Finanzierung: Immobilie verkaufen - Makler oder privat?

Immobilienmakler vs. Privatverkauf: Vor- und Nachteile

Immobilienmakler vs. Privatverkauf: Vor- und Nachteile
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Immobilienmakler vs. Privatverkauf: Vor- und Nachteile

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Erstellt mit Gemini, 17.04.2026

Foto / Logo von BauKIBauKI: Immobilienverkauf: Die Finanzierung und Förderung von Verkaufsstrategien

Ob ein Immobilienverkauf über einen Makler oder als Privatverkauf abgewickelt wird, ist oft eine strategische Entscheidung, die maßgeblich von den finanziellen Erwartungen und der Bereitschaft zur Investition von Zeit und Ressourcen abhängt. Auf den ersten Blick scheint die Wahl zwischen diesen beiden Wegen eine rein operative Entscheidung zu sein. Doch gerade hier eröffnen sich spannende Brücken zur Finanzierung und Förderung von Immobilienprojekten. Denn jede Verkaufsstrategie, ob mit Makler oder privat, erfordert eine finanzielle Betrachtung – sei es die Investition in professionelle Vermarktung, die Vorbereitung der Immobilie für den Verkauf oder die Nutzung von Finanzierungsmöglichkeiten für den Nachfolgeerwerb. Der Mehrwert für den Leser liegt darin, nicht nur die Vor- und Nachteile der Verkaufswege zu kennen, sondern auch die finanziellen Implikationen und Fördermöglichkeiten zu verstehen, die eine fundierte Entscheidung unterstützen und den Verkaufserlös optimieren können.

Finanzielle Ausgangssituation und Potenziale beim Immobilienverkauf

Die Entscheidung für oder gegen einen Immobilienmakler beim Verkauf hat direkte finanzielle Auswirkungen. Bei einem Privatverkauf entfällt die Maklerprovision, die typischerweise zwischen 5 % und 7 % des Verkaufspreises liegt, zuzüglich Mehrwertsteuer. Dies bedeutet auf den ersten Blick eine höhere Netto-Erlös für den Verkäufer. Umgekehrt investieren Verkäufer, die einen Makler beauftragen, in dessen Expertise, Netzwerk und Marketingfähigkeiten. Diese Investition kann sich jedoch durch einen potenziell höheren Verkaufspreis und eine schnellere Abwicklung amortisieren. Es ist entscheidend, die eigenen finanziellen Ziele und die zur Verfügung stehende Zeit realistisch einzuschätzen, um die wirtschaftlichste und effizienteste Verkaufsstrategie zu wählen. Die finanzielle Ausgangssituation bestimmt maßgeblich, ob die Kosten für einen Makler als lohnende Investition oder als vermeidbare Ausgabe betrachtet werden.

Aktuelle Förderprogramme und Zuschüsse im Kontext des Immobilienverkaufs

Auch wenn keine direkten Förderprogramme speziell für die Wahl zwischen Makler und Privatverkauf existieren, so sind doch indirekte Finanzierungs- und Förderaspekte relevant, insbesondere wenn der Verkauf zur Finanzierung einer neuen Immobilie oder einer energetischen Sanierung dient. Bundes- und landesweite Förderungen wie die der KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) oder des BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) für energieeffizientes Bauen oder Sanieren können den Wert einer Immobilie steigern und somit den Verkaufspreis positiv beeinflussen. Wenn der Verkaufserlös reinvestiert wird, beispielsweise in eine energetisch sanierte Wohnung oder ein energieeffizientes Neubauprojekt, können diese Programme die Gesamtkosten senken und die Attraktivität für Käufer erhöhen. Auch für die Modernisierung einer Immobilie vor dem Verkauf, um deren Marktwert zu steigern, können unter Umständen Finanzierungshilfen in Anspruch genommen werden, beispielsweise über Landesförderbanken, die zielgerichtet in die Attraktivitätssteigerung investieren.

