wir wollen (wie so viele hier ) unser Dach (30 Grad Baujahr 1956 ohne Gauben ) dämmen. Die Originalbalken sind 8*12 cm dick und werden mit 8*8 Fichte/Tanne aufgedoppelt. Es wird auch direkt vom Dachdecker neu gedeckt und wir haben uns nun für folgenden Aufbau entschieden. Von außen nach innen
BMI BRAAS Betondachsteine
Imprägnierte Dachlatten 50*30
Konterlattung 24*48 imprägnierte Latten
Delta Maxx Unterspannbahn
keine Hinterlüftung
20 cm WLG 040 Mineralwolle
ISOVER Vario KM Dampfbremsfolie
Unterkonstruktion
Gipskarton 12,5 mm
Nun ein paar Fragen:
1. Ist der Aufbau soweit ok? (Insbesondere die Auswahl der Folien ohne Hinterlüftung )
2. Es sollen 4 Dachfenster, 1 Kamin und 1 Sanitärentlüftung durch die Folien. Ich habe zwar schon viel im Netz gesucht, aber insbesondere beim Einbau der Fenster noch nirgendwo eine optimale Ansicht gefunden, wie die Folien/ Dämmungen dort geführt sein sollten. Kenn jemand eine gute Webadresse mit einem Bild oder Video?
3. Muss für die Aufdopplung eine bestimmte Holzqualität eingehalten werden, die man als Laie beurteilen kann?
4. Da es das halbe Dach einer Doppelhaushälfte ist und wir damit etwa 10 cm höher als unser Nachbar kommen, haben wir einen Versatz im Dach. Wird die DeltaMaxx seitlich drüber gezogen um dort Winddichtigkeit zu erreichen?
5. Ich habe mir in den letzten Wochen viele Häuser angesehen, die einen ähnlichen Versatz oder eben 90 Grad Winkel im Dach haben.
Die Lösungen sind so unterschiedlich wie die Häuser. Von - einfach Blei drüber gelegt - über Mauerwerk sichtbar und Aluleiste mit Nieten und ab dort Blei - bishin zur Blechausbildung unter den Pfannen in Pfannenfarbe. Was ist denn eigentlich hier der Standard bzw. fachgerecht?
Herzlichen Dank für alle Infos