So weit, so gut. Der Unterschied liegt in der Sanierungsmethode: Alle sind sich einig, dass ein Aufgraben außen nicht nötig ist. Schön!
Zwei schlagen vor, alle 10 cm Löcher zu bohren und dort irgendein Harz hinein zu pressen. Einer - der , der eigentlich am kompetentesten wirkt - schlägt vor, eine kleine Fuge im Stoß Bodenplatte/Wand zu stemmen und dort 4 verschiedene Lagen Dichtschlemme aufzutragen, die am Boden eine Hohlkehle bildet, ein paar cm Bodenplatte abdeckt und auf der Mauer ca. 1 m hochgezogen wird. Harz injiziert wird bei dieser Methode nur an den Enden, wo das "Sanierungsgebiet" aufhört.
Zur ersten Methode gibt es zig YouTube Videos, zur zweiten eigentlich nichts, erst recht nicht in Verbindung mit Dichtbeton.
Mir ist die zweite Methode suspekt, weil dort ja eigentlich der Wassereinbruch nicht wirklich behohoben wird, nur unter der Oberfläche abgedichtet, Der Anbieter sagt jedoch, das sei state-of-the-Art und, dass die erste Methode nicht so zuverlässig und vor allem nicht so langlebig ist.
Die zweite Methode dauert außerdem viel länger, produziert viel mehr Staub und hinterlässt diese runde Hohlkehle in den Ecken.
Der Anbieter der zwieten Methode macht trotzdem den besten Eindruck und ich bin geneigt, ihm zu vertrauen. Nur will ich halt das Beste für meinen Keller. Kann mir hier vielleicht jemand mit Fachwissen, oder gerne auch Erfahrung aus Kundensicht helfen? Danke!