Normen, Vorschriften, Verordnungen etc.

Drainage Ausführung nicht nach DIN

Wir bauen ein Haus in Hanglage und das Bodengutachten beträgt wahrscheinlich Kl.4. Ich habe das Gutachten noch nicht vorliegen, doch haben die Mitarbeiter es vorab schon auf Kl.4 geschätzt. Ich habe die gefüllten Stangen gesehen und gemessen 30 bis 40 cm Mutterboden, 50 cm Sand, 50 cm Lehm dann grobes Geröll und Steine (Nichtexpertenbeurteilung). Auch wenn nach Auswertung vom GUA keine Drain empfohlen wird, hätten wir gerne eine. Der Vorschlag enthielt eine nicht der DINA entsprechende Drainage 40 lfdm mit DNA 100 Opti-Drain Rohr mit 2 Kontrollrohren DN300 ohne Sandgang und 2 Leitungsanschlüsse DN 100 für Lichtschachtentwässerung.Kies 40/40 cm und Vorbereitung der Verlegesohle. Zur DIN gerechten Ausführung benötigen wir eine Veränderung der Gebäudekonstruktion um die Drain-/Kontrollrohre an den Richtungswechseln einzubringen.
Ist die nicht DIN gerechte Ausführung ausreichend?, was haben wir für Nachteile bezüglich der Entwässerung bei nicht DIN gerechter Ausführung.
Herzlichen Dank für Ihre Meinung, Gruß Conny

  1. Was sagt denn Ihr Planer dazu?

    Passt irgendwie hierzu: http://www.bau.net/forum/kosten/10084.php
    Es ist nun mal eben so, dass eine Dränanlage gewartet werden muss Es muss die Möglichkeit bestehen, etwaige Spüllvorgänge auch ausführen zu können. Wenn dieses alles nicht Möglich ist, und Sie bedenken haben hinsichtlich der Durchlässigkeitswerte des Bodens und / oder der HWS dann planen Sie lieber nach DINA 18195-6 "Bauwerksabdichtungen; Abdichtung gegen von außen drückendes Wasser und aufstauendes Sickerwasser; - 2000/08" - oder bauen Sie gleich eine weiße Wanne.
    PS: Lichtschächte dürfen lt. DIN 4095 "Dränung zum Schutz von baulichen Anlagen - 1990/06" nicht an Dränungen direkt angeschlossen werden.

  2. Passt irgendwie hierzu: http://www.bau.net/forum/kosten/10084.php

    Ja richtig, es handelt sich um das selbe Projekt. Danke für die Info. Gruß Conny Müller


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