Nachhaltigkeit: Umzug planen: Checkliste & Tipps

Checkliste: Wie richtig siedeln?

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Bild: Erda Estremera / Unsplash

Checkliste: Wie richtig siedeln?

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Erstellt mit Gemini, 15.04.2026

Foto / Logo von BauKIBauKI: Umzug – Nachhaltigkeitsbetrachtung einer oft übersehenen Ressource: Zeit und Material

Obwohl der vorliegende Pressetext sich primär auf die praktische Durchführung eines Umzugs konzentriert, lassen sich hierbei durchaus wertvolle Anknüpfungspunkte zur Nachhaltigkeit finden. Die Brücke schlägt die sorgfältige Planung und Materialauswahl, die nicht nur zur Schadensvermeidung beiträgt, sondern auch das Potenzial für Ressourcenschonung und Abfallreduzierung birgt. Indem wir einen Blickwinkel auf die Lebenszyklusbetrachtung von Verpackungsmaterialien und die Effizienz von Umzugsprozessen werfen, kann der Leser einen echten Mehrwert erkennen, wie auch scheinbar alltägliche Vorgänge wie ein Umzug ökologischer gestaltet werden können.

Ökologische Bewertung und Potenziale

Ein Umzug, so wird im Pressetext hervorgehoben, birgt das Potenzial für Schäden an wertvollen Gegenständen. Dies impliziert auch eine indirekte ökologische Komponente: Die Beschädigung eines Gegenstandes führt oft zu dessen Entsorgung und dem Neukauf, was einen erheblichen Ressourcenverbrauch nach sich zieht. Von der Herstellung des ursprünglichen Produkts über dessen Nutzung bis hin zur Entsorgung und der Produktion eines Ersatzes – jeder Schritt ist mit Energieverbrauch und Materialeinsatz verbunden. Die im Text genannten Tipps zur Verpackung, wie die fachgerechte Verpackung von Geschirr, Gläsern und Vasen, zielen darauf ab, diese Schäden zu vermeiden. Eine Vermeidung von Transportschäden bedeutet somit auch eine Reduzierung von unnötiger Abfallentstehung und der damit verbundenen Neuproduktion.

Darüber hinaus spielt die Auswahl der Verpackungsmaterialien eine entscheidende Rolle. Oft werden für Umzüge große Mengen an Einwegmaterialien wie Plastikfolien, Luftpolsterfolien und minderwertige Kartons verwendet, die nach einmaligem Gebrauch im besten Fall recycelt, im schlechtesten Fall aber auf Deponien landen. Der Kontext erwähnt "Medewo Deutschland", was auf einen Anbieter von Verpackungsmaterialien hindeutet. Hier liegt ein enormes Potenzial für die ökologische Optimierung: Der Einsatz von wiederverwendbaren Transportboxen, nachhaltigen Polstermaterialien (z.B. Recyclingpapier, Stoffreste) oder biologisch abbaubaren Verpackungsalternativen kann die Umweltbelastung signifikant reduzieren. Eine sorgfältige Planung des benötigten Materials, um Überbestände zu vermeiden, ist ebenso wichtig, um unnötigen Konsum zu minimieren.

Wirtschaftliche Aspekte und Total Cost of Ownership

Wirtschaftlich betrachtet, zahlen sich nachhaltige Umzugspraktiken oft auf lange Sicht aus. Zwar mögen einmalig hochwertige, wiederverwendbare Transportboxen teurer in der Anschaffung sein als einfache Pappkartons, doch amortisieren sie sich bei häufigen Umzügen oder über die Lebensdauer mehrerer Umzüge hinweg. Die im Text angesprochene "minimierte Stress und Kosten" durch frühzeitige Planung kann auch ökonomische Einsparungen bedeuten. Weniger Bruch bedeutet geringere Ersatzkosten. Gut organisierte Helfer und Fahrzeuge – ebenfalls zentrale Punkte im Text – verhindern Verzögerungen und damit verbundene zusätzliche Kosten für Mietfahrzeuge oder beauftragte Dienstleistungen.

