Finanzierung: Wohnung sanieren München - Kosten & Planung

Wohnung sanieren: Planung, Kosten und worauf es wirklich ankommt

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Erstellt mit DeepSeek, 20.05.2026

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Die inhaltliche Verbindung dieses Ratgebers zur Finanzierung und Förderung liegt auf der Hand: Eine durchdachte Sanierung ist eine Kapitalanlage, die durch staatliche Zuschüsse und zinsgünstige Darlehen erheblich entlastet werden kann. Der Leser gewinnt dadurch nicht nur Klarheit über die anfallenden Kosten, sondern auch über konkrete Wege, diese Investition finanziell zu stemmen und gleichzeitig den Immobilienwert nachhaltig zu steigern.

Finanzielle Ausgangssituation

Die Sanierung einer Wohnung ist eine der wertvollsten Investitionen für Eigentümer. Ob Badsanierung, neue Böden oder eine komplette Kernsanierung – die Kosten sind oft fünfstellig. Ohne eine realistische Kalkulation und eine passende Finanzierungsstrategie drohen Budgetüberschreitungen. Der erste Schritt ist daher die Ermittlung des Ist-Zustands der Immobilie, einschließlich einer Bestandsaufnahme aller Mängel und des Energieverbrauchs. Ein aktueller Energieausweis liefert zudem die Basis für Fördermittelanträge.

Viele Eigentümer unterschätzen die Höhe der Gesamtkosten, die neben den Handwerkerleistungen auch Architektenhonorare, Entsorgungskosten und unvorhergesehene Posten wie Schimmelbeseitigung umfassen. Eine realistische Schätzung für eine Komplettsanierung einer 70 Quadratmeter großen Altbauwohnung in München liegt, je nach Ausstattungsstandard, zwischen 700 und 1.500 Euro pro Quadratmeter. Ein finanzielles Polster von 15 bis 20 Prozent der Bausumme ist dringend zu empfehlen.

Aktuelle Förderprogramme (Stand 2026)

Die staatliche Förderung von Sanierungsmaßnahmen ist 2026 ein zentraler Baustein, um energetische Sanierungen und altersgerechte Umbauten zu finanzieren. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bieten attraktive Zuschüsse und vergünstigte Darlehen an. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten Programme.

Relevante Förderprogramme 2026
Programm Förderbetrag (realistisch geschätzt) Voraussetzungen
KfW 261 – Wohngebäude – Kredit Zinsgünstiges Darlehen bis 150.000 Euro pro Wohneinheit Energetische Sanierung zum KfW-Effizienzhaus (Denkmal oder Standard)
BAFA – Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) Einzelförderung bis zu 20 Prozent der förderfähigen Kosten (max. 60.000 Euro pro Wohneinheit) Maßnahmen wie Heizungsoptimierung, Fenstertausch, Dämmung
KfW 455 – Altersgerecht Umbauen Zuschuss bis zu 6.250 Euro pro Wohneinheit Abbau von Barrieren (z.B. bodengleiche Dusche, breitere Türen)
Steuerliche Förderung nach § 35c EStG Steuerermäßigung von 20 Prozent der Aufwendungen (bis zu 40.000 Euro Gesamtkosten) Einzelmaßnahmen an selbstgenutztem Wohneigentum (Handwerkerleistungen)
Kommunale Förderung (München) Zuschüsse für Fassadenbegrünung oder Dämmung (je nach Projekt) Lage in Sanierungsgebiet, Antrag vor Baubeginn

Finanzierungswege im Vergleich (Stand 2026)

Neben der staatlichen Förderung stehen Eigentümern verschiedene Finanzierungsoptionen offen. Die Wahl des richtigen Modells hängt von der Bonität, der geplanten Sanierungstiefe und der Nutzung der Immobilie (selbstgenutzt oder vermietet) ab. Die folgende Tabelle vergleicht die gängigsten Ansätze.

