Langlebigkeit: Keller ausbauen & zusätzlichen Wohnraum schaffen

Wohnraum statt Lagerfläche: So wird der Keller zum wertvollen Lebensraum

Wohnraum statt Lagerfläche: So wird der Keller zum wertvollen Lebensraum
Bild: Jan Aerts / Pixabay

Wohnraum statt Lagerfläche: So wird der Keller zum wertvollen Lebensraum

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Erstellt mit Gemini, 29.04.2026

Foto / Logo von BauKIBauKI: Kelleroptimierung: Mehr als nur Wohnraum – Ein Fundament für Langlebigkeit und Wertsteigerung

Der Ausbau des Kellers zu wertvollem Wohnraum mag auf den ersten Blick primär unter dem Aspekt der Flächengewinnung und Wohnqualität betrachtet werden. Doch gerade hier eröffnet sich eine tiefgreifende Verbindung zum Kernthema Langlebigkeit und Dauerhaftigkeit. Denn nur durch eine fachgerechte, auf Langlebigkeit ausgelegte Sanierung und Ausgestaltung wird aus einer potenziellen Problemzone wie Feuchtigkeit ein dauerhaft behaglicher und wertbeständiger Lebensraum. Wir beleuchten, wie die Prinzipien der Dauerhaftigkeit bei der Kelleroptimierung nicht nur den Komfort, sondern auch die Substanz des Gebäudes und den Immobilienwert langfristig sichern. Der Leser gewinnt durch diesen Blickwinkel die Erkenntnis, dass eine Investition in die Langlebigkeit der verwendeten Materialien und Bauweisen im Keller direkt zur Steigerung der gesamten Immobilie beiträgt und zukünftige Instandhaltungskosten minimiert.

Grundlagen der Dauerhaftigkeit im Keller: Die Bausubstanz als Fundament

Die Transformation eines Kellers von einer bloßen Lagerfläche zu einem vollwertigen Lebensraum ist ein Prozess, der weit über ästhetische Aspekte hinausgeht. Im Kern steht die Sicherstellung der Dauerhaftigkeit der gesamten Bausubstanz und der neu geschaffenen Strukturen. Dies bedeutet, dass jede Maßnahme, von der Feuchtigkeitsabdichtung bis zur Wahl der Dämmmaterialien und Oberflächen, auf eine langfristige Beständigkeit und Widerstandsfähigkeit ausgelegt sein muss. Bei älteren Gebäuden ist oft die Bausubstanz selbst ein kritischer Faktor, der einer genauen Prüfung auf Risse, Setzungen und Materialermüdung bedarf. Die Behebung dieser Mängel ist die absolute Grundlage dafür, dass der ausgebaute Keller nicht nur kurzfristig nutzbar ist, sondern über Jahrzehnte hinweg Freude bereitet und keinen zusätzlichen Sanierungsaufwand nach sich zieht. Ein Keller, der dauerhaft trocken und stabil bleibt, schützt nicht nur den neu geschaffenen Wohnraum, sondern auch die über ihm liegenden Geschosse vor Feuchtigkeitsschäden und Wertverlust.

Analyse und Instandsetzung: Ursachenbekämpfung für nachhaltige Trockenheit

Bevor auch nur daran zu denken ist, Wände zu streichen oder Böden zu verlegen, muss die Feuchtigkeitsproblematik im Keller umfassend analysiert und behoben werden. Dies ist der entscheidende Schritt für die Langlebigkeit des gesamten Vorhabens. Feuchtigkeit im Keller kann vielfältige Ursachen haben: aufsteigende Feuchtigkeit aus dem Erdreich, seitlich eindringendes Wasser durch mangelhafte Außenabdichtung, defekte Drainagesysteme, Kondenswasserbildung durch unzureichende Belüftung oder auch Wasser aus internen Quellen wie undichten Leitungen. Jede dieser Ursachen erfordert spezifische, auf Dauerhaftigkeit ausgerichtete Sanierungsmaßnahmen. Eine oberflächliche Behandlung ist hierbei kontraproduktiv. Fachgerechte Horizontalsperren, aufwendige Außenabdichtungen mit bituminösen Anstrichen und Vliesen, Drainage-Erneuerungen oder eine professionelle Innenabdichtung mit speziellen mineralischen Dichtungsschlämmen sind oft unumgänglich. Erst wenn die Ursachen nachhaltig beseitigt sind, kann eine dauerhaft trockene und somit gesunde Umgebung für den Wohnraum geschaffen werden. Die Lebensdauer dieser Sanierungsmaßnahmen hängt maßgeblich von der Qualität der Ausführung und der verwendeten Materialien ab – hier sollte keinesfalls an der falschen Stelle gespart werden.

