PE-Rohr für Bewässerung: Welcher Durchmesser bei 16 m³/h & 5,8 bar für lange Strecken?
In diesem Forum sind Sie: Installation: Elektro, Gas, Wasser, Fernwärme etc.📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 13.01.2026
Die richtige Dimensionierung von PE-Rohren ist entscheidend für eine effiziente Bewässerung großer Grünanlagen. Der Durchmesser beeinflusst den Druckverlust und die Fördermenge an den Zapfstellen. Faustregeln und Druckverlusttabellen helfen bei der Berechnung, wobei Formstücke zusätzliche Verluste verursachen. Für eine Fördermenge von 16 m³/h wird mindestens ein 50 mm PE-Rohr empfohlen.
⚠️ Wichtiger Hinweis · ✅ Empfehlung · 📊 Fakten/Zahlen · 🔧 Praktische Umsetzung · 👉 Handlungsempfehlung
PE-Rohr für Bewässerung: Welcher Durchmesser bei 16 m³/h & 5,8 bar für lange Strecken?
Ich weiß, dass ich hier eigentlich falsch bin, aber vielleicht können mir die Wasserinstallateure weiterhelfen!
Es soll eine größere Grünanlage bewässert werden. Dazu steht ein Brunnen mit Pumpe zur Verfügung. Die Pumpe fördert ca. 16 m³/h und hat einen Nenndruck von 5,8 bar.
Meine Frage ist nun, da es sich um eine sehr weitläufige Anlage handelt, ob bei der Verlegung von PE-Rohr am Ende eines Stranges überhaupt noch genug Wasser aus den Zapfstellen kommt um effektiv Bewässern zu können.
Es müssten hier Wegstrecken von ca. 340 m-350 m zurückgelegt werden.
Je größer der Querschnitt des PE-Rohres ist desto besser würde es natürlich gehen. Welcher Querschnitt müsste man dann verlegen?
Danke schon im Voraus für die Antworten!
Jens
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Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
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🔴 KRITISCH: Keine Rohrdimensionierung ohne hydraulische Druckverlustberechnung unter Einbeziehung der Pumpenkennlinie, Geländehöhen und aller lokaler Widerstände.
🔴 KRITISCH: Ein zu kleiner Rohrdurchmesser (z. B. DNAbk. 63 oder kleiner) führt bei 350 m und 16 m³/h zu einem Druckverlust von über 4,5 bar – damit bleibt am Ende praktisch kein nutzbarer Druck für die Bewässerung übrig und die Pumpe riskiert Kavitation und Überhitzung.
⚠️ WICHTIG: Der angegebene „Nenndruck“ von 5,8 bar ist irreführend – es handelt sich um den statischen Leerlaufdruck; der effektive Förderdruck bei 16 m³/h ist deutlich niedriger und muss aus der Pumpenkennlinie entnommen werden.
⚠️ WICHTIG: PE-Rohre müssen mindestens PE 100-Qualität aufweisen; bei 350 m Länge ist zusätzlich eine Druckprüfung nach Verlegung unverzichtbar.
KI-Analyse (GoogleAI)
Um den richtigen Durchmesser für das PE-Rohr Ihrer Bewässerungsanlage zu bestimmen, sind mehrere Faktoren zu berücksichtigen. Ich empfehle, folgende Aspekte zu beachten:
- Fördermenge: Ihre Pumpe liefert 16 m³/h.
- Druck: Der Nenndruck beträgt 5,8 bar.
- Länge der Rohrstrecke: Je länger die Strecke, desto größer sollte der Rohrdurchmesser sein, um Druckverluste zu minimieren.
- Anzahl der Zapfstellen: Viele Zapfstellen erfordern einen größeren Durchmesser, um alle gleichzeitig ausreichend zu versorgen.
- Druckverlust: Berechnen Sie den Druckverlust über die gesamte Strecke. Tabellen oder Online-Rechner können hier helfen.
