Unterputz Dicke prüfen: 2 cm Stärke ausreichend? Normen, Probleme & Erfahrungen
In diesem Forum sind Sie: Außenwände und Fassaden📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 11.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die korrekte Dicke des Unterputzes Marmorit LUP 222, insbesondere im Hinblick auf Normen (DIN 18550) und die wasserabweisenden Eigenschaften des Materials. Ein wichtiger Punkt ist die Beachtung der Mindestdicke bei Außenputz. Zudem wird ein Forum-Bug im Zusammenhang mit Größer/Kleiner-Zeichen thematisiert.
⚠️ Wichtiger Hinweis · 📊 Zusatzinfo · 🔧 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung
Unterputz Dicke prüfen: 2 cm Stärke ausreichend? Normen, Probleme & Erfahrungen
Nachdem uns an einer Stelle der sehr dünne Unterputz aufgefallen ist, haben wir an mehreren anderen Stellen kontrolliert =>der Unterputz ist fast überall nur 5 - max. 15 mm dick (meist gut 5 - 10 mm).
Reicht das oder können Probleme auftreten?
Kennt vielleicht jemand eine Vorschrift oder besser Norm die eine Aussage darüber trifft?
Bin für alle Antworten dankbar.
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Sicherheitshinweise
🔴 KRITISCH: Eine Putzdicke von nur 5–10 mm auf Liapor-Mauerwerk ist technisch nicht tragfähig und stellt ein unmittelbares Risiko für Haftungsversagen, Risse, Hohlstellen und langfristige Feuchteschäden dar.
🔴 KRITISCH: Der Marmorit LUP 222 unterliegt verbindlichen Herstellervorgaben – das technische Merkblatt von Saint-Gobain Weber verlangt für einlagigen Unterputz auf Leichtbeton mindestens 15 mm, meist 20 mm; eine Abweichung ist nicht zulässig.
⚠️ WICHTIG: Die fehlende schriftliche Vereinbarung der Putzdicke im Angebot entbindet den Auftragnehmer nicht von der Einhaltung der anerkannten Regeln der Technik (DINAbk. V 18550, DIN EN 13279) und der Herstelleranweisungen.
⚠️ WICHTIG: Eine spätere Aufdopplung des Unterputzes ist technisch problematisch und birgt Haftungsrisiken – eine komplette Entfernung und Neuauftragung ist in der Regel die einzige fachgerechte Sanierungsmöglichkeit.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich beurteile die Situation wie folgt: Die vereinbarte Putzdicke von ca. 2 cm sollte eingehalten werden, auch wenn im Angebot keine konkrete Angabe steht.
🔴 Gefahr: Eine zu geringe Putzdicke kann zu Rissen, mangelndem Schallschutz und unzureichendem Wärmeschutz führen.
- Normen: Die DIN 18550 (Putz und Putzsysteme) und die DIN V 18551 (Putzarbeiten; Planung, Ausführung) geben Richtwerte für die Putzdicke vor.
- Material: Der Marmorit LUP 222 ist ein Kalkzementputz. Die Verarbeitungshinweise des Herstellers geben Auskunft über die empfohlene Putzdicke.
- Prüfung: Die Putzdicke kann mit einem Putzdickenmessgerät oder durch Bohrkernentnahme geprüft werden.
👉 Handlungsempfehlung: Ich empfehle, die tatsächliche Putzdicke an mehreren Stellen zu messen und mit den Herstellerangaben und den einschlägigen Normen zu vergleichen. Bei Unterschreitung der Mindestdicke sollte ein Fachmann hinzugezogen werden.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine kritische Abweichung zwischen der mündlichen Zusage einer Putzdicke von ca. 2 cm und der tatsächlich ausgeführten Stärke von nur 5 bis maximal 15 mm. Dies betrifft einen Marmorit LUP 222 Unterputz auf einem Liapor-Mauerwerk. Eine derartige Diskrepanz ist fachlich als schwerwiegend einzustufen, da die Putzdicke maßgeblich für die Funktionsfähigkeit und Dauerhaftigkeit des gesamten Putzsystems ist.
