Öl-Brennwertgerät & offener Kamin: Einzug im Schornstein? Kosten & Machbarkeit

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 14.01.2026

Die Kombination eines Öl-Brennwertgeräts und eines offenen Kamins an einem einzigen Schornstein erfordert besondere Beachtung der Abgasführung. Ein Öl-Brennwertgerät benötigt eine überdruckdichte Abgasleitung, während ein offener Kamin auf Unterdruck angewiesen ist. Daher sind in der Regel zwei separate Kaminzüge erforderlich. Die Luftzufuhr spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle, insbesondere bei modernen Kaminen.

⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Zusatzinfo · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung

Öl-Brennwertgerät & offener Kamin: Einzug im Schornstein? Kosten & Machbarkeit

Hallo Forum,
wir planen gerade unser Haus. Nun kam die Frage auf, ob es möglich ist ein Öl Brennwertgerät und einen offenen Kamin an einem einzügigen Schornstein zu betreiben. Ich weiß, der Schornsteinfeger kann mir das sagen, der hat aber Urlaub.
Grüße
Lars Grimm
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  • Lars Grimm
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Gleichzeitiger Betrieb eines Öl-Brennwertgeräts und eines offenen Kamins an einem einzügigen Schornstein ist nicht zulässig und birgt Lebensgefahr durch CO-Rückstau, Kondensatbildung, Korrosion und Schornsteinbrand.

    🔴 KRITISCH: Erforderliche getrennte Abgaswege nach DINAbk. 18160-1 und 1. BImSchV müssen baulich umgesetzt werden – ein nachträglicher Einzug oder Trennelement ist oft nicht möglich.

    ⚠️ WICHTIG: Vor jeglicher Planung ist eine verbindliche, schriftliche Stellungnahme des zuständigen Schornsteinfegermeisters sowie eines Sachverständigen für Feuerstätten (z. B. nach VdS 2095) einzuholen.

    ⚠️ WICHTIG: CO-Melder nach DIN EN 50291-1 in allen Aufenthaltsräumen sowie im Kamin- und Heizraum zwingend installieren – auch bei getrennten Zugsystemen.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Die gleichzeitige Nutzung eines einzügigen Schornsteins für ein Öl-Brennwertgerät und einen offenen Kamin ist grundsätzlich möglich, erfordert aber eine sorgfältige Prüfung und Einhaltung der relevanten Vorschriften.

    🔴 Gefahr: Eine unsachgemäße Installation oder unzureichende Dimensionierung des Schornsteins kann zu gefährlichen Situationen wie Kohlenmonoxidvergiftung oder Schornsteinbrand führen.

    Ich empfehle, folgende Punkte zu beachten:

    • Abgaswerte: Die Abgaswerte beider Feuerstätten müssen den gesetzlichen Anforderungen entsprechen.
    • Schornsteinquerschnitt: Der Schornsteinquerschnitt muss ausreichend dimensioniert sein, um die Abgase beider Feuerstätten sicher abzuführen.
    • Feuerungsverordnung: Die Feuerungsverordnung des jeweiligen Bundeslandes ist zu beachten.
    • Sicherheitsabstände: Die erforderlichen Sicherheitsabstände zu brennbaren Bauteilen müssen eingehalten werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die geplante Installation unbedingt von einem qualifizierten Schornsteinfeger und einem Heizungsfachbetrieb prüfen und abnehmen.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der Sachverhalt betrifft die gemeinsame Nutzung eines einzügigen Schornsteins für ein Öl-Brennwertgerät und einen offenen Kamin. Dies ist eine anspruchsvolle technische und sicherheitsrelevante Fragestellung, die nicht ohne fachliche Prüfung beantwortet werden kann. Grundsätzlich ist die Kombination von Brennwerttechnik und offenem Kamin in einem Abgaszug problematisch, da unterschiedliche Abgastemperaturen und Druckverhältnisse herrschen.