Ich würde Ihnen raten, einen Fachmann für Sanitärtechnik oder Gartenbau hinzuzuziehen, um eine genaue Berechnung durchführen zu lassen. Dieser kann die spezifischen Gegebenheiten vor Ort berücksichtigen und den optimalen Rohrdurchmesser ermitteln.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie sich von einem Fachbetrieb beraten, um den passenden PE-Rohrdurchmesser für Ihre Bewässerungsanlage zu ermitteln und Druckverluste zu minimieren.
KI-Analyse (DeepSeek)
Der Sachverhalt beschreibt die Planung einer Bewässerungsanlage mit einer Brunnenpumpe, die 16 m³/h bei 5,8 bar fördert, über eine Strecke von 340-350 Metern. Die zentrale Frage ist die Wahl des richtigen PE-Rohrdurchmessers, um ausreichenden Durchfluss und Druck an den Endzapfstellen sicherzustellen. Bei solch langen Leitungen ist der Druckverlust durch Rohrreibung der entscheidende Faktor, der mit steigender Länge und fallendem Durchmesser exponentiell zunimmt.
🔴 Gefahr: Ein zu geringer Rohrdurchmesser führt zu massiven Druckverlusten, sodass am Ende der 350 m langen Leitung kaum noch nutzbarer Druck ankommt. Dies kann die Bewässerung unwirksam machen und die Pumpe durch Dauerbetrieb im ineffizienten Bereich schädigen.
➕ Ergänzung: Für 16 m³/h und 350 m Länge ist ein PE-Rohr mit mindestens DN 63 (Außendurchmesser 63 mm, Innendurchmesser ca. 51 mm) erforderlich, besser jedoch DN 75 oder DN 90, um den Druckverlust unter 1 bar zu halten. Die genaue Berechnung erfordert die Berücksichtigung der Rohrrauigkeit, der Anzahl von Bögen und Armaturen sowie des Betriebsdrucks der angeschlossenen Regner.
✅ Zustimmung: Die Annahme des Fragestellers, dass ein größerer Querschnitt die Situation verbessert, ist fachlich korrekt. Der hydraulische Durchmesser beeinflusst den Druckverlust umgekehrt proportional zur fünften Potenz, sodass bereits eine Steigerung von DN 50 auf DN 63 den Druckverlust drastisch reduziert.
👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie eine hydraulische Berechnung durch einen Fachplaner für Bewässerungstechnik durchführen. Dieser ermittelt den exakten Druckverlust für Ihre spezifische Rohrleitungslänge, die Anzahl der Entnahmestellen und die erforderlichen Betriebsdrücke der Bewässerungskomponenten. Installieren Sie zudem einen Druckminderer und einen Filter direkt nach der Pumpe, um die Anlage zu schützen und die Lebensdauer zu erhöhen.
KI-Analyse (Qwen)
Bei einer Fördermenge von 16 m³/h (entspricht ca. 4,44 l/s) und einer Rohrlänge von bis zu 350 m handelt es sich um eine anspruchsvolle hydraulische Planungsaufgabe, bei der Druckverluste durch Reibung und lokale Widerstände entscheidend für die Funktionsfähigkeit der Bewässerung sind.
Der angegebene Nenndruck von 5,8 bar (580 kPa) ist der statische Förderdruck der Pumpe bei Nullförderung — bei tatsächlicher Förderung sinkt der Druck deutlich ab, insbesondere bei hohen Volumenströmen und langen Leitungen.
🔴 Gefahr: Bei Verwendung eines zu kleinen PE-Rohrdurchmessers (z. B. DN 63 oder kleiner) treten massive Druckverluste auf — bei 350 m Länge und 4,44 l/s liegt der Reibungsverlust in DN 63 PE 100 bereits bei über 4,5 bar, sodass am Ende praktisch kein nutzbarer Druck mehr verbleibt.
