Dämmplatten auf Dämmplatten: Zulässig? Aufbau, Kosten & Risiken bei Mehrfamilienhaus?
In diesem Forum sind Sie: Außenwände und Fassaden📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 10.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Zulässigkeit und Effizienz von Dämmplatten auf Dämmplatten bei einem Mehrfamilienhaus in Braunschweig. Dabei werden Aspekte wie EnEV-Konformität, Haftzugfestigkeit, Dachüberstand und die Notwendigkeit eines Energieberaters beleuchtet. Die bestehende Dämmung von 80 mm an der Straßenseite und die Frage nach zusätzlicher Dämmung an der Rückseite stehen im Fokus. Es wird betont, dass die Wahl des richtigen Wärmedämmverbundsystems (WDVS) und die Berücksichtigung der bauaufsichtlichen Zulassung entscheidend sind.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Praktische Umsetzung · 🔴 Kritisch/Risiko · 👉 Handlungsempfehlung
Dämmplatten auf Dämmplatten: Zulässig? Aufbau, Kosten & Risiken bei Mehrfamilienhaus?
wir verwalten ein Mehrfamilienhaus in Braunschweig und haben ein Problem. Zunächst der Ist-Zustand:
Das Haus verfügt nur über EGAbk. und 1. OGAbk.. Danach schließt sich ein sehr flaches Schrägdach (kein Flachdach, kein Ziegeldach) an. Der Dachüberstand an den zwei "Giebelseiten" beträgt ca. 7 cm.
Die Straßenseite wurde von ca. 5 Jahren mit 80 mm Dämmplatten gedämmt u. verputzt. An der Rückseite ist noch keine Wärmedämmung. An den 2 Giebelseiten wurde noch lange vor unserer Zeit eine 30 mm Dämmung mit Putz und zwar nur im Bereich der 1. OG angebracht!
Und jetzt sollen wir Angebote einholen für die Dämmung der Giebelseiten und der Rückseite. Es gibt Malerfachbetriebe die uns anbieten, auf die 30 mm Dämmung nochmal 30 mm Dämmung aufzubringen und zu verputzen (Punkt-Wulst-Klebeverfahren). Dann würde der Dachüberstand noch ca. 40 mm betragen. Die Dämmung unterhalb dieser "60er Dämmung" und auch auf der gesamten Rückseite bieten diese Betriebe aber wieder als 80 mm Dämmung an (wie auf der Vorderseite vorhanden).
Ein Betrieb hat mir folgendes mitgeteilt.
30 mm Dämmung auf vorhandene 30 mm Dämmung aufzubringen ist nicht fachgerecht, sondern Pfusch. Garantie kann es darauf nicht geben.
Richtig kann nur sein: 30 mm Dämmung komplett abreißen.
Dachüberstand auf jeden Fall vergrößern (ca. 10 - 20 cm)
Gesamte Giebelseiten und Rückseite einheitlich mind. 80 mm Dämmung (besser 100er oder 120 er) anbringen.
Hört sich auch logisch an. Aber stimmt das so? Ist Dämmung auf Dämmung Pfusch? Ist Dachüberstandvergrößerung wirklich so wichtig? Ich Frage nur darum, weil es u.a. ja eine Kostenfrage ist. Das die Werte bei der letzten Lösung wesentlich besser sind, ist klar.
Was sagen die Fachleute zu den Aussagen? Bin mal gespannt und freue mich auf eine tolle Diskussionsrunde.
Michael Brand aus Braunschweig
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Sicherheitshinweise: Dämmplatten auf Dämmplatten: Ja oder Nein?
🔴 Gefahr: Unsachgemäße Dämmung kann zu Schimmelbildung und Bauschäden führen.
🔴 Gefahr: Bei Arbeiten am Dach besteht Absturzgefahr. Sicherheitsvorkehrungen treffen!
KI-Analyse (GoogleAI): Dämmplatten auf Dämmplatten: Ja oder Nein?
Ich beurteile die Frage nach Dämmplatten auf Dämmplatten im Bestand kritisch. Eine pauschale Aussage ist ohne genaue Prüfung der vorhandenen Dämmung und der bauphysikalischen Gegebenheiten nicht möglich.
🔴 Gefahr: Eine unsachgemäße Ausführung kann zu Feuchtigkeitsproblemen, Schimmelbildung und einer Verschlechterung der Dämmwirkung führen.