    🔴 Gefahr: Die Abgase eines Öl-Brennwertgeräts sind kühl und feucht, während ein offener Kamin heiße Rauchgase erzeugt. Bei gemeinsamer Nutzung kann es zu Kondensatbildung, Rückstau oder sogar zu einer gefährlichen Verpuffung kommen. Zudem besteht die Gefahr von Kohlenmonoxidvergiftungen, wenn Abgase nicht sicher abgeführt werden.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass der Schornsteinfeger nach dem Urlaub die alleinige Auskunft geben kann, ist zu kurz gegriffen. Die Planung erfordert eine vorherige Abstimmung mit einem Schornsteinfeger oder einem Fachplaner für Feuerstätten, da baurechtliche Vorschriften (z.B. nach FeuVO) und die Schornsteinhöhe entscheidend sind.

    ➕ Ergänzung: Für die gemeinsame Nutzung ist in der Regel ein Mehrfachbelegungs-Schornstein mit getrennten Zügen oder eine spezielle Systemlösung (z.B. mit Abgaswärmetauscher) erforderlich. Die Kosten für eine solche Umrüstung liegen oft im vierstelligen Bereich und müssen in der Bauplanung berücksichtigt werden. Auch die Energieeffizienz des Öl-Brennwertgeräts kann durch den Kaminbetrieb beeinträchtigt werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zertifizierten Schornsteinfeger oder einen Energieberater mit der Prüfung der Machbarkeit. Lassen Sie vor Baubeginn eine detaillierte Planung für den Schornstein erstellen, die die Anforderungen beider Feuerstätten erfüllt. Planen Sie ausreichend Budget für eventuelle Nachrüstungen ein und verzichten Sie auf eigenständige Lösungen, um Sicherheitsrisiken zu vermeiden.

    KI-Analyse (Qwen)

    Die gleichzeitige Nutzung eines einzügigen Schornsteins für ein Öl-Brennwertgerät und einen offenen Kamin ist technisch nicht zulässig und stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar.

    🔴 Gefahr: Ein offener Kamin erzeugt hohe Abgastemperaturen und große Mengen an Ruß und Brandgasen, während ein Öl-Brennwertgerät niedrigtemperaturige, feuchte Abgase mit kondensierbarem Wasserdampf abgibt — eine Kombination, die zu Kondensatbildung, Korrosion, Schornsteinbrand und Abgasrückstau führen kann.

    🔴 Gefahr: Die unterschiedlichen Abgasdruckverhältnisse (Kamin: natürlicher Zug; Brennwertgerät: geringer Unterdruck oder Druckbetrieb) führen zu unkontrollierter Wechselwirkung — mögliche Abgasvergiftung durch CO-Eintritt in Wohnräume ist realistisch.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, dass ein ‚einzügiger Schornstein‘ für beide Anlagen ausreichend sei, ist falsch: Die DIN 18160-1 und die 1. BImSchV verlangen grundsätzlich getrennte Abgaswege für Feuerstätten mit unterschiedlichen Brennstoffen und Betriebsarten.

    ➕ Ergänzung: Selbst bei einem zweizügigen Schornstein ist die Kombination nur unter strengen Voraussetzungen möglich — z. B. mit einem speziell zugelassenen, feuerfesten Trennelement, dauerhafter Überwachung der Abgastemperaturen und einer separaten, dichtungsgeprüften Abgasleitung für das Brennwertgerät.

    ✅ Zustimmung: Die Empfehlung, den zuständigen Schornsteinfegermeister oder einen zertifizierten Feuerstättenbauer zu konsultieren, ist vollständig richtig — insbesondere vor Baubeginn, da die Schornsteinausführung baurechtlich bindend ist.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie noch vor der Planungsfertigstellung einen anerkannten Schornsteinfegermeister oder einen Sachverständigen für Feuerstätten (z. B. nach DIN 18599 oder VdS 2095) zur Prüfung der baulichen und brandschutztechnischen Machbarkeit — eine nachträgliche Anpassung ist meist extrem kostenintensiv oder unmöglich.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) erkennen die Gefahr von Kohlenmonoxidvergiftung und Schornsteinbrand bei unsachgemäßer Kombination.
    • Alle verlangen die Einbindung eines qualifizierten Schornsteinfegers – vor Baubeginn und schriftlich verbindlich.
    • Alle betonen die Notwendigkeit der Einhaltung baurechtlicher und feuerungstechnischer Vorschriften (FeuVO, 1. BImSchV, DIN 18160-1).