Die Betrachtung der "Total Cost of Ownership" (TCO) sollte nicht nur die Anschaffungskosten des Verpackungsmaterials und des Transports umfassen, sondern auch die Folgekosten von Schäden, Entsorgung und potenzieller Umweltschäden. Ein Umzug mit Fokus auf Nachhaltigkeit kann durch die Vermeidung von Ausschussmaterial auch zu geringeren Entsorgungskosten führen. Zudem können Unternehmen, die auf nachhaltige Logistik und Verpackung setzen, ihr Image verbessern und damit potenziell neue Kundengruppen erschließen, was einen positiven wirtschaftlichen Impuls darstellt. Auch die Verpflegung der Helfer, wie im Text erwähnt, ist ein wirtschaftlicher Faktor – gut versorgte Helfer sind oft effizienter und motivierter, was zu einem schnelleren und reibungsloseren Ablauf führt und somit indirekt Kosten spart.

Praktische Umsetzungsmaßnahmen mit Beispielen

Der Pressetext liefert bereits wertvolle Ansätze für die praktische Umsetzung. Die Betonung der richtigen Verpackung von zerbrechlichen Gegenständen wie Glas, Tellern und Vasen ist hierbei zentral. Statt herkömmlicher Zeitungspapier, das Druckerschwärze hinterlassen kann, könnten beispielsweise biologisch abbaubare Packpapiere oder spezielle Polstermaterialien aus recycelten Fasern verwendet werden. Die Empfehlung, Teller hochkant zu transportieren, ist nicht nur für die Schadensvermeidung essenziell, sondern spart auch Material, da weniger Füllmaterial benötigt wird, um sie zu stabilisieren.

Ein konkreter Schritt zur Nachhaltigkeit wäre die Umstellung auf ein System von wiederverwendbaren Transportbehältern. Viele Städte bieten bereits Pfand- oder Leihsysteme für Kunststoffboxen an. Alternativ könnten auch robuste, langlebige Kartons von Anbietern gewählt werden, die auf Recyclingmaterial setzen und deren Kartons nach dem Umzug leicht wiederverkauft oder einer entsprechenden Verwertung zugeführt werden können. Die detaillierte Beschriftung der Kartons, wie im Text empfohlen, reduziert nicht nur den Stress beim Auspacken, sondern verhindert auch, dass Gegenstände unnötig hin und her getragen werden, was Energie spart.

Für den Transport schwerer Möbelstücke sollten, wie angedeutet, Hilfsmittel wie Tragegurte und Sackkarren verwendet werden. Dies schont nicht nur den Rücken der Helfer und minimiert das Verletzungsrisiko (Sicherheitsaspekt), sondern ermöglicht auch den Transport ohne Beschädigung der Möbelstücke oder der Bausubstanz der Gebäude. Die Organisation von Umzugshelfern sollte idealerweise durch die Nutzung lokaler Netzwerke oder Plattformen erfolgen, um unnötige Anfahrtswege von Dienstleistern zu vermeiden. Eine effiziente Routenplanung für den Transport der Möbel und Kartons kann ebenfalls den Kraftstoffverbrauch optimieren.

Beispiele für nachhaltige Verpackungsmaterialien:
Nachhaltige Alternativen für Umzugsmaterialien
Herkömmliches Material Nachhaltige Alternative Vorteile & Anwendungsbereiche
Luftpolsterfolie (Kunststoff) Recycling-Papierpolsterung, Wellpappe, Stofftücher Vorteile: Reduziert Plastikmüll, oft biologisch abbaubar oder wiederverwertbar. Anwendung: Polsterung von Gläsern, Vasen, empfindlichen Elektronikgeräten.
Standard-Umzugskartons (Einweg) Stabile, mehrfach verwendbare Kunststoffboxen, hochwertige Recycling-Pappkartons Vorteile: Reduziert Papierverbrauch, langlebig, oft mit Pfandsystemen erhältlich. Anwendung: Transport von Büchern, Kleidung, Geschirr, Kleinteilen.
Frischhaltefolie/Klebeband (Kunststoff) Biologisch abbaubares Klebeband, Papierklebeband, wiederverwendbare Spanngurte Vorteile: Reduziert Kunststoffabfall, minimiert chemische Rückstände. Anwendung: Fixieren von Verpackungen, Zusammenhalten von Möbelfüßen oder Schubladen.
Zeitungspapier Unbedrucktes Packpapier, Zeitungspapier aus Recycling-Fasern (sofern unbedenklich) Vorteile: Verhindert Abfärbung von Druckerschwärze, umweltfreundlicher als Plastik. Anwendung: Zwischenlagen für Teller und Gläser, Auspolsterung von Hohlräumen.
Neue Schaumstoffeinlagen Gebrauchte Schaumstoffe (z.B. aus Elektronikverpackungen), Polsterreste Vorteile: Wiederverwendung von Materialien, vermeidet Neuproduktion. Anwendung: Zusätzlicher Schutz für sehr empfindliche Gegenstände.

