Förderung: Braucht man einen Keller?

Braucht man einen Keller?

Braucht man einen Keller?
Bild: Vince Veras / Unsplash

Braucht man einen Keller?

📝 Fachkommentare zum Thema "Förderung & Unterstützung"

In diesem Bereich veröffentlichen wir Fachkommentare von spezialisierten Unternehmen. Als Leser erhalten Sie fundierte, praxisnahe Einschätzungen direkt von Experten.

Möchten Sie als Fachbetrieb einen eigenen Fachkommentar veröffentlichen?
Alle Informationen zu Preisen und Laufzeiten finden Sie auf unserer Kostenübersicht für Fachkommentare.

Logo von BauKI BauKI: Mensch trifft KI - innovatives Miteinander und gemeinsam mehr erreichen

Lassen Sie sich von kreativen KI-Ideen für Ihre eigenen Problemstellungen inspirieren und beachten Sie nachfolgenden Hinweis.

BauKI Logo BauKI Hinweis : Die folgenden Inhalte wurden mit KI-Systemen erstellt und können unvollständig oder fehlerhaft sein. Sie dienen der allgemeinen Information und ersetzen keine fachliche Beratung (Recht, Steuer, Bau, Finanzen, Planung, Gutachten etc.). Prüfen Sie alles eigenverantwortlich. Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und Gefahr.

Erstellt mit DeepSeek, 11.06.2026

Foto / Logo von DeepSeekDeepSeek: Keller oder Fundamentplatte? – Förderung & finanzielle Unterstützung

Die Entscheidung für oder gegen einen Keller ist eine der grundlegendsten Weichenstellungen beim Hausbau. Sie beeinflusst nicht nur den Bauablauf und die zukünftige Nutzfläche, sondern auch die Höhe der Investitionskosten und die langfristige Energiebilanz Ihres Eigenheims. Angesichts erheblicher finanzieller Aufwendungen für Abdichtung, Dämmung oder die Wahl zwischen Voll- und Teilkeller ist es essenziell, die verfügbaren Fördermöglichkeiten von KfW und BAFA zu kennen. Mit der richtigen Förderung können Sie die Mehrkosten für einen energieeffizienten und hochwertigen Keller deutlich reduzieren und gleichzeitig von dauerhaft niedrigeren Betriebskosten profitieren.

Relevante Förderprogramme im Überblick

Für Bauherren, die einen Keller planen oder bauen, bieten die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) verschiedene Förderprogramme. Diese zielen vor allem auf die Energieeffizienz der Gebäudehülle ab, wobei die Kellerdecke, die Kelleraußenwände und die Bodenplatte als zentrale Wärmeübergangsflächen gelten. Eine sorgfältige Planung der Dämmung ist hier der Schlüssel zur Förderung.

KfW-Förderprogramme für den Kellerbau

Das wichtigste KfW-Programm für den Neubau eines Kellers ist die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Innerhalb dieser Förderung können Sie zinsgünstige Kredite und Tilgungszuschüsse erhalten, wenn Ihr gesamtes Gebäude (inklusive Keller) die Vorgaben eines Effizienzhauses (EH) erfüllt. Für den Keller bedeutet dies konkret, dass die Bodenplatte, die Kellerwände und die Kellerdecke gemäß den technischen Mindestanforderungen der BEG gedämmt sein müssen. Die Höhe des Tilgungszuschusses hängt dabei vom erreichten Effizienzhaus-Standard ab (z.B. EH 55 oder EH 40). Zudem gibt es für die Planung und Baubegleitung durch einen Energieeffizienz-Experten einen separaten Förderbonus.

BAFA-Förderung für den Keller

Die BAFA-Förderung konzentriert sich primär auf Einzelmaßnahmen an der Gebäudehülle. Wenn Sie im Bestand einen Keller nachträglich dämmen oder sanieren, können Sie für die Dämmung der Kellerdecke oder der obersten Geschossdecke zum unbeheizten Kellerraum eine Förderung beantragen. Auch die Erneuerung von Kellerfenstern oder der Einbau einer effizienten Keller-Abdichtung kann in diesem Rahmen gefördert werden. Wichtig: Diese Einzelförderung ist in der Regel auf Bestandsgebäude beschränkt und nicht für den Neubau gedacht.

