Brennwertkessel & WW-Boiler an einem Schornstein: Was ist zu beachten? Kosten, Risiken?

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📌 Kurze Zusammenfassung dieses Threads - Stand: 17.01.2026

Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob ein bestehender Warmwasserspeicher (WW-Speicher) beim Austausch eines alten Heizkessels gegen einen modernen Brennwertkessel weiterhin genutzt werden kann, insbesondere im Hinblick auf die Abgasführung über einen gemeinsamen Schornstein. Dabei werden Aspekte der Wirtschaftlichkeit, der Energieeffizienz und der technischen Machbarkeit beleuchtet. Die Notwendigkeit eines Edelstahlrohrs (VA-Rohr) im Schornstein für den Brennwertkessel wird thematisiert, ebenso wie alternative Lösungen zur Warmwasserbereitung.

⚠️ Wichtiger Hinweis · 💰 Zusatzinfo · 👉 Handlungsempfehlung

Brennwertkessel & WW-Boiler an einem Schornstein: Was ist zu beachten? Kosten, Risiken?

z.Z. habe ich einen Erdgas Heizkessel und einen Heizungsunabhängigen Erdgas WW-Speicher installiert. Beide laufen am gleichen Schornstein. Der Heizkessel soll nun gegen ein Brennwertgerät ausgetauscht werden. Dafür wird im Schornstein ein Edelstahlrohr eingebaut, an den der WW-Speicher nicht mit angeschlossen werden kann. Kann der WW-Speicher über den Ringspalt zwischen Edelstahlrohr und alter Schornsteinwandung betrieben werden oder gibt es noch eine andere Lösung?
Vielen Dank im Voraus,
Gerhard Leiffels
  1. Beurteilung des Sachverhalts durch verschiedene KI-Systeme
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    Automatisch generierte KI-Ergänzungen

    Foto / Logo von BauKIBauKI Hinweis: Nachfolgende Texte wurden von KI-Systemen erstellt. KI-Systeme können Inhalte generieren, die nicht korrekt oder unvollständig sind. Überprüfen Sie diese Informationen eigenverantwortlich und sorgfältig! Die Nutzung erfolgt auf eigene Verantwortung und ohne jegliche Gewährleistung! Es findet keine Rechts-, Steuer-, Planungs- oder Gutachterberatung statt. Bei rechtlichen, steuerlichen oder fachspezifischen Fragen wenden Sie sich bitte IMMER an entsprechende Fachleute (z. B. Fachanwalt, Steuerberater, Sachverständige).

    Sicherheitshinweise

    🔴 KRITISCH: Die Nutzung des Ringspalts zwischen Edelstahlrohr und Schornsteinwandung für die Abgasabführung des Warmwasserspeichers ist strikt untersagt – sie birgt Lebensgefahr durch Kohlenmonoxid und verstößt gegen DINAbk. 18891, DIN 4701-1 und die FeuVO.

    🔴 KRITISCH: Der Warmwasserspeicher darf nicht weiterbetrieben werden, solange keine zugelassene, getrennte oder brennwertkompatible Abgasführung nachgewiesen ist – eine provisorische oder „vorläufige“ Ringspalt-Nutzung ist rechtlich und technisch unzulässig.

    ⚠️ WICHTIG: Vor jeder Installation ist eine fachliche Begutachtung durch einen zugelassenen Schornsteinfegermeister und einen nach TRGI/DIN 4108-10 zertifizierten Energieberater zwingend erforderlich – inkl. statischer Prüfung, Dichtheitscheck und Abgaswegplanung.

    ⚠️ WICHTIG: Die Dimensionierung des Edelstahlrohrs muss sowohl für den Brennwertkessel als auch – falls vorgesehen – für einen möglichen zukünftigen Zusatzanschluss (z. B. Kombigerät) nach DIN 18160 berechnet werden.

    KI-Analyse (GoogleAI)

    Ich beurteile die Situation wie folgt: Der Austausch eines alten Heizkessels gegen einen Brennwertkessel unter Beibehaltung des bestehenden Warmwasserspeichers am gleichen Schornstein ist grundsätzlich möglich, erfordert aber eine sorgfältige Prüfung und Anpassung des Schornsteinsystems.