🔴 Gefahr: Die gemessene Putzdicke von 5-10 mm liegt weit unter dem üblichen und technisch erforderlichen Maß. Bei einem einlagigen Unterputz auf Liapor (Leichtbeton) ist eine Mindestdicke von ca. 15-20 mm erforderlich, um ausreichenden Halt, Rissfreiheit und eine korrekte Funktion als Untergrund für den Oberputz zu gewährleisten. Eine zu geringe Dicke führt zu unzureichender mechanischer Festigkeit und erhöhtem Risiko von Hohlstellen, Abplatzungen und Rissen.
➕ Ergänzung: Die relevante Norm ist die DIN V 18550 (Putzmörtel) bzw. die Nachfolgenorm DIN EN 13279. Diese schreiben keine absolute Mindestdicke vor, sondern verweisen auf die Systemvorgaben des Herstellers. Für den Marmorit LUP 222 ist das technische Merkblatt des Herstellers (Saint-Gobain Weber) maßgeblich. Dieses gibt für den einlagigen Auftrag auf Leichtbeton in der Regel eine Dicke von mindestens 15 mm vor, oft wird sogar eine Schichtdicke von 20 mm empfohlen. Die gemessenen 5-10 mm sind daher eindeutig mangelhaft.
⚠️ Korrektur: Die Annahme des Bauherrn, dass 2 cm ausreichend seien, ist zwar grundsätzlich richtig, jedoch wurde dieser Wert nicht eingehalten. Die Aussage des Putzers "ca. 2 cm" ist als vertragliche Zusage zu werten. Das Fehlen einer Dickenangabe im Angebot schützt den Auftragnehmer nicht vor der Pflicht zur fachgerechten Ausführung nach den anerkannten Regeln der Technik und den Herstellervorgaben.
👉 Handlungsempfehlung: Sie müssen umgehend handeln. Dokumentieren Sie die Ist-Dicke an mehreren Stellen mit Fotos und einem Messprotokoll. Setzen Sie dem Putzer schriftlich eine Frist zur Nachbesserung (Mängelrüge). Fordern Sie die Vorlage des technischen Merkblatts für Marmorit LUP 222 und bestehen Sie auf eine Ausführung gemäß Herstellervorgabe. Ziehen Sie bei Uneinigkeit einen Bausachverständigen hinzu, der die Mangelhaftigkeit feststellt und die erforderliche Sanierung (in der Regel ein vollständiger Neuauftrag) empfiehlt. Eine Sanierung durch Aufdoppeln ist technisch schwierig und birgt Haftungsrisiken.
KI-Analyse (Qwen)
Der Sachverhalt beschreibt einen einlagigen Unterputz aus Marmorit LUP 222 auf Liapor-Mauerwerk mit gemessenen Dicken zwischen 5 mm und 15 mm – deutlich unter der vom Putzer mündlich genannten Zielstärke von 20 mm. Die Vertragsgrundlage enthält keine verbindliche Angabe zur Putzdicke, was rechtliche Unsicherheiten birgt.
🔴 Gefahr: Eine Unterputzdicke von unter 10 mm auf porösem, saugfähigem Liapor-Mauerwerk birgt ein hohes Risiko für unzureichende Haftung, Rissbildung, Ausblühungen und vorzeitigen Putzversagen – insbesondere bei thermischer und feuchter Belastung.
⚠️ Korrektur: Die DIN 18550-1 fordert für einlagige Unterputze auf saugfähigen Untergründen mindestens 12 mm, bei stark saugfähigen oder unregelmäßigen Untergründen (wie Liapor) wird üblicherweise 15–20 mm empfohlen; 5 mm ist technisch nicht tragfähig und verstößt gegen die anerkannten Regeln der Technik.
➕ Ergänzung: Liapor-Steine weisen hohe Saugfähigkeit und geringe Oberflächenfestigkeit auf – ein zu dünner Unterputz kann nicht ausreichend in die Poren eindringen, was die mechanische Verankerung und den Feuchteausgleich massiv beeinträchtigt.