- Prüfung der vorhandenen Dämmung: Art, Zustand, Dicke und Wärmeleitfähigkeit der vorhandenen Dämmplatten müssen bekannt sein.
- Bauphysikalische Berechnung: Eine detaillierte Berechnung des U-Wertes und der Taupunktlage ist erforderlich, um Kondensatbildung zu vermeiden.
- Materialverträglichkeit: Die neuen Dämmplatten müssen mit dem vorhandenen Material kompatibel sein.
- Dampfdiffusion: Eine Dampfbremse oder Dampfsperre kann erforderlich sein, um Feuchtigkeitsschäden zu verhindern.
Ich empfehle, Angebote von mehreren Malerfachbetrieben einzuholen und die Ausführung von einem Fachmann mit Erfahrung in der Dachdämmung durchführen zu lassen.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie eine umfassende Energieberatung durchführen, um die optimale Dämmstrategie für Ihr Mehrfamilienhaus zu ermitteln. Ein Energieberater kann die vorhandene Bausubstanz beurteilen und die notwendigen Berechnungen durchführen.
KI-Analyse (DeepSeek): Dämmplatten auf Dämmplatten: Ja oder Nein?
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine typische Sanierungssituation bei einem Mehrfamilienhaus in Braunschweig, bei der eine nachträgliche Wärmedämmung an Giebelseiten und Rückseite geplant ist. Die bestehende 30 mm Dämmung an den Giebelseiten soll durch eine zweite Lage ergänzt werden, während die Rückseite und die unteren Bereiche mit 80 mm gedämmt werden sollen. Dies führt zu einem inhomogenen Aufbau mit unterschiedlichen Dämmstärken und potenziellen bauphysikalischen Problemen.
❌ Widerspruch: Die Aussage, dass Dämmung auf Dämmung generell Pfusch sei, ist zu pauschal. In der Praxis ist eine Aufdopplung von WDVSAbk.-Platten durchaus zulässig, wenn die Unterlage tragfähig, eben und frei von Schäden ist. Allerdings ist der vorgeschlagene Aufbau mit 30 mm auf 30 mm kritisch, da die Gesamtdämmstärke von 60 mm an den Giebelseiten im Vergleich zu den 80 mm an der Rückseite und Vorderseite zu einer ungleichen Wärmeverteilung und potenziellen Wärmebrücken führt.
🔴 Gefahr: Die größte Gefahr liegt in der unzureichenden Berücksichtigung des Dachüberstands. Bei nur 7 cm Überstand und einer Aufdopplung auf 60 mm Dämmung verbleiben lediglich 10 mm Abstand, was zu massiven Problemen mit Schlagregen, Spritzwasser und mangelnder Hinterlüftung führen kann. Dies begünstigt Feuchteschäden und Schimmelbildung an der Dachunterseite und im Mauerwerk.
➕ Ergänzung: Die Empfehlung des kritischen Betriebs, den Dachüberstand auf 10-20 cm zu vergrößern, ist fachlich korrekt und dringend zu empfehlen. Ein ausreichender Dachüberstand schützt die Dämmung vor Witterungseinflüssen und gewährleistet eine dauerhafte Funktion. Zudem sollte die Dämmung an allen Fassadenseiten einheitlich geplant werden, um Wärmebrücken und ungleiche Oberflächentemperaturen zu vermeiden.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen unabhängigen Bauphysiker oder einen zertifizierten Energieberater mit der Erstellung eines detaillierten Sanierungskonzepts. Dieser kann die Tragfähigkeit der vorhandenen Dämmung prüfen, die Notwendigkeit einer Dachüberstandsvergrößerung bewerten und einen homogenen Dämmaufbau (mindestens 80 mm, besser 100-120 mm) für alle Fassadenseiten vorschlagen. Lassen Sie sich vor der Auftragsvergabe mehrere Vergleichsangebote mit detaillierten Leistungsbeschreibungen vorlegen und vermeiden Sie Kompromisse bei der Bauphysik, um spätere Folgeschäden zu verhindern.
KI-Analyse (Qwen): Dämmplatten auf Dämmplatten: Ja oder Nein?