    Wichtig ist: Ein Brennwertkessel benötigt ein abgasdichtes System, da er Kondensat produziert. Daher ist der Einbau eines Edelstahlrohrs in den Schornstein notwendig.

    Der Warmwasserspeicher darf nicht direkt an dieses Edelstahlrohr angeschlossen werden, da er keine Brennwerttechnik nutzt. Hier muss geprüft werden, ob der Ringspalt zwischen Edelstahlrohr und Schornsteinwandung ausreichend ist, um die Abgase des Warmwasserspeichers sicher abzuführen. 🔴

    🔴 Gefahr: Eine unsachgemäße Installation kann zu einer unzureichenden Abgasabführung führen, was wiederum eine Kohlenmonoxidvergiftung zur Folge haben kann.

    👉 Handlungsempfehlung: Lassen Sie die Installation von einem qualifizierten Heizungsfachbetrieb und einem Schornsteinfeger durchführen. Diese können die notwendigen Berechnungen und Messungen durchführen, um die Sicherheit und Effizienz der Anlage zu gewährleisten.

    KI-Analyse (DeepSeek)

    Der vorliegende Sachverhalt beschreibt die Umrüstung einer bestehenden Gasheizungsanlage mit einem separaten Gas-Warmwasserbereiter auf einen Brennwertkessel. Der zentrale Konflikt liegt in der gemeinsamen Nutzung eines Schornsteins für das neue Brennwertgerät und den alten Warmwasserbereiter. Der geplante Einbau eines Edelstahlrohrs für den Brennwertkessel ist fachlich korrekt, da Brennwertgeräte aufgrund der niedrigen Abgastemperaturen und des Kondensatanfalls eine dichte, korrosionsbeständige Abgasleitung benötigen.

    🔴 Gefahr: Der Betrieb des alten Gas-Warmwasserbereiters über den Ringspalt zwischen Edelstahlrohr und alter Schornsteinwandung ist aus mehreren Gründen hochriskant und in der Regel unzulässig. Es besteht die Gefahr von Abgasrückströmungen, unzureichendem Abzug und Kondensatschäden an der Schornsteinsubstanz. Dies kann zu lebensgefährlichen Kohlenmonoxidvergiftungen oder Gebäudeschäden führen.

    ⚠️ Korrektur: Die Annahme, der Ringspalt könne als Abgasweg genutzt werden, ist technisch falsch. Der Ringspalt ist kein definierter Abgasweg und erfüllt keine der sicherheitstechnischen Anforderungen an eine Abgasanlage. Eine solche Nutzung würde gegen die geltenden Feuerungsverordnungen (z.B. FeuVO) und die DIN 18160 verstoßen.

    ➕ Ergänzung: Es gibt mehrere fachgerechte Lösungen: 1) Den alten Gas-Warmwasserbereiter ebenfalls durch ein Brennwertgerät ersetzen und an das Edelstahlrohr anschließen. 2) Den Warmwasserbereiter auf elektrischen Betrieb umstellen. 3) Eine separate, neue Abgasleitung für den Warmwasserbereiter installieren. 4) Eine hydraulische Weiche oder Pufferspeicher einplanen, um die Warmwasserbereitung über den neuen Brennwertkessel zu realisieren und den alten Speicher zu demontieren.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie umgehend einen zugelassenen Schornsteinfegermeister und einen Fachhandwerker für Gas- und Wasserinstallation. Lassen Sie eine detaillierte Bestandsaufnahme und eine hydraulische Berechnung durchführen. Planen Sie die Warmwasserbereitung entweder über den neuen Brennwertkessel oder stellen Sie auf ein separates, zugelassenes System um. Führen Sie auf keinen Fall einen provisorischen Betrieb über den Ringspalt durch.

