Nutzung alternativer Energieformen

Isolierungsmaterial Pufferspeicher

Hallo eine Frage,
für meine Heizungsanlage bestelle ich einen Pufferspeicher, der Hersteller bietet dazu eine 70 bzw. 90 mm dicke Isolierung aus PU Hartschaum mit Alumantels an.
Abmessungen ca. 2,00 m Hoch und Durchmesser ca. 90 cm.
Preis 347 EUR für die 70 mm.
Jetzt die generelle Frage:
Welcher Dämmstoff empfiehlt sich denn zur Isolation des Speichers?
Andere Hersteller setzen auf expandiertes PS oder Weichschaum.
Was spricht gegen eine Isolation mit Steinwolle d = 160 mm, die ich selbst ausführe?
Wer hat Tipps bzw. Erfahrungen diesbezüglich? Ist das Herstellerangebot zu aus PU Schaum empfehlen?

Name:

  • Thorsten
  1. Dämmung nicht Isolierung

    Moin,
    als Isolierung reicht auch eine Schicht Isolierband ;-))
    spaß beiseite, die WärmeDÄMMUNG des Speichers können sie natürlich auch selbst machen und dazu Steinwolle verwenden. Einziges Problem dabei ist die Verarbeitung. Speicher sind ja selten quadratisch mit schön ebenen Flächen, sondern meistens Oval bis rund mit vielen Rohren, Anschlüssen usw.. Da wird es schwer die Steinwolle wärmebrückenfrei zu verlegen. Desweiteren dämmt Steinwolle schlechter bis gar nicht mehr wenn sie gepreßt wird, also müssen sie auch dafür sorgen, daß die Steinwolle schön locker verlegt wird.
    Viel spaß dabei :-)
    Vielleicht aber auch einfach einen knappen Holzkasten drum herum bauen (mit den vielleicht notwendigen Revisionsluken) und diesen mit Zelluloseflocken füllen ?!?

  2. Steinwollematten

    Steinwolle gibt es auch als Drahtnetzmatten.
    Wird im Behälter-bzw. Silobau verwendet.
    Wie bereits von Hr. Heidemann gesagt, die üblichen Dachdämmplatten aus Steinwolle sind ungeeignet.
    Am sinnvollsten ist die Verwendung der vom Hersteller angebotenen Dämmschale, ist halt optimal für den Speicher vorgefertigt.

  3. Vorsicht vor Eigenbauten...

    Kann die Variante vom Hersteller auch nur empfehlen.
    Spreche aus eigener negativer Erfahrung mit der Speicherdämmung.
    Die Fa. Paradigma (Ritter Schokolade) hat meinen Speicher an den Seiten mit 100 mm PS (EPS?) gedämmt, das geht noch.
    Die Krönung ist der Deckel (zwei Halbschalen aus Schaumstoff), insbesondere bei den höheren Kopftemperaturen indiskutabel.
    Eine Sauna brauche ich im Sommer nicht mehr...
    Mit PU sind Sie sehr gut beraten (würde die 90 mm Variante wählen).
    Natürlich ist die Eigenbaulösung deutlich günstiger..bevor Sie aber tagelang am Speicher rummachen und es am Ende doch laienhaft aussieht, lieber ein passende Hülle vom Hersteller.
    Gruß O.Zeeck

  4. Vorsicht die meisten Hersteller liefern Schrott aus...

    wäre der passendere Hinweis gewesen.
    Die "Qualität" von Weichschaum bzw. Schaumstoff als Isolierung kann man auch bei mäßig guter Eigenleistung kaum unterbieten.
    Hartschaum ist bei hohen Speichertemperaturen um Klassen besser, weil sich die Luft in der Isolierung - im Gegensatz zu Weichschaum - nicht bewegen kann.
    Aber auch eine dünne Hartschaumschicht würde ich um eine zusätzliche Isolierung aus Steinwolle ergänzen. Der durchschnittliche Temperaturunterschied vom Aufstellraum zum Speicher ist weitaus höher als der Unterschied vom Haus nach draußen.
    Zur Praxis: es gibt auf der Homepage der Schweizer Firma Jenni(einem Spezialisten von großen Speichern) unter der Rubrik Speicher eine ausführliche bebilderte Anleitung.
    Es mag Geschmackssache sein, ob Speicher mit einer Aluaußenhaut weniger schön als andere Speicher sind. Eine solche Isolierung ist viel preiswerter und erfüllt ihren Zweck weitaus besser als die Standardangebote.
    Mit freundlichem Gruß
    Ralf Kremer


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