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI formuliert die grundsätzliche Machbarkeit „unter Voraussetzungen“ – DeepSeek und Qwen lehnen die einzügige Lösung klar ab; Qwen nennt sie „technisch nicht zulässig“.
    • GoogleAI spricht von „sorgfältiger Prüfung“, DeepSeek und Qwen heben die technische Unvereinbarkeit (Temperatur-, Druck-, Feuchteunterschiede) stärker hervor.

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek weist auf Mehrfachbelegungs-Schornsteine mit getrennten Zügen oder Systemlösungen mit Abgaswärmetauscher hin (Kostenhinweis, Energieeffizienzverlust).
    • Qwen konkretisiert die normativen Anforderungen (DIN 18160-1, 1. BImSchV), nennt die Notwendigkeit feuerfester Trennelemente und dauerhafter Abgastemperaturüberwachung – auch bei zweizügigem Schornstein.

    ❌ Widerspruch:

    • GoogleAI: „Grundsätzlich möglich“ (einzügig, unter Voraussetzungen) → unsicherere Annahme.
    • DeepSeek & Qwen: „Problematisch“ (DeepSeek) bzw. „nicht zulässig“ (Qwen) → sicherere, vorsorgliche Einschätzung nach Vorsichtsprinzip.
    • → Priorisierung der sichereren Einschätzung: Einzelzug ist unzulässig.

    👉 Empfehlung:

    • Verbindliche Stellungnahme des Schornsteinfegermeisters und eines zertifizierten Feuerstätten-Sachverständigen (VdS 2095 / DIN 18599) vor Planung – nicht nachträglich.
    • Keine eigenständige Umsetzung, auch nicht mit „technischen Tricks“ (z. B. temporärem Ausschalten eines Geräts) – dies widerspricht den Anforderungen an Dauerbetrieb und Gefahrenverhütung.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Machbarkeit einzügiger Schornstein für Öl-Brennwert + offenen Kamin❌ WiderspruchGoogleAI: „grundsätzlich möglich“ (unter Voraussetzungen); DeepSeek & Qwen: „nicht zulässig“ – Konsens: ❌ Unzulässig nach Vorsichtsprinzip und Normen
    Normative Anforderungen (DIN, BImSchV)✅ KonsensAlle Modelle verweisen einheitlich auf DIN 18160-1, 1. BImSchV und FeuVO – ✅ getrennte Abgaswege verbindlich
    Haupt-Gefahrenquellen✅ KonsensKO-Rückstau, Kondensat/Korrosion, Schornsteinbrand, Druckwechselwirkung – ✅ identisch benannt
    Fachliche Prüfung vor Planung✅ KonsensErforderlich durch Schornsteinfegermeister + Sachverständigen (VdS/DIN) – ✅ unbestritten
    Praktikabilität von Nachrüstung⚠️ AbwägungGoogleAI: nicht thematisiert; DeepSeek/Qwen: Nachrüstung „meist extrem kostenintensiv oder unmöglich“ – ⚠️ Nachträgliche Anpassung ist realistisch nicht machbar