Förderprogramme im Vergleich (Tabelle)

Übersicht der wichtigsten Förderprogramme für Keller & Bodenplatte
Programm Förderart Voraussetzung max. Förderbetrag
KfW 261 (BEG Wohngebäude – Neubau): Kredit für Effizienzhäuser (EH 55, EH 40) Zinsgünstiger Kredit + Tilgungszuschuss Gebäude muss mindestens Effizienzhaus-Standard 55 erreichen. Dämmung von Kellerdecke, Wänden und Bodenplatte ist Teil der energetischen Anforderungen. Bis zu 150.000 € Kredit pro Wohneinheit; Tilgungszuschuss nach EH-Klasse (z.B. 15% bei EH 40). Aktuelle Konditionen erfragen Sie direkt bei der KfW.
KfW 358 (BEG Einzelmaßnahmen – Bestand): Zuschuss für Dämmung & Anlagentechnik Zuschuss Dämmung der Kellerdecke oder der Geschossdecke zum unbeheizten Kellerraum im Bestandsgebäude. Bis zu 20% der förderfähigen Kosten (max. 30.000 € pro Wohneinheit für alle Einzelmaßnahmen). Aktuelle Konditionen erfragen Sie direkt bei der KfW.
BAFA (BEG Einzelmaßnahmen – Bestand): Zuschuss für Gebäudehülle Zuschuss Nachträgliche Dämmung von Außenwänden und Kellerdecken an bestehenden Gebäuden. Auch Erneuerung von Kellerfenstern. Bis zu 20% der förderfähigen Kosten. Aktuelle Konditionen erfragen Sie direkt beim BAFA.
Landesförderungen (z.B. Bayern, NRW, BW): Zusätzliche Zuschüsse Zuschuss / zinsgünstiger Kredit Abhängig vom Bundesland. Oftmals an die KfW-Förderung gebunden oder für besondere Maßnahmen (z.B. Keller als Wetterschutzraum). Individuell pro Bundesland. Aktuelle Beträge direkt bei der jeweiligen Landesbank erfragen.

Voraussetzungen und Antragstellung

Die Voraussetzungen für eine Förderung des Kellers sind klar definiert: Der Keller muss als Teil der thermischen Gebäudehülle betrachtet werden. Das bedeutet, die Bodenplatte, die Kelleraußenwände sowie die Kellerdecke müssen einen bestimmten Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) unterschreiten. Für die KfW-Förderung im Neubau ist zudem ein Energieeffizienz-Experte verpflichtend, der den gesamten Bauprozess begleitet. Für die Beantragung gilt: Der Antrag muss vor Baubeginn bei der KfW oder dem BAFA gestellt werden. Bei der KfW reichen Sie den Antrag über Ihre Hausbank ein. Beim BAFA erfolgt die Beantragung online über das BAFA-Portal. Nach der Fertigstellung reichen Sie die Rechnungen und den Nachweis der Energieeffizienz (z.B. Energieausweis) ein, um die Auszahlung zu erhalten.

Kombinierbarkeit von Förderungen

Eine Kombination von KfW- und BAFA-Förderung für denselben Keller ist in der Regel nicht möglich – Sie müssen sich für ein Programm entscheiden. Allerdings können Sie die KfW-Neubauförderung (KfW 261) mit einer Landesförderung kombinieren. Viele Bundesländer bieten eigene Zuschüsse oder zinsgünstige Darlehen an, die auf die KfW-Förderung aufstocken. Auch die Steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung (§ 35c EStG) kann für nachträgliche Kellersanierungen im Bestand interessant sein, sofern Sie keine KfW- oder BAFA-Förderung in Anspruch nehmen. Planen Sie diese Kombinationen vorab mit einem Energieberater, um die maximale finanzielle Unterstützung zu sichern.

Typische Fehler beim Förderantrag

Ein häufiger Fehler ist die Antragstellung nach Baubeginn. Fördern KfW und BAFA nur, wenn der Antrag vor Beginn der Bauarbeiten eingeht. Ein weiterer Fehler ist die fehlende Dämmung der Bodenplatte. Gerade bei einem Keller auf der Bodenplatte wird oft vergessen, die Platte selbst zu dämmen. Dies kann dazu führen, dass der geforderte U-Wert nicht erreicht wird und die Förderung versagt bleibt. Ein dritter Fehler ist die Nichtberücksichtigung der Kelleraußenwände als energetisch relevante Fläche. Werden diese nicht gedämmt, steigt der Energieverlust erheblich. Achten Sie zudem darauf, dass die Rechnungen die genauen Produktbezeichnungen und U-Werte enthalten, um bei der Rückrechnung nicht durchzufallen.