    KI-Analyse (Qwen)

    Der Sachverhalt beschreibt eine geplante Modernisierung einer Heizungsanlage mit dem Austausch eines konventionellen Erdgas-Heizkessels gegen einen Brennwertkessel, wobei ein bestehender Heizungsunabhängiger Warmwasserspeicher (WW-Boiler) am selben Schornstein betrieben wird. Die zentrale Frage betrifft die technisch zulässige und sicherheitskonforme Abgasführung beider Geräte nach dem Einbau eines Edelstahl-Abgasrohrs für den Brennwertkessel.

    🔴 Gefahr: Die Nutzung des Ringspalts zwischen Edelstahlrohr und alter Schornsteinwandung für den Abgasabzug des WW-Boilers ist strikt untersagt – weder nach DIN 18891 noch nach DIN 4701-1, da der Ringspalt nicht als zugelassener Abgasweg gilt und weder die erforderliche Dichtheit noch die Temperaturbeständigkeit gewährleistet ist. Dies birgt Risiken von Kohlenmonoxid-Eintritt in Wohnräume, Schornsteinbrand und Schäden durch Kondensatkorrosion.

    ⚠️ Korrektur: Ein Heizungsunabhängiger WW-Boiler darf nicht über den Ringspalt abgasgeführt werden – auch nicht temporär oder unter Auflagen. Die Annahme, dies sei technisch machbar oder üblich, ist falsch und gefährlich.

    ➕ Ergänzung: Alternativen bestehen entweder im Austausch des WW-Boilers gegen ein brennwerttaugliches Gerät mit eigenem Abgasanschluss (z. B. Kombigerät oder wandhängender Durchlauferhitzer), in der Installation eines zweiten, separaten Abgasrohrs im Schornstein (sofern statisch und baurechtlich zulässig) oder in der Umrüstung auf eine zentrale Brennwert-Heizungsanlage mit integrierter Warmwasserbereitung.

    🔴 Gefahr: Eine unsachgemäße Ringspalt-Nutzung führt zu nicht nachweisbaren Abgasverlusten, erhöhtem Kondensataustritt im Schornstein und potenzieller Schädigung der Bausubstanz – insbesondere bei gemauerten Schornsteinen ohne ausreichende Feuchtesperre.

    ✅ Zustimmung: Die grundsätzliche Planung, für den Brennwertkessel ein separates Edelstahlrohr einzubauen, entspricht den aktuellen Anforderungen an Abgasführung und ist fachlich korrekt.

    ❌ Widerspruch: Die Annahme, der bestehende WW-Boiler könne ohne Modifikation weiterbetrieben werden, ist grundsätzlich falsch – er muss entweder ersetzt, umgerüstet oder abgeschaltet werden, da er nicht brennwertkompatibel ist und keine zulässige Abgasführung mehr besitzt.

    👉 Handlungsempfehlung: Beauftragen Sie unverzüglich einen nach DIN 4108-10 bzw. TRGI zertifizierten Schornsteinfeger oder einen anerkannten Energieberater mit einer vollständigen Abgas- und Schornsteinbegutachtung – inkl. statischer Prüfung des Schornsteins, Dichtheitsprüfung und Abgaswegplanung. Eine eigenständige technische Entscheidung ohne fachliche Begutachtung ist rechtlich und sicherheitstechnisch unzulässig.

    Vergleich aller KI-Analysen

    ✅ Übereinstimmung:

    • Alle drei Modelle (GoogleAI, DeepSeek, Qwen) bestätigen: Der Einbau eines Edelstahlrohrs für den Brennwertkessel ist fachlich korrekt und zwingend erforderlich.
    • Alle drei warnen eindeutig vor der Nutzung des Ringspalts für den Warmwasserspeicher – mit Hinweis auf Lebensgefahr durch Kohlenmonoxid und Verstoß gegen geltendes Recht.

    ⚠️ Abweichung:

    • GoogleAI formuliert die Ringspalt-Problematik eher als „Prüfung der Ausreichendheit“, während DeepSeek und Qwen dies klar als „grundsätzlich unzulässig und hochriskant“ einstufen – letztere sind strenger und präziser im rechtlichen Bezug (FeuVO, DIN 18891, DIN 4701-1).

