Sicherheit: Unverzichtbare Werkzeuge für die Werkstatt

Werkzeuge für jeden Handwerker: die Must-haves in Ihrer Werkstatt

Werkzeuge für jeden Handwerker: die Must-haves in Ihrer Werkstatt
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Werkzeuge für jeden Handwerker: die Must-haves in Ihrer Werkstatt

📝 Fachkommentare zum Thema "Sicherheit & Brandschutz"

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Erstellt mit Gemini, 18.04.2026

Foto / Logo von BauKIBauKI: Werkzeuge für jeden Handwerker: Sicherheit & Brandschutz in der Werkstatt

Ob für den professionellen Handwerker oder den ambitionierten Heimwerker – eine gut ausgestattete und organisierte Werkstatt ist die Grundlage für jedes erfolgreiche Projekt. Der Fokus auf die richtigen Werkzeuge und deren effiziente Nutzung, wie im Pressetext beschrieben, ist dabei essenziell. Doch gerade im Umgang mit Werkzeugen, insbesondere Elektrowerkzeugen und solchen für Materialbearbeitung, liegen erhebliche Risiken in Bezug auf Sicherheit und Brandschutz. Wir von BAU.DE möchten Ihnen aufzeigen, wie eine durchdachte Werkstattorganisation und der bewusste Umgang mit Risiken nicht nur die Effizienz steigern, sondern vor allem Unfälle und Brände verhindern, die die Produktivität und Gesundheit erheblich beeinträchtigen können. Dieser Blickwinkel bietet einen echten Mehrwert, indem er die oft unterschätzte Dimension der Arbeitssicherheit in den Vordergrund rückt und praktische Schutzmaßnahmen aufzeigt.

Risiken und Gefahrenpotenziale im Kontext

Die Anschaffung und Nutzung von Werkzeugen, von einfachen Hämmern und Schraubendrehern bis hin zu leistungsstarken Winkelschleifern und Bohrmaschinen, birgt vielfältige Gefahren. Mechanische Risiken wie Schnitt-, Stich- und Quetschverletzungen sind allgegenwärtig. Insbesondere der Umgang mit Elektrowerkzeugen birgt zusätzliche Gefahren durch Stromschläge, Kurzschlüsse und Überhitzung, die zu Bränden führen können. Staubentwicklung bei Schleif- und Sägearbeiten kann nicht nur die Atemwege belasten, sondern auch explosionsfähige Gemische in Verbindung mit brennbaren Materialien bilden. Die unsachgemäße Lagerung von Werkzeugen und Materialien, beispielsweise brennbaren Flüssigkeiten oder Gasen, stellt ein erhebliches Brandrisiko dar. Auch die elektrische Installation einer Werkstatt, gerade bei der Integration vieler leistungsintensiver Geräte, muss höchsten Sicherheitsstandards genügen, um Überlastungen und damit verbundene Brandgefahren zu vermeiden. Die mangelnde Werkstattorganisation verschärft diese Risiken zusätzlich, da Werkzeuge und Materialien unübersichtlich gelagert werden, was die Unfallgefahr und die Ausbreitung von Bränden begünstigt.

Technische Schutzmaßnahmen im Überblick

Technische Schutzmaßnahmen sind das Fundament für eine sichere Werkstatt. Bei Elektrowerkzeugen sind einwandfreie Isolierungen und Schutzvorrichtungen, wie Schutzschilde bei Winkelschleifern und Sägen, unerlässlich. Die Einhaltung der VDE-Vorschriften für elektrische Geräte und Installationen, wie die regelmäßige Prüfung auf Defekte, ist obligatorisch. Eine professionelle Elektroinstallation mit ausreichenden Absicherungsvorrichtungen (Sicherungsautomaten und Fehlerstromschutzschaltern – FI-Schutzschalter) ist entscheidend, um Überlastung und Kurzschlüsse zu verhindern. Für staubintensive Arbeiten sind Absauganlagen und Staubfilter vorgeschrieben, um die Luftqualität zu verbessern und explosionsfähige Staubansammlungen zu vermeiden. Die Lagerung brennbarer Materialien muss in speziellen Sicherheitsschränken erfolgen, die den Anforderungen der TRGS 510 (Technische Regeln für Gefahrstoffe) entsprechen. Rauchmelder und gegebenenfalls Brandmeldeanlagen sind essenziell, um frühzeitig Brände zu erkennen. Auch die Beleuchtung der Werkstatt muss ausreichend sein, um ein sicheres Arbeiten zu gewährleisten und Stolperfallen zu minimieren.