Handlungsempfehlungen

Planen Sie Ihren Keller von Anfang an als energieeffizientes Bauteil. Beauftragen Sie einen zertifizierten Energieeffizienz-Experten für die Planung und Baubegleitung. Dieser erstellt den Energieausweis und prüft die Einhaltung der Fördervorgaben. Beantragen Sie die Förderung unbedingt vor dem ersten Spatenstich. Prüfen Sie zusätzlich die Möglichkeiten der Landesförderung in Ihrem Bundesland. Investieren Sie in eine hochwertige Perimeterdämmung und eine fachgerechte Abdichtung, um spätere Feuchteschäden und Nachbesserungskosten zu vermeiden – dies zahlt sich langfristig aus und steigert den Wert Ihrer Immobilie.

🔍 Weiterführende Fragen zur Selbstrecherche

Klären Sie Förderfragen direkt bei den Förderinstitutionen und Ihrem Energieberater.

Erstellt mit Gemini, 11.06.2026

Foto / Logo von GeminiGemini: Keller oder Fundamentplatte – Förderung & finanzielle Unterstützung

Die Entscheidung zwischen einem Keller und einer Fundamentplatte ist eine der fundamentalsten im Bauprozess und hat weitreichende finanzielle und nutzungsbezogene Konsequenzen. Während ein Keller zusätzlichen Raum für Lagerung, Hobby oder sogar Wohnzwecke bietet, ist er in der Anschaffung in der Regel teurer als eine reine Bodenplatte. Jedoch sind die Kosten für eine Fundamentplatte nicht zu unterschätzen, insbesondere bei schwierigen Baugrundverhältnissen oder einem hohen Grundwasserspiegel. Bauherren stehen hier vor der Herausforderung, die langfristigen Vorteile und Kosten abzuwägen, wobei die Wahl der richtigen Kellerart oder Fundamentplatte maßgeblich von der Bodenbeschaffenheit, dem Grundwasser und dem persönlichen Budget abhängt. Die frühzeitige Auseinandersetzung mit diesen Aspekten ist entscheidend, um spätere unerwartete Kosten zu vermeiden und die für das eigene Bauvorhaben optimale Lösung zu finden.

Obwohl die primäre Entscheidung für oder gegen einen Keller getroffen werden muss, sind sowohl der Bau als auch die Ausstattung von Kellern oder Fundamentplatten häufig mit Maßnahmen verbunden, die durch staatliche Förderprogramme unterstützt werden können. Dies betrifft insbesondere Aspekte der Energieeffizienz, des Wärmeschutzes und der Dämmung, aber auch bauliche Maßnahmen, die die Langlebigkeit und Sicherheit des Gebäudes erhöhen. Die richtige Wahl der Bauweise kann somit nicht nur die Baukosten beeinflussen, sondern auch die Möglichkeit eröffnen, von attraktiven Fördermitteln zu profitieren, was die Gesamtkosten über die Lebensdauer des Gebäudes positiv beeinflusst. Daher lohnt es sich, die Optionen für Förderung und finanzielle Unterstützung bereits in der Planungsphase eines Bauvorhabens zu prüfen.

Relevante Förderprogramme im Überblick

Die Entscheidung für oder gegen einen Keller ist eine strategische Wahl mit langfristigen Auswirkungen auf die Nutzungsmöglichkeiten und die Baukosten eines Hauses. Ein Keller kann wertvollen zusätzlichen Raum schaffen, sei es für Lagerung, Technik, Freizeit oder sogar als zusätzlicher Wohnraum. Allerdings sind die Baukosten für einen Keller deutlich höher als für eine einfache Fundamentplatte. Diese Mehrkosten müssen gegen die potenziellen Vorteile abgewogen werden. Die Wahl der Kellerart – ob gemauerter Keller, Betonkeller mit verschiedensten Abdichtungsvarianten (schwarze, weiße oder braune Wanne) – hat ebenfalls direkten Einfluss auf das Budget und die Funktionalität. Ein entscheidender Faktor bei der Planung ist die Beschaffenheit des Baugrunds und der Grundwasserspiegel. Bei schwierigen Bodenverhältnissen oder hohem Grundwasser kann selbst eine Fundamentplatte kostspielig werden, da hier besondere Vorkehrungen für Stabilität und Abdichtung getroffen werden müssen.