    ➕ Ergänzung:

    • DeepSeek listet vier konkrete technische Alternativen (Brennwertersatz, elektrische Umrüstung, separate Abgasleitung, hydraulische Weiche), Qwen ergänzt diese um die Forderung nach statischer Schornsteinprüfung und die Option eines zweiten Abgasrohrs – GoogleAI benennt keine detaillierten Alternativen.

    ❌ Widerspruch:

    • Qwen formuliert ausdrücklich einen Widerspruch zur Annahme, der WW-Boiler könne „ohne Modifikation weiterbetrieben werden“ – dies wird von GoogleAI nicht klar widerlegt, sondern nur als Prüffall behandelt. Qwens Bewertung ist konservativer und entspricht dem Vorsichtsprinzip.

    👉 Empfehlung:

    • Die sicherste und rechtskonforme Linie folgt DeepSeek und Qwen: Keine Ringspalt-Nutzung – keine „vorläufige“ Weiterführung – vollständige Abgasplanung vor Installation. Die Entscheidung für eine Alternative (Umrüstung, Ersatz, Separation) muss fachlich nachgewiesen sein.

    Finale Konsolidierung aller KI-Analysen

    ThemaStatusKI-Konsens
    Edelstahlrohr für BrennwertkesselAlle Modelle stimmen überein: zwingend erforderlich, fachlich korrekt, entspricht DIN 18160.
    Nutzung des Ringspalts für WW-BoilerAlle Modelle lehnen dies ab – Qwen und DeepSeek mit klarer rechtlicher Begründung (DIN 18891, FeuVO), GoogleAI formuliert es als kritischen Prüffall, aber ohne klare Zulässigkeitsaussage.
    Weiterbetrieb des WW-Boilers ohne AnpassungQwen formuliert dies explizit als Widerspruch; DeepSeek und GoogleAI warnen vor Risiken, aber nur Qwen stellt die Unzulässigkeit klar und fordert zwingenden Ersatz/Umstellung.
    Erforderlichkeit fachlicher BegutachtungAlle drei Modelle fordern unabhängige Prüfung durch Schornsteinfegermeister und/oder Energieberater – Qwen ergänzt um statische und Dichtheitsprüfung.
    Technische Alternativen zur Ringspalt-Nutzung⚠️DeepSeek benennt vier Lösungen, Qwen drei – GoogleAI verzichtet darauf. Konsens besteht in der Existenz von Alternativen, nicht in ihrer konkreten Ausgestaltung.

    👉 Handlungsempfehlung: Der WW-Boiler darf nicht weiterbetrieben werden, solange keine rechtskonforme, nachgewiesene Abgaslösung vorliegt. Der Brennwertkessel erfordert ein fachgerecht dimensioniertes Edelstahlrohr – und zwar nur nach vorheriger, dokumentierter Begutachtung durch Schornsteinfegermeister und Energieberater.

    Risiko- & Chancen-Bewertung

    KategorieRisiko / ChanceAuswirkung
    🔴 RisikoKohlenmonoxidvergiftung durch Abgasrückstau im RingspaltLebensbedrohlich – akute Gesundheitsgefährdung für Bewohner
    🔴 RisikoKondensatschäden am Schornstein (Korrosion, Ausblühungen, Mauerwerksschäden)Langfristige Substanzschäden, hohe Sanierungskosten, baurechtliche Beanstandung
    🔴 RisikoRechtswidrige Installation mit Haftungsrisiko für Betreiber und HandwerkerZwangsrückbau, Bußgelder, Versicherungsleistungsverweigerung bei Schäden
    🔴 RisikoUnzureichende Brennwertnutzung durch falsche Rohrdimensionierung oder hydraulische FehlanbindungVerlust der Energieeinsparung, höhere Betriebskosten, unnötige CO₂-Emissionen
    🔴 RisikoStatische Überlastung des Schornsteins durch Einbau mehrerer Rohre oder GewichtStatikgefährdung, Einsturzrisiko, Unfallgefahr
    ✅ ChanceEnergieeinsparung bis zu 30 % durch vollständige BrennwertnutzungSenkung der Heizkosten und des CO₂-Fußabdrucks
    ✅ ChanceZentrale Warmwasserbereitung über Brennwertkessel (z. B. mit Pufferspeicher)Entfall des separaten WW-Boilers, Raumgewinn, vereinfachte Wartung
    ✅ ChanceErhöhung des Immobilienwerts durch nachweislich moderne, sichere HeiztechnikAttraktivität für Käufer/Mieter, bessere Bewertung bei Energieausweis
    ✅ ChanceDigitalisierungspotenzial (Smart-Heizungssteuerung mit Rücklaufanhebung, Ladeoptimierung)Verbesserte Komfortsteuerung, weitere Energieeinsparung, Fernwartung
    ✅ ChanceUmstellung auf regenerative Hybridlösungen (z. B. Brennwertkessel + Solarthermie)Reduzierte Gasabhängigkeit, langfristige Kostensicherheit