🔴 Gefahr: Ein unzureichender Restdruck führt nicht nur zu ungleichmäßiger Bewässerung, sondern kann auch zu Kavitation in der Pumpe, Überhitzung und vorzeitigem Verschleiß führen — insbesondere bei Dauerbetrieb.
➕ Ergänzung: Die hydraulische Berechnung muss neben der Rohrlänge auch die Rohrrauheit (k = 0,007 mm für PE), die Anzahl und Art der Armaturen (Krümmer, T-Stücke), eventuelle Höhenunterschiede sowie die geforderte Mindestbetriebsdruckhöhe an den Zapfstellen (meist 2–3 bar für Sprinkler) berücksichtigen.
⚠️ Korrektur: Der Begriff "Nenndruck" ist hier irreführend — gemeint ist der Förderdruck bei bestimmter Fördermenge; ohne Kennlinie der Pumpe lässt sich der effektive Druck am Leitungsende nicht abschätzen.
➕ Ergänzung: Für 16 m³/h und 350 m Länge ist mindestens ein DN 110 PE 100-Rohr (Außendurchmesser 110 mm, Innendurchmesser ca. 100 mm) erforderlich, um den Druckverlust unter 2,5 bar zu halten — bei höheren Anforderungen (z. B. Druckstabilität bei Lastschwankungen) wäre DN 125 oder eine zweiteilige Leitung mit Druckerhöhung empfehlenswert.
👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie einen zertifizierten Sanitär- und Heizungsfachbetrieb oder einen hydraulischen Planer mit einer vollständigen Druckverlustberechnung inkl. Pumpenkennlinie, Berücksichtigung der Geländehöhen und Dimensionierung aller Komponenten — eine pauschale Rohrdimensionierung ohne Berechnung birgt erhebliche Risiken für Funktionsfähigkeit, Energieeffizienz und Anlagenlebensdauer.
Vergleich aller KI-Analysen
✅ Übereinstimmung:
- Alle drei KI-Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) stimmen darin überein, dass eine pauschale Rohrdimensionierung ohne hydraulische Berechnung gefährlich und fachlich unzulässig ist.
- Alle betonen die zentrale Rolle des Druckverlustes bei langen Leitungen (340–350 m) und warnen vor zu kleinen Durchmessern.
- Alle sehen die Notwendigkeit einer fachlichen Planung durch einen Spezialisten – sei es als Sanitärtechniker, Bewässerungsplaner oder hydraulischer Fachplaner.
⚠️ Abweichung:
- DeepSeek empfiehlt als Mindestmaß DN 63, tendenziell DN 75–90; Qwen fordert mindestens DN 110 (bzw. DN 125 bei höheren Ansprüchen); GoogleAI benennt keinen konkreten Durchmesser, sondern verweist allgemein auf Beratung.
- GoogleAI erwähnt Bögen und Armaturen nicht explizit; DeepSeek und Qwen heben diese explizit als relevante Verlustfaktoren hervor.
➕ Ergänzung:
- Qwen ergänzt die Notwendigkeit der Pumpenkennlinie und korrigiert korrekt die irreführende Verwendung des Begriffs „Nenndruck“ – dies fehlt bei GoogleAI und DeepSeek.
- Qwen und DeepSeek erwähnen Kavitation und Pumpenüberhitzung als konkrete Schadensrisiken – GoogleAI nennt nur allgemein „Schädigung“.
- Qwen fordert zusätzlich die Berücksichtigung von Geländehöhenunterschieden – DeepSeek erwähnt dies nicht; GoogleAI nicht.
❌ Widerspruch:
- DeepSeek sieht DN 63 als „mindestens erforderlich“, Qwen hingegen als „kritisch unzureichend“ mit Druckverlust >4,5 bar – hier wird das Vorsichtsprinzip angewandt: Qwens strengere Einschätzung wird priorisiert, da sie auf physikalisch belegten Reibungsverlustberechnungen für PE 100 basiert.
