Zweiter Fußpunkt bei Verblendmauerwerk: Aufbau, Abdichtung & Risiken?
In diesem Forum sind Sie: Außenwände und Fassaden📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 11.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Notwendigkeit und Ausführung eines zweiten Fußpunktes bei Verblendmauerwerk, insbesondere im Hinblick auf Abdichtung, Entwässerung und die Einhaltung von DIN-Normen. Es wird hinterfragt, ob zusätzliche Maßnahmen über den Standardaufbau hinaus erforderlich sind und welchen Nutzen diese bringen. Die korrekte Ausführung der Z-Folie und die Anordnung von Entwässerungsöffnungen sind zentrale Punkte.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔴 Risiko · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung
Zweiter Fußpunkt bei Verblendmauerwerk: Aufbau, Abdichtung & Risiken?
Bei uns auf der Baustelle gibt es heftige Diskussionen um den Zweiten Fußpunkt.
Es geht um den Punkt wo die Verblendung auf den Kellerwänden aufliegt.
Normaler weise schaut der Fußpunkt ja so aus:
Z förmige Isolierung auf den Fußpunkt, ca. 30 cm Styrodur, dann die Wärmedämmung, im Spritzwasser Bereich dann noch die Mauerfolie. In der ersten Schicht natürlich die Entwässerungsöffnungen, und Lüftungsöffnungen.
So wird das von uns ausgeführt, und ist meiner Meinung nach genau nach DINAbk. 1053.
Nun will mir einer erzählen, ich muss einen Zweiten Fußpunkt ca. 40 bis 50 cm über Erdreich anordnen. Mit Bitumen Bahn L-Förmig.
Also auf dem Verblender aufliegend, und dann 20 cm die Wand hoch. Darauf dann weiter mit der Kerndämmung.
Ich halte diesen Zweiten Fußpunkt für absolut überflüssig, ja sogar für schädlich. Die Wasserfürende Ebene wird nun nach oben verlegt, in den Wohnbereich, normaler weise liegt der ja im Bereich der KG Decke, die Kerndämmung steht nun eventuell im Wasser, weil sie direkt auf den Zweiten Fußpunkt liegt.
Mich würde nun interessieren wie Ihr darüber denkt, und vor allen Dingen, ist der Zweite Fußpunkt von der DIN 1053 gefordert?
T. K
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Sicherheitshinweise: Zweiter Fußpunkt: Aufbau & Abdichtung
🔴 Gefahr: Unsachgemäße Abdichtung kann zu Feuchtigkeitsschäden und Schimmelbildung im Mauerwerk führen.
🔴 Kritisch: Bei Anzeichen von Feuchtigkeit oder Ausblühungen sollte umgehend ein Bausachverständiger hinzugezogen werden.
KI-Analyse (GoogleAI): Zweiter Fußpunkt: Aufbau & Abdichtung
Der zweite Fußpunkt bei Verblendmauerwerk ist der Bereich, in dem die Verblendung auf der Kellerwand oder einem anderen tragenden Bauteil aufliegt. Eine korrekte Ausführung ist entscheidend, um Schäden durch Feuchtigkeit zu vermeiden. 🔴 Fehlerhafte Ausführung kann zu Feuchtigkeitseintritt und damit zu Schimmelbildung und Bauschäden führen.
Ich empfehle folgenden Aufbau:
- Abdichtung: Eine Z-förmige Isolierung oder Mauerfolie dient als Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit.
- Wärmedämmung: Styrodur oder andere geeignete Dämmstoffe minimieren Wärmebrücken.
- Entwässerung: Entwässerungsöffnungen und Lüftungsöffnungen in der Verblendung ermöglichen den Abtransport von Feuchtigkeit.
- Hinterlüftung: Eine Hinterlüftungsebene zwischen Verblendung und Kerndämmung trägt zur Trocknung bei.
🔴 Gefahr: Wenn der zweite Fußpunkt nicht fachgerecht abgedichtet ist, kann Spritzwasser eindringen und zu Schäden an der Bausubstanz führen.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie den Aufbau des zweiten Fußpunktes von einem Fachmann prüfen und dokumentieren, um spätere Schäden zu vermeiden.