Es gibt jedoch auch Möglichkeiten, Kosten bei der Kellerwahl zu optimieren. Teilunterkellerungen können eine kostengünstigere Alternative sein, wenn nur ein Teil des Gebäudes unterkellert werden muss. Fertigkeller, die oft aus vorgefertigten Betonfertigteilen bestehen, können ebenfalls eine zeitsparende und potenziell günstigere Option darstellen. Ein Baugutachten ist in jedem Fall unerlässlich, um die Bodenverhältnisse genau zu analysieren und unvorhergesehene Zusatzkosten beim Erdaushub oder der Gründung zu vermeiden. Die Integration von Dämmung in die Kellerkonstruktion ist ebenfalls ein wichtiger Aspekt, um Energieverluste zu minimieren und den Wohnkomfort zu erhöhen, was wiederum durch verschiedene Förderprogramme unterstützt werden kann.

Förderprogramme im Vergleich (Tabelle)

Für Bauherren und Sanierer, die in energieeffiziente Maßnahmen oder die Schaffung von Wohnraum investieren, gibt es diverse Fördermöglichkeiten, die von Bund und Ländern angeboten werden. Diese Programme zielen darauf ab, die Investitionskosten zu senken und Anreize für nachhaltiges Bauen und Sanieren zu schaffen. Die wichtigsten Anlaufstellen für solche Förderungen sind die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) und das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle). Darüber hinaus bieten viele Bundesländer eigene Förderprogramme an, die spezifische regionale Bedürfnisse und Schwerpunkte adressieren.

Die Art der Förderung kann variieren: Es gibt zinsgünstige Kredite, Zuschüsse, die nicht zurückgezahlt werden müssen, sowie Steuererleichterungen. Die Voraussetzungen für die Beantragung hängen stark vom jeweiligen Programm ab und können technische Anforderungen an die Baumaßnahme, den Energieeffizienzstandard oder die ökologische Verträglichkeit umfassen. Es ist ratsam, sich frühzeitig über die Konditionen zu informieren und die Anträge zu stellen, da die Mittel oft begrenzt sind oder bestimmte Fristen gelten.

Relevante Förderprogramme im Überblick
Programm Institution Förderart Typische Voraussetzung Max. Förderhöhe / Betrag
KfW Programm 261: Effizienzhaus Standard KfW Zinsgünstiger Kredit mit Tilgungszuschuss Neubau oder Sanierung eines Wohngebäudes auf einen definierten Effizienzhaus-Standard (z.B. Effizienzhaus 40) Bis zu 150.000 € Kredit pro Wohneinheit mit Tilgungszuschuss von bis zu 25% (bei EH 40 NH)
KfW Programm 260: Erneuerbare Energien Premium KfW Zinsgünstiger Kredit mit Tilgungszuschuss Errichtung oder Erwerb einer geförderten Immobilie mit hohem Anteil erneuerbarer Energien (z.B. Photovoltaik, Solarthermie) Bis zu 150.000 € Kredit pro Wohneinheit mit Tilgungszuschuss von bis zu 25%
BAFA Programm 458: Bundesförderung für effiziente Gebäude – Einzelmaßnahmen (BEG EM) BAFA Zuschuss Dämmung von Dach, Außenwand, Innenwand, Kellerdecke, Sockeldämmung; Fenstertausch; Heizungsoptimierung; Einbau von Lüftungsanlagen Bis zu 20% der förderfähigen Kosten für Dämmmaßnahmen, maximal 30.000 € pro Wohneinheit. Bonus für iSFP möglich.
BAFA Programm 459: Bundesförderung für effiziente Gebäude – Wohngebäude (BEG WG) BAFA Zuschuss Umfassende Sanierung zum Effizienzhaus-Standard Bis zu 45% der förderfähigen Kosten, bei iSFP und EH 40 NH höchstenfalles bis zu 70% möglich, maximal 21.000 € pro Wohneinheit.
Landesförderprogramme (Beispiele: Bayern, NRW) Je nach Bundesland Zuschüsse, zinsgünstige Darlehen, etc. Sehr variabel, oft auf spezifische Maßnahmen wie energetische Sanierung, altersgerechtes Umbauen, etc. Beträge und Konditionen variieren stark je nach Bundesland und Programm.