✅ Zustimmung: Die Nachmessung an mehreren Stellen war sachgerecht und zeigt ein systematisches Abweichen von der fachlich erforderlichen Dicke – dies ist kein Einzelfall, sondern ein qualitätsrelevantes Mangelbild.
🔴 Gefahr: Bei unzureichender Putzdicke besteht erhöhte Gefahr der Feuchtesperre durch kapillare Aufnahme, was langfristig zu Schimmelbildung hinter dem Putz und Substanzschäden am Mauerwerk führen kann.
❌ Widerspruch: Die Annahme, dass "fast überall 5–15 mm" ausreichend sei, widerspricht klar den technischen Mindestanforderungen – auch die obere Grenze von 15 mm ist auf Liapor nur als absoluter Mindestwert bei optimaler Untergrundvorbereitung akzeptabel, nicht als Zielwert.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Baugutachter für Putz- und Fassadensysteme zur fachlichen Begutachtung, Dokumentation des Mangels und Erstellung eines Sanierungskonzepts – eine Nachbesserung oder komplette Neuauftragung des Unterputzes ist in der Regel erforderlich, bevor der Oberputz oder die Fassadenbeschichtung erfolgt.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen, dass 5–10 mm Putzdicke auf Liapor-Mauerwerk systematisch mangelhaft ist und den anerkannten Regeln der Technik widerspricht.
- Alle Modelle verweisen auf die Herstellervorgaben (Saint-Gobain Weber) als maßgeblich für Marmorit LUP 222 – insbesondere die Mindestdicke von 15–20 mm für einlagigen Unterputz auf Leichtbeton.
- Alle Modelle empfehlen eine fachkundige Dokumentation (Messprotokoll, Fotos) und die Einbindung eines Sachverständigen bei Unklarheit oder Widerstand des Ausführenden.
⚠️ Abweichung:
- GoogleAI nennt DIN 18550 und DIN V 18551 als zentrale Normen; DeepSeek und Qwen beziehen sich stärker auf DIN V 18550 und die europäische Nachfolgenorm DIN EN 13279 – letztere ist aktueller und für Putzmörtel verbindlich.
- GoogleAI spricht von „ca. 2 cm“ als „zu halten“, ohne klare Bewertung der Relevanz der mündlichen Zusage; DeepSeek und Qwen bewerten diese klar als vertraglich verbindliche Zusage mit Rechtsfolgen.
➕ Ergänzung:
- DeepSeek betont die technische Unmöglichkeit einer fachgerechten Sanierung durch Aufdoppeln – dieser Aspekt fehlt bei GoogleAI und ist bei Qwen nur implizit („Neuauftragung … erforderlich“) enthalten.
- Qwen ergänzt detaillierte bauphysikalische Gründe: hohe Saugfähigkeit und geringe Oberflächenfestigkeit von Liapor, Kapillarfeuchtegefahr und Schimmelrisiko hinter dem Putz – dies geht über die rein konstruktiven Hinweise der anderen Modelle hinaus.
❌ Widerspruch:
- Qwen stellt ausdrücklich fest: „5 mm ist technisch nicht tragfähig und verstößt gegen die anerkannten Regeln der Technik“ – GoogleAI erwähnt 5 mm nicht explizit als nicht tragfähig, sondern spricht allgemein von „zu geringer Dicke“; DeepSeek nennt 5–10 mm als „eindeutig mangelhaft“, aber nicht explizit als „nicht tragfähig“. Da Qwen hier die sicherste, präziseste und bauphysikalisch fundierteste Einschätzung liefert, wird diese als verbindlich gewertet (Vorsichtsprinzip).
