserzement wird für Dachdeckungen, Fassadenverkleidungen und Rohre verwendet.
    Verwandte Begriffe: Asbest, Zement, Dachschindeln.
    Gaube
    Eine Gaube ist ein Dachaufbau, der zusätzlichen Wohnraum unter dem Dach schafft. Sie besteht aus einem Gaubendach, Seitenwänden und einer Stirnwand. Gauben werden oft mit Schindeln oder Ziegeln verkleidet.
    Verwandte Begriffe: Dach, Dachfenster, Dachaufstockung.
    Schindel
    Schindeln sind kleine, überlappende Platten, die zur Verkleidung von Dächern und Fassaden verwendet werden. Sie können aus Holz, Schiefer, Faserzement oder Bitumen bestehen. Schindeln bieten einen guten Schutz vor Witterungseinflüssen.
    Verwandte Begriffe: Dachdeckung, Fassadenverkleidung, Holzschindeln.
    Asbestsanierung
    Die Asbestsanierung umfasst alle Maßnahmen zur Entfernung und Entsorgung asbesthaltiger Materialien. Sie darf nur von zertifizierten Fachfirmen durchgeführt werden, die über die notwendige Sachkunde und Ausrüstung verfügen.
    Verwandte Begriffe: Asbest, Schadstoffsanierung, Entsorgung.
    Materialprobe
    Eine Materialprobe ist eine kleine Menge eines Materials, die zur Analyse entnommen wird. Im Falle von Asbestverdacht wird eine Materialprobe der Schindeln entnommen und im Labor auf Asbestfasern untersucht.
    Verwandte Begriffe: Analyse, Labor, Schadstoffuntersuchung.
    Dachdecker
    Ein Dachdecker ist ein Handwerker, der Dächer deckt, abdichtet und repariert. Er ist auch für die Montage von Dachfenstern, Gauben und Solaranlagen zuständig. Bei Asbestverdacht sollte ein Dachdecker mit Erfahrung im Umgang mit asbesthaltigen Materialien hinzugezogen werden.
    Verwandte Begriffe: Handwerker, Dach, Dachdeckung.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was sind Faserzement-Schindeln?
      Faserzement-Schindeln sind Dachdeckmaterialien, die aus Zement und Fasern (früher oft Asbest) bestehen. Sie wurden häufig zur Verkleidung von Gauben und Dächern eingesetzt.
    2. Warum besteht Asbestverdacht bei alten Faserzement-Schindeln?
      Bis in die 1990er Jahre wurde Asbest häufig als Faserverstärkung in Faserzementprodukten verwendet. Daher besteht bei älteren Schindeln der Verdacht, dass sie Asbest enthalten.
    3. Wie kann man feststellen, ob Faserzement-Schindeln Asbest enthalten?
      Nur eine Materialanalyse in einem zertifizierten Labor kann zweifelsfrei feststellen, ob Asbest vorhanden ist. Eine visuelle Inspektion ist nicht ausreichend.
    4. Welche Gefahren gehen von Asbest aus?
      Asbestfasern können beim Einatmen in die Lunge gelangen und dort Entzündungen und langfristig schwere Erkrankungen wie Asbestose, Lungenkrebs oder Mesotheliom verursachen.
    5. Was ist bei der Sanierung asbesthaltiger Faserzement-Schindeln zu beachten?
      Die Sanierung muss von einer Fachfirma durchgeführt werden, die über die notwendige Sachkunde und Ausrüstung verfügt. Dabei sind strenge Sicherheitsvorkehrungen einzuhalten, um die Freisetzung von Asbestfasern zu verhindern.
    6. Darf ich asbesthaltige Schindeln selbst entfernen?
      Nein, die Entfernung asbesthaltiger Materialien ist nur von zertifizierten Fachfirmen erlaubt. Unsachgemäße Entfernung kann zu einer erheblichen Freisetzung von Asbestfasern führen.
    7. Wie entsorge ich asbesthaltige Faserzement-Schindeln richtig?
      Asbesthaltige Abfälle müssen als Sondermüll deklariert und auf einer zugelassenen Deponie entsorgt werden. Die Entsorgung muss in speziellen Big Bags erfolgen.
    8. Welche Schutzmaßnahmen sind bei Verdacht auf Asbestbelastung zu treffen?
      Bis zur Klärung des Asbestverdachts sollten Sie den betroffenen Bereich möglichst wenig betreten, Staub vermeiden und keine Reinigungsarbeiten durchführen.