    👉 Handlungsempfehlung: Verzichten Sie auf die geplante einzügige Lösung. Planen Sie stattdessen baulich getrennte Abgaswege oder einen zweizügigen Schornstein mit nachgewiesener Zulassung für beide Feuerstätten – dies erfordert eine vorabige, verbindliche technische Stellungnahme durch einen anerkannten Sachverständigen.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoKohlenmonoxid-Rückstau in Wohnräume infolge Druckausgleich zwischen Kamin und BrennwertgerätLebensbedrohlich – akute Vergiftung, Todesfall möglich
    🔴 RisikoKondensatbildung im Schornsteinzug durch feuchte Brennwert-Abgase bei KaminbetriebKorrosion des Schornsteins, Bauteilschäden, Undichtigkeiten, Brandgefahr
    🔴 RisikoSchornsteinbrand aus Rußablagerungen (Kamin) bei gleichzeitigem Betrieb mit niedrigtemperaturigen AbgasenBrandübergreifen auf Gebäudestruktur, Totalschaden
    🔴 RisikoNormwidrige Planung ohne vorherige Sachverständigen-StellungnahmeBaugenehmigungsverweigerung, Rückbauaufwand, Haftung für Schäden, Versicherungsleistung entfällt
    🔴 RisikoNachträgliche Anpassung des Schornsteins (z. B. Einzug, Trennwand)Verlust der baurechtlichen Zulassung, hohe Kosten (5.000–15.000 €), bauliche Unmöglichkeit bei Bestandsbauten
    ✅ ChanceFrühzeitige Einbindung eines Schornsteinfegermeisters und SachverständigenRechtssichere Planung, Vermeidung von Fehlinvestitionen, mögliche Förderung für zweizügige Lösung
    ✅ ChanceUmstellung auf moderne, emissionsarme Feuerstätten (z. B. geschlossener Kamin mit Brennwertanbindung)Höhere Energieeffizienz, geringere Emissionen, bessere Sicherheitsbilanz
    ✅ ChanceNutzung eines zweizügigen Schornsteins mit klar getrennten AbgaswegenLanglebige, normkonforme Lösung, Betriebssicherheit für beide Geräte, hoher Wiederverkaufswert
    ✅ ChanceIntegration von CO-Meldern und vernetzter RauchgasüberwachungFrühwarnsystem für Bewohner, Nachweis für Versicherung, mögliche Prämienrabatte
    ✅ ChanceVerzicht auf offenen Kamin zugunsten eines effizienten, zertifizierten KaminofensReduzierter Rußausstoß, kontrollierbarer Betrieb, höhere Heizleistung, einfache Abgasführung