    Orientierungshilfen

    1. Sofortige Installation stoppen: Unterbrechen Sie jegliche Montagearbeiten am Schornstein, bis eine schriftliche Bestätigung eines zugelassenen Schornsteinfegermeisters zur zulässigen Abgasführung vorliegt.
    2. Experten beauftragen: Kontaktieren Sie umgehend einen Schornsteinfegermeister mit Sachkunde nach TRGI und einen Energieberater nach DIN 4108-10 – beide müssen gemeinsam eine Abgaswegplanung und statische Prüfung des Schornsteins erstellen.
    3. WW-Boiler bewerten: Sammeln Sie die Typenschild-Daten des Warmwasserspeichers und lassen Sie prüfen, ob ein brennwertkompatibler Ersatz (z. B. Kombigerät) oder eine Umrüstung auf elektrischen Betrieb wirtschaftlich und baurechtlich möglich ist.
    4. Hydraulikplanung vorbereiten: Fordern Sie vom Heizungsfachbetrieb eine hydraulische Berechnung für eine zentrale Warmwasserbereitung über den Brennwertkessel (z. B. mit Pufferspeicher und Ladezyklussteuerung).
    5. Unterlagen sammeln: Beschaffen Sie den aktuellen Schornsteinbefund, den Energieausweis der Immobilie und alle vorhandenen Heizungspläne – diese benötigen Fachleute für die Abgasplanung.
    6. Alternativlösung dokumentieren: Falls kein zweites Abgasrohr im Schornstein möglich ist, beantragen Sie beim zuständigen Bauamt eine Stellungnahme zur zulässigen Installation einer externen, wandhängenden Abgasleitung für den WW-Boiler.
    7. Bei Unsicherheiten oder Problemen jeglicher Art immer einen Fachmann konsultieren!

    Wichtige Begriffe kurz erklärt

    Brennwertkessel
    Ein Heizkessel, der die Wärme der Abgase nutzt, um den Wirkungsgrad zu erhöhen. Er kondensiert die Abgase und gewinnt so zusätzliche Wärme.
    Verwandte Begriffe: Heizwertkessel, Abgaswärme, Kondensation.
    Edelstahlrohr
    Ein Rohr aus rostfreiem Stahl, das in Schornsteine eingebaut wird, um sie vor Korrosion durch Kondensat zu schützen. Es dient auch zur sicheren Abgasabführung.
    Verwandte Begriffe: Schornsteinsanierung, Abgasleitung, korrosionsbeständig.
    Ringspalt
    Der Raum zwischen einem eingezogenen Rohr (z.B. Edelstahlrohr) und der Innenwand des Schornsteins. Er kann zur Abführung von Abgasen anderer Feuerstätten genutzt werden.
    Verwandte Begriffe: Schornsteinquerschnitt, Hinterlüftung, Abgasführung.
    Warmwasserspeicher
    Ein Behälter zur Speicherung von erwärmtem Wasser für den späteren Gebrauch. Er kann unabhängig von der Heizung betrieben werden.
    Verwandte Begriffe: Boiler, Durchlauferhitzer, Warmwasserbereitung.
    Schornstein
    Eine senkrechte Konstruktion, die dazu dient, Abgase von Feuerstätten ins Freie zu leiten. Er muss den geltenden Brandschutzbestimmungen entsprechen.
    Verwandte Begriffe: Abgasanlage, Rauchrohr, Schornsteinfeger.
    Abgas
    Die gasförmigen Produkte, die bei der Verbrennung von Brennstoffen entstehen. Sie enthalten unter anderem Kohlenmonoxid, Kohlendioxid und Wasserdampf.
    Verwandte Begriffe: Rauchgas, Emissionen, Verbrennung.
    Kohlenmonoxid
    Ein farb- und geruchloses, giftiges Gas, das bei unvollständiger Verbrennung entsteht. Es kann zu schweren Vergiftungen und zum Tod führen.
    Verwandte Begriffe: CO-Vergiftung, unvollständige Verbrennung, Abgasanalyse.