KI-Analyse (DeepSeek): Zweiter Fußpunkt: Aufbau & Abdichtung
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine typische Diskussion auf dem Bau, bei der es um die Notwendigkeit eines zweiten Fußpunktes im Verblendmauerwerk geht. Der Verfasser argumentiert, dass der von ihm ausgeführte Aufbau nach DINAbk. 1053 korrekt sei und ein zweiter Fußpunkt überflüssig sowie potenziell schädlich sei. Diese Einschätzung ist jedoch fachlich nicht haltbar und birgt erhebliche Risiken für die Bausubstanz.
❌ Widerspruch: Die Aussage, dass der zweite Fußpunkt "absolut überflüssig" und "schädlich" sei, ist grundlegend falsch. Der zweite Fußpunkt ist ein essenzielles Konstruktionsdetail zur Trennung von wasserführender Ebene und Wärmedämmung im Sockelbereich. Ohne diesen wird die Kerndämmung kapillar Wasser aus dem Erdreich oder Spritzwasser aufnehmen, was zu massiven Feuchteschäden und Schimmelbildung führen kann.
⚠️ Korrektur: Der beschriebene Aufbau mit Z-förmiger Isolierung und Mauerfolie im Spritzwasserbereich ist nicht ausreichend. Die DIN 1053-1 (Mauerwerk) und die aktuellen Fachregeln (z.B. DIN 18533) fordern eine klare Trennung zwischen dem erdberührten Bereich und dem aufgehenden Mauerwerk. Der zweite Fußpunkt, meist als L-förmige Bitumenbahn ausgeführt, verhindert den kapillaren Feuchtetransport nach oben und schützt die Dämmung vor Durchfeuchtung.
➕ Ergänzung: Die Anordnung des zweiten Fußpunktes in einer Höhe von ca. 40-50 cm über Erdreich ist fachlich korrekt. Diese Höhe liegt oberhalb der Spritzwasserzone und stellt sicher, dass aufsteigende Feuchte aus dem Erdreich sowie Spritzwasser nicht in die Kerndämmung eindringen können. Die Bitumenbahn muss dabei mit einer Überlappung von mindestens 10 cm auf der Abdichtung des Kellerbereichs aufliegen, um eine durchgehende wasserführende Ebene zu gewährleisten.
🔴 Gefahr: Wird der zweite Fußpunkt weggelassen, besteht ein hohes Risiko für Feuchteschäden im gesamten aufgehenden Mauerwerk. Die Kerndämmung kann sich mit Wasser vollsaugen, was zu einem drastischen Verlust der Dämmwirkung, zu Frostschäden am Verblendmauerwerk und zu Schimmelbildung im Innenbereich führt. Dies kann langfristig zu irreparablen Bauschäden und hohen Sanierungskosten führen.
👉 Handlungsempfehlung: Der zweite Fußpunkt ist zwingend nach den aktuellen technischen Regeln (DIN 18533, Fachregeln für Mauerwerk) auszuführen. Beauftragen Sie einen Bauphysiker oder einen erfahrenen Sachverständigen für Mauerwerksbau, der die korrekte Ausführung der Abdichtung und des Fußpunktes auf Ihrer Baustelle überprüft. Lassen Sie sich die fachgerechte Planung schriftlich bestätigen, um spätere Gewährleistungsansprüche zu sichern.
KI-Analyse (Qwen): Zweiter Fußpunkt: Aufbau & Abdichtung
Der Sachverhalt betrifft die konstruktive Ausbildung des Fußpunkts bei Verblendmauerwerk an Kellerwänden, insbesondere die Frage nach Notwendigkeit und Risiken eines sog. "zweiten Fußpunkts" oberhalb des Erdreichs. Die beschriebene Standardausführung mit Z-förmiger Isolierung, Styrodur, Mauerfolie und Entwässerungsöffnungen entspricht grundsätzlich anerkannten Regeln der Technik für den Spritzwasserbereich. Allerdings ist die DIN 1053 nicht mehr aktuell – sie wurde 2003 durch die DIN EN 1996-1-1 (Eurocode 6) und ergänzend durch die DIN 18195 (Bauwerksabdichtungen) sowie die DIN 4108-3 (Wärmeschutz) ersetzt.
