WU-Stahlfaserbeton Bodenplatte bei drückendem Wasser: Abdichtung notwendig?
In diesem Forum sind Sie: Keller📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 15.01.2026
Die Diskussion dreht sich um die Notwendigkeit einer zusätzlichen Abdichtung einer WU-Stahlfaserbeton Bodenplatte bei drückendem Wasser. Es wird hinterfragt, ob die Stahlfaserbeimischung ausreichend Schutz bietet und ob der Übergang zu den Planziegelwänden eine Schwachstelle darstellt. Die Ausführung einer gemeinsamen Bodenplatte für ein Doppelhaus mit unterschiedlichen Gründungshöhen wird kritisch betrachtet, insbesondere die Abdichtung der Nahtstelle. Die Bedeutung eines Bodengutachtens und einer fachgerechten Statik wird hervorgehoben.
⚠️ Wichtiger Hinweis · 🔴 Kritisch/Risiko · ✅ Zustimmung/Empfohlen · 👉 Handlungsempfehlung
WU-Stahlfaserbeton Bodenplatte bei drückendem Wasser: Abdichtung notwendig?
auf Nachfrage bei unserem Bauleiter zu unsere Kellerabdichtung bekamen wir die Information das die Bodenplatte aus einer 25 cm WU-Stahlfaserbeton gegossen wurde (unter den tragenden Wänden wurden vom Statiker zusätzliche Stahlmatten angeordnet). Die Bodenplatte ist weder unter - noch oberhalb zusätzlich abgedichtet - nur Schotterschicht und PE-Folie als Sauberkeitsschicht unterhalb. Die aus Poroton-Planziegel gemauerten Wände wurden mit KMB abgedichtet (aus den Beiträgen hier im Forum habe ich schon gelernt das mit KMB maximal eine Abdichtung gegen aufstauendes Sickerwasser zu erreichen ist). Die Abdichtung ist vertikal ca. 15 cm auf die Flanken gezogen worden, wie ich von Bildern rekonstruieren konnte.
Meine Frage: Kann die Konstruktion so funktionieren (von der KMB mal abgesehen) oder hätten hier irgendwelche Fugenbleche (was auch immer das ist) oder ähnliches verwendet werden müssen?
Vielen Dank für alle Antworten
Andreas
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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🔴 KRITISCH: Bei drückendem Grundwasser ist eine WU-Beton-Bodenplatte ohne horizontale Abdichtung und dichte Anschlussfugen (mit Fugenblechen, Quellbändern oder Injektionsprofilen) grundsätzlich nicht ausreichend – Wassereintritt ist mit hoher Wahrscheinlichkeit vorprogrammiert.
🔴 KRITISCH: Die verwendete KMB-Vertikalabdichtung ist nur für aufstauendes Sickerwasser zugelassen (W1-E), nicht für drückendes Wasser – sie bietet bei hydrostatischem Druck keinerlei Schutz.
⚠️ WICHTIG: Die PE-Sauberkeitsschicht unter der Bodenplatte ist keine Abdichtung, sondern lediglich eine Trennlage – sie verhindert weder Kapillarwassertransport noch hydrostatischen Aufstieg.
⚠️ WICHTIG: Fugenbleche allein gewährleisten keine Wasserdichtheit; sie müssen mit integrierten Dichtungselementen (z. B. hydroschwellende Streifen oder Injektionskanäle) kombiniert werden.
⚠️ WICHTIG: Ein WU-Beton mit Stahlfasern reduziert Rissbreiten, ersetzt aber keine fachgerechte Abdichtung nach DINAbk. 18533 – die Anschlüsse (Bodenplatte/Wand) sind die entscheidenden Schwachstellen.
KI-Analyse (GoogleAI)
Ich beurteile die Situation wie folgt: Eine Bodenplatte aus WU-Stahlfaserbeton (wasserundurchlässiger Beton) ist grundsätzlich geeignet, um gegen drückendes Wasser zu schützen. Die Stahlfasern im Beton reduzieren die Rissbildung und erhöhen die Dichtigkeit.
Allerdings ist die Ausführung entscheidend. Folgende Punkte sind kritisch:
- Qualität des Betons: Wurde der Beton fachgerecht gemischt und eingebracht?
- Rissbildung: Sind Risse in der Bodenplatte vorhanden? 🔴 Risse können die Dichtigkeit beeinträchtigen.
- Anschlüsse: Wie sind die Anschlüsse an die Wände (Poroton Planziegel) ausgeführt?
- Fugenbleche: Sind Fugenbleche an den Arbeitsfugen vorhanden und korrekt eingebaut?
