nach unserer Dachrenovierung mit anschl. Dämmung der obersten Geschossdecke bin ich mir wegen der Feuchteproblematik etwas unsicher. Das Haus ist von 1969.
Wir haben keine Dampfsperre auf der Geschossdecke eingebaut, was von unserem Zimmerer und einer Firma, die ein Angebot für die Dämmung abgegeben hat, auch als in Ordnung befunden wurde.
Das Dach wurde neu mit Tonziegeln eingedeckt und zwischen Konterlattung und Sparren eine diffusionsoffene Spannbahn eingebaut. Diese Spannbahn ist auch über dem First geschlossen.
Aufbau Decke von unten nach oben:
- Hälfte der Fläche Rigips, andere Hälfte Nut-Feder-Bretter auf Latten
- Betondecke, ca. 25 cm
- 3x6 cm (insges. 18 cm) 035-er Styropor (Rigips Hartschaum), stoßversetzt und möglichst lückenlos verlegt. Das Styropor schließt direkt an die Giebelwände und Fußpfetten an. Das Dach hat keinen Kniestock.
- 16 mm Spanverlegeplatten, stoßversetzt verlegt und verleimt.
- Über den Fußpfetten bis in den Ortgang 16 cm Klemmfilz zwischen den Sparren (auch 16 cm) zur Dämmung der Mauerkrone.
Durchgeführte Kabelkanäle sind noch offen, werde ich aber noch verschließen, da ich dort schon Wassertropfen bemerkt habe. Die alte Bodenluke werde ich noch gegen eine neue, luftdichte austauschen.
Wir hatten die Spanplatten zunächst ca. 3 Wochen auf dem Dachboden liegen und haben sie dann mit recht wenig Abstand an den Rändern (ca. 2 cm) auf das Styropor gelegt. Nach etwa einer Woche hatten sich die Platten so weit ausgedehnt, dass sich schon Aufwürfe bildeten. Könnte das Feuchtigkeit aus der (momentan noch nicht luftdichten) Bodenluke sein? Oder wäre eine Dampfsperre doch sinnvoll gewesen?
Schon mal vielen Dank für alle Antworten!
Andreas