Die beschriebene Situation betrifft eine fachlich kritische Sanierungsmaßnahme an einem Mehrfamilienhaus mit bestehender, heterogener Wärmedämmung an Giebelseiten und Rückfassade – insbesondere die geplante Aufdopplung von 30 mm Dämmung auf bereits vorhandene 30 mm Dämmung erfordert höchste fachliche Sorgfalt.
🔴 Gefahr: Das Punkt-Wulst-Klebeverfahren zur Aufdopplung von Dämmplatten auf bestehende Dämmung ist bei nicht vollständig tragfähigem, alterndem Untergrund hochgradig risikobehaftet: Es drohen Haftungsverluste, Feuchteeintrag durch Fugenbildung, Delamination und damit langfristig Schimmelbildung, Putzabplatzungen sowie Wärmebrücken an den Giebeln.
🔴 Gefahr: Der aktuelle Dachüberstand von nur 7 cm ist deutlich zu gering – er reicht nicht aus, um Regenwasser sicher von der Fassade fernzuhalten; bei Aufdopplung auf 60 mm Dämmstärke würde der Überstand auf ca. 4 cm reduziert, was zu massivem Feuchteeintrag in die oberste Geschossdecke und den Giebelbereich führen kann.
✅ Zustimmung: Die Aussage des Fachbetriebs, dass das Aufbringen neuer Dämmplatten auf bestehende Dämmung ohne vorherige Prüfung und ggf. Sanierung des Untergrunds nicht fachgerecht ist, entspricht der DINAbk. 18516-1 und den Anforderungen der Energieeinsparverordnung (GEG), die eine durchgängige, lückenlose und statisch sichere Dämmung vorschreiben.
➕ Ergänzung: Eine fachgerechte Sanierung erfordert nicht nur das Entfernen der alten 30 mm-Dämmung, sondern auch eine umfassende Zustandsanalyse der darunterliegenden Putz- und Mauerwerkschichten, Prüfung auf Feuchteschäden, Salzausblühungen oder Rissbildungen sowie eine gegebenenfalls notwendige Untergrundsanierung vor Neuaufbau.
➕ Ergänzung: Die Empfehlung, den Dachüberstand auf 10–20 cm zu vergrößern, ist nicht nur sinnvoll, sondern zwingend erforderlich – dies entspricht der Mindestanforderung nach DIN 4108-3 für regengeschützte Fassaden und verhindert nachhaltig Schäden durch Spritzwasser und Kapillarfeuchte.
⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass eine 80-mm-Dämmung 'ausreichend' sei, ist veraltet: Für Giebelbereiche – als thermisch besonders kritische Bauteile – ist gemäß GEG und EnEVAbk.-Nachweispraxis eine Mindestdämmstärke von 100 mm (besser 120 mm) bei Wärmedämm-Verbundsystemen (WDVS) erforderlich, um die gesetzlichen U-Wert-Vorgaben (U ≤ 0,22 W/m²K) einzuhalten.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Energieberater (nach § 22 GEG) oder einen staatlich anerkannten Sachverständigen für Wärmedämmung, um eine bauphysikalische Bestandsanalyse durchzuführen – inklusive Feuchtemessung, Haftfestigkeitsprüfung und statischer Bewertung des Dachüberstands; erst danach darf ein fachgerechter Sanierungsplan mit detaillierter Ausschreibung erstellt werden.
📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Dämmplatten
- Dämmplatten sind plattenförmige Dämmstoffe, die zur Wärme- und Schalldämmung von Gebäuden eingesetzt werden. Sie bestehen aus verschiedenen Materialien wie Polystyrol, Mineralwolle oder Holzfasern.
Verwandte Begriffe: Dämmstoffe, Wärmedämmung, Schallschutz. - U-Wert
- Der U-Wert (Wärmedurchgangskoeffizient) gibt an, wie viel Wärme durch ein Bauteil pro Quadratmeter und pro Grad Temperaturunterschied verloren geht. Je niedriger der U-Wert, desto besser ist die Wärmedämmung.
Verwandte Begriffe: Wärmedämmung, Wärmeverlust, EnEV. - Taupunkt
- Der Taupunkt ist die Temperatur, bei der die Luft mit Wasserdampf gesättigt ist und Kondenswasser ausfällt. Bei der Dämmung von Gebäuden ist es wichtig, den Taupunkt innerhalb der Dämmschicht zu halten, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.
