ich habe eine Frage, die sich im Rahmen unserer Umbauarbeiten ergibt.
In unserem Altbau aus dem Jahre 1953 haben wir eine Zwischendecke (Küche, Esszimmer), in der ein Zwischeneinschub vorhanden ist. Auf einer Lattung liegen lose Bretter und darüber wurde wohl vor ein paar Jahren mal ca. 6 cm Glaswolle aufgelegt. Danach schließt sich direkt der Fußboden (Dielen, Spanplatte) des darüber liegenden Geschosses an.
Bei den Umbauarbeiten mussten wir die Deckenverkleidung (Heraklith) unter den Balken entfernen. Zukünftig möchten wir die Balken sichtbar lassen bis zu einer Tiefe von mindestens 8 cm (Balkenstärke 18 cm). Die Frage ist, wie man den übrigen Raum am effektivsten für den Schallschutz nutzen könnte.
Überlegung: Dachlatten an den Balken bis zum Boden des oberliegenden Geschosses anbringen, Fach mit 6 cm Holzfaserdämmung (flexibel) ausfüllen, auf die Dachlatten dann Sparschalung und Gipsfaserplatten. Dabei wäre dann aber der Raum der Sparschalung (2,4 cm) für den Schallschutz ungenutzt. Könnte man in diesen Raum noch weitere Gipsfaserplatten legen, um mehr "Masse" in die Decke einzubringen?
Wir möchten natürlich so viel wie möglich von den Balken sehen können. Oder wäre es auch denkbar, mit 4 cm die Fächer zu dämmen, eine Sparschalung anzubringen und dann 3 cm Holzfaserdämmung ein wenig einzudrücken und zwischen die Sparschalung zu klemmen?
Für andere Varianten sind wir natürlich auch offen.
Vielen Dank für Anregungen!