Hinweis: Aktuelle Konditionen, genaue Fördersätze und Verfügbarkeiten können sich kurzfristig ändern. Informieren Sie sich stets direkt bei den Förderinstitutionen (KfW, BAFA) oder den jeweiligen Landesförderbanken über die aktuell gültigen Bestimmungen.

Voraussetzungen und Antragstellung

Die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme von Förderungen sind vielfältig und hängen stark vom gewählten Programm ab. Grundsätzlich müssen Antragsteller ihren Wohnsitz in Deutschland haben oder planen, eine Immobilie in Deutschland zu erwerben oder zu bauen. Bei Neubauten ist oft ein bestimmter Energiestandard nachzuweisen, der durch ein Energieeffizienzhaus (EEH) oder eine vergleichbare Zertifizierung erfüllt wird. Bei Sanierungsmaßnahmen konzentrieren sich viele Programme auf die Steigerung der Energieeffizienz des Gebäudes, zum Beispiel durch verbesserte Dämmung, den Einbau neuer Fenster oder die Optimierung der Heizungsanlage.

Für die Antragstellung bei der KfW und dem BAFA ist es entscheidend, den Antrag vor Beginn der Maßnahme zu stellen. Bei der KfW laufen die Anträge in der Regel über die eigene Hausbank, die als Finanzierungspartner fungiert. Das BAFA hingegen wickelt die Zuschussanträge für Einzelmaßnahmen direkt online ab. Ein wichtiger Schritt ist die Erstellung eines individuellen Sanierungsfahrplans (iSFP) durch einen Energieberater, der nicht nur die optimale Vorgehensweise für die Sanierung aufzeigt, sondern oft auch zusätzliche Fördermittel oder höhere Zuschüsse ermöglicht. Die Vorlage von Energieausweisen, Angeboten von Fachfirmen und gegebenenfalls statischen Nachweisen kann ebenfalls erforderlich sein.

Kombinierbarkeit von Förderungen

Die Kombination verschiedener Förderprogramme ist oft möglich und kann die finanzielle Belastung für Bauherren und Sanierer erheblich reduzieren. Beispielsweise können KfW-Kredite mit BAFA-Zuschüssen für Einzelmaßnahmen kombiniert werden, solange die Gesamtförderung die förderfähigen Kosten nicht übersteigt. Das BAFA hat hierfür klare Regelungen zur Deckelung der Förderungen. Ein Beispiel wäre die Finanzierung eines Effizienzhauses 40 (KfW-Kredit) und die gleichzeitige Beantragung von Zuschüssen für zusätzliche Dämmmaßnahmen an der Kelleraußenwand (BAFA-Zuschuss), die über die reine Effizienzhaus-Anforderung hinausgehen.

Auch Landesförderprogramme lassen sich häufig mit Bundesförderungen kombinieren, was jedoch je nach Bundesland und Programm spezifische Regeln und Einschränkungen mit sich bringt. Es ist unerlässlich, sich im Vorfeld genau über die Kombinierbarkeit zu informieren und dies mit den zuständigen Förderstellen abzuklären. Eine gute Beratung durch einen unabhängigen Energieberater ist hierbei von unschätzbarem Wert, da dieser den Überblick über die vielfältigen Fördermöglichkeiten behält und die optimale Kombination für das individuelle Bauvorhaben zusammenstellen kann.

Typische Fehler beim Förderantrag

Ein häufiger und ärgerlicher Fehler ist die Antragstellung nach Beginn der Maßnahmen. Die Förderrichtlinien sind hier eindeutig: Die Anträge müssen zwingend vor Beauftragung von Handwerkern oder dem Kauf von Materialien gestellt werden. Eine Ausnahme können eventuell Beratungsleistungen sein, aber die Kernmaßnahme selbst muss förderunschädlich begonnen werden.

