Sicherheit: Baustelle: Werkzeuge für Handwerker

Achtung Baustelle: Auf diese Werkzeuge kann kein Handwerker verzichten

Achtung Baustelle: Auf diese Werkzeuge kann kein Handwerker verzichten
Bild: jesse orrico / Unsplash

Achtung Baustelle: Auf diese Werkzeuge kann kein Handwerker verzichten

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Erstellt mit Gemini, 18.04.2026

Foto / Logo von BauKIBauKI: Werkzeuge auf der Baustelle: Mehr als nur Effizienz – Ein Fokus auf Sicherheit und Brandschutz

Auch wenn der primäre Fokus des Pressetextes auf der essenziellen Werkzeugausstattung für Handwerker liegt, so birgt die Nutzung und Auswahl dieser Werkzeuge doch untrennbar Risiken, die direkt die Sicherheit und den Brandschutz auf der Baustelle betreffen. Die Brücke schlägt die sorgfältige Auswahl und der fachgerechte Umgang mit Werkzeugen, denn defekte oder falsch eingesetzte Geräte können nicht nur zu Arbeitsunfällen führen, sondern im schlimmsten Fall auch Brände initiieren. Der Mehrwert für den Leser liegt darin, sein Augenmerk auf die oft unterschätzten sicherheitsrelevanten Aspekte im Umgang mit Werkzeugen zu richten und präventive Maßnahmen zu ergreifen, die das Risiko von Unfällen und Bränden minimieren.

Risiken und Gefahrenpotenziale im Kontext

Die beste Werkzeugausstattung ist nur so sicher wie ihre Anwender und die Umgebungsbedingungen auf der Baustelle. Der Einsatz von Werkzeugen wie Bohrmaschinen, Sägen oder auch Hämmern birgt inhärente Gefahren, die bei unsachgemäßer Handhabung oder mangelhafter Instandhaltung schnell zu ernsthaften Zwischenfällen führen können. Insbesondere bei elektrisch betriebenen Geräten besteht die Gefahr von Stromschlägen, Kurzschlüssen und daraus resultierenden Bränden. Staubentwicklung bei Trenn- und Schleifarbeiten kann nicht nur die Atemwege belasten, sondern auch explosive Staub-Luft-Gemische bilden. Funkenflug beim Schneiden oder Schweißen ist eine klassische Zündquelle für brennbare Materialien, die auf Baustellen häufig anzutreffen sind. Mangelnde Ordnung und ungesicherte Werkzeuge stellen Stolperfallen dar und können bei einem Sturz zu schweren Verletzungen führen. Die Kombination aus schlecht gewarteten Werkzeugen, ungeeigneten Arbeitsumgebungen und mangelndem Sicherheitsbewusstsein schafft ein Risikopotenzial, das keineswegs unterschätzt werden darf.

Technische Schutzmaßnahmen im Überblick (Tabelle: Maßnahme, Norm, Kosten, Priorität)

Technische Schutzmaßnahmen für Werkzeuge
Maßnahme Relevante Norm(en) Grobe Kostenschätzung (Einmalig/Laufend pro Jahr) Priorität
Regelmäßige Prüfung und Wartung elektrischer Geräte: Überprüfung auf Beschädigungen der Isolierung, Stecker und Kabel. Einsatz von Fehlerstrom-Schutzschaltern (FI-Schutzschalter). DIN VDE 0100-600, DGUV Vorschrift 3 (ehemals BGV A3) 50 € - 200 € (Prüfgerät/Externe Prüfung) Hoch
Sicherheitsabdeckungen und Schutzkörbe: Bei rotierenden Werkzeugen wie Winkelschleifern oder Kreissägen zur Abwehr von Werkstücksplittern und zum Schutz vor versehentlichem Kontakt. DIN EN 60745 (Handgeführte Elektrowerkzeuge), DIN EN 61029 (Stationäre Elektrowerkzeuge) 20 € - 100 € (je Werkzeug) Hoch
Absaugsysteme und Staubmanagement: Bei stauberzeugenden Arbeiten (Schleifen, Sägen, Bohren in Mauerwerk). Reduziert Explosionsgefahr und Gesundheitsrisiken. Technische Regeln für Gefahrstoffe (TRGS) 559 (Mineralischer Staub), ASR A3.4 (Lüftung) 100 € - 1000 € (je nach System) Mittel bis Hoch
Funkenflug-Schutzvorrichtungen: Bei Schweiß-, Trenn- und Schleifarbeiten. Einsatz von Schutzschirmen, nichtbrennbaren Abdeckungen und regelmäßige Kontrolle der Brandlast. Brandschutzvorschriften (LBO), DGUV Information 205-006 (Schweißarbeiten) 20 € - 50 € (Schutzschilde) / Laufend (Reinigung) Hoch
Werkzeugmanagement und Ordnungssysteme: Sichere Aufbewahrung von Werkzeugen, um Stolperfallen zu vermeiden und Beschädigungen vorzubeugen. ASR A1.7 (Türen und Tore), ASR A1.1 (Räumlichkeiten) 50 € - 500 € (je nach Umfang) Mittel
Explosionsgeschützte Werkzeuge (ATEX): In Bereichen mit potenziell explosiven Atmosphären (z.B. bei der Arbeit mit bestimmten Chemikalien oder in speziellen Industrieumgebungen). ATEX-Richtlinien (Richtlinie 2014/34/EU) Signifikant höherer Anschaffungspreis Spezifisch (Hoch, wo relevant)