Finanzierungswege im Vergleich (2026)
Finanzierungsweg Vorteile Nachteile
Eigenkapital Keine Zinsbelastung, schnelle Verfügbarkeit, vollständige Flexibilität bei der Umsetzung Reduzierte Liquidität, Bindung des Ersparten, nicht immer ausreichend für Komplettsanierungen
KfW-Darlehen (Effizienzhaus) Niedrige Zinssätze, Tilgungszuschüsse, lange Laufzeiten von bis zu 30 Jahren Hohe bürokratische Anforderungen, enge energetische Vorgaben, Vorab-Zertifizierung nötig
Baufinanzierung (Anschlussfinanzierung) Flexible Aufstockung der bestehenden Immobilienfinanzierung Höhere Zinsen als spezielle Förderdarlehen, Abhängigkeit von aktuellen Marktkonditionen
Privatkredit (Ratenkredit) Schnelle und unbürokratische Auszahlung, keine Zweckbindung Höhere Zinssätze (ca. 5–10 Prozent), kurze Laufzeiten, geringere Summen
Mietervorauszahlung (bei Vermietung) Mieter beteiligt sich an Modernisierung, Mietsteigerung möglich (11 Prozent der Kosten) Komplexe rechtliche Vorgaben, Mieterzustimmung nötig, Risiko von Leerstand

Kostenrahmen und Amortisation

Die Gesamtkosten einer Wohnungssanierung lassen sich nur pauschal beziffern, da sie stark vom Ausgangszustand und den gewählten Gewerken abhängen. Für eine 70 Quadratmeter große Wohnung in München rechnen Fachleute mit einem realistischen Kostenrahmen von 50.000 bis 120.000 Euro für eine Kernsanierung. Hauptkostentreiber sind die Badsanierung (ca. 15.000 bis 30.000 Euro), der Austausch von Fenstern (ca. 10.000 bis 20.000 Euro) sowie Heizungs- und Elektroarbeiten (je nach Umfang 8.000 bis 20.000 Euro).

Die Amortisation einer Sanierung hängt von mehreren Faktoren ab. Energetische Maßnahmen senken die Nebenkosten und steigern den Wohnkomfort. Eine neue Heizung spart jährlich bis zu 30 Prozent der Energiekosten. Der Wertzuwachs der Immobilie beträgt bei einer hochwertigen Sanierung realistisch 5 bis 15 Prozent. Durch die Kombination von Fördermitteln und gesteigerten Mieteinnahmen (bei Vermietung) rechnet sich die Investition oft innerhalb von zehn bis 15 Jahren.

Typische Fehler bei der Finanzierung und Sanierung

Ein häufiger Fehler ist die Unterschätzung der Folgekosten. Viele Eigentümer planen nur die direkten Handwerkerkosten ein, vergessen aber Entsorgung, Architektenleistungen und Mietausfall während der Bauzeit. Ein weiterer Stolperstein ist die Finanzierung ohne ausreichenden Puffer. Bei unerwarteten Mängeln, wie einem verdeckten Wasserschaden, kann das Budget schnell überschritten werden und die gesamte Maßnahme gefährden.

Viele Bauherren stellen zudem zu spät einen Antrag auf Fördermittel. Alle KfW- und BAFA-Programme erfordern eine Antragstellung vor Baubeginn. Wer die Arbeiten schon beauftragt hat, geht in der Regel leer aus. Zudem sollten Eigentümer unbedingt auf Festpreisangebote mit detaillierter Leistungsbeschreibung achten. Pauschalangebote ohne Gewerke-Aufteilung bergen das Risiko von Nachträgen und versteckten Kosten.

Handlungsempfehlungen

Planen Sie Ihre Sanierung in drei Phasen: Zunächst die Bestandsaufnahme und Erstellung eines detaillierten Maßnahmenplans. Danach die Finanzierungs- und Förderanträge. Erst dann sollten Sie die Handwerker beauftragen. Holen Sie mindestens drei Vergleichsangebote ein und prüfen Sie die Erfahrung des Betriebs in der Region München. Achten Sie explizit auf die Nennung von KfW-Förderkriterien im Angebot.

Prüfen Sie als Erstes die Kombinationsmöglichkeiten verschiedener Förderprogramme. Oft lassen sich ein KfW-Darlehen mit einem BAFA-Zuschuss und der steuerlichen Abschreibung kombinieren. Ziehen Sie einen unabhängigen Energieberater hinzu, der die Fördermittel beantragt und die Einhaltung der technischen Anforderungen begleitet. Das Honorar des Beraters ist oft selbst förderfähig. Stellen Sie sicher, dass alle Rechnungen und Nachweise für die spätere Verwendungsnachweispflicht gesammelt werden.