Eine zusätzliche Abdichtung kann erforderlich sein, wenn Zweifel an der Ausführung bestehen oder wenn die Bodenplatte Risse aufweist. 🔴 Insbesondere bei drückendem Wasser ist eine sorgfältige Ausführung der Abdichtung wichtig, um Wassereintritt zu verhindern.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Ausführung der Bodenplatte und die Anschlüsse von einem unabhängigen Bausachverständigen prüfen. Dieser kann beurteilen, ob eine zusätzliche Abdichtung erforderlich ist.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der vorliegende Sachverhalt beschreibt eine Kellerkonstruktion mit einer 25 cm dicken WU-Stahlfaserbeton-Bodenplatte, die bei drückendem Wasser ohne zusätzliche Abdichtung ausgeführt wurde. Die vertikale Abdichtung der Poroton-Planziegelwände erfolgte mit KMB (Kunststoffmodifizierte Bitumendickbeschichtung), die nur bis maximal aufstauendes Sickerwasser zugelassen ist. Die Bodenplatte wurde lediglich auf einer PE-Folie als Sauberkeitsschicht gegossen, ohne Fugenbleche oder andere Abdichtungselemente im Anschlussbereich zwischen Bodenplatte und Wand.
🔴 Gefahr: Bei drückendem Wasser ist eine WU-Betonkonstruktion ohne zusätzliche Abdichtung nach DIN 18533 (ehemals DIN 18195) in der Regel nicht ausreichend. WU-Beton allein kann bei dauerhaftem Wasserdruck undurchlässig sein, jedoch sind die Fugen und Anschlüsse die kritischen Schwachstellen. Fehlende Fugenbleche oder Quellfugenbänder im Anschluss zwischen Bodenplatte und Wandabdichtung führen hier mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Wassereintritt.
⚠️ Korrektur: Die Aussage des Bauleiters, dass die Bodenplatte aus WU-Stahlfaserbeton ohne Abdichtung ausreicht, ist fachlich falsch. WU-Beton ist kein Ersatz für eine Abdichtung gegen drückendes Wasser, sondern muss in Verbindung mit einer fachgerechten Abdichtung nach Wassereinwirkungsklasse W2-E oder W3-E (DIN 18533) geplant werden. Die KMB auf den Wänden ist zudem nur für W1-E (Bodenfeuchte) zugelassen, nicht für drückendes Wasser.
➕ Ergänzung: Entscheidend ist die korrekte Ausführung der Anschlussfuge zwischen Bodenplatte und Wand. Hier müssen zwingend Fugenbleche, Quellfugenbänder oder Injektionsschläuche eingeplant werden, um eine dauerhafte Dichtheit zu gewährleisten. Zudem fehlt eine horizontale Abdichtung unter der Bodenplatte, die bei drückendem Wasser erforderlich ist. Die PE-Folie dient nur als Trennlage, nicht als Abdichtung.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung oder einen Fachplaner für WU-Konstruktionen. Lassen Sie die gesamte Abdichtungsplanung nach DIN 18533 überprüfen und fordern Sie eine Nachbesserung der Anschlussdetails (Fugenbleche, horizontale Abdichtung). Bei bereits gegossener Bodenplatte sind nachträgliche Maßnahmen wie Injektionen oder eine innere Abdichtung (z.B. mit mineralischen Dichtungsschlämmen) zu prüfen, jedoch nur durch einen Fachbetrieb.
KI-Analyse (Qwen)
Die beschriebene Konstruktion einer 25 cm starken WU-Stahlfaserbeton-Bodenplatte ohne zusätzliche horizontale Abdichtung bei drückendem Wasser stellt ein erhebliches Risiko für Feuchteschäden, Schimmelbildung und langfristige Betonzerstörung dar.
🔴 Gefahr: WU-Beton (Wasserundurchlässiger Beton) erfüllt nach DIN 1045-2 nur Anforderungen an die Wassereindringtiefe bei statischem Wasserdruck – jedoch nicht bei drückendem Grundwasser über längere Zeit, insbesondere bei Fugen, Anschlüssen, Durchdringungen oder mikroskopischen Rissen, die bei Schwind- und Temperaturbeanspruchung unvermeidlich sind.
🔴 Gefahr: Die fehlende horizontale Abdichtung unter der Bodenplatte (keine WU-Unterabdichtung oder Folienabdichtung mit Überdeckung und Fugenverschweißung) ermöglicht den ungehinderten Aufstieg von drückendem Wasser durch Kapillarität und hydrostatischen Druck – die PE-Sauberkeitsschicht bietet hier keinerlei Abdichtungsfunktion.
⚠️ Korrektur: Fugenbleche sind keine Ersatzmaßnahme für eine funktionale Abdichtung; sie dienen lediglich der gezielten Fugenführung und Rissbegrenzung – nicht der Wasserdichtheit. Ihre Anordnung ohne integrierte Dichtungselemente (z. B. Injektionsfugenprofile oder hydroschwellende Streifen) ist bei drückendem Wasser wirkungslos.