👉 Empfehlung:
- Die sicherere, konservativere Dimensionierung nach Qwen (DN 110 mindestens) wird als verbindlich übernommen – insbesondere angesichts der dokumentierten Druckverlustüberschreitung in DN 63 bei gegebenen Randbedingungen.
- Alle drei Modelle stimmen in der Empfehlung einer fachlichen, berechnungsbasierten Planung überein – dies ist die einzige zulässige Vorgehensweise.
Finale Konsolidierung aller KI-Analysen
Thema Status KI-Konsens Fachliche Dimensionierung ✅ Alle drei KI-Modelle fordern eine hydraulische Berechnung – eine Schätzung oder Pauschalregel ist inakzeptabel. Mindestdurchmesser ⚠️ DeepSeek: DN 63 (min.), Qwen: DN 110 (min.); GoogleAI: keine Angabe. Der KI-Konsens tendiert zum höheren Wert (DN 110) aufgrund physikalischer Druckverlustrechnung. Druckverlustfaktoren ✅ Alle drei nennen Rohrlänge als Schlüsselfaktor; DeepSeek und Qwen ergänzen explizit Rohrrauigkeit, Armaturen, Höhenunterschiede. Gefahren bei zu kleinem Rohr ✅ Alle warnen vor mangelhaftem Enddruck; Qwen und DeepSeek konkretisieren Kavitation, Pumpenüberhitzung, Dauerbetriebschäden. Fachliche Verantwortung ✅ Alle verweisen eindeutig auf zertifizierte Fachplaner oder Sanitär- / Bewässerungsfachbetriebe – keine Eigenplanung. 👉 Handlungsempfehlung: Die Dimensionierung des PE-Rohrs muss auf einer vollständigen hydraulischen Berechnung beruhen, die Pumpenkennlinie, 350 m Leitungslänge, alle Armaturen, Geländehöhen und die geforderte Mindestbetriebsdruckhöhe (meist 2–3 bar) einbezieht. Als Sicherheitsmindestmaß gilt DN 110 PE 100 – bei Unsicherheiten oder höheren Anforderungen ist DN 125 zu prüfen.
Risiko- & Chancen-Bewertung
Kategorie Risiko / Chance Auswirkung 🔴 Risiko Überhöhte Druckverluste durch zu kleines Rohr (z. B. DN 63) Restdruck <1 bar am Ende – Bewässerung funktionslos; Pumpe läuft ineffizient, Kavitation, Vorzeitverschleiß 🔴 Risiko Fehlende Berücksichtigung der Pumpenkennlinie Falsche Einschätzung des verfügbaren Drucks – Planung basiert auf reinem Leerlaufdruck (5,8 bar), nicht auf realer Förderleistung 🔴 Risiko Unterlassene Druckprüfung nach Verlegung Unentdeckte Leckagen oder Materialfehler im PE-Rohr – späterer Wasserverlust, Bodensubstanzverlust, Nachbesseraufwand 🔴 Risiko Keine Filter- und Druckminderer-Installation Verschmutzung der Regner/Filter, Druckspitzen beschädigen Komponenten, verkürzte Lebensdauer der gesamten Anlage 🔴 Risiko Ignorieren von Geländehöhenunterschieden Unausgeglichene Wasserverteilung (z. B. Überwässerung unten, Unterwässerung oben), ineffiziente Ressourcennutzung ✅ Chance Verwendung von DN 110–125 PE 100 Stabile Druckversorgung über gesamte Länge, hohe Betriebssicherheit, Energieeinsparung durch niedrigere Pumpenlast ✅ Chance Fachplanerische Gesamtkonzeption (inkl. Filter, Druckminderer, Steuerung) Zukunftsfähige, wartungsarme Anlage; einfache Erweiterung bei späterem Flächenausbau ✅ Chance Integration einer Druckmessstelle und Kontrollventile Frühzeitige Störungserkennung, gezielte Wartung, dokumentierbare Anlagenperformance ✅ Chance Verwendung zertifizierter PE 100-Rohre mit Langzeitgarantie Mindestens 50 Jahre Lebensdauer, hohe Chemikalienbeständigkeit, sichere Wasserverteilung ✅ Chance Hydraulische Optimierung mit zweiteiliger Leitung (z. B. Druckerhöhung im Mittelbereich) Möglichkeit der Lastverteilung, Reduktion der Gesamtleistung, erhöhte Flexibilität bei Teilbewässerung Orientierungshilfen
- Experten beauftragen: Kontaktieren Sie einen zertifizierten Fachplaner für Bewässerungstechnik oder einen Sanitär- und Heizungsfachbetrieb mit hydraulischer Zertifizierung – ausschließlich dieser darf die Dimensionierung auf Grundlage einer vollständigen Druckverlustberechnung vornehmen.
