Wir haben einen lehmdurchsetzten Untergrund und müssen das komplette Oberflächenwasser auf dem eigenen Grundstück versickern (alle umliegenden Nachbarn natürlich auch) und deshalb ist nicht auszuschließen, dass es Probleme mit drückendem Wasser im Keller geben kann.
Die Bodenplatte wird laut Statik 25 cm stark und aus WU-Beton gefertigt. Darunter einer 5 cm starke Sauberkeitsschicht aus B5 und darunter eine 10 cm dicke Kiesschicht 16/32 zum Ausgleichen von Bodenunebenheiten. Die Wände sollen aus Fertigelementen hergestellt werden. Dabei handelt es sich um SysproPART-thermo-Elemente, d.h. es ist bereits eine 10 cm starke Kerndämmung eingebaut. Wandstärke ist mit 30 cm festgelegt. D.h. 5+6 cm Schalen + 10 cm Dämmung bleiben 9 cm WU-Beton zum Ausgießen.
Jetzt zu meinen eigentlichen Fragen:
1) Hat jemand Quadratmeterpreise für solche Wandelemente (mit/ohne Kerndämmung, Mobilkraneinsatz)?
2) Gibt es zum Thema Abdichtung Alternativen zu Pentaflex? Mir wurde als Komplettpaket ein Preis von rd. 3800 € (inkl. Märchenst.) bei einer Wandlänge von 58 m zuzgl. senkrechter Fugen genannt, was mir doch relativ teuer erscheint.
3) Kann man das Pentaflex-Fugenblech auch separat beziehen, wenn ja wo?
4) Brauche ich bei Einsatz von Pentaflex wirklich keine weiteren Maßnahmen zur Abdichtung (Dichtschlämme etc.)?
5) Reichen die WU-Platten/Wand-Querschnitte (25 cm bzw. 5+9+6) aus, damit das ganze auch wirklich WU wird?
6) Wie steht's mit der Verarbeitung des Pentaflex-Systems? Kann man sich da rantrauen oder braucht man Spezialwerkzeug?
7) Da wir fast alles selbst machen wollen und ein gemauerter Keller (Schw. -Wanne) viel billiger wäre, stellt sich mir mittlerweile sowieso die Frage, ob sich die Fertigwände überhaupt lohnen, d.h. das halten was sie versprechen - WU. Was habe ich für alternativen?