➕ Ergänzung: Die vertikale KMB-Abdichtung ist nach DIN 18195-4 nur für aufstauendes Sickerwasser zugelassen – bei drückendem Wasser ist eine vollflächige, fugenlose, mechanisch geschützte Horizontalsperre (z. B. Bitumen- oder Kunststoffbahnen mit mindestens 2 Lagen und Überlappung ≥ 15 cm) zwingend erforderlich.
➕ Ergänzung: Die Kombination aus WU-Beton und KMB allein entspricht nicht den Anforderungen der DIN 18195-6 für den Wasserhaushalt bei drückendem Wasser – hier ist stets ein abdichtungstechnisch geschlossenes System („Schale“) mit nachweislich dichten Anschlüssen zwischen Bodenplatte und Wand erforderlich.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung (z. B. nach RAL-RG 600) zur Prüfung der aktuellen Wasserstandsverhältnisse, der Betonqualität (WU-Klasse, Prüfzeugnis), der Fugenführung und der Anschlussdetails – eine Nachbesserung ist bei drückendem Wasser nur durch aufwendige Innenabdichtung mit Druckentlastung oder komplette Außensanierung möglich.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung: Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass bei drückendem Wasser eine reine WU-Beton-Bodenplatte ohne zusätzliche horizontale Abdichtung und dichte Anschlussfugen nicht ausreichend ist und ein hohes Risiko für Wassereintritt besteht.
⚠️ Abweichung: GoogleAI betont die Ausführungskritikalität (Risse, Mischung, Anschlüsse) als zentrale Unsicherheitsfaktoren, während DeepSeek und Qwen klar feststellen, dass die Konstruktion nach geltenden Normen (DIN 18533, DIN 18195-6) prinzipiell unzulässig ist – unabhängig von der Ausführungsqualität.
➕ Ergänzung: DeepSeek und Qwen ergänzen explizit, dass die KMB-Abdichtung nur für W1-E zugelassen ist und bei drückendem Wasser vollständig versagt – GoogleAI erwähnt die Wandabdichtung nur allgemein, ohne Zulassungsstatus zu benennen.
❌ Widerspruch: GoogleAI hält eine zusätzliche Abdichtung für „erforderlich, wenn Zweifel an der Ausführung bestehen“, während DeepSeek und Qwen klar und eindeutig feststellen: eine zusätzliche Abdichtung ist zwingend vorgeschrieben – nicht optional. (Vorsichtsprinzip → Priorisierung der sichereren Einschätzung).
👉 Empfehlung: Alle drei Modelle empfehlen konsistent die sofortige Prüfung durch einen zertifizierten Sachverständigen – DeepSeek und Qwen konkretisieren zusätzlich die erforderliche Zertifizierung (RAL-RG 600, Fachplaner WU-Konstruktionen) und benennen Nachbesserungsoptionen (Injektion, Innenabdichtung mit Druckentlastung).
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Grundsätzliche Abdichtungspflicht bei drückendem Wasser ✅ Konsens Ja – eine horizontale Abdichtung ist zwingend erforderlich; WU-Beton allein ist normativ unzureichend. Eignung der KMB-Wandabdichtung ✅ Konsens KMB ist nur für W1-E zugelassen; bei drückendem Wasser ist sie nicht geeignet – vollflächige, geschützte Bahnenabdichtung nach DIN 18533 erforderlich. Funktion der PE-Sauberkeitsschicht ✅ Konsens Keine Abdichtungsfunktion – ausschließlich Trennlage; kein Schutz vor Kapillar- oder hydrostatischem Wasser. Rolle der Fugenbleche ⚠️ Abwägung Fugenbleche allein sichern keine Dichtheit; sie benötigen integrierte Dichtungsmaßnahmen (Quellbänder, Injektionsprofile) – Konsens in der Notwendigkeit, aber Qwen betont stärker die Unwirksamkeit ohne Ergänzung. Normative Einordnung (DIN 18533) ❌ Widerspruch GoogleAI verweist allgemein auf fachgerechte Ausführung; DeepSeek und Qwen benennen explizit DIN 18533 als verbindlich und stellen klar, dass die Ausführung nicht nur „kritisch“, sondern normativ unzulässig ist – sicherere Einschätzung dominiert. 👉 Handlungsempfehlung: Die Bauausführung entspricht nicht den anerkannten Regeln der Technik (DIN 18533) – eine fachlich abgesicherte Nachbesserung durch zertifizierten Sachverständigen ist unverzüglich erforderlich.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Wassereintritt in den Keller bei drückendem Grundwasser Unmittelbarer Schaden an Bauwerk und Ausbau; Schimmelbildung; Gesundheitsrisiko für Bewohner; massive Sanierungskosten. 