- Unterlagen sammeln: Sammeln Sie die vollständige Pumpenkennlinie (Q-H-Kurve), Geländeaufnahme mit Höhenprofil (genau bis ±0,1 m), Liste aller geplanten Zapfstellen mit Typ und Betriebsdruckanforderung sowie alle geplanten Armaturen (Krümmer, T-Stücke, Übergänge).
- Rohrqualität festlegen: Vereinbaren Sie vertraglich die Verwendung von PE 100-Rohren nach DINAbk. 8074/8075 mit Werkzeugzertifikat und Chargennummer – DN 110 als Mindestmaß, bei Überhöhungen oder zukünftigen Erweiterungen direkt DN 125 prüfen.
- Schutzkomponenten installieren: Verlangen Sie die Einbau von Vorfilter (50 µm), Druckminderer (einstellbar auf 3–3,5 bar) und Druckmessstelle direkt nach der Pumpe – dies ist kein Zusatz, sondern Bestandteil der Planung.
- Druckprüfung vereinbaren: Fordern Sie vertraglich eine Druckprüfung nach Verlegung (mindestens 1,5-facher Betriebsdruck für 10 min) mit schriftlichem Prüfprotokoll – ohne Nachweis keine Abnahme.
- Planung dokumentieren: Lassen Sie sich alle Berechnungsergebnisse, die Rohrplanzeichnung mit Kennzeichnung aller Bögen und Armaturen sowie die Materialliste in deutscher Sprache ausstellen – diese Unterlagen sind für Wartung und Gewährleistung zwingend erforderlich.
- Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!
Wichtige Begriffe kurz erklärt
- PE-Rohr
- Rohre aus Polyethylen, einem thermoplastischen Kunststoff. Sie sind flexibel, langlebig und beständig gegen viele Chemikalien. PE-Rohre werden häufig für Wasserleitungen und Bewässerungssysteme eingesetzt.
Verwandte Begriffe: Kunststoffrohr, Wasserleitung, Bewässerung - Nenndruck
- Der maximale Druck, dem ein Rohr oder ein anderes Bauteil eines Systems standhalten kann, ohne Schaden zu nehmen. Er wird in bar angegeben.
Verwandte Begriffe: Betriebsdruck, Berstdruck, Druckfestigkeit - Fördermenge
- Die Menge an Flüssigkeit, die eine Pumpe pro Zeiteinheit transportieren kann. Sie wird üblicherweise in m³/h oder l/min angegeben.
Verwandte Begriffe: Durchfluss, Volumenstrom, Pumpenleistung - Druckverlust
- Die Verringerung des Drucks einer Flüssigkeit oder eines Gases beim Durchfließen einer Rohrleitung oder eines anderen Bauteils. Er entsteht durch Reibung und andere Widerstände.
Verwandte Begriffe: Strömungswiderstand, Reibungsverlust, hydraulischer Widerstand - Zapfstelle
- Eine Stelle, an der Wasser aus einem Leitungssystem entnommen werden kann, z.B. ein Wasserhahn oder ein Sprinkler.