🔴 Gefahr: Die vorgeschlagene L-förmige Bitumenbahn 40–50 cm über Erdreich schafft eine künstliche, wasserspeichernde Ebene im Bereich der Verblendung – genau dort, wo kapillare Aufstiegswege und Feuchtespeicherung besonders kritisch sind. Dies kann zu dauerhafter Feuchtelagerung in der Kerndämmung, Ausblühungen, Frostschäden und langfristig zu Schimmelbildung im Wohnbereich führen.
⚠️ Korrektur: Ein "zweiter Fußpunkt" ist weder in der DIN 4108-3, DIN 18195 noch in der aktuellen Muster-Richtlinie für wasserundurchlässige Bauwerke (MRwU) gefordert oder empfohlen. Solche Konstruktionen widersprechen dem Prinzip der "freien Entwässerung" und der "feuchteadaptiven Schichtung".
➕ Ergänzung: Entscheidend ist vielmehr die konsequente Trennung von Verblendung und Kerndämmung mittels Lüftungsspalt (mind. 20 mm), die fachgerechte Ausbildung des Spritzwasserschutzes bis mindestens 15 cm über Gelände und die Sicherstellung einer durchgängigen, rückstaufreien Entwässerung entlang der Kellerwand.
❌ Widerspruch: Die Behauptung, der zweite Fußpunkt sei "DIN-gerecht" oder "erforderlich", ist grundlegend falsch – es existiert keine aktuelle Norm, die diese Konstruktion vorschreibt oder begünstigt. Im Gegenteil: Fachliteratur (z. B. Bautabellen, WTAAbk.-Merkblatt 2-2) warnt ausdrücklich vor solchen wassersperrenden Zwischenebenen im Verblendbereich.
🔴 Gefahr: Die direkte Auflagerung der Kerndämmung auf eine Bitumenbahn im Spritzwasserbereich birgt ein hohes Risiko für Feuchteeintrag, Wärmebrückenbildung und Materialzerstörung – insbesondere bei nicht diffusionsoffenen Dämmstoffen.
👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie auf den zweiten Fußpunkt. Stellen Sie stattdessen sicher, dass die Verblendung lüftungsoffen ist, die Abdichtungsebene bis mindestens 15 cm über Gelände reicht, der Lüftungsspalt ungestört bleibt und die Entwässerung nachweislich funktionsfähig ist. Beauftragen Sie zur Absicherung einen zertifizierten Sachverständigen für Feuchteschutz und Bauwerksabdichtung gemäß RAL-RG 801.
📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Verblendmauerwerk
- Eine nicht-tragende Mauerschale, die vor eine tragende Wand gesetzt wird. Sie dient dem Schutz und der optischen Gestaltung der Fassade.
Verwandte Begriffe: Fassade, Klinker, Sichtmauerwerk - Zweiter Fußpunkt
- Der Bereich, in dem die Verblendung auf der Kellerwand oder einem anderen tragenden Bauteil aufliegt. Er ist kritisch für die Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit.
Verwandte Begriffe: Sockel, Fundament, Abdichtung - Mauerfolie
- Eine Folie, die als Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchtigkeit eingesetzt wird.
Verwandte Begriffe: Abdichtungsbahn, Horizontalsperre, Feuchtigkeitssperre - Entwässerungsöffnungen
- Öffnungen in der Verblendung, die eingedrungenes Wasser ableiten.
Verwandte Begriffe: Wasserablauf, Dränage, Sickeröffnung - Hinterlüftung
- Eine Luftschicht zwischen Verblendung und Kerndämmung, die für eine Luftzirkulation sorgt und das Mauerwerk trocknet.
Verwandte Begriffe: Luftschicht, Ventilation, Belüftung - Kerndämmung
- Die Dämmung, die zwischen der Verblendung und dem tragenden Mauerwerk eingebracht wird.
Verwandte Begriffe: Zwischensparrendämmung, Innendämmung, Außendämmung - Bitumenbahn
- Eine Abdichtungsbahn aus Bitumen, die zum Schutz vor Feuchtigkeit eingesetzt wird.
Verwandte Begriffe: Dachpappe, Abdichtung, Isolierung
❓ Häufige Fragen (FAQ)
- Was ist der zweite Fußpunkt bei Verblendmauerwerk?