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Die folgenden Fragen sind Ausgangspunkt für Ihre eigenständige Vertiefung.

Erstellt mit Gemini, 20.05.2026

Foto / Logo von GeminiGemini: Wohnung sanieren: Planung, Kosten und Förderungen im Detail

Das Thema Wohnungssanierung ist untrennbar mit Finanzierung und Förderung verbunden, da es sich um eine der größten Investitionen im Immobilienbereich handelt. Die inhaltliche Verbindung liegt in der Notwendigkeit, die hohen Kosten einer Sanierung – sei es für eine Badsanierung, Bodenarbeiten oder eine Kernsanierung – durch eine sorgfältige Planung, realistische Kostenschätzung und die intelligente Nutzung verfügbarer Förderprogramme und Finanzierungsmöglichkeiten zu stemmen. Der Leser gewinnt dadurch die Transparenz und das Wissen, um seine Sanierung sowohl baulich als auch finanziell erfolgreich umzusetzen und von staatlichen Zuschüssen wie KfW- und BAFA-Fördermitteln zu profitieren.

Finanzielle Ausgangssituation

Eine Wohnungssanierung stellt für viele Eigentümer eine erhebliche finanzielle Belastung dar, die sorgfältig geplant werden muss. Bevor konkrete Maßnahmen ergriffen werden, ist eine genaue Bestandsaufnahme der eigenen finanziellen Situation unerlässlich. Dazu gehört die Ermittlung des verfügbaren Eigenkapitals sowie die Einschätzung der eigenen Kreditwürdigkeit. Die unterschiedlichen Sanierungsarten – von der einfachen Renovierung über die Modernisierung bis hin zur umfassenden Kernsanierung – erfordern ganz unterschiedliche Budgetrahmen. Insbesondere bei älteren Bestandsimmobilien oder in Ballungszentren wie München können die Kosten schnell die ursprünglich angesetzten Budgets übersteigen, wenn keine detaillierte Kostenplanung vorliegt. Eine realistische Einschätzung der eigenen finanziellen Möglichkeiten ist daher der erste und wichtigste Schritt für eine erfolgreiche Sanierung.

Aktuelle Förderprogramme für Sanierungen

Staatliche Förderprogramme spielen eine entscheidende Rolle bei der Finanzierung von Wohnungssanierungen, insbesondere wenn energetische Maßnahmen im Fokus stehen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) bieten eine Vielzahl von Programmen, die Zuschüsse oder zinsgünstige Kredite für Sanierungsprojekte bereitstellen. Diese Programme sind darauf ausgelegt, die Energieeffizienz von Wohngebäuden zu verbessern, den Einsatz erneuerbarer Energien zu fördern und den allgemeinen Wohnkomfort zu erhöhen. Die Auswahl des richtigen Förderprogramms hängt stark vom Umfang und der Art der geplanten Sanierungsmaßnahmen ab. Eine frühzeitige Antragsstellung ist oft notwendig, um die Fördermittel zu sichern, da Budgets begrenzt sein können und die Antragsverfahren Zeit in Anspruch nehmen.

