Die hälfte des Dachstuhl besteht seit ca. 30 Jahren. Dachgaube.. ist neu.
Der Spitzbogen wird evtl. Kinderspielecke oder als Lagerraum genutzt werden.
Also ist die Dämmung der Dacheindeckung bis zum First geplant.
Folgender Dämmstoffaufbau ist vorgesehen:
- bestehende BMI BRAAS Betonziegel
- Hinterlüftung der Eindeckung und ungehindertes Ablaufen von evtl. Feuchtigkeit ca. 1,5 cm
- Unterspannbahn (Solitex Plus) an den Sparren mit dünner Anpresslatte angeschraubt
- Hanfdämmstoffplatten 140 mm
- Dampfbremse Intello
- Hänfdämmstoffplatte 40 mm
- Gipskarton 12,5 mm
3 Fragen stellen sich mir bei der Dampfbremse
- Am liebsten würde ich die Dampfbremse Innen um die Mittelpfette führen.
Die Mittelpfette ist in diesem Bereich nicht sichtbar und die damals verwendete Imprägnierung (SF-Salz) ist erstmal nach Innen hin weggesperrt.
Was haltet Ihr davon?
- Die Fußpfette liegt auf der Betondecke auf. Ringsherum ist ein dünner Streifen Styropor, der teilweise durch schrumpfen des Estrichbodens (auch 30 Jahre drin) 0,5-2 cm Luft hat.
Ist ein Ankleben der Dampfbremse am Estrich möglich (Orcon F)
- Die Dachschräge wird kmpl. gedämmt (wie beschrieben). Eine Dachlukke wird zum Spitzbogen eingebaut. Da allerdings wie gesagt der spätere Verwendungszweck nicht sicher ist. Wollen wir zwischen den Zangen (Kehlbalken) dämmen. Auch zur Schalldämmung, weil sich Räume unterhalb kreuzen.
Kann man ohne Probleme, bei den unterschiedlichen Verwendungszwecken, ein Dampfbremse unterhalb der Zangen anbringen oder müssen wir uns vorher Gedanken machen?
Meine Baustoffexpertin hat mir geraten die Traglattung (der Gipskartonplatten) an den Dachschrägen mit Holz auszuführen um Kältebrücken nochmals zu vermeiden.
Ist das wirklich sinnvoll oder tue ich mir Metallprofilen nicht viel leichter?