Technische Schutzmaßnahmen im Überblick
Maßnahme Relevante Normen/Vorschriften Geschätzte Kosten (Beispiele) Priorität Umsetzungsaufwand
Regelmäßige Prüfung von Elektrowerkzeugen: Überprüfung der Isolierung, Kabel und Stecker. VDE 0701-0702, DGUV Vorschrift 3 50 - 200 € pro Prüfung (je nach Umfang und externem Dienstleister) Sehr hoch Gering bis mittel (regelmäßig durchführen)
Installation von FI-Schutzschaltern: Schutz vor Stromschlägen. DIN VDE 0100-410, DIN VDE 0664 100 - 300 € pro Schalter (inkl. Einbau durch Elektriker) Sehr hoch Mittel (durch Elektrofachkraft)
Einsatz von Absauganlagen und Staubfiltern: Minimierung von Staubbelastung und Brandgefahr. DIN EN 60335-2-69, ASR A3.7 500 - 5.000 € (je nach Größe und Leistungsfähigkeit) Hoch Mittel bis hoch (Installation und Wartung)
Sicherheitsschränke für brennbare Materialien: Sichere Lagerung von Chemikalien und Farben. TRGS 510, DIN EN 14470-1/-2 200 - 1.500 € (je nach Größe und Ausstattung) Hoch Gering (Aufstellung)
Installation von Rauchmeldern: Frühzeitige Branderkennung. DIN EN 14604, LBO (Landesbauordnung) 20 - 50 € pro Rauchmelder Hoch Gering (Montage)
Adequate Beleuchtung: Vermeidung von Stolperfallen und Ermüdung. ASR A3.4 Variabel (je nach Bedarf und bestehender Installation) Mittel Gering bis mittel (Nachrüstung)

Organisatorische und bauliche Lösungen

Neben technischen Maßnahmen sind organisatorische und bauliche Aspekte von entscheidender Bedeutung für die Sicherheit in der Werkstatt. Eine klare Strukturierung der Werkstattfläche verhindert Stolperfallen und erleichtert den schnellen Zugang im Notfall. Die Werkzeugwand, die als effiziente Aufbewahrungslösung im Pressetext erwähnt wird, kann so gestaltet werden, dass Werkzeuge sicher und übersichtlich gelagert sind, was auch das Risiko von Beschädigungen minimiert. Bereiche für unterschiedliche Tätigkeiten – wie Sägen, Schleifen oder die Lagerung von Chemikalien – sollten klar voneinander getrennt sein, um die Ausbreitung von Gefahren zu begrenzen. Regelmäßige Begehungen der Werkstatt zur Identifizierung und Beseitigung von potenziellen Gefahrenquellen sind unerlässlich. Die Schulung aller Nutzer der Werkstatt im sicheren Umgang mit Werkzeugen und im Verhalten im Brandfall ist ein zentraler organisatorischer Punkt. Die Schaffung von Fluchtwegen, die jederzeit frei zugänglich sind, und die Kennzeichnung von Notausgängen sind grundlegende bauliche Sicherheitsaspekte. Die Bereitstellung und regelmäßige Wartung von Feuerlöschern, abgestimmt auf die spezifischen Brandgefahren in der Werkstatt (z.B. für Holz, Metall, elektrische Geräte), ist ebenso ein kritischer Punkt.

Normen, gesetzliche Anforderungen und Haftung

Die Einhaltung relevanter Normen und gesetzlicher Vorschriften ist nicht nur eine Frage der Sicherheit, sondern auch der rechtlichen Absicherung. Die Arbeitsschutzgesetze (ArbSchG), die Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) und die Gefährdungsbeurteilung sind zentrale rechtliche Rahmenbedingungen, die jeden Betreiber einer Werkstatt betreffen. Spezifische Normen wie die DIN-Normen für Werkzeuge, die EN-Normen für elektrische Sicherheit und die ASR (Allgemeine Technische Regeln) für Arbeitsstätten definieren detaillierte Anforderungen. Die Berufsgenossenschaften (z.B. die BG Bau) stellen umfangreiche Leitfäden und Vorschriften zur Verfügung, die dringend beachtet werden sollten. Ein Mangel an Sicherheit kann nicht nur zu Unfällen und damit verbundenen Betriebsausfällen führen, sondern auch zivil- und strafrechtliche Konsequenzen für den Betreiber oder Verantwortlichen nach sich ziehen. Die Dokumentation aller durchgeführten Sicherheitsmaßnahmen und Schulungen ist essenziell, um im Schadensfall die Einhaltung der Sorgfaltspflicht nachweisen zu können. Die regelmäßige Überprüfung der Einhaltung von Vorschriften durch Fachkräfte oder externe Prüfer ist daher dringend anzuraten.

