Finanzierung: Perlite: Trittschall minimieren

Perlite: Trittschall ade!

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Perlite: Trittschall ade!

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Erstellt mit Gemini, 18.04.2026

Foto / Logo von BauKIBauKI: Perlite: Trittschall ade! – Finanzierung & Förderung für mehr Wohnkomfort

Der vorliegende Pressetext beleuchtet eindrucksvoll die Vorteile des Perlite-Trockenestrichsystems zur effektiven Reduzierung von Trittschall, insbesondere in sanierten Altbauten mit Holzbalkendecken. Die hier geschaffene Brücke zum Thema Finanzierung und Förderung liegt auf der Hand: Jede bauliche Maßnahme, die den Wohnwert signifikant steigert und gleichzeitig einen Beitrag zur Energieeffizienz und nachhaltigen Wertsteigerung einer Immobilie leistet, ist ein potenzieller Kandidat für staatliche Anreize. Der Leser gewinnt hier einen wichtigen Mehrwert, da er erfährt, wie er die Investition in einen verbesserten Schallschutz und somit in den Werterhalt seines Eigentums durch gezielte Finanzierungs- und Förderstrategien optimieren kann.

Finanzielle Ausgangssituation und Potenziale

Die Sanierung von Altbauten zur Verbesserung des Wohnkomforts und zur Steigerung des Immobilienwertes ist ein wachsender Trend. Maßnahmen wie die Reduzierung von Trittschall durch innovative Systeme wie das Perlite-Trockenestrichsystem tragen maßgeblich zur Attraktivität und Vermietbarkeit oder zum eigenen Wohngefühl bei. Solche Investitionen können jedoch erhebliche Kosten verursachen. Es ist daher essenziell, sich frühzeitig mit den verschiedenen Finanzierungsoptionen und verfügbaren Fördermitteln auseinanderzusetzen. Die effektive Nutzung dieser finanziellen Instrumente kann die anfängliche Investition erheblich abfedern und die Amortisationszeit verkürzen, was die Maßnahme wirtschaftlich noch attraktiver macht.

Die Entscheidung für eine energetische oder werterhaltende Sanierung, wie die Verbesserung des Schallschutzes, ist nicht nur eine Entscheidung für mehr Wohnqualität, sondern auch eine Investition in die Zukunft der Immobilie. Viele Bauherren und Immobilieneigentümer unterschätzen das Potenzial staatlicher Unterstützung, die explizit für solche Maßnahmen zur Verfügung steht. Indem man sich über aktuelle Programme informiert, kann der Eigenanteil reduziert und das verfügbare Budget optimal ausgeschöpft werden. Dies ermöglicht oft umfangreichere oder qualitativ hochwertigere Sanierungslösungen, als es ohne diese Unterstützung möglich wäre.

Aktuelle Förderprogramme und Zuschüsse für Schallschutzmaßnahmen

Obwohl der Pressetext spezifisch das Perlite-System hervorhebt, sind viele allgemeine Förderprogramme für Baumaßnahmen, die zur Verbesserung des Wohnstandards und der Energieeffizienz beitragen, auch für Schallschutzmaßnahmen relevant. Insbesondere Programme, die auf die Verbesserung der Gebäudestruktur und die Steigerung des Komforts abzielen, können hier greifen. Da die Reduzierung von Trittschall direkt zum Wohnkomfort und damit indirekt auch zur Energieeffizienz (weniger Lärm, mehr Wohlbefinden, geringere Heizkosten durch bessere Dämmung, da der Schallschutz oft Hand in Hand mit Dämmmaßnahmen geht) beiträgt, sind die Ansatzpunkte vielfältig. Es lohnt sich, die genauen Kriterien der Programme zu prüfen.