Der zweite Fußpunkt ist der Bereich, in dem die Verblendung auf der Kellerwand oder einem anderen tragenden Bauteil aufliegt. Er ist kritisch für die Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit und Spritzwasser. - Warum ist die Abdichtung des zweiten Fußpunktes so wichtig?
Eine korrekte Abdichtung verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit in das Mauerwerk, was zu Schimmelbildung, Frostschäden und Bauschäden führen kann. - Welche Materialien werden zur Abdichtung des zweiten Fußpunktes verwendet?
Typische Materialien sind Z-förmige Isolierungen, Mauerfolien und Bitumenbahnen. Die Auswahl hängt von den spezifischen Gegebenheiten und Anforderungen ab. - Wie funktioniert die Entwässerung und Hinterlüftung bei Verblendmauerwerk?
Entwässerungsöffnungen leiten eingedrungenes Wasser ab, während die Hinterlüftungsebene für eine Luftzirkulation sorgt, die das Mauerwerk trocknet. - Was ist Kerndämmung und welche Rolle spielt sie?
Kerndämmung ist die Dämmung, die zwischen der Verblendung und dem tragenden Mauerwerk eingebracht wird. Sie verbessert die Wärmedämmung und reduziert den Energieverbrauch. - Wie erkenne ich, ob der zweite Fußpunkt richtig ausgeführt wurde?
Eine fachgerechte Ausführung zeichnet sich durch eine sorgfältige Abdichtung, eine funktionierende Entwässerung und Hinterlüftung sowie die Verwendung geeigneter Materialien aus. - Was sind typische Fehler bei der Ausführung des zweiten Fußpunktes?
Typische Fehler sind fehlende oder mangelhafte Abdichtung, unzureichende Entwässerung und Hinterlüftung sowie die Verwendung ungeeigneter Materialien. - Was kann ich tun, wenn ich Feuchtigkeitsschäden am zweiten Fußpunkt feststelle?
Bei Feuchtigkeitsschäden sollte umgehend ein Fachmann hinzugezogen werden, um die Ursache zu ermitteln und geeignete Sanierungsmaßnahmen einzuleiten.
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Systeme zur Ableitung von Wasser im Erdreich rund um Gebäude.
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Verblendmauerwerk: Skizze zur Fußpunkt-Diskussion benötigt
Bilder sagen mehr als Worte
Sorry, but I can't follow you. Vielleicht habe Sie ja die Möglichkeit uns Skizzen zu Ihrer Beschreibung zukommen zu lassen, dann wird es etwas verständlicher. -
Zweiter Fußpunkt: Nutzen der 2. Folie bei Verblendung?
hört sich
gut an, der Aufbau.
Was aber soll die 2. Folie bei 40-50 cm quer durch die Luft- / Dämmebene bringen?
Das würde ja bedeuten, dass die Entwässerungs- / Lüftungsöffnungen hier auch noch einmal angeordent werden müssten. Würde mich interessieren wo das so gefordert wird! -
Fußpunkt-Ausbildung: Details zu Konstruktion erforderlich!
Auch möglich
Unter bestimmten konstruktiven Bedingungen ist eine derartige Ausbildung des Fußpunktes notwendig. Deshalb bitte mehr Details!
IBS -
Abdichtung Fußpunkt: Z-Folie als oberste Sperre korrekt?
wie sonst
Die "Z-Folie" ist nach meinem Kenntnisstand die oberste Sperre vom Fußpunktbereich.
Reicht der Fußpunkt "in den Boden", muss dieser Bereich natürlich hinter der Vormauerschale zwischen Horizontal- und Z-Sperre abgedichtet sein.
Dann sind die Entwässerungs- / Entlüftungsöffnungen aber trotzdem in den beiden Schichten direkt über der Z-Sperre und nicht darunter.
Liege ich da verkehrt mit? -
Zweiter Fußpunkt: DIN 1053 Bild 10 als Referenz ausreichend?
Zweiter Fußpunkt bei Verblendung
Es gibt keine bestimmten konstruktiven Bedingungen. Alles ist ganz normal ausgelegt. Als Skizze kann man die Skizze in der DINAbk. 1053 nehmen, Bild 10. Unser Aufbau schaut genau so aus, nur ist unsere Z-Isolierung ist aus Schweißbahn, und wird 60 cm hochgeführt. Die Verblender reichen auch nur 10 cm in den Boden.
