Alternativen: THG-Quote für Ladesäulen

THG-Quote für öffentliche Ladesäulen: Das müssen Bauherren wissen

THG-Quote für öffentliche Ladesäulen: Das müssen Bauherren wissen
Bild: Michael Schwarzenberger / Pixabay

THG-Quote für öffentliche Ladesäulen: Das müssen Bauherren wissen

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Foto / Logo von BauKIBauKI: Ratgeber: THG-Quote für öffentliche Ladesäulen - Schritt für Schritt erklärt

Die THG-Quote (Treibhausgas-Minderungsquote) ist ein Instrument, das Betreibern von öffentlichen Ladesäulen attraktive Zusatzerlöse ermöglicht und gleichzeitig den Ausbau der Elektromobilität fördert. Kurz gesagt: Wer eine öffentliche Ladesäule betreibt, kann durch den Verkauf der eingesparten CO2-Emissionen bares Geld verdienen. Dieser Ratgeber zeigt Ihnen, wie Sie als Bauherr oder Betreiber von Ladeinfrastruktur von der THG-Quote profitieren können und welche Schritte dafür notwendig sind.

So generieren Sie Zusatzerlöse mit der THG-Quote – 6 Schritte zur erfolgreichen Vermarktung

  1. Schritt 1: Definition der Öffentlichkeit – Ist Ihre Ladesäule THG-fähig?

    Nicht jede Ladesäule qualifiziert sich automatisch für die THG-Quote. Entscheidend ist der öffentliche Zugang. Eine Ladesäule gilt als öffentlich zugänglich, wenn sie sich beispielsweise auf einem frei zugänglichen Supermarktparkplatz, in einem öffentlichen Parkhaus oder auf einem Firmenparkplatz befindet, der auch nach Feierabend und am Wochenende zugänglich ist. Prüfen Sie, ob Ihre Ladesäule diese Kriterien erfüllt.

  2. Schritt 2: Regulatorische Anforderungen sicherstellen – Eichrechtskonformität und Bezahlsysteme

    Ihre Ladesäule muss eichrechtskonform sein, das bedeutet, sie muss den gesetzlichen Vorgaben für Messgeräte entsprechen. Dies dient dem Schutz der Verbraucher und stellt sicher, dass die abgerechnete Strommenge korrekt ist. Zudem ist ein gängiges Bezahlsystem erforderlich, das idealerweise sowohl Ad-hoc-Zahlungen (z.B. per Kreditkarte oder QR-Code) als auch die Nutzung von Ladekarten (RFID) ermöglicht. Achten Sie darauf, dass Ihre Ladesäule diese Anforderungen erfüllt, bevor Sie mit dem nächsten Schritt fortfahren. Eine fehlende Eichrechtskonformität kann nachträglich zu Problemen führen.

  3. Schritt 3: Registrierung bei der Bundesnetzagentur – Betreibernummer beantragen

    Um am THG-Quotenhandel teilnehmen zu können, müssen Sie sich als Betreiber von Ladeinfrastruktur bei der Bundesnetzagentur registrieren und eine Betreibernummer beantragen. Dieser Schritt ist notwendig, damit Ihre Ladesäule eindeutig identifiziert werden kann und die generierten THG-Quoten Ihnen zugeordnet werden können. Das Antragsformular finden Sie auf der Website der Bundesnetzagentur. Halten Sie alle relevanten Informationen zu Ihrer Ladesäule bereit (Standort, Leistung, Inbetriebnahmedatum etc.).

  4. Schritt 4: Eintragung ins Ladesäulenregister – Vollständige Informationen bereitstellen

    Nach der Registrierung bei der Bundesnetzagentur müssen Sie Ihre Ladesäule im Ladesäulenregister eintragen. Hierfür sind detaillierte Angaben erforderlich, wie z.B. der genaue Standort (Adresse, GPS-Koordinaten), das Inbetriebnahmedatum, die Nennleistung der Ladesäule (in kW) und die verfügbaren Bezahlsysteme. Insbesondere für Schnellladepunkte ist zusätzlich ein Inbetriebnahmeprotokoll erforderlich. Stellen Sie sicher, dass alle Angaben korrekt und vollständig sind, um Verzögerungen oder Ablehnungen zu vermeiden. Eine unvollständige Eintragung kann dazu führen, dass Ihre THG-Quote nicht anerkannt wird.

  5. Schritt 5: Dienstleister auswählen – Unterstützung bei der Vermarktung

    Die Vermarktung der THG-Quote kann komplex sein. Es empfiehlt sich daher, einen spezialisierten Dienstleister zu beauftragen. Diese Dienstleister übernehmen den gesamten Prozess von der Datenübermittlung bis hin zum Verkauf der THG-Zertifikate. Achten Sie bei der Auswahl auf transparente Konditionen und eine nachvollziehbare Abrechnung. Vergleichen Sie die Angebote verschiedener Anbieter, um den für Sie passenden Dienstleister zu finden. Einige Dienstleister bieten auch zusätzliche Services an, wie z.B. die Überprüfung der Eichrechtskonformität oder die Unterstützung bei der Eintragung ins Ladesäulenregister.

