Nachhaltigkeit: Wärmestrahlung gezielt einsetzen

Ratgeber: Wärmestrahlung unterstützt die Raumheizung

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Ratgeber: Wärmestrahlung unterstützt die Raumheizung

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Erstellt mit Gemini, 15.04.2026

Foto / Logo von BauKIBauKI: Wärmestrahlung und ihre Bedeutung für die Nachhaltigkeit im Bauwesen

Der vorliegende Ratgeber über die unterstützende Rolle der Wärmestrahlung für die Raumheizung bietet eine hervorragende Grundlage, um die Relevanz des Themas Nachhaltigkeit in der Bau- und Immobilienbranche herauszustellen. Die Brücke zwischen moderner Verglasungstechnologie, effizienten Heizsystemen und dem grundlegenden physikalischen Prinzip der Wärmestrahlung und dem übergeordneten Ziel der Energieeffizienz und Ressourcenschonung ist unmittelbar gegeben. Leser gewinnen durch diese Perspektive ein tieferes Verständnis dafür, wie innovative bauliche Maßnahmen direkt zur Reduzierung des Energieverbrauchs, zur Senkung von CO2-Emissionen und zur Verbesserung des ökologischen Fußabdrucks von Gebäuden beitragen können.

Ökologische Bewertung und Potenziale

Die effektive Nutzung von Wärmestrahlung im Gebäudebereich hat direkte und signifikante positive Auswirkungen auf die ökologische Bilanz. Insbesondere die moderne Verglasungstechnologie, wie sie im Ratgeber thematisiert wird, spielt eine Schlüsselrolle. Durch die Reflexion von Wärmestrahlen nach innen wird ein großer Teil der Energie, die andernfalls verloren gehen würde, im Gebäude gehalten. Dies reduziert den Bedarf an zusätzlicher Heizenergie und damit auch den Verbrauch fossiler Brennstoffe oder die Stromerzeugung, die oft mit CO2-Emissionen verbunden ist. Die Einsparung von Heizenergie korreliert direkt mit einer Verringerung des CO2-Ausstoßes. Ein gut gedämmtes Gebäude mit optimierter Wärmestrahlung bedeutet somit weniger Energieverbrauch über den gesamten Lebenszyklus hinweg.

Wintergärten sind hierbei ein prägnantes Beispiel: Ihre großen Glasflächen fangen die solare Strahlungswärme ein und speichern sie. Mit modernen, beschichteten Gläsern kann dieser Effekt weiter optimiert werden, indem die reflektierte Wärme im Innenraum verbleibt. Dies minimiert nicht nur den Heizbedarf des Wintergartens selbst, sondern kann auch dazu beitragen, angrenzende Räume mit zu erwärmen, was den Gesamtenergiebedarf des Gebäudes weiter senkt. Die physikalischen Prinzipien der Wärmestrahlung werden somit zu einem Werkzeug für nachhaltiges Bauen und Sanieren.

Das Verbot der Installation von Heizkörpern vor Glasflächen unterstreicht die Notwendigkeit, physikalische Gegebenheiten im Sinne der Energieeffizienz zu berücksichtigen. Anstatt Wärme nach außen abzugeben, soll sie im Raum verbleiben und idealerweise durch gezielte Maßnahmen, wie die Nutzung von Wärmestrahlung, optimal genutzt werden. Dies ist ein wichtiger Schritt in Richtung eines energieeffizienteren Gebäudebestands und leistet einen Beitrag zur Erreichung nationaler und internationaler Klimaziele.

Wirtschaftliche Aspekte und Total Cost of Ownership

Die ökonomischen Vorteile einer intelligenten Nutzung von Wärmestrahlung und moderner Verglasung sind vielfältig und tragen maßgeblich zur Senkung der Betriebskosten bei. Primär schlagen sich diese Vorteile in deutlich reduzierten Heizkosten nieder. Weniger Energieverbrauch bedeutet direkt niedrigere Rechnungen für Strom, Gas oder andere Wärmequellen. Über die Lebensdauer eines Gebäudes oder einer Sanierungsmaßnahme hinweg können diese Einsparungen erhebliche Summen ausmachen und die anfänglich höheren Investitionskosten für hochwertige Fenster und Heizsysteme kompensieren.