Förderprogramme und Zuschüsse (Stand 2026, Schätzungen)
Programm/Institution Maximale Fördersumme (geschätzt) Voraussetzungen (Beispiele) Antragsteller
KfW-Programm 261 (Wohngebäude – Effizienzhaus Sanierung) Bis zu 150.000 € je Wohneinheit als zinsgünstiges Darlehen mit Tilgungszuschuss Nachweis einer umfassenden energetischen Sanierung mit Effizienzhaus-Standard; Schallschutzmaßnahmen können als Teil des Gesamtkonzepts gefördert werden. Eigentümer von Wohngebäuden
BAFA – Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG Einzelmaßnahmen) Zuschuss bis zu 20% (ggf. + 5% Klimabonus) auf förderfähige Kosten bis 30.000 € (max. 6.000 € Zuschuss) Nachweis der technischen Mindestanforderungen; Schallschutzmaßnahmen können als Teil einer umfassenden Sanierung oder zur Verbesserung des Wohnstandards gefördert werden. Eigentümer, Mieter (mit Zustimmung des Eigentümers), Pächter
Landesförderprogramme (Beispiele variieren nach Bundesland) Sehr unterschiedlich, oft zinsgünstige Darlehen oder Zuschüsse für energetische Sanierung und altersgerechtes Umbauen Abhängig vom jeweiligen Landesprogramm; oft Fokus auf spezifische Maßnahmen oder Zielgruppen. Eigentümer, Kommunen, Unternehmen
KfW-Programm 124 ( energieeffizient bauen & sanieren – Wohneigentum) Bis zu 100.000 € als zinsgünstiges Darlehen Neubau oder erstmaliger Erwerb von energieeffizienten Wohngebäuden. Kann für Erweiterungen mit Schallschutz relevant sein. Privatpersonen, die Wohneigentum schaffen oder erwerben.
Regionale Förderprogramme für Denkmalschutz (falls relevant) Individuell, oft als Zuschuss oder zinsgünstiges Darlehen Nachweis der Denkmaleigenschaft und Erfüllung der Auflagen der Denkmalbehörden; Maßnahmen müssen mit dem Denkmalschutz vereinbar sein. Eigentümer von denkmalgeschützten Immobilien

Finanzierungswege im Vergleich

Neben staatlichen Förderungen existieren verschiedene klassische Finanzierungswege, die sich für die Umsetzung von Schallschutzmaßnahmen eignen. Die Wahl des richtigen Weges hängt von der individuellen finanziellen Situation, der Höhe des benötigten Kapitals und der geplanten Laufzeit ab. Eine sorgfältige Abwägung der Konditionen und der Flexibilität jedes Finanzierungsmodells ist entscheidend für eine solide finanzielle Basis des Projekts.

Die Kombination aus Eigenkapital, staatlichen Förderungen und klassischen Krediten bietet oft die beste Lösung. Während Eigenkapital die Kosten reduziert und die Kreditwürdigkeit verbessert, ermöglichen Förderungen die Optimierung der Konditionen. Bankkredite und spezielle Baufinanzierungen füllen die Lücke, falls die Eigenmittel und Förderungen nicht ausreichen. Hierbei ist auf lange Laufzeiten und niedrige Zinsen zu achten, um die monatliche Belastung überschaubar zu halten.

Vergleich von Finanzierungs- und Förderwegen
Finanzierungsweg / Förderprogramm Typische Konditionen (realistisch geschätzt) Vorteile Nachteile
Eigenkapital Keine direkten Kosten, jedoch Opportunitätskosten Keine Zinskosten, keine Kreditbindung, erhöhte Kreditwürdigkeit für weitere Finanzierungen Begrenzte Verfügbarkeit, Bindung von liquiden Mitteln
KfW-Darlehen (z.B. Programm 261) Zinssatz oft unterhalb des Marktniveaus, Tilgungszuschuss (z.B. 5-20%) Günstige Konditionen, staatlich gefördert, Zuschüsse reduzieren die Darlehenssumme effektiv Antragstellung oft über Hausbank, lange Bearbeitungszeiten möglich, strenge Voraussetzungen
BAFA-Zuschuss (BEG EM) Direkter Zuschuss (z.B. 20-25%) auf förderfähige Kosten Keine Rückzahlung erforderlich, direkte Reduzierung der Investitionskosten, flexibel einsetzbar (wenn die Voraussetzungen erfüllt sind) Budget kann erschöpft sein, Antragsverfahren kann komplex sein, erfordert Nachweise
Annuitätendarlehen (Bankkredit) Zinssätze je nach Bonität und Marktlage (z.B. 3-5% p.a. realistisch geschätzt für 2026) über feste Laufzeit Flexible Darlehenssummen, planbare Ratenzahlung, breite Verfügbarkeit Zinskosten über die Laufzeit, erfordert Sicherheiten, Kreditwürdigkeitsprüfung
Modernisierungsdarlehen Ähnlich Annuitätendarlehen, teils etwas höhere Zinsen für kürzere Laufzeiten Schnellere Auszahlung, geringere bürokratische Hürden als bei Großkrediten Begrenzte Darlehenssumme, höhere Zinsen als bei langfristigen Baufinanzierungen
Regionale Förderprogramme Zinsgünstige Darlehen, Zuschüsse, Bürgschaften (variiert stark) Maßgeschneiderte Angebote für spezifische Regionen oder Zielgruppen, oft gute Konditionen Hohe regionale Abhängigkeit, spezifische Antragsverfahren, begrenzte Budgets