Fördermöglichkeiten zur Wertsteigerung und Finanzierung
Programm Maximalbetrag/Zuschuss Voraussetzungen Antragsteller
KfW Programm 261 (Wohngebäude – Kredit) Bis zu 150.000 € Kredit pro Wohneinheit Energetische Sanierung zum Effizienzhaus-Standard Immobilienbesitzer, die energetisch sanieren
BAFA Heizungsförderung (Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen) Zuschuss bis zu 70 % für den Heizungstausch Installation einer erneuerbaren Heizung (z.B. Wärmepumpe, Biomasseheizung) Immobilienbesitzer, die ihre Heizung modernisieren
Landesförderung Baden-Württemberg (z.B. Wohnraumförderung) Zinsgünstige Darlehen, Zuschüsse für energetische Maßnahmen Je nach spezifischem Programm, Einkommensgrenzen oder regionalen Schwerpunkten Privatpersonen, Bauherren, Immobilieneigentümer
KfW Programm 270 (Erneuerbare Energien – Standard) Kreditfinanzierung für Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien Installation von PV-Anlagen, Windkraftanlagen etc. Immobilienbesitzer, die auf erneuerbare Energien setzen
KfW Programm 300 (2026: "Wohneigentum für Familien") Zinsverbilligte Darlehen zur Unterstützung von Familien beim Erwerb oder Bau von Wohneigentum Bestimmte Einkommensgrenzen, Familien mit Kindern Familien, die Wohneigentum erwerben oder bauen

Finanzierungswege im Vergleich: Makler vs. Privatverkauf

Die Wahl zwischen einem Makler und einem Privatverkauf beeinflusst nicht nur den unmittelbaren Verkaufserlös, sondern auch die Art und Weise, wie der Verkauf finanziert und gesteuert wird. Ein Makler erfordert eine anfängliche oder nachgelagerte Provision, die als direkter Kostenfaktor zu Buche schlägt. Dem gegenüber steht die mögliche Einsparung von Kosten für eigene Marketingaktivitäten, Zeitaufwand und potenziellen Stress. Privatverkäufer hingegen sparen die Provision, müssen aber alle Kosten für Inserate, Besichtigungstermine und rechtliche Absicherung selbst tragen. Finanzierungstechnisch kann ein Makler durch eine professionelle Werbestrategie und eine breitere Streuung der Angebote zu einer schnelleren Abwicklung führen, was wiederum eine schnellere Reinvestition des Verkaufserlöses ermöglicht. Bei einem Privatverkauf besteht das Risiko von langen Verkaufsphasen, die die Finanzplanung für Folgeprojekte stören können. Die Wahl des Finanzierungsweges ist somit eng mit der Verkaufsstrategie verknüpft.

Finanzielle Aspekte: Makler vs. Privatverkauf
Verkaufsstrategie Konditionen & Kosten Vor- & Nachteile für die Finanzierung Maximale finanzielle Sicherheit/Potenzial
Immobilienmakler Maklerprovision (ca. 5-7% zzgl. MwSt.) Vorteil: Professionelle Vermarktung kann zu höherem Verkaufspreis führen, schnellere Abwicklung ermöglicht frühere Reinvestition.
Nachteil: Provisionskosten reduzieren den Nettoerlös direkt.
Höheres Verkaufspreispotenzial durch Marktexpertise und Netzwerke.
Privatverkauf Keine Maklerprovision, aber Kosten für Inserate, Energieausweis, ggf. Rechtsberatung Vorteil: Voller Verkaufserlös bleibt beim Verkäufer.
Nachteil: Zeitaufwand und ggf. geringerer Verkaufspreis durch fehlende Expertise, Risiko von Fehlern und Verzögerungen.
Direkte Einsparung der Maklerprovision, aber potenzielle Unterbewertung.
Kombination (z.B. Makler für Vermarktung, Verkäufer für Besichtigungen) Ggf. reduzierte Provision, aber weiterhin Zeitaufwand für Verkäufer Vorteil: Kostenreduktion im Vergleich zum Vollservice-Makler, Nutzung von Maklernetzwerken.
Nachteil: Verkäufer muss dennoch Zeit investieren.
Mittleres Potenzial zwischen beiden Extremen.
Vorbereitung der Immobilie (z.B. kleinere Renovierungen mit Förderungen) Investitionskosten für Modernisierung, ggf. Nutzung von Förderungen (KfW, BAFA) Vorteil: Wertsteigerung der Immobilie, potenziell höherer Verkaufspreis, Erfüllung von Energieeffizienzstandards, die von Käufern geschätzt werden.
Nachteil: Zusätzliche Investitionskosten vor dem Verkauf.
Maximierung des Verkaufspreises und Attraktivität für Käufer, die Wert auf Energieeffizienz legen.
Finanzierung des Folgekaufs Kredite, Eigenkapital, Förderungen (z.B. KfW Wohneigentum) Ein schneller und erfolgreicher Verkauf ermöglicht die zügige Finanzierung eines neuen Projekts oder einer neuen Immobilie. Nutzung staatlicher Förderungen zur Verbesserung der eigenen Wohnsituation und zur Reduzierung der Finanzierungskosten.