Materialwahl und Bauweise: Bausteine für einen dauerhaft nutzbaren Keller

Die Auswahl der richtigen Materialien ist für die Dauerhaftigkeit eines Kellerausbaus von existenzieller Bedeutung. Im Vergleich zu Wohnräumen über dem Erdreich sind Keller höheren Belastungen durch Feuchtigkeit und potenziellen Schwankungen der Umgebungsfeuchte ausgesetzt. Daher sind klassische Gipskartonplatten oder herkömmliche Tapeten hier fehl am Platz. Stattdessen kommen spezielle, feuchteresistente und dampfdiffusionsoffene Materialien zum Einsatz. Dazu zählen beispielsweise zementgebundene Gipsfaserplatten oder Kalziumsilikatplatten, die auch bei erhöhter Luftfeuchtigkeit formstabil bleiben und die Gefahr von Schimmelbildung minimieren. Für Bodenbeläge eignen sich vor allem keramische Fliesen, Naturstein oder spezielle Epoxidharzbeschichtungen, die unempfindlich gegenüber Nässe sind und leicht zu reinigen. Auch die Wahl des Dämmmaterials ist entscheidend: Mineralwolle, Steinwolle oder extrudiertes Polystyrol (XPS) sind bewährte Optionen, die eine gute Dämmleistung mit hoher Feuchtebeständigkeit kombinieren. Die Entscheidung für langlebige, aber oft auch kostenintensivere Materialien zahlt sich langfristig aus, indem sie spätere Reparaturen und Erneuerungen vermeidet und somit die Lifecycle-Kosten reduziert.

Tabelle: Lebensdauer von Bauteilen und Materialien im Kellerausbau

Um die Bedeutung der Materialwahl und der fachgerechten Ausführung für die Langlebigkeit zu verdeutlichen, hier eine Übersicht typischer Bauteile und ihrer erwarteten Lebensdauer unter optimalen Bedingungen, sowie deren Pflege und die damit verbundenen Kosten:

Lebensdauer von Bauteilen und Materialien im Kellerausbau
Aspekt/Bauteil Typische Lebensdauer (Richtwert) Pflege & Wartung Lifecycle-Kosten (Tendenz)
Außenabdichtung (Bitumen/Vlies): Grundlegende Barriere gegen Erdreichfeuchte. 30-50 Jahre (je nach Materialqualität und Einbau) Kontrolle auf Risse, ggf. Erneuerung der obersten Schicht. Keine direkte Pflege, aber Drainagefunktion muss erhalten bleiben. Mittel bis Hoch (Einbaukosten) / Hoch (Sanierungskosten)
Horizontalsperre (Injektionsverfahren): Verhindert aufsteigende Feuchtigkeit. > 50 Jahre (bei korrekter Ausführung) Keine direkte Wartung notwendig. Mittel (Einbaukosten) / Gering (laufend)
Mineralische Dichtungsschlämme (Innenabdichtung): Flexible Barriere gegen Feuchtedruck. 20-40 Jahre (je nach Anwendung und Qualität) Visuelle Kontrolle auf Risse oder Abplatzungen. Mittel (Einbaukosten) / Gering (laufend)
Zementgebundene Gipsfaserplatten: Wandverkleidung für feuchte Umgebungen. > 50 Jahre (bei dauerhaft trockener Umgebung) Reinigung mit feuchtem Tuch. Mittel (Materialkosten) / Gering (laufend)
Keramische Fliesen: Langlebige und robuste Boden- und Wandbeläge. > 50 Jahre (bei korrekter Verlegung und intakter Fuge) Regelmäßige Reinigung, Fugenpflege bei Bedarf (Nachverfugung). Mittel (Material und Verlegung) / Gering (laufend)
XPS-Dämmung: Feuchteunempfindliche Dämmung für Boden und Wände. > 50 Jahre Keine Wartung notwendig. Mittel (Materialkosten) / Gering (laufend)