Verwandte Begriffe: Kondensation, Feuchtigkeit, Schimmel. - Dampfbremse
- Eine Dampfbremse ist eine Folie oder Beschichtung, die verhindert, dass Wasserdampf aus dem Innenraum in die Dämmschicht eindringt. Sie wird auf der warmen Seite der Dämmung angebracht.
Verwandte Begriffe: Dampfsperre, Feuchtigkeitsschutz, Kondensation. - Aufsparrendämmung
- Die Aufsparrendämmung ist eine Dämmmethode, bei der die Dämmplatten auf den Dachsparren befestigt werden. Sie bietet eine hohe Dämmwirkung und vermeidet Wärmebrücken.
Verwandte Begriffe: Zwischensparrendämmung, Dachdämmung, Wärmedämmung. - EnEV/GEG
- Die Energieeinsparverordnung (EnEV) bzw. das Gebäudeenergiegesetz (GEG) sind deutsche Gesetze, die Anforderungen an die Energieeffizienz von Gebäuden stellen. Sie legen unter anderem fest, wie viel Wärme ein Gebäude verlieren darf.
Verwandte Begriffe: Energieeffizienz, Wärmedämmung, U-Wert. - Wärmebrücke
- Eine Wärmebrücke ist ein Bereich in der Gebäudehülle, durch den Wärme schneller nach außen abgeleitet wird als durch die umliegenden Bauteile. Wärmebrücken können zu höheren Heizkosten und Feuchtigkeitsproblemen führen.
Verwandte Begriffe: Wärmeverlust, Kondensation, Schimmel.
❓ Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Dämmstoffe sind für eine Aufsparrendämmung geeignet?
Für eine Aufsparrendämmung eignen sich Dämmstoffe wie Polyurethan (PU), Polystyrol (EPS oder XPS), Mineralwolle (Glas- oder Steinwolle) oder Holzfaserdämmplatten. Die Wahl des Dämmstoffs hängt von den bauphysikalischen Anforderungen, den Kosten und den persönlichen Präferenzen ab. - Wie dick sollte die Dämmung sein?
Die Dicke der Dämmung richtet sich nach den gesetzlichen Anforderungen (EnEV bzw. GEG) und den individuellen Gegebenheiten des Gebäudes. Eine detaillierte Berechnung des U-Wertes ist erforderlich, um die optimale Dämmstärke zu ermitteln. - Was ist bei der Anbringung einer Dampfbremse zu beachten?
Die Dampfbremse muss luftdicht und fachgerecht verlegt werden, um zu verhindern, dass Feuchtigkeit in die Dämmung eindringt. Anschlüsse an Fenster, Türen und andere Bauteile müssen sorgfältig abgedichtet werden. - Welche Fördermöglichkeiten gibt es für eine Dachdämmung?
Für eine Dachdämmung gibt es verschiedene Fördermöglichkeiten von Bund, Ländern und Kommunen. Die KfW-Bank und das BAFA bieten zinsgünstige Kredite und Zuschüsse an. - Wie finde ich einen qualifizierten Fachbetrieb für die Dachdämmung?
Sie können im Internet nach Fachbetrieben in Ihrer Region suchen oder sich von der Handwerkskammer oder der Verbraucherzentrale beraten lassen. Achten Sie auf Zertifizierungen und Referenzen des Betriebs. - Was kostet eine Dachdämmung?
Die Kosten für eine Dachdämmung hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. der Größe des Daches, der Art des Dämmstoffs und dem Umfang der Arbeiten. Holen Sie sich am besten mehrere Angebote von Fachbetrieben ein. - Kann ich die Dachdämmung selbst durchführen?
Ich rate davon ab, die Dachdämmung selbst durchzuführen, da dies spezielle Kenntnisse und handwerkliches Geschick erfordert. Eine unsachgemäße Ausführung kann zu Bauschäden und gesundheitlichen Problemen führen. - Was ist der Unterschied zwischen einer Zwischensparren- und einer Aufsparrendämmung?
Bei einer Zwischensparrendämmung wird der Dämmstoff zwischen den Sparren des Daches angebracht. Bei einer Aufsparrendämmung wird der Dämmstoff auf den Sparren befestigt. Die Aufsparrendämmung bietet eine bessere Dämmwirkung, ist aber auch teurer.