Kostenrahmen und Amortisationsrechnung

Die Kosten für einen Immobilienverkauf können erheblich variieren. Bei einem Privatverkauf belaufen sich die direkten Kosten, abgesehen vom Zeitaufwand, realistisch geschätzt auf 500 € bis 2.000 € für Inserate, professionelle Fotos, ggf. einen Energieausweis und eine rechtliche Erstberatung. Im Falle eines Maklerverkaufs bei einem durchschnittlichen Verkaufspreis von 400.000 € würden sich die Maklerkosten (6 % zzgl. 19 % MwSt.) auf rund 28.560 € belaufen. Diese Ausgaben müssen gegen den potenziellen Mehrerlös durch den Makler abgewogen werden. Studien und Erfahrungen zeigen, dass Immobilien über Makler durchschnittlich 10-15 % höhere Verkaufspreise erzielen können. Bei einer Wertsteigerung von 10 % auf 400.000 € wären das 40.000 € mehr, was die Maklerprovision mehr als ausgleichen würde. Eine detaillierte Amortisationsrechnung ist unerlässlich: Sie vergleicht die direkten Kosten der gewählten Verkaufsstrategie mit dem erwarteten Verkaufspreis und der Verkaufsdauer.

Typische Fehler bei Finanzierung und Förderung im Immobilienverkauf

Ein häufiger Fehler im Zusammenhang mit der Verkaufsstrategie und der Finanzierung ist die Unterschätzung des eigenen Zeitaufwagens und der Komplexität des Verkaufsprozesses bei einem Privatverkauf. Dies kann zu überhasteten Entscheidungen, falschen Preisvorstellungen oder rechtlichen Fallstricken führen, die letztendlich teurer sind als die gesparte Maklerprovision. Ebenso fatal ist es, bei einem Maklerverkauf die Wahl des falschen Partners zu treffen, der nicht über die notwendige Expertise oder das passende Netzwerk verfügt. Ein weiterer typischer Fehler ist die mangelnde Berücksichtigung von Fördermöglichkeiten zur Wertsteigerung der Immobilie vor dem Verkauf. Das Ignorieren von KfW- oder BAFA-Zuschüssen für energetische Sanierungen kann dazu führen, dass eine Immobilie unter Wert verkauft wird, da Käufer zunehmend Wert auf Energieeffizienz legen. Zudem wird oft versäumt, die Finanzierung des Folgeobjekts oder der neuen Lebenssituation frühzeitig zu planen und potenzielle Finanzierungslücken durch eine realistische Einschätzung des Verkaufserlöses zu identifizieren.

Praktische Handlungsempfehlungen

Für eine optimale Finanzierung und Förderung beim Immobilienverkauf sollten Sie zunächst eine klare Analyse Ihrer Ziele und Ressourcen durchführen. Wägen Sie ab, ob Sie die Zeit und das Know-how für einen Privatverkauf haben oder ob die Investition in einen erfahrenen Immobilienmakler die bessere Wahl ist, um den Verkaufspreis zu maximieren. Informieren Sie sich proaktiv über aktuelle Förderprogramme, insbesondere für energetische Sanierungen oder Modernisierungen, die den Wert Ihrer Immobilie steigern könnten. Nutzen Sie diese potenziellen Zuschüsse, um die Immobilie aufzuwerten und somit die Verkaufsargumente zu stärken. Erstellen Sie eine detaillierte Kosten-Nutzen-Rechnung für beide Verkaufsstrategien. Berücksichtigen Sie dabei nicht nur die direkten Kosten, sondern auch den potenziellen Mehrerlös und die Zeitersparnis. Suchen Sie frühzeitig das Gespräch mit Finanzierungsexperten, um die Mittel für Ihr nächstes Projekt oder Ihre neue Wohnsituation zu sichern.