Kosten-Nutzen-Betrachtung der Sicherheitsinvestitionen

Investitionen in Sicherheit und Brandschutz mögen auf den ersten Blick als Kostenfaktor erscheinen, doch die Kosten eines einzigen schweren Arbeitsunfalls oder eines Werkstattbrandes übersteigen diese Investitionen um ein Vielfaches. Produktionsausfälle, Kosten für Reparaturen oder Wiederaufbau, Ausfallzeiten von Personal, potenzielle Schadensersatzforderungen, erhöhte Versicherungsprämien und nicht zuletzt die menschlichen Kosten durch Verletzungen oder gar Todesfälle sind immens. Eine gut organisierte und sichere Werkstatt steigert die Effizienz, da die Suche nach Werkzeugen entfällt und die Arbeitsabläufe reibungsloser verlaufen. Die Vermeidung von Unfällen reduziert krankheitsbedingte Ausfälle und steigert somit die Produktivität. Die Investition in qualitative Werkzeuge und deren fachgerechte Wartung und Lagerung verlängert deren Lebensdauer und minimiert die Notwendigkeit von Ersatzbeschaffungen. Präventive Maßnahmen sind somit stets eine wirtschaftlich sinnvolle Entscheidung, die sich langfristig auszahlt.

Praktische Handlungsempfehlungen

Für eine sichere und brandschutzkonforme Werkstatt empfehlen wir folgende Schritte: Führen Sie eine umfassende Gefährdungsbeurteilung durch, die alle Werkzeuge und Arbeitsabläufe berücksichtigt. Erstellen Sie einen Plan zur Werkstattorganisation, der klare Lagerbereiche für Werkzeuge, Materialien und Abfälle vorsieht. Schulen Sie alle Nutzer der Werkstatt im sicheren Umgang mit Werkzeugen und im Verhalten im Brandfall. Implementieren Sie regelmäßige Wartungs- und Prüfintervalle für alle elektrischen Geräte und Maschinen. Sorgen Sie für eine ausreichende und normgerechte elektrische Installation. Lagern Sie brennbare Flüssigkeiten und Gase ausschließlich in geeigneten Sicherheitsschränken. Halten Sie Fluchtwege stets frei und stellen Sie sicher, dass Feuerlöschmittel leicht zugänglich und einsatzbereit sind. Beschaffen Sie sich aktuelle Merkblätter und Leitfäden von den Berufsgenossenschaften und setzen Sie deren Empfehlungen um. Machen Sie sich mit den relevanten Normen und Ihrer lokalen Bauordnung vertraut.

🔍 Weiterführende Fragen zur Selbstrecherche

Die folgenden Fragen dienen als Ausgangspunkt für Ihre eigenständige Vertiefung. Die Verantwortung für die eigenständige Verifikation aller Informationen liegt bei Ihnen.

Erstellt mit Grok, 18.04.2026

Foto / Logo von BauKIBauKI: Werkzeuge für jeden Handwerker – Sicherheit & Brandschutz

Das Thema Werkzeuge und Werkstattorganisation passt hervorragend zu Sicherheit und Brandschutz, da Elektrowerkzeuge wie Bohrmaschinen und Winkelschleifer hohe Risiken wie Stromschläge, Funkenflug und Brände bergen. Die Brücke sehe ich in der sicheren Aufbewahrung, Pflege und Organisation, die nicht nur Effizienz steigern, sondern vor allem Unfälle und Brandquellen minimieren. Leser gewinnen echten Mehrwert durch praxisnahe Tipps, die Haftungsrisiken senken und die Werkstatt zu einem sicheren Arbeitsplatz machen.

Risiken und Gefahrenpotenziale im Kontext

Elektrowerkzeuge wie Bohrmaschinen, Winkelschleifer und Schleifgeräte sind unverzichtbare Helfer in jeder Werkstatt, bergen jedoch erhebliche Risiken durch elektrische Komponenten und mechanische Bewegungen. Stromschläge entstehen häufig durch defekte Isolierungen oder fehlende Erdung, während Funkenflug bei Metallarbeiten Brandquellen wie Staub oder Öl entzünden kann. Überhitzung von Motoren durch Überlastung oder mangelnde Wartung führt zu Brandgefahr, insbesondere in engen Werkstätten mit brennbaren Materialien wie Holzspänen oder Lacken.