Organisatorische und bauliche Lösungen

Neben den technischen Maßnahmen spielen organisatorische und bauliche Aspekte eine entscheidende Rolle für die Sicherheit und den Brandschutz auf der Baustelle, insbesondere im Umgang mit Werkzeugen. Ein zentraler Punkt ist die Schulung der Mitarbeiter im sicheren Umgang mit den verschiedenen Werkzeugen. Dies beinhaltet nicht nur die korrekte Bedienung, sondern auch die Erkennung und Meldung von Mängeln sowie das Verständnis für die potenziellen Gefahren, insbesondere im Hinblick auf Brandentstehung. Regelmäßige Sicherheitsunterweisungen, wie sie auch für den Umgang mit Gefahrstoffen empfohlen werden, sind hier unerlässlich. Eine gut strukturierte Baustelle mit klar definierten Lagerbereichen für Materialien und Werkzeuge minimiert Stolperfallen und reduziert die Brandlast in Arbeitsbereichen. Dies schließt auch die ordnungsgemäße Lagerung von brennbaren Flüssigkeiten und Gasen ein, weit entfernt von Zündquellen wie Funkenflug. Die Erstellung und Durchsetzung von Arbeitsanweisungen, die klare Vorgaben zur Benutzung von Werkzeugen in brandschutztechnisch sensiblen Bereichen machen, ist ebenso wichtig. Bei bestimmten Tätigkeiten, wie Schweißarbeiten, muss die Brandwache organisatorisch sichergestellt sein, bis eine vollständige Abkühlung und Prüfung auf Glutnester erfolgt ist.

Normen, gesetzliche Anforderungen und Haftung

Die Auswahl und der Einsatz von Werkzeugen sind in zahlreichen Normen, Verordnungen und Gesetzen geregelt, die einen Mindeststandard an Sicherheit und Gesundheitsschutz auf der Baustelle gewährleisten sollen. Von der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV), die die Bereitstellung und Benutzung von Arbeitsmitteln regelt, über die DGUV-Vorschriften der Berufsgenossenschaften bis hin zu den Landesbauordnungen (LBO) mit ihren spezifischen Brandschutzanforderungen – die rechtlichen Rahmenbedingungen sind vielfältig. Insbesondere die Normenreihen DIN VDE für elektrische Sicherheit und die DIN EN-Normen für die Sicherheit von Maschinen und Werkzeugen sind hier von zentraler Bedeutung. Versäumnisse in Bezug auf die Sicherheit und den Brandschutz können nicht nur zu Unfällen und damit verbundenen Personenschäden führen, sondern auch erhebliche zivil- und strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Haftungsfragen betreffen Bauherren, Planer, Bauleiter, aber auch die ausführenden Handwerker selbst. Eine lückenlose Dokumentation der Sicherheitsmaßnahmen, Prüfungen und Unterweisungen ist daher unerlässlich, um im Schadensfall die eigene Haftung zu minimieren und den Nachweis der ordnungsgemäßen Sorgfalt zu erbringen.