Ausgewählte Förderprogramme für Sanierungen (Stand 2026)
Programm (Beispiel) Beschreibung & Zielgruppe Maximale Fördersumme (geschätzt) Wichtige Voraussetzungen Art der Förderung
KfW-Programm 261: Energetische Sanierung Sanierung zum Effizienzhaus (bis zu 100 % anrechenbare Kosten) für Wohngebäude, die vor 2008 errichtet wurden. Fokus auf Dämmung, Fenster, Lüftungsanlagen, Heizsysteme. Bis zu 240.000 € Kredit pro Wohneinheit, je nach Effizienzhaus-Stufe mit Tilgungszuschuss. Nachweis eines energetischen Sanierungsfahrplans (iSFP) durch einen Energieberater, Einhaltung von Effizienzhaus-Standards. Zinsgünstiger Kredit mit Tilgungszuschuss.
BAFA Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG Einzelmaßnahmen) Zuschüsse für Einzelmaßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz von Wohngebäuden. Umfasst z.B. Austausch alter Heizungsanlagen durch erneuerbare Energien, Dämmmaßnahmen, neue Fenster. Bis zu 30 % Zuschuss auf die förderfähigen Kosten, je nach Maßnahme und Bonusmöglichkeiten (z.B. iSFP-Bonus). Maximale förderfähige Kosten pro Kalenderjahr sind begrenzt. Antragstellung vor Beginn der Maßnahmen, Beauftragung eines Fachunternehmens, Einhaltung technischer Mindestanforderungen. Zuschuss.
KfW-Programm 260: Innenausbau & Barrierefreiheit Finanzierung von Maßnahmen im Innenbereich, die nicht primär energetischer Natur sind, aber den Wohnkomfort und die Nutzbarkeit verbessern. Bis zu 100.000 € Kredit pro Wohneinheit. Geeignet für Eigentümer, die ihre Wohnung modernisieren oder barrierefrei gestalten möchten. Zinsgünstiger Kredit.
Regionale Förderprogramme (Beispiel: Bundesland Bayern) Je nach Bundesland und Kommune gibt es zusätzliche Programme für spezifische Sanierungsbereiche oder Zielgruppen. Dies kann z.B. die Förderung von Photovoltaik, die Verbesserung des Brandschutzes oder die barrierefreie Umgestaltung umfassen. Variiert stark je nach Programm und Region. Informationen sind bei den jeweiligen Landesenergieagenturen oder Kommunen einzuholen. Oftmals einkommensabhängig oder an spezifische Projektarten gebunden. Zuschüsse, zinsgünstige Darlehen.
Steuerliche Absetzbarkeit (z.B. § 35a EStG) Handwerkerleistungen für Renovierungs-, Erhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen in selbst genutzten Immobilien können steuerlich abgesetzt werden. Bis zu 20 % der Arbeitskosten (max. 1.200 € pro Jahr) sind steuerlich absetzbar. Die Rechnung muss detailliert Arbeitskosten ausweisen, die Zahlung muss unbar erfolgen. Reine Materialkosten sind nicht absetzbar. Steuerermäßigung.

Finanzierungswege im Vergleich

Neben staatlichen Förderungen gibt es verschiedene klassische Finanzierungswege, die für Wohnungssanierungen in Frage kommen. Die Eigenkapitalfinanzierung ist natürlich die günstigste Variante, da keine Zinskosten anfallen. Wenn das Eigenkapital nicht ausreicht, bieten Banken und Sparkassen verschiedene Darlehensformen an. Ein Immobiliendarlehen kann für größere Sanierungsprojekte eingesetzt werden, insbesondere wenn die Maßnahme den Immobilienwert steigert. Für kleinere bis mittlere Vorhaben kommen Konsumentenkredite oder spezielle Modernisierungskredite in Betracht, die oft flexibler und schneller verfügbar sind. Eine weitere Option ist die Aufnahme eines Nachrangdarlehens oder die Nutzung einer bestehenden Baufinanzierung durch eine Sondertilgung. Wichtig ist hierbei ein detaillierter Vergleich der Konditionen, Zinssätze und Laufzeiten, um die für die individuelle Situation passende und wirtschaftlichste Lösung zu finden.

Vergleich von Finanzierungswegen für Wohnungssanierungen
Finanzierungsart Vorteile Nachteile Geeignet für Anmerkungen
Eigenkapital Keine Zinskosten, volle finanzielle Unabhängigkeit. Begrenzte Liquidität, kann für andere Investitionen fehlen. Alle Sanierungsprojekte, insbesondere kleinere bis mittlere. Optimale Basis für jede Finanzierung.
Immobiliendarlehen / Baufinanzierung Oftmals niedrige Zinssätze bei langfristiger Bindung, hohe Darlehenssummen möglich, Wertsteigerung der Immobilie als Sicherheit. Langfristige Bindung, aufwendiges Antragsverfahren, erfordert meist eine bestehende Immobilie. Umfassende Kernsanierungen, energetische Gesamtmaßnahmen. Kann durch Sondertilgungen flexibel gehandhabt werden.
Konsumentenkredit / Modernisierungskredit Schnelle Verfügbarkeit, unkomplizierte Abwicklung, oft ohne zusätzliche Sicherheiten. Höhere Zinssätze als bei Immobiliendarlehen, kürzere Laufzeiten, begrenzte Darlehenssummen. Kleinere bis mittlere Sanierungen (z.B. Badsanierung, Bodenarbeiten). Angebote vorab genau prüfen.
KfW-Kredite (z.B. Programm 261) Sehr günstige Zinssätze, staatliche Förderung, oft mit Tilgungszuschuss verbunden. Antragsverfahren kann zeitaufwendig sein, z.B. Notwendigkeit eines Energieberaters. Energetische Sanierungen, die definierten Effizienzhaus-Standards entsprechen. Kann mit anderen Finanzierungen kombiniert werden.
Kredit von Freunden oder Familie Potenziell flexible Rückzahlungsmodalitäten, keine oder geringe Zinsen. Kann zu persönlichen Spannungen führen, klare vertragliche Regelung unerlässlich. Kleinstprojekte, kurzfristige Überbrückung. Empfehlenswert ist ein schriftlicher Darlehensvertrag.