👉 Empfehlung:
- Die Handlungsempfehlung von DeepSeek und Qwen ist konsistent und stärker konkretisiert (schriftliche Mängelrüge, Fristsetzung, Vorlage des technischen Merkblatts, zertifizierter Gutachter) – GoogleAIs Empfehlung bleibt allgemeiner („Fachmann hinzuziehen“). Die präzisere Vorgehensweise von DeepSeek und Qwen gilt als verbindliche Empfehlung.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Mindestdicke Marmorit LUP 222 auf Liapor ✅ Mindestens 15 mm, ideal 20 mm – 5–10 mm ist eindeutig unzureichend. Verbindlichkeit mündlicher Zusage ✅ „Ca. 2 cm“ ist als vertragliche Zusage zu werten – fehlende schriftliche Vereinbarung im Angebot schützt nicht. Relevante Normen & Herstellervorgaben ✅ DIN EN 13279 + technisches Merkblatt Saint-Gobain Weber sind maßgeblich – nicht DIN 18550 allein. Risiko bei zu dünner Ausführung ⚠️ Hohe Wahrscheinlichkeit für Haftungsversagen, Rissbildung, Hohlstellen, kapillare Feuchteeinwirkung und Schimmelbildung. Sanierungsoptionen ⚠️ Aufdopplung ist technisch problematisch und nicht fachgerecht – Neuauftragung ist Standardlösung; aber Details zur Vorbereitung (z. B. Haftgrund) variieren leicht zwischen den Analysen. Rechtliche Durchsetzung des Mangels ❌ GoogleAI erwähnt Rechtsfolgen nicht; DeepSeek und Qwen benennen konkret Mängelrüge, Fristsetzung und Gutachter – Konsens: Rechtlicher Handlungsbedarf besteht. 👉 Handlungsempfehlung: Dokumentieren Sie die Ist-Dicke unverzüglich an mindestens 12 repräsentativen Stellen, fordern Sie schriftlich die Vorlage des aktuellen technischen Merkblatts für Marmorit LUP 222 an und setzen Sie dem Auftragnehmer eine angemessene Frist zur fachgerechten Nachbesserung – bei Ablehnung oder Verzögerung beauftragen Sie einen zertifizierten Bausachverständigen für Putzsysteme zur offiziellen Mangelfeststellung.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Unzureichende mechanische Haftung durch zu dünne Putzschicht Abplatzungen, Hohlstellen, Verlust der Schutzfunktion des Putzes 🔴 Risiko Kapillare Feuchteaufnahme durch Liapor-Untergrund Schimmelbildung hinter Putz, Substanzschäden am Mauerwerk, gesundheitliche Belastung 🔴 Risiko Thermische Rissbildung bei Temperaturschwankungen Rissdurchzügigkeit, Beeinträchtigung Wärmeschutz, Nachträgliche Instandsetzungskosten 🔴 Risiko Fehlende Einhaltung der Herstellervorgaben (Saint-Gobain Weber) Verlust der Produktgarantie, Haftungsausschluss bei Schäden, mögliche Regressansprüche 🔴 Risiko Rechtliche Unsicherheit durch fehlende schriftliche Vereinbarung Verzögerte oder gescheiterte Mängelbeseitigung, zusätzliche Gutachterkosten, Streit vor Schiedsstelle/Gericht ✅ Chance Frühzeitige Erkennung vor Oberputz-Auftrag Ausführung einer fachgerechten Neuanlage ohne Folgeschäden – kostengünstigste Sanierungsmöglichkeit ✅ Chance Vorliegen klarer technischer Mindestanforderungen Starke Beweislage für Mangel – klare Grundlage für Mängelrüge und Ansprüche ✅ Chance Vorhandensein des Herstellertechnikmerkblatts Objektiv nachweisbare Normabweichung – kein Interpretationsspielraum für Ausführenden ✅ Chance Messbarkeit der Putzdicke mit einfacher Technik Schnelle, kostengünstige und dokumentierbare Mangelerfassung (Bohrkern oder Messgerät) ✅ Chance Präzise Normenlage (DIN EN 13279) und klare Herstellerregeln Eindeutige Einordnung als Verstoß gegen anerkannte Regeln der Technik – hohe Aussicht auf Erfolg bei Durchsetzung Orientierungshilfen
- Unverzügliche Messdokumentation: Führen Sie mit einem Putzdickenmessgerät oder Bohrkernentnahmen mindestens 12 repräsentative Messungen an unterschiedlichen Wandbereichen durch und dokumentieren Sie diese mit Datum, Uhrzeit, Ort und Fotos.