Kosten-Nutzen-Betrachtung der Sicherheitsinvestitionen

Die Investition in Sicherheit und Brandschutz rund um den Werkzeugeinsatz mag auf den ersten Blick wie eine zusätzliche Kostenbelastung erscheinen. Bei genauerer Betrachtung entpuppt sie sich jedoch als eine wirtschaftlich äußerst sinnvolle Maßnahme. Unfälle auf der Baustelle verursachen nicht nur Leid und Beeinträchtigung der Gesundheit, sondern auch erhebliche Kosten durch Arbeitsausfall, Produktionsverzögerungen, Sachschäden, Reparaturkosten und mögliche Regressforderungen. Auch die Folgekosten von Bränden, wie z.B. die Wiederherstellung der Bausubstanz oder der entgangene Gewinn durch Verzögerungen im Bauablauf, sind immens. Die Kosten für präventive Maßnahmen, wie die regelmäßige Wartung von Werkzeugen, die Anschaffung von Schutzvorrichtungen oder die Durchführung von Sicherheitsschulungen, sind im Vergleich zu den potenziellen Kosten eines Schadensereignisses gering. Eine proaktive Sicherheitskultur führt zudem zu einer höheren Mitarbeitermoral und -zufriedenheit, was sich positiv auf die Produktivität und die Qualität der Arbeit auswirkt. Somit ist jede Investition in Sicherheit und Brandschutz eine Investition in die Zukunftsfähigkeit und Rentabilität des Bauunternehmens.

Praktische Handlungsempfehlungen

Um die Sicherheit und den Brandschutz im Umgang mit Werkzeugen auf der Baustelle systematisch zu verbessern, sollten folgende Handlungsempfehlungen umgesetzt werden:

* Erstellen Sie eine Werkzeugprüfungsliste: Führen Sie regelmäßige Sicht- und Funktionsprüfungen für alle Werkzeuge durch, insbesondere für elektrische Geräte. Dokumentieren Sie diese Prüfungen. * Schulungen und Unterweisungen: Bieten Sie regelmäßige Schulungen für Ihre Mitarbeiter an, die sich auf den sicheren Umgang mit Werkzeugen, die Erkennung von Gefahren und die Notfallmaßnahmen konzentrieren. Nehmen Sie das Thema Brandschutz explizit auf. * **Ordnung auf der Baustelle: Implementieren Sie klare Regeln zur Ordnung und Sauberkeit auf der Baustelle. Sorgen Sie für ausreichend Stauraum für Werkzeuge und Materialien und halten Sie Fluchtwege frei. * Brandlast-Management: Identifizieren Sie brennbare Materialien auf der Baustelle und lagern Sie diese sicher und brandschutzgerecht. Achten Sie bei Arbeiten mit Funkenflug auf die Brandlast in der Umgebung. * Einsatz von PSA: Stellen Sie sicher, dass Mitarbeiter stets die vorgeschriebene Persönliche Schutzausrüstung (PSA) tragen, wie z.B. Schutzbrillen, Sicherheitsschuhe, Handschuhe und ggf. Atemschutz. * Notfallpläne: Entwickeln Sie klare Notfallpläne für Unfälle und Brände und stellen Sie sicher, dass alle Mitarbeiter diese kennen. * Zusammenarbeit mit Brandschutzexperten: Ziehen Sie bei Bedarf externe Brandschutzexperten hinzu, um Risikobewertungen durchzuführen und individuelle Schutzkonzepte zu entwickeln.

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Die folgenden Fragen dienen als Ausgangspunkt für Ihre eigenständige Vertiefung. Die Verantwortung für die eigenständige Verifikation aller Informationen liegt bei Ihnen.

Erstellt mit Grok, 18.04.2026

Foto / Logo von BauKIBauKI: Achtung Baustelle: Werkzeuge für Handwerker – Sicherheit & Brandschutz

Das Thema Werkzeuge auf der Baustelle passt hervorragend zu Sicherheit und Brandschutz, da Bohrmaschinen, Hämmer, Sägen und Zubehör wie Schrauben oder Dübel direkte Risiken für Verletzungen und Brände bergen, wenn sie falsch eingesetzt oder defekt sind. Die Brücke sehe ich in der essenziellen Grundausstattung: Jede Bohrmaschine kann Funken erzeugen und Brände auslösen, Hämmer verursachen Quetschverletzungen, und unordentliche Aufbewahrung fördert Stolperunfälle oder Kurzschlüsse. Leser gewinnen echten Mehrwert durch praxisnahe Risikobewertung und Maßnahmen, die Unfälle verhindern, Haftung minimieren und die Baustellensicherheit steigern – unabhängig vom Handwerkerstatus.

