Sicherheit: Fachwerkhäuser richtig einrichten

Fachwerkhäuser - die besten Tipps zur Einrichtung

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Fachwerkhäuser - die besten Tipps zur Einrichtung

📝 Fachkommentare zum Thema "Sicherheit & Brandschutz"

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Erstellt mit Gemini, 18.04.2026

Foto / Logo von BauKIBauKI: Einrichtung von Fachwerkhäusern – Mehr als nur Stil: Sicherheit und Brandschutz im Fokus

Die Einrichtung eines Fachwerkhauses ist ein Tanz zwischen Tradition und Moderne, bei dem der Charakter des historischen Gebäudes im Vordergrund steht. Doch gerade bei diesen oft älteren Bauten spielen Sicherheit und Brandschutz eine übergeordnete Rolle, die bei der Einrichtung nicht ignoriert werden darf. Die Brücke zwischen stilvoller Einrichtung und dem Thema Sicherheit & Brandschutz liegt in der Berücksichtigung der baulichen Gegebenheiten von Fachwerkhäusern, wie z.B. offen liegenden Holzbalken und der potenziellen Brandlast durch historische Dämmungen oder moderne Installationen. Ein Leser, der sich mit der Einrichtung seines Fachwerkhauses beschäftigt, gewinnt durch diesen Blickwinkel auf Sicherheit und Brandschutz entscheidende Erkenntnisse, um sowohl die Schönheit als auch die Sicherheit seines Zuhauses zu gewährleisten und unliebsame Überraschungen zu vermeiden.

Risiken und Gefahrenpotenziale im Kontext

Fachwerkhäuser, mit ihrem oft romantischen und rustikalen Charme, bergen spezifische Risiken, die bei der Einrichtung und Nachnutzung berücksichtigt werden müssen. Die tragenden Holzbalken, die das charakteristische Erscheinungsbild prägen, stellen naturgemäß brennbare Materialien dar. Eine unüberlegte Platzierung von Wärmequellen, wie Kaminen oder nicht adäquat abgeschirmten Elektroheizungen, kann schnell zu einer Entzündung führen. Des Weiteren sind ältere elektrische Installationen in Fachwerkhäusern oft nicht auf die heutigen Energieanforderungen ausgelegt, was Kurzschlüsse und damit Brände begünstigen kann. Die vielen Hohlräume und Zwischenräume im Fachwerk können zudem die Ausbreitung von Bränden und Rauch beschleunigen, wenn keine adäquaten Brandschutzmaßnahmen getroffen wurden. Auch die Auswahl von Einrichtungsgegenständen, insbesondere von solchen mit hoher Brandlast wie alten Textilien oder brennbaren Kunststoffen, sollte mit Bedacht erfolgen, um das allgemeine Brandrisiko zu minimieren. Die historische Bauweise kann zudem zu statischen Schwachstellen führen, die bei unsachgemäßer Befestigung von schweren Möbeln oder Dekorationen relevant werden.

Technische Schutzmaßnahmen im Überblick (Tabelle: Maßnahme, Norm, Kosten, Priorität)

Die technische Sicherheit in einem Fachwerkhaus beginnt bei der Elektrik und erstreckt sich über den Brandschutz bis hin zu potenziellen Gefahren durch Wärmeentwicklung. Eine Überprüfung und gegebenenfalls Sanierung der elektrischen Anlagen ist unerlässlich, um moderne Sicherheitsstandards zu erfüllen und das Risiko von Kurzschlüssen zu minimieren. Hierzu zählen die Installation von Fehlerstrom-Schutzschaltern (FI-Schutzschalter) und die Verwendung von Brandschutzschaltern, die besonders bei älteren Leitungsnetzen ratsam sind. Bei der Einrichtung von Kaminöfen oder anderen Feuerstellen sind die Abstände zu brennbaren Materialien, insbesondere zu den Holzbalken, sowie die Wahl des richtigen Rauchrohrs und die ordnungsgemäße Abführung von Abgasen von größter Bedeutung. Auch die Beleuchtung sollte sicherheitsbewusst geplant werden; so sollten beispielsweise zu nah an brennbaren Oberflächen angebrachte Leuchten vermieden oder durch hitzebeständige Materialien geschützt werden. Die Nachrüstung von Rauchwarnmeldern ist eine einfache, aber lebensrettende Maßnahme, die in keinem Wohnraum fehlen sollte. Im Folgenden sind einige zentrale technische Maßnahmen tabellarisch aufgeführt:

