Bitumenanstrich & Dränung nach DIN 18195 bei drückendem Wasser: Keller abdichten?
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Bitumenanstrich & Dränung nach DIN 18195 bei drückendem Wasser: Keller abdichten?

Hallo Experten,
ich liege mit meinem Bauunternehmer im Streit.
Er hat mir schriftlich bestätigt dass auf meinem Grundstück "drückendes Wasser" vorkommt und er dies vor dem Kellerbau gewusst hat. Jetzt leckt mein Keller!
Der gemauerte Keller ist mit 2 kg/m² Spritzbitume beschichtet und hat eine Dränung aus gelben Rohr.
Nach seiner Meinung entspricht diese Kombination der DINAbk. 18195 was ich nicht glauben wenn ich Ihre Antworten lese.
Vielleicht können Sie mir helfen.
Gruß G. Kretzmer
  • Name:
  • Günter Kretzmer
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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    Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme

    Sicherheitshinweise

    🔴 Kritisch: Eindringendes Wasser kann die Bausubstanz schädigen und zu Schimmelbildung führen. Eine schnelle Behebung ist wichtig.

    🔴 Kritisch: Bei unsachgemäßer Ausführung der Abdichtung besteht die Gefahr von Folgeschäden, die hohe Sanierungskosten verursachen können.

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    Ich verstehe, dass Sie Probleme mit einem undichten Keller haben, obwohl ein Bitumenanstrich und eine Dränung gemäß DINAbk. 18195 ausgeführt wurden. Da Ihr Bauunternehmer wusste, dass drückendes Wasser vorliegt, hätte die Abdichtung entsprechend dieser Belastung ausgelegt sein müssen.

    🔴 Gefahr: Eine unzureichende Abdichtung bei drückendem Wasser kann zu erheblichen Schäden an der Bausubstanz führen, einschließlich Schimmelbildung und struktureller Schäden.

    Ich empfehle Ihnen, folgende Punkte zu prüfen:

    • Ausführung der Bitumenabdichtung: Wurde die Bitumenabdichtung fachgerecht mit 2 kg/m² aufgetragen und ist sie unbeschädigt?
    • Funktion der Dränage: Ist die Dränage funktionsfähig und leitet das Wasser ordnungsgemäß ab? Gelbe Dränagerohre (Dränrohre) müssen ein ausreichendes Gefälle haben und dürfen nicht verstopft sein.
    • DIN 18195: Entspricht die gesamte Ausführung der Abdichtung den Anforderungen der DIN 18195 für den Lastfall "drückendes Wasser"?

    👉 Handlungsempfehlung: Ich rate Ihnen dringend, einen unabhängigen Bausachverständigen hinzuzuziehen, der die Situation vor Ort beurteilt und die Ausführung der Abdichtung sowie der Dränage überprüft. Dokumentieren Sie alle Mängel mit Fotos und halten Sie den Schriftverkehr mit Ihrem Bauunternehmer fest.

