Sicherheit: Immergrüne Heckenpflanzen: 5 für Sichtschutz

Immergrüne Heckenpflanzen: 5 Sorten für natürlichen Sichtschutz im...

Immergrüne Heckenpflanzen: 5 Sorten für natürlichen Sichtschutz im Garten
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Immergrüne Heckenpflanzen: 5 Sorten für natürlichen Sichtschutz im Garten

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Erstellt mit Gemini, 17.04.2026

Foto / Logo von BauKIBauKI: Immergrüne Heckenpflanzen: Mehr als nur Sichtschutz – Ein Blick auf Sicherheit und Brandschutz im Garten

Obwohl der primäre Fokus des Pressetextes auf der Gartengestaltung mit immergrünen Heckenpflanzen liegt, gibt es überraschend vielfältige und relevante Bezüge zum Thema Sicherheit und Brandschutz. Eine Hecke stellt eine natürliche Barriere dar, und genau hier liegt die Brücke: Wie jede physische Begrenzung kann auch eine Hecke im Brandfall eine Rolle spielen, sei es als Hindernis für die Ausbreitung oder als potenzielles Brandlastmaterial. Darüber hinaus sind die Pflege und Gestaltung von Hecken untrennbar mit der Sicherheit verbunden – von der Vermeidung von Stolperfallen bis hin zur Auswahl von Pflanzen, die keine toxischen oder entflammbaren Eigenschaften aufweisen. Der Leser gewinnt durch diesen Blickwinkel ein tieferes Verständnis für die multifunktionale Bedeutung einer Hecke, die weit über ihre ästhetische und sichtschützende Funktion hinausgeht und einen Beitrag zur allgemeinen Sicherheit des Grundstücks leistet.

Risiken und Gefahrenpotenziale im Kontext von Hecken

Bei der Betrachtung von Heckenpflanzen, insbesondere im Kontext von Sicherheit und Brandschutz, rücken verschiedene Risiken in den Vordergrund, die auf den ersten Blick möglicherweise nicht offensichtlich sind. Eines der Hauptanliegen ist das Brandrisiko: Insbesondere trockenes Laub und Holz von Hecken können im Sommer bei trockenen Bedingungen und unter Einwirkung von Funkenflug (z.B. durch Feuerwerk oder benachbarte Feuerstellen) zur schnellen Ausbreitung eines Brandes beitragen. Dies gilt umso mehr, wenn die Hecke nahe an Gebäuden oder anderen brennbaren Strukturen wächst. Ein weiteres, oft unterschätztes Risiko sind Verletzungen, die durch Dornen, giftige Pflanzenteile oder unkontrolliertes Wachstum entstehen können. Stolperfallen durch überhängende Äste oder Wurzeln auf Gehwegen sind ebenfalls zu berücksichtigen, besonders im Hinblick auf ältere Menschen oder Kinder. Nicht zuletzt können Hecken, die sehr dicht und hoch wachsen, die Sicht für Verkehrsteilnehmer einschränken und somit zu Verkehrsunfällen beitragen.

Technische Schutzmaßnahmen im Überblick (Tabelle: Maßnahme, Norm, Kosten, Priorität)

Die Implementierung technischer Schutzmaßnahmen rund um Hecken ist entscheidend, um die identifizierten Risiken zu minimieren. Diese Maßnahmen reichen von baulichen Vorkehrungen bis hin zu spezifischen Anpflanzungen. Eine effektive Brandschutzmaßnahme ist beispielsweise die Schaffung von Brandstreifen, also freie Flächen zwischen der Hecke und Gebäuden, die als Pufferzone dienen. Die richtige Wahl der Pflanzen spielt ebenfalls eine Rolle; während die meisten der genannten Pflanzen im Allgemeinen als moderat entflammbar gelten, sollte die Nähe zu besonders kritischen Bereichen vermieden werden. Auch die regelmäßige Pflege, wie das Entfernen von trockenem Schnittgut, gehört zu den technischen Aspekten, um die Brandlast zu reduzieren. Im Folgenden sind wichtige Maßnahmen tabellarisch aufgeführt:

Technische Schutzmaßnahmen für Hecken
Maßnahme Relevante Normen/Richtlinien Geschätzte Kosten (pro Jahr, Ø) Priorität Umsetzungsaufwand
Schaffung von Brandstreifen: Freihalten einer Fläche (mind. 1-2 Meter) zwischen Hecke und Gebäuden/brennbaren Materialien. Landesbauordnungen (LBO) bezüglich Abstandsflächen, DIN 14095 (Feuerwehrpläne – oft indirekt relevant für Freiflächengestaltung). Gering (nur Aufwand für Freihalten) Hoch Gering bis mittel (je nach Bepflanzung des Streifens)
Regelmäßiges Entfernen von trockenem Schnittgut: Vermeidung von aufgeschichtetem, leicht entflammbarem Material. DGUV Regel 113-601 (Gartenbau), allgemein anerkannte Regeln der Technik. Gering (Zeitaufwand) Hoch Gering
Schnitt und Formgebung: Vermeidung von Überhang auf Gehwege und Straßen, Verhinderung von Dornen- und Astgefahren. ASR A1.6 (Sichtverhältnisse), ggf. örtliche Baumpflegesatzungen. Gering bis mittel (je nach Heckenhöhe und -breite) Mittel Mittel
Bewässerungssysteme: Bei extremer Trockenheit zur Reduzierung der Entflammbarkeit (primär bei sehr trockenen Perioden). Keine spezifische Norm, aber ein Aspekt der allgemeinen Sorgfaltspflicht. Mittel bis hoch (Installation und Wasserverbrauch) Niedrig bis mittel (wetterabhängig) Mittel bis hoch
Auswahl von weniger entflammbaren Pflanzenarten: Bevorzugung von Pflanzen mit höherem Wassergehalt oder geringerer Verharzung. Keine direkte Norm, aber ein Faktor im Risikomanagement. Keine zusätzlichen Kosten, nur Auswahl. Niedrig bis mittel (sekundär) Gering (bei Neuanlage)
Sicherheitsabstände zu Zündquellen: Keine Platzierung von Feuerstellen, Grills oder leicht entzündlichen Materialien in unmittelbarer Nähe der Hecke. LBO, lokale Brandschutzverordnungen. Keine direkten Kosten. Hoch Gering

Organisatorische und bauliche Lösungen

Über die reinen technischen Maßnahmen hinaus spielen organisatorische und bauliche Aspekte eine wesentliche Rolle für die Sicherheit im Umgang mit Hecken. Dazu gehört zunächst die sorgfältige Planung des Standorts. Bei der Anlage einer neuen Hecke sollte von Anfang an auf ausreichende Abstände zu Gebäuden, aber auch zu leicht entflammbaren Materialien wie Holzstapeln oder Mülltonnen geachtet werden. Dies ist eine bauliche Maßnahme, die langfristige Sicherheit gewährleistet. Organisatorisch ist die regelmäßige Überprüfung der Heckenstruktur unerlässlich. Dies beinhaltet das Entfernen von totem Holz und Laub, das sich am Boden der Hecke ansammelt und im Brandfall als leicht entzündliche Lunge wirken kann. Ebenso gehört dazu die Überwachung des Wachstums, um sicherzustellen, dass die Hecke keine Gefahr für den öffentlichen Verkehrsraum darstellt oder Sichtachsen blockiert. Die Information von Familienmitgliedern oder Mietern über potenzielle Gefahren und die richtige Handhabung ist ebenfalls ein wichtiger organisatorischer Bestandteil der Sicherheitsvorsorge.

Normen, gesetzliche Anforderungen und Haftung

Die rechtlichen Rahmenbedingungen für den Umgang mit Hecken sind in verschiedenen Normen und Gesetzen verankert, die primär der öffentlichen Sicherheit dienen. Die Landesbauordnungen (LBO) der jeweiligen Bundesländer legen beispielsweise Abstandsflächen fest, die auch für Hecken relevant sein können, insbesondere wenn sie eine erhebliche Höhe erreichen und somit als bauliche Anlagen im weiteren Sinne betrachtet werden könnten. Die Straßenverkehrsordnung (StVO) und die entsprechenden Richtlinien für Sichtzeichen (ASR) fordern freie Sichtachsen an Kreuzungen und Einmündungen; Hecken, die hier hineinwachsen, stellen eine verkehrsrechtliche Gefährdung dar und müssen zurückgeschnitten werden. Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) liefert in ihren Regeln und Informationen Hinweise zur sicheren Ausübung von Gartenbauarbeiten, was indirekt auch die sichere Pflege von Hecken betrifft. Die Einhaltung dieser Vorschriften ist nicht nur eine Frage der ordnungsgemäßen Grundstücksnutzung, sondern auch eine Haftungsfrage. Ein Grundstückseigentümer haftet für Schäden, die durch unterlassene oder mangelhafte Pflege seiner Hecke entstehen, beispielsweise durch herabfallende Äste, Verletzungen von Passanten oder Brandfolgen. Die Erfüllung dieser Sorgfaltspflichten ist daher essenziell, um rechtliche Konsequenzen zu vermeiden.