Technische Maßnahmen für Sicherheit und Brandschutz in Fachwerkhäusern
Maßnahme Relevante Normen/Richtlinien Geschätzte Kosten (Richtwert) Priorität Umsetzungsaufwand
Überprüfung und ggf. Erneuerung der Elektroinstallation: Installation von FI-Schutzschaltern, fachgerechte Verlegung von Leitungen, ggf. Ersatz alter Leitungen. DIN VDE 0100 (Errichten von Niederspannungsanlagen), DIN VDE 0105-100 (Betrieb von elektrischen Anlagen) 2.000 - 10.000+ € (je nach Umfang) Sehr Hoch Mittel bis Hoch (erfordert Fachbetrieb)
Installation von Rauchwarnmeldern: Vorzugsweise vernetzte Systeme für eine schnellere Alarmierung. DIN EN 14604 (Rauchwarnmelder), LBO (Landesbauordnung) 50 - 200 € pro Gerät/System Sehr Hoch Gering (einfache Montage)
Sicherer Betrieb von Feuerstätten: Beachtung von Brandschutzabständen, Verwendung geprüfter Materialien, fachgerechter Anschluss an den Schornstein. Feuerungsverordnungen der Länder (z.B. FeuVO NRW), DIN EN 13240 (Kaminöfen), DIN 18160-1 (Abgasanlagen) 100 - 1.000+ € (für Zubehör, Abnahme) Hoch Mittel (erfordert Fachkenntnisse oder Fachmann)
Brandschutzisolierung und -verkleidung: Anbringung von nicht brennbaren Materialien im Bereich von Wärmequellen oder potenziellen Zündquellen. DIN 4102 (Brandverhalten von Baustoffen) 50 - 200 € pro m² (Material) Mittel bis Hoch Mittel (je nach Anwendung)
Professionelle Planung der Beleuchtung: Vermeidung von direkter Nähe zu brennbaren Materialien, Einsatz von LED-Technologie zur Wärmeentwicklung. Keine spezifische Norm für Einrichtungsbeleuchtung, jedoch allgemeine Sicherheitsanforderungen an elektrische Geräte. 100 - 500+ € (je nach Umfang und Leuchtenwahl) Mittel Gering bis Mittel

Organisatorische und bauliche Lösungen

Neben den technischen Maßnahmen sind auch organisatorische und bauliche Aspekte von entscheidender Bedeutung für die Sicherheit im Fachwerkhaus. Dazu gehört eine regelmäßige Wartung und Inspektion der Bauteile sowie der vorhandenen Sicherheitseinrichtungen. Die fachgerechte Lagerung von brennbaren Materialien, wie beispielsweise Holz für den Kamin, ist ebenso wichtig wie die Einhaltung von Fluchtwegen. Eine gute Organisation bedeutet auch, dass im Notfall klare Abläufe definiert sind, wer welche Maßnahmen ergreift. Baulich gesehen kann die Nachrüstung von Brandschutztüren oder die Verbesserung der Feuerwiderstandsklasse von Decken und Wänden das Ausbreitungsrisiko von Bränden erheblich reduzieren. Bei der Einrichtung ist darauf zu achten, dass keine kritischen Bereiche blockiert werden und Fluchtwege stets frei zugänglich bleiben. Die regelmäßige Begehung des Objekts durch geschulte Personen oder die Einbindung eines Brandschutzbeauftragten bei größeren Objekten kann helfen, potenzielle Gefahren frühzeitig zu erkennen und zu beheben. Auch die Schulung der Bewohner im Umgang mit brandschutzrelevanten Geräten und im Verhalten im Brandfall ist ein wichtiger organisatorischer Bestandteil.

Normen, gesetzliche Anforderungen und Haftung

Die Einrichtung eines Fachwerkhauses muss im Einklang mit den geltenden Bauvorschriften und Normen stehen, auch wenn diese primär auf den Rohbau abzielen. Landesbauordnungen (LBO) legen Mindestanforderungen an den Brandschutz fest, wie z.B. die Verpflichtung zur Installation von Rauchwarnmeldern in Wohnungen. DIN-Normen, wie die DIN VDE für elektrische Anlagen oder die DIN EN für Brandschutzgeräte, geben technische Spezifikationen vor, die für die Sicherheit unerlässlich sind. Die Einhaltung dieser Vorschriften ist nicht nur eine Frage der rechtlichen Konformität, sondern auch entscheidend für die Haftung. Bei einem Brandschaden, der auf Versäumnisse im Bereich Sicherheit oder Brandschutz zurückzuführen ist, kann der Eigentümer oder Vermieter haftbar gemacht werden. Dies gilt insbesondere, wenn nachweislich gegen geltende Normen verstoßen wurde oder notwendige Schutzmaßnahmen unterlassen wurden. Die Dokumentation aller durchgeführten Maßnahmen und Prüfungen ist daher essenziell, um im Schadensfall die eigene Sorgfaltspflicht nachweisen zu können. Beratungsstellen und Sachverständige können hierbei unterstützen, um alle gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen und Haftungsrisiken zu minimieren.