    📖 Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Bitumenanstrich
    Ein Bitumenanstrich ist eine Oberflächenbehandlung mit Bitumen zur Abdichtung von Bauteilen gegen Feuchtigkeit. Er wird oft als Voranstrich oder als zusätzliche Abdichtungsschicht verwendet. Die Wirksamkeit hängt von der Schichtdicke und der Qualität des Bitumens ab.
    Verwandte Begriffe: Bitumen, Abdichtung, Oberflächenschutz
    Dränage
    Eine Dränage ist ein System zur Ableitung von Wasser, um Bauteile vor Feuchtigkeit zu schützen. Sie besteht in der Regel aus Dränrohren und einer Filterschicht. Eine funktionierende Dränage reduziert den Wasserdruck auf die Abdichtung.
    Verwandte Begriffe: Dränrohr, Filterschicht, Wasserableitung
    DIN 18195
    Die DIN 18195 ist eine deutsche Norm, die die Anforderungen an die Abdichtung von Bauwerken regelt. Sie legt fest, welche Abdichtungsmaßnahmen bei verschiedenen Wasserbeanspruchungen erforderlich sind. Die Einhaltung der Norm ist wichtig für eine dauerhafte und wirksame Abdichtung.
    Verwandte Begriffe: Abdichtung, Bauwerksabdichtung, Norm
    Drückendes Wasser
    Drückendes Wasser ist Wasser, das mit hydrostatischem Druck gegen ein Bauteil drückt. Dies erfordert eine besonders sorgfältige Abdichtung, um das Eindringen von Wasser zu verhindern. Die DIN 18195 regelt die Anforderungen an Abdichtungen gegen drückendes Wasser.
    Verwandte Begriffe: Wasserdruck, Hydrostatischer Druck, Lastfall
    Bausachverständiger
    Ein Bausachverständiger ist ein Experte, der über spezielle Kenntnisse im Bereich Bauwesen verfügt. Er kann Schäden an Gebäuden beurteilen, Ursachen ermitteln und Sanierungsempfehlungen geben. Ein Bausachverständiger ist oft hilfreich bei Streitigkeiten mit Bauunternehmen.
    Verwandte Begriffe: Gutachter, Baugutachten, Schadensanalyse
    Abdichtung
    Eine Abdichtung ist eine Maßnahme, um Bauteile vor dem Eindringen von Feuchtigkeit zu schützen. Es gibt verschiedene Arten von Abdichtungen, wie z.B. Bitumenabdichtungen, Kunststoffabdichtungen und mineralische Abdichtungen. Die Wahl der richtigen Abdichtung hängt von der Art der Wasserbeanspruchung ab.
    Verwandte Begriffe: Bauwerksabdichtung, Feuchtigkeitsschutz, Wasserdichtigkeit
    Lastfall
    Der Lastfall beschreibt die Art und Intensität der Wasserbeanspruchung, der ein Bauteil ausgesetzt ist. Die DIN 18195 unterscheidet verschiedene Lastfälle, wie z.B. Bodenfeuchtigkeit, nicht-drückendes Wasser und drückendes Wasser. Je nach Lastfall sind unterschiedliche Abdichtungsmaßnahmen erforderlich.
    Verwandte Begriffe: Wasserbeanspruchung, Beanspruchungsklasse, Wassereinwirkung

    ❓ Häufige Fragen (FAQ)

    1. Was bedeutet "drückendes Wasser"?
      Drückendes Wasser ist Wasser, das mit hydrostatischem Druck gegen ein Bauteil drückt, beispielsweise gegen die Kellerwand. Dies erfordert eine besonders sorgfältige Abdichtung, um das Eindringen von Wasser zu verhindern. Die DIN 18195 regelt die Anforderungen an Abdichtungen gegen verschiedene Wasserbeanspruchungen.
    2. Was ist ein Bitumenanstrich und wozu dient er?
      Ein Bitumenanstrich ist eine Abdichtungsschicht aus Bitumen, die aufgetragen wird, um Bauteile vor Feuchtigkeit zu schützen. Er wird häufig bei Kellerwänden eingesetzt, um das Eindringen von Wasser zu verhindern. Die Dicke und Anzahl der Anstriche sind abhängig von der zu erwartenden Wasserbelastung.
    3. Welche Funktion hat eine Dränage?
      Eine Dränage dient dazu, Wasser vom Gebäude wegzuleiten und so den Wasserdruck auf die Abdichtung zu reduzieren. Sie besteht in der Regel aus Dränrohren, die rund um das Gebäude verlegt werden und das Wasser ableiten. Eine funktionierende Dränage ist besonders wichtig bei drückendem Wasser.
    4. Was ist die DIN 18195?
      Die DIN 18195 ist eine deutsche Norm, die die Anforderungen an die Abdichtung von Bauwerken regelt. Sie legt fest, welche Abdichtungsmaßnahmen bei verschiedenen Wasserbeanspruchungen erforderlich sind, beispielsweise bei Bodenfeuchtigkeit, nicht-drückendem Wasser und drückendem Wasser. Die Norm ist wichtig für die Planung und Ausführung von Bauwerksabdichtungen.
    5. Was kann ich tun, wenn mein Keller trotz Abdichtung und Dränage undicht ist?
      Wenn Ihr Keller trotz Abdichtung und Dränage undicht ist, sollten Sie zunächst die Ursache des Problems ermitteln. Lassen Sie die Abdichtung und die Dränage von einem Fachmann überprüfen. Möglicherweise liegt ein Ausführungsfehler vor oder die Abdichtung ist nicht für die vorliegende Wasserbelastung ausgelegt.
    6. Welche Arten von Dränagerohren gibt es?
      Es gibt verschiedene Arten von Dränagerohren, darunter Rohre aus Kunststoff (PVC, PE) und Ton. Gelbe Dränagerohre sind üblicherweise aus Kunststoff gefertigt. Wichtig ist, dass die Rohre ausreichend dimensioniert sind und über eine ausreichende Filterstabilität verfügen, um ein Verstopfen zu verhindern.
    7. Was bedeutet der Begriff "Lastfall" im Zusammenhang mit der DIN 18195?
      Der Lastfall beschreibt die Art und Intensität der Wasserbeanspruchung, der ein Bauteil ausgesetzt ist. Die DIN 18195 unterscheidet verschiedene Lastfälle, wie z.B. Bodenfeuchtigkeit, nicht-drückendes Wasser und drückendes Wasser. Je nach Lastfall sind unterschiedliche Abdichtungsmaßnahmen erforderlich.
    8. Wie finde ich einen geeigneten Bausachverständigen?
      Einen geeigneten Bausachverständigen finden Sie über die Architekten- oder Ingenieurkammern Ihres Bundeslandes oder über einschlägige Suchportale im Internet. Achten Sie darauf, dass der Sachverständige über eine entsprechende Qualifikation und Erfahrung im Bereich Bauwerksabdichtung verfügt.