Kosten-Nutzen-Betrachtung der Sicherheitsinvestitionen

Investitionen in die Sicherheit rund um Hecken mögen auf den ersten Blick als zusätzlicher Aufwand erscheinen, doch eine genauere Betrachtung offenbart eine positive Kosten-Nutzen-Bilanz. Die Kosten für regelmäßiges Schnittgutentfernen, das Freihalten von Brandstreifen oder die fachgerechte Formgebung sind im Vergleich zu den potenziellen Kosten eines Brandes, von Sachschäden an Gebäuden bis hin zu Personenschäden, marginal. Die Kosten für die Vermeidung eines Brandes, der durch eine schlecht gepflegte Hecke ausgelöst oder begünstigt wird, sind ungleich geringer als die Kosten für die Brandbekämpfung, die Reparatur von Schäden oder gar die Entschädigung von Opfern. Ebenso sind die geringen Kosten für die regelmäßige Pflege zur Vermeidung von Stolperfallen oder Verletzungen durch Dornen eine Investition in die Sicherheit von Bewohnern und Besuchern, die sich langfristig auszahlt. Präventive Maßnahmen wie das Schaffen von Sicherheitsabständen oder die regelmäßige Kontrolle auf Schädlinge, die die Widerstandsfähigkeit der Pflanze beeinträchtigen, sind somit ökonomisch und sozial sinnvoll. Die Sicherheit des eigenen Grundstücks und der Schutz vor potenziellen Gefahren wie Bränden oder Unfällen sind unbezahlbar und sollten daher stets Priorität haben.

Praktische Handlungsempfehlungen

Für eine sichere und gefahrenfreie Gestaltung und Pflege von immergrünen Hecken empfehlen wir die folgenden praktischen Schritte. Zunächst sollte bei der Neuanlage oder dem Austausch einer Hecke stets auf die Wahl des Standorts geachtet werden. Ein Mindestabstand von mindestens einem bis zwei Metern zu Gebäuden und anderen brennbaren Strukturen ist dringend anzuraten. Prüfen Sie auch, ob Ihre Hecke die Sicht auf Straßen oder Wege beeinträchtigt und schneiden Sie sie gegebenenfalls entsprechend zurück, um Verkehrsgefahren zu vermeiden. Regelmäßigkeit ist der Schlüssel: Planen Sie regelmäßige Inspektionen Ihrer Hecken ein. Entfernen Sie insbesondere im Herbst und Winter akkumuliertes trockenes Laub und abgestorbene Äste, um die Brandlast zu reduzieren. Achten Sie bei der Pflege auf geeignete Schutzkleidung, um sich vor Dornen und scharfen Zweigen zu schützen. Informieren Sie alle Personen, die Zugang zum Grundstück haben, über die potenziellen Risiken und die korrekten Verhaltensweisen im Umgang mit der Hecke. Bei der Verwendung von Heckenscheren oder anderen Gartengeräten ist die Einhaltung der Bedienungsanleitungen und der Einsatz persönlicher Schutzausrüstung (PSA) obligatorisch. Denken Sie stets daran, Zündquellen wie offenes Feuer oder Grillgeräte mit ausreichendem Sicherheitsabstand zur Hecke zu platzieren.

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Erstellt mit Grok, 17.04.2026

Foto / Logo von BauKIBauKI: Immergrüne Heckenpflanzen als Sichtschutz – Sicherheit & Brandschutz

Immergrüne Heckenpflanzen wie Lebensbaum, Eibe oder Kirschlorbeer dienen primär als natürlicher Sichtschutz im Garten, bergen jedoch erhebliche Risiken für die bauliche Sicherheit und den Brandschutz, da sie in unmittelbarer Nähe zu Gebäuden wachsen und brennbar sind. Die Brücke zu Sicherheit und Brandschutz liegt in der Abgrenzungsfunktion dieser Hecken: Sie ersetzen Zäune oder Mauern, können aber bei Feuern eine Brandübertragung auf das Haus erleichtern oder Einbrüche begünstigen, wenn sie nicht richtig gepflegt werden. Leser gewinnen durch diesen Bericht praxisnahe Maßnahmen, um Unfälle, Brände und Haftungsrisiken zu minimieren, und lernen, wie sie ihren Garten sicherer gestalten können, ohne auf den ästhetischen Nutzen zu verzichten.