Mechanische Verletzungen durch rotierende Teile sind alltäglich, wenn Schutzausrüstung fehlt oder Werkzeuge unsachgemäß gelagert werden. In der Werkstattorganisation lauern Stolperfallen durch herumliegende Kabel oder Werkzeuge, was zu Stürzen und Folgeunfällen führt. Kinder und Unbefugte greifen bei unsicherer Aufbewahrung leicht zu gefährlichen Geräten, was Haftungsfragen aufwirft. Realistisch bewertet: Jährlich passieren in Deutschland Tausende Arbeitsunfälle mit Elektrowerkzeugen, viele vermeidbar durch einfache Maßnahmen.

Staubexplosionen sind ein unterschätztes Risiko bei Schleif- und Sägearbeiten, da feiner Metall- oder Holzstaub sich entzündet, wenn Funken treffen. Fehlende Belüftung verstärkt dies in geschlossenen Räumen. Organisatorisch ignorierte Wartungstermine erhöhen das Ausfallrisiko, was zu unkontrollierten Bränden durch Kurzschlüsse führt. Eine ganzheitliche Risikobewertung nach DGUV Vorschrift 1 ist essenziell, um diese Potenziale frühzeitig zu erkennen.

Technische Schutzmaßnahmen im Überblick

Übersicht zu technischen Maßnahmen, Normen, Kosten, Priorität und Umsetzungsaufwand
Maßnahme Norm Kosten (ca.) Priorität Umsetzungsaufwand
FI-Schutzschalter (RCD) einbauen: Schützt vor Stromschlägen durch automatische Unterbrechung bei Leckströmen. DIN VDE 0100-410, DGUV V3 50-150 € Hoch Niedrig (1 Tag)
Abschaltbare Steckdosenleisten mit Überspannungsschutz: Verhindert Brände durch Überlastung und Blitzeinschläge. DIN EN 60364-4-43 20-50 € pro Leiste Hoch Niedrig (sofort)
Funkenfänger und Absaugung am Winkelschleifer: Minimiert Funkenflug und Staubexplosionsrisiko. ASR A1.3, DIN EN 60745 30-100 € Mittel Mittel (2 Stunden)
Brandsichere Werkzeugkoffer mit Löschdecke: Sichere Lagerung und Sofortmaßnahme bei Kleinstbränden. DIN 14090 40-80 € Mittel Niedrig (sofort)
Überwachungskameras mit Rauchmelder-Integration: Früherkennung von Bränden und Diebstahl. DIN EN 54-1 200-500 € Mittel Hoch (1 Woche)
Vibrationsdämpfer und Not-Aus-Schalter an Maschinen: Reduziert mechanische Risiken und ermöglicht schnelle Stilllegung. DGUV Information 213-060 15-50 € Hoch Mittel (4 Stunden)

Diese Tabelle fasst bewährte technische Maßnahmen zusammen, die direkt auf Elektrowerkzeuge und Werkstattumgebung abgestimmt sind. Jede Maßnahme adressiert spezifische Risiken wie Kurzschluss oder Funken und ist normgerecht. Die Priorisierung basiert auf Häufigkeit von Unfällen nach DGUV-Statistiken, wobei hohe Priorität sofortige Umsetzung erfordert.

Organisatorische und bauliche Lösungen

Neben technischen Mitteln sind organisatorische Maßnahmen wie tägliche Sicherheitschecks unverzichtbar: Vor jedem Einsatz muss die Bohrmaschine oder der Winkelschleifer auf Beschädigungen geprüft werden, inklusive Kabelintegrität. Eine Werkzeugwand mit Schattenbrettern sorgt für Übersicht und verhindert Stolperfallen, während kindersichere Schlösser unbefugten Zugriff blocken. Regelmäßige Schulungen nach DGUV Vorschrift 1 schulen Handwerker im Umgang mit Gefahren.

Baulich empfehle ich feuerhemmende Trennwände aus Gipskarton (nach DIN 4102-4) und Bodenbeläge mit rutschhemmender Oberfläche gemäß DIN 51130. Werkstattorganisation umfasst Zonenaufteilung: Elektrowerkzeuge getrennt von brennbaren Materialien lagern, mit Abständen von mindestens 1 Meter. Wartungspläne digitalisieren, z. B. via App, gewährleistet lückenlose Dokumentation und reduziert Haftungsrisiken bei Prüfungen.