🔗 Verwandte Themen
- Dachdämmung Kosten
Informationen zu den Kosten einer Dachdämmung und den verschiedenen Faktoren, die den Preis beeinflussen. - Dachdämmung selber machen
Hinweise und Tipps für Heimwerker, die ihre Dachdämmung selbst durchführen möchten. - Dachdämmung Förderung
Überblick über die verschiedenen Fördermöglichkeiten für eine Dachdämmung. - Dachdämmung Materialien
Vergleich der verschiedenen Dämmstoffe für die Dachdämmung und ihre Eigenschaften. - Dachdämmung Pflicht
Informationen zu den gesetzlichen Anforderungen an die Dachdämmung.
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EnEV-Anforderungen: Dämmung prüfen – WLG & Dachüberstand!
Schon mal an die EnEVAbk. gedacht? Nur mal ...
Schon mal an die EnEV gedacht? Nur mal so nebenbei? Mit 30 mm erreichen Sie die EnEV nicht, auch nicht, wenn schon 30 drunter sind (mit geschätzter WLG 040).
Platte auf Platte kleben geht, ein Pfuscher ist der Betrieb der die Falschaussage getroffen hat dass das nicht ginge.
In ihrem Fall ist das Pfusch, aber weil Sie die EnEV nicht erreichen werden. Sie sollten die Sache mit jemandem planen, der da Verstand von hat. Dachüberstand erweitern, alternative Dämmung (WLG 022), etc. ... -
WDVS-Systeme: Haftzugfestigkeit des Untergrunds entscheidend!
Dämmung
Hallo Michael Brand,
zu Ihrer Frage follgendes:
Wärmedämmverbundsysteme (Achtung: System!) benötigen eine bauaufsichtliche Zulassung. Geregelt ist darin z.B. die notwendige Haftzugfestigkeit des Untergrundes. D.h., entsprechend der vorhandenen Haftzugfestigkeit des Untergrundes muss die Befestigungsart gewählt werden. Somit fällt eine teure Prüfung an. Weiterhin haben Untersuchungen ergeben, dass eine Verstärkung der Wärmedämmung nicht linear eine Verbesserung des Wärmedurchgangswiderstandes bewirkt. Und siehe die Ausführungen des vorigen Beitrages.
Aus wirtschaftlichen Überlegungen istdeshalb m.E. empfehlenswert: Demontage vorhandene Dämmung/Rückbau und Neubau. Dämmstärke etc. nach umfassender Beratung durch Energieberater.
Mit freundlichen Grüßen
Schwabe -
EnEV-Nachweis: Dämmstoffdicke & A/V-Verhältnis im MFH
Die EnEVAbk. wird eventuell problemlos eingehalten. Das hängt ...
Die EnEV wird eventuell problemlos eingehalten. Das hängt ja von mehreren Faktoren als der Dämmstoffdicke ab. Ob 6 cm Dämmstoffdicke ausreichen, ist auch von der Tragschale abhängig. Falls ein EnEV-Nachweis für das ganze Haus nach A/V-Verhältnis geführt wird, kann man je nach Beschaffenheit aller Bauteile bei einem kompakten Haus rechnerisch auch auf Neubauniveau kommen.
Ob die WDVSAbk.-Zulassung eingehalten wird, hängt auch von der Beschaffenheit der vorhandenen Dämmung ab. Gedübelt werden muss sowieso. Abweichung von der Zulassung - keine Garantie. Ob es unbedingt bauphysikalischer Pfusch ist, steht auf einem anderen Blatt.
Viel wichtiger scheint mir zur Beurteilung eines funktionierenden Aufbaus die Beschaffenheit des jetzigen Außenputzes inkl. Anstrich zu sein. Sollte da irgendwas mit Kunstharz ö. ä. dabei sein, wird das die neue Kondensationsebene (Dampfbremse). D.h. die Wand mit der alten Dämmung säuft ab. -
Energieberater: Staatliche Förderung für Dämmung im MFH nutzen!
Energieberater
Hallo
Eigentlich kann es nur einen Tipp geben, einen guten Energieberater zu holen.
(Wir zudem staatlich, in diesem Fall mit 360 T€ gefördert)
Zu der EnEVAbk.:
Hier gibt es Sicherlich keine Probleme, da mit der 30 mm Dämmung bestimmt der Stand der ersten "Wärmeschutzverordnung" von 78 erreicht wird/wurde. In diesem Fall muss nicht zusätzlich gedämmt werden. (Was natürlich doch sinnvoll sein kann ...)