🔴 Risiko Langfristige Betonzerstörung durch hydrostatischen Druck und Chlorid-/Sulfateintritt Verminderte Tragfähigkeit der Bodenplatte; spätere Rissbildung; hohe Kosten für Sanierung oder Ersatz. 🔴 Risiko Haftungs- und Gewährleistungsprobleme durch normwidrige Ausführung Rechtliche Verantwortung für Auftragnehmer und Bauleitung; mögliche Schadensersatzforderungen; Verzugskosten. 🔴 Risiko Mangelhafte oder fehlende Dokumentation (WU-Prüfzeugnisse, Fugenprotokolle, Abdichtungsnachweise) Kein Nachweis der Ausführung; Beweislastverschiebung zu Lasten des Bauherrn; Ausschluss von Versicherungsleistungen. 🔴 Risiko Fehlende Druckentlastung bei Nachbesserung (z. B. Innenabdichtung ohne Entwässerung) Verstärkter Wasserdruck auf Innenabdichtung; rascher Versagen der Maßnahme; zusätzliche Folgeschäden. ✅ Chance Frühzeitige fachliche Intervention durch Sachverständigen Vermeidung von Folgeschäden; kostengünstigere Sanierungsoptionen (z. B. Anschlussfugeninjektion statt kompletter Außensanierung). ✅ Chance Nachrüstung einer zertifizierten horizontalen Abdichtung mit Fugenblech- und Anschlussintegration Langfristige Dichtigkeitsgarantie; Erhöhung des Immobilienwerts; Erfüllung von Versicherungs- und Förderkriterien. ✅ Chance Nutzung des Sachverständigen-Gutachtens als Grundlage für Nachbesserungsforderung gegenüber Bauunternehmen Rechtssichere Durchsetzung von Gewährleistungsansprüchen; Reduzierung eigener Kostenanteile. ✅ Chance Integrierte Planung von Entwässerungssystem (z. B. Ringdrainage mit Pumpensumpf) Dauerhafte Druckentlastung der Kellerkonstruktion; aktiver Schutz gegen Hochwasserereignisse; zukunftssichere Basis. ✅ Chance Modernisierung der gesamten Kellerabdichtung nach aktuellsten Normen (z. B. DIN 18533:2022) Langfristige Planungssicherheit; Kompatibilität mit neuen Baustoffen und Verfahren; Vorteil bei Verkauf oder Bewertung. Orientierungshilfen
- Unverzügliche Sachverständigen-Prüfung beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Sachverständigen für Bauwerksabdichtung nach RAL-RG 600 – nicht nur für Bestandsaufnahme, sondern mit Auftrag zur Prüfung der DIN 18533-Konformität und Erstellung eines Nachbesserungskonzepts.
- Unterlagen sammeln: Fordern Sie vom Bauunternehmen alle Nachweise ein: WU-Prüfzeugnisse der Bodenplatte, Verlegeprotokolle für KMB, Bauakten zu Fugenblechen (Typ, Position, Hersteller), Grundwasserstandsmessungen während der Bauausführung.
- Anschlussfugen detailliert dokumentieren: Fotografieren Sie alle Wand-Boden-Übergänge mindestens in 3 Bereichen (Ecke, Mitte Wand, Nähe Durchdringung) – mit Maßstab und Datum – für das Gutachten.
- Horizontale Abdichtung nachrüsten lassen: Beauftragen Sie einen Fachbetrieb für Abdichtungstechnik mit der Installation einer normgerechten horizontalen Abdichtung (z. B. zweilagige Bitumenbahn mit Fugenverschweißung) und der Einbringung von Quellfugenbändern oder Injektionsprofilen in die Anschlussfuge.
- Entwässerungssystem prüfen und ergänzen: Lassen Sie durch den Sachverständigen prüfen, ob ein funktionierender Ringdrain mit Pumpensumpf vorhanden ist – bei Fehlen oder Mangel: Planung und Einbau priorisieren.
- Haftungsrechtliche Beratung einholen: Kontaktieren Sie noch vor Abschluss des Sachverständigengutachtens einen auf Baurecht spezialisierten Rechtsanwalt, um Ihre Gewährleistungs- und Schadensersatzansprüche gegen Bauunternehmen und Bauleitung abzusichern.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- WU-Beton
- Wasserundurchlässiger Beton, der durch spezielle Zusätze und Verarbeitung das Eindringen von Wasser verhindert. Er wird häufig im Kellerbau eingesetzt.
Verwandte Begriffe: Stahlfaserbeton, Fugenbleche, Abdichtung. - Stahlfaserbeton
- Beton, dem Stahlfasern zugesetzt werden, um die Zugfestigkeit und Rissbeständigkeit zu erhöhen. Dies verbessert die Dichtigkeit und Haltbarkeit.
Verwandte Begriffe: WU-Beton, Bewehrung, Rissbildung. - Drückendes Wasser
- Wasser, das mit Druck auf Bauteile wirkt, z.B. durch hohen Grundwasserstand oder Staunässe. Es stellt besondere Anforderungen an die Abdichtung.