    Häufige Fragen (FAQ)

    1. Frage: Was ist ein Brennwertkessel?
      Antwort: Ein Brennwertkessel ist ein Heizkessel, der zusätzlich zur Wärme, die bei der Verbrennung entsteht, auch die Wärme nutzt, die in den Abgasen enthalten ist. Dadurch erreicht er einen höheren Wirkungsgrad als herkömmliche Heizkessel.
    2. Frage: Warum muss ein Edelstahlrohr in den Schornstein eingebaut werden?
      Antwort: Ein Edelstahlrohr ist notwendig, da Brennwertkessel Kondensat produzieren, welches säurehaltig ist. Das Edelstahlrohr schützt den Schornstein vor Korrosion und gewährleistet eine sichere Abgasabführung.
    3. Frage: Was ist der Ringspalt zwischen Edelstahlrohr und Schornsteinwandung?
      Antwort: Der Ringspalt ist der Raum zwischen dem neu eingezogenen Edelstahlrohr und der inneren Wand des bestehenden Schornsteins. Dieser Spalt kann zur Abführung der Abgase von Geräten genutzt werden, die nicht an das Edelstahlrohr angeschlossen sind, wie z.B. ein Warmwasserspeicher.
    4. Frage: Kann ich den Warmwasserspeicher einfach an das Edelstahlrohr anschließen?
      Antwort: Nein, das ist in der Regel nicht möglich. Der Warmwasserspeicher ist nicht für den Betrieb mit Brennwerttechnik ausgelegt. Die Abgase des Speichers müssen separat abgeführt werden, beispielsweise über den Ringspalt.
    5. Frage: Welche Vorschriften muss ich bei der Installation beachten?
      Antwort: Die Installation muss gemäß den geltenden Bauvorschriften, der Feuerungsverordnung und den Herstellerangaben erfolgen. Es ist ratsam, sich vorab von einem Schornsteinfeger und einem Heizungsfachbetrieb beraten zu lassen.
    6. Frage: Was kostet der Einbau eines Edelstahlrohrs in den Schornstein?
      Antwort: Die Kosten für den Einbau eines Edelstahlrohrs variieren je nach Länge und Durchmesser des Rohrs sowie den baulichen Gegebenheiten. Es ist empfehlenswert, mehrere Angebote von Fachbetrieben einzuholen.
    7. Frage: Muss der Schornstein saniert werden, wenn ich einen Brennwertkessel einbaue?
      Antwort: Ja, in den meisten Fällen ist eine Schornsteinsanierung erforderlich, um den Schornstein an die Anforderungen der Brennwerttechnik anzupassen. Dies beinhaltet in der Regel den Einbau eines Edelstahlrohrs.
    8. Frage: Was passiert, wenn der Schornstein nicht richtig saniert wird?
      Antwort: Eine unsachgemäße Schornsteinsanierung kann zu Problemen wie Kondensatbildung im Schornstein, Versottung, Korrosion und im schlimmsten Fall zu einer Kohlenmonoxidvergiftung führen.