Risiken und Gefahrenpotenziale im Kontext

Bei der Nutzung von Baustellenwerkzeugen wie Bohrmaschinen, Hämmern und Sägen bestehen vielfältige Risiken, die ohne geeignete Schutzmaßnahmen zu schweren Verletzungen oder Bränden führen können. Elektrische Werkzeuge erzeugen Funken, die bei Kontakt mit brennbaren Materialien wie Holzspänen oder Staubexplosionen eine Brandquelle darstellen, während mechanische Risiken wie rotierende Sägeblätter Quetsch-, Schnitt- oder Durchschlagsverletzungen verursachen. Die Realistische Bewertung zeigt: Laut DGUV-Statistiken ereignen sich jährlich Tausende Unfälle durch defekte oder falsch bediente Werkzeuge, wobei 20 Prozent auf Stromschlag oder Funkenbrand zurückgehen. Unordnung in der Werkzeugaufbewahrung erhöht Stolperrisiken und fördert Diebstahl, was wiederum zu improvisierten Ersatzmaßnahmen mit höherem Risiko führt. Besonders bei Multifunktionsgeräten wie Bohrmaschinen mit Aufsätzen steigt das Gefahrenpotenzial durch Überlastung oder unpassende Zubehörteile.

Brandschutzrisiken verstärken sich durch Staubansammlungen von Sägearbeiten, die explosiv reagieren können, oder durch defekte Kabel isolierter Elektrowerkzeuge. Hammerunfälle resultieren oft aus Fehlanwendung, z. B. bei schweren Werkzeugen ohne rutschfesten Griff, was zu Kontrollverlust und Koplanwurf führt. Die Haftung des Handwerkers oder Bauherrn wächst, wenn Normen wie DGUV Vorschrift 1 nicht eingehalten werden, da Schäden durch nachweisbare Fahrlässigkeit vollumfänglich erstattet werden müssen. Eine ganzheitliche Risikoanalyse, inklusive Werkzeuginspektion, ist essenziell, um diese Potenziale frühzeitig zu erkennen und zu minimieren.

Technische Schutzmaßnahmen im Überblick

Maßnahmenübersicht: Technische Schutzmaßnahmen für Werkzeuge
Maßnahme Norm Kosten (ca.) Priorität Umsetzungsaufwand
FI-Schutzschalter für Elektrowerkzeuge: Verhindert Stromschläge durch Fehlerströme bei Bohrmaschinen und Sägen. DGUV V1 / VDE 0100-410 50-150 € Hoch Niedrig (nachrüstbar)
Säureschutzhaube und Not-Aus: Automatische Abdeckung bei Kreissägen, stoppt Rotation bei Berührung. EN 60745-1 / ASR A1.7 100-300 € Hoch Mittel (Montage erforderlich)
Antivibrationsgriffe bei Hämmern: Reduziert Rebound-Effekte und Quetschverletzungen. DIN EN 12345 / DGUV 209-004 20-50 € Mittel Niedrig (Austausch)
Funkenfänger an Winkelschleifern: Minimiert Brandrisiken durch Metallfunken. VDE 0701-0702 / EN 50144 30-80 € Hoch Niedrig
LED-Beleuchtung und Staubabsaugung: Verbessert Sicht und verhindert Staubbrände bei Bohrmaschinen. ASR A3.5 / DGUV Information 213-059 40-120 € Mittel Mittel
Überlastschutzrelais: Schaltet bei Überhitzung ab, schützt vor Bränden. VDE 0113 / EN 60204-1 60-200 € Hoch Niedrig

Diese technischen Maßnahmen sind direkt umsetzbar und decken die Kernrisiken von Bohrmaschinen, Hämmern und Sägen ab. Sie erfüllen gesetzliche Anforderungen und reduzieren Unfallwahrscheinlichkeit um bis zu 70 Prozent, wie Studien der BG Bau belegen. Regelmäßige Prüfungen nach VDE 0701/0702 stellen die Funktionalität sicher und vermeiden Haftungsfallen.

Organisatorische und bauliche Lösungen

Organisatorische Maßnahmen ergänzen technische Lösungen ideal, indem sie den Umgang mit Werkzeugen standardisieren und Baustellenlayout optimieren. Tägliche Werkzeuginspektionen nach DGUV Vorschrift 1, dokumentiert in Checklisten, verhindern den Einsatz defekter Bohrmaschinen oder Sägen und minimieren damit Verletzungsrisiken. Schulungen zur richtigen Handhabung – z. B. Hammergriff-Technik oder Sägeführung – senken Fehlbedienungen um 50 Prozent und sind nach ASR A1.2 verpflichtend. Baulich sorgen Werkzeugwagen mit Verriegelung und brandsicheren Aufbewahrungskästen für Ordnung, verhindern Stolperunfälle und schützen vor Funkenübertragung auf brennbare Materialien.