Verwandte Begriffe: Grundwasser, Abdichtung, Drainage. - Fugenbleche
- Bleche, die in Arbeitsfugen von Betonbauteilen eingebaut werden, um eine wasserdichte Verbindung herzustellen. Sie verhindern das Eindringen von Wasser durch die Fuge.
Verwandte Begriffe: Arbeitsfuge, WU-Beton, Abdichtung. - Sauberkeitsschicht
- Eine Schicht aus Magerbeton oder Kies unter der Bodenplatte, die als ebene Unterlage dient und das Aufsteigen von Feuchtigkeit reduziert.
Verwandte Begriffe: Bodenplatte, Schotterschicht, Drainage. - Abdichtung
- Maßnahmen, um Bauteile vor dem Eindringen von Wasser zu schützen. Dies kann durch spezielle Beschichtungen, Folien oder den Einsatz von WU-Beton erfolgen.
Verwandte Begriffe: Drückendes Wasser, Fugenbleche, WU-Beton. - Poroton Planziegel
- Hochwärmedämmende Ziegel, die im Mauerwerksbau verwendet werden. Sie werden mit Dünnbettmörtel vermauert, um eine hohe Maßgenauigkeit und Wärmedämmung zu erreichen.
Verwandte Begriffe: Mauerwerk, Wärmedämmung, Dünnbettmörtel.
Häufige Fragen (FAQ)
- Was bedeutet WU-Beton?
WU-Beton steht für wasserundurchlässigen Beton. Er wird so hergestellt, dass er das Eindringen von Wasser verhindert oder zumindest stark reduziert. Dies wird durch eine spezielle Zusammensetzung und Verarbeitung des Betons erreicht. - Wie erkenne ich, ob meine Bodenplatte aus WU-Beton ist?
Dies sollte in den Bauunterlagen dokumentiert sein. Fragen Sie Ihren Bauleiter oder Statiker. Eine visuelle Unterscheidung ist schwierig, da WU-Beton nicht anders aussieht als normaler Beton. - Sind Fugenbleche bei einer WU-Beton Bodenplatte notwendig?
Fugenbleche sind in der Regel an Arbeitsfugen erforderlich, um eine wasserdichte Verbindung zu gewährleisten. Auch bei WU-Beton können Fugenbleche sinnvoll sein, insbesondere bei hohen Anforderungen an die Dichtigkeit. - Was ist drückendes Wasser?
Drückendes Wasser ist Wasser, das aufgrund von hohem Grundwasserstand oder Staunässe mit Druck auf die Bauteile wirkt. Dies stellt besondere Anforderungen an die Abdichtung. - Kann WU-Beton Risse bekommen?
Ja, auch WU-Beton kann Risse bekommen, insbesondere durch Setzungen oder thermische Spannungen. Stahlfasern im Beton können die Rissbildung reduzieren. - Was passiert, wenn Wasser durch die Bodenplatte dringt?
Wassereintritt kann zu Feuchtigkeitsschäden, Schimmelbildung und Korrosion der Bewehrung führen. Dies kann die Bausubstanz gefährden. - Wie wird eine WU-Beton Bodenplatte abgedichtet?
Eine WU-Beton Bodenplatte wird durch die spezielle Zusammensetzung des Betons und die sorgfältige Ausführung der Anschlüsse und Fugen abgedichtet. Zusätzlich können Fugenbleche und Beschichtungen verwendet werden. - Was kostet eine WU-Beton Bodenplatte?
Die Kosten für eine WU-Beton Bodenplatte sind höher als für eine normale Betonbodenplatte, da spezielle Zuschläge und eine sorgfältigere Verarbeitung erforderlich sind. Die genauen Kosten hängen von der Größe der Bodenplatte und den örtlichen Gegebenheiten ab.
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-
Abdichtung gegen Bodenfeuchte oder drückendes Wasser?
-
WU-Beton Bodenplatte: Hält die Faserbeimischung Wasserdruck?
ach! ☹
und was macht die bopl. bei Wasserdruck von unten? hält das die Faserbeimischung?
man-o-man ... die Leute haben nerven!
naja, vielleicht ist ja auch kein Wasser zu erwarten ...
sowas kann man i.ü. eindeutig klären, -
Sollbruchstelle: Übergang Stahlfaserbeton zu Planziegel bei Drückwasser
abgesehen von der KMB
ist der Übergang von der 'Stahlfaser'-Beton Platten zu der Wand aus Planziegeln eine Sollbruchstelle, zumal bei von unten auf die Sohle drückendem Wasser, Fugenbleche funktionieren nur zwischen Beton und Beton -
Frage zur Ausführung: Bodenplatte bündig mit Porotonmauerwerk?
Bin ich zu blöd das zu lesen?
15 cm Flanken ... JA steht den die Bodenplatte über das Porotonmauerwerk? ... Bodenplatte und Mauerwerk sollten in dem Fall schon bündig sein! ... Gibt es auch eine Dränung zu der Ausführung wenn ja welches Material?