Licht und Belüftung: Garanten für ein gesundes Raumklima und Langlebigkeit

Ein weiterer entscheidender Faktor für die Dauerhaftigkeit und Nutzbarkeit des Kellers ist die Sicherstellung einer ausreichenden Belüftung und die Optimierung der Lichtverhältnisse. Eine konstante, kontrollierte Luftzirkulation verhindert die Ansammlung von Feuchtigkeit und beugt somit Schimmelbildung vor – einem der größten Feinde langlebiger Bausubstanz und gesunder Wohnräume. Dies kann durch den Einbau von Fenstern, die Schaffung von Lichtschächten und vor allem durch den Einsatz einer modernen Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung erreicht werden. Letztere sorgt nicht nur für Frischluft, sondern minimiert auch Wärmeverluste, was die Energieeffizienz des Gebäudes unterstützt und die Betriebskosten senkt. Eine gute Beleuchtung, idealerweise mit Tageslichtanteilen, trägt nicht nur zum Wohlbefinden bei, sondern ermöglicht auch die frühzeitige Erkennung möglicher Probleme. Die Investition in eine durchdachte Lüftungs- und Beleuchtungslösung ist somit eine Investition in die langfristige Gesundheit und Nutzbarkeit des ausgebauten Kellers.

Lebenszykluskosten-Betrachtung: Die langfristige Perspektive zählt

Bei der Planung eines Kellerausbaus sollte stets die Perspektive der Lebenszykluskosten eingenommen werden. Dies bedeutet, nicht nur die anfänglichen Investitionskosten zu betrachten, sondern auch die laufenden Betriebskosten sowie die Kosten für Wartung, Reparatur und potenzielle Sanierungen über die gesamte Nutzungsdauer des Kellers. Eine anfänglich günstigere, aber minderwertige Materialwahl oder eine oberflächliche Sanierung mag kurzfristig budgetfreundlich erscheinen, führt aber oft zu erheblich höheren Kosten über die Jahre hinweg. Regelmäßige Schimmelentfernung, aufwendige Feuchtigkeitssanierungen oder die Notwendigkeit, Bauteile vorzeitig austauschen zu müssen, können die anfängliche Ersparnis schnell übersteigen. Eine fachgerechte, auf Langlebigkeit ausgelegte Bauweise mit hochwertigen, geeigneten Materialien und einer professionellen Ausführung maximiert die Nutzungsdauer, minimiert den Instandhaltungsaufwand und führt somit zu deutlich geringeren Gesamt-Lebenszykluskosten. Dies steigert nicht nur die Rentabilität der Investition, sondern auch den nachhaltigen Wert der Immobilie.

Typische Schwachstellen und präventive Maßnahmen für maximale Dauerhaftigkeit

In Kellern treten bestimmte Schwachstellen gehäuft auf, die bei unsachgemäßer Behandlung die Langlebigkeit des gesamten Ausbaus massiv beeinträchtigen können. Dazu gehören insbesondere die Kellerwände im erdberührten Bereich, die anfällig für seitlich eindringendes Wasser und aufsteigende Feuchtigkeit sind. Auch die Bodenplatte kann Probleme bereiten, wenn sie nicht fachgerecht abgedichtet wurde und Feuchtigkeit aus dem Untergrund aufsteigt. Kondenswasserbildung an kalten Bauteilen, sogenannte Wärmebrücken, ist eine weitere häufige Ursache für Schimmel und Materialzerfall. Präventive Maßnahmen, die auf Langlebigkeit abzielen, beinhalten daher eine sorgfältige Wahl der Außenabdichtung (oft mehrschichtig), die Installation einer funktionierenden Drainage, die Anwendung von Horizontalsperren und eine lückenlose Dämmung der Wände und des Bodens. Bei der Innengestaltung sind feuchtigkeitsresistente Materialien sowie eine effektive Lüftung unerlässlich. Die frühzeitige Erkennung und Behebung kleinerer Mängel, bevor sie zu größeren Problemen werden, ist ein Schlüsselelement zur Gewährleistung der Dauerhaftigkeit.