Kostenrahmen und Amortisationsrechnung

Die Kosten für die Verlegung eines Perlite-Trockenestrichsystems zur Trittschallminderung hängen von der Quadratmeterzahl, der benötigten Schütthöhe und den spezifischen Gegebenheiten des Objekts ab. In vergleichbaren Projekten liegen die Materialkosten für Perlit und die Trockenestrichelemente, inklusive Dämmplatten und Verlegearbeiten, typischerweise im Bereich von 80 bis 150 Euro pro Quadratmeter. Dies ist eine realistische Schätzung für eine professionelle Ausführung im Jahr 2026.

Um die Amortisation zu bewerten, muss man den direkten Nutzen – die gesteigerte Wohnqualität und den Werterhalt – monetarisieren. Eine signifikante Reduzierung des Lärms führt zu einer höheren Zufriedenheit der Bewohner, was sich in der Vermietbarkeit und im Wiederverkaufswert der Immobilie niederschlägt. Eine Immobilie mit besserem Schallschutz ist in der Regel 5-10% mehr wert als eine vergleichbare Immobilie ohne diese Maßnahme. Bei einer Investition von beispielsweise 10.000 Euro für eine 100 qm Wohnung könnten die Mehrkosten gegenüber einer Standardlösung bei 2.000 bis 5.000 Euro liegen. Der Wertzuwachs und die gesteigerte Lebensqualität stellen hierbei die "Rendite" dar, deren monetäre Bewertung jedoch subjektiv ist. Langfristig können auch geringere Kosten für Schallschutzwandlungsmaßnahmen oder Streitigkeiten mit Nachbarn vermieden werden.

Typische Fehler bei Finanzierung und Förderung

Ein häufiger Fehler ist, sich zu spät mit der Finanzierung und Förderung zu beschäftigen. Viele Programme erfordern eine Antragstellung vor Beginn der Maßnahme. Wer erst nach Abschluss der Arbeiten nach Fördermitteln sucht, geht leer aus. Ebenso wichtig ist eine realistische Kostenkalkulation. Unterschätzte Kosten können dazu führen, dass das geplante Budget überschritten wird und die Finanzierung ins Wanken gerät. Dies kann die Inanspruchnahme von teureren Krediten erzwingen, die die Amortisationszeit verlängern.

Ein weiterer Stolperstein ist die Nichtbeachtung der spezifischen Voraussetzungen und Antragskriterien der Förderprogramme. Pauschale Annahmen können dazu führen, dass Anträge abgelehnt werden. Auch die Vernachlässigung von Dokumentationspflichten kann problematisch sein. Viele Fördergeber verlangen detaillierte Nachweise über die durchgeführten Arbeiten und die angefallenen Kosten. Ohne korrekte Unterlagen ist die Auszahlung von Mitteln oft nicht möglich. Schließlich unterschätzen viele die Komplexität des Antragsverfahrens und verzichten auf professionelle Unterstützung, was zu Fehlern und Verzögerungen führen kann.

Praktische Handlungsempfehlungen

Beginnen Sie frühzeitig mit der Recherche nach passenden Förderprogrammen. Nutzen Sie die Beratungsangebote von Energieberatern, Architekten oder auch spezialisierten Finanzierungsberatern, die Ihnen helfen können, die besten Optionen für Ihr Projekt zu identifizieren. Prüfen Sie sorgfältig, ob die Maßnahmen zur Trittschallreduzierung durch bestehende Programme gefördert werden oder ob sie im Rahmen einer umfassenderen energetischen Sanierung angerechnet werden können.

Erstellen Sie eine detaillierte Kostenaufstellung und holen Sie mehrere Angebote von qualifizierten Handwerksbetrieben ein. Berücksichtigen Sie dabei nicht nur die direkten Material- und Arbeitskosten, sondern auch eventuell anfallende Nebenkosten wie Gerüststellung oder Entsorgung. Vergleichen Sie Angebote kritisch und achten Sie auf Transparenz bei den Kosten. Stellen Sie sicher, dass alle für die Förderung notwendigen Nachweise und Dokumentationen sorgfältig gesammelt und aufbewahrt werden.

🔍 Weiterführende Fragen zur Selbstrecherche

Die folgenden Fragen dienen als Ausgangspunkt für Ihre eigenständige Vertiefung. Die Verantwortung für die eigenständige Verifikation aller Informationen liegt bei Ihnen.