Ein weiterer häufiger Stolperstein ist die Nichteinhaltung der technischen Mindestanforderungen. Förderprogramme sind an spezifische Standards geknüpft, sei es im Bereich der Energieeffizienz (z.B. U-Werte von Bauteilen) oder der Nutzung erneuerbarer Energien. Werden diese Standards unterschritten, kann der Antrag abgelehnt werden, auch wenn er fristgerecht gestellt wurde. Auch unvollständige oder fehlerhafte Antragsunterlagen führen oft zu Verzögerungen oder Ablehnungen. Dies betrifft die fehlende Angabe von Details, falsche Kostenschätzungen oder das Fehlen erforderlicher Nachweise wie Energieausweise oder Fachunternehmererklärungen. Eine sorgfältige Prüfung aller Unterlagen vor Einreichung ist daher unerlässlich.

Handlungsempfehlungen

Um die bestmöglichen Förderungen für Ihr Bau- oder Sanierungsvorhaben zu erhalten, ist eine strukturierte Vorgehensweise entscheidend. Beginnen Sie frühzeitig mit der Recherche potenzieller Förderprogramme. Informieren Sie sich auf den Webseiten der KfW, des BAFA und Ihrer lokalen Förderbank über die aktuellen Programme, deren Konditionen und Voraussetzungen. Die Einbindung eines qualifizierten Energieberaters ist sehr empfehlenswert. Dieser kann Sie nicht nur bei der Auswahl der passenden Programme unterstützen, sondern auch bei der Erstellung der notwendigen Unterlagen wie Energieausweisen oder dem individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP).

Stellen Sie sicher, dass alle Anträge fristgerecht und vollständig eingereicht werden, bevor Sie mit den eigentlichen Maßnahmen beginnen. Bewahren Sie alle Rechnungen, Angebote und Bestätigungen sorgfältig auf, da diese im Nachgang zur Abwicklung und zur Beantragung von Auszahlungen benötigt werden. Seien Sie sich bewusst, dass die Förderlandschaft dynamisch ist und sich Konditionen ändern können. Eine regelmäßige Überprüfung der aktuellen Förderbedingungen ist daher ratsam. Durch eine sorgfältige Planung und Vorbereitung können Sie die finanziellen Hürden beim Bau oder der Sanierung Ihres Eigenheims deutlich reduzieren.

🔍 Weiterführende Fragen zur Selbstrecherche

Um Ihre spezifischen Fragen rund um die Förderung Ihres Bau- oder Sanierungsprojekts zu klären, sollten Sie folgende Punkte gezielt recherchieren und sich gegebenenfalls an die entsprechenden Stellen wenden:

360° PRESSE-VERBUND: Thematisch verwandte Beiträge

Nachfolgend finden Sie eine Auswahl interner Fundstellen und Links zu "Keller Kellerart Betonkeller". Weiter unten können Sie die Suche mit eigenen Suchbegriffen verfeinern und weitere Fundstellen entdecken.

  1. Braucht man einen Keller?
  2. Keller selbst bauen - das sind die wichtigsten Tipps
  3. Barrierefreiheit & Inklusion - Braucht man einen Keller?
  4. Praxis-Berichte - Braucht man einen Keller?
  5. Betrieb & Nutzung - Braucht man einen Keller?
  6. Einordnung & Bewertung - Braucht man einen Keller?
  7. Ausbildung & Karriere - Braucht man einen Keller?
  8. Checklisten - Braucht man einen Keller?
  9. Digitalisierung & Smart Building - Braucht man einen Keller?
  10. DIY & Selbermachen - Braucht man einen Keller?

Suche verfeinern: Weitere Suchbegriffe eingeben und mehr zu "Keller Kellerart Betonkeller" finden

Geben Sie eigene Suchbegriffe ein, um die interne Suche zu verfeinern und noch mehr passende Fundstellen zu "Keller Kellerart Betonkeller" oder verwandten Themen zu finden.

Auffindbarkeit bei Suchmaschinen

Suche nach: Braucht man einen Keller?
Google Bing AOL DuckDuckGo Ecosia Qwant Startpage Yahoo!

▲ TOP ▲ ▼ ENDE ▼