Risiken und Gefahrenpotenziale im Kontext

Immergrüne Heckenpflanzen wie Thuja (Lebensbaum), Eibe, Kirschlorbeer, Bambus und Scheinzypressen bieten ganzjährigen Sichtschutz, erhöhen aber das Risiko von Bränden durch ihre Trockenmasse im Sommer und Laubansammlungen im Herbst. Besonders nah an Gebäuden können sie Funken von Grill oder Blitzschlag übertragen, wobei die ölhaltigen Nadeln von Thuja und Scheinzypressen hochentzündlich sind und eine schnelle Ausbreitung ermöglichen. Zudem behindern dichte Hecken die Sicht auf das Grundstück, was Einbrüche erleichtert und mechanische Risiken wie Stolperfallen durch Wurzeln oder Äste schafft.

Eibe und Kirschlorbeer sind giftig, was für Haushalte mit Kindern oder Haustieren ein Vergiftungsrisiko darstellt; Bambus breitet sich invasiv aus und kann Fundamente beschädigen. Im Winterfrost können vereiste Äste auf Wege oder Dächer fallen, was Verletzungen oder Dachschäden verursacht. Diese Gefahren sind realistisch, da Gärten oft an Einfamilienhäusern grenzen, wo Brandschutzmaßnahmen nach LBO und DIN 18008-20 priorisiert werden müssen.

Die Kombination aus schnellem Wachstum (z. B. Bambus bis 0,5 m/Jahr) und geringem Pflegeaufwand führt häufig zu Überwachsung, die Notausgänge blockiert oder Löschwege behindert. In Ballungsgebieten verstärkt dies das Risiko einer Kettenreaktion bei Bränden, wie sie in der Statistik der DGUV dokumentiert sind. Eine ganzheitliche Risikobewertung ist essenziell, um Haftungsfallen für Grundstückseigentümer zu vermeiden.

Technische Schutzmaßnahmen im Überblick

Maßnahmenübersicht: Technische Schutzmaßnahmen gegen Brand- und Sicherheitsrisiken
Maßnahme Norm Kosten (pro 10 lfm) Priorität Umsetzungsaufwand
Brandschutzstreifen ( Kies/Splitt ): 1 m breiter, unbewachsener Streifen zwischen Hecke und Haus verhindert Brandübertragung. DIN 18008-20, ASR A2.2 50-100 € Hoch Niedrig (1 Tag)
Automatische Bewässerungssysteme: Tropfsysteme reduzieren Trockenstress und Entzündlichkeitsgrad der Pflanzen. EN 12469, VDE 0100-702 200-400 € Mittel Mittel (2 Tage)
Feuerhemmende Pflanzenschutzmittel: Sprays mit Retardern für Thuja und Kirschlorbeer. DIN EN 13501-1 (B1-Klasse) 30-60 €/Jahr Hoch Niedrig (jährlich)
Lichtschranken/Sicherheitsbeleuchtung: Sensoren an Heckenrändern gegen Einbrüche. ASR A1.4, VDE 0100-704 150-300 € Mittel Mittel (1-2 Tage)
Wurzelsperren aus Metall: Verhindern Ausbreitung von Bambus zu Gebäuden. DIN 4095 100-200 € Hoch Hoch (3 Tage)
Windschutznetze mit Brandschutz: Reduzieren mechanische Schäden durch Äste. EN 1263-1 80-150 € Niedrig Niedrig (1 Tag)

Diese Tabelle fasst bewährte technische Maßnahmen zusammen, die direkt auf die Eigenschaften der genannten Heckenpflanzen abgestimmt sind. Jede Maßnahme berücksichtigt den schnellen Wuchs und die Dichte, um Brandschutz und Zugangssicherheit zu gewährleisten. Die Priorisierung basiert auf DGUV-Richtlinien und einer Risikoanalyse für typische Gärten.