Rauchmelder und Feuerlöscher (mind. 6 kg Pulver) strategisch platzieren, kombiniert mit Evakuierungsplänen. Diese Lösungen steigern nicht nur Sicherheit, sondern auch die Effizienz, da eine geordnete Werkstatt Zeit spart. Insgesamt balancieren sie technische mit organisatorischen Ansätzen für ganzheitlichen Schutz.

Normen, gesetzliche Anforderungen und Haftung

Die Einhaltung von DIN VDE 0701-0702 ist Pflicht für die Prüfung tragbarer Elektrowerkzeuge alle sechs Monate durch qualifiziertes Personal. ASR A1.3 regelt Arbeitsplatzgestaltung mit Fokus auf Belüftung gegen Staub und Dämpfe. Landesbauordnungen (LBO) fordern feuerbeständige Baustoffe in Werkstätten über 400 m².

Bei Nichteinhaltung haftet der Betreiber nach § 823 BGB für Schäden, inklusive Folgekosten durch Brände. DGUV-Vorschriften machen Sicherheitsbeauftragte obligatorisch für Betriebe mit mehr als 20 Mitarbeitern. Elektrowerkzeuge müssen das GS-Zeichen tragen (DIN EN 60745), um Produkthaftung zu minimieren. Eine lückenlose Dokumentation schützt vor Bußgeldern bis 10.000 € nach Arbeitsschutzgesetz.

Baurechtlich relevant: Werkstätten als Sonderbauten unterliegen der Musterbauordnung (MBO), mit Anforderungen an Fluchtwege und Brandschottungen. Haftungsprävention gelingt durch Risikoanalysen und Versicherungsanpassungen. Normen sind keine Option, sondern rechtliche Mindestanforderungen für jeden Handwerker.

Kosten-Nutzen-Betrachtung der Sicherheitsinvestitionen

Initialkosten für FI-Schalter und Schutzleisten (ca. 200 €) amortisieren sich durch Vermeidung eines Stromschlagunfalls, dessen Kosten (Medizin, Ausfallzeit) bei 5.000-20.000 € liegen. Brandschutzmaßnahmen wie Absaugungen sparen langfristig Reparaturen und Versicherungsprämien, mit ROI unter einem Jahr. Statistik: Sichere Werkstätten reduzieren Unfallraten um 40 %, was zu Produktivitätsgewinnen von 10-15 % führt.

Organisatorische Investitionen wie Schulungen (200 €/Jahr) verhindern Haftungsfälle mit Millionenschäden. Bauliche Anpassungen (1.000-5.000 €) schützen Inventar im Wert von Zehntausenden. Nutzen: Höhere Mitarbeiterzufriedenheit, bessere Bewertungen bei Kunden und steuerliche Abschreibungen als Sicherheitsausgaben. Insgesamt überwiegt der Nutzen bei weitem, besonders für Profi-Handwerker.

Kosten-Nutzen-Rechnung nach VDI 6025 quantifiziert: Pro investiertem Euro Sicherheit sparen 4-7 € Schadenskosten. Langfristig steigert dies die Wettbewerbsfähigkeit durch zuverlässige Projekte.

Praktische Handlungsempfehlungen

Beginnen Sie mit einer Werkstatt-Inventur: Alle Elektrowerkzeuge auf GS-Zeichen und Prüfplaketten prüfen, defekte sofort aussortieren. Installieren Sie FI-Schalter an allen Stromkreisen und organisieren Sie Werkzeuge magnetisch an Wänden, getrennt nach Funktion. Führen Sie wöchentliche Checks durch: Kabel auf Risse, Filter reinigen, um Staubrisiken zu minimieren.

Schulen Sie alle Nutzer in Schutzkleidung (Handschuhe, Schutzbrille nach EN 166) und Notfallplänen. Bei Metallarbeiten immer Absaugung nutzen und Flächen mit Feuerlöschern abdecken. Dokumentieren Sie alles in einem Sicherheitsheft für Prüfungen. Diese Schritte machen Ihre Werkstatt sofort sicherer und effizienter.

Integration smarter Sensoren für Temperaturüberwachung an Werkzeugen runden ab, mit App-Alarmen. Regelmäßige Partnerprüfungen bei Elektrofachkräften gewährleisten Dauerhaftigkeit.

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