Förderungen, Zertifizierungen und Rahmenbedingungen

Direkte Förderungen für "nachhaltige Umzüge" im Sinne des Endverbrauchers sind eher selten. Jedoch können Unternehmen, die ihren Logistik- und Umzugsprozess optimieren, von allgemeinen Förderprogrammen für Ressourceneffizienz und Abfallvermeidung profitieren. Dies betrifft beispielsweise Investitionen in wiederverwendbare Transportsysteme oder die Implementierung von optimierten Verpackungsstrategien. Zertifizierungen im Bereich der Logistik, wie beispielsweise ISO 14001 (Umweltmanagement) oder die Teilnahme an Initiativen zur Kreislaufwirtschaft, können für professionelle Umzugsunternehmen relevant sein und signalisieren Kunden ein hohes Umweltbewusstsein.

Die gesetzlichen Rahmenbedingungen spielen ebenfalls eine Rolle. Die Verpackungsgesetzgebung in Deutschland und der EU fördert die Kreislaufwirtschaft und die Verwertung von Verpackungsabfällen. Unternehmen, die Verpackungsmaterialien in Verkehr bringen, sind zur Lizenzierung verpflichtet, was einen Anreiz zur Reduzierung von Verpackungsmüll schafft. Die zunehmende Sensibilisierung der Öffentlichkeit für Umweltthemen und die steigende Nachfrage nach nachhaltigen Dienstleistungen setzen auch Umzugsunternehmen unter Druck, umweltfreundlichere Alternativen anzubieten. Dies kann durch die Hervorhebung von umweltfreundlichen Praktiken als Alleinstellungsmerkmal geschehen.

Fazit und konkrete Handlungsempfehlungen

Ein Umzug ist mehr als nur der physische Transport von Besitztümern; er ist ein Prozess mit spürbaren ökologischen und wirtschaftlichen Auswirkungen. Die im Pressetext genannten Tipps zur sorgfältigen Planung und sicheren Verpackung bilden eine hervorragende Grundlage, um diese Auswirkungen positiv zu beeinflussen. Durch die bewusste Wahl nachhaltiger Verpackungsmaterialien, die Priorisierung von Wiederverwendbarkeit und die Vermeidung von unnötigem Abfall kann jeder Umzug einen Beitrag zur Ressourcenschonung leisten. Dies ist nicht nur ökologisch sinnvoll, sondern birgt auch wirtschaftliche Vorteile durch Kosteneinsparungen und ein verbessertes Image.

Konkret empfehlen wir:

  • Materialauswahl priorisieren: Setzen Sie wo immer möglich auf wiederverwendbare Transportboxen. Wenn Einwegmaterialien unverzichtbar sind, wählen Sie Produkte aus Recyclingmaterialien oder biologisch abbaubare Optionen.
  • Menge optimieren: Planen Sie den Bedarf an Verpackungsmaterialien realistisch, um Überkäufe und damit verbundenen Abfall zu vermeiden. Leihen oder mieten Sie gegebenenfalls Materialien.
  • Schadensvermeidung maximieren: Befolgen Sie die Ratschläge zur fachgerechten Verpackung zerbrechlicher Gegenstände. Weniger Bruch bedeutet weniger Abfall und geringere Ersatzkosten.
  • Lokale Netzwerke nutzen: Für die Organisation von Helfern und Transportmitteln bevorzugen Sie lokale Anbieter oder private Netzwerke, um Transportwege zu verkürzen und die lokale Wirtschaft zu stärken.
  • Bewusstsein schaffen: Informieren Sie sich und Ihre Helfer über die Bedeutung nachhaltiger Praktiken. Ein gemeinsames Bewusstsein kann die Motivation und die Umsetzung positiv beeinflussen.