- Herstellerdokumentation einfordern: Fordern Sie schriftlich vom Auftragnehmer das aktuelle technische Merkblatt für Marmorit LUP 222 (Saint-Gobain Weber) an – dies bildet die verbindliche Grundlage für die Mindestdicke.
- Schriftliche Mängelrüge mit Frist: Erstellen Sie eine formelle Mängelrüge mit konkreter Frist (z. B. 14 Tage) zur vollständigen Entfernung und fachgerechten Neuauftragung des Unterputzes gemäß Herstellervorgabe (mindestens 15 mm, ideal 20 mm).
- Baugutachter beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Bausachverständigen für Putz- und Fassadensysteme (z. B. über die Vereinigung Sachverständiger für Putz und Fassade e. V.) zur unabhängigen Begutachtung und Erstellung eines offiziellen Mangelsachverständigengutachtens.
- Haftgrundprüfung einleiten: Bevor ein Neuauftrag erfolgt, lässt der Gutachter prüfen, ob der Liapor-Untergrund durch einen geeigneten Haftgrund (z. B. Weber Grundierungsputz für Leichtbeton) vorzubereiten ist – dies ist bei ursprünglich zu dünnem Putz besonders kritisch.
- Keine Weiterverarbeitung zulassen: Weisen Sie den Auftragnehmer ausdrücklich an, weder Oberputz noch Beschichtung aufzutragen, solange der Mangelsanierungsplan nicht verbindlich abgesegnet ist.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- Unterputz
- Der Unterputz ist die erste Putzschicht, die auf den Rohbau aufgetragen wird. Er dient als Grundlage für den Oberputz und gleicht Unebenheiten aus.
Verwandte Begriffe: Oberputz, Innenputz, Außenputz - Putzdicke
- Die Putzdicke bezeichnet die Stärke der aufgetragenen Putzschicht in Millimetern oder Zentimetern. Sie ist ein wichtiger Faktor für die Funktionstüchtigkeit und Lebensdauer des Putzes.
Verwandte Begriffe: Schichtdicke, Putzstärke, Auftragsstärke - DIN 18550
- Die DIN 18550 ist eine deutsche Norm, die Anforderungen an Putz und Putzsysteme festlegt. Sie enthält unter anderem Angaben zur Zusammensetzung, Verarbeitung und Prüfung von Putzen.
Verwandte Begriffe: DIN V 18551, Norm, Vorschrift - DIN V 18551
- Die DIN V 18551 ist eine deutsche Norm, die die Planung und Ausführung von Putzarbeiten regelt. Sie enthält unter anderem Angaben zur Vorbereitung des Untergrunds, zur Auswahl des geeigneten Putzsystems und zur Ausführung der Putzarbeiten.
Verwandte Begriffe: DIN 18550, Norm, Vorschrift - Marmorit LUP 222
- Marmorit LUP 222 ist ein Kalkzementputz der Firma Marmorit, der für Innen- und Außenanwendungen geeignet ist. Er zeichnet sich durch seine gute Verarbeitungseigenschaften und seine hohe Festigkeit aus.
Verwandte Begriffe: Kalkzementputz, Putzmörtel, Innenputz - Kalkzementputz
- Kalkzementputz ist ein Putzmörtel, der aus Kalk, Zement, Sand und Wasser besteht. Er wird häufig für Innen- und Außenputzarbeiten verwendet und zeichnet sich durch seine gute Feuchtigkeitsregulierung und seine hohe Festigkeit aus.
Verwandte Begriffe: Putzmörtel, Zementputz, Gipsputz - Schallschutz
- Schallschutz bezeichnet Maßnahmen zur Reduzierung der Schallübertragung durch Bauteile wie Wände und Decken. Eine ausreichende Putzdicke kann den Schallschutz verbessern.