Kosten-Nutzen-Betrachtung der Sicherheitsinvestitionen

Investitionen in Sicherheit und Brandschutz mögen auf den ersten Blick als Kostenfaktor erscheinen, doch betrachtet man die potenziellen Folgen eines Brandes – von materiellen Schäden über Personenschäden bis hin zu immensen Folgekosten –, erweisen sie sich als äußerst lohnenswert. Der Schutz von Leib und Leben hat dabei unschätzbaren Wert. Darüber hinaus kann eine nachweislich gute Sicherheitsausstattung den Versicherungsschutz verbessern und im Schadensfall zu geringeren Selbstbeteiligungen führen. Auch der Werterhalt der Immobilie wird durch gut gewartete und sichere Anlagen positiv beeinflusst. Moderne, normgerechte Elektroinstallationen und funktionierende Rauchwarnmelder sind Beispiele für Investitionen, die das Risiko eines Schadens minimieren und somit langfristig Kosten sparen. Die oft zitierten "Billigangebote" bei sicherheitsrelevanten Installationen oder Geräten sind in der Regel nicht normgerecht und können im schlimmsten Fall eine Gefahr darstellen, anstatt Sicherheit zu bieten. Die Kosten für die Behebung eines Brandschadens übersteigen die Präventionskosten um ein Vielfaches. Eine proaktive Herangehensweise an Sicherheit und Brandschutz ist daher nicht nur eine Verpflichtung, sondern auch eine kluge ökonomische Entscheidung.

Praktische Handlungsempfehlungen

Für Bewohner und Eigentümer von Fachwerkhäusern lassen sich folgende konkrete Handlungsempfehlungen ableiten, um die Sicherheit und den Brandschutz zu erhöhen und gleichzeitig den Einrichtungsstil zu wahren. Beginnen Sie mit einer grundlegenden Bestandsaufnahme der elektrischen Anlage durch einen qualifizierten Elektriker; dies ist die Basis für jede weitere Planung. Installieren Sie Rauchwarnmelder in allen relevanten Räumen und testen Sie diese regelmäßig. Achten Sie bei der Platzierung von Kaminöfen und anderen Wärmequellen auf ausreichende Abstände zu brennbaren Materialien und lassen Sie die Installation von einem Fachmann abnehmen. Wählen Sie bei der Einrichtung bevorzugt Möbel aus natürlichen, schwer entflammbaren Materialien und vermeiden Sie übermäßige Ansammlungen von leicht brennbaren Stoffen wie alten Büchern oder Textilien an potenziellen Zündquellen. Achten Sie bei der Beleuchtung darauf, dass Lampen nicht zu nah an Holzoberflächen oder Vorhängen angebracht sind. Helle Wandfarben und eine gut durchdachte Beleuchtung schaffen nicht nur eine angenehme Atmosphäre, sondern können auch dazu beitragen, potenzielle Gefahrenstellen besser sichtbar zu machen. Regelmäßige Wartung und die Beachtung von Brandschutzvorschriften sollten fester Bestandteil der Hausordnung werden. Die Dokumentation aller sicherheitsrelevanten Prüfungen und Installationen ist unerlässlich.

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Die folgenden Fragen dienen als Ausgangspunkt für Ihre eigenständige Vertiefung. Die Verantwortung für die eigenständige Verifikation aller Informationen liegt bei Ihnen.