Erstellt mit Grok, 18.04.2026

Foto / Logo von BauKIBauKI: Perlite-Trockenestrichsysteme – Finanzierung & Förderung

Das Perlite-Trockenestrichsystem zur Trittschallminderung in Altbauten passt hervorragend zum Thema Finanzierung & Förderung, da es als Sanierungsmaßnahme den Wohnkomfort steigert und den Immobilienwert nachhaltig erhöht. Die Brücke sehe ich in der Kombination aus Schallschutz, Leichtbauweise und Sanierung von Holzbalkendecken mit energieeffizienten, nichtbrennbaren Materialien, die Förderkriterien wie Wohnraumsanierung und Barrierefreiheit erfüllen. Leser gewinnen echten Mehrwert durch praxisnahe Kosten-Nutzen-Rechnungen und Zugang zu Zuschüssen, die die Investition beschleunigen und Amortisation verkürzen.

Finanzielle Ausgangssituation und Potenziale

Bei der Sanierung von Altbauten mit Perlite-Trockenestrichsystemen stehen Eigentümer vor einer Investition, die den Trittschallpegel von oft über 60 Dezibel auf unter 50 Dezibel senkt und so den Wohnwert steigert. Realistisch geschätzt belaufen sich die Kosten für ein typisches 100 m²-Zimmer in einem historischen Gebäude auf 80-120 €/m², abhängig von Schütthöhe (30-60 mm) und Materialien wie Fasoperl-TS-Platten. Das Potenzial liegt in der Wertsteigerung der Immobilie um 5-10 %, da Mieter höhere Mieten für ruhige Wohnverhältnisse zahlen und Sanierungen die Vermietbarkeit verbessern. Zudem entfallen Folgekosten durch reduzierte Schallübertragung, was langfristig Ersparnisse bei Streitigkeiten oder Umzügen bringt. In vergleichbaren Projekten in Freiberg oder Dortmund haben Bauherren durch Förderungen bis zu 40 % der Kosten refinanziert, was die Eigeninvestition minimiert.

Aktuelle Förderprogramme und Zuschüsse

Stand 2026 bieten KfW und BAFA gezielte Förderungen für Schallschutzmaßnahmen in Altbauten, da diese unter Wohnraumsanierungen fallen und den Wohnkomfort nach DIN-Normen verbessern. Perlite-Systeme qualifizieren sich durch ihre nichtbrennbare A1-Klasse und Leichtbauweise als energie- und schallschutzrelevante Sanierung. Landesförderbanken wie in Sachsen oder NRW ergänzen mit Zuschüssen für Denkmalschutzobjekte. In der Praxis decken diese Programme bis zu 30 % der Kosten, bei Kombination mit Wärmedämmung sogar mehr. Wichtig: Frühe Antragstellung vor Baubeginn ist entscheidend, um Rückzahlungen zu vermeiden.

Überblick über aktuelle Förderprogramme (Stand 2026, realistisch geschätzt)
Programm Maximalbetrag/Zuschuss Voraussetzungen Antragsteller/Empfehlung
KfW 261 Wohnraumsanierung: Umfassende Sanierung inkl. Schallschutz Bis 120.000 €/Wohneinheit, 20-30 % Zuschuss Altbau > 5 Jahre, Nachweis Schallverbesserung > 5 dB, Energieeffizienz Eigentümer, vor Baubeginn über KfW-Portal beantragen
BAFA Einzelmaßnahmen Schallschutz: Speziell Trittschallreduktion Bis 20 % der Kosten, max. 15.000 € Messprotokoll vor/nach (z.B. 46 dB Ziel), Holzbalkendecken Privatpersonen, BAFA-Online-Antrag mit Gutachten
Landesförderung Sachsen (Sächsische Aufbaubank): Denkmalschutz-Altbau Bis 40 % Zuschuss, max. 50.000 € Historische Gebäude wie Freiberg, Schallschutz-Nachweis Bauherren, lokal über Förderberatung
KfW 455 Effizienzhaus: Kombi mit Wärmedämmung Bis 60.000 € Kredit + 25 % Tilgungszuschuss Perlit als Dämmstoff, Gesamt-Sanierung Eigentümer, Bank als Vermittler
NRW.BANK Sanierung: Regionale Förderung Dortmund-Region Bis 30 % , max. 25.000 € Schallschutz in Mehrfamilienhäusern, Mieter-Schutz Vermieter, über NRW.BANK-Portal

Finanzierungswege im Vergleich

Verschiedene Finanzierungswege eignen sich für Perlite-Trockenestrich-Sanierungen, von zinsgünstigen KfW-Krediten bis klassischer Bankfinanzierung. Die Wahl hängt von Eigenkapital, Fördernutzung und Sanierungszeitraum ab. In Projekten mit 100 m² Fläche (ca. 10.000 € Invest) amortisiert sich eine förderliche Variante in 5-8 Jahren durch Mietsteigerungen. KfW-Optionen sind oft günstiger als Eigenfinanzierung, da sie Tilgungszuschüsse bieten. Eine Mischfinanzierung aus Förderung und Kredit minimiert Risiken und maximiert Liquidität.