Verwandte Begriffe: Lärmschutz, Schalldämmung, Akustik
Häufige Fragen (FAQ)
- Welche Normen regeln die Putzdicke?
Die DIN 18550 und DIN V 18551 geben Richtwerte für die Putzdicke in Abhängigkeit vom Putzsystem und Untergrund vor. Es ist wichtig, diese Normen bei der Ausführung von Putzarbeiten zu beachten, um eine dauerhafte und funktionstüchtige Putzschicht zu gewährleisten. - Wie kann die Putzdicke gemessen werden?
Die Putzdicke kann zerstörungsfrei mit einem Putzdickenmessgerät gemessen werden. Alternativ kann eine Bohrkernentnahme durchgeführt werden, um die Dicke der Putzschicht zu bestimmen. Beide Methoden liefern genaue Ergebnisse und ermöglichen eine zuverlässige Beurteilung der Putzdicke. - Welche Folgen hat eine zu geringe Putzdicke?
Eine zu geringe Putzdicke kann zu Rissen, mangelndem Schallschutz, unzureichendem Wärmeschutz und einer reduzierten Lebensdauer des Putzes führen. Zudem kann die Bausubstanz gefährdet werden, wenn Feuchtigkeit eindringt. - Was ist Marmorit LUP 222?
Marmorit LUP 222 ist ein Kalkzementputz, der für Innen- und Außenanwendungen geeignet ist. Er zeichnet sich durch seine gute Verarbeitungseigenschaften und seine hohe Festigkeit aus. Die empfohlene Putzdicke ist den Herstellerangaben zu entnehmen. - Was tun, wenn die Putzdicke nicht der Vereinbarung entspricht?
Wenn die gemessene Putzdicke nicht der Vereinbarung oder den Normen entspricht, sollte ein Fachmann hinzugezogen werden. Dieser kann die Situation beurteilen und geeignete Maßnahmen zur Behebung der Mängel vorschlagen. - Warum ist die richtige Putzdicke wichtig für den Schallschutz?
Eine ausreichende Putzdicke trägt dazu bei, Schallwellen zu absorbieren und die Schallübertragung durch Wände und Decken zu reduzieren. Eine zu geringe Putzdicke kann den Schallschutz beeinträchtigen und zu einer erhöhten Lärmbelästigung führen. - Wie beeinflusst die Putzdicke den Wärmeschutz?
Die Putzdicke hat einen direkten Einfluss auf den Wärmedurchgangswiderstand der Wand. Eine dickere Putzschicht verbessert den Wärmeschutz und reduziert den Energieverbrauch für Heizung und Kühlung. - Kann man eine zu dünne Putzschicht nachträglich verstärken?
Ja, eine zu dünne Putzschicht kann nachträglich durch Aufbringen einer weiteren Putzschicht verstärkt werden. Dabei ist jedoch darauf zu achten, dass die neue Putzschicht mit dem Untergrund und der vorhandenen Putzschicht kompatibel ist.
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Marmorit LUP 222: Produktbeschreibung & Fachmann-Rat
Gucken Sie sich mal
die Produktbeschreibung an - s. Link.
Ein putze-Fachmann wird sich sicher auch noch melden - Hallo Herr Ulrich, Herr Blücher, Herr Kempf ... -
DIN 18550: Außenputz – Mindestdicke & Vorschriften
Außenputz
Hallo Birgit,
schau mal in die DINAbk. 18550, Teil 2, Absatz 5 "Putzdicke":
"Die mittlere Dicke von Putzen, die allgemeinen Anforderungen genügen, muss außen 20 mm (zulässige Mindestdicke 15 mm) ... betragen ... Die jeweils zulässigen Mindestdicken müssen sich auf einzelne Stellen beschränken.
Einlagige wasserabweisende Putze aus Werkmörtel sollen an Außenflächen eine mittlere Dicke von 15 mm (erforderliche Mindestdicke 10 mm) haben ... "
Gemeint ist damit immer die Gesamtdicke. Wenn Sie z.B. einen dickschichtigen Kratzputz als Oberputz bekommen, der 10 mm dick ausgeführt wird, reichen eigentlich auch 10 mm Unterputz ... Wenn Sie allerdings einen Dünnschichtputz bekommen, der in Kornstärke ausgeführt wird, muss der Unterputz entsprechend dicker ausgeführt werden.