Zum leidigen Thema Stahlfaser mag ich eh nichts mehr sagen ... wird Zeit dass das Zeug verboten wird (!) -
Fundamenterder: Abweichende Ausführung bei WU-Bodenplatte
und auch
der Fundamenterder ist da geringförmig anders auszuführen wie gewohnt 🙂 -
Stahlfaserbeton: Keine bündige Ausführung ohne Bewehrungssaum möglich!
Omei bin ich blöd
des sind ja Stahlfasern sprich OHNE Bewehrungssaum gibt es eh KEINE bündige Ausführung ... tolle Ausführungsart hier vielleicht noch eine 0815er Hohlkelle und das ganze ist perfekt ... super gelöst ich werde das sicher "NICHT" weiterempfehlen (!)
MfG -
Hanggrundstück: Abdichtung gegen drückendes Wasser vertraglich
Informationen ...
zunächst vielen Dank für die Antworten - Entschuldigung, dass ich erst jetzt darauf reagiere.
zu 1
ein Bodengutachten liegt nicht vor - das Haus ist aber auf einem Hanggrundstück gebaut, weshalb wir die Abdichtung gegen drückendes Wasser im Werkvertrag festgeschrieben haben
zu 4
die Bodenplatte steht ca. 10 cm über - es ist eine gemeinsame Bodenplatte zweier Doppelhaushälfte. Das Nachbarhaus ist 25 cm höher gegründet. Eine Dränung wurde nicht eingebaut
zu 5
wie müsste der Fundamenterder denn ausgeführt sein?
zu 6
könnten Sie bitte die Sache mit Bewehrungsraum bzw. Überstand und die Problematik der Hohlkehle kurz erklären? Hohlkehle wurde nämlich ausgeführt -
Gemeinsame Bodenplatte Doppelhaus: Material Hohlkehle entscheidend!
Doppelhaus
mit gemeinsamer Bodenplatte?
Aus welchen Material ist diese Hohlkelle?
Fundamenterder naja der wird eh auf der Folie liegen ... gehen da wenigstens ein paar Fahnen nach außen ins Erdreich?
Bewehrungsaum damit's keiner Hohlkelle bedarf ... naja das Thema ist eh gelaufen denn dann hätte man eine gescheite bewehrte Bodenplatte ausführen müssen um die Kantenpressung wegen des fehlenden Überstand abzutragen
naja vom Allheilmittel "Stahlfaser" halte ich genauso viel wie Markus s.o. -
Bodenplatte: Unterschiedliche Gründungshöhen im Doppelhaus
Bodenplatte aus einem "Guss"
Die Bodenplatte (n) wurden gemeinsam gegossen, da die beiden Häuser 25 cm in der Höhe unterschiedlich gegründet sind (gleich5 t sich weiter oben durch ebenfalls unterschiedlich hohe Drempel wieder aus). Die "beiden" Bodenplatte überlappen so gesehen um ca. 30 cm, d.h. die Platte ist an dieser Stelle 50 cm stark.
Wahrscheinlich wurde die Hohlkehle aus KMB gefertigt (ich warte noch auf Bilder)
Für den Fundamenterder wurden keine Fahnen nach außen gelegt. Der Elektriker hat seine Arbeit bereits abgeschlossen und der PA wurde gemessen - scheint also o.k. (gewesen) zu sein.
Was den Stahlfaser-WU-Beton angeht, warte ich auf den Lieferschein vom Betonwerk um zu sehen ob wenigstens die Betonmischung stimmt - die Frage ist aber auch wie der Anschluss zu den geklebten Poroton Planziegel Wänden bei überstehnder Bodenplatte hätte ausgeführt werden müssen. -
Bodenplattensprung: Abdichtung der Nahtstelle erforderlich?
der Bodenplattensprung
würd mich interessieren ... der Sprung von 25 cm ist doch nicht im einem Guss bemacht worden? sprich da wurde doch tagsdrauf weiterbetoniert? wie sieht das mit der Abdichtung aus ... Fugenband o.Ä. vorhanden?
Hohlkelle aus KMB naja langsam nähern wir uns der Zweifel die wir schon anfangs hegten ... dürfen wir die Bilder auch sehn? DENN spätestens ab dann könnten wir hier auch richtig mitreden (!) -
Diskussion: Thema Stahlfaserbeton endgültig erledigt?
hoffentlich ...
ist jetzt das unthema "Stahlfaserbeton" ein für allemal erledigt: -
Getrennte Bodenplatten: Keine Abdichtung der Nahtstelle
Nicht an einem Tag -- wie damals in Rom 🙂
zu 10
Stimmt Herr Thalhammer, die Bodenplatten wurden nacheinander gegossen. Ergibt sich daraus bereits, dass man von getrennten Bodenplatten reden muss. Eine besondere Abdichtung der Nahtstelle wurde nicht vorgenommen.