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  2. Keller leckt: Mangel durch Wasserschaden – DIN irrelevant!

    wenn der Keller leckt
    ist das in jedem Fall ein Mangel, der bereits einen Schaden verursacht hat, da braucht es keine DINAbk. mehr,
    ansonsten entspricht die Konstruktion weder der 18195, noch der 18336 (VOBAbk./C), was war denn vereinbart?
  3. Dränung: Gelbes Rohr ungeeignet für Kellerabdichtung!

    Foto von Jürgen Weber, Dipl.-Ing.

    Gelbes Rohr
    Wenn gelbes Rohr verwendet wurde, so haben sie den "Landschaftsgestalter" auf dem Grundstück. Das Rohr ist für die Landwirtschaft! Für Drainagen an Hochbauten ist oranges Rohr zu verwenden.
  4. DIN 18195: KMB bei drückendem Wasser unzulässig!

    Foto von Robert Worsch

    So oder so Murks!
    Wie schon vorher richtig festgestellt. Für Ihren Bauunternehmer eine etwas ausführlichere Variante. Drucken Sie sie aus und und halten es ihm vor die Nase:
    DIN 18195 Teil 6, Abdichtungen gegen von außen drückendes Wasser und aufstauendes Sickerwasser. KMB (kunsttsoffmodifiziertes Bitumen ) können Sie nur bei aufstauendem Sickerwasser verwenden, in 2 Arbeitsgängen aufzutragen, Mindesttrockenschichtdicke 4 mm, zusätzlich nach dem ersten Arbeitsgang noch ein Gewebe einbetten. Die aufgebrachte Spritzbeschichtung von 2 mm erfüllt noch nicht einmal die Anforderungen nach Teil 4 (Bodenfeuchte und nicht stauendes Sickerwasser ), Mindestdicke hier 3 mm. Wie kommt er auf die Bezeichnung, bzw. was meint er mit "drückendem Wasser"?
    Und die DINAbk. 4095 regelt die Bemessung und Ausführung der Dränung. Gibt es einen Plan? , wurde der Nachweis der Eignung der verwendeten Soffe vorgelegt? , wurde ein Prüfprotokoll erstellt? Gelbe Schläuche haben bei einer Dränanlage nichts verloren! Ist wenigstens bei jedem Richtungswechsel ein Spül- / Kontrollschacht (Spülschacht, Kontrollschacht) mindestnennweite 300 mm angeordnet. Sicherlich wohl nicht? Nur wenn Sie wirklich drückendes Wasser haben und der Bauunternehmer dies schon im Vorfeld wusste und keine geeigneten Maßnahmen ergriffen hat, dann wird es bitter für ihn, für Sie allerdings leider auch
  5. 🔴 Achtung: Keine Dickbeschichtung auf Spritzabdichtung!