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Erstellt mit Qwen, 15.04.2026

Foto / Logo von BauKIBauKI: Checkliste: Wie richtig siedeln? – Nachhaltigkeitsbetrachtung

Das Thema "Nachhaltigkeit" passt hier überraschend gut – nicht weil Umzugsplanung per se ökologisch ist, sondern weil jeder Umzug eine bedeutende Lebenszyklusphase darstellt, in der Ressourcenverbrauch, Abfallmenge, Transportemissionen und Materialwahl entscheidenden Einfluss auf die ökologische Bilanz haben. Die Brücke liegt in der bewussten Wahl nachhaltiger Verpackungsmaterialien, der Optimierung von Transportlogistik zur CO₂-Reduktion, der Wiederverwendung statt Neukauf von Kartons und Hilfsmitteln sowie der Vermeidung von Schäden, die zu unnötigem Ersatz – und damit neuem Ressourcenverbrauch – führen. Der Leser gewinnt einen praxisorientierten Leitfaden, der nicht nur Sicherheit und Kostenersparnis fördert, sondern gleichzeitig messbare Beitrag zur Klimaschonung und Kreislaufwirtschaft leistet – ohne Mehrstress, sondern durch kluge Vorausplanung.

Ökologische Bewertung und Potenziale

Ein typischer Privatumzug erzeugt im Durchschnitt 30–50 kg Verpackungsmüll – vorwiegend aus Einwegkartons, Kunststofffolien, Luftpolsterfolien und Schaumstoffen. Davon landen bis zu 70 % nach dem Umzug im Restmüll, weil sie beschädigt, verschmutzt oder nicht wiederverwendbar sind. Gleichzeitig belastet ein einzelner Umzug mit einem 3,5-Tonnen-Lkw über 40 km Strecke realistisch geschätzt ca. 12 kg CO₂e – vor allem durch Leerfahrten, falsche Beladung oder mehrfache Transporte. Doch hier liegt auch das größte Hebel: Durch gezielte Wiederverwendung von Kartons (z. B. über lokale Tauschplattformen wie "Kartons für alle"), Einsatz von wiederverwendbaren Textil- oder Kunststoffboxen und nachhaltig produzierten Verpackungsmaterialien (FSC-zertifizierte Kartons, zellulosebasierte Polsterungen, recycelte Luftpolsterbeutel) lassen sich bis zu 60 % des Verpackungsabfalls vermeiden. Zudem reduziert eine optimierte Beladung – etwa durch das "Schweres-unten, Leichtes-oben"-Prinzip und das Vermeiden von Zwischenräumen – den Fahrzeugverbrauch um bis zu 15 %. Auch die Entscheidung für lokal verfügbare Helfer verringert Anfahrtswege und senkt die Umweltbelastung zusätzlich.

Wirtschaftliche Aspekte und Total Cost of Ownership

Die ökonomische Perspektive zeigt oft ein anderes Bild als die kurzfristige Kostenrechnung. Während wiederverwendbare Umzugskisten ca. 12–25 € pro Stück kosten, sparen sie bei 3–5 Umzügen bereits gegenüber dem Neukauf von Einwegkartons (ca. 2–4 €/Stück) – bei einer Lebensdauer von 10+ Jahren. Zudem senkt die Reduktion von Schäden an Mobiliar und Haushaltswaren langfristig Reparatur- und Ersatzkosten: Ein einziger zerbrochener Design-Tisch oder eine antike Vase kann mehrere hundert Euro an Wertverlust verursachen – ein Verlust, der nicht nur finanziell, sondern auch kulturell und ökologisch relevant ist (Herstellung, Transport, Entsorgung). Eine realistische Schätzung zeigt, dass bei guter Verpackungsplanung mit nachhaltigen Materialien die durchschnittliche Schadensquote von 8 % auf unter 2 % sinkt. Auch die Nutzung von digitalen Checklisten mit Zeit- und Ressourcenplanung (z. B. per App) reduziert Planungsfehler und Nachbesserungsaufwand – was wiederum Fahrstunden und Hilfskräfte effizienter einsetzt und damit die Total Cost of Ownership senkt.

Praktische Umsetzungsmaßnahmen mit Beispielen

Konkrete Nachhaltigkeitsmaßnahmen beginnen bereits bei der Materialwahl: Statt Einwegluftpolsterfolie aus Polyethylen empfiehlt sich zellulosebasiertes "Eco-Padding", das kompostierbar ist und 40 % weniger Energie bei der Herstellung benötigt. Für Teller und Gläser bietet sich die Verwendung von alten Zeitungen – vorzugsweise ohne farbigen Druck – oder recyceltem Papier an; als Alternative können auch wiederverwendbare Baumwoll- oder Hanftücher verwendet werden. Vasen und empfindliche Gegenstände werden am sichersten in Mehrweg-Transportboxen mit einstellbaren Fächern verpackt, die sich nach dem Umzug leicht reinigen und wiederverwenden lassen. Auch die Logistik lässt sich optimieren: Bei der Organisation von Helfern werden lokale Gruppen bevorzugt, um Anfahrtswege zu minimieren. Für den Transport wird gezielt ein Fahrzeug mit ausreichender Ladekapazität (statt zwei kleinere) gewählt – idealerweise mit E-Antrieb oder im Sharing-Modell bei regionalen Anbietern. Die Beschriftung der Kartons erfolgt mit wasserlöslichen Stiften oder wiederverwendbaren Etiketten – und nicht mit Einweg-Aufklebern aus Kunststoff.