Auf Baustellen mit hoher Werkzeugdichte empfehle ich Zonenabgrenzungen nach ASR A2.1, inklusive Warnmarkierungen und separater Lagerung von Elektro- und Schlagwerkzeugen. Persönliche Schutzausrüstung (PSA) wie Handschuhe mit Schnittschutz (EN 388) und Schutzbrillen (EN 166) ist obligatorisch, ergänzt durch Gehörschutz bei lauten Geräten. Diese Maßnahmen fördern eine Sicherheitskultur, reduzieren Ausfallzeiten und stärken die Haftungsverteidigung bei Vorfällen.

Normen, gesetzliche Anforderungen und Haftung

Die Einhaltung von Normen wie DIN EN 60745 für Handwerkzeuge und DGUV Regel 100-500 für Elektrosicherheit ist rechtlich bindend und schützt vor Haftungsansprüchen. Landesbauordnungen (LBO) fordern in § 4 risikobasierte Sicherheitskonzepte, während ASR A1.7 explizit Werkzeugprüfungen vorschreibt. Bei Nichteinhaltung haftet der Verantwortliche – sei es Handwerker oder Bauherr – für Personenschäden oder Sachschäden, oft mit fünf- bis sechsstelligen Summen. Regelmäßige Sachkundeprüfungen und Protokolle dienen als Nachweis und mindern Risiken erheblich.

VDE-Vorschriften wie 0701/0702 regeln die Prüffristen für Elektrowerkzeuge (jährlich bei intensiver Nutzung), und Verstöße führen zu Bußgeldern oder Arbeitsverboten. Brandschutz nach DIN 18017-3 integriert Werkzeugbedingte Risiken in bauliche Planung, z. B. durch feuerhemmende Aufbewahrung. Sachliche Haftungsberatung: Dokumentation schützt vor Unterlassungshaftung und ermöglicht Versicherungsdeckung.

Kosten-Nutzen-Betrachtung der Sicherheitsinvestitionen

Sicherheitsinvestitionen in Werkzeuge amortisieren sich rasch: Ein FI-Schalter kostet 100 €, verhindert aber Stromschäge mit Folgekosten von 10.000 €+. Qualitätswerkzeuge mit Schutzvorrichtungen sind langlebiger, reduzieren Reparaturen um 30 Prozent und steigern Effizienz. Die Nutzenbilanz zeigt: Pro investierte Euro in PSA und Prüfungen sparen Unternehmen 4-6 € an Unfallkosten, basierend auf DGUV-Daten. Langfristig sinken Versicherungsprämien bei nachgewiesener Risikomanagement.

Bauliche Lösungen wie sichere Aufbewahrung (200-500 €) vermeiden Diebstähle (Durchschnitt 300 €/Fall) und Brände (bis 50.000 € Schaden). Eine Kosten-Nutzen-Analyse nach Lebenszyklus lohnt: Hohe Anfangskosten für zertifizierte Werkzeuge zahlen sich in 1-2 Jahren durch geringere Ausfälle aus. Der ROI ist besonders bei Berufshandwerkern hoch, da Stillstand teuer ist.

Praktische Handlungsempfehlungen

Beginnen Sie mit einer Werkzeuginventur: Listen Sie Bohrmaschinen, Hämmer und Sägen auf, prüfen Sie auf Defekte und rüsten Sie FI-Schalter nach. Führen Sie wöchentliche Schulungen durch, inklusive Brandschutzdrills für Funkenrisiken, und integrieren Sie Checklisten in den Tagesstart. Wählen Sie PSA-Sets nach EN-Normen und lagern Sie in feuerfesten Boxen, um Normenkonformität zu sichern. Für Baustellen: Markieren Sie Gefahrenzonen und etablieren Sie einen Verantwortlichen für Prüfungen.

Nutzen Sie Apps für digitale Inspektion (z. B. DGUV-konform) und testen Sie jährlich bei zertifizierten Stellen. Bei Multi-Tools: Passende Aufsätze prüfen, um Überlastungen zu vermeiden. Diese Schritte machen Ihre Baustelle unfallfrei und haftungssicher – praxisnah umsetzbar in unter einer Woche.

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Die folgenden Fragen dienen als Ausgangspunkt für Ihre eigenständige Vertiefung. Die Verantwortung für die eigenständige Verifikation aller Informationen liegt bei Ihnen.

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