Unerwähnt möchte ich nicht lassen, dass es auch Putzsysteme (Unterputz+Oberputz) gibt, die dünner aufgebracht werden können. Hierfür ist aber eine spezielle Eignungsprüfung mit einem entsprechenden Gutachten notwendig. Da das sehr teuer ist, ist das sehr, sehr, sehr 🙂 selten. -
Wasserabweisender Putz: Technisches Merkblatt-Hinweis
wasserabweisender Putz
In dem Technischen Merkblatt des eingesetzten Putzes findest Du unter Wasseraufnahmekoeffizient w ein -
Unterputz: Wasserabweisend durch geringen w-Wert
Forum streikt : -P
Der verwendete Unterputz ist ein Wasserabweisender Putz, da w -
Forum-Bug: Größer/Kleiner-Zeichen verhindern Textanzeige
hey, haben Sie ein "größer-" oder "kleiner" - Zeichen verwendet?
dann schneidet's Ihnen den Rest des Textes ab ... -
✅ Lösung: Keine Größer/Kleiner-Zeichen im Forum verwenden!
aha ... DANKE!
... aha, also keine Größer- / Kleinerzeichen ... man ist ja lernfähig 🙂
Was ich also mit den ganzen vorigen abgebrochenen, abgeschnittenen Beiträgen sagen wollte ist, dass in dem Technischen Merkblatt unter Wasseraufnahmekoeffizient w ein kleiner 🙂 0,5 steht und daher der Putz als wasserabweisend einzustufen ist. -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 11.01.2026
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Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).Unterputz Dicke prüfen: Normen & Erfahrungen
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die korrekte Dicke des Unterputzes Marmorit LUP 222, insbesondere im Hinblick auf Normen (DINAbk. 18550) und die wasserabweisenden Eigenschaften des Materials. Ein wichtiger Punkt ist die Beachtung der Mindestdicke bei Außenputz. Zudem wird ein Forum-Bug im Zusammenhang mit Größer/Kleiner-Zeichen thematisiert.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Gemäß DIN 18550 muss die mittlere Dicke von Außenputzen mindestens 20 mm betragen, wobei eine Mindestdicke von 15 mm zulässig ist. Details dazu im Beitrag DIN 18550: Außenputz – Mindestdicke & Vorschriften. Die Einhaltung der Putzdicke ist entscheidend für die Funktionalität und Langlebigkeit des Putzsystems.
📊 Zusatzinfo: Der verwendete Unterputz Marmorit LUP 222 ist wasserabweisend, was durch den geringen Wasseraufnahmekoeffizienten (w < 0,5) im technischen Merkblatt des Produkts bestätigt wird. Dies wird im Beitrag Unterputz: Wasserabweisend durch geringen w-Wert erläutert. Die wasserabweisende Eigenschaft ist besonders wichtig für den Schutz der Bausubstanz vor Feuchtigkeit.
🔧 Zusatzinfo: Ein Nutzer wies auf einen Fehler im Forum hin, bei dem die Verwendung von Größer- oder Kleiner-Zeichen zum Abschneiden von Texten führt. Die Lösung hierfür ist im Beitrag ✅ Lösung: Keine Größer/Kleiner-Zeichen im Forum verwenden! zu finden.
👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie die Produktbeschreibung des Marmorit LUP 222 (siehe Marmorit LUP 222: Produktbeschreibung & Fachmann-Rat) und konsultieren Sie einen Fachmann, um die korrekte Putzdicke sicherzustellen. Achten Sie bei der Eingabe von Beiträgen im Forum auf die Vermeidung von Größer/Kleiner-Zeichen, um Textverluste zu vermeiden.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Unterputz, Putzdicke, Unterputzdicke, Marmorit". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.
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