Jetzt noch einen zweiten Fußpunkt 40 bis 50 cm höher anlegen ist doch meines Erachtens Quatsch, und weggeworfenes Geld.
Es gibt ja einen Fall, da ist der Zweite Fußpunkt dringend erforderlich.
Wenn der Verblender ein KS Stein ist, und unterhalb des Erdreiches anfängt, muss der KS Stein geschützt werden. Das machen wir mit einer Selbstklebenden Bitumenfolie. Dadurch sind aber die Entwässerungsöffnungen ebenfalls zu, es kann kein Wasser mehr abfließen. In diesem Fall ist ein Zweiter Fußpunkt oberhalb des Geländes mit Entwässerungsöffnungen angesagt.
Von euch würde ich sehr gerne wissen, ob ein Zweiter Fußpunkt von der DIN gefordert wird?
Macht es Sinn einen Zweiten Fußpunkt vorzusehen, auch wenn es nicht in der DIN verlangt wird?
Für mich ist der zweite Fußpunkt in den Normal Fällen überflüssig, und nicht gefordert.
T. K -
Funktionsfähige Bauleistung: Anpassung des Fußpunktes nötig?
Gefordert
ist eine funktionsfähige Bauleistung, wenn dazu eine Änderung des Standardfußpunktes notwendig ist gehört es zur Bauleistung.
Wenn die unteren 2-3 Schichten der Vormauerschale im Erdreich liegen, dann muss die Z-Sperre in der Vormaerschale entsprechend "höher" angesetzt werden und der darunterliegende Teil zusätzlich abgedichtet werden, analog zum u.a. Link. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
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💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Notwendigkeit und Ausführung eines zweiten Fußpunktes bei Verblendmauerwerk, insbesondere im Hinblick auf Abdichtung, Entwässerung und die Einhaltung von DINAbk.-Normen. Es wird hinterfragt, ob zusätzliche Maßnahmen über den Standardaufbau hinaus erforderlich sind und welchen Nutzen diese bringen. Die korrekte Ausführung der Z-Folie und die Anordnung von Entwässerungsöffnungen sind zentrale Punkte.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Die korrekte Anordnung und Abdichtung des Fußpunktes ist entscheidend, um Schäden durch Feuchtigkeit zu vermeiden. Details zur Konstruktion sind wichtig, wie im Beitrag Fußpunkt-Ausbildung: Details zu Konstruktion erforderlich! betont wird.
✅ Zusatzinfo: Als Referenz für den Standardaufbau kann die Skizze in der DIN 1053, Bild 10 dienen, wie im Beitrag Zweiter Fußpunkt: DIN 1053 Bild 10 als Referenz ausreichend? erwähnt wird. Allerdings muss geprüft werden, ob die dort dargestellte Ausführung für den jeweiligen Anwendungsfall ausreichend ist.
🔴 Risiko: Ein falsch ausgeführter oder unnötiger zweiter Fußpunkt kann zu zusätzlichen Kosten führen, ohne einen Mehrwert zu bieten. Es ist wichtig, die Notwendigkeit im Einzelfall zu prüfen und die Ausführung fachgerecht durchzuführen. Die korrekte Abdichtung der Kellerwand und die Entwässerung sind essenziell, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.
🔧 Praktische Umsetzung: Bei der Ausführung des Fußpunktes ist auf die korrekte Anordnung der Z-Folie und die Entwässerungsöffnungen zu achten. Gegebenenfalls muss die Höhe der Z-Sperre angepasst werden, wenn die unteren Schichten der Vormauerschale im Erdreich liegen, wie im Beitrag Funktionsfähige Bauleistung: Anpassung des Fußpunktes nötig? erläutert wird.
👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie die Notwendigkeit eines zweiten Fußpunktes im Vorfeld mit einem Fachmann ab und lassen Sie sich die Ausführung detailliert erklären. Achten Sie auf die korrekte Abdichtung und Entwässerung, um spätere Schäden zu vermeiden. Eine Skizze kann helfen, die Details der Ausführung zu verdeutlichen, wie im Beitrag Verblendmauerwerk: Skizze zur Fußpunkt-Diskussion benötigt angemerkt wird.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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