1. Aufgrund der Sparrenlänge habe ich waagerecht mehrere Bahnen zu legen und diese mit Klebeband zu verkleben. Spielt es eine Rolle, ob ich bei der Verlegung der Folie oben im Dach anfange und mich nach unten arbeite (wegen Überlappung der Folie)? Bildet sich an der Innenseite eigentlich soviel Kondenswasser, dass es zwischen Folie und Dämmung herunterläuft? D.h. soll die untere Anschlussbahn zwingend mit Überlappung auf die obere geklebt werden, sodass sich keine Wasser stauen kann? Oder ist das alles egal?
2. Darf ich die Folie direkt an den verputzen Schornstein (Schiedel, mit Schamotte, aus Fertigteilen) für den Kaminofen anschließen oder muss aus Brandsicherheitgründen eine andere Lösung, z.B. Anschluss an Wechsel etc. vorgenommen werden?
3. Unterhalb der Firstpfette sind waagerechte Zangen angeordnet. Reicht es aus, wenn ich mit der Folie unterhalb dieser Zangen bleibe, damit ich mir die lästigen Schnibbeleien und Verklebungen an der Firstpfette sparen kann?
4. Kann man an mit Klebebändern absolut unzugänglichen Stellen zum Abdichten der Folie auch Bauschaum einsetzen?
4. Ich will anschließend eine Verkleidung mit Gipskartonplatten vornehmen und darauf dann Nut- und Federbretter mit Lattung anbringen. Ist das OK? Kann man die Lattung weglassen und die Nut- und Federbretter direkt auf die GK-Platten nageln?
5. Schließt man die GK-Platten eigentlich bündig an die angrenzenden gemauerten Giebelwände und Kienstöcke an und verspachtelt sie oder lässt man Luft (wegen "Arbeiten" des Dachstuhls)?
6. Was macht man beim Anschluss an den Kniestock aus Gasbton (bereits verputzt), wenn man nach Anbringen der Lattung und GK-Platten den Anschluss der Folie nicht sauber abgedeckt bekommt und eine unansehnliche Aussparung übrigbleibt? Es wurde mir empfohlen, die Nute mit Bauschaum auszuschäumen und anschließend zu verspachteln. Ist das OK? Vielen Dank für jede Hilfe!

