ich werde bald das Dach eines 40 Jahre alten Hauses
sanieren lassen, welches eine 18 cm dicke Vollsparrendämmung
mit MiWo sowie neue Dachziegel bekommen soll.
Geplanter Dachaufbau wie folgt:
- Innenraum-Verkleidung (bei uns ist es wohl verputztes Streckmetall, vor 40 Jahren gab es offenbar noch keine Gipskarton-Platten)
- Dampfsperre
- 18 cm Vollsparrendämmung
- diffusionsoffene Folie
- Lattung, Konterlattung
- Dachziegel
Das Dachgeschoss ist schon ausgebaut und ich möchte
nicht die bereits verkleideten (verputzten) Dachschrägen
von innen entfernen.
Daher wollte ich die Dampfsperre von außen einlegen
lassen. Diese Dampfsperre liegt dann ja bekanntlich hinter
den Sparren (von innen her gesehen), was sicherlich
nicht optimal ist, da dann evtl. Tauwasser in den Sparren
ausfallen kann.
Nun ist meine Frage, ob diese 'denke Folie' mit veränderlichem
sd-Wert (von . 2 bis 5) für diesen Fall eingesetzt werden
soll. Die Idee, die dahinter steckt, ist ja die, dass
die Folie im Sommer einen niedrigen sd-Wert besitzt, so dass
Feuchte, die im Winter evtl. in die Sparren einzieht, im
Sommer wieder trocknet.
Hat jemand Erfahrungen mit dieser 'Altbau-Problematik'?
Ich muss mich bald entscheiden, welche Dampfsperre rein soll,
da nächste Woche der Dachdecker anrückt.
Vielen Dank im Voraus & Grüße
Herwig