Zur Ausführung:
Wie schon geschrieben wurde, wenn "Kunstharzputze/Farben" usw. verwendet wurden würde ich immer das Ganze abreißen und neu/richtig machen (eventuell kann man auch "Neubaustandard" erreichen und Fördergelder bekommen..Wenn möglich würde ich den Dachüberstand vergrößern, schützt die Fassade ...
Gruß -
Dachüberstand: Veralgung vorbeugen – Mindestmaß beachten!
Zum Dachüberstand:
der ist wirklich wichtig, um dem Veralgen vorzubeugen. 20 cm scheint mir da auch noch etwas wenig. -
Dämmung: KS-Mauerwerk & Resolschaum erfüllen EnEV-Anforderung!
Gerade mal überschlagen, mit einem 24-er KS und ...
Gerade mal überschlagen, mit einem 24-er KS und Resolschaum-Dämmung kommt das Bauteil Außenwand doch knapp unter Mindestanforderung EnEVAbk. (U ~ 0,4). Bezieht sich auf die aufgedoppelte Fläche 30 mm alt + 30 mm neue. Bei den anderen Flächen wo noch 80 mm drauf können ist das natürlich gar kein Problem. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 10.01.2026
Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 10.01.2026
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Dämmplatten auf Dämmplatten: Aufbau, Kosten & Risiken beim Mehrfamilienhaus
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Zulässigkeit und Effizienz von Dämmplatten auf Dämmplatten bei einem Mehrfamilienhaus in Braunschweig. Dabei werden Aspekte wie EnEVAbk.-Konformität, Haftzugfestigkeit, Dachüberstand und die Notwendigkeit eines Energieberaters beleuchtet. Die bestehende Dämmung von 80 mm an der Straßenseite und die Frage nach zusätzlicher Dämmung an der Rückseite stehen im Fokus. Es wird betont, dass die Wahl des richtigen Wärmedämmverbundsystems (WDVSAbk.) und die Berücksichtigung der bauaufsichtlichen Zulassung entscheidend sind.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Gemäß dem Beitrag WDVS-Systeme: Haftzugfestigkeit des Untergrunds entscheidend! benötigen Wärmedämmverbundsysteme eine bauaufsichtliche Zulassung, wobei die Haftzugfestigkeit des Untergrundes eine wichtige Rolle spielt. Eine teure Prüfung kann erforderlich sein, um die notwendige Befestigungsart zu bestimmen.
✅ Zusatzinfo: Der Beitrag Energieberater: Staatliche Förderung für Dämmung im MFH nutzen! empfiehlt, einen Energieberater hinzuzuziehen, der in diesem Fall staatlich gefördert wird. Es wird darauf hingewiesen, dass die bestehende 30 mm Dämmung möglicherweise den Stand der ersten Wärmeschutzverordnung von 1978 erfüllt, sodass keine zusätzliche Dämmung erforderlich ist, obwohl sie sinnvoll sein kann.
🔧 Praktische Umsetzung: Der Beitrag Dämmung: KS-Mauerwerk & Resolschaum erfüllen EnEV-Anforderung! zeigt, dass eine Kombination aus 24-er KS-Mauerwerk und Resolschaum-Dämmung die Mindestanforderungen der EnEV erfüllen kann, insbesondere bei einer Aufdopplung der Dämmfläche. Dies gilt jedoch nicht für alle Flächen, wo bereits 80 mm Dämmung vorhanden sind.
🔴 Kritisch/Risiko: Wie im Beitrag EnEV-Anforderungen: Dämmung prüfen – WLG & Dachüberstand! erwähnt, reicht eine Dämmstärke von 30 mm möglicherweise nicht aus, um die EnEV-Anforderungen zu erfüllen, selbst wenn bereits 30 mm vorhanden sind. Es wird empfohlen, die Planung von einem Fachmann durchführen zu lassen, um Pfusch zu vermeiden.
👉 Handlungsempfehlung: Es wird empfohlen, einen Energieberater zu konsultieren und die Haftzugfestigkeit des Untergrundes zu prüfen, um die richtige Befestigungsart für das Wärmedämmverbundsystem zu wählen. Zudem sollte der Dachüberstand ausreichend sein, um Veralgung vorzubeugen, wie im Beitrag Dachüberstand: Veralgung vorbeugen – Mindestmaß beachten! betont wird.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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