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Fachprüfung einleiten: Kontaktieren Sie noch heute Ihren zuständigen Schornsteinfegermeister und einen VdS- oder DIN-zertifizierten Sachverständigen für Feuerstätten – bitten Sie um eine schriftliche, baurechtlich verbindliche Stellungnahme zur Schornsteinnutzung.
    2. Keine einzügige Lösung umsetzen: Verwerfen Sie den Plan für die gemeinsame Nutzung eines Schornsteins – auch bei „vorübergehendem“ Ausschalten eines Geräts ist dies normwidrig und gefährlich.
    3. Bauplanung anpassen: Fordern Sie bei Ihrem Architekten oder Bauzeichner die Planung eines zweizügigen Schornsteins mit getrennten, normgerechten Abgaswegen (jeweils nach DIN 18160-1) an – mit Eintrag in die Bauzeichnungen.
    4. Sicherheitstechnik vorbereiten: Besorgen Sie CO-Melder nach DIN EN 50291-1 für alle Wohn- und Schlafzimmer sowie Kamin- und Heizraum – installieren Sie diese bereits vor Fertigstellung des Schornsteins.
    5. Fördermöglichkeiten prüfen: Erkundigen Sie sich beim BAFA oder bei Ihrer KfW über Zuschüsse für energiesparende Feuerstätten bzw. Schornsteinmodernisierungen – gegebenenfalls umplanen auf einen zertifizierten Kaminofen statt offenen Kamins.
    6. Unterlagen sammeln: Sammeln Sie alle technischen Daten der geplanten Geräte (Leistungsdaten, Abgasvolumen, Abgastemperatur, Druckart) für die Fachprüfung – nicht nur Herstellerangaben, sondern zertifizierte Prüfberichte.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Öl-Brennwertgerät
    Ein Öl-Brennwertgerät ist eine Heizungsanlage, die den Brennstoff Öl besonders effizient nutzt, indem sie die Wärme der Abgase zusätzlich zur Heizung verwendet. Dadurch wird ein hoher Wirkungsgrad erzielt und der Brennstoffverbrauch reduziert.
    Verwandte Begriffe: Heizwert, Wirkungsgrad, Abgaswärme.
    Offener Kamin
    Ein offener Kamin ist eine Feuerstätte, bei der das Feuer offen sichtbar ist. Er dient hauptsächlich der Gemütlichkeit und weniger der effizienten Wärmeerzeugung. Offene Kamine haben einen geringen Wirkungsgrad und können zu hoher Feinstaubbelastung führen.
    Verwandte Begriffe: Kaminofen, Kachelofen, Feuerstätte.
    Schornstein
    Ein Schornstein (auch Abgasanlage genannt) ist ein Bauwerk, das dazu dient, die Abgase von Feuerstätten sicher ins Freie abzuführen. Er muss den technischen Anforderungen entsprechen und regelmäßig von einem Schornsteinfeger überprüft werden.
    Verwandte Begriffe: Abgasrohr, Rauchrohr, Schornsteinkopf.
    Feuerungsverordnung
    Die Feuerungsverordnung (FeuVO) ist eine landesrechtliche Verordnung, die Vorschriften für die Errichtung und den Betrieb von Feuerungsanlagen enthält. Sie dient dem Schutz vor Brandgefahren und schädlichen Umwelteinwirkungen.
    Verwandte Begriffe: Brandschutz, Immissionsschutz, Bauordnung.
    Mehrfachbelegung
    Die Mehrfachbelegung eines Schornsteins bedeutet, dass mehrere Feuerstätten an denselben Schornstein angeschlossen sind. Dies ist unter bestimmten Voraussetzungen zulässig, erfordert aber eine sorgfältige Planung und Prüfung.
    Verwandte Begriffe: Schornsteinsanierung, Abgasanalyse, Querschnittsberechnung.
    Kohlenmonoxid (CO)
    Kohlenmonoxid ist ein farb- und geruchloses, giftiges Gas, das bei unvollständiger Verbrennung entsteht. Es kann zu schweren Vergiftungen und sogar zum Tod führen. CO-Melder warnen vor erhöhten Konzentrationen.
    Verwandte Begriffe: CO-Melder, Verbrennung, Abgase.
    Schornsteinbrand
    Ein Schornsteinbrand entsteht, wenn sich Rußablagerungen im Schornstein entzünden. Dies kann zu einer starken Hitzeentwicklung und zur Beschädigung des Schornsteins führen. Die Feuerwehr muss alarmiert werden.
    Verwandte Begriffe: Ruß, Verbrennung, Feuerlöscher.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Ist die gemeinsame Nutzung eines Schornsteins für Öl-Brennwert und Kamin erlaubt?
      Ja, unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Mehrfachbelegung möglich. Die Einhaltung der Feuerungsverordnung und die Prüfung durch einen Schornsteinfeger sind entscheidend.
    2. Welche Rolle spielt der Schornsteinquerschnitt?
      Der Querschnitt muss ausreichend sein, um die Abgase beider Feuerstätten sicher abzuführen. Eine zu geringe Dimensionierung kann zu Stau und gefährlichen Rückströmungen führen.
    3. Was ist die Feuerungsverordnung?
      Die Feuerungsverordnung ist eine landesrechtliche Vorschrift, die unter anderem Anforderungen an Feuerungsanlagen, Abgasanlagen und deren Betrieb stellt. Sie dient dem Schutz vor Brandgefahren und schädlichen Umwelteinwirkungen.
    4. Wie oft muss der Schornstein gereinigt werden?
      Die Reinigungsintervalle sind in der Kehr- und Überprüfungsordnung festgelegt und hängen von der Art der Feuerstätten und der Nutzung ab. Ein Schornsteinfeger kann hierzu Auskunft geben.
    5. Benötige ich einen CO-Melder?
      Ja, der Gesetzgeber schreibt in vielen Bundesländern den Einsatz von CO-Meldern bei Feuerstätten vor, um vor Kohlenmonoxidvergiftungen zu schützen.
    6. Was passiert bei einem Schornsteinbrand?
      Bei einem Schornsteinbrand entzünden sich Rußablagerungen im Schornstein. Dies kann zu einer starken Hitzeentwicklung und zum Austritt von Flammen und Rauch aus dem Schornstein führen. Die Feuerwehr muss alarmiert werden.
    7. Kann ich den Schornstein selbst reinigen?
      Nein, die Reinigung und Überprüfung des Schornsteins darf nur von einem zugelassenen Schornsteinfeger durchgeführt werden.
    8. Was kostet die Sanierung eines Schornsteins?
      Die Kosten für eine Schornsteinsanierung hängen von verschiedenen Faktoren ab, wie z.B. dem Umfang der Arbeiten, dem Material und der Zugänglichkeit. Ein Kostenvoranschlag von einem Fachbetrieb ist empfehlenswert.