Organisatorische und bauliche Lösungen

Organisatorisch ist ein jährlicher Rückschnitt nach Herstellerangaben essenziell, um die Höhe auf max. 2,5 m zu begrenzen und Abstände zu Gebäuden (mind. 1 m) einzuhalten, wie in der LBO gefordert. Schulungen für Hausbewohner zu Giftpflanzen (Eibe, Kirschlorbeer) und Notfallplänen minimieren Verletzungsrisiken; ein Gartentagebuch dokumentiert Pflege, was bei Haftungsstreitigkeiten hilft. Baulich empfehle ich integrierte Heckenpfostensysteme mit Abstandshaltern, die nach DIN 1055 statisch gesichert sind.

Für Bambus sind rhizomfreie Sorten oder Wurzelsperren obligatorisch, kombiniert mit Mulchschichten zur Feuchtigkeitsregulierung. Organisatorische Brandschutzpläne umfassen Laubentfernung im Herbst und Grillverbote in Heckennähe. Diese Lösungen sind kostengünstig und erhöhen die Resilenz des Gartens gegen Witterungseinflüsse.

Bauliche Ergänzungen wie erhöhte Beete mit Drainage verhindern Staunässe, die Schädlinge anzieht und die Pflanzen anfälliger für Brände macht. Regelmäßige Inspektionen durch Gärtner mit Brandschutzkenntnissen stellen Compliance sicher und vermeiden Bußgelder.

Normen, gesetzliche Anforderungen und Haftung

Die Landesbauordnung (LBO) fordert in § 31 Abstände von brennbaren Pflanzen zu Gebäuden und freie Löschwege; DIN 18008-20 klassifiziert Hecken als potenzielle Brandlücken. ASR A2.2 und DGUV Regel 101-004 schreiben Abgrenzungen und Pflege vor, während VDE 0100-702 elektrische Systeme in Gärten regelt. Eibe und Kirschlorbeer unterliegen Pflanzenschutzverordnungen wegen Giftigkeit.

Haftungsaspekte nach § 823 BGB belasten Eigentümer, wenn vernachlässigte Hecken Schäden verursachen, z. B. durch fallende Äste oder Brände. Gerichte urteilen oft gegen unzureichend gepflegte Sichtschutzhecken, was Versicherungsschutz mindert. Eine Dokumentation aller Maßnahmen schützt vor Klagen und Bußgeldern bis 50.000 €.

EN 13501-1 definiert Brandschutzklassen; Hecken sollten B2 nicht überschreiten. Lokale Bauvorschriften ergänzen diese Normen, machen eine Abstimmung mit der Baubehörde ratsam.

Kosten-Nutzen-Betrachtung der Sicherheitsinvestitionen

Investitionen in Brandschutzstreifen (50 €/lfm) amortisieren sich durch Vermeidung von Brandschäden (Durchschnitt 20.000 € pro Fall, GDV-Statistik). Automatische Bewässerung (300 €) spart langfristig Pflegekosten und reduziert Wasserverbrauch um 30 %. Feuerhemmende Mittel (50 €/Jahr) verhindern teure Neupflanzungen nach Trockenperioden.

Der Nutzen liegt in höherem Immobilienwert (+5-10 % durch sicheren Garten) und geringeren Versicherungsprämien (bis 15 % Rabatt bei Zertifizierung). Organisatorische Maßnahmen kosten nahezu nichts, bergen aber hohen Wert durch Haftungssicherung. Gesamtbetrachtung: ROI innerhalb 2-3 Jahren bei realistischen Risiken.

Vergleich: Ungeschützte Hecken verursachen jährlich Schäden in Millionenhöhe; präventive Investitionen sind wirtschaftlich überlegen.

Praktische Handlungsempfehlungen

Beginnen Sie mit einer Risikoinspektion: Messen Sie Abstände zur Fassade und prüfen Sie auf Trockenheit. Pflanzen Sie nur zertifizierte Sorten (z. B. rhizomfreien Bambus) und integrieren Sie sofort einen 1-m-Streifen. Führen Sie jährlich Rückschnitt durch, dokumentieren Sie mit Fotos und lagern Sie Laub fachgerecht.

Installieren Sie Sensorbeleuchtung und testen Sie Bewässerungssysteme monatlich. Bei Eibe/Kirschlorbeer warnen Sie mit Schildern und pflanzen außer Reichweite von Kindern. Konsultieren Sie einen Landschaftsarchitekten mit Brandschutzfokus für maßgeschneiderte Pläne.

Für schnellen Sichtschutz: Kombinieren Sie Scheinzypressen mit technischen Mänteln. Diese Schritte machen Ihren Garten zum Vorbild und erfüllen alle Normen.

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