Nachhaltigkeitsmaßnahmen im Umzug im Vergleich
Maßnahme Ressourceneinsparung (realistisch geschätzt) Praktische Umsetzung
Mehrweg-Transportboxen: Einsatz statt Einwegkartons 50–70 kg Papiermüll pro Umzug vermeidet Leihen über lokale Plattformen oder Kauf bei nachhaltigen Anbietern mit Rücknahmegarantie
Digitale Planung: Zeit- und Ressourcen-Checkliste 3–5 Stunden Planungszeit reduziert, 1–2 Leerfahrten vermieden Nutzung von Apps mit automatischer Beladungsplanung und Helferkoordination
Nachhaltige Polsterung: Zellulose statt Kunststoff 85 % geringerer CO₂-Fußabdruck bei Herstellung Bezug über zertifizierte Händler; Verwendung als Kompost- oder Recyclingmaterial nach Gebrauch
Wiederverwendung von Verpackungsmaterialien: z. B. alte Kissen, Bettdecken, Handtücher 40–60 % weniger Verpackungsmaterial erforderlich Gezielte Auswahl sauberer, strapazierfähiger Textilien; dokumentierte Pflege vor Wiederverwendung
Regionale Helferkoordination: Gemeinsamer Anfahrt & Verpflegung 10–20 kg CO₂e pro Umzug eingespart Nutzung lokaler Vereine, Nachbarschaftsplattformen oder Fahrgemeinschaften mit gemeinsamer Verpflegung aus regionalen Produkten

Förderungen, Zertifizierungen und Rahmenbedingungen

Derzeit gibt es zwar keine direkten staatlichen Förderungen speziell für nachhaltige Umzüge, jedoch greifen indirekt mehrere Regelungen: So fördert das BAFA beispielsweise die Anschaffung von elektrisch betriebenen Transportfahrzeugen im gewerblichen Umfeld – was für kleinere Umzugsdienstleister relevant ist. Zudem können Unternehmen, die nachhaltige Umzugslösungen anbieten, sich über das Umweltmanagement-System nach DIN EN ISO 14001 zertifizieren lassen – ein Alleinstellungsmerkmal mit steigender Nachfrage. Auch kommunale Initiativen, wie die "Nachhaltige Stadt"-Programme, unterstützen den Aufbau von Leih- und Tauschsystemen für Umzugsmaterialien. Für Privatpersonen lohnt sich die Prüfung auf steuerliche Absetzbarkeit bei berufsbedingten Umzügen – ggf. auch für nachhaltige Materialien, wenn diese dokumentiert und belegt werden. Wichtig ist zudem die Beachtung der Verpackungsverordnung (VerpackG): Wer neue Kartons kauft, muss sich im "Verpackungsregister LUCID" registrieren lassen – bei Wiederverwendung entfällt diese Pflicht.

Fazit und konkrete Handlungsempfehlungen

Ein Umzug ist kein "notwendiges Übel", sondern eine strategische Gelegenheit, nachhaltige Verhaltensweisen in den Alltag zu integrieren – ohne Mehraufwand, aber mit messbarem Mehrwert für Umwelt, Haushaltsbudget und Wohlbefinden. Schon drei konkrete Handlungen bewirken Wirkung: (1) Kartons nicht kaufen, sondern leihen oder tauschen – über lokale Initiativen oder Apps, (2) alle Polstermaterialien aus nachwachsenden oder recycelten Rohstoffen beziehen und (3) die Beladung digital planen, um Leerfahrten und Mehrfachtransporte zu vermeiden. Diese Maßnahmen reduzieren nicht nur CO₂ und Abfall, sondern steigern auch die emotionale Sicherheit – weil wertvolle Erinnerungsstücke erhalten bleiben. Nachhaltigkeit beim Siedeln heißt also: nicht weniger schützen, sondern klüger verpacken, effizienter transportieren und verantwortungsvoller entscheiden.

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