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  2. Schornstein: Zwei Züge für Öl-Brennwert & Kamin nötig

    2 Kaminzüge vorsehen ...
    Das Öl-Brennwertgerät benötigt eine überdruckdichte Abgasleitung mit einem kleinem Durchmesser. Da das Abgas durch eine effiziente Energieausnutzung stark abkühlt wird es mittels Gebläse (Überdruck) ausgestoßen.
    Der offene Kamin hingegen benötigt einen großen Kaminzug, da dieser im Unterdruck (Naturzug) arbeitet.
    Deshalb 2 Kaminzüge.
  3. LAS-System: Luftzufuhr für Kaminbetrieb optimieren

    Foto von Stephan Langbein

    Und denken Sie auch an die Luftzufuhr
    dann heißt das Zauberwort LAS: Siehe auch
  4. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 14.01.2026

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    Öl-Brennwertgerät & offener Kamin: Schornstein-Einzug optimieren

    💡 Kernaussagen: Die Kombination eines Öl-Brennwertgeräts und eines offenen Kamins an einem einzigen Schornstein erfordert besondere Beachtung der Abgasführung. Ein Öl-Brennwertgerät benötigt eine überdruckdichte Abgasleitung, während ein offener Kamin auf Unterdruck angewiesen ist. Daher sind in der Regel zwei separate Kaminzüge erforderlich. Die Luftzufuhr spielt ebenfalls eine entscheidende Rolle, insbesondere bei modernen Kaminen.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Gemäß dem Beitrag Schornstein: Zwei Züge für Öl-Brennwert & Kamin nötig ist die gleichzeitige Nutzung eines einzelnen Schornsteins für ein Öl-Brennwertgerät und einen offenen Kamin aufgrund unterschiedlicher Druckverhältnisse (Überdruck vs. Unterdruck) problematisch und erfordert in der Regel separate Züge.

    ✅ Zusatzinfo: Das LAS-System (Luft-Abgas-Schornstein) kann eine Lösung für die kombinierte Nutzung darstellen, indem es die Luftzufuhr optimiert, wie im Beitrag LAS-System: Luftzufuhr für Kaminbetrieb optimieren erläutert wird. Es ist wichtig, die spezifischen Anforderungen des jeweiligen Kamins und des Öl-Brennwertgeräts zu berücksichtigen.

    🔧 Praktische Umsetzung: Vor der Installation sollte unbedingt ein Fachmann (Schornsteinfeger, Heizungsbauer) hinzugezogen werden, um die Machbarkeit und die Einhaltung der Brandschutzbestimmungen zu prüfen. Die Sanierung des Schornsteins kann erforderlich sein, um die Sicherheit und Effizienz zu gewährleisten.

    👉 Handlungsempfehlung: Klären Sie mit Ihrem Schornsteinfeger, ob eine Mehrfachbelegung des Schornsteins unter Berücksichtigung der aktuellen Vorschriften und der spezifischen Eigenschaften Ihrer Geräte möglich ist. Informieren Sie sich über die Vor- und Nachteile von LAS-Systemen und prüfen Sie, ob diese eine geeignete Option für Ihr Haus darstellen.

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