Kostenrahmen und Amortisation

Die Kosten für eine Wohnungssanierung können stark variieren und hängen von zahlreichen Faktoren ab, darunter die Größe der Wohnung, der Umfang der Arbeiten, die Qualität der verwendeten Materialien und der gewählte Handwerksbetrieb. Eine einfache Badsanierung kann beispielsweise zwischen 5.000 € und 20.000 € kosten, während eine Kernsanierung einer ganzen Wohnung leicht 50.000 € bis über 100.000 € verschlingen kann. Energetische Maßnahmen wie eine neue Dämmung oder der Austausch von Fenstern können sich über die eingesparten Energiekosten amortisieren. Bei einer durchschnittlichen jährlichen Einsparung von beispielsweise 500 € durch eine energetische Sanierung und einem Investitionsvolumen von 20.000 € würde die Amortisationszeit bei 40 Jahren liegen, was durch Förderungen und höhere Energiepreise verkürzt werden kann. Es ist wichtig, neben den reinen Baukosten auch Nebenkosten wie Planungskosten, Genehmigungsgebühren und eventuelle Umzugskosten in die Kalkulation einzubeziehen.

Typische Fehler bei der Sanierungsplanung

Bei Wohnungssanierungen lauern zahlreiche Stolpersteine, die zu erheblichen finanziellen und zeitlichen Verzögerungen führen können. Einer der häufigsten Fehler ist eine unzureichende Planung und Kalkulation. Viele Eigentümer unterschätzen die Komplexität der Arbeiten und die Kosten, die durch unerwartete Probleme wie versteckte Mängel (z.B. Schimmel, Feuchtigkeit, marode Leitungen) entstehen. Ebenso fatal ist die mangelnde Koordination der einzelnen Gewerke; fehlende Absprachen zwischen Elektrikern, Sanitärinstallateuren und Trockenbauern können zu Doppelarbeit und Verzögerungen führen. Die Wahl eines unerfahrenen oder unzuverlässigen Handwerksbetriebs ohne Referenzen und klare Preisvereinbarungen birgt ebenfalls erhebliche Risiken. Auch das Versäumnis, sich rechtzeitig über mögliche Förderungen zu informieren, kann dazu führen, dass finanzielle Unterstützung ungenutzt bleibt und die Gesamtkosten steigen.

Handlungsempfehlungen für eine erfolgreiche Sanierung

Eine erfolgreiche Wohnungssanierung beginnt mit einer gründlichen Vorbereitung und einer realistischen Zielsetzung. Erstellen Sie eine detaillierte Bestandsaufnahme des aktuellen Zustands Ihrer Wohnung und definieren Sie klar, welche Maßnahmen Sie durchführen möchten – ob Renovierung, Modernisierung oder eine vollständige Sanierung. Holen Sie mindestens drei detaillierte Angebote von qualifizierten und erfahrenen Handwerksbetrieben ein und prüfen Sie diese sorgfältig. Achten Sie auf Festpreisangebote, um unerwartete Kosten zu vermeiden, und klären Sie die genauen Leistungen. Informieren Sie sich frühzeitig über relevante Förderprogramme wie die der KfW oder des BAFA und lassen Sie sich gegebenenfalls von einem Energieberater unterstützen. Erstellen Sie einen realistischen Zeitplan, der Puffer für unvorhergesehene Ereignisse vorsieht, und sorgen Sie für eine klare Kommunikation mit allen beteiligten Parteien. Eine gute Organisation und die Dokumentation aller Schritte sind ebenfalls entscheidend für den Erfolg.

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