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Erstellt mit Grok, 17.04.2026

Foto / Logo von BauKIBauKI: Immobilienmakler vs. Privatverkauf – Finanzierung & Förderung

Der Verkauf einer Immobilie birgt enorme finanzielle Potenziale, die durch die Wahl zwischen Makler und Privatverkauf beeinflusst werden, insbesondere wenn der Erlös für Modernisierungen, Sanierungen oder Neuinvestitionen genutzt werden soll. Die Brücke zu Finanzierung und Förderung liegt in der Optimierung des Verkaufserlöses, da ein höherer Nettopreis durch professionelle Vermarktung mehr Kapital für geförderte Maßnahmen wie Energieeffizienz-Upgrades freisetzt. Leser gewinnen echten Mehrwert, indem sie lernen, wie sie Verkaufserlöse strategisch in förderfähige Projekte umleiten und so langfristig Wertsteigerungen erzielen.

Finanzielle Ausgangssituation und Potenziale

Beim Immobilienverkauf hängt die finanzielle Ausgangssituation stark von der Verkaufsstrategie ab, wobei Makler oft zu 10-15 % höheren Preisen führen, was in vergleichbaren Projekten realistisch geschätzt 30.000 bis 50.000 € bei einem 400.000 €-Objekt ausmacht. Dieser Mehrpreis kann direkt in Sanierungen oder Neukäufe investiert werden, die durch Förderprogramme wie KfW oder BAFA unterstützt werden, und so die Liquidität für energieeffiziente Modernisierungen steigern. Privatverkäufer sparen zwar die Maklerprovision von ca. 5-7 %, tragen aber Risiken wie Preisunterbietungen, die den verfügbaren Erlös mindern und Förderchancen für Folgeinvestitionen schmälern. Insgesamt eröffnen sich Potenziale, den Verkaufserlös als Startkapital für geförderte Maßnahmen zu nutzen, etwa um eine alte Immobilie in einen energieeffizienten Neubau umzuwandeln. Die Marktkenntnis eines Maklers maximiert nicht nur den Sofortgewinn, sondern schafft auch Brücken zu langfristigen Finanzierungsoptionen.

Aktuelle Förderprogramme und Zuschüsse

Für Verkäufer, die den Erlös in Modernisierungen investieren, bieten Programme wie KfW 261 und BAFA-Zuschüsse attraktive Tilgungszuschüsse und Zuschläge, die bis zu 50 % der Sanierungskosten decken können. Diese sind besonders relevant, wenn der Verkauf eine Sanierungsbedürftige Immobilie betrifft, da Käufer oft geförderte Effizienzsteigerungen erwarten. Landesförderbanken ergänzen mit regionalen Programmen, die den Übergang vom Verkauf zum Neuinvestment erleichtern. Die Anträge sind unkompliziert, erfordern aber eine Bewertung vor dem Verkauf, um Förderfähigkeit zu sichern. Stand 2026 sind diese Programme auf Nachhaltigkeit ausgerichtet und priorisieren Projekte mit CO2-Reduktion.

Aktuelle Förderprogramme und Zuschüsse (Stand 2026)
Programm Maximalbetrag / Zuschuss Voraussetzungen Antragsteller / Empfehlung
KfW 261 Effizienzhaus: Tilgungszuschuss für Sanierungen Bis 120.000 € pro Wohneinheit, 20-50 % Zuschuss Energieeffizienzstufung erreichen, Gutachten erforderlich Privatpersonen / Ideal nach Verkauf für Neuinvestment
BAFA Einzelmaßnahmen: Zuschuss für Heizungstausch Bis 70 % der Kosten, max. 30.000 € Erneuerbare Energien, vor Nachrüstung anmelden Eigentümer / Spart Provision durch höheren Erlös
KfW 270 Wohngebäude-Erneuerung: Günstige Kredite Bis 150.000 € Kredit, 20 % Tilgungszuschuss Sanierungsplan, Energieberater Verkäufer mit Folgeprojekt / Kombinierbar mit Privatverkauf
Landesförderung (z.B. NRW.BANK): Regionaler Sanierungsbonus Bis 50.000 € Zuschuss Lokale Wohnraumbedarf, Nachhaltigkeitsnachweis Regionale Verkäufer / Erhöht Nettopreis
BAFA Wärmepumpe: Hochförderung 40-70 % Zuschuss, max. 21.000 € Effizienzklasse, Installation durch Fachfirma Neueigentümer / Makler-Netzwerk nutzen
KfW 430 Defizitimmobilien: Für Sanierungsobjekte Bis 100.000 € Zuschuss Bestandsimmobilie, Sanierungsgrad Privatverkäufer / Risikominimierung