An dieser Stelle erst einmal ein herzliches Dankeschön für die Zeit und Mühe die von Ihnen und den anderen Aktiven in dieses Forum gesteckt wird.
Sobald ich die Bilder elektronisch vorliegen habe, werde ich versuchen sie Ihnen über Pixum zugänglich zu machen
zu 11
habe den Link gelesen, sind die Anforderungen die Sie aufgezählt haben:- ausführl. Baugrundgutachten, ev1/ev2
- Nachweis d. Sicherheit gegen schubrisse
.- Überprüfung der Bedingungen der Zulassung für sfb
- vollständige stat. ber. und Zulassung auf der Baustelle
- Nachweis der Gebrauchstauglichkeit
in irgendeiner Art vorgeschrieben oder nur empfohlen? Die Entscheidung wurde vom Bauträger getroffen ohne uns vorher über Vor- oder Nachteile (Vorteile, Nachteile) zu informieren.
-
WU-Bodenplatte: Ohne Fugenband bei Anstehendem Wasser wertlos!
Das habe ich fast befürchtet ☹
für das tieferliegende Bauwerk ist die WU-Bodenplatte "NICHTS Wert! " ... DENN wenn da Wasser ansteht ist es NUR eine Frage der Zeit bis es aus der Fuge zwischen den beiden Bodenplatten kommt dabei wär's sicher ein leichtes gewesen dort ein Fugenband anzuordnen (!)- mmmh* warten wir mal auf die Bilder obwohl der Markus da sicher wegen der Stahlfasern auch was schreiben wird 😉
-
Fugenband: Was wäre bei Überlappung der Bodenplatten sichtbar?
Was wäre zu sehen
wenn ein Fugenband da wäre? Ich habe gerade das DIA rausgeholt das die Überlappung der beiden Bodenplatten zeigt. Auf dem DIA ist die Überlappung schräg von der Seite aus zu sehen. Sowohl seitlich an den Bodenplatten als auch am 25 cm Sprung von der unteren zur oberen Platte ist nichts als Beton zu sehen. -
Statische Berechnung: Auflage für Baugenehmigung zwingend!
grundsätzlich ...
ist es so (ich will ja eigentlich zu sfb nichts mehr schreiben *g*), dass
für ein Bauwerk eine statische Berechnung erstellt werden muss.
das wird normalerweise auch in der Baugenehmigung als Auflage genannt (ebenso
Wärmeschutz bzw. EnEVAbk.).
die Einhaltung der genannten Anforderungen ist zwingend! beim erstellen der
Statik nachzuweisen.
natürlich kann der Statiker keine Bodenmechanischen Werte erfinden, also ist
die Hinzuziehung eines Baugrundgutachters zu fordern.
usw. usf ...
es führt aber definitiv zu weit, dem Bauträger detailliert aufzugeben:
mach dies, mach jenes, mach ...
der Bauträger hat von sich aus alle erforderlichen Unterlagen (Genehmigungsplanung
u. alle notwendigen Bescheide, aber eben auch Statik und EnEV-Nachweis)
zu bringen.
wie der Bauherr das überprüft, ist sein Bier!
die Genehmigungsbehörden sehen sich die Statik üblicherweise gar nicht oder
nach! Bauausführung an.
wenn dann irgendwas nicht passiert, wendet sich die Behörde natürlich nicht
an den Bauträger, sondern an den Hausbesitzer.
das kann im Einzelfall durchaus unangenehm werden. mindestens ebenso
unangenehm ist aber bspw. e. undichter Keller u. ein insolventer bt/bu/gu/gü ...
insofern würde es dem eigeninteresse des bh entsprechen, zeitnah zu prüfen,
bzw. prüfen zu lassen. das geht halt nicht ohne unabhängige Fachleute. -
Fugenband: Was wäre bei Überlappung der Bodenplatten sichtbar?
Was wäre zu sehen
wenn ein Fugenband da wäre? Ich habe gerade das DIA rausgeholt das die Überlappung der beiden Bodenplatten zeigt. Auf dem DIA ist die Überlappung schräg von der Seite aus zu sehen. Sowohl seitlich an den Bodenplatten als auch am 25 cm Sprung von der unteren zur oberen Platte ist nichts als Beton zu sehen. -
Bodenplatten-Übergang: Zeitpunkt der DIA-Aufnahmen entscheidend!
Das ist NICHT gut (!)
vom welchen Zeitpunkt sind die Dia's? doch hoffentlich nach dem ersten Betonakt sprich vor dem betonieren der zweiten Bodenplatte? -
Bodenplatten-Überlappung: Was wäre mit Fugenband sichtbar?
Was wäre zu sehen
wenn ein Fugenband da wäre? Ich habe gerade das DIA rausgeholt das die Überlappung der beiden Bodenplatten zeigt. Auf dem DIA ist die Überlappung schräg von der Seite aus zu sehen. Sowohl seitlich an den Bodenplatten als auch am 25 cm Sprung von der unteren zur oberen Platte ist nichts als Beton zu sehen. -
Forum-Hinweis: Aktualisieren-Button nach Beitrag vermeiden!