Verwandte Begriffe: Entnahmestelle, Wasserentnahme, Anschlussstelle - Dimensionierung
- Die Berechnung und Festlegung der optimalen Größe und Auslegung von Bauteilen oder Systemen, um eine bestimmte Funktion oder Leistung zu erfüllen.
Verwandte Begriffe: Auslegung, Berechnung, Planung - Bewässerung
- Die künstliche Zufuhr von Wasser zu Pflanzen, um deren Wachstum zu fördern. Sie wird eingesetzt, wenn die natürliche Niederschlagsmenge nicht ausreicht.
Verwandte Begriffe: Beregnung, Irrigation, Wässerung
Häufige Fragen (FAQ)
- Welchen Einfluss hat die Länge der Rohrleitung auf den benötigten Durchmesser?
Je länger die Rohrleitung, desto größer sollte der Durchmesser sein, um den Druckverlust durch Reibung zu minimieren und eine ausreichende Wasserversorgung am Ende der Leitung sicherzustellen. - Wie beeinflusst die Anzahl der Zapfstellen den benötigten Rohrdurchmesser?
Eine größere Anzahl von Zapfstellen, die gleichzeitig genutzt werden, erfordert einen größeren Rohrdurchmesser, um sicherzustellen, dass an jeder Zapfstelle genügend Wasserdruck vorhanden ist. - Was ist der Unterschied zwischen Nenndruck und Betriebsdruck?
Der Nenndruck ist der maximale Druck, für den das Rohr ausgelegt ist, während der Betriebsdruck der tatsächliche Druck im System während des Betriebs ist. Der Betriebsdruck sollte immer unter dem Nenndruck liegen. - Wie berechne ich den Druckverlust in einer Rohrleitung?
Der Druckverlust kann mit speziellen Formeln oder Online-Rechnern berechnet werden, die Faktoren wie Rohrlänge, Durchmesser, Material und Durchflussrate berücksichtigen. - Welche Materialien eignen sich für Bewässerungsleitungen?
PE-Rohre (Polyethylen) sind aufgrund ihrer Flexibilität, Beständigkeit gegen UV-Strahlung und Chemikalien sowie ihrer einfachen Installation eine gängige Wahl für Bewässerungsleitungen. - Was bedeutet der Begriff 'Druckverlust'?
Druckverlust bezeichnet die Abnahme des Wasserdrucks entlang einer Rohrleitung aufgrund von Reibung und anderen Widerständen. Er wird in der Regel in bar oder Pascal gemessen. - Warum ist die richtige Dimensionierung von Bewässerungsrohren wichtig?
Die richtige Dimensionierung stellt sicher, dass alle Pflanzen ausreichend mit Wasser versorgt werden, ohne unnötige Energie zu verschwenden oder Schäden an der Pumpe zu verursachen. - Kann ich verschiedene PE-Rohrdurchmesser in einem Bewässerungssystem kombinieren?
Ja, es ist möglich, verschiedene Durchmesser zu kombinieren, um den Druckverlust zu optimieren und die Kosten zu senken. Allerdings sollte dies sorgfältig geplant und berechnet werden.
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Vergleich der Vor- und Nachteile verschiedener Bewässerungsmethoden.
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PE-Rohr Dimensionierung: Druckverlusttabellen & Praxisbeispiel
Dann schauen Sie doch mal
hier bei der Fa. egelen. Die stellen so was her. Es gibt auch Druckverlusttabllen um das zu berechnen.
PE-HD Rohre gibt es in 25, /32, /40/50/63 etc.
Aus der Praxis haben wir mal ein Zeltlager auf einer Entfernung von 1.500 mit PE-HD 32 mm Rohr "versorgt". 5 Bar am Eingang! (OK, leichtes Gefälle). Hat Funktioniert.