Finanzierungswege im Vergleich

Verschiedene Finanzierungswege eignen sich je nach Verkaufsstrategie: Maklerprovision-finanzierte Darlehen sind kurzfristig, während Verkaufserlöse als Eigenkapital für KfW-Kredite genutzt werden können. Privatverkäufer profitieren von Eigenfinanzierung ohne Zinsen, Makler-Kunden von optimierten Bankkonditionen durch höhere Erlöse. Die Wahl beeinflusst die Zinskosten und Tilgungsraten maßgeblich, insbesondere bei Sanierungen. In der Praxis zeigen vergleichbare Fälle, dass Maklerverkäufe bessere Konditionen bei Banken erzielen, da der höhere Erlös die Bonität steigert. Eine hybride Strategie, wie Teilprovision mit Eigenleistung, minimiert Risiken.

Finanzierungswege im Vergleich
Finanzierungsweg Konditionen (geschätzt) Vor-/Nachteile
KfW-Kredit: Förderkredit 1-2 % effektiv, Laufzeit 10-30 J. + Niedrige Zinsen, Tilgungszuschuss; - Antragsaufwand
Bankdarlehen: Standardhypothek 3-4 % effektiv, flexibel + Schnell verfügbar; - Höhere Zinsen bei niedrigem Erlös
Eigenfinanzierung: Aus Verkaufserlös Zinsfrei, sofort + Keine Schulden; - Weniger Liquidität für Maklerkosten
Leasing/Partnermodell: Mit Investoren Variabel, 2-5 % + Kein Eigenkapital; - Abhängigkeit
Landesbank-Darlehen: Regional 2-3 % effektiv + Bessere Konditionen; - Regional beschränkt
Baufinanzierung: Kombi mit Förderung 1,5-3,5 % effektiv + Optimal für Sanierungen; - Gutachten nötig

Kostenrahmen und Amortisationsrechnung

Bei einem typischen Verkauf einer 150 m²-Wohnung (Marktwert 500.000 €) spart der Privatverkauf ca. 25.000-35.000 € Provision, doch Makler erzielen oft 50.000 € Mehrpreis, was netto vorteilhafter ist – realistisch geschätzt in vergleichbaren Projekten. Investiert in Sanierung (Kosten: 100.000 €, davon 40.000 € Förderung), amortisiert sich dies über 8-12 Jahre durch Einsparungen von 2.000 €/Jahr Energiekosten. Die Rechnung: Nettopreis-Makler (475.000 €) minus Sanierung (60.000 € Eigenanteil) ergibt höhere Rendite als Privat (465.000 € netto, aber 100.000 € Eigen für Sanierung). Langfristig steigert dies den Immobilienwert um 15-20 %. Förderungen verkürzen die Amortisation auf unter 10 Jahre, besonders bei KfW-Programmen.

Typische Fehler bei Finanzierung und Förderung

Viele Verkäufer unterschätzen rechtliche Risiken beim Privatverkauf, was zu Nachforderungen führt und Förderanträge verzögert, da unvollständige Unterlagen abgelehnt werden. Ein weiterer Fehler ist die Vernachlässigung einer Immobilienbewertung vor dem Verkauf, die Förderhöhe und Finanzierbarkeit bestimmt – in 30 % der Fälle sinkt so der Erlös unnötig. Maklerprovision als "Verlust" sehen, ohne den Mehrpreis zu kalkulieren, verhindert optimale Nutzung für Sanierungen. Zu späte Antragstellung bei BAFA verpasst Zuschüsse, und emotionale Preisgestaltung mindert Liquidität für Investitionen. Professionelle Beratung minimiert diese Fallstricke und sichert maximale Förderung.

Praktische Handlungsempfehlungen

Beginnen Sie mit einer unabhängigen Immobilienbewertung, um Makler vs. Privat realistisch abzuwägen und Förderpotenziale zu identifizieren – Tools wie Immowelt oder lokale Gutachter helfen. Nutzen Sie den Verkaufserlös als Eigenkapital für KfW-Anträge und kombinieren Sie Makler für höheren Preis mit Eigenmarketing für Kosteneinsparung. Fordern Sie vor Vertragsabschluss Förderbestätigungen an, um Käufer zu überzeugen und Preis zu optimieren. Arbeiten Sie mit Energieberatern zusammen, die Verkauf und Sanierung verknüpfen. Planen Sie 4-6 Wochen Puffer für Anträge, um den Prozess stressfrei zu gestalten.

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