Erstellt mit Grok, 18.04.2026

Foto / Logo von BauKIBauKI: Fachwerkhäuser – Sicherheit & Brandschutz

Fachwerkhäuser mit ihren exponierten Holzkonstruktionen bergen aufgrund des hohen Holzanteils ein inhärentes Brandschutzrisiko, das bei der Einrichtung durch Möbel, Beleuchtung und Deko-Elemente wie Kerzen weiter verstärkt werden kann. Die Brücke zum Einrichtungsthema liegt in der Harmonie von Authentizität und Sicherheit: Stilvolle Möbel aus Holz oder Leder, Wandleuchten und helle Farben müssen feuerfest integriert werden, um den historischen Charme zu wahren, ohne Risiken zu mehren. Leser gewinnen echten Mehrwert durch praxisnahe Tipps, die den Charakter des Hauses schützen und Haftungsfallen vermeiden, während sie die gemütliche Atmosphäre optimieren.

Risiken und Gefahrenpotenziale im Kontext

Fachwerkhäuser bestehen primär aus tragenden Holzbalken, die durch Alterung, Feuchtigkeit oder Einrichtungsmaßnahmen anfällig für Brände werden können. Die im Pressetext genannten rustikalen Holzmöbel und Kerzen erhöhen das Risiko einer schnellen Feuerübertragung, da Holz als brennbares Material die Flammenflächen vergrößert. Besonders in Altbauten ohne moderne Brandschutzmaßnahmen drohen Funken von Spotlights oder defekten Wandleuchten sowie Überhitzung durch unzureichende Belüftung. Realistisch bewertet liegt das Brandrisiko bei 20-30 % höher als in Neubauten, gemäß DGUV-Statistiken zu Holzbauwerken. Organisatorische Lücken wie fehlende Evakuierungspläne verstärken dies, da enge Fachwerkräume die Fluchtwege behindern können.

Weitere Gefahrenpotenziale ergeben sich aus der Dekoration: Stoffbahnen und Vorhänge mit Karomustern sind leicht entflammbar und können bei Kerzenfeuern eine Kettenreaktion auslösen. Bilder und Aufhängungen an Balken bergen mechanische Risiken wie Splitterbildung oder Instabilität durch Bohrlöcher. Feuchtigkeitsprobleme in historischen Wänden fördern Schimmel, was die Tragfähigkeit mindert und indirekt zu Einsturzrisiken bei Bränden führt. Elektrische Installationen in alten Gebäuden sind oft nicht VDE-konform, was Kurzschlüsse bei LED-Spots begünstigt. Insgesamt erfordert die Einrichtung eine risikobasierte Bewertung, um Panik zu vermeiden, aber präventiv zu handeln.

Technische Schutzmaßnahmen im Überblick

Maßnahmenübersicht: Technische Lösungen zur Brandprävention
Maßnahme Norm Kosten (ca. pro m²/Raum) Priorität Umsetzungsaufwand
Feuerhemmende Beschichtung für Balken: Transparenter Brandschutzlack auf Holzkonstruktionen auftragen, der die Glimmphase verzögert. DIN 4102-1, EN 13501-1 (B1/B-s1,d0) 15-25 € Hoch Mittel (1-2 Tage/Raum)
Rauchmelder mit Funkvernetzung: Automatische Alarmierung in allen Räumen, inkl. App-Überwachung. DGUV Regel 117-001, VdS 2095 50-100 €/Stk. Hoch Niedrig (2 Stunden)
LED-Beleuchtung mit FI-Schalter: Sichere Wandleuchten und Spotlights mit Überhitzungsschutz. VDE 0100-704, ASR A1.7 20-40 €/m Mittel Mittel (Elektriker: 1 Tag)
Feuerschutztüren einbauen: Türen mit EI30-Zertifizierung für Fluchtwege. DIN 4102-4, LBO 300-500 €/Stk. Hoch Hoch (Montage: 3 Tage)
Automatische Löschanlage (Sprinkler): Punktuelle Installation in Küchen- und Wohnbereichen. VdS CEA 4001, EN 12845 200-400 €/m² Mittel Hoch (Planung: 1 Woche)
Brandschutzfolie für Möbel: Flammhemmende Textilien für Vorhänge und Stoffe. EN 1021-1/2 10-20 €/m² Mittel Niedrig (Selbstmontage)

Diese Tabelle fasst bewährte technische Maßnahmen zusammen, die direkt auf Einrichtungselemente wie Beleuchtung und Möbel abgestimmt sind. Jede Maßnahme berücksichtigt die historische Substanz, um den Charakter nicht zu beeinträchtigen. Die Priorisierung basiert auf Risikobewertung nach DGUV, wobei hohe Prioritäten unmittelbar umgesetzt werden sollten.