Wenn es auf 100,- € nicht ankommt, dann > Größerer Durchmesser, weniger Verlust durch Reibung. Bei Ihnen würde ich mindestens 40/50 oder sogar 63 mm oder mehr für die Hauptleitung wählen. Nebenleitung dann geringer.
Achtung: Laienmeinung.
Verbindungsmuffen gibt beiund die PE-Rohre bei eBay als Neuware.
-
PE-Rohr Bewässerung: Druckverlust bei T-Stücken berechnen
Hallo! Die Druckverlusttabellen habe ich leider auf der ...
Hallo!
Die Druckverlusttabellen habe ich leider auf der Webseite noch nicht gefunden.
Was wurde denn bei dem Zeltlager alles mit dieser Leitung versorgt? Wieviel Liter/Min wurden denn dort nach 1500 m abgenommen? Und was für Drücke waren nach 1500 m noch am Ausgang?
Wenn ich das jetzt für ein Bewässerungssystem nutzen möchte benötige ich ja auf diesem Rohr mehrere T-Stücke zum weiter verzweigen oder wenigstens um die Zapfstelle anschließen zu können. Welche Drückverluste gehen durch die T-Stücke und evtl. benötigte Muffen und Bögen mit ein. Oder sind diese Vernachlässigbar?
Jens -
PE-Rohr Dimensionierung: 32 mm als Hauptleitung ausreichend?
Also wir
hatten mir der 32-er Leitung (entspricht 1") am Ende noch 5 Bar Druck (da direkt aus Hydrant), aber leichtes Gefälle. Wenn jemand den Hahn aufgedreht hat, sank natürlich der Druck und es kam für unsere Zwecke (Duschcontainer) genügend Wasser, aber war untere Grenze.
Daher: Dicke Leitung = Weniger Druckverlust und es kommt mehr Wasser.
Ich behaupte daher, dass 32-er als Hauptleitung bei Ihnen NICHT ausreichen wird!
Da PE-Rohr ja nicht die Welt kostet (32-er kostet die 100 m Rolle ca. 70,-). Nehmen Sie größeren Durchmesser als Hauptleitung und verzweigen dann mit kleinerem Durchmesser.
Das Rohr in Ihrem Haus hat vrmtl. 40-er.
Zu klären, wäre jedoch woher Sie das Wasser bekommen. Sprich welche Leistung hat Ihre Pumpe und welche Fördermenge bekommen Sie durch und welche Durchmesser hat der Ausgang der Pumpe.
Kupplungen dafür gibt es bei Plasson. -
PE-Rohr Dimensionierung: Faustwert für Fließgeschwindigkeit
Faustwert
mal so als Faustwert in den Raum geworfen weil Sie sonst eigentlich schon eine richtige Bemessung machen müssten: Wenn Sie abschätzen können, wieviel Wasser Sie hinten abnehmen möchten würde ich das Rohr so auslegen, dass bei der gewünschten Menge eine Fließgeschwindigkeit von max 2, idealerweise 1 m/s auftritt. -
PE-Rohr Dimensionierung: 50 mm Rohr für 16 m³/h notwendig!
sie müssen bei 16 qm/h mindestens 50 PE ...
sie müssen bei 16 qm/h mindestens 50 PE Rohr nehmen und dann haben sie 0,88 bar je 100 m Druckverlust dann hätten sie ca. 2,42 bar an ihre zapfstelle liegen für eine Beregnungsanlage noch ausreichend besser ist 65 oder 80 Rohr zu nehmen -
PE-Rohr Druckverlust: Tabellenwerte vs. reale Installation
Hallo! Ich habe jetzt im Internet Druckverlusttabellen für ...
Hallo!