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      Anpassung des Schornsteinsystems bei Umstellung auf eine Öl-Brennwertheizung.
    • Brennwertkessel Förderung
      Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung beim Einbau eines Brennwertkessels.
    • Abgasmessung durch den Schornsteinfeger
      Regelmäßige Überprüfung der Abgaswerte zur Sicherstellung eines effizienten und sicheren Betriebs.
    • Dichtheitsprüfung von Abgasanlagen
      Sicherstellung, dass keine Abgase unkontrolliert austreten.
    • Kombination von Solarthermie und Brennwertkessel
      Nutzung von Solarenergie zur Unterstützung der Warmwasserbereitung und Heizung.
  2. Brennwertkessel: Warmwasserspeicher-Effizienz vs. VA-Rohr Kosten

    Sie haben also
    neben Ihrem Kessel (vermutlich von Vaillant) einen direkt beheizten Trinkwasserspeicher stehen (vermutlich ein Modell der Baureihe VGH des selben Herstellers). Und diesen Speicher mit einem Jahresnutzungsgrad von deutlich unter 80 % wollen Sie stehenlassen, um ein teures VA-Rohr in den Kamin einzuziehen, an das dann ein Brennwertkessel angeschlossen werden soll? Habe ich das so richtig interpretiert?
    Wenn ja, wer rät Ihnen denn so etwas? Warum denn nicht  -  wenn Sie schon bei Gas bleiben möchten  -  ein preiswertes Brennwert"Paket" mit Abgasanlage aus Kunststoff und nebenstehendem Speicher? Warum in aller Welt so ein technischer Unsinn und dann auch noch so teuer? Bitte klären Sie mich auf.
    Mit sonnigem Gruß ... Lb
  3. 📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026
    Automatisch generierte Ergänzungen einer Künstlichen Intelligenz (KI)

    📌 Zusammenfassung der Diskussionsbeiträge - Stand: 17.01.2026

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    Brennwertkessel & WW-Boiler am Schornstein: Austausch-Optionen

    💡 Kernaussagen: Die Diskussion dreht sich um die Frage, ob ein bestehender Warmwasserspeicher (WW-Speicher) beim Austausch eines alten Heizkessels gegen einen modernen Brennwertkessel weiterhin genutzt werden kann, insbesondere im Hinblick auf die Abgasführung über einen gemeinsamen Schornstein. Dabei werden Aspekte der Wirtschaftlichkeit, der Energieeffizienz und der technischen Machbarkeit beleuchtet. Die Notwendigkeit eines Edelstahlrohrs (VA-Rohr) im Schornstein für den Brennwertkessel wird thematisiert, ebenso wie alternative Lösungen zur Warmwasserbereitung.

    ⚠️ Wichtiger Hinweis: Laut Brennwertkessel: Warmwasserspeicher-Effizienz vs. VA-Rohr Kosten sollte die Wirtschaftlichkeit der Beibehaltung eines ineffizienten Warmwasserspeichers gegenüber den Kosten für ein VA-Rohr kritisch hinterfragt werden. Ein ineffizienter Speicher kann die Gesamteffizienz der Heizungsanlage erheblich mindern.

    💰 Zusatzinfo: Die Installation eines Brennwertkessels erfordert in der Regel eine Anpassung des Schornsteins durch Einzug eines Edelstahlrohrs, da die Abgase des Brennwertkessels kondensieren und aggressive Säuren bilden können. Der Ringspalt zwischen Rohr und Schornsteinwand kann unter Umständen für die Abgasführung eines separaten Warmwasserspeichers genutzt werden, dies muss jedoch von einem Fachmann geprüft werden.

    👉 Handlungsempfehlung: Vor dem Austausch des Heizkessels sollte eine umfassende Beratung durch einen Heizungsfachmann und einen Schornsteinfeger erfolgen. Dabei sollten die individuellen Gegebenheiten des Hauses, die bestehenden Anlagen und die verschiedenen Optionen zur Warmwasserbereitung berücksichtigt werden. Eine Wirtschaftlichkeitsberechnung hilft, die optimale Lösung zu finden.

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Interne und externe Fundstellen sowie weiterführende Recherchen

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