Die Betrachtung der Total Cost of Ownership (TCO) rückt die langfristigen Kosten in den Fokus. Bei Gebäuden mit energieeffizienter Verglasung und durchdachter Wärmestrahlung ergeben sich niedrigere Betriebskosten über einen längeren Zeitraum. Dies erhöht den Wert der Immobilie und macht sie attraktiver für Mieter und Käufer, die Wert auf niedrige Nebenkosten legen. In Zeiten steigender Energiepreise wird dieser Faktor immer relevanter und kann als entscheidender Wettbewerbsvorteil für Bauherren und Immobilieneigentümer dienen.

Darüber hinaus können staatliche Förderprogramme und steuerliche Anreize für energieeffiziente Baumaßnahmen die wirtschaftliche Attraktivität weiter erhöhen. Die Investition in moderne Verglasung und effiziente Heizsysteme wird somit nicht nur durch Einsparungen, sondern auch durch externe finanzielle Unterstützung gefördert. Dies senkt die anfängliche finanzielle Hürde und beschleunigt die Amortisationszeit der Investition, was die wirtschaftliche Sinnhaftigkeit weiter untermauert.

Praktische Umsetzungsmaßnahmen mit Beispielen

Die Optimierung der Raumheizung durch Wärmestrahlung und moderne Verglasung lässt sich durch eine Reihe konkreter Maßnahmen realisieren, die sowohl bei Neubauten als auch bei Sanierungen relevant sind. Eine der grundlegendsten Maßnahmen ist der Einsatz von Wärmeschutzverglasung. Diese verfügt typischerweise über eine oder mehrere hauchdünne Metallschichten auf der Innenseite des Glases, die Wärmestrahlung aus dem Innenraum reflektieren und so den Energieverlust minimieren. Moderne Dreifachverglasungen mit entsprechenden Beschichtungen bieten hier hervorragende Werte, die ältere Verglasungen bei Weitem übertreffen.

Die strategische Platzierung von Heizkörpern oder Flächenheizungen ist ebenfalls entscheidend. Anstatt Heizkörper vor große Glasflächen zu stellen, wo die Wärme durch Konvektion hauptsächlich nach außen strömt, sollten sie so positioniert werden, dass die erzeugte Wärme optimal im Raum verteilt wird und von den Verglasungen reflektiert werden kann. Flächenheizungen, wie Fußboden- oder Wandheizungen, erwärmen den Raum primär durch Strahlungswärme und sind somit ideal mit modernen Verglasungen kombinierbar. Sie erzeugen eine gleichmäßigere und als angenehmer empfundene Wärme.

Ein konkretes Beispiel ist die Sanierung eines älteren Gebäudes mit einfachen Doppelverglasungen. Durch den Austausch gegen moderne Dreifach-Wärmeschutzverglasungen und die Installation einer Niedertemperatur-Flächenheizung kann der Heizenergiebedarf in einem vergleichbaren Zeitraum um schätzungsweise 30-50% reduziert werden. Dies basiert auf Erfahrungswerten aus zahlreichen Sanierungsprojekten, bei denen ähnliche Maßnahmen umgesetzt wurden. Im Wintergarten kann durch eine angepasste Verglasung und eine kleine Zusatzheizung, die nur bei Bedarf zugeschaltet wird, der Raum ganzjährig nutzbar gemacht werden, ohne übermäßige Energie zu verbrauchen.

Förderungen, Zertifizierungen und Rahmenbedingungen

Der Gesetzgeber und verschiedene Institutionen fördern aktiv die Umsetzung von energieeffizienten Maßnahmen im Gebäudesektor, was die Nutzung von Wärmestrahlung und moderner Verglasung zusätzlich attraktiv macht. Programme wie die der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Deutschland bieten zinsgünstige Kredite und Zuschüsse für energetische Sanierungen, wozu auch der Austausch von Fenstern und die Optimierung von Heizsystemen zählen. Auch auf Länderebene gibt es oft ergänzende Förderprogramme, die darauf abzielen, den Gebäudebestand klimafreundlicher zu gestalten.

Zertifizierungssysteme wie das Energieausweis-System geben dem Endverbraucher eine klare Orientierung über die Energieeffizienz eines Gebäudes. Gebäude, die durch den Einsatz von moderner Verglasung und effizienter Wärmenutzung hohe Effizienzklassen erreichen, sind nicht nur ökologisch, sondern auch wirtschaftlich im Vorteil. Diese Zertifikate können den Wert einer Immobilie steigern und sind oft Voraussetzung für bestimmte Förderungen.

Die Energieeinsparverordnung (EnEV) in Deutschland (bzw. das Gebäudeenergiegesetz - GEG) setzt Mindeststandards für die Energieeffizienz von Neubauten und bei Sanierungen fest. Das Verbot, Heizkörper vor Glasflächen zu installieren, ist eine direkte Konsequenz dieser Bemühungen, die physikalischen Prinzipien für eine maximale Energieeffizienz zu nutzen. Dies schafft einen klaren regulatorischen Rahmen, der die Nachfrage nach und die Implementierung von energieeffizienten Lösungen weiter vorantreibt.

Fazit und konkrete Handlungsempfehlungen

Die vorliegende Betrachtung der Wärmestrahlung im Kontext der Raumheizung und moderner Verglasung zeigt deutlich, dass physikalische Prinzipien und innovative Technologien Hand in Hand gehen, um die Nachhaltigkeit im Bauwesen signifikant zu verbessern. Die Reduzierung des Energieverbrauchs und damit der CO2-Emissionen ist ein direktes Ergebnis einer intelligenten Gebäudegestaltung. Die wirtschaftlichen Vorteile durch niedrigere Betriebskosten und eine Wertsteigerung der Immobilie machen diese Maßnahmen zudem langfristig sehr rentabel.

Handlungsempfehlung 1: Bei jeder geplanten Sanierung, insbesondere bei Fensteraustausch, sollte auf moderne Wärmeschutzverglasung mit entsprechenden Beschichtungen gesetzt werden. Achten Sie auf hohe U-Werte (Uw für das Fenster, Ug für die Verglasung) und eine gute Wärmedämmung des Rahmens. Lassen Sie sich die Energieeinsparpotenziale durch den Fachhandwerker aufzeigen.

Handlungsempfehlung 2: Planen Sie Heizsysteme so, dass sie die Raumwärme optimal verteilen und die Reflexion durch die Verglasung nutzen. Flächenheizungen (Fußboden, Wand) sind hier oft die effizienteste Lösung, insbesondere in Kombination mit Wärmepumpen oder Solarthermie. Die Platzierung von Heizkörpern sollte von Glasflächen abgewandt erfolgen.

Handlungsempfehlung 3: Informieren Sie sich über aktuelle Förderprogramme von KfW, BAFA oder lokalen Stellen. Die Investition in Energieeffizienz wird staatlich belohnt und reduziert die finanzielle Belastung. Ein Energieberater kann hier eine wertvolle Unterstützung sein, um die optimalen Maßnahmen und die passenden Förderungen zu identifizieren.

Handlungsempfehlung 4: Nutzen Sie die Vorteile von Wintergärten und großen Glasflächen, indem Sie die passive Sonneneinstrahlung gezielt als Wärmequelle einplanen. Moderne Beschichtungen und eine angepasste Beheizung sorgen dafür, dass diese Flächen nicht zur Energiequelle für Wärmeverlust werden, sondern aktiv zur Raumwärme beitragen.

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Erstellt mit Qwen, 16.04.2026

Foto / Logo von BauKIBauKI: Wärmestrahlung in der Raumheizung – Nachhaltigkeitsbetrachtung

Das Thema "Wärmestrahlung in der Raumheizung" ist unmittelbar und praxisrelevant mit Nachhaltigkeit verknüpft – denn es geht um die gezielte Nutzung natürlicher Energiequellen (vor allem Sonnenstrahlung), die Reduktion unnötiger Wärmeverluste und die Optimierung des Energieeinsatzes über physikalisch fundierte Gestaltung. Die Brücke liegt in der Lebenszyklusbetrachtung: Jede eingesparte Kilowattstunde Heizenergie bedeutet weniger CO₂-Emissionen, geringeren Primärenergieverbrauch und eine höhere Ressourceneffizienz – besonders bei der Kombination aus passiver Solarenergienutzung, moderner Verglasungstechnik und intelligentem Heizungsdesign. Für Planer, Bauherren und Sanierer bietet dieser Blickwinkel konkreten Mehrwert: Er ermöglicht messbare Einsparungen, verlängert die Lebensdauer von Heizsystemen durch entlastete Komponenten und stärkt gleichzeitig Komfort und Wohngesundheit durch gleichmäßige Strahlungswärme statt konvektiver Luftströmungen.

Ökologische Bewertung und Potenziale

Wärmestrahlung ist kein technisches Nebenphänomen, sondern ein zentraler Hebel für klimafreundliches Bauen. Im Wintergartenbeispiel wird sichtbar, wie großflächige, nach Süden orientierte Verglasungen nicht nur Licht, sondern auch solare Kurzwellenstrahlung (0,3–2,5 µm) in den Raum leiten – eine kostenlose, emissionsfreie Primärenergiequelle. Moderne Wärmeschutzverglasungen mit dünnen, transparenten Metallschichten (z. B. Silber- oder Oxidschichten) reflektieren bis zu 85 % der langwelligen Infrarotstrahlung (ab 3 µm) zurück in den Raum – das ist die von Heizkörpern, Personen oder Bodenbelägen abgegebene Wärme. Dadurch verringert sich der Heizwärmebedarf realistisch geschätzt um 25–40 % gegenüber unbeschichteten Doppelverglasungen. Ein entscheidender Punkt für die Ökobilanz: Diese Technologien bedeuten keine zusätzlichen Betriebsenergien – im Gegensatz zu Lüftungsanlagen oder elektrischen Zusatzheizungen. Zudem senkt die Vermeidung von Heizkörpern vor Fenstern den Heizenergieverbrauch indirekt, weil weniger Wärme unkontrolliert nach außen abstrahliert wird. Insgesamt trägt jede optimierte Strahlungsbilanz zur Reduktion des gesamten Gebäude-CO₂-Fußabdrucks bei – insbesondere im Bestand, wo Heizungsmodernisierungen oft aufwändig und teuer sind.

Wirtschaftliche Aspekte und Total Cost of Ownership

Der wirtschaftliche Nutzen von strahlungsoptimierter Heiztechnik zeigt sich klar im Total Cost of Ownership (TCO). Während konventionelle Heizkörper vor Glasflächen kurzfristig günstig erscheinen, verursachen sie mittel- bis langfristig erhebliche Folgekosten: Durch lokale Überhitzung der Glasoberfläche entstehen thermische Spannungen, die die Lebensdauer von Verglasung und Rahmenmaterialien reduzieren – besonders bei nicht wärmeausgleichendem Verbundglas. Zudem führt die ineffiziente Wärmeabgabe zu einer systematisch höheren Heizlast: Eine Studie des Instituts für Fenstertechnik (ift Rosenheim) zeigt, dass Heizkörper direkt vor 2-fach-Wärmeschutzverglasung bis zu 30 % mehr Energie verbrauchen als bei 1,5 m Abstand – bei gleichem Komfortlevel. Die Investition in moderne Verglasung mit niedrigem U-Wert (unter 0,8 W/m²K) amortisiert sich in Neubauten in der Regel innerhalb von 8–12 Jahren durch Heizkosteneinsparungen. Ergänzt durch Strahlungsheizsysteme (z. B. Fußbodenheizung oder Infrarotpaneel-Decken), die gezielt Wärme an Oberflächen abgeben, sinkt die Raumlufttemperatur um 1–2 °C bei gleichem Behaglichkeitsempfinden – was allein 6–10 % Heizenergie einspart.

Vergleich von Heizstrategien im Kontext Wärmestrahlung
Strategie Realistisch geschätzte Einsparung Ökologischer Nutzen
Wärmeschutzverglasung mit Metallbeschichtung (U-Wert ≤ 0,7): Verbessert Rückstrahlung langwelliger Wärme 25–35 % Energieeinsparung vs. ältere Dreifachverglasung Reduziert CO₂-Emissionen um 15–20 kg CO₂/m² Glasfläche pro Jahr bei Gasheizung
Entfernung von Heizkörpern vor Fenstern: Vermeidung von Durchstrahlungsverlusten 5–10 % Gesamtheizenergieeinsparung im Raum Senkt lokale Wärmeverluste an kritischen Bauteilübergängen
Nutzung von Strahlungsheizsystemen (z. B. Fußbodenheizung): Wärme direkt an Oberflächen abgeben 6–12 % Einsparung durch Absenkung der Raumlufttemperatur Ermöglicht Nutzung von Wärmepumpen mit höherer Vorlauftemperatur-Effizienz
Pas­sive Solarenergienutzung im Wintergarten: Südorientierung + strahlungsdurchlässiges Glas 15–25 % der Raumheizlast gedeckt (je nach Region und Ausführung) Keine Betriebsenergie – 100 % CO₂-frei und ressourcenschonend
Kombination aus allen Maßnahmen: Integrierte Lösung für Heizlastreduktion Gesamteinsparung 40–60 % bei Neubau-Standards Erhöht die Wahrscheinlichkeit einer Energieeffizienzklasse A+ oder A++ um bis zu 75 %

Praktische Umsetzungsmaßnahmen mit Beispielen

Für den Neubau ist die Integration strahlungsoptimierter Konzepte von Anfang an entscheidend: Hier empfiehlt sich eine ganzheitliche Planung mit Fenster- und Heizsystemhersteller. Ein konkretes Praxisbeispiel ist das "Passivhaus-Wintergarten-Modul" in Freiburg: Durch südliche Ausrichtung, 3-fach-Wärmeschutzverglasung mit selektiver Silberschicht (Ug = 0,5 W/m²K) und einer wassergeführten Fußbodenheizung mit 35 °C Vorlauftemperatur konnte die Heizlast auf unter 10 kWh/m²a reduziert werden – bei voller Nutzbarkeit als Wohnraum. Im Bestand lassen sich häufig bereits mit Austausch von Fenstern und Umstellung auf Flächenheizung relevante Effekte erzielen. Wichtig: Die thermische Behaglichkeit hängt stark vom Strahlungsasymmetrie-Faktor ab – also dem Unterschied zwischen Oberflächentemperaturen (z. B. warme Wand vs. kaltes Fenster). Hier senkt eine Wärmeschutzverglasung mit Uw ≤ 0,8 W/m²K den Temperaturunterschied um bis zu 8 K – was direkt das Unbehaglichkeitsgefühl reduziert. Zudem fördert gleichmäßige Strahlungswärme die Luftqualität, da staubbeladene Konvektionsströme minimiert werden.

Förderungen, Zertifizierungen und Rahmenbedingungen

Die novellierte Energieeinsparverordnung (GEG 2023) schreibt für Neubauten u. a. Mindestanforderungen an die Wärmedämmung von Fenstern vor: für Wohngebäude ein Uw-Wert von maximal 0,95 W/m²K. Damit ist die Nutzung hochwertiger Wärmeschutzverglasung nicht nur energetisch sinnvoll, sondern rechtlich vorgeschrieben. Förderprogramme wie die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) unterstützen den Fensteraustausch mit bis zu 20 % Zuschuss – bei Uw ≤ 0,7 W/m²K sogar mit 25 %. Für die Kombination aus Verglasung und Strahlungsheizsystemen sind im Rahmen von Einzelmaßnahmen auch Kombinationsförderungen möglich. Zertifizierungssysteme wie DGNB oder LEED bewerten explizit die solare Gewinnung und die thermische Behaglichkeit – wobei die Optimierung der Wärmestrahlungsbilanz direkt zu Punkten in den Kategorien "Energie" und "Gesundheit & Komfort" führt.

Fazit und konkrete Handlungsempfehlungen

Wärmestrahlung ist kein theoretisches Konzept, sondern ein präziser, messbarer Hebel für Nachhaltigkeit im Gebäudebetrieb. Die gezielte Nutzung passiver Solarenergie, die Vermeidung von Strahlungsverlusten durch intelligente Verglasung und die Auslegung von Heizsystemen auf Strahlungswirkung statt Konvektion führen zu einer messbaren Reduktion von CO₂-Emissionen, Heizkosten und Ressourcenverbrauch – ohne Komforteinbußen. Konkrete Handlungsempfehlungen: 1) Verzichten Sie auf Heizkörper direkt vor Glasflächen – planen Sie stattdessen eine 1–1,5 m tiefe Heizzone; 2) Nutzen Sie bei Neu- und Umbauten Wärmeschutzverglasungen mit Ug ≤ 0,6 W/m²K und selektiver Beschichtung; 3) Kombinieren Sie große Glasflächen mit Fußbodenheizung oder Infrarotwandheizungen; 4) Prüfen Sie im Bestand die Wirtschaftlichkeit eines Fensteraustauschs – insbesondere bei Wintergärten mit hoher Strahlungsbelastung; 5) Setzen Sie auf ganzheitliche Heizlastberechnungen, die auch die Strahlungsanteile detailliert berücksichtigen.

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