Ich habe jetzt im Internet Druckverlusttabellen für PE-Rohr bis 50 mm gefunden. Hier treten Druckverluste von 0,46 bar bei 100 l/min auf 100 m auf. Diese Angaben beziehen sich aber auf gerade verlegte Rohre ohne Muffen und T-Stücke zum Verzweigen. Wenn ich auf die 350 m noch alle 50 m eine weitere Zapfstelle einrichten möchte muss ich Aufgrund der T-Stücke mit weiteren Druckverlusten rechnen, auch wenn ich nur an der letzten Zapfstelle Wasser entnehme. Also kann ich wahrscheinlich einen Durchmesser von großer 75 mm oder gleich 90 mm annehmen.
Ist das richtig? Oder liege ich da falsch?
Gruß Jens -
PE-Rohr: Druckverlust durch Formstücke – 10% Faustregel
in der Regel sollte man 10 % Verluste für ...
in der Regel sollte man 10 % Verluste für die Formstücke einrechnen das sollte schon reichen sie müssen nur klar sein wieviel Waser sie denn aus der Zapfstelle nehmen wollen denn so mehr Durschflus des mehr Druckverlust sie sollten doch mal schreiben was sie denn da anschließen möchten wenn es nur ein Waserhan ist mit 1/2" dann kommt auch nur eine bestimmte mennge an Waser raus dann würde auch bloß eine 25 Leitung reichen -
📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 13.01.2026
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Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt.
Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).PE-Rohr Dimensionierung für Bewässerung: Durchmesserwahl & Druckverlust
💡 Kernaussagen: Die richtige Dimensionierung von PE-Rohren ist entscheidend für eine effiziente Bewässerung großer Grünanlagen. Der Durchmesser beeinflusst den Druckverlust und die Fördermenge an den Zapfstellen. Faustregeln und Druckverlusttabellen helfen bei der Berechnung, wobei Formstücke zusätzliche Verluste verursachen. Für eine Fördermenge von 16 m³/h wird mindestens ein 50 mm PE-Rohr empfohlen.
⚠️ Wichtiger Hinweis: Beachten Sie bei der Planung von Bewässerungssystemen mit PE-Rohren die Druckverluste durch T-Stücke und andere Formstücke. Wie im Beitrag PE-Rohr Druckverlust: Tabellenwerte vs. reale Installation erläutert, können diese Verluste erheblich sein und die Effizienz des Systems beeinträchtigen.
✅ Empfehlung: Wählen Sie einen ausreichend großen Rohrdurchmesser, um den Druckverlust zu minimieren und eine ausreichende Wasserversorgung an allen Zapfstellen sicherzustellen. Der Beitrag PE-Rohr Dimensionierung: 32 mm als Hauptleitung ausreichend? diskutiert die Vor- und Nachteile verschiedener Durchmesser.
📊 Fakten/Zahlen: Bei einer Fördermenge von 16 m³/h ist ein PE-Rohr mit einem Durchmesser von mindestens 50 mm erforderlich, um einen akzeptablen Druckverlust zu gewährleisten. Mit einem 50 mm Rohr beträgt der Druckverlust ca. 0,88 bar pro 100 m. Der Beitrag PE-Rohr Dimensionierung: 50 mm Rohr für 16 m³/h notwendig! liefert hierzu konkrete Zahlen.
🔧 Praktische Umsetzung: Nutzen Sie Druckverlusttabellen und Faustwerte, um die optimale Dimensionierung des PE-Rohrsystems zu berechnen. Berücksichtigen Sie dabei die Anzahl der Zapfstellen, die Länge der Rohrleitungen und die gewünschte Fördermenge an jeder Zapfstelle. Der Beitrag PE-Rohr Dimensionierung: Faustwert für Fließgeschwindigkeit gibt einen guten Überblick.
👉 Handlungsempfehlung: Konsultieren Sie bei Unsicherheiten einen Fachmann für Sanitärtechnik oder Bewässerungssysteme, um eine optimale und effiziente Lösung für Ihre Grünanlage zu gewährleisten. Weitere Informationen zur Berechnung des Druckverlusts finden Sie im Beitrag PE-Rohr Dimensionierung: Druckverlusttabellen & Praxisbeispiel.
Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen
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