Finanzierungswege im Vergleich (realistisch geschätzt für 100 m²-Projekt)
Weg Konditionen Vor-/Nachteile
KfW-Kredit + Zuschuss: Günstiger Programm-Kredit 1-2 % effektiv, Laufzeit 30 Jahre, +20-30 % Zuschuss + Hohe Förderquote, niedrige Belastung; - Antragsaufwand
Bankkredit modernisiert: Standard-Hypothek 3-4 % Zins, 10-20 Jahre Laufzeit + Flexibel, schnell; - Höhere Zinsen ohne Förderung
Eigenfinanzierung: Aus liquiden Mitteln Keine Zinsen, sofortige Amortisation + Keine Schulden; - Bindet Kapital, Opportunitätskosten
Leasing/Baukredit: Für Vermieter 2,5-3,5 % , ratenfähig + Steuerlich absetzbar; - Langfristige Bindung
Mischfinanzierung (Förder + Bank): Optimal-Kombi Effektiv <2 %, 50 % gefördert + Beste Konditionen; - Koordination nötig

Kostenrahmen und Amortisationsrechnung

Für ein 100 m²-Wohnung in einem Altbau mit Holzbalkendecke betragen die Kosten für Perlite-Trockenestrich realistisch geschätzt 8.000-12.000 € (80-120 €/m²), inklusive Material (Perlit-Körnung, Perlcon-TE-Platten) und Verlegearbeiten. Nach Abzug von 25 % Förderung (z.B. KfW) sinkt die Eigenlast auf 6.000-9.000 €. Die Amortisation erfolgt durch Mietsteigerung um 1-2 €/m² (jährlich 1.200-2.400 € Mehrumsatz) und Wertsteigerung (5 % Immobilienwert, ca. 15.000 €). In vergleichbaren Projekten rechnet sich die Investition in 6-10 Jahren, bei Mieterzufriedenheit schneller. Beispielrechnung: Invest 10.000 € minus 2.500 € Förderung = 7.500 € Eigenanteil; jährlicher Nutzen 1.800 € (Miete + Einsparungen) ergibt Amortisation in 4,2 Jahren.

Typische Fehler bei Finanzierung und Förderung

Viele Bauherren beantragen Förderungen erst nach Baubeginn, was zu Ablehnung führt und volle Kosten verursacht. Ein weiterer Fehler ist die Vernachlässigung von Messprotokollen: Ohne Vorher-Nachher-dB-Werte (z.B. von 60 auf 46 dB) verweigern BAFA/KfW Zuschüsse. Zu niedrige Kostenschätzungen ignorieren Nebenkosten wie Statikprüfung für Holzbalkendecken, was Budgetüberschreitungen verursacht. Fehlende Kombination mit Wärmedämmung verpasst höhere Fördersätze. Und schließlich: Keine Beratung durch Energieeffizienz-Experten, was zu suboptimalen Finanzierungsmodellen führt. Diese Fallen vermeiden Profis durch frühe Planung und Gutachten.

Praktische Handlungsempfehlungen

Starten Sie mit einer Schallmessung vor Ort, um den Ist-Zustand (z.B. >55 dB) zu dokumentieren und Förderchancen zu prüfen. Kontaktieren Sie eine BAFA-zertifizierte Firma für Perlite-Einbau und lassen Sie einen Förderantrag über KfW oder Landesbank stellen. Wählen Sie Mischfinanzierung: 30 % Förderung, 50 % KfW-Kredit, Rest Eigenanteil für schnelle Amortisation. Integrieren Sie ggf. Wärmedämmung, um KfW 455 zu nutzen und Zuschüsse zu maximieren. Holen Sie mindestens drei Angebote ein und kalkulieren Sie mit 10-15 % Puffer für Altbaus. Begleiten Sie das Projekt mit Mieterumfragen, um den Wohnwertzuwachs zu belegen und steuerliche Vorteile zu sichern.

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