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      Schritte zur fachgerechten Sanierung und Beseitigung von Asbest.
    • Gesundheitliche Risiken durch Asbest
      Informationen über die verschiedenen Erkrankungen, die durch Asbest verursacht werden können.
    • Faserzementplatten entsorgen
      Richtige Entsorgung von Faserzementplatten mit und ohne Asbest.
  2. Asbest-Schindeln entsorgen: Vorschriften & Eigenleistung

    Asbest in Schindeln
    Für die Entsorgung von asbesthaltigen Schindel gibt es Vorschriften. Das zerstörungsfreie Ablösen und die Entsorgung in geeigneten Behältern kann jeder selbst machen. Gewerbliche entsorger machen das mit Schutzanzügen und Atemschutz. Was jetzt durchrieselt ist jahrzehntealter Staub der kontaminiert sein kann. Sie sollten mit einem Staubsauger reinigen, die Beutel müssen für das Saugen von asbesthaltigem Staub geeignet sein oder Sie tragen das Ganze als allgemeines Lebensrisiko und tun so als sei alles gut.
    • Name:
    • Klaus Kirschner
  3. Asbeststaub gesaugt: Risiko für Sohn? – Kontaminationsrisiko

    Habe jetzt alles gesaugt und gewischt
    mit einem normalen Staubsauger mit Hepa-Filter ... Möbel feucht abgewischt und Bettwäsche gewaschen.. war das jetzt falsch? Und hat die Nacht in dem Zimmer meinem Sohn jetzt wohl stark geschadet? Die Schindeln sind ja schon vor zwei Wochen abgekommen und weg. Wenn der Staub so alt ist, sollte die Kontamination ja aber geringer sein, da die Schindeln ja nicht bearbeitet waren, oder?

    So etwas blödes : (

    • Name:
    • Melanie
  4. Asbest-Sanierung: Maßnahmen abgeschlossen – Entwarnung!

    alles gemacht
    Dann ist jetzt alles gemacht und gut ist"s.
    • Name:
    • Klaus Kirschner
  5. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

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    Asbestgefahr durch Faserzement-Schindeln: Sanierung & Risikobewertung

    💡 Kernaussagen: Bei Faserzement-Schindeln Baujahr 1978 besteht Asbestgefahr. Die korrekte Entsorgung ist entscheidend. Auch älterer Staub kann kontaminiert sein. Nach gründlicher Reinigung und Sanierung kann Entwarnung gegeben werden.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Im Beitrag Asbest-Schindeln entsorgen: Vorschriften & Eigenleistung wird auf die Notwendigkeit der Einhaltung von Entsorgungsvorschriften hingewiesen, selbst bei Eigenleistung. Gewerbliche Entsorger arbeiten mit Schutzausrüstung.

    🔴 Risiko: Das Saugen von Asbeststaub mit einem normalen Staubsauger ist problematisch, wie im Beitrag Asbeststaub gesaugt: Risiko für Sohn? – Kontaminationsrisiko thematisiert wird. HEPA-Filter sind hier essentiell, um die Schadstoffbelastung zu minimieren. Die Reinigung sollte feucht erfolgen.

    ✅ Empfehlung: Nach der Sanierung und gründlichen Reinigung kann, laut dem Beitrag Asbest-Sanierung: Maßnahmen abgeschlossen – Entwarnung!, Entwarnung gegeben werden. Es ist jedoch ratsam, die Situation von einem Fachmann (Dachdecker) beurteilen zu lassen, um die Asbestgefahr vollständig auszuschließen.

    👉 Handlungsempfehlung: Bei Verdacht auf Asbestbelastung in Faserzement-Schindeln sollte umgehend ein Fachmann für Schadstoffsanierung hinzugezogen werden. Die korrekte Entsorgung und Reinigung sind entscheidend, um die Gesundheit nicht zu gefährden.

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