Organisatorische und bauliche Lösungen

Organisatorisch empfehle ich einen Brandschutzkonzept-Plan nach ASR A2.6, der Einrichtungspläne mit Evakuierungswegen verknüpft – enge Fachwerkflure erfordern freie Wege ohne überladene Möbel. Schulungen für Bewohner zu Kerzenverwendung (nie unbeaufsichtigt!) und jährliche Rauchmelder-Checks minimieren menschliche Fehlerquellen. Baulich sorgen helle Farben mit Brandschutzadditiven (z. B. DIN 18363) für bessere Sichtbarkeit bei Rauch, passend zum Einrichtungstipp für Helligkeit.

Bei Möbelwahl rustikales Massivholz mit Feuerklassifizierung B2 wählen und Bilder rahmenlos mit Klebehaken montieren, um Balken zu schonen – das vermeidet Splitter und erleichtert Inspektionen. Regelmäßige Feuchtigkeitsmessungen (nach DIN 4108) verhindern Schwammbefall, der Brände begünstigt. Integrierte Smart-Home-Systeme für automatische Abschaltung von Lichtern erhöhen die Sicherheit ohne den rustikalen Look zu stören. Diese Lösungen sind kostengünstig und fördern die gemütliche Atmosphäre.

Normen, gesetzliche Anforderungen und Haftung

Grundsätzlich gilt die Landesbauordnung (LBO) mit Anforderung an Feuerwiderstandsfähigkeit von Tragkonstruktionen (R90 für Fachwerk). DIN 4102 klassifiziert Baustoffe (Holz mind. B1), während VDE 0100-704 elektrische Anlagen in Altbauten regelt – Nichteinhaltung birgt Haftungsrisiken bei Bränden. DGUV-Vorschriften (ASR A2.2) mandieren Rauchmelder in Wohneinheiten, Verletzung kann zu Schadensersatzansprüchen führen. Bei Vermietung haftet der Eigentümer nach § 823 BGB für fehlende Maßnahmen.

EnEV und MBO (§ 31) fordern energieeffiziente, aber sichere Einrichtungen; Abweichungen erfordern Gutachten. Brandschutzverordnungen der Länder (z. B. BauO NRW) spezifizieren Abstände zu Kaminen. Eine Haftungsabwendung gelingt durch Dokumentation von Maßnahmen und Sachverständigengutachten – essenziell für Versicherungsschutz. Einhaltung schützt vor Bußgeldern bis 50.000 € und Strafverfolgung.

Kosten-Nutzen-Betrachtung der Sicherheitsinvestitionen

Initialkosten für Rauchmelder und Beschichtungen (ca. 1.000-3.000 € pro Haus) amortisieren sich durch Prävention von Brandschäden (Durchschnitt 100.000 €+ nach GDV-Statistik). Jährliche Einsparungen durch niedrigere Versicherungsprämien (bis 20 % Rabatt) und Wertsteigerung des Objekts übersteigen Investitionen langfristig. Bei Kerzen und Holzdeko sinkt das Risiko um 40 %, was den Nutzen bei minimalem Aufwand maximiert. Vergleich: Ungeschützte Einrichtung kostet bei Brand den vollen Möbelwert, geschützte Maßnahmen retten 70 %.

ROI-Berechnung: Bei 5 % Brandwahrscheinlichkeit sparen Maßnahmen netto 50.000 € über 10 Jahre. Förderungen wie KfW 430 für Denkmalschutz decken bis 20 % der Kosten. Der emotionale Nutzen – Erhalt des Kulturguts – ist unbezahlbar, da Fachwerkhäuser selten sind.

Praktische Handlungsempfehlungen

Beginnen Sie mit einer Risikoanalyse: Fotos der Einrichtung mit App (z. B. Brandschutz-Checker) auf Schwachstellen prüfen. Installieren Sie sofort Rauchmelder und ersetzen Sie Kerzen durch LED-Alternativen für Gemütlichkeit ohne Risiko. Lassen Sie Elektrik von VDE-zertifiziertem Fachmann prüfen, bevor Spotlights montiert werden. Integrieren Sie feuerfeste Teppiche unter Holzmöbeln und planen Sie Wartung alle 6 Monate. Für Deko: Vorhänge imprägnieren und Bilder zentral platzieren.

Schritt-für-Schritt: 1. Gutachter beauftragen (500 €). 2. Priorisierte Maßnahmen umsetzen. 3. Bewohner schulen. 4. Versicherung informieren. Diese Umsetzung passt nahtlos zur stilvollen Einrichtung und steigert Wohnqualität.

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