Praktische Handlungsempfehlungen für einen langlebigen Kellerausbau

Um sicherzustellen, dass Ihr ausgebauter Keller nicht nur heute, sondern auch in vielen Jahren noch wertvoll und behaglich ist, sollten Sie folgende Punkte beherzigen: Führen Sie eine gründliche Bestandsaufnahme durch, die sich auf Feuchtigkeit, Statik und Bausubstanz konzentriert. Ziehen Sie für die kritischen Schritte wie Abdichtung und Trockenlegung unbedingt qualifizierte Fachbetriebe hinzu. Achten Sie bei der Materialauswahl konsequent auf Produkte, die für den Einsatz in feuchten Umgebungen konzipiert sind und über entsprechende Zertifikate oder Zulassungen verfügen. Planen Sie von Anfang an eine effektive Lüftungsstrategie ein, idealerweise mit Wärmerückgewinnung. Berücksichtigen Sie bei der Dämmung sowohl die Wärme- als auch die Feuchteschutzaspekte. Sorgen Sie für eine moderne und effiziente Heizungs- und Beleuchtungstechnik, die den Komfort steigert und Energie spart. Investieren Sie in eine professionelle Ausführung – die Kosten für nachträgliche Korrekturen sind fast immer höher als die für eine sorgfältige Erstausführung. Regelmäßige Kontrollen der wichtigsten Systeme (Lüftung, Dichtungen) sind ebenfalls essenziell für die langfristige Werterhaltung.

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Erstellt mit Grok, 29.04.2026

Der Kellerausbau als Wohnraum steht in direktem Zusammenhang mit Langlebigkeit und Dauerhaftigkeit, da Feuchtschutz, Materialwahl und Dämmung die Grundlage für jahrzehntelange Nutzbarkeit bilden. Die Brücke zum Pressetext-Thema liegt in der Trockenlegung und den feuchtigkeitsresistenten Baustoffen, die nicht nur ungenutzten Raum schaffen, sondern auch die Bausubstanz langfristig erhalten. Leser gewinnen echten Mehrwert durch praxisnahe Einblicke in Lebensdauern, Wartung und Kosten, um einen wertstabilen, schimmelfreien Keller zu realisieren.

Foto / Logo von BauKIBauKI: Kellerausbau als Wohnraum – Langlebigkeit & Dauerhaftigkeit

Ein professioneller Kellerausbau verwandelt ungenutzte Lagerflächen in langlebige Wohnräume, indem er Feuchtigkeitsprobleme behebt und robuste Materialien einsetzt. Die Dauerhaftigkeit hängt maßgeblich von der Qualität der Abdichtung, Dämmung und Belüftung ab, die Witterungseinflüsse und Alterungsprozesse abmildern. So entsteht nicht nur zusätzlicher Wohnraum, sondern auch ein wertsteigernder Bauteil, das über Jahrzehnte hinweg funktioniert.

Lebensdauer und Einflussfaktoren

Die Lebensdauer eines ausgebauten Kellers als Wohnraum beträgt bei fachgerechter Umsetzung typischerweise 30 bis 50 Jahre, abhängig von der Ausgangssubstanz und den gewählten Materialien. Feuchtigkeit ist der primäre Einflussfaktor: Undichte Abdichtungen oder fehlende Drainage führen zu schnellem Versagen durch Salzausblühungen und Mauerwerkszerfall. Weitere Faktoren sind Bodenbewegungen, die Risse verursachen, sowie unzureichende Belüftung, die Kondensatbildung begünstigt und die Alterung beschleunigt.

Bei älteren Gebäuden verkürzt sich die Standzeit ohne Vorbehandlung auf unter 10 Jahre, während moderne Systeme mit mineralischen Dämmstoffen und diffusionsoffenen Platten die Haltbarkeit verdoppeln können. Temperaturschwankungen im Untergeschoss fördern Wärmebrücken, die zu Kondenswasser und Frostschäden führen. Eine ganzheitliche Planung berücksichtigt diese Faktoren, um die Langlebigkeit zu maximieren und Folgekosten zu minimieren.

Vergleich relevanter Aspekte

Lebensdauer, Pflege und Kosten relevanter Bauelemente
Aspekt/Bauelement Lebensdauer (Richtwert) Pflege/Wartung Kosten (pro m², ca.)
Abdichtung (innen/aussen): Schützt vor aufsteigender Feuchtigkeit durch Bitumenbahnen oder Flüssigkunststoffe. 40–60 Jahre Jährliche Inspektion auf Risse; Nachinjektion alle 20 Jahre. 50–120 €
Dämmung (XPS-Platten): Extrudiertes Polystyrol widersteht Feuchtigkeit und Druck. 50+ Jahre Keine Wartung nötig; prüfen auf Beschädigungen bei Umbau. 20–40 €
Wandbekleidung (Zementfaserplatten): Feuchtraumtauglich, schimmelresistent. 30–50 Jahre Reinigung mit milden Mitteln; Fugendichtung erneuern alle 10 Jahre. 15–30 €
Bodenbelag (Keramikfliesen): Hoch strapazierfähig gegen Abrieb und Feuchtigkeit. 40–70 Jahre Fugen imprägnieren alle 5 Jahre; Fliesenschäden punktuell reparieren. 25–50 €
Belüftungssystem (dezentral): Gewährleistet Luftaustausch und Schimmelpraevention. 20–30 Jahre Filterwechsel jährlich; Wartung alle 2 Jahre durch Fachkraft. 80–150 €
Fußbodenheizung (Wasserführend): Elektrifizierung vermeiden für Langlebigkeit. 25–40 Jahre Druckprüfung jährlich; Austausch bei Leckagen. 60–100 €