  6. Schritt 6: Datenübermittlung und Erlösauszahlung – Regelmäßige Aktualisierung

    Nachdem Sie einen Dienstleister ausgewählt haben, übermitteln Sie diesem regelmäßig die relevanten Daten Ihrer Ladesäule (z.B. die geladene Strommenge in kWh). Der Dienstleister bündelt diese Daten und verkauft die entsprechenden THG-Zertifikate an quotenverpflichtete Unternehmen (z.B. Mineralölkonzerne). Anschließend erhalten Sie Ihren Anteil am Erlös. Die Auszahlung erfolgt in der Regel jährlich oder quartalsweise. Achten Sie darauf, die Daten regelmäßig zu aktualisieren, um eine korrekte Abrechnung zu gewährleisten.

Wichtige Entscheidungskriterien: Pro/Contra der THG-Quote für Ladesäulenbetreiber

Pro/Contra THG-Quote für Ladesäulenbetreiber
Aspekt Vorteil Nachteil Empfehlung
Finanzieller Anreiz: Zusätzliche Einnahmequelle Zusatzerlöse durch den Verkauf der THG-Quote Höhe der Erlöse kann schwanken (Marktpreisabhängig) Prüfen Sie die Angebote verschiedener Dienstleister und berücksichtigen Sie die Marktpreisentwicklung.
Förderung der Elektromobilität: Aktiver Beitrag zum Umweltschutz Unterstützung des Ausbaus der Ladeinfrastruktur und Reduzierung von CO2-Emissionen Kein direkter Einfluss auf die Nutzung der Ladesäule Nutzen Sie die THG-Quote als Teil einer umfassenden Strategie zur Förderung der Elektromobilität.
Komplexität: Regulatorische Anforderungen und Datenübermittlung Professionelle Unterstützung durch Dienstleister möglich Aufwand für Registrierung, Eintragung und Datenpflege Beauftragen Sie einen erfahrenen Dienstleister, der den gesamten Prozess übernimmt.
Öffentlicher Zugang: Voraussetzung für die Teilnahme Erschließung neuer Kundengruppen und Steigerung der Attraktivität des Standorts Potenzielle Einschränkungen der Nutzung (z.B. Parkplatzsituation) Wählen Sie den Standort Ihrer Ladesäule sorgfältig aus und berücksichtigen Sie die Bedürfnisse Ihrer Zielgruppe.
Eichrechtskonformität: Gesetzliche Vorgabe Sicherstellung einer korrekten Abrechnung und Schutz der Verbraucher Kosten für die Eichung und regelmäßige Überprüfung Achten Sie von Anfang an auf die Eichrechtskonformität Ihrer Ladesäule.

Häufige Fehler & wie Sie diese vermeiden

  • Fehlende Eichrechtskonformität: Ladesäulen, die nicht den Eichrechtsvorschriften entsprechen, können nicht für die THG-Quote angemeldet werden. Vermeidung: Kaufen Sie ausschließlich eichrechtskonforme Ladesäulen und lassen Sie diese regelmäßig überprüfen.
  • Unvollständige Daten im Ladesäulenregister: Fehlerhafte oder fehlende Angaben führen zur Ablehnung der THG-Quote. Vermeidung: Überprüfen Sie alle Angaben im Ladesäulenregister sorgfältig und aktualisieren Sie diese regelmäßig.
  • Falsche Einschätzung des öffentlichen Zugangs: Nicht jede Ladesäule auf einem Firmengelände gilt automatisch als öffentlich zugänglich. Vermeidung: Prüfen Sie die Kriterien für den öffentlichen Zugang genau und stellen Sie sicher, dass Ihre Ladesäule diese erfüllt.
  • Unzureichende Auswahl des Dienstleisters: Die Konditionen und Leistungen der THG-Dienstleister können stark variieren. Vermeidung: Vergleichen Sie die Angebote verschiedener Dienstleister und achten Sie auf transparente Konditionen und eine nachvollziehbare Abrechnung.
  • Versäumnis der regelmäßigen Datenübermittlung: Die THG-Quote wird auf Basis der tatsächlich geladenen Strommenge berechnet. Vermeidung: Richten Sie einen automatisierten Prozess zur regelmäßigen Datenübermittlung an Ihren Dienstleister ein.

Kostenrahmen & Fördermöglichkeiten

Die Kosten für die Installation einer öffentlichen Ladesäule variieren je nach Leistung, Standort und Ausstattung. Als groben Richtwert können Sie mit Kosten zwischen 5.000 und 20.000 Euro pro Ladepunkt rechnen. Hinzu kommen laufende Kosten für Wartung, Strom und die Dienstleistungen des THG-Anbieters. Die Einnahmen aus der THG-Quote können einen Teil dieser Kosten decken. Aktuelle Förderkonditionen für den Aufbau von Ladeinfrastruktur erfragen Sie direkt bei BAFA/KfW. Es gibt verschiedene Förderprogramme des Bundes und der Länder, die den Ausbau der Ladeinfrastruktur unterstützen. Informieren Sie sich über die aktuellen Fördermöglichkeiten, bevor Sie mit Ihrem Projekt beginnen.

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