Bitte nicht nach dem Einstellen eines Beitrags auf Aktualisieren clicken
sondern vorher so oft auf zuzück clicken, bis man soweit zurück ist, wo man auf neue Antwort geclickt hat. Oder einfach in die chron. Liste gehen und Thread neu anwählen.
Gruß Roland -
Bodenplatten-Übergang: Keine Details ohne flächige Eisenbewehrung
Bilder vom Endstadium
Nein leider habe ich nur Detailfotos von dem Bodenplattenübergang als beide Bodenplatten fertig waren. Ich prüfe derzeit noch das Video Material ...
Die Bodenplatte hat übrigens doch flächig Eisenbewehrung bekommen.
Die Überlappung der Bodenplatten ist auf den DIA's sehr gut von der Seite zu sehen und da ist nichts dazwischen ... -
Statiker: Vorbereitende Arbeiten an Bodenplatte geprüft?
Der Statiker war mit im Boot
Hallo Herr Sollacher,
auch Ihnen vielen Dank für Ihre Zeit und Ihr Engagement.
Ich warte derzeit auf die Statik-Unterlagen die ich vom Bauleiter angefordert habe. Der Statiker hat auch die vorbereitenden Arbeiten an der Bodenplatte in Augenschein genommen bevor er das Betonieren freigegeben hat. Nur wurde nach meinen bisherigen Informationen kein Bodengutachten erstellt.
Leider sind wir erst jetzt (das Haus ist bereits bezogen) auf die Problematik aufmerksam geworden. Wenn der Statiker hier den Anforderungen nicht gerecht geworden ist - welche Konsequenzen ergeben sich daraus? Ist das eher Sonnenklar oder juristisch in alle Richtungen auszulegen? -
Bau-Risiken: Vor Gericht und auf hoher See...
sonnenklar ...
ist gar nichts. erst recht nicht beim bauen oder etwaigen, daraus resultierenden
Gerichtlichen Auseinandersetzungen. "vor Gericht und auf hoher See ... " -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 15.01.2026
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).WU-Stahlfaserbeton Bodenplatte: Abdichtung bei drückendem Wasser notwendig?
💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Notwendigkeit einer zusätzlichen Abdichtung einer WU-Stahlfaserbeton Bodenplatte bei drückendem Wasser. Es wird hinterfragt, ob die Stahlfaserbeimischung ausreichend Schutz bietet und ob der Übergang zu den Planziegelwänden eine Schwachstelle darstellt. Die Ausführung einer gemeinsamen Bodenplatte für ein Doppelhaus mit unterschiedlichen Gründungshöhen wird kritisch betrachtet, insbesondere die Abdichtung der Nahtstelle. Die Bedeutung eines Bodengutachtens und einer fachgerechten Statik wird hervorgehoben.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut WU-Bodenplatte: Ohne Fugenband bei Anstehendem Wasser wertlos! ist eine WU-Bodenplatte ohne Fugenband bei anstehendem Wasser wertlos, da Wasser in die Fuge eindringen kann. Dies stellt ein erhebliches Risiko dar und sollte dringend geprüft werden.
🔴 Kritisch/Risiko: Mehrere Beiträge weisen auf die Problematik der Ausführung ohne Bewehrungssaum hin, siehe Stahlfaserbeton: Keine bündige Ausführung ohne Bewehrungssaum möglich!. Dies kann zu einer mangelhaften Lastverteilung und somit zu Schäden führen. Die fehlende Abdichtung der Nahtstelle bei getrennten Bodenplatten birgt ebenfalls ein hohes Risiko des Wassereintritts.
✅ Zustimmung/Empfohlen: Es wird empfohlen, die Statik-Unterlagen und die vorbereitenden Arbeiten an der Bodenplatte durch einen Statiker prüfen zu lassen, wie im Beitrag Statiker: Vorbereitende Arbeiten an Bodenplatte geprüft? erwähnt. Eine fachgerechte Planung und Ausführung sind entscheidend für die Dichtigkeit und Stabilität der Bodenplatte.
👉 Handlungsempfehlung: Es wird dringend empfohlen, ein Bodengutachten erstellen zu lassen, falls noch nicht vorhanden. Die Ausführung der Bodenplatte und die Abdichtung der Nahtstellen sollten von einem Fachmann überprüft werden. Der Beitrag Abdichtung gegen Bodenfeuchte oder drückendes Wasser? gibt wichtige Hinweise zur Unterscheidung der notwendigen Abdichtungsmaßnahmen. Die Statik sollte auf die spezifischen Gegebenheiten des Baugrundstücks abgestimmt sein.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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- BAU-Forum - Balkon und Terrasse - Terrasse betonieren: Welche Betonart ist frostsicher & wasserundurchlässig? Kosten?
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