Diese Tabelle vergleicht zentrale Elemente und zeigt, dass investments in hochwertige Abdichtung und Dämmung die Gesamtkosten senken, da sie Wartungsintervalle strecken. Niedrigpreisige Alternativen wie Styropor-Dämmung versagen schneller in feuchten Umgebungen. Die Angaben sind Richtwerte basierend auf DIN-Normen und Herstellerangaben unter normalen Bedingungen.

Maßnahmen zur Lebensdauerverlängerung

Die Trockenlegung durch horizontale Sperrschichten oder Injektionen verlängert die Nutzungsdauer um bis zu 20 Jahre, indem sie Kapillarfeuchtigkeit blockiert. Diffusionsoffene Dämmstoffe wie Mineralwolle verhindern Feuchteansammlungen und ermöglichen eine Atmungsaktivität des Mauerwerks. Regelmäßige Belüftung mit kontrollierten Systemen reduziert relative Luftfeuchtigkeit unter 60 Prozent, was Schimmelwachstum stoppt.

Zusätzlich empfehlenswert ist der Einsatz von Korrosionsschutz für Stahlarmierungen in Betonböden, um Rostausdehnung zu vermeiden. Intelligente Sensoren für Feuchtigkeitsüberwachung ermöglichen frühzeitige Interventionen. Diese Maßnahmen erhöhen nicht nur die Standzeit, sondern stabilisieren auch das Raumklima langfristig.

Lifecycle-Kosten-Betrachtung

Die Lifecycle-Kosten eines Kellerausbaus umfassen Investition, Wartung und Energieverbrauch über 30 Jahre und liegen bei 200–400 € pro m², wobei qualitativ hochwertige Materialien die Gesamtkosten um 20–30 Prozent senken. Günstige Einmalinvestitionen in Billigabdichtungen führen zu hohen Sanierungskosten durch wiederkehrende Feuchteschäden. Dämmung und Fußbodenheizung amortisieren sich durch Einsparungen von bis zu 15 Prozent Heizkosten jährlich.

Bei einem 50 m² Keller ergibt sich ein Vorteil von ca. 10.000 € durch langlebige Komponenten gegenüber Kurzlebigen. Der Immobilienwert steigt um 5–10 Prozent, was die Initialkosten schnell ausgleicht. Eine detaillierte Kosten-Nutzen-Analyse nach VDI 2067 unterstreicht die Wirtschaftlichkeit dauerhafter Lösungen.

Typische Schwachstellen und Prävention

Typische Schwachstellen sind defekte Drainage-Systeme, die zu Staunässe führen, sowie unzureichend abgedichtete Wand-Fußboden-Fugen, die Risse propagieren. Wärmebrücken an Lichtschächten begünstigen Kondensat und Frostschäden im Winter. Alternde Kleber in Fliesenverfugungen lösen sich bei hoher Feuchtigkeit, was Abplatzungen verursacht.

Prävention erfolgt durch geotechnische Bodenanalysen vorab, um Setzungen auszuschließen, und durch den Einsatz flexibler Fugendichtmassen. Regelmäßige Thermografie Inspektionen orten Wärmebrücken frühzeitig. Diese Ansätze minimieren Ausfälle und sichern die Dauerhaftigkeit des gesamten Systems.

Praktische Handlungsempfehlungen

Führen Sie vor dem Ausbau eine Feuchtemessung mit Calciumcarbid-Methode durch, um Ursachen wie defekte Dachrinnen auszuschließen. Wählen Sie zertifizierte Materialien nach DIN 18534 für Abdichtungen, um Garantieansprüche zu wahren. Installieren Sie eine dezentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung für konstantes Klima.

Bei Fußbodenheizung auf Wasserbasis achten Sie auf niedrige Vorlauftemperaturen, um Materialermüdung zu vermeiden. Lassen Sie den Ausbau von zertifizierten Fachfirmen durchführen, um Haftungsrisiken zu minimieren. Dokumentieren Sie alle Arbeiten für spätere Wertgutachten und Versicherungen.

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