    Kleiner Tipp vom Bauherren
    Lassen Sie auf keinen Fall zu, das einfach nochmal Dickbeschichtung auf die vorhandene Spritzabdichtung kommt. Das wurde bei uns versucht. Verwendet wurde Remmers Sulfiton Spritzabdichtung. Nachdem ich die Trockenschichtdicke (
  6. Zusatzinfo: Gewebezulassung für Kellerabdichtung erforderlich!

    Foto von Stefan Ibold

    einer obendrauf
    Moin,
    zu Worschis Aussage. Das Gewebe muss eine Zulassung für den verwendeten Zweck haben. Wenden Sie sich im Zweifel an die Hersteller, damit Sie die in die Gewährleitungen einbinden können. Deshalb wie immer: alles schriftlich.
    MfG
    Stefan Ibold
  7. 🔴 Haftungsprobleme: Dickbeschichtung löst sich von Spritzabdichtung!

    Da fehlt ja wieder die Hälfte,
    habe wohl wieder ein kleiner-gleich verwendet.
    Jedenfalls kam es zu einer Blasenbildung der Dickbeschichtung wo die Sonne direkt draufscheinen konnte. Gestern habe ich zu allem Überdruß noch festgestellt, das auch an anderen Stellen keine Haftung zwischen Dickbeschichtung und darunterliegender Spritzabdichtung da ist. Man kann die Dickbeschichtung wie eine Haut abziehen. Das muss wohl alles wieder runter.
    Wie SI schon geschrieben hat immer den Hersteller mit ins Boot nehmen.
  8. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 16.01.2026

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Bitumenanstrich & Dränung: Kellerabdichtung bei drückendem Wasser

    💡 Kernaussagen: Die Verwendung von ungeeigneten Materialien wie gelben Dränagerohren und die fehlerhafte Ausführung der Abdichtung mit Spritzbitumen gemäß DINAbk. 18195 führen zu Wasserschäden im Keller. Eine nachträgliche Dickbeschichtung auf einer bestehenden Spritzabdichtung kann zu Haftungsproblemen führen. Die Einhaltung der korrekten DIN-Normen und die Verwendung zugelassener Materialien sind entscheidend für eine dauerhafte Kellerabdichtung bei drückendem Wasser.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut 🔴 Achtung: Keine Dickbeschichtung auf Spritzabdichtung! sollte man keinesfalls zulassen, dass einfach nochmal Dickbeschichtung auf die vorhandene Spritzabdichtung aufgetragen wird, da dies zu Problemen führen kann.

    🔴 Risiko: Die Verwendung von gelben Dränagerohren, wie im Beitrag Dränung: Gelbes Rohr ungeeignet für Kellerabdichtung! beschrieben, ist ein deutliches Zeichen für eine unsachgemäße Ausführung der Dränage und erhöht das Risiko von Wasserschäden erheblich. Es sollte stattdessen oranges Rohr für Drainagen an Hochbauten verwendet werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Überprüfen Sie die verwendeten Materialien und die Ausführung der Kellerabdichtung auf Übereinstimmung mit den geltenden DIN-Normen. Konsultieren Sie im Zweifelsfall einen unabhängigen Sachverständigen für Bauabdichtung, um die Ursachen des Wasserschadens zu ermitteln und geeignete Sanierungsmaßnahmen einzuleiten. Beachten Sie den Hinweis im Beitrag Zusatzinfo: Gewebezulassung für Kellerabdichtung erforderlich! bezüglich der Gewebezulassung.

    Die Diskussion zeigt deutlich, dass bei der Kellerabdichtung gegen drückendes Wasser höchste Sorgfalt geboten ist. Fehlerhafte Ausführungen und die Verwendung ungeeigneter Materialien können schwerwiegende Folgen haben und zu kostspieligen Wasserschäden führen. Die Einhaltung der DIN 18195 und die fachgerechte Ausführung der Dränung sind essenziell, um den Keller dauerhaft trocken zu halten.

    Die Informationen aus DIN 18195: KMB bei drückendem Wasser unzulässig! unterstreichen die Bedeutung der korrekten Materialauswahl. KMB (kunststoffmodifiziertes Bitumen) ist nicht für Abdichtungen gegen drückendes Wasser geeignet, sondern nur bei aufstauendem Sickerwasser. Dies ist ein wichtiger Aspekt, der bei der Planung und Ausführung der